Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (9)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Erleuchtung (2.B) Androgynität

 

Für alle, die Sexualität praktizieren und sich davon nicht ohne weiteres lösen können (obwohl sie es vielleicht wünschen), möchte ich aus meiner eigenen Erfahrung (entsprechend wie auch bei der >Prophetin Gabriele< dargelegt) sagen, dass ich 10 Jahre lang vorher (bevor ich ins Zölibat eingetreten bin) latent immer auch bezüglich der Sexualität mit mir gerungen habe und dass ich mir diese ganzen 10 Jahre lang nicht vorstellen konnte, es jemals zu schaffen, darauf (bzw. eben auf einen Kontakt mit einem Liebespartner) zu verzichten.

 

Mein Empfinden war, als ob ein Damoklesschwert[1] über mir schwebte und der Sexualitätsverzicht schien mir wie das Ende des Lebens überhaupt; obwohl ich mit der Sexualität nicht schwere Triebhaftigkeit meine, sondern einfach die Sexualität, wie sie natürlicherweise zu einer geschlechtlichen Beziehung gehört.

 

Nachträglich kann ich nur sagen, dass mein innerseelisches Ringen bezüglich der Sexualität – jedenfalls in meinem Fall – vollkommen überflüssig war. Auf eine ganz andere Weise[2] hat sich bei mir automatisch das Zölibat eingestellt, ohne dass ich Sex in der realen physischen Welt seitdem auch nur eine Sekunde lang vermisst hätte oder irgendein Bedauern oder dergleichen aufgetreten wäre.

 

Ich gestehe, dass ich allerdings seitdem unzählige sexuelle Episoden (mit entsprechend seelischem Liebesempfinden) in Träumen hatte, für die ich jedoch keine Verantwortlichkeit empfinde, sondern sie als ein Geschenk des Himmels annehme. Ich gestehe, dass diese Träume meist wesentlich befriedigender sind, als es die Realität war.

 

Dies mag man nun als bigott[3] beurteilen und meinen, dass eben in den Träumen doch heimlich meine Sehnsüchte herauskommen würden. Ich kann nur beteuern, dass ich in der Realität so empfinde, wie ich es ausgesagt habe, und dass ich die sexuellen Träume eher als eine Art Entschädigung oder Ausgleich von der geistigen Welt sehe, die man von dort anscheinend als notwendig erachtet, obwohl ich subjektiv dessen nicht bedürfte. Beziehungsweise stellen geschlechtliche Aspekte im Traum nach mystischer Traumdeutung sowieso Annäherungen an die mystische Hochzeit dar, wie sie im Kapitel 11-B >Dämonen< erklärt ist.

 

Ursprünglich hat Sexualität nämlich einen heiligen und sakramentalen Charakter (siehe auch im Kapitel 45-D >Seelenwachstum< im Zusammenhang mit der Sexualkraft und dem Schamgefühl)[4]. Nach Aussagen von Hermes[5], die dieser an Asklepius richtete (überliefert in einem griechischen Text vor dem Ende des 3. Jahrhunderts nach Chr.) wurde die Vereinigung der beiden Geschlechter durch Gott, den HERRN aller Zeugungskraft, als Mysterium ewiger Fortpflanzung „mit all der Neigung, all der Freude und Heiterkeit, all dem Sehnen und der himmlischen Liebe, die ihn Ihm wohnen, aller Kreatur vermacht und geschenkt“. …

 

„Denn wenn man diesen höchsten Augenblick wahrnimmt, da wir durch ständiges wechselseitiges Geben und Nehmen schließlich dazu kommen, dass jeder von beiden Geschlechtern sich in den anderen fügt, wobei der eine gibt, der andere es eifrig aufnimmt und in sich bewahrt, so wird man finden, dass in dem Augenblick, durch die Vermischung der beiden Naturen, die Frau männliche Kraft erhält, und der Mann sich in weiblicher Sehnsucht entspannt“.

 

„Und darum muss der Vollzug dieses Mysteriums, so angenehm und notwendig er ist, im Geheimen stattfinden; andernfalls, wenn er öffentlich stattfände, würde die Göttlichkeit, die sich in beiderlei Geschlecht durch die Vermischung von Mann und Frau offenbart, zur Schamröte geführt werden, umso mehr, wenn der Akt den Augen pietätloser Menschen ausgesetzt würde“[6]. Damit ist zugleich auch alles über existierende Pornographie[7] als Entheiligung von Sexualität ausgesagt.

 

Die vorstehend zitierte Anschauung entspricht auch meiner Meinung und ich hoffe, dass ich somit einer potentiellen Entweihung durch meine noch folgenden Darlegungen vorbeugen kann. - Ich will und muss noch erwähnen, dass ich in meinem ganzen Leben prinzipiell niemals über Sexualität gesprochen habe. Zu den persönlichen Darlegungen hier in dieser Autobiographie habe ich mich nur aus meinem Auftrag heraus zur Authentizität, wegen des Werdeganges von einem weltlichen zu einem mystischen Menschen und wegen der esoterischen Erkenntnisse heraus verpflichtet gefühlt. In Wahrheit hat mich dies aber große Überwindung gekostet – und ohne den Schutz des Pseudonyms hätte ich dies alles nicht dargelegt, selbst nicht die Geschehnisse aus den Träumen, da ich prinzipiell zur Prüderie[8] neige.

 

Auch nach STEINER bedeuten geschlechtliche Symbole im Traum eine höhere Geistigkeit. Gerade in den Geschlechtsorganen sollte sich eigentlich das Ebenbild der Götter repräsentieren. Nur ist dieses Ebenbild der Götter heute in den Menschen verdorben durch den luziferischen[9] Einfluss[10].

Ich muss nämlich noch eine nähere Ausführung über die Art der Intimität mit dem tibetanischen Eingeweihten machen, weil diese vermutlich eine geistige Bedeutung hatte. Es war nämlich so, dass dieser Mann den sogenannten Koitus Interruptus[11] praktizierte, wo der Samenerguss außerhalb der Vereinigung stattfindet.

 

Als dies geschah, war ich innerhalb des Traumes latent enttäuscht, jedoch wurde mir später die Bedeutung bewusst: Es sollte aussagen, dass mein geistiger Stand eben noch nicht eine volle Vereinigung mit dem Göttlichen ermöglicht, sondern dass mir vorerst nur die Gnade eines „Ergusses“ von geistigem Licht äußerlich zuteil werden kann. Unmittelbar nach diesem Samenerguss setzte nämlich die geistige >Erleuchtung< ein.

 

Bezüglich der Geschlechtlichkeit gibt es nun wiederum noch andere esoterische Darlegungen. Diese betreffen den vollendeten wiedergeborenen Adepten[12], von dem es heißt, dass er seine Geschlechtsorgane verliert (ob er nun ein Mann oder eine Frau ist) und dass dieser Eingeweihte stattdessen auf geistige Art zum Hermaphroditen[13] wird.

Als ein solches zweigeschlechtliches Wesen war nämlich auch Adam[14] erschaffen worden, d.h. er war in sich selbst männlich und weiblich zugleich. Dementsprechend hatte er die Möglichkeit, sich „magisch“ zu vermehren, wozu es jedoch durch den Sündenfall nicht kam[15].

 

Ich selbst hatte bereits am 08.11.1993 einen Traum, in welchem ich mit einem bestimmten (etwas jüngeren) Mann zusammenfand, der dann „vollkommen“ zu mir gehörte und „immer“ bei mir war. Dies war äußerst beglückend und ich wertete diesen Traum in Richtung auf die (seelisch-geistige) Entwicklung zur Androgynität[16] in mir selbst.

 

Hintergrund war, dass ich zum damaligen Zeitpunkt bereits einige Monate lang keinerlei sexuelle Aktivität mehr praktiziert hatte und mir auch seit der Trennung von meiner „großen Liebe“ (über die Näheres im Kapitel Nr. 37 >Eifersucht< geschildert ist) im Jan.1993 klar war, dass ich es niemals wieder zu einer solchen Art Intimität kommen lassen wollte.

Damals wollten mir dies verschiedene Freundinnen nicht glauben und hielten es nicht für möglich. Tatsächlich ist es aber so, dass ich bezüglich dieses Faktors seit nunmehr über 20 Jahre lang als der glücklichste Mensch der Welt in völlig freiwilligem Zölibat lebe, ohne auch nur jemals davon abgewichen zu sein.

 

Wenn ich mir allerdings vorstelle, dass es jüngere Menschen gibt, die von vornherein als Mönche oder Nonnen oder Priester das Zölibat praktizieren (müssen), ohne jemals vorher die entsprechende sexuelle Erfahrung gemacht zu haben, dann stelle ich mir dies sehr schwierig vor. Auch zeugen ja die realen Fälle davon, wo das Zölibat gebrochen wird, wie problematisch dies offensichtlich für Menschen ist.

 

Viele Jahre später habe ich allerdings durch das Buch >Überselbst Erweckung< von HURTAK & HURTAK erfahren, dass dies eine Frage des Bewusstseins ist; denn der äußerlich scheinbar fehlende Liebes- oder Lebenspartner soll in Wahrheit im Quantenfeld des eigenen Bewusstseins immer anwesend sein, was im Kapitel Nr. 24-G >Ashram< genauer dargelegt ist.

 

Ich war selbst übrigens viele Jahre lang kameradschaftlich mit einem ehemaligen Priester befreundet, der in diese Rolle als ältester Sohn von seinem Vater hineingedrängt worden war und der das Zölibat absolut nicht einhalten konnte. Er hat dann auch die beruflichen Konsequenzen gezogen und lebt heutzutage glücklich schon in zweiter Ehe. Dieser Ex-Priester ist auch im Kapitel 27-M >Spirituelle Gemeinschaft< zum ZP 65 kurz erwähnt.

 

Eben so ganz anders ist dies für mich der Fall und ich kann nur allen Menschen wünschen, die Freiheit von Sexualität (freiwillig) zu erleben; denn viele Menschen sind davon versklavt, was näher im Kapitel Nr. 37 >Eifersucht< aufgegriffen ist.

Jedoch will ich hier aus Anlass einer Nachricht bei www.t-online.de vom 10.09.2015 doch anführen, dass ein bestimmter Anbieter für kostenlose Sexfilm-Szenen angeblich knapp 80 Milliarden (!) Abrufe im Jahr 2014 hatte, was theoretisch (bzw. rein rechnerisch) bei sieben Milliarden Menschen auf der Erde bedeuten würde, dass jeder Erdenbürger (theoretisch einschließlich der Kinder) sich im Schnitt elf dieser Sexfilme pro Jahr ansieht.

 

Dies bedeutet nun, dass ein gewisser Prozentsatz von Menschen real nach Pornographie süchtig zu sein scheint, da ja vermutlich doch viele (oder wenigstens einige) Menschen (und auch Kinder) keine Pornofilme ansehen. Veröffentlicht wurde diese Nachricht, weil in Russland diese Porno-Webseite gesperrt wurde, wie dies allerdings dort auch zeitweise schon für Wikipedia gegolten hatte[17].

 

Eine Entwicklung zur Androgynität deutete sich auch in zwei weiteren Träumen von mir an.

Einmal zwischen 1987 und 1991, wo mir im Anschluss an einen Traum[18], den ich im Kapitel Nr. 32 >Baby< geschildert habe, meine Schwester erschien als umgewandelter Jüngling im Alter von vielleicht 15 bis 17 Jahren. „Sie“ zeigte mir ihren Phallus[19], was natürlich nichts mit menschlich verirrtem sexualisiertem Exhibitionismus[20] zu tun hatte, sondern ein geistiger Vorgang war. Der Phallus ist nämlich das Symbol geistiger Befruchtung[21].

 

Damals dachte ich, dass es sich um meine reale bereits verstorbene Schwester handelte, die sich mir aus der jenseitigen Welt offenbarte. Als ich diesen Traum jedoch 1994 nachträglich protokollierte, hielt ich es auch für möglich, dass es ein höherer Teil meiner eigenen Seele war; denn zu der Zeit summierten sich immer mehr die Hinweise für meine geistige Verwandlung in einen Hermaphroditen, auch in einer gewissen Weise angedeutet sogar auf der weltlichen Ebene.

 

Damit meine ich, dass ich mit zunehmender Lebensdauer immer mehr auch als männlich geltende Tätigkeiten selbst vornehmen musste. Ich habe häufig sehr schwere Dinge tragen, hochwuchten und transportieren müssen (allein bei der Vorbereitung von vielen meiner insgesamt 20 Wohnungsumzüge), was ich eigentlich nur geschafft habe, weil ich doch wiederum von Kindheit an über eine gewisse physikalische Stärke verfüge (obwohl ich im Prinzip schlank bin) (siehe auch zu meinen sportlichen Fähigkeiten im Kapitel Nr. 9 >Supramentale Wesen).

 

Dann habe ich viele handwerkliche Tätigkeiten selbst machen müssen, mit Ausnahme von elektrischen Dingen, obwohl ich mich auch daran versucht habe, es mir aber bei meiner Unkenntnis dann doch zu gefährlich war. So habe ich im Laufe meines Lebens mehrere Kommoden und Regale zusammengebaut (nachdem ich die dazugehörigen Bretter unter größten Mühen die Treppen zu meiner Wohnung hinauf transportiert habe, wo ich manchmal fast zusammengebrochen[22] bin)[23], Gardinenstangen angebracht, wozu eben der Umgang mit der Bohrmaschine notwendig ist. Dies war für mich immer sehr problematisch, wenn ich dann noch auf einer Leiter stehen musste, weil ich nicht schwindelfrei bin.

 

Die meisten der Frauen, die ich persönlich kenne, haben so etwas niemals selbst machen müssen, weil sie immer irgendeinen Mann zur Hilfe hatten. Ich habe jedoch solch eine Ausnutzung von männlichen Bekannten nur für solche Zwecke immer abgelehnt. Und später kannte ich überhaupt niemanden mehr und hätte dafür bezahlen müssen, was ich durchaus getan hätte, ich aber niemand Fremden mehr ohne weiteres über längere Zeit in meine Wohnung lassen wollte. - Letztlich wies ich dann auch in einem Traum vom 14.06.2006 tatsächlich ein markantes männliches Geschlechtsteil auf, obwohl ich (auch) im Traum trotzdem weiterhin eine Frau war.

 

Bei ANSELMI ist dargelegt, dass der fertige, vollentwickelte, spirituelle galaktische Mensch[24] (womit ich keinesfalls meine, dass ich diese Stufe erreicht habe) wirklich energetisch androgyn ist, wenngleich er auch notgedrungenermaßen hier auf der Erde in einem männlichen oder weiblichen Körper leben muss. Aber er hat den männlichen und weiblichen Energiestrom in sich zu einem idealen Fluss zusammengebracht[25].

 

Genau dies sagt auch JAN van RIJCKENBORGH mit den Worten: „Der wahre Mensch ist … zweigeschlechtlich in sich selbst, obwohl männlich oder weiblich nach außen. … Es gibt also männliche Seelen-Entitäten und weibliche Seelen-Entitäten, obwohl sie geschlechtlich nicht getrennt sind. Aber die Naturgestalt erscheint immer in der uns bekannten geschlechtlichen Trennung, damit durch endlose Erfahrung und endlose Geburt der Rettungsplan ausgeführt werden kann“[26].

 

JAN van RIJCKENBORGH weist nun darauf hin, dass es wiederum immer Menschen gibt, die diese Geschlechtstrennung nicht akzeptieren und damit den Gottesplan auf die eine oder andere Weise nicht anerkennen, indem sie geschlechtliche Abweichungen aufweisen oder im Leben verwirklichen. Dazu zählt JAN van RIJCKENBORGH auch den homosexuellen[27] Menschentyp: „Dieser Typ ist das Produkt der Lebensisolation der Naturgestalt, ohne dass der Pfad der Befreiung, der Pfad der wahren Selbsterkenntnis, gegangen wird“[28], und er empfiehlt den Betreffenden, ihre Homosexualität als erstes nicht auszuleben und sich zweitens in völliger Übergabe auf den Pfad zu richten und ihn entschlossen zu gehen.

 

„Man kann als naturgeborener Mensch der Naturgestalt nur entsagen, die Naturgestalt nur abweisen durch bewusste Sehnsucht und tatkräftiges Streben, wieder in der Seelengestalt aufzugehen. Aber wenn man den Weg nach oben nicht suchen oder nicht gehen will und die hormonalen Triebe völlig ihrer Art gleich bleiben und die Naturgestalt in diesem hormonalen Feuer verharrt, ist es unvermeidlich, dass eine widernatürliche Entwicklung entsteht“. Und JAN van RIJCKENBORGH ergänzt noch: „Viele, die sich im Lauf der Jahrhunderte sozusagen aus dem Leben zurückgezogen haben und in die Klöster gegangen sind, haben sich selbst denaturiert“[29].

 

Denn: „Wer der Naturgestalt entsteigen will, der muss, übereinstimmend mit dem göttlichen Erlösungsplan, die dialektische Welt selbst und alles, was mit ihr zusammenhängt, verlassen, um den Weg der Seele, den Rückweg nach oben zu beschreiten“[30]. Und dabei macht es keinen Unterschied, ob jemand dem nun verehelicht oder unverehelicht, mit Abscheu vor der Natur oder nicht, in Einsamkeit oder in Dualität gegenübersteht. Letztlich ist die Reinheit des Herzens, die siebenfache Reinigung des Herzheiligtums, entscheidend.

 

Im Kapitel 64-H >Zorn der Eliten< habe ich aus Anlass der Transsexualität von Bradley(Chelsea) Manning (den zu vielen Jahren Haft verurteilten >Whistleblower) Hinweise referiert (bzw. Hypothesen gebildet), wo es durch das esoterische Phänomen von Zwillingsseelen eventuell dazu führen kann, dass Gleichgeschlechtlichkeit empfunden, gesucht und gelebt wird.

 

Fortsetzung erfolgt in Teil B des Kapitels Nr. 2 >Erleuchtung<.



[1] Damoklesschwert: benannt nach dem Höfling des Dionysios von Syrakus namens Damokles. Dieser musste unter einem Schwert an der Tafel des Tyrannen speisen, welches an einem Pferdehaar hing. Seitdem versteht man unter dem Damoklesschwert das Sinnbild für eine drohende Gefahr (NGL/Bd.I/S.170).

[2] Diese andere Weise hängt mit meiner >Eifersucht< zusammen, wie sie in dem betreffenden Kapitel Nr. 37 geschildert ist, wodurch mir alles, was mit Sexualität zu tun hat, zutiefst elementar verleidet wurde, aber ohne meinen bewussten Willen. Für mich war dies eine große Erleichterung und Befreiung (Anm.d.Verf.).

[3] bigott: (abwertend) äußerlich Frömmigkeit zur Schau tragend, scheinheilig (D/F/S.110).

[4] Im Kapitel Nr. 37-F >Eifersucht< ist allerdings im Zusammenhang mit der Bedeutung von Mutterschaft auch dargelegt, wie „Kraft, Macht und Sex die Hauptwerkzeuge manipulativer Kulturen und Wesen sind“ (MORF/S.259f).

[5] Hermes (auch Henoch, = Henok, = Enoch oder Thot) war ein Avatar, insofern in ihm der Cherub Raphael als Träger der göttlichen Liebe ca. 7000 Jahre vor Chr. inkarniert war (WOLF/Ein Engel auf der Erde/S.32,S.35+64 - zusammengenommene Schlussfolgerungen). - Nach CREME (Maitreyas Mission/S.374) hatte Hermes einen Einweihungsgrad von 4.0. - Nach anderen Darlegungen ist jedoch unter dem Namen keine einzelne historische Persönlichkeit zu verstehen, sondern er ist das Symbol für eine Reihe von göttlichen Gesandten, durch die Kräfte und Offenbarungen als Götter in Menschengestalt dargestellt wurden. Hermes repräsentiert den wahren Himmlischen Menschen, „der die Pforten des Goldenen Hauptes durchschritten hat“ (J. van RIJCKENBORGH/Ägyptische Urgnosis I/S.14). - Hermes wird die Tabula Smaragdina zugeschrieben, deren erste Worte gewesen sein sollen „Quod superius sicut quod inferius“ („Wie oben – so unten). Dieser Grundsatz der Analogie wird häufig zitiert für die unmittelbare Entsprechung von Schein und Wirklichkeit, für die Entsprechung des Menschen als Mikrokosmos zum Makrokosmos des Weltalls u. ä. Phänomenen als Vermittler zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren (UNDERHILL/Mystik/S.210f.). Das Grab von Hermes wurde schon zu den damaligen Zeiten nicht gefunden, wie auch das Grab von Moses nicht. Hintergründe darüber sind im Text des Kapitels 51-B >Sonderaufstieg< im Zusammenhang mit Moses und dessen Aufstieg mittels des physischen Körpers. - Im Kapitel 24-C >Ashram< gibt es noch weitere Anmerkungen zu Hermes im Zusammenhang mit einem Traum vom 04.10.1995, wo sein Beiname „Trismegistos“ als der „dreimal Große“ oder „der dreimal Erhabene“ erklärt wird. - Hermes ist auch der geistige Urheber der Darlegungen von HURTAK (aus denen hier verschiedentlich zitiert wurde), insofern von Hermes das umfangreiche wissenschaftliche spirituelle Werk >Die Schlüssel des Enoch< stammt. – Im Kapitel 53-H+i >Hoffnung< finden sich des weiteren Darlegungen zum 26.02.2009, wo Hermes als „neuer Merkur“ und als „Sohn der Schlangen“ bezeichnet wird. – Über Henok finden sich Darlegungen in einer FN und im Text des Kap. Nr. 44-G. >Jesus, der Christus Gottes<. Da Henok anscheinend gleichgesetzt wird mit Thot, siehe auch die erst noch am 01.09.2016 ergänzten Darlegungen in Teil 44-B und das erst im Jan.2017 neu veröffentlichte Kap. Nr. 73-C >Bewusstsein<, wo THOT als widergöttlicher Schöpfer unserer dualen Matrizenwelt dargestellt wird nach www.bewusstseinsportal.de .

[6] zitiert in: POWELL/Das größte Geheimnis unseres Zeitalters/S.70f.

[7] Pornographie: obszöne Darstellung geschlechtlicher Vorgänge (D/F/S.578).

[8] prüde: siehe FN im Kap. 3-C >Jungfrau Sophia<.

[9] zu Luzifer: Fußnote bei 6-B >Stigmata<.

[10] STEINER/GA177/S.97f.

[11] Koitus: Geschlechtsverkehr (D/F/S.378), Interruption: Unterbrechung (D/F/S.336).

[12] Adept: 5. Grad der Einweihung; spiritueller Meister (Anm.d.Verf.).

[13] Hermaphrodit: 1. Zwitter, gleichzeitiges Auftreten funktionsfähiger männlicher und weiblicher Geschlechtsorgane an demselben Individuum. Dies kommt heutzutage vor bei den meisten Pflanzen, Schnecken, Band- und Regenwürmern. 2. Pseudo-Hermaphrodit bei Säugetieren und Menschen, was als Intersexualität bezeichnet wird (NGL/Bd.I/S.361). Intersexualität bedeutet (danach) das krankhafte Auftreten von gemischtgeschlechtlichen Merkmalen bei normalerweise getrenntgeschlechtlichen Organismen und soll durch Entwicklungsstörungen der Keimdrüsen bedingt sein (NGL/Bd.I/S.394). – Im Kapitel 64-H >Zorn der Eliten< habe ich einen anderen Schwerpunkt aus Anlass der Transsexualität von Bradley(-Chelsea) Manning dargelegt (Anm.d.Verf.).

[14]             Adam: FN bei 45-J+K >Seelenwachstum<, FN zu „Sonnenmensch“ im Kap. 19-B >Kreuzigung und Gehenkter< und FN zu „Adam Kadmon“ im Kap. 44-C >Jesus, der Christus Gottes<.

[15] WEINFURTER/Der brennende Busch/S.302

[16] Androgynität: Zweigeschlechtlichkeit, männliche und weibliche Geschlechtsmerkmale aufweisend. Entsprechende Bedeutung wie Hermaphroditismus (NGL/Bd.I/S.32).

[17] Nachricht bei www.t-online.de vom 10.09.2015 mit dem Titel: „Zensur geht weiter – Russland sperrt Pornohub“.

[18] Beide Traumstücke finden sich nachträglich protokolliert unter dem Datum des 22.06.1994.

[19] Phallus: FN zu Osiris bei 45-H >Seelenwachstum<.

[20] Exhibitionismus: krankhafte Neigung zur Entblößung der Geschlechtsteile in der Öffentlichkeit (D/F/S.225).

[21] WEINFURTER/Mystische Fibel/S.139

[22] Noch während des mühevollen Vorgangs habe ich dann immer an >Jesus, den Christus Gottes< gedacht, wie Er auf der Via dolorosa (lat. = die Schmerzensstraße; der Kreuzweg Christi in Jerusalem; NGL/Bd.II/S.894) das schwere Kreuz tragen musste und habe Ihm meine Mühe aufgeopfert (siehe Text im Kapitel 23-F >Priesterseele).

[23] Ich habe übrigens große Achtung vor allen Männern (und Anerkennung für alle), die solch schwere körperlichen Tätigkeiten verrichten müssen, auch wenn es den meisten leichter als mir fallen wird.

[24] galaktischer Mensch: Es handelt sich hier um die noch höhere Seelenebene als die des solaren Engels (siehe Text im Kap. 5-B >Herabkunft des Engels); es ist die Ebene von Adam Kadmon als dem makrokosmischen Menschen (siehe FN bei 44-C >Jesus, der Christus Gottes<; dort auch in Kap. 44-G FN über Galaxie; siehe auch FN über „Galaktischer Logos“ im Kap. 4-B >Asketische Versuche).

[25] ANSELMI/S.31

[26] JAN van RIJCKENBORGH/Ägyptische Urgnosis/S.77

[27] homosexuell: gleichgeschlechtlich empfindend, zum eigenen Geschlecht hinneigend (D/F/S.297).

[28] JAN van RIJCKENBORGH/Ägyptische Urgnosis/S.80

[29] JAN van RIJCKENBORGH/Ägyptische Urgnosis/S.80

[30] JAN van RIJCKENBORGH/Ägyptische Urgnosis/S.81