Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (21)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Herabkunft des Engels (5.A) Auge Gottes

…besiegt von Größerem

 

Vorangestellte Inhaltsangabe zum Kapitel Nr. 5 >Herabkunft des Engels<

Das Kapitel besteht aus den drei Teilen A, B und C.

 

Teil A: Erzengel Michael. Begleitung durch Engel-Wesenheit. >Jakob ringt mit dem Engel<. „Der Tiefbesiegte von immer Größerem zu sein“. Knieend vornübergebeugt. Beobachtung durch einen Spiegel. Der Engel erscheint auf den Hindernissen des Menschen. Die Größe eines drei- bis vierstöckigen Wohnhauses. Ein großes skizziertes Auge. Das Auge Gottes ist der Heilige Geist. Das „Auge des Horus“. Auge der Allwissenheit. Bildung der physischen Verkörperungen des Überselbst-Lichtkörpers. Ungleich dem Dritten Auge. Ganzlichtwesen als Engelsboten. Wahrnehmung durch Sensibilisierung des Gehirns. Emotionaler und biologischer Schock möglich.

 

Teil B: „Veraugenblicklichung“ vor dem Menschen. Gewaltiger Lichtausbruch mit Hitzerasen. Schutz durch thermodynamische Kontrollen. „Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, die man nicht sieht“. In der Gegenwart von quanten(mechanischen) Lichtkorpuskeln. Materialisierung in der physischen Dimension. Erblicken von Ewigkeitsdomänen. Ein goldener Vollmond verwandelte sich in ein ovales Auge. Ein leuchtendes Wollknäuel fiel vom Himmel herab. Das Silberband geht vom Herzzentrum des Solaren Engels aus. Der Kausalköper hat die Gestalt eines Engels. Wirken durch das Kehlzentrum. Einswerdung der geistigen Triade mit der Quaterne. Die Goldene Schnur ist ein Strahl des Goldenen Sterns, welcher der Mensch wahrhaft ist. Das Ego (oder die Seele) ist der „Engel der Gegenwärtigkeit“. Immanenter Gott. In drei Einweihungen Verschmelzung des Bewusstseins mit dem „Strahlenden Leben“ des Solarpitris. Der Engel kam durch eine Wolkenschicht. Göttlich-geistige Wesenheit des ersten Engelchores.

 

Teil C: Keinen Schutzengel mehr. Gemeinsame Regentschaft. Der Engel wird zum Dämon. Immer schwierigere Situationen. Die Engelwirkungen äußern sich in ihren Gegenbildern. Beginn einer Zeit des Martyriums. Fehlhandlung ohne Initialschuld. Auftreten von Trivialitäten. Bitter-Lemon und Tonic-Water. Während des Schlafes vollzog ein demütig wirkendes Engelwesen Heilungsprozesse. Kranke Bauchspeicheldrüse. Hinabsteigen in die Hölle als 5. Stufe der Einweihung. Neue Phase der Höllenfahrt. Wiederkehr zum wahren inneren Leben. Gebiet des Widersachers. Gang durch das Reich der Schrecken. Kraft des wiedererweckten Sonnenmenschen. Vernichtung der Schuld. Büßen der Umweltsünden. Ein „kleiner“ Engel schwebte durch das Wohnzimmer. Ein Päckchen für Erzengel Michael.

 

                FN: (Teil A): Archangeloi. Jakob. Oblegen. Rembrandt. Horus. Drittes Auge (Samenkristall, kosmisches Bewusstsein).

 

(Teil B): Engel der Gegenwärtigkeit. Flügel von Engeln, Tod durch göttliches Licht und Liebe. Quanten (Quantensprung; Gottesverwirklichung). Korpuskel. Geistige Triade. Engel ohne Flügel. Radio.

 

(Teil C): keine FN.

 

5. Herabkunft des Engels (A)

 

 

Im Kapitel Nr. 4 >Asketische Versuche< ist geschildert, wie ich in der Zeit zwischen Weihnachten 2005 und Silvester 2006 durch eine bestimmte Lebenshaltung verstärkt geistige Traumerlebnisse hatte. Das nächste geistige Erleben trat dann in der Nacht zum 12.Feb.2007 auf. Hier hatte ich rein geistig (nicht personifiziert in einer Erscheinung) von Erzengel Michael[1] geträumt, wobei ich definitiv wusste, dass es sich um Ihn handelte. Und in der Nacht zum 13.Feb.2007 ging eine Engelwesenheit neben mir her, die aber im Dunkeln blieb und sich mir nicht offenbarte. Dies wird ganz sicher nicht Michael gewesen sein, da Er personifiziert nur herab bis zur Ebene der Archangeloi[2] wirkt. Allerdings weiß ich authentisch, dass Seine geistige Kraft dem Menschen unmittelbar hilft bezüglich der Loslösung von astralen Gebundenheiten, was im Kapitel Nr. 53-D Hoffnung< geschildert ist.

 

Dieser Traum in der Nacht zum 13.02.2007 erinnerte mich wegen der Nicht-Offenbarung des Engels an die biblische Geschichte, wo Jakob[3] in der Dunkelheit einem Mann begegnete, der mit ihm rang[4]. Obwohl dieser Mann sich auch auf Nachfragen direkt nicht offenbarte, glaubte Jakob selbst, ihm sei Gott in diesem Mann von Angesicht begegnet und hätte mit ihm gerungen. Dabei konnte Jakob jedoch nicht besiegt werden (obwohl ihm seine rechte Hüfte verrenkt wurde, so dass er seitdem hinkte).

 

Der Mann bei Jakob offenbarte sich diesem allerdings indirekt als Gott, insofern Er im Anschluss an den Kampf zu Jakob sprach: „Du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und bist oblegen[5]“. Bei HURTAK ist dies wie folgt aufgegriffen: Jakob erhielt einen „göttlichen“ Patriarchalischen Segen, nachdem er direkt mit einer höheren spirituellen Intelligenz gerungen hatte, und er gab diesen Segen an sein Volk weiter[6].

 

In den verschiedensten wissenschaftlichen und künstlerischen Interpretationen dieser biblischen Geschichte, so z.B. auch auf dem Bild, welches Rembrandt[7] um 1660 von dieser Geschichte mit dem Titel >Jakob ringt mit dem Engel< gemalt hat[8], wird dieser Mann jedoch als Engel beschrieben und gemalt.

 

Und der Dichter R.M. RILKE äußert sich zu dem Kampf mit dem Engel wie folgt:

            „Wen dieser Engel überwandt,

            welcher so oft auf Kampf verzichtet,

            der geht gerecht und aufgerichtet

            und groß aus jener harten Hand,

            die sich wie formend, an ihn schmiegte.

            Die Siege laden ihn nicht ein.

            Sein Wachstum ist: der Tiefbesiegte

            Von immer Größerem zu sein“[9].

 

Ein weiteres (bzw. zeitlich vorheriges) Mal, dass mir ein Engel im Traum persönlich erschienen war, habe ich in meinem Tagebuch protokolliert am 03.Nov.2004: Dort fiel ich (als Traumgeschehen) innerhalb meines Wohnzimmers kniend vornüber[10], wobei mich der (oder mein) Engel durch den Spiegel meines Wohnzimmerschrankes ansah. Woran ich erkannte, dass es ein Engel war, weiß ich nicht mehr. Ich hatte mich auch an diesen Traum ursprünglich nicht mehr erinnert gehabt – erst Jahre später wieder.

 

Von RILKE gibt es ein weiteres Gedicht, in welchem er aussagt, dass der eigene Engel auf den Hindernissen des Menschen erscheint und diese „beglüht wie ein Hochgebirge“[11]. Später, am 06.Okt.2013 hatte ich dann auch einmal einen Traum, wo ein Hochgebirge beglüht wurde und ich nahm diesen Traum und das Gedicht von RILKE zum Anlass, das Kapitel Nr. 65 >Flammenspiel< am 10.11.2013 neu in die Autobiographie einzuarbeiten; denn Hindernisse gab es bei mir immer ausreichend. Und von Jean Paul[12] gibt es die Aussage: „Das Grab ist der leuchtende Fußtritt eines Engels, der uns sucht“[13].

 

Ansonsten soll der Engel der ständige Begleiter des Menschen sein. Dieser überblickt des Menschen ganzes Schicksal und wirkt an seinem Lebensplan mit. Dabei steht er dem Menschen schützend zur Seite in Prüfungen und Schwierigkeiten und eröffnet ihm Zukunftsmöglichkeiten, die dieser dann allerdings freiwillig ergreifen muss. „Jede Nacht begegnen wir unserem Engel und tauschen mit ihm aus, was wir als Früchte des verflossenen Tages mitbringen. Und jede Nacht schauen wir mit unserem Engel auf die Ereignisse des kommenden Tages“[14].

 

(Wesentliche und grundsätzliche Informationen über den Schutzengel finden sich in dem erst am 17.08.2013 hinzugefügten Kapitel Nr. 63 mit dem Titel >Schicksalshüter<, bestehend aus den Teilen A-D.)

 

Die vorstehenden Aussagen schildern ansonsten ganz offensichtlich eine alltägliche Begegnung, ja scheinbar stündliche Begleitung. Es gibt jedoch Darlegungen bei HURTAK, wonach ich schlussfolgern würde, dass es doch hierarchisch ganz unterschiedliche Stufen der eigenen Engelwesenheit gibt; denn wie im Kapitel Nr. 21-A+C >Homo Coelestis< zum Himmlischen Menschen geschildert wird, kommt der Sonnenengel (der wiederum eher dem Lichtkörper oder Überselbst eines Sternensaat-Angehörigen entspricht) ganz sicher nicht zu jedem Menschen jeden Tag. Es ist dort auch angesprochen, dass das Überselbst des Lichtkindes nicht in einem leeren Raum lebt und dort untätig wäre, sondern es arbeitet ständig in anderen Dimensionen des Universums und koordiniert sich mit den Meistern des Lichts[15].

 

Ein sehr beeindruckendes Erlebnis hatte ich am 01.Okt.2003 gehabt, als ich mitten während einer Andacht bei den >Lichtdiensten< (Kap. Nr. 28-B) war. Ich hatte die Augen geschlossen und sah im Bruchteil einer Sekunde ganz deutlich einen riesengroßen Engel in einer Entfernung von vielleicht 30 Metern, wie er dort stand und sich zu uns Teilnehmern mit seinem Kopf leicht hernieder neigte. Die Größe dieses Engels war wie ein circa 3- bis 4-vierstöckiges Wohnhaus – vollkommen gewaltig. Nur durch den Sekundenbruchteil habe ich nicht Todesängste bekommen.

Andererseits war es natürlich klar, dass dieser Engel genau die heilige Lichtstätte beschützte, worum dort in einer Anrufung ausdrücklich gebeten wird.

 

Nur zehn Tage später nach diesem riesengroßen Engel (am 10.Okt.2003) sah ich innerhalb eines Traumes mehrmals ein großes skizziertes Auge. Einmal trat daneben auch ein kleineres Auge auf. Ich habe dies damals in Verbindung gebracht mit dem riesigen Engel, denn ich musste vor dem Einschlafen ständig an ihn denken. Das Auge selbst war allerdings nur skizziert und insofern leblos – mir kam es jedoch vor wie ein Zeichen dieses großen Engels.

Ansonsten ist das Auge Gottes, welches in genau dieser Weise dargestellt wird, identisch mit der Himmlischen Lichtjungfrau[16] (= der himmlischen Allseele oder dem Heiligen Geist)[17]. Dieser Heilige Geist stellt die Peripherie des Himmelreiches dar.

 

Nach HURTAK ist das „Ewige Göttliche Auge“ das Auge von des Vaters[18] „Göttlicher Schöpfung“, das die Geistes- und Gedankenprozesse der Elohim[19] aufeinander abstimmt, so dass das göttliche Bildnis[20] an alle „Generationen der Schöpfung“ weitergeleitet werden kann. Es gibt dann noch eine spezifische Manifestation dieses Ewigen Göttlichen Auges, welches als das „Auge des Horus[21] bezeichnet wird und welches von den Meistern und Herren des Lichts zur Erschaffung der physischen Schöpfung benutzt wird[22].

 

Es ist nämlich so, dass die Elohim von den höheren Himmeln aus ständig die Schöpfung durch das Auge des Horus beobachten. Demgegenüber ist das Göttliche Auge des Vaters das Schöpfungsmuster hinter den Schöpfungen, welche direkt Seiner mentalen Projektion entsprungen und durch Sein Auge der Allwissenheit hindurchgegangen sind. Nachdem die Schöpfung ihren Anfang genommen hatte, wurde dann das Auge des Horus eingesetzt, um spezifische Individualformen für die Verkörperung des Adam Kadmon[23] zu ermöglichen[24].

 

Durch das Göttliche Auge wird auch das göttliche Überselbst erschaffen, und indem das Göttliche Auge auf das Auge des Horus ausgerichtet ist, werden die physischen Verkörperungen des Überselbst-Lichtkörpers gebildet und physische Evolution regeneriert. Denn dieser Überselbstkörper ist es, der das Auge des Horus benutzt, um die Wahrnehmungsmembran des Menschen zu entwickeln. Auf diese Weise geht der Fortschritt der Seele (siehe Kap. Nr. 45 >Seelenwachstum<) in erster Linie durch den geistigen Überselbstkörper voran[25].

 

Dabei ist das Auge des Horus nicht dasselbe wie das Dritte Auge[26]. Das Auge des Horus ist allerdings auf den Bereich des Dritten Auges der Auserwählten[27] plaziert, wodurch spirituelle Gaben[28] ausgegossen werden können. Durch diese Ausrichtung werden auch die „Ganzlichtwesen“ empfangen. Mit diesem Begriff werden bei HURTAK diejenigen Formen spiritueller Intelligenz in reiner Energieform bezeichnet, die in der Erscheinung des Menschen auftreten[29].

 

Lediglich an einzelnen Stellen werden die Begriffe „Engelbrüder“, „Engelsboten“ und „Lichtboten“[30] gewählt, aus denen man schlussfolgern kann, dass mit den „Ganzlichtwesen“ dasjenige bezeichnet wird, was sonst im Allgemeinen unter dem Begriff „Engel“ oder „Engelwesen“ verstanden wird[31].

 

Letztlich geht es darum, dass der Mensch durch >Seelenwachstum< (Kap. Nr. 45) vorbereitet wird, auf multidimensionalen Ebenen mit „Ganzlichtwesen“ zusammen zu wirken[32]. Wer dabei eine Wahrnehmung der nicht-physischen Wesen haben wird (oder wer nicht), richtet sich nach der Sensibilisierung des individuellen Gehirns und danach, ob jemand die nicht-physische Realität der Lichtboten akzeptiert, die bei dem einen oder anderen Menschen einen emotionalen und biologischen Schock erzeugen kann.

 

Fortsetzung erfolgt im Teil B zum Kapitel Nr. 5 >Herabkunft des Engels<.

 



[31] Über die „Engelhierarchie“ habe ich übrigens ein vollständiges Essay zu „Hierarchie, Teil I“ unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF verfasst über den Online-Verlag https://www.xinxii.com, welches weit über meine Darlegungen in dieser Autobiographie hinausgeht. Ich weise hier in dieser Autobiographie erst seit kurzem aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin (insgesamt sind es 24 Exposés über verschiedene esoterische Themen). Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==>  „Metaphysik“. Von jedem einzelnen Essay kann man eine Inhaltsangabe und eine mehrseitige Leseprobe sofort einsehen und bei Wunsch das Essay im Dateiformat Microsoft Office downloaden, so dass es einem sofort zur Verfügung steht. Das Essay „Hierarchie, Teil II“ bezieht sich dann übrigens auf die „Planetarische Hierarchie“ unseres Erdkreises.