Sternenschnee


Kim Carrey:

Sternenschnee (13)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Jungfrau Sophia (3.A) Audition

 

 

vorangestellte Inhaltsangabe zum Kapitel Nr. 3 >Jungfrau Sophia<

Das Kapitel besteht aus den vier Teilen A, B, C und D.

 

(Teil A): Läuterung des Astralleibes. „Maria“. „Kämpfe dich weiter“. Hohn einer widergöttlichen Wesenheit. „Paula“. Ein Neuer Name wird in der Apokalypse verheißen. Der individuelle Sternenname. Auditive Erlebnisse. Eigene Stimme: „Wovor hast du Angst?“. Dialog mit eigenem Spiegel-Ich.

 

(Teil B): Geschenk eines Papageis an die Mutter. Symbol der sprechenden Seele. Inneres Wort oder Innere Stimme. Entwicklung der Intuition zwischen der 2. und 3. Einweihung. Unmittelbare Führung durch den Christus. Erschließung der ersten vier Bewusstseinsstufen. Gott gängelt den Menschen nicht, sondern legt Wert auf den freien Willen. Hören von Stimmen sind Einsprachen aus Reinigungsbereichen der Erde. Das Innere Wort ist nicht für Zweite und Dritte bestimmt – im Unterschied zum Prophetischen Wort. Papagei mit silbernen Halsfedern. Licht am Hals. Aufbau der gesamten menschlichen Entität vom physischen Selbst bis zum Elohistischen Überselbst. Riesige dynamische Ordnung göttlicher Gegenwart. Lichtkörper. Zohar-Körper. Bauplan des Adam Kadmon in der Erscheinung von Jesus Christus. Die Taube steigt mehrfach vom Ketherpunkt des Christus-Überselbstes hinauf und hinab. Entzündung der höheren Geist-Seele. Höheres Selbst. Kronenchakra. Heiliges Herz. „Das Wirkungsfeld des Sonnengels ist das Kehlzentrum“. Der hebräische Buchstabe „Aleph“. Aufstieg eines neuen Vibrationssystems. Ein Wellensittich kletterte in einem Vogelbauer herum und legte sich dann starr wie zum Sterben hin. Herabkunft des Lichtkörpers. Ein Vogel mit violettem Gefieder verwandelte sich in ein „Büchlein“ von RILKE und landete auf dem Fußboden in einem bestimmten Winkel. Unterschied zu „Buch“. Das Leben des Heilandes. Symbol des Dreiecks. Fehlen der Basisseite.

 

(Teil C): Ein Wort wird einst ein lebendiger Vogel werden. Violett kann eine Begegnung zwischen Deva- und Menschenreich vermitteln. Jungfrau Maria. In einem Kreuzworträtsel hieß der Name einer Heiligen „Sofia-Maria“. Verleumdungskampagne wegen einer erotischen Szene in einem Roman. Der Widersacher beschießt den Menschen wie mit Pfeilen und rührt eine Entsprechung an. Alles Menschliche ist ungöttlich. Alles Weltliche ist schlecht. Alle Entsprechungen sind gegensätzlich (= widergöttlich). Der Widersacher steuert die Menschen aus dem Unsichtbaren heraus. Beständige Wachsamkeit und permanente Verwirklichung des Göttlichen. Das kosmische Welten-Ich (= der Heilige Geist) kommt der Jungfrau Sophia entgegen.

 

(Teil D): „Mit Weibern nicht befleckt“, bedeutet nicht ein Zölibat. Symbol der Gesetzlosigkeit. Forcierte Denkschulung. Einigung des himmlischen Bewusstseins mit der Imago Coelestis. Eine vollkommen befreite Wesenheit. Großer Erzengel Michael. Meditation, Gebete, Anrufungen, Gemütsbewegungen, Denken von übersinnlichen Sachverhalten, Mitglied bei spirituellen Gemeinschaften. >Theosophie< als beste Einschlaflektüre. Einstieg in den geistigen Weg. Freundin von der Waldorfschule. Eigene Eltern ausgesucht. Keinerlei Ahnung von esoterischen Dingen. Ausdrückliche Atheistin. Unausgesprochenes gültiges Weltanschauungssystem wird gebrochen. Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung. Die als unangenehm erlebten spirituellen Begriffe entwickeln nach dem Tode eine ungeheure Kraft, dass die geistige Welt durchschaut werden kann. Sonst ist alles dunkel. Weisheit ist geistiges Licht. Hellseher mit atavistischer Fähigkeit der Entrückung unterliegen oft maskiertem Hochmut. Scharfe Denker erlangen häufig keine Hellsichtigkeit, weil der Ätherleib zu stark an das physische Gehirn gekettet ist. In der geistigen Welt ist das Denken der Samen für die Erforschung der dortigen Geheimnisse. Begriffe ohne physisches Pendant werden zu geistig-lebendigen Hüllen, in die Wesenheiten hineinschlüpfen können. Nicht jeder Mensch kann hellsehend, aber doch helldenkend werden. Abbauprozesse im Gehirn.

               

FN: (Teil A): Maria. Deklinieren. Keine Stimmen aufgrund einer psychotischen Störung. Apostel Paulus (Ereignis von Damaskus; Meister Hilarion). Auditiv (Audition).

(Teil B): Ephides (Hella Zahrada). Die ersten vier Bewusstseinsstufen. Entität. Halskrause. Violett. Dreifaltigkeit. Latenz.

(Teil C): Himmlischer Mensch (Throne). Jesus von Nazareth. Prüde. Entsprechung. Aura.

(Teil D): Lebenshaltung. Erzengel Michael. Atheistin.

 

3. Jungfrau Sophia (A)

 

Im Kapitel Nr. 2-C >Erleuchtung< ist dargelegt, dass das Innere des Menschen empfänglich gemacht wird für die Aufnahme des Höheren Selbstes. In dem Buch >Das Johannes-Evangelium<[1] wird von STEINER im Zusammenhang mit der >Erleuchtung< des weiteren ausgeführt: Wenn der Astralleib[2] (im Sinne der Katharsis) geläutert ist, dann kann er erwarten, dass das äußere Geistige zu seiner >Erleuchtung< in ihn einströmt.

 

Durch die Läuterung des Astralleibes werden die inneren Erkenntnisorgane ausgebildet. Der Astralleib drückt in der Folge seine Organe im Ätherleib[3] ab (so dass es zu Hellsichtigkeit[4] kommen kann). Der Mensch nimmt dann um sich herum eine geistige Welt wahr. Sein Inneres (der astralische Leib) kann so empfangen, was ihm der Ätherleib zu bieten vermag, was ihm der Ätherleib heraussaugt aus dem ganzen Kosmos, aus dem kosmischen Ich. Der geläuterte Astralleib wird als reine, keusche, weise >Jungfrau Sophia< bezeichnet[5].

 

Tatsächlich war es mir bereits am 13. August 2005 geschehen, nachdem ich alle vier Bände von INTERMEDIARIUS[6] vollständig durchgearbeitet hatte, dass ich abends eine sehr ansprechende Männerstimme unsichtbar innerhalb des Raumes meines Wohnzimmers sagen hörte: „Maria“[7]. Nur dieses eine Wort, nichts weiter. Dabei hat dieser Vorname keinerlei Verbindung zu meinem realen Vornamen.

 

Auch dieses Ereignis – wie die >Erleuchtung< - war bereits sehr verblüffend, geschah mir aber hier zum vierten Male, dass jemand laut im Raum zu mir sprach, den ich partout nicht sehen konnte. Eigenartigerweise habe ich mich jedes Mal nicht darüber erschreckt, obwohl es nach normalen Maßstäben völlig befremdlich ist, plötzlich eine Stimme ohne die Erscheinung eines dazugehörigen Menschen zu hören[8].

 

Das erste Mal war am 29. August 1993 in der Nacht – fast genau um 03:00 Uhr - gewesen, als auch bereits eine intelligent klingende Männerstimme zu mir sprach, u.z. nannte sie da allerdings meinen realen Vornamen und sagte dann: „…, kämpfe dich weiter“. Die Männerstimme war nicht sehr tief, aber auch nicht hoch, sondern in normaler Tonlage und circa wie von einem damals 50-jährigen Mann. Dies liegt jetzt nun bereits 23 Jahre zurück (Aussage im Feb.2017).

 

Im ersten Moment dachte ich damals, es würde sich um eine widergöttliche Wesenheit[9] handeln, die dies „im Hohn“ zu mir gesagt hätte; denn ich hatte vorher einen Traum gehabt, in dem ich mich seelisch-geistig irgendwie „bemüht“ hatte (in welcher Weise, wusste ich schon damals absolut nicht mehr). Und mitten in diesem Bemühen trat diese Stimme auf, so dass ich dachte, sie würde mich verhöhnen, dass ich mich sinnlos bemühe.

Dann aber fiel mir die genaue Wortwahl auf, die mich in der deklinierten[10] Form verwunderte. Erst dachte ich, es wäre falsches Deutsch. Man kämpft doch gegen andere und nicht: „kämpft sich“. Dann aber verstand ich es doch als eine Ermutigung.

 

Am Abend vor dem Auftreten dieser Männerstimme hatte ich übrigens in STEINERs Mysteriendramen[11] (über >Der Hüter der Schwelle< und >Der Seelen Erwachen) gelesen gehabt, wo bestimmte Personen – jede auf ihre Weise – gegen Luzifers Macht kämpfen. Luzifer äußert sich dann auch, insofern er die Kampfesansage der betreffenden Menschen entgegennimmt und erwidert: „Ich werde (auch) kämpfen“ und ein führender Eingeweihte namens Benedictus kommentiert dazu: „Und kämpfend Göttern dienen“[12].

Die Parallele bezüglich des Kämpfens zu „meiner“ Männerstimme finde ich doch auch bemerkenswert.

 

Das zweite Mal war nicht lange Zeit nach 1993 (ca. 1994) und eine Frauenstimme nannte mich mit dem Namen „Paula“ und nichts weiter. Auch dieser Vorname hat keinerlei Verbindung zu meinem realen Vornamen. Ich brachte dies mit dem Apostel Paulus[13] in Verbindung, über den STEINER geschrieben hat, wie dieser aus seiner Ich-Persönlichkeit heraus seine Reden gehalten habe, was eine bestimmte evolutionäre Entwicklungsposition bedeutet hat[14], auf der ich eventuell (!) ebenfalls (oder weitläufig) angelangt war.

 

Das dritte Mal war am 05. Oktober 2004, wo wieder eine Frauenstimme (eventuell dieselbe wie 1994) zu mir (während meiner Aufwachphase aus dem Schlaf) einen längeren oder zwei, drei Sätze zu mir sprach, an deren Inhalt ich mich schon direkt nach dem Gesagten nicht mehr erinnern konnte bzw. ich hatte das Gesagte bereits unmittelbar nicht verstanden. Weshalb ich nichts verstanden habe, das weiß ich nicht mehr und habe auch nichts darüber protokolliert. Am Abend vor dem 05.10.2004 hatte ich übrigens von der >Avatarin< Mutter Meera (Kap.Nr. 29) ihre Antworten[15] auf Fragestellungen verschiedener Devotees[16] mit großem Interesse gelesen gehabt.

 

Das vierte Mal war am eingangs erwähnten 13. August 2005.

 

Bei dem Hören der Stimmen (was als gewisse „Hellhörigkeit“ bezeichnet werden kann) kamen nun zweimal Namen vor, die zu meinem realen Vornamen differierten. Ich werte diese Namen nun jedoch nicht als das, was als mein spezifischer geistiger oder „Neuer“ Name gelten könnte, wie dieser wohl in der Apokalypse des Johannes[17] den Lichtkindern verheißen wird. Die Namen scheinen mir eher als Symbole für einen gewissen spirituellen Entwicklungsstand zu gelten, wie er einmal sich auf den gereinigten Astralleib und zum anderen auf eine „weitläufige“ Entsprechung zum Apostel Paulus bezieht.

 

Nach WEINFURTER dürfte man nämlich einen solchen geistigen („Neuen) Namen niemandem verraten; denn in solchen Namen ist eine gewisse Kraft verborgen, die durch die Bloßstellung desselben verloren ginge. Dieser geistige Name soll dem Mystiker direkt von Gott verliehen werden und gleichzeitig die innere Individualität des Mystikers ausdrücken.

 

„Gerade durch diese Namensgebung wird die Wandlung des Mystikers in einen neuen Menschen bezeichnet. Dieser Name ist ihm mit dem göttlichen Siegel aufgedrückt und haftet unzertrennlich an seiner Seele, wie das Haupt auf dem Körper. Der Neue Name bildet aus dem Menschen das, was seine Seele ausdrückt“[18].

 

Als ich zunächst durch das Buch >Die Sananda-Connection< von ERIC KLEIN im Nov.2007 von dem Lichtkörper erfuhr, dann durch HURTAK >Die Schlüssel des Enoch< im Jun.2008 von dem Überselbst-Körper und im Jul.2008 bei SOLARA >An die Sterngeborenen< von dem Goldenen Sonnenengel, welche alle drei Begriffe denselben Tatbestand benennen sollen (siehe Kapitel 21-D >Homo Coelestis<), da wandte ich meine neuen Erkenntnisse selbstverständlich an und rief meinen Lichtkörper herab. Durch SOLARA erfuhr ich dann zusätzlich, dass dieser einen individuellen Sternennamen trägt, den man erfahren kann.

 

Wie häufig, glaubte ich zwar nicht wirklich daran, dass mir dieser Name offenbart werden würde, oder wenn, dass ich ihn gar nicht erkennen könnte, doch tatsächlich geschah es am 05.08.2008, wo ich zwar nicht scherzhaft, aber doch ohne wirkliche Hoffnung auf Erfolg, meinen Lichtkörper nach seinem Namen fragte (wobei ich nicht einmal genau wusste, ob dieser überhaupt zu mir herabgekommen war). Und: Ich kann es eigentlich nicht wirklich begreifen; aber in derselben Sekunde danach trat dieser Name ganz deutlich in mein Bewusstsein. Es handelt sich dabei nicht um einen irdischen Namen, sondern einen solchen in der Sprache eines entfernten Sternes (oder eher einer entfernten Galaxie), wie ich dies aus bestimmten Darlegungen bei HURTAK ableiten konnte.

 

Diesen Namen nenne ich hier jedoch nicht, obwohl SOLARA eine solche Nennung nicht als so schlimm ansieht wie dies WEINFURTER tut; so wie sie selbst überhaupt unter diesem ihren Sternennamen publiziert.

Meines Erachtens wird jedoch der wirklich wahrhaftige Neue Name (der von Gott verliehen werden wird) auch nicht identisch sein mit dem Sternennamen; denn dieser ist - so hoch er auch sein mag – letztlich doch auch ein „alter“ Name (wenn auch der des hohen Sonnenengels).

 

Im Sommer/Herbst des Jahres 1993 hatte ich übrigens noch weitere, allerdings etwas andere auditive[19] Erlebnisse gehabt, die nämlich nicht aus dem Raum um mich herum kamen, sondern aus meinem eigenen Inneren:

 

In der Nacht zum 20. August 1993 wachte ich auf, weil eine männliche Stimme aus mir heraus einen männlichen Vornamen sprach, der eine völlige Entsprechung zu meinem eigenen realen weiblichen Vornamen hatte (der eben völlig anders ist als das Pseudonym, welches ich hier bei dieser Autobiographie verwendet habe).

 

Und auch in der Nacht zum 22. August 1993 wurde ich wiederum aufgeweckt, weil eine männliche Stimme aus mir heraus unverständliche Worte sprach. Ungefähr zu Beginn des Monats Aug.1993 hatte schon einmal eine männliche Stimme aus mir heraus undeutliche Worte gesprochen gehabt.

 

Im Kapitel Nr. 55-E >Neue Zeit< habe ich zwei weitere auditive Erlebnisse geschildert, wo sich mir einmal ein Mann, das andere Mal eine Frau durch eine Art Hilferufe aus meinem eigenen Inneren heraus bemerkbar machten. Dies war im Jan.2013.

Erst im Sept.2014 las ich dann mit Bewusstsein in HURTAKS >Überselbst Erweckung<, dass dieses Hören von Schreien „unserer Brüder und Schwestern“ aus anderen Lebensbereichen zustande kommt dadurch, dass bei einem Menschen das Christus-Überselbst vollständig verwirklicht ist[20].

 

Am 18. Oktober 1993 wachte ich gegen Morgen aus dem Tiefschlaf auf, weil aus meinem Inneren – ungefähr aus der Magengegend – wieder einmal eine fast unmerkliche, fast unhörbare und auch wörtlich nicht verstehbare (also undeutliche) Stimme sprach. Ich wurde allerdings nur halbwach, weil ich sehr müde war. Ich war durch diese Stimme irgendwie erschreckt in meinem Halbbewusstsein, vernahm die Stimme aber auch durchaus real halbbewusst.

 

Während ich nun kurzfristig noch halbwach erschreckt auf mein Inneres lauschte (in mir aufmerkte), fand wiederum auf einer ganz anderen Ebene etwas statt – u.z. mehr wie von außen in meiner Kopfhöhe kommend, dass ich ganz deutlich wie von meiner eigenen Stimme gesprochen die Worte vernahm: „…, wovor hast du Angst?“ (wo die drei Pünktchen sind, war mein realer Vorname genannt). Und ich antwortete innerlich: „Ich weiß es nicht, ich weiß es nicht!“ Wie gesagt, spielte sich dies alles in einem halbwachen Zustand ab; denn ich war todmüde und schaffte es nicht, völlig wach zu werden. Da dann beide Stimmen weg waren, schlief ich gleich wieder ein.

 

Zwei Jahrzehntelang konnte ich mir den Vorgang „wie von meiner eigenen Stimme gesprochen“ überhaupt nicht erklären. Erst kurz vor dem 17.04.2013 fand ich solch ein Ereignis geschildert bei SOLARA in ihrem historisch-esoterischen Roman (der zur Zeit von Lemurien und Atlantis spielt) mit dem Titel >Die Legende von Altazar<, wo ein solcher „Dialog mit dem eigenen Spiegel-Ich“ von einer der weiblichen Hauptpersonen des Romans beschrieben ist[21].

 

Dies habe ich in meinem Kapitel Nr. 58-A >Inseln des Lichts<[22] aus SOLARAs Buch aufgegriffen und weise jetzt hier erst am 16.09.2013 auf diese Stelle hin. Leider sind auch bei SOLARA keine weiteren Erklärungen zu diesem Geschehen erfolgt und ich führe es nur zu einer gewissen Verifizierung meines eigenen Erlebens an, weil man sonst denken könnte, das ist alles Spinnerei.

 

Fortsetzung erfolgt im Teil B zum Kapitel Nr. 3 >Jungfrau Sophia<



[13] Apostel Paulus (= Paulus von Tarsus, auch: Paulus von Damaskus) (jüdischer Name: Saul): der große Apostel des Christentums, geboren im letzten vorchristlichen Jahrzehnt in Tarsos, verstorben wahrscheinlich 64 nach Chr. in Rom. Er verfolgte ursprünglich als Pharisäer und Schriftgelehrter die Christen, bekehrte sich (vermutlich 32 nach Chr.) durch das Ereignis von Damaskus zum christlichen Glauben und fühlte sich zum Apostel berufen. Danach übte er Missionsarbeit in Syrien, Kilikien, Antiochien, Makedonien, Korinth usw. aus. Schließlich war er in Jerusalem. Auf jüdisches Betreiben hin wurde er verhaftet (zwischen 55 und 60 nach Chr.) und nach Rom gebracht und erlitt dort wahrscheinlich den Märtyrertod (Handlexikon/S.675f.). - Ereignis von Damaskus: Hierunter ist das Erlebnis des Paulus von Tarsus (ehemals Saulus) zu verstehen, der wie durch eine Gnade von oben hellseherisch wurde und >Jesus, den Christus Gottes< (Kap. 44) ätherisch in der Erdensphäre entdeckte. Als Paulus noch Saulus war, verfolgte er die Christen (Apostelgeschichte, Kap.8). Eines Tages war er auf der Reise nach Damaskus, da umleuchtete ihn ein Licht vom Himmel. Er fiel auf die Erde und eine Stimme sprach zu ihm: „Saul, was verfolgst du mich?“ (Apostelgeschichte, Kap.9, Vers3+4). Saulus war dann drei Tage lang wie blind, aß und trank nicht. Dann ließ sich Saulus taufen (Apostelgeschichte, Kap.9, Vers19). In der Apostelgeschichte, Kap.13, Vers 9 wird die Identität hergestellt: „Saulus aber, der auch Paulus heißt“, und ab Vers 13 wird nur noch von Paulus gesprochen. STEINER (GA118/S.124) legt dar, dass Paulus, als er noch Saulus war, damals nicht glaubte, dass der Christus auch der vorhergesagte Messias sei. – Bei HURTAK (S.118) wird Paulus als „Aufgestiegener Meister“ bezeichnet. – Nach CREME (Maitreyas Mission/S.383) hatte Paulus von Tarsus einen Einweihungsgrad von 3.0. Heutzutage soll er der Meister Hilarion sein (CREME/Maitreyas Mission/S.298), über den weiteres im Text meines Kapitels 15-A >Kosmische Phänomene< steht.