Sternenschnee

Sonnenfinsternis(41.D)OkkulteSchrift

Kim Carrey:

Sternenschnee (227)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Sonnenfinsternis (41.D) Okkulte Schrift

http://kim-carrey.myblog.de

Seit dem 28.08.2016 wird das Kapitel Nr. 41 >Sonnenfinsternis< gepostet, welches die „Wiederkunft Christi“ in der Ätheraura der Erde zum Hauptthema hat, mit den TAGs: (Teil A): Liebesstrahlung, Zerreißprobe, Herr des Karmas, Kosmische Mitternacht, Unterirdische Sphären; (Teil B): Weiß- und Rotwein, Arbeitsalltag, Psychopathie, cholerisch, Gemeinschaftsleben, Machttrieb, Anachoret; (Teil C): kosmischer Konflikt, Antichrist, Materialismus, Konversation, Redefaulheit, Ingeborg Bachmann; (Teil D): Meteoriten, Kometen, Irrsterne, okkulte Schrift, schwarze Sonne □.

 

Der Inhalt des eigentlich folgenden Kapitels Nr. 42 >Esoterischer Arbeitskreis< ist bereits im April 2015 aus dieser Autobiographie herausgenommen worden.

 

Das Kapitel Nr. 43 >Schnee< ist wegen der zu großen Diskrepanz zu dem noch anhaltenden Sommerwetter auf die Zeit ab Weihnachten verschoben worden.

 

Statt dieser Kapitel folgt nun ab 01.09.2016 das Kapitel Nr. 44 >Jesus, der Christus Gottes< mit den TAGs: (Teil A): Ewiger Sohn, Wort Gottes, Ich Bin, Lebendiger Adam; (Teil B): Feueräther, Lichtkreuz, Blutstropfen, Weißer Sonntag, Banjalita; (Teil C): Adam Kadmon, Weltlehrer, Buddha Divino, Melchizedek, Amt Christi, Lord Maitreya; (weitere folgen).

 

Prinzipielle Anmerkung (31.08.2016): Im übrigen enthält mein Blog eine Art lexikalisches Nachschlagewerk durch ein Stichwortverzeichnis mit vermutlich mindestens 3000 esoterischen Begriffen, welches im unteren Zehntel der Zusatzseitenspalte vorhanden ist: http://kim-carrey.myblog.de/kim-carrey/page/1897472/Stichworter-mit-A.

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Gleichzeitig wird angedeutet, dass die widergöttlichen Wesenheiten (deren Protagonisten Luzifer, Ahriman[1] und die Asuras[2] sind) während der >Sonnenfinsternis< eine gewisse Herrschaft erlangen und entsprechend widergöttliche Umtriebe stattfinden. Deshalb werden den Menschen verschiedene Verhaltensmaßregeln gegeben, um sich gegen das widergöttliche Treiben zu schützen:

 

„... Versehet euch heute noch (am Tag vor der Sonnenfinsternis; Anm.d.Verf.) mit Wasser für die Küche bis zum Mittag des morgigen Tages, nehmet euer Frühstück vor dem Eintritt der Erscheinung und esset und trinket während der Erscheinung ja nichts und im Freien den ganzen Tag nichts, sondern in den Zimmern, welche während der Erscheinung geschlossen bleiben und gut geräuchert sein sollen mit Wacholderbeeren“.

 

„So ist es auch viel besser, während der Erscheinung in den Zimmern zu bleiben, als im Freien zuzubringen. ... Ergötzen aber soll sich ja niemand daran, sondern denken, dass da solche Erscheinungen noch einen ganz anderen Grund haben als den mathematischen der Astronomen. Sonst dürfte es geschehen, dass für so manchen die Schaugebühr für derlei Weltspektakel ziemlich hoch ausfallen möchte“[3].

Gemeint ist damit vermutlich eine Art Besetzung durch dämonische Wesen (siehe dazu die Kapitel Nr. 11 >Dämonen< und Kap. Nr. 30 >Erdgebundene Seele<).

 

Die >Sonnenfinsternis< vom 11. August 1999, einem Mittwoch, hatte auf mich selbst einen großen Einfluss. Dieser 11. August wurde auch der „Tag der Schwarzen Sonne“ genannt.

Obwohl ich mich am Tag davor (also Dienstag) noch gar nicht mit der >Sonnenfinsternis< befasst hatte, waren meine Träume schon in der Nacht zum Mittwoch davon beeinflusst. Ich träumte von einer Katastrophe, als ob die Erde bedroht wäre. Ein Meteorit[4] schlug (nur im Traum) in das Hochhaus ein, in dem ich damals wohnte. Dieses Hochhaus war real ein sehr großer, 13 Stockwerke hoher, langer und breiter Gebäudeblock, und im Traum war er sogar noch größer.

Die eine Hälfte des Hauses wurde durch den Meteor-Einschlag im Traum zerstört, wobei sich die Menschen z.T. retten konnten. Der Teil, in dem ich wohnte, blieb halbwegs erhalten.

 

Meteore (und Kometen[5]) gehören – wie eine >Sonnenfinsternis< - zu den „großen Zeichen vom Himmel“, die von >Jesus, dem Christus Gottes< im Lukas-Evangelium (21/11) angesprochen worden sind.

Von HURTAK & HURTAK werden solche Zeichen auch als „heilige Geometrien am Himmel“ bezeichnet, welche der Aspirant (bzw. der Eingeweihte) sehen kann, wenn sein erweiterter Bewusstseinskörper die Schwingen der Macht erhalten hat[6]. Über solche Geometrien ist im Kapitel Nr. 15 >Kosmische Phänomene< verschiedentlich (z.B. in Teil 15-L) berichtet worden.

 

Über die geistige Bedeutung von Meteoren gibt es folgende Aussagen: „Meteore sind besondere geistige Wesenheiten. Sie bewegen sich mit den Meteorströmen um die Sonne, und während dieses Umlaufs beladen sie sich mit den Impulsen der ´hinter` der Sonne lebenden Wesen. ... Das sind im großen und ganzen Impulse, damit die Menschen die Zukunft nicht vergessen. Die Impulse, die hinter der Sonne entstehen, werden in der Zukunft ausgelebt. Sie dienen auch dazu, um die auf der Erde entstandenen geistigen Fehlentwicklungen zurückzudrängen. Das sind zum Teil für die Menschen sehr schmerzhafte Prozesse“[7].

 

So gibt es manche Menschengruppierungen mit einer durchaus sinnvollen (geistigen) Aufgabe und einem positiven Ziel, die es aber übertreiben und nicht nach links und nach rechts schauen, sondern ihren Sonderweg gehen. Gegen solche Verhärtungen setzt die geistige Welt in einem gewissen Sinn Meteoriten ein. Sie dienen der geistigen Bereinigung[8].

 

Es wird dann noch differenziert zwischen Gesteins- und Metallmeteoriten, wobei die letzteren als geistige Schwerter bezeichnet werden, die in Form von sichtbaren Metallen zur Erde kommen. „Alle großen Schwerter der menschlichen Entwicklung – auch das sogenannte zweischneidige Schwert – sind aus Meteoreisen geschmiedet worden. Sie verkörpern das im Physischen, was Ideale im Geistigen sind. Die Gesteinsmeteoriten haben dagegen die Aufgabe, die Menschen zur Besinnung zu bringen“[9].

 

Unzählige Meteoriten bilden wiederum die Grundlage für die Zusammensetzung von Kometen, wobei das ganze Gebilde dann mit kosmischem Staub und Eispartikeln zusammengehalten wird[10]. Reale Kometen sind in der Zeitperiode von 1992 bis 2004 aufgetreten durch Hyakutake (Ende Februar 1996) und Hale-Bopp (Ende Februar 1997)[11], die durchaus eine geistige Bedeutung hatten. Zunächst verkündeten sie der Menschheit einen Segen „und zeigten die erneuerte Gegenwart des Christus während dieser besonderen 3 ½ Jahresperiode am Ende des 20. Jahrhunderts an“[12].

 

Gleichzeitig muss das Erscheinen der beiden Kometen auch als eine Warnung angesehen werden, denn ihre Wege kreuzten sich genau beim Stern Algol, der in der Mythologie als „böses Auge“ bezeichnet wurde[13]. Nach POWELLs Anschauung ist das „böse Auge“ in der heutigen Zeit der Computer- und Fernsehbildschirm; denn vor beidem sitzen die Menschen bewegungslos wie hypnotisiert. „So wie in alten Zeiten der starre Blick der Medusa alles, was sie ansah, in Stein verwandelte, so ´verwandelt` dieses moderne böse Auge ´in Stein`, d.h. konkret: es hypnotisiert und reduziert die Bewegung auf ein Minimum“[14].

 

Zudem ist das Denken durch die Computertechnologie in Gefahr, mechanisiert zu werden. Und auf diese Gefahr machen die beiden Kometen die Menschheit aufmerksam.

Stattdessen sollte der Mensch ein lebendiges Denken verwirklichen, welches zum geistigen Schauen, zur neuen Hellsichtigkeit führen würde; denn >Jesus, der Christus Gottes< kann nur in ätherisch-geistiger Gestalt wahrgenommen werden. „So können diese beiden Kometen als göttliche Boten aus der Höhe gesehen werden, die göttliche Weisheit aussprechen bzw. wirklich ausstrahlen, um dem Menschengeschlecht auf der Erde in dieser besonders schwierigen Zeit der Entwicklung weiterzuhelfen“[15].

 

Auch CREME legt dar, dass Kometen mit künftigen Entwicklungen in Verbindung stehen. Nach seinen Darlegungen tragen sie Materie und Energien mit verschiedenen Frequenzen von einem Teil der Milchstraße zum anderen und schaffen damit komplexe energetische Netzwerke im gesamten galaktischen Raum. „Wo immer sie erscheinen, säen sie die Saat künftiger Entwicklung und erfüllen so den Zweck ´des Einen, über Den nichts gesagt werden kann`, die unvorstellbare Entität, die die Galaxie beseelt“[16].

 

Andere kometarische Körper, die früher auch als „Irrsterne“ bezeichnet wurden[17], haben wieder andere Aufgaben. Allen gemeinsam ist jedoch, dass durch sie immer etwas Neues wie mit einem Ruck in der Menschheitsentwicklung auftritt. Und wenn ein Komet „ausgedient“ hat, dann zersplittert er. Er löst sich auf, wenn er seine Aufgabe erfüllt hat[18].

In der Fußnote zu Ahriman ist im Kapitel Nr. 6-B >Stigmata< dargelegt, wie übrigens Ahriman die Kometen benutzen will, um im Planetensystem Verwirrung zu stiften.

 

Zurück zu meinem eigenen Erleben in der Nacht zum 11.08.1999. Damals geschah es mir zweimal, dass ich zu ganz unterschiedlichen Zeiten im Traum die Sonne sah. Das erste Mal war sie etwas weiter entfernt – normal sozusagen; das zweite Mal war sie näher und größer und total klar, hell, strahlend und leuchtend.

Wie im Kapitel Nr. 17 >Erscheinen einer Sonne< dargelegt ist, verstehe ich dieses Sehen der Sonne im Traum oder der Imagination als ein Zeichen meiner inneren Sonne bzw. als göttlichen Anteil in mir bzw. als das Wirken und Offenbaren des Christus (siehe Kapitel Nr. 44 >Jesus, der Christus Gottes<) von außen.

 

Während ich also am Dienstag noch keine Gedanken auf die kommende >Sonnenfinsternis< gerichtet hatte, war ich durch meine Träume irgendwie aufmerksam geworden. Entgegen der bereits zitierten Maßgaben bei LORBER[19], wo Schaulustige gewarnt werden, sah ich mir dann doch über das Fernsehen die reale Sonnenfinsternis an, wobei sie tatsächlich nur zwei Minuten lang dauerte. Jedoch sah ich mir dies nicht aus oberflächlicher Sensationslust, sondern aus echtem geistigen Interesse an.

 

Dabei war ich sofort spontan extrem stark emotional berührt, was rational gar nicht zu verstehen war. Aber auch die Menschen in den Reportagen waren berührt – noch bevor die reale >Sonnenfinsternis< überhaupt eingetreten war. Man konnte dies an den Gesichtern bei den Interviews sehen. Diese Teilhabe an dem Ereignis der >Sonnenfinsternis< - wenn auch nur über das Fernsehen - war für mich sehr beeindruckend: Diese kurzfristige totale Nacht-Finsternis am hell-lichten Tag – unglaublich, gewaltig!

 

Ich musste sofort an alle kosmischen und menschheitlichen Zusammenhänge denken, die ich kannte. Letztlich (!) deutete ich die >Sonnenfinsternis< als ein Vorboten-Entsprechungs-Zeichen für den absoluten Sieg des Göttlichen über die widergöttlichen Mächte, die in Wahrheit in kosmischen und universellen Dimensionen einen nur winzigen Anteil darstellen.

 

Zeitlich ist ihnen symbolisch in der >Sonnenfinsternis< nur eine Spanne über 2 Minuten von 1.440 Minuten des Tages (24 Stunden mal 60 Minuten) eingeräumt worden, um sich präsentieren zu können. D.h. sie haben Macht innerhalb des Kali-Yuga[20], was nur einen ebensolchen Bruchteil zu kosmischen Zeiträumen darstellt.

Ich schrieb damals in mein Tagebuch: „Trotzdem ist die widergöttliche Gewalt schrecklich, so lange man ihr ausgesetzt ist, und wir Menschen der letzten tausend und der letzten hundert Jahre müssen viele Qualen erleiden“.

 

Es wurde im Fernsehen auch einmal ganz kurz die >Sonnenfinsternis< zur Zeit der Kreuzigung Christi erwähnt, die wissenschaftlich nicht bewiesen ist, die aber nach okkulten Forschungen aus der Akasha-Chronik[21] (geschildert in dem sog. >Fünften Evangelium<[22]) von RUDOLF STEINER real stattgefunden hat. Im Fernsehen wurde auch ein Gemälde über diese damalige >Sonnenfinsternis< gezeigt, welches wie ein Foto aussah. Leider weiß ich nicht, von welchem hervorragenden Maler dies war.

 

Bei den okkulten Forschungen von STEINER beschreibt er, wie sein Blick bezüglich des >Mysteriums von Golgatha< (Kap. Nr. 70) auf eine Art Verfinsterung der Erde fiel, die über mehrere Stunden hin angehalten haben soll. „In dem bedeutungsvollen Augenblick des >Mysteriums von Golgatha< verfinsterte sich die physische Sonne über dem Land Palästina, über der Stätte von Golgatha“[23].

 

Dabei handelte es sich bei dem hellsichtigen Eindruck um eine völlige Entsprechung zu einer wirklichen äußeren physischen >Sonnenfinsternis<. Gleichzeitig würde aber dem Hellseher bewusst werden, dass diese >Sonnenfinsternis< zum Zeitpunkt des >Mysteriums von Golgatha< eine bestimmte okkulte Bedeutung hatte. Diese okkulte Bedeutung beschreibt STEINER wie folgt: So wie physisch der Mond die Sonne verfinstert, so hatte bis zum >Mysterium von Golgatha< alles Wissen der Menschheit (inklusive der hohen griechischen Philosophie) eine Verdunkelung für das höhere Erkennen dargestellt, d.h. der Mond symbolisiert dieses exoterische menschliche angesammelte Wissen[24].

 

„Der Menschheit Seelenverdunkelung innerhalb der Erdenevolution fühlt man hingeschrieben in einem ungeheuren Zeichen der okkulten Schrift in den Kosmos in jener Verfinsterung der Sonne im Momente des >Mysteriums von Golgatha<. Mit dem Monden-Wissen ist eine Verfinsterung eingetreten gegenüber der höheren Sonnenbotschaft“[25].

Als eine Folge dieser damaligen >Sonnenfinsternis< trat dann auch noch ein Erdbeben auf[26].

„Dass im äußeren Sinne diese Verfinsterung und dieses (Erd-)Beben ganz gewöhnliche Naturereignisse waren, das wird durchaus nicht geleugnet[27]“; gleichzeitig aber stellen sie nach hellseherischer Anschauung gewaltige Zeichen der okkulten Schrift dar.

 

Die >Sonnenfinsternis< vom 11. August 1999 zeigte sich in Berlin um 12:43 Uhr zu 88 %. In meiner Wohnung hatte ich keinen Blick zur Sonne hin, so dass ich dies real nicht verfolgen konnte. Trotzdem hatte das Tageslicht schon vor dem Moment der Verfinsterung eine andere Ausstrahlung: das Licht war irgendwie eigenartig gleißend und gleichzeitig irgendwie herabgedrückt.

 

Im Fernsehen wurde übrigens auch eine Computeranimation gezeigt, wo man den Vorgang des beweglichen schwarzen Streifens auf der Erde so beobachten konnte, als ob man viele Kilometer im Weltraum wäre. Dies beeindruckte mich total, weil es für mich nicht nur eine Computeranimation war, sondern als ob ich mich real im Weltall befände. Dies liegt an meiner starken „Einbildungskraft“, wie ich dies auch im Kapitel Nr. 10 >Erhöhte Schwingung< bezüglich kosmischer Phänomene beschrieben habe.

 

In der auf die >Sonnenfinsternis< folgenden Nacht (zum 12.08.1999) hatte ich nun einen Traum, in welchem ich vom inhaltlichen Ablauf her mir Parfüm ins Gesicht sprühte. Dieses Ansprühen wandelte sich in der nächsten Sekunde um in eine reale >Erleuchtung<, in eine geistige Explosion, wie ich sie schon einmal 14 Jahre davor im Jahre 1985 erlebt hatte – allerdings unter völlig anderen Bedingungen - und wie ich sie danach des weiteren im Juli 2006 erlebt habe, was beides etwas ausführlicher im Kapitel Nr. 2-D >Erleuchtung< beschrieben ist.

 

Es überraschte mich vom spirituellen Zusammenhang her nachträglich deshalb nicht so sehr, weil ich eben am „Tag der dunklen Sonne“ innerlich doch so sehr stark bewegt war und weil ich doch auch sehr weitreichende auf die Menschheitsevolution und auf den Kosmos bezogene Gedanken hatte (die hier nicht geschildert sind).

 

Ende des Kapitels Nr. 41 >Sonnenfinsternis<.