Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (20)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Asketische Versuche (4.D) Übergabe

Illusionen der Dualität


Wesentlich strengere Forderungen stellt JAN van RIJCKENBORGH an den Menschen, welcher real die Geistige Wiedergeburt (siehe Fußnote in Teil 4-A) anstrebt, und für diesen Aspiranten müssen diese Forderungen als sehr berechtigt und begründet gelten. Man könnte auch sagen, dass >Der Innere Weg< nach der Prophetin GABRIELE sich bereits schon an Menschen richtet, die zu Beginn spirituell noch nicht so weit entwickelt sind, wie es diejenigen sein müssen, an welche sich JAN van RIJCKENBORGH wendet. Wer den von ihm propagierten Weg zur Geistigen Wiedergeburt einschlagen will, muss bereits in der Lage sein, bestimmte niedere Begierden unmittelbar aus seinem Leben liquidieren zu können. Dazu gehört der Gebrauch: a) tierischer Nahrungsmittel, b) von Tabak, c) von Alkohol und d) von anderen narkotischen Mitteln.

 

Es wird also eine vegetarische Lebensweise gefordert und Enthaltsamkeit bezüglich der anderen drei Faktoren. Der Vollständigkeit halber fügt JAN van RIJCKENBORGH hinzu, dass auch das Tragen von Pelzwerk und von Federn zu unterlassen ist. Alle diese Maßregeln sollten für den Aspiranten auf dem betreffenden Niveau eine Selbstverständlichkeit sein. „Sollte er über eine solche selbstverständliche Gewohnheit straucheln, sollte er schon in dieser Beziehung nur widerstrebend nachgeben, so ist ein weiteres Streben nach dem Prozess der Wiedergeburt nur schöner Schein und Illusion“[1].

 

Der Vegetarismus ist nämlich wegen des Prozesses der chemischen Blutreinigung[2] notwendig, was näher ausgeführt ist im Kap. 68 >Fleisch-Nahrung<[3]. Wie Nährstoffmängel ausgeglichen werden können, ist dort ebenfalls thematisiert.

Auch dass der Mensch sich karmisch an den Tieren verschuldet und dies durch Gequält-werden von parasitären Tieren wie Bazillen u.ä. in seinem Organismus ausgleichen muss, ist in dem Kapitel Nr. 68 >Fleisch-Nahrung< geschildert – sowie überhaupt noch wesentlich weiterreichende Aspekte durch den Weltlehrer KUTHUMI dort thematisiert sind.

 

Eine wiederum ganz andere Herangehensweise bezüglich des Genießens des materiellen Lebens als JAN van RIJCKENBORGH dies für seine Aspiranten verlangt, legt die >Avatarin< Mutter Meera (Kap. Nr. 29) nahe. Danach darf man zwar das materielle Leben genießen, sollte es jedoch dem Göttlichen darbringen. „Das Darbringen von allem, Reinem und Unreinem, ist der beste und schnellste Weg spiritueller Entwicklung. Wenn man Gott alles darbringt, wird Er es annehmen und umwandeln, selbst die schlimmsten Dinge. Wichtig ist nicht, was man darbringt, sondern DASS man darbringt. Bringt alles dar, und ihr werdet die Gewohnheit annehmen, immer an Gott zu denken. DAS wird euch verändern“[4].

 

„Darbringen“ bedeutet dabei, Gott alles mit dankbarem und demütigem Herzen zu schenken, was man tut. Dabei kann dies mit Worten, aber auch durchaus bloß mit dem Gefühl zum Ausdruck kommen. „Bei negativen Dingen können wir Gott diese darbringen und Ihn bitten, sie von uns zu nehmen. Indem wir sie einfach darbringen, mag es auch sein, dass wir uns durch das, was wir Gott geben, verlegen fühlen und so anfangen, uns zu verändern“[5]. Tatsächlich empfiehlt auch die >Prophetin Gabriele< (siehe das entsprechende Kapitel Nr. 47), die ebenfalls eine Avatarin ist, die Übergabe alles Nicht-Göttlichen an Christus. Das entsprechende Gebet „Übergabe an Christus“ ist im Kapitel 40-E >Meditation< angeführt.

 

Durch dieses Darbringen ist auch die Überwindung des Ego möglich, welche in der >Bhagavad-Gita< von Krishna dem Arjuna empfohlen wird durch die sinngemäßen Worte: „Verzichte auf die Früchte aller Handlungen“. Die >Avatarin< Mutter Meera sagt dazu: „Wenn du dem Göttlichen alles darbringst, gibt es kein Ego. Wenn es kein Ego gibt, wirst du göttlich“[6].

 

Man sieht hieran, dass von der >Avatarin< Mutter Meera das Ego als Ausdruck der Selbstsucht definiert wird. Konkret antwortete sie auf die Frage: „Wie entsteht das Ego?“ „Wenn der Körper, das Vitale und vor allem der Geist denken, sie seien das Selbst, entsteht die Selbstsucht“[7]. Und um die Verwirklichung zu erreichen, ist ein Sterben des Egos, also des alten Selbstes, notwendig. Dabei muss dieses Sterben nicht als ein schrecklicher Vorgang angesehen werden, sondern eher als ein Wachsen, ein stetes Stärker-, Liebevoller- und Vollkommener-Werden; denn das Göttliche selbst wird dem Menschen alle Dinge geben – und zusätzlich noch Glückseligkeit.

 

Es ist nun so, dass es in der esoterischen Literatur zwei vollkommen divergierende Definitionen über den Begriff des Ego gibt:

 

a)      Einmal wird mit dem Ego das kleine menschliche Ich bezeichnet, das sich selbst als getrennt von den anderen und der Welt betrachtet. Es ist eine physische, vitale und mentale Bildung, die zu der vorübergehenden Persönlichkeit gehört und mit ihr verschwindet[8]. In der Entwicklung spielt das Ego eine beschützende Rolle, die solange notwendig ist, wie das Individuum sich seines wahren Selbst noch nicht bewusst geworden ist[9].

 

b)      Zum anderen wird das Ego identisch gesetzt mit dem Begriff des Höheren Selbstes[10], worunter die unsterbliche Individualität zu verstehen ist, und manchmal zugleich mit der Monade[11], wobei letzteres jedoch definitiv falsch ist. Denn die Monade steht noch einmal um so viel höher über dem Ego (der egoischen Seele), wie diese Seele höher steht über dem niederen Selbst des Menschen[12]. Das Ego ist hiernach der innewohnende Gott[13], dem der persönliche Mensch gehorchen lernen muss. Das Ego arbeitet unmittelbar durch das Blut.

 

Nach dieser letzten Definition ist das Ego die individuelle Seele des Menschen, welche im Kausalkörper in der Region der abstrakten Gedanken (= der höheren Mentalebene) lebt[14]. Der Kausalkörper (= oder Ursachenkörper, = Egoischer Körper) ist als ein feinstofflicher Körper der Mittelpunkt des Ego-Bewusstseins und wird aus der Verbindung von Buddhi und Manas gebildet. Er wird nach der 4. Einweihung aufgelöst, wenn keine Notwendigkeit mehr besteht, als Mensch wiedergeboren zu werden[15]. (Siehe zu Ego auch die Darlegungen im Kapitel 5-B >Herabkunft des Engels< beim Solaren Engel des Menschen.)

 

Zwischen den Definitionen a) und b) liegen natur- bzw. geistgemäß „Welten“, was sehr verwirrend ist. Zur Aufklärung kann vielleicht dienen, dass die Definition b) doch eher die esoterische Definition von „Ego“ ist, Definition a) eher eine psychologische, wobei diese Aussage von der Autorin als „ohne Gewähr anzusehen ist“; denn die Darlegungen der >Avatarin< Mutter Meera sind ganz sicher esoterische Aussagen.

 

Die differenziertesten Aussagen zum Ego existieren m.E. von JAN van RIJCKENBORGH und CATHAROSE de PETRI in Ausdeutungen zum Tao Teh King[16] mit dem Titel >Die Chinesische Gnosis<, die zugleich deutlich machen, wie es zu all den verschiedenen Begriffsverwendungen und Verwirrungen kommen kann. Um keinerlei Missverständnis aufkommen zu lassen, werden die Aussagen hier vollständig zitiert:

 

1. „… erstens besitzt der Mensch im Werden eine Monade oder einen Mikrokosmos;

2. zweitens gehen von dieser Monade … zwei Kraftströme aus, die zueinander umgekehrt proportional polarisiert sind: die männliche Kraft und die weibliche Sanftmut;

3. drittens gibt es ein monadisches Selbst oder (monadisches) Ego, das heißt, ein Bewusstsein des Mikrokosmos, aus dessen Kern die beiden Ströme fließen;

4. viertens ist da eine naturgeborene Persönlichkeit, das Werkzeug im Dienst der Monade;

5. fünftens erhält die Persönlichkeit ein Natur-Bewusstsein oder ein Ich; das naturgeborene Ich oder (naturgeborene) Ego ist der naturgeborene Bewusstseinszustand;

6. sechstens gibt es ein karmisches Wesen, auch karmisches Ich oder (karmisches) Ego genannt, das astrale Selbst, der Widersacher oder auch der Teufel;

7. diese Lebensansichten sichern, siebtens, im Zusammenwirken oder im Streit vollkommen den schließlichen Sieg des göttlichen Planes“[17].

 

Erst bei späterer Überarbeitung wurde mir bewusst, dass selbst in vorstehenden Darlegungen dreimal das Wort „Ego“ undifferenziert verwendet wurde, und ich habe sicherheitshalber davor in Klammern die adjektivischen Zuordnungen ergänzt.

Nach Darlegungen bei GLENDA GREEN hat Jesus (>Jesus, der Christus Gottes<, Kap. 44) ihr persönlich erklärt, dass die menschlichen Erfahrungen von Selbstachtung, Stolz, Selbstvertrauen und Wohlbefinden nicht dem Ego zuzuordnen seien, sondern der Liebe. Dies in Abgrenzung dazu, dass das Ego die Ermächtigung falscher und vorübergehender Bilder sei, die beim Menschen dessen (eigentliche bzw. ursprüngliche) Liebe ersetzt haben[18].

 

Von ANTHONY des MELLO gibt es noch interessante Darlegungen, weshalb Entsagung keine Lösung ist; denn immer wenn man auf etwas verzichtet, wird man daran gebunden. „Wenn man etwas entsagt, ist man ihm für immer verhaftet. Wenn man gegen etwas ankämpft, ist man mit ihm für immer verbunden. Solange man gegen etwas ankämpft, gibt man ihm Macht. Man gibt ihm so viel Kraft, wie man dafür aufwendet, es zu bekämpfen. … Die einzige Möglichkeit, dies zu durchbrechen, liegt darin, es zu durchschauen. … Versuchen Sie, seinen wahren Stellenwert zu verstehen, und Sie werden ihm nicht mehr zu entsagen brauchen; Sie werden sich aus eigener Kraft davon lösen. … Wenn Sie verstehen würden, würden Sie nicht erst versuchen, auf etwas zu verzichten, sondern einfach aufhören, danach zu verlangen“[19].

 

Dass eine reine Lebenshaltung unbedingt verkörpert werden sollte, ist noch einmal genauer dargelegt im Kapitel 39-A >Auftreten von Blitzen<. Der Grund bei unreiner Lebenshaltung sind ansonsten zu erwartende Heimsuchungen, die besonders seelenbesitzende Menschen durch Schicksalsschläge betreffen.

 

Im Zusammenhang mit Askese können Gelübde stehen, die ein Mensch entweder in dem jetzigen Leben oder auch in früheren Inkarnationen abgelegt hat. Eine gewisse Art von spirituellen „Gelübden“ habe ich z.B. auch neben meinen >Asketischen Versuchen< abgelegt, als ich Mitglied und Jüngerin einer >Spirituellen Gemeinschaft< (Kap. 27) war.

 

Als ich dann dort ausgetreten bin, habe ich diese „Gelübde“ zwangsläufig (bzw. automatisch) brechen müssen, wodurch ich eventuell die verschiedensten negativen Kräfte oder „Heimsuchungen“ (wie sie in den verschiedenen anderen Kapiteln geschildert sind) auf mich gezogen habe, was aber für mich alles nicht zu vermeiden war. Im Kapitel 40-i >Meditation< sind glücklicherweise Hinweise gegeben, wie man von jemals gegebenen Gelübden befreit werden kann, was mir allerdings erst nach August 2009 bekannt geworden ist.

 

Am 29.09.2012 gelangte ich an Darlegungen, die im Dez.2005 gechannelt worden waren und von >Jesus, dem Christus Gottes< stammen sollen. In diesen Darlegungen mit dem Titel >An die Lichtpioniere<, schildert der Christus (neben Aussagen von Zwölf Räten der Tat) sechs Erfordernisse der neuen Zeit, wo Illusionen der Dualität bezüglich des physischen Körpers aufgegeben werden sollten[20]. Ich referiere hier diese Darlegungen in einem verkürzten Sinn. Für die wahre Wirksamkeit kann ich keine Gewähr übernehmen und auch nicht für irgendwelche Schwierigkeiten, die einem Menschen daraus erwachsen könnten.

 

1. Eine der Illusionen bezieht sich auf dasselbe, was zu Beginn des Kapitels von JASMUHEEN berichtet worden ist, nämlich die Lichtnahrung. Die Illusion lautet: „Um meinen physischen Körper zu erhalten, brauche ich Nahrung, die ich zu mir nehme in Form von Lebensmitteln“. Diese Illusion sollte ersetzt werden durch die Worte: „Mein physischer Körper ernährt sich durch Licht und erhält sich selbst, als Selbstverständlichkeit“.

 

2. Eng damit verbunden ist das zweite Dogma der Dualität: „Zum Leben benötigt mein physischer Körper Luft. Ich muss Luft atmen“. Auch dieses Dogma soll man dem Christus übergeben und es durch das Paradigma der neuen Zeit ersetzen mit den Worten: „Ich atme Licht. Ich bin Licht“.

 

Letzteren Ratschlag setzte ich noch an demselben Abend, als ich die Dinge las, insofern um, als ich diese Worte längere Zeit innerlich dachte. Ich bemerkte dann, dass ich nach einiger Zeit gegensteuern musste, damit ich die Worte nicht automatisch immer weiter dachte. Tatsächlich stellte ich dann nach ca. 10 Stunden fest, wie eine völlig deutlich verstärkte Belebung meiner Atmung existierte, was nur auf die Worte zurückzuführen war. Mir wurde bewusst, dass man die Umstellung nicht übertreiben dürfte: zunächst am besten nur fünf Minuten die neuen Worte innerlich sprechen. Wenn ein Mechanismus der Verselbständigung einsetzt, spreche ich zur Gegensteuerung die Worte: „Ich atme wieder ganz normal Luft und Sauerstoff“.

 

Diese letzten Ratschläge stammen allerdings von mir, aus der eigenen Erfahrung abgeleitet; denn die belebende Wirkung durch das Licht ist doch immens. Und es ist eben ein gewisses Manko bei vielen dieser neuen Regeln, dass auf Gefahren nicht hingewiesen wird. So wie bei der Anwendung der Violetten Flamme (siehe Kap. Nr. 34-A+B >Infra-rotes und ultraviolettes Licht) und bei der Anwendung der Elektronenenergie (Kap. Nr. 36-D >Gewaltlosigkeit) definitiv (belastende oder überflutende) Rückwirkungen auf einen selbst stattfinden, die nirgendwo – außer durch mich – benannt werden.

 

3. Als ein weiteres (drittes) zu überwindendes Dogma benennt der Christus die Anschauung, dass der physische Körper verletzbar sei. Stattdessen solle man in seinem Inneren wiederholen. „Nichts Wirkliches kann zerstört werden und ich wandle meinen Körper in göttliche Vollkommenheit“. Ich las die betreffende Seite in dem Buch zweimal durch, betrachtete dies aber zunächst als für mich irrelevant, nahm dies also nur theoretisch zur Kenntnis, ohne dies direkt (oder bewusst) in mich einzuprogrammieren.

 

Zwei Tage später ging ich dann außer Haus und brachte den Müll zu den Kästen (zur Mülltrennung). Das ganze Arrangement dort ist nicht so optimal, weil Steinpodeste existieren und zugleich der Gehweg sehr uneben bepflastert ist. Man muss also beim Absteigen von den Podesten immer etwas aufpassen, vor allem als Frau, wenn man Pumps trägt.

 

Nun geschah es an diesem Montag, den 01.10.2012, dass drei junge kichernde und plaudernde „Backfische“ dort langliefen, die meinen Abstieg ausbremsten. Da ich aber ein ungeduldiger Mensch bin, stieg ich an einer Stelle herab, die noch unebener als die anderen ist, um dem letzten Mädchen auszuweichen, und da wäre ich fast kolossal schwer gestürzt, u.z. erst mit dem einen Fuß und dann auch noch mit dem anderen Fuß, weil dort die Stelle auch noch einmal unerwartet uneben war. Normalerweise kann man sich mit dem zweiten Fuß abfangen. Dies jedoch war nun nicht möglich und ich befand mich vollkommen im freien Fall.

 

Ich dachte zuerst sofort an einen der schwarzmagischen Übergriffe, denen ich immer irgendwann ausgesetzt bin (siehe Kap. Nr. 12 >Schwarzer Magier). Jedoch war es sogleich ein Wunder, dass ich mich einfach in der Luft fangen konnte; denn eigentlich hatte ich keinerlei Halt. Es ist allerdings so, dass ich grundsätzlich ein Gebet spreche, wenn ich meine Wohnungstür verlasse („Der HERR segne und behüte mich, der HERR lasse sein Angesicht leuchten über mir, der HERR erhebe sein Angesicht auf mich und sei mir gnädig“.)

 

Nun aber war ich fast zu Fall gekommen. Mit beiden Füßen war ich umgeknickt und beide Füße hätten eigentlich verstaucht sein müssen. Dies war auch minimal der Fall, aber zunächst nicht schwerwiegend bemerkbar. Erst vier Stunden später, als ich wieder nach Hause kam, bemerkte ich eine stärkere Beeinträchtigung meines linken Fußes mit Schmerzen, so dass ich gar nicht mehr richtig auftreten konnte, sondern humpeln musste. Zeitweise wurden die Schmerzen so schlimm, dass ich eine Elastikbinde herumwickelte, sie nach kurzer Zeit aber wieder abnahm, weil ich den Eindruck hatte, ich müsse den Fuß frei bewegen können. Ich bemerkte dann außerdem eine leichte Gehirnerschütterung und nahm Acetylsalicylsäure dagegen ein, was auch half.

 

Über Nacht verspürte ich die Schmerzen im linken Fuß. Jedoch schon gegen Morgen war es so, dass keinerlei Schmerzen mehr existierten und ich den Fuß mit voller Standhaftigkeit verwenden konnte. Auch eine ansatzweise Schwellung war völlig verschwunden. Seit dem kleinen Unfall waren nur 12 Stunden vergangen.

Als der Unfall geschehen war, da hatte ich neben dem schwarzmagischen Angriff auch zugleich die Darlegungen des Christus wegen der angeblichen Unverletzlichkeit des Körpers im Sinn gehabt. Zugleich trat die bei mir immer auch lauernde Blasphemie[21] auf, dass ich dachte, man wollte mir nun von widergöttlicher Seite aufzeigen, wie absurd das neue Paradigma sei und mir aufzeigen, wie sehr ich mich in der Gefangenschaft des Anti-Universums befinde.

 

Nun aber war die vollständige Heilung nach nur 12 Stunden eigentlich unfassbar und ich muss eigentlich in Betracht ziehen, dass man mir doch gerade diese Unverletzlichkeit vorführen wollte, an die ich sonst so einfach nicht glauben würde.

 

Am 20.11.2015 stieß ich dann zufällig auf eine Literaturstelle (wo ich das Buch schon im Aug.2012 gelesen hatte, aber mich überhaupt nicht daran erinnern konnte), in der menschliche Unfälle aus geistiger Warte thematisiert werden. Der Meister Konfuzius erklärt da dem Channel-Medium UTE KRETZSCHMAR, dass es zwei verschiedene Kategorien von Unfällen gibt:

a) einmal größere Unfälle, die karmisch geplant sind und aus denen körperliche Gebrechen oder der Tod resultieren und

b) kleinere Unfälle, die aus Ungeschicklichkeit oder Unachtsamkeit passieren und die nicht karmisch vorher bestimmt sind.

 

Hier soll jetzt nur die Kategorie b) zur Sprache kommen, weil diesbezüglich genau der Mechanismus beschrieben wird, den ich vorher bezüglich meines „Müllkasten“-Falles dargelegt habe. Meister Konfuzius erklärt dazu, dass solche Unfälle von einem Schutzmechanismus der eigenen Aura abgefangen werden. Die eigene Aura federt einen solchen Sturz ab und lässt ihn in der Wahrnehmung des Menschen als wie in „Watte gepackt“ und „zeitgedehnt“ erfahren.

 

Und Meister Konfuzius erläutert: „Des weiteren tragt ihr bei solch einem Unfall keine Blessuren davon, ihr übersteht das Ganze unverletzt. Manchmal stoßt ihr euch auf schmerzhafte Weise, und das geschieht dann, wenn ihr in eurem Denken oder Handeln dabei seid, einen falschen Weg einzuschlagen, wenn ihr nicht bei der Sache seid oder euch selbst oder andere gedanklich ´verletzt`, aber ihr tragt dabei keinen längerfristigen Schaden davon. … Wenn ihr aufmerksam seid, spürt ihr auch deutlich den Schutzmechanismus, habt dabei eine andere Zeitwahrnehmung und nehmt auch sehr klar den Bremsmechanismus eurer Aura wahr“[22].

 

Nur drei Monate später (nach dem 01.10.2012, wo ich an den Müllkästen fast zu Fall gekommen wäre) ist diese Unverletzlichkeit für mich jedoch wiederum völlig ad absurdum geführt[23] worden, insofern sich ab 09.01.2013 bei mir eine schwere Bronchitis ausgebreitet hatte, in deren Verlauf ich allerdings wiederum das für mich bisher markanteste geistige Erleben hatte, insofern ich am 14.01.2013 (mit meinem Krankheitszustand) auf das Raumschiff des göttlichen AMEN-PTAH teleportiert worden bin, was im Kapitel Nr. 55-D+E >Neue Zeit< geschildert ist.

 

4. Als viertem Dogma unterliegen wir Menschen bestimmten Annahmen bezüglich des Alterungsprozesses. Auch dieses Dogma soll dem Christus übergeben werden und dann soll man sein Alter neu schreiben. Man soll das alte Bildnis ersetzen mit der Aussage: „Ich bin die Jugend und mein Körper verjüngt sich mit jedem Atemzug, den ich tue, unaufhaltsam“.

Damit verbunden sind nun m.E. auch die beiden nächsten Dogmen.

5. Als Fünftes die Illusion: „Krankheit gehört zum Leben“. Stattdessen soll man die Worte denken: „Ich bin vollkommen und heil, denn das ist mein Ur-Recht“.

 

6. Die sechste Illusion ist nun existentiell in das kollektive Bewusstsein so stark eingraviert, dass wahrscheinlich niemand ohne weiteres an den Paradigmenwechsel wird glauben können. Die alte Maxime lautet: „Physischer Tod ist unausweichlich“. Dies soll eben die größte Illusion sein, der die Menschheit unterliegt; denn die Wahrheit soll sein: „Meine Biologie ist gedacht für 950 Jahre Lebensdauer. So ist es vorgesehen. Ich überwinde den physischen Tod; denn dies ist mein Ur-Recht“.

 

Es betrifft dies in gewissem Maß schon die Immortabilität, die Unsterblichkeit, die z.B. dem Meister Saint Germain nachgesagt wird (siehe im Kap. Nr. 1-E >Einleitung; Fußnote zu Immortabilität) (und diversen anderen Meistern und Heiligen auch). Der Gründer von „Rebirthing“ LEONARD ORR hat sich damit ebenfalls bereits befasst (siehe Fußnote im Kapitel 18-A >Schlafstörungen).

 

Bezüglich dieser Verlängerung der Lebensdauer bekomme ich selbst ein gewisses Problem, da ich eben nicht mehr wirklich lange im physischen Körper in dieser dritten Dimension verweilen will, wie ich dies in den ursprünglich letzten vier Kapiteln dieser Autobiographie dargelegt habe (siehe Kap. Nr. 51 >Sonderaufstieg< bis Nr. 54 >Wahnsinn oder unendliche Liebe). Jedoch wird dort zugleich die Option geschildert, dass man eben mit seinem realen physischen Körper in die fünfte Dimension erhoben werden kann, was mir dann insofern wiederum Recht wäre. (Später habe ich ja allerdings weitere 19 Kapitel an diese Autobiographie drangehängt; Aussage vom Feb.2017.)

 

Denn bei einem längeren Leben auf der Erde wüsste ich (ehrlicherweise und etwas humoristisch gemeint) unter den spezifischen irdischen Bedingungen überhaupt nicht, was ich 950 Jahr lang tun sollte – außer weitere Mühen und Lasten zu bewältigen. Ich habe im Prinzip (!) alles Wesentliche erlebt (oder an den nicht erlebten Dingen gar kein Interesse). Selbst wenn ich jetzt das Aussehen und die Gesundheit hätte, als wenn ich 17 Jahre alt wäre: Für mich hätte dies unter den irdischen Bedingungen alles gar keine Relevanz mehr. Ich benötige unbedingt andere Paradigmen[24] (wie diese eben im Lichtreich herrschen sollen; siehe Text im Kapitel 53-E >Hoffnung), damit dies für mich erstrebenswert wäre.

 

Am 09.09.2013 erfuhr ich dann durch eine Botschaft von „Erzengel Michael“[25] (gechannelt von JAHN J KASSL[26]) mit dem Titel „Besuche auf 5D“ vom 06.09.2013, dass wohl Anfang September 2013 real ein erster Mensch „als Mensch“ mit physischem Körper, mit Seele und Geist auf die Seins-Ebene der Fünften Dimension gelangt sei (dann aber auch wieder auf die Erde zurückgekehrt ist). Dies ist ausführlicher referiert in dem Kapitel Nr. 64-i+J >Zorn der Eliten<[27]. Hier habe ich dies erst am 23.09.2013 ergänzt.

 

Alle diese vorstehend genannten Dogmen der Dualität und ihre Überwindung durch das neue Paradigma des Aufstiegs der Erde sind geschildert von >Jesus, dem Christus Gottes< (durch NAMAHIM gechannelt) in dem Buch >An die Lichtpioniere< von KRYON und den 12 Räten der Tat[28], und ich betone noch einmal, dass ich selbstverständlich keinerlei Gewähr für die Wirksamkeit der neuen Möglichkeiten geben kann[29].

 

Ende des Kapitels Nr. 4 >Asketische Versuche<.

 



[29] Über „Jesus von Nazareth – der Menschensohn“ habe ich übrigens ein vollständiges Essay unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF verfasst über den Online-Verlag https://www.xinxii.com, welches weit über meine Darlegungen hier in dieser Autobiographie hinausgeht. Denn über Jesus habe ich hier kaum etwas erwähnt, sondern mein Schwerpunkt hier war die kosmische Entität von >Jesus, dem Christus Gottes<, dem Jesus von Nazareth als Träger-Persönlichkeit diente. Ich weise hier in dieser Autobiographie erst seit kurzem aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen (insgesamt sind es 24 Exposés über verschiedene esoterische Themen) hin. Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“. Von jedem einzelnen Essay kann man eine Inhaltsangabe und eine mehrseitige Leseprobe sofort einsehen und bei Wunsch das Essay im Dateiformat Microsoft Office downloaden, so dass es einem sofort zur Verfügung steht. Über den „Christus (als) Logos der Unendlichkeit“ habe ich allerdings auch bei XinXii ein extra Essay verfasst.