Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (17)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Asketische Versuche (4.A) Lichtnahrung

…leben vom Geist der Luft

Vorangestellte Inhaltsangabe zum Kapitel Nr. 4 >Asketische Versuche<

Das Kapitel besteht aus den vier Teilen A, B, C und D.

 

Teil A: Lichtnahrung nach Jasmuheen. Bereits im 17. Jahrhundert von der Mystikerin Jane Leade erwähnt. Adam hätte sich von der in ihm befindlichen Wurzel des ewigen Lebens ernähren können. Geistige Wiedergeburt / Transformation. Beschwerlicher und qualvoller Lichtnahrungs-Prozess. Eine ehemalige Babaji-Schülerin hat dadurch die seelische Wiedergeburt erlangt. Weg der Vollendung. Unterschied zwischen seelischer und geistiger Wiedergeburt. Auferstehung des Fleisches. Symbol des Eies. Angebrochene Schale. Gestörtheit des Wiedergeburtsprozesses. Verkauf von Ostereiern auf dem Wochenmarkt als eines der schönsten Erlebnisse des Lebens.

 

Teil B: Ohne Fernsehen. „Bevor das Auge sehen kann, muss es der Tränen sich entwöhnen …“, von Mabel Collins. Gott-Vater vergoss eine bittere Träne wegen Luzifer. Nahen des Meisters vom Flur aus. Lesen von Romanen, Malen von Bildern und Entwerfen von Kreuzworträtseln. Fernsehen als Instrument der widergöttlichen Mächte. Isolation konnte nicht anhaltend durchbrochen werden. Kontrolliertes Fernsehen. Herablähmen von Leibesvorgängen. Kasteiung. Quälen des Körpers versus Beherrschung durch das Höhere Selbst. Krishnas Aussage in der Bhagavad-Gita. Gleichgültigkeit gegen Luxus. Lust und Freude als Gnade der Götter. Selbstpeinigungen als Auflehnung.

 

Teil C: Trockenes Brötchen als Nahrung. Durch Genuss Schuldner am Weltendasein. Umwandlung in wertvolle Fähigkeiten. Feindlich gesonnene besessene Menschen. Mit vielen Begabungen ins Leben getreten. Aus Schmerz und Leid wird moralische Kraft. Geistige Mitternachtsstunde im Nachtodlichen Leben. Geistige Technik des karmischen Ausgleichs. Ausvibrierung von Karma mithilfe der Elohim des silbernen Strahles. Der Menschheit ist in einem Begnadigungsakt alles Karma erlassen worden. Erhebung in die fünfte Energiedichte-Dimension. Veredelung der niederen menschlichen Regungen. Mäßigkeit in den Genussmitteln.

 

Teil D: Heiliger Adel der Seele. Strengere Forderungen für geistige Wiedergeburt. Genaue Maßstäbe: Vegetarismus. Kein Tabak, Alkohol, narkotische Mittel, Pelzwerk, Federn. Chemische Blutreinigung. Bazillen. Alles dem Höchsten darbringen. Übergabe des Nicht-Göttlichen an Christus. Überwindung des Egos ist notwendig. Sterben des Egos. Ego als kleinmenschliches Ich oder als Höheres Selbst bzw. Monade? Kausalkörper. Selbstachtung, Stolz, Selbstvertrauen, Wohlbefinden. Entsagung ist keine Lösung. Den wahren Stellenwert einer Sache durchschauen. Gefahr von Heimsuchungen, die seelenbesitzende Menschen durch Schicksalsschläge erleiden. Befreiung von Gelübden. Sechs Erfordernisse, um Illusionen der Dualität bzgl. des physischen Körpers aufzugeben. Neue Paradigmen. Nahrung durch Lebensmittel kann ersetzt werden. „Ich atme Licht. Ich bin Licht“. Übertreibung vermeiden. Es wird zu wenig auf die Gefahren hingewiesen Belastende oder überflutende Rückwirkungen. Der physische Körper soll in Wahrheit unverletztbar sein. Sturz an den Müllkästen. Umknicken beider Füße mit Verstauchung. Abfangen in der Luft. Leichte Gehirnerschütterung. Vollständige Heilung nach 12 Stunden. Mit schwerer Bronchitis auf das Raumschiff von Amen-Ptah teleportiert. Alterungsprozess kann durch Verjüngung des Körpers negiert werden. Krankheit soll nicht zum Leben gehören. Physischer Tod soll nicht unausweichlich sein. 950 Jahre Lebensdauer. Immortabilität. Im Sept. 2013 soll ein erster Mensch vollständig in die 5. Dimension gelangt und wieder auf die Erde zurückgekehrt sein.

 

                FN: Teil A: Jasmuheen (Channeln). Jane Lead(e) (Dr. Pordage). Geistige (und Seelische) Wiedergeburt (= 3.Einweihung). Mahavatar Babaji (Avatar Haidakhan Baba). Auferstehung des Fleisches. Brevier.

 

Teil B: Bilder gemalt / Kopien von Henri Matisse. Kreuzworträtsel. Esoterischer Arbeitskreis. Tamas (Gunas, Sattva, Rajas). Logos (galaktischer, kosmischer, solarer und planetarischer Logos, Elohim, Christus, Helios und Vesta). Calvinismus.

 

Teil C: Tetraeder. Dritte Energiedichte-Dimension.

 

Teil D: Chemische Blutreinigung. Höheres Selbst. Innewohnender Gott. Ad absurdum führen. Paradigma. Erzengel Michael.

 

4. Asketische Versuche (A)

 

 

Kurze Zeit nach dem Erlebnis der >Erleuchtung< (vom 16.07.2006; Kap. Nr. 2-A) bin ich dann (vermutlich im Herbst 2006) auf meine Initiative hin zu der Literatur über die Ernährung durch Licht gelangt, deren Publizierung von Jasmuheen[1] ausging[2]. Mir lag jedoch zunächst „nur“ die Literatur des deutsch-schweizerischen promovierten Chemikers MICHAEL WERNER[3] vor, der selbst seit Januar 2001 (jedenfalls bis 2006, der Veröffentlichung seines Buches) nachweislich (unter klinisch kontrollierten Bedingungen) ohne Einnahme fester Nahrung gelebt hat.

 

Die Authentizität dieser Methode war mir völlig evident[4] und ich wagte mich kurze Zeit nach dem Lesen an einen Versuch, der jedoch bereits nach zwei Tagen kläglich scheiterte. Ich brach den Versuch ab, da nur sämtliche Nahrung mich in der Vorstellung und Begehrlichkeit verfolgte und der Drang, wieder zu essen und zu trinken, unerträglich war. Mir wurde auch bewusst, dass überhaupt der Versuch dazu von mir eine ungeheure Anmaßung dargestellt hatte, denn ich erfüllte nicht die zahlreichen notwendigen Vorbedingungen, die alle bereits eine Abkoppelung von dem weltlichen Leben bedeuteten, insbesondere bereits mindestens eine dreiwöchige Ernährungsumstellung in Richtung auf fastenmäßige Nahrung. Zu dem Zeitpunkt des Beginns meiner Nahrungsaufgabe kannte ich diese Bedingungen naiverweise gar nicht, sondern erfuhr sie erst später durch das Buch von JASMUHEEN[5].

 

Von der Mystikerin Jane Leade[6] wird übrigens die Lichtnahrung bereits im 17. Jahrhundert in ihrem Buch >Offenbarung der Offenbarungen<[7] indirekt erwähnt im Zusammenhang mit dem mystischen Geschmackssinn. Es geht dabei um die Nahrung der >Jungfrau Sophia< (Kap. Nr. 3), welche die göttliche Seele des Menschen ist. „Sie lebt vom Geist der Luft, der das geistige Feuer, als den Urstoff der Jungfrau, aus dem die Seele gemacht wurde, unterhält und zu hoher Flamme bläst“[8].

 

Weiter heißt es bei JANE LEADE: „In Adam[9], der sich von der in ihm befindlichen Wurzel des ewigen Lebens hätte ernähren können, wurde die Seele durch den Genuss der verbotenen Frucht verdorben. Er hätte nach Belieben die paradiesischen Früchte kosten können; doch was in der Außenwelt greifbar war, besaß er wesentlich in der Jungfrau in seinem Inneren, so dass er wählen konnte, ob er von ihnen in stofflicher oder nicht stofflicher Weise essen wollte“[10]. Der Mensch, der vorher sich erhalten konnte durch die himmlische Nahrung, welche ihm aus dem Paradies zuströmte, musste nun auf der Erde seine Nahrung suchen in der Umwelt. Der Mensch ist, statt geistig-mineralisch zu sein, physisch-mineralisch geworden[11], lautet eine Ergänzung bei INTERMEDIARIUS.

 

Und JANE LEADE fügt an, dass dies auch einen Hinweis gibt, wovon wir nach der Wiederkehr unserer Jungfräulichkeit leben sollen, denn die Lebensnahrung der „Jungfrau“ liegt ganz unabhängig von den äußeren Dingen in ihr selbst. „Etwas ganz anderes wird der jungfräulichen Seele kund werden, wenn sie der Jungfrau vermählt wird, obgleich es ihr frei steht zu essen, gleichwie es Adam vor dem Fall frei stand. So mag denn der äußere Mund von den vergänglichen Früchten kosten; doch braucht er es nicht zu tun, denn das Leben ist in dem Leben der Gottheit zusammengeströmt und wird dort erhalten zu Stärkung und Wachstum der reinen Jungfrauennatur“[12].

 

Zurück zu meinem Versuch des Lichtnahrungsprozesses. An meinem Scheitern wurde mir klar, wie weit ich von der so sehr gewünschten Geistigen Wiedergeburt[13] (Transformation[14]) entfernt war – trotz meines „kurz davor“ (im Juli 2006) stattgefundenen >Erleuchtungs<-Erlebnisses, dem ich allerdings sowieso nur eine begrenzte Bedeutung beigemessen hatte.

Demgegenüber ist es der ehemaligen Babaji[15]-Schülerin SILVIA SCHÄFER, die sich jedoch später dem christlichen Weg zugewandt hat, durch Vollzug des beschwerlichen und qualvollen Lichtnahrungs-Prozesses gelungen[16], die Seelische Wiedergeburt zu erlangen, wie es ihr selbst offenbart wurde[17].

 

So gibt es also auf dem Weg zur Vollendung[18] zwei Wiedergeburten: Die der Seele und die des Geistes, oder die erste und die zweite Wiedergeburt. „Zu Beginn der menschlichen Entwicklung steht die Seele neutral zwischen dem physischen Körper (Materie, Welt) und ihrem göttlichen Geist. Von beiden Seiten wird sie indirekt beeinflusst“[19]. Dadurch wird die Seele in eine sogenannte Willensfreiheitsprobe gestellt. Richtet sie sich ganz auf das weltlich-sinnliche Leben aus, ist sie letztlich dem Tod der Seele ausgesetzt. Entwickelt sie sich jedoch zum Geistigen hin, wird dieser erste Durchbruch des Geistes in die Seele als die Seelische Wiedergeburt bezeichnet. Erst wenn der Geist allerdings voll und ganz in die Seele übergegangen ist, findet die zweite (geistige) Wiedergeburt statt.

 

„Bis diese nicht endgültig vollzogen ist, besteht immer noch die Möglichkeit, dass der Mensch bis in die tiefste Tiefe fallen kann. … Nur die konsequente Unterstellung des eigenen Willens unter den Willen Gottes … ist eine sichere Garantie zur Erreichung des Zieles. … Erst wenn der Geist einmal ganz Besitz ergriffen hat von der Seele, spricht man von der … Wiedergeburt des Geistes. Jetzt erst ist die Seele für bleibend gerettet. – Nun wirken Seele und Geist zusammen gemeinsam auf den Körper ein, um diesen voll und ganz zu transformieren. Dies bezeichnet man in der christlichen Terminologie als die Auferstehung des Fleisches[20], wird von SILVIA SCHÄFER ausgesagt[21].

 

Diese Auferstehung des Fleisches entspricht vermutlich dem, was wiederum JAN van RIJCKENBORGH & CATHAROSE de PETRI als die dritte Wiedergeburt bezeichnen, nämlich eine solche der ganzen Persönlichkeit, wo ein neuer Tempel im mikrokosmischen Lebensgebiet errichtet wird. „Wenn die dritte Wiedergeburt Wirklichkeit wird, erfüllt sich, wovon in der Johannesoffenbarung gesprochen wird, nämlich, dass der Tempel Gottes Teil des Menschen geworden ist; denn dann ist der ganze Mikrokosmos samt der Persönlichkeit zum Ausdruck absoluter Göttlichkeit geworden“[22].

 

Der HERR Selbst gibt über LORBER auch noch interessante Darlegungen für den >Weg zur geistigen Wiedergeburt<, wie das gleichnamige Brevier[23] heißt. Die Darlegungen stellen insbesondere auch eine Verbindung her zu >Asketischen Versuchen<. Der HERR sagt: „Es muss aber jeder Mensch gewisse Schwächen in sich tragen, welche die gewöhnlichen Fesseln des Geistes sind, durch die er wie in einer festen Hülse des Geistes eingeschlossen ist. Die Fesseln aber können erst dann gesprengt werden, wenn die mit dem Fleische vermengte Seele sich durch die gerechte Selbstverleugnung also gestärkt hat, dass sie fest genug ist, den freien Geist zu fassen und zu halten“.

 

„Aus diesem Grunde kann der Mensch auch nur durch allerlei Versuchungen seine Schwächen gewahren und erfahren, wie und worin sein Geist geknebelt ist. Wenn er dann gerade in diesen Punkten sich in seiner Seele selbst verleugnet, so löst er dadurch dem Geist die Fesseln ab und fesselt damit die Seele. Ist dann mit der gerechten Zeit die Seele mit allen den ehemaligen Geistesbanden gefestet, so geht freilich ganz natürlich der ganz entfesselte Geist in die ganze, starke Seele über und diese gelangt dadurch in alle himmlische Machtvollkommenheit des Geistes und wird dadurch für ewig eins mit ihm“[24].

 

Diese Einswerdung wird nach spezifischer Terminologie des URANTIA-Buches[25] auch als „Fusionierung mit dem Justierer“ bezeichnet, wie diese angedeutet ist im Kapitel Nr. 63-A >Schicksalshüter<.

Ergänzungen zur Seelischen und Geistigen Wiedergeburt gibt es noch im Kapitel 51-F >Sonderaufstieg< der Sternensaat-Angehörigen.

 

Die Mystische Wiedergeburt (bzw. dahin führende Prozesse) soll(en) sich (z.B. in Träumen, Imaginationen, Visionen) nun (unter anderem) in dem Symbol des (Hühner-)Eies darstellen[26]. Dies war bei mir am 05.11.1993 der Fall, wo ich zum wiederholten Male von (Hühner-)Eiern geträumt hatte, u.z. war es dieses Mal so, dass ich mit ein oder zwei Begleitpersonen an einem Eier-Verkaufsstand vorbeikam. Wir traten in die kleine Bude (Hütte) ein und wollten nur nach dem Weg fragen. Das Ehepaar, welches die Eier verkaufte, bot uns jedoch als Kostprobe zum Mitnehmen vier Eier in verschiedenen Größen an. Man nahm mir das Versprechen ab, dass ich (zu Hause) jedes Ei einzeln verkosten sollte, um die Qualität festzustellen. Es war dann aber merkwürdigerweise so, dass ein Ei angeknackst war und auslief, und ich war nun damit beschäftigt, die daraus resultierende Verschmutzung zu begrenzen.

 

Am 28. September 1999 legte ich im Traum ein Ei, was sich irgendwie lächerlich anhört und nur in einem geistigen Sinne ernst genommen werden kann. Wie dies genau geschehen war, wusste ich schon damals nicht. Dieses Ei zerbrach jedoch gleich anschließend und zerfloss. Auch bei den anderen Malen vorher, wo ich von (Hühner-)Eiern geträumt hatte, war es so, dass jeweils die Schale angebrochen war. Dies ist m.E. kein gutes Zeichen und bedeutet eventuell im weitesten Sinne, dass der Prozess der Geistigen Wiedergeburt bei mir immer wieder gestört ist oder wird, was ich auch real so einschätzen würde und was sehr bedauerlich ist.

 

Jedenfalls war dies mindestens bis 1993 der Fall und noch die weiteren 14 Jahre ebenfalls. Erst seit dem Winter 2007 hatte ich (wenigstens phasenweise) eine gewisse Zuversicht, etwas stringenter auf meinem geistigen Weg vorzugehen. Letzte Entwicklungen sind im Kapitel 54-J+K+L >Wahnsinn oder unendliche Liebe< beschrieben und sowieso in den Kapiteln ab Nr. 55 und in dem Newsletter >Dez.2012/16< (Teile A+B+C).

 

Im übrigen habe ich circa 1969, während ich noch einen Verwaltungsberuf erlernt hatte, einmal real zu Ostern auf einem Wochenmarkt aushilfsweise Schokoladen-Ostereier (eventuell auch einige angemalte richtige Eier) verkauft, um das niedrige Lehrlingsgehalt aufzubessern. Dabei hatte ich vollkommen allein die Verantwortung für den Stand, was ich von der Firma, für die ich arbeitete, recht waghalsig fand, da man mich überhaupt nicht kannte. Es hätte sehr wohl sein können, dass ich der Sache gar nicht gewachsen gewesen wäre. Doch für mich wurde es eines der schönsten Erlebnisse meines Lebens, an das ich immer wieder einmal gern zurückdenke.

 

Es war die Erfüllung von etwas, wovon man als Kind nur träumt, wenn man „Kaufmannsladen“ oder „Post“ o.ä. gespielt hat. Zudem war der Gegenstand (die Ostereier) mit einer spezifischen Aura umgeben. Der Marktstand mit den bunten Eiern sah hübsch und ansprechend aus, und es kamen ununterbrochen Menschen, die von den Eiern kauften. Dann musste ich sie in spitze Papiertüten füllen und das Geld kassieren. Da ich außerdem immer sehr freundlich und zuvorkommend war, hatte ich viel Erfolg. - Ich habe auch später mehrmals (während der Semesterferien, als ich dann studierte) verschiedene Dinge verkauft (z.B. in einer Bäckerei Brötchen und Kuchen, in einem Kaufhaus Kakteen u.a.), nichts aber hat solche Freude bereitet wie das Verkaufen dieser Ostereier. Auch die Atmosphäre auf dem Markt an diesem Ostersamstag war irgendwie besonders.

 

Erst im September 2013 habe ich hier auch noch ergänzt, dass ich des weiteren mehrfach in Fabriken gearbeitet habe, z.B. in einer metallverarbeitenden Firma, wo wir die Ränder von kleinen Gegenständen entgraten mussten. Und ich war tätig in einer Hinterhoffabrik, wo Likör in Flaschen abgefüllt wurde und wir (es waren nur Frauen dort beschäftigt) die Flaschen am Fließband etikettieren mussten. In der Pause gab es von der Vorarbeiterin dann immer ein Gläschen Likör (zur Belohnung oder als Trost für die düsteren Arbeitsbedingungen ohne Fenster) zu trinken, worüber ich mich heutzutage amüsieren muss – und es ironischerweise zu dem Titel des Kapitels passt.

 

Ich habe noch alles Mögliche gearbeitet (auch mehrfach als Putzfrau), woran ich mich schon kaum noch erinnern kann, möchte dies aber alles als eine gewisse Lebenserfahrung nicht missen. So weiß ich wenigstens, wovon ich rede, wenn ich „vom Schuften bis zum Tode“ oder „Schuften bis zum Umfallen“ spreche. Das Schlimmste war immer das frühe Aufstehen für mich wegen meiner ewigen >Schlafstörungen< (Kap. Nr. 18).

 

Fortsetzung erfolgt in Teil B zum Kapitel Nr. 4 >Asketische Versuche<.

 

 

 

 

 



[1] JASMUHEEN: Sie bezeichnet sich selbst als „kosmische Telepathin“, die auf dem speziellen Gebiet der „Prana-Ernährung“ zusammen mit einer Gruppe von Menschen Pionierarbeit leistet. Seit 1993 ernährt sie sich ausschließlich von flüssigem Licht. Sie channelt seit dieser Zeit Lichtwesen und arbeitet mit Arkturius (einem Elohim), Lord Sananda, Meister Kuthumi, Meister Saint Germain u.a. (JASMUHEEN/Lichtnahrung/S.210). Channeln ist das Übermitteln von Botschaften und Energien aus anderen Energiedichte-Dimensionen. Am bekanntesten ist das Verbalchanneling, es gibt aber auch Mal-, Tanz- und Heilchanneling. In früheren Zeiten war das Channeling in Trance die Regel. Heute wird das wachbewusste Channeln immer häufiger. Es werden zwei Arten von Channeling unterschieden: a) das telepathische Übermitteln von Informationen und b) das Verschmelzen von Energien des gechannelten Aufgestiegenen Meisters (oder Lichtwesens) mit der Energie des Channels (KLEIN/S.236).

[2] a) JASMUHEEN/Lichtnahrung, b) JASMUHEEN/Der Lichtnahrungsprozess – Erfahrungsberichte.

[3] WERNER und STÖCKLI/Leben durch Lichtnahrung.

[4] Evidenz: FN bei 6-A >Stigmata<.

[5] JASMUHEEN/Lichtnahrung/S.140ff.

[6] Jane Lead(e): *1626, +1704; englische Mystikerin, von WEINFURTER (Der brennende Busch/S.276) als Adeptin (dies würde dem 5. Grad der Einweihung entsprechen) der Mystik bezeichnet. Zusammen mit dem Okkultisten Dr. Pordage (1608-1698) soll sie die Protagonistin der englischen Sekte „Die Engelsbrüder“ gewesen sein, einer „philadelphischen“ Gemeinde in England. Ihre Mystik soll vermischt gewesen sein mit mediumistischen Phänomenen, wilden symbolischen Visionen und apokalyptischen Prophezeiungen. „Der Einfluss dieser Sekte, die ihrerseits von Boehmes Werken stark beeinflusst war, dauerte ein ganzes Jahrhundert lang“ (UNDERHILL/Mystik/S.613,S.616,S.653). Von JANE LEADE sind Darlegungen referiert im Kapitel Nr. 20-B+C >Ritter auf schwarzem Pferd< zum Apokalyptischen Geschehen.

[7] JANE LEADE: Offenbarung der Offenbarungen. Zitiert bei: WEINFURTER/Der brennende Busch/S.279

[8] LEADE; zitiert von WEINFURTER/Der brennende Busch/S.279

[9] Adam: FN bei 45-C >Seelenwachstum<, bei 19-B >Kreuzigung und Gehenkter<, bei 44-C >Jesus, der Christus Gottes<.

[10] LEADE; zitiert von WEINFURTER/Der brennende Busch/S.279

[11] INTERMEDIARIUS/Bd.I/S.69f.

[12] LEADE; zitiert von WEINFURTER/Der brennende Busch/S.279

[13] Geistige Wiedergeburt (= Erlangung der Unsterblichkeit): Sie bedeutet, dass der Mensch die ganze Natur seiner drei Hüllen vollständig mit der Kraft des inneren Bewusstseinszentrums (der Ich-Individualität) erfüllt. Seine niedere Hüllennatur geht dann nicht länger in der Natur des Makrokosmos auf, sondern der Mensch hat die volle Herrschaft und Macht über seine dreifache Hülle erhalten, so dass der Tod ihm diese nicht mehr entreißen kann. Ein solcher Mensch ist dann unsterblich, nicht nur, was seine ewige, höhere Seele und seinen Geist anbetrifft, sondern auch in Bezug auf das an den Kosmos gebundene Seelenleben, das er durch die Kraft des inneren Bewusstseinszentrums durchleuchtet, verklärt und sich zu eigen gemacht hat (nach INTERMEDIARIUS/Bd.IV/S.85). - Die Geistige Wiedergeburt entspricht übrigens der dritten Einweihung (TIBETER/Esoterisches Heilen/S.240). - Über die Geistige Wiedergeburt existieren auch Darlegungen im Kapitel 26-C >Nachfolge Christi< und Erklärungen bezüglich der Verwandlung des Blutes finden sich im Kapitel 45-i >Seelenwachstum< zum Traum vom 18.07.2008. - Der Unterschied zur Seelischen Wiedergeburt ist hier im Text des Kapitels 4-A dargelegt.

[14] Transformation, Transfiguration und Transmutation: siehe Fußnote im Kapitel 27-A >Spirituelle Gemeinschaft<.

[15] Zu Mahavatar Babaji und dem Avatar Haidakhan Baba, die beide Inkarnationen ein und derselben Individualität darstellen sollen, finden sich Darlegungen im Kapitel 48-B >Okkulter Gehorsam<. – Über diverse „Avatare“ dieser Menschheitsgeschichte habe ich im Nov.2011 ein Essay mit dem Titel „Diener des Logos, Teil III“ unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF verfasst und dies neben anderen 24 Exposés auf https://www.xinxii.com veröffentlicht. Ich weise hier in dieser Autobiographie erst seit kurzem aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin. Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“. Von jedem einzelnen Essay kann man eine Inhaltsangabe und eine mehrseitige Leseprobe sofort einsehen und bei Wunsch das Exposé im Dateiformat Microsoft Office downloaden, so dass es einem sofort zur Verfügung steht.

[16] Die kurze Schilderung eines Wandlungserlebnisses von Silvia Schäfer im Traum findet sich im Kapitel Nr.19-C >Kreuzigung und Gehenkter<.

[17] SCHÄFER: >Das Ende der Raupe ist der Beginn des Schmetterlings< in: JASMUHEEN/Der Lichtnahrungsprozess/S.92.

[18] Vollendung = Vollkommenheit: FN bei 15-J >Kosmische Phänomene< und Text im Kapitel 24-i+H >Ashram<.

[19] SCHÄFER/S.92

[20] Auferstehung des Fleisches: siehe Text hier bei 4-A >Asketische Versuche<.

[21] SCHÄFER/S.93

[22] JAN van RIJCKENBORGH & C.de PETRI/Umwälzung/S.151f.

[23] Brevier: kurze Sammlung wichtiger Stellen aus den Werken eines Dichters oder Schriftstellers (D/F/S.122).

[24] LORBER/Weg zur geistigen Wiedergeburt/S.114f.

[25] URANTIA-Buch: Über diese spezifische Kosmologie habe ich hier Ausführungen gemacht in einer FN des Kap. 56-A >Öffnen der Tore<.

[26] WEINFURTER/Mystische Fibel/S.95