Sternenschnee


Kim Carrey:

Sternenschnee (23)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Herabkunft des Engels (5.C) Höllenfahrt

Päckchen für EE Michael

 

Dieses Erlebnis vom 05. April 2007, welches ich mit der >Herabkunft des Engels< in diesem Kapitel Nr. 5-B meine, wertete ich vorerst positiv. Fast genau drei Monate später jedoch las ich in dem Buch der Reihe >Flensburger Hefte< mit dem Titel >Über Reinkarnation und Karma< unter der Überschrift „Der Mensch ist auch für seinen Engel verantwortlich“ in dem Artikel „Ich-Entwicklung denken“ von KLAUS-DIETER NEUMANN[1]. Dieser sagt darin aus, dass der Mensch ab einem bestimmten Entwicklungspunkt keinen Schutzengel mehr hat, sondern dann gemeinsam mit seinem Schutzengel[2] regieren muss[3].

 

Kommt nun ein Mensch dieser gemeinsamen Regentschaft mit dem Engel nicht nach (erfüllt er diese Aufgabe also nicht), dann wird der Mensch von einem bösen Dämon in der Hölle gequält werden. Dabei soll der frühere Schutzengel des Menschen nun dieser Dämon geworden sein. Der Mensch wird dann in immer schwierigere Situationen kommen.

 

Es werden des weiteren Darlegungen von STEINER aus dessen Vortrag „Was tut der Engel in unserem Astralleib?“[4] angeführt, wonach der Mensch vor der Alternative steht, entweder für die Engelwirkungen aufzuwachen oder diese sich eine Stufe tiefer in ihren Gegenbildern äußern werden, u.z. im Sinne von allgemeiner Sexualisierung, Manipulationstendenzen und technischer Chaotisierung.

 

NEUMANN: „Entweder es gelingt dem Menschen, die Ichfähigkeit auszubilden und die geistige Höhe zu erreichen, auf der er gemeinsam mit dem Engel regiert, oder der Schutzengel wirkt im gesamten Erlebnisbereich dämonisch auf den Menschen zurück. … Wenn der Mensch sich nicht erhebt, muss der Engel eine Stufe tiefer gehen[5].

 

Diese letzte Aussage ist nun diejenige, die mich betroffen gemacht hat bezüglich einer Deutung meines Engel-Traumes vom 05.Apr.2007 (Gründonnerstag). Tatsächlich hat sich der Engel zu mir hernieder begeben. Und das Schlimme an der ganzen Sache ist, dass tatsächlich ab dem 08.04.2007 (Ostersonntag) für mich eine Zeit des Martyriums[6] begann, die sich bereits am 04.04.2007 vorbereitet hatte, wovon ich zu diesem Zeitpunkt aber noch kein Bewusstsein hatte.

Es ist nun anzunehmen, dass aufgrund einer (eventuellen) Fehlhandlung von mir, die ich am 04.Apr.2007 begangen habe (siehe Kapitel Nr. 6-A >Stigmata<), der Engel zu mir herabkommen musste, auch wenn ich zu dieser Fehlhandlung nicht die Initialschuld trage.

 

In dem Traum vom 05. April 2007 hatte mich zunächst auch das Nebeneinander von höherer Wesenheit und dem Auftreten von Trivialitäten[7] gewundert, wie die Getränke von Bitter-Lemon und Tonic-Water. Später jedoch zog ich auch diesbezüglich eine sinnhafte Bedeutung in Betracht; denn Bitter-Lemon bedeutet ja „bittere Zitrone“ und Tonic-Water „stärkendes Wasser“. Tatsächlich wurden mir die nächsten Monate bis ungefähr September 2007 doch sehr „bitter“ (siehe die Kapitel Nr. 8 >Überlastung< und Nr. 13 >Aurisches Wesen<). Die Wirksamkeit eines stärkenden Wassers (vielleicht im Sinne von „lebendigem Wasser[8] gemeint) setzte dann für mich erst mit Verzögerung ein ab Mitte Okt.2007; allerdings sowieso nur für eine gewisse Zeit, bis neue Qualen auf mich zukamen.

 

Mitte Oktober 2007 hatte ich auch (übergangsweise) meine >Meditation< (Kap. Nr. 40) wieder aufgenommen in einer spezifischen Aneinanderreihung verschiedener Anrufungen und Übungen. Dabei erzielte ich m.E. einige Erfolge, z.B. hatte ich zweimal die deutliche Wahrnehmung des Herabsenkens meines Lichtkörpers in meine physische Persönlichkeit (was geschildert ist im Kapitel 21-D >Homo Coelestis<).

 

Am 12. Dezember 2007 hatte ich im Schlaf plötzlich das Gefühl einer anderen Schwingung in meinem Zimmer, die mir unheimlich war, so dass ich versuchte, wach zu werden. Ich war aber so müde, dass ich es nicht einmal zu einem halbwachen Zustand brachte. Trotzdem sah ich (mit meinen geistigen Augen), wie sich plötzlich von rechts neben meinem Bett eine menschlich erscheinende zierliche Gestalt (vielleicht nur in einer Körpergröße von 1,50 m) mit abgerundeten Formen und als Schattengebilde über mich beugte, wobei sie jedoch saß.

 

Die Gestalt machte einen unaufdringlichen, ja demütigen Eindruck – eher, als ob sie etwas von mir erbitten wollte, was m.E. aber nicht der Fall war. Die Gestalt hielt ihre Unterarme mit den Händen über der Stelle meines Bauches. Tatsächlich habe ich in der >Meditation< (Kap. Nr. 40) oft um Heilung meiner Bauchspeicheldrüse gebeten, in der sich m.E. ein krankhafter Prozess abspielt, den ich aber aus verschiedenen Gründen ärztlicherseits nicht behandeln lasse.

 

Obwohl die Gestalt eigentlich keinen bedrohlichen Eindruck machte, wollte ich jedoch das Geschehen (wegen der >Erhöhten Schwingung< - Kap. Nr. 10 - und der damit verbundenen Unheimlichkeit) gar nicht wahrhaben, und ich drehte mich kindischerweise auf meine linke Seite, um die Gestalt nicht mehr sehen zu müssen.

Nachträglich glaube ich nun, dass es sich bei der Gestalt um ein Engelwesen gehandelt hat, welches eventuell Heilungen an mir vollziehen wollte. Und ich hatte nachträglich die Befürchtung, dass ich durch mein Wegdrehen eine solche Heilung vielleicht verhindert habe.

 

Im Kapitel Nr. 7 >Stigmata< ist angegeben, dass auf den Mystischen Tod (siehe das Kapitel Nr. 19 >Kreuzigung und Gehenkter<) als vierte Stufe der Einweihung das Hinabsteigen in die Hölle geschieht (vorbei an dem Hüter der Schwelle[9]). Dieses Hinabsteigen in die Hölle ist die fünfte Stufe der christlichen Einweihung (zusammen mit der sogenannten Grablegung).

 

Mit der >Herabkunft des Engels< am Gründonnerstag, den 05.Apr.2007 begann für mich nun eine neue Phase der Höllenfahrt. Wie aus anderen Kapiteln ersehen werden kann, war diese nicht die erste und nicht die einzige Phase. Diese Einweihungsprozesse laufen nicht linear ab, sondern prozessual immer nur bruchstückhaft, weil man dies als kleiner Mensch in der >Nachfolge Christi< (Kap. Nr. 26) sonst gar nicht ertragen würde.

 

Die fünfte Stufe der Einweihung ist die der Wiederkehr zum wahren innerlichen Leben. Dieses ist von der dreifachen Hülle unabhängig geworden und zieht sich in sich selber zurück. Das menschliche Bewusstsein schaut nun auf alles zurück, was mit dem Leben des Erdenmenschen zusammenhängt. Es wendet sich dann freiwillig noch einmal der Erde und ihrer Sphäre zu, und lässt alle dort enthaltenen lebendigen Kräfte an sich herantreten. So steigt es in die Erdenkräfte selber hinunter, welche von dem Wesen des Widersachers[10] durchdrungen sind und zu seinem Gebiet gehören[11].

 

Diese Höllenfahrt ist ein Gang durch das Reich der Schrecken[12]. Der Aspirant muss durchmachen, dass sich alles um ihn herum in einem subjektiven Erleben verdüstert, als ob eine schwarze Finsternis ihn einhüllen würde, wie ein Vorhang, der sich um ihn verdichtet. „Während dieser Zeit lernt der christlich Einzuweihende alles Leid und alle Schmerzen, alles Böse und alles Unheil, das der Kreatur anhaftet, kennen. Das ist das Hinabsteigen in die Hölle; das muss jeder erleben. Dann tritt etwas ein, wie wenn der Vorhang risse, und der Mensch sieht dann hinein in die geistigen Welten“[13].

 

Durch diese Höllenfahrt bringt der erlöste Erdenmensch die Kraft des wiedererweckten Sonnenmenschen[14] in die Erdensphäre hinein. Diese Kraft wirkt dann auf die Wesen ein, welche durch widergöttliche Taten während ihres Erdenlebens in die Gefangenschaft des Widersachers geraten sind. Bei dieser fünften Stufe vernichtet der Mensch die Schuld, durch die er an die Erdensphäre, an die Erde und an ihre Reiche gekettet ist. Diese Reiche haben nämlich alle den Sturz aus der Sonnensphäre mit dem Menschen mitmachen müssen.

 

So wird

1.      einmal das, was der Mensch an seiner Umwelt gesündigt hat, durch ihn gebüßt und

2.      zum anderen wird alles das durch ihn wieder hinaufgeführt, was er in die Tiefe mitgezogen hat.

 

Dies geschieht, nachdem der Mensch sich selbst aus der Natur seiner dreifachen Hülle erlöst und diese durch die vier ersten Stufen hindurch umgewandelt hat[15]. Die hier gemeinte Phase der Höllenfahrt begann für mich – wie schon erwähnt – am 04.Apr.2007 und ist geschildert in den Kapiteln Nr. 6 >Stigmata<, Nr. 8 >Überlastung< und Nr. 13 >Aurisches Wesen<.

 

Ein Jahr später (Mai/Juni 2008) begann dann eine neue Phase der >Tyrannei< (Kap. 7) durch eine Nachbarin, was jedoch nicht in dem betreffenden Kapitel, sondern ausnahmsweise im Kapitel Nr. 36-C ff. >Gewaltlosigkeit< geschildert ist. Ich war (wieder einmal forciert[16]) gezwungen, wochen- (ja, monate-)lang sämtliche geistige Instanzen um Hilfe anzurufen (bis ich zeitweise auch selbst physikalische Maßnahmen ergriff, was mir jedoch zutiefst zuwider ist und ich mich dazu kolossal überwinden muss).

 

Da geschah es bereits am 14. Mai 2008 bei völligem Wachbewusstsein um 0:30 Uhr, dass ich erstmalig einen Engel von rechts nach links durch mein Wohnzimmer schweben sah. Die Bewegung des Engels war dabei z.B. anders als diejenige von meinem Gespenst (siehe Kap. Nr. 30 >Erdgebundene Seele<), welches ich im Prinzip täglich wahrnehmen kann. Der Engel flog in einem Körperwinkel von 45 Grad mit dem Kopf nach oben, während sich das Gespenst immer in senkrecht aufgerichteter Position bewegt, so als ob es innerhalb der Luft gehen würde. Auch war der Körper des Engels heller. Die Größe war nur vielleicht 70 cm von der Körperhöhe.

 

Etwas Ähnliches geschah am 17. Juni 2008, wo ich um 0:56 Uhr am Computer saß und an der Autobiographie arbeitete. Da flog plötzlich etwas Weißes durch die Luft seitlich rechts von mir in meine Richtung (also auf mich zu) in einer Höhe von zwei Metern über dem Fußboden. Dieses Weiße hatte eine Länge von vielleicht 60 cm und einen Umfang von 30 bis 40 cm.

Auch hier hatte ich speziell an dem Tag dringend um geistige Hilfe wegen der >Tyrannei< der Nachbarin gebeten und bitterlich geweint gehabt.

 

Gegen Ende Aug.2008 bat ich dann tagelang ausdrücklich den Erzengel Michael um Hilfe wegen dieser >Tyrannei<. Da hatte ich dann am 31.Aug.2008 einen Traum, in welchem ich auf eine (geistige Weise) den Erzengel Michael erwartete und für Ihn ein kleines Geschenkpäckchen mit Schleife vorbereitet hatte. Das Päckchen war 16 x 8 cm groß und 4 cm dick. Was ich darin verpackt hatte, wusste ich selbst in dem Traum absolut nicht. Ich sehe mich nur noch (wie real) eine Stelle des Geschenk-Papiers mit durchsichtigem Klebe-Film befestigen.

Jedoch war ich dem Erzengel Michael für seine mehrfach von mir unmittelbar wahrgenommene Hilfe in Bezug auf die Lösung von astralen Bindungen (siehe Kapitel Nr. 53-D >Hoffnung<) unendlich dankbar gewesen und hatte dies im Gebet auch real so formuliert gehabt.

 

Am 16. September 2008 sah ich gleich zu Beginn meiner >Meditation< um 22:20 Uhr bei geschlossenen Augen, wie ein Engel - in der entsprechenden Größe wie vordem beschrieben - ungefähr in der Höhe meiner Zimmerdecke herabgeflogen kam, diesmal mit dem Kopf nach unten gerichtet, allerdings in einem etwas flacheren Winkel als 45 Grad.

 

Vor dem 14. Mai 2008 hatte ich noch niemals Engel in dieser realen Weise bei wachem Bewusstsein gesehen gehabt (außer die in Kap. 5-A geschilderte Erscheinung eines sehr großen Engels am 01.10.2003, die in einem spezifischen spirituellen Rahmen auftrat, nämlich bei den >Lichtdiensten<, wie dies im Kap. 28-B geschildert ist.).

 

Bereits im Teil 5-A dieses Kapitels wurden Darlegungen von HURTAK referiert, wonach allerdings das Erscheinen der vorstehend geschilderten „kleinen“ Engelwesen nicht identisch sein kann mit dem, wovon HURTAK spricht, wo doch die Begegnung mit einem „großen“ Engel einen gewaltigen Einbruch in das menschliche Leben und dessen Persönlichkeit bedeutet. Denn die von HURTAK geschilderten Begleitumstände sind bei mir in keiner Weise aufgetreten - wie ein Hitzerasen oder dergleichen.

 

Auch war meine Wahrnehmung dieser „kleinen“ Engelwesen vermutlich keine physische Wahrnehmung, obwohl sie mir so schien, d.h. diese Engelwesen haben sich nicht physisch materialisiert, sondern ich hatte vermutlich eine ätherische Wahrnehmung von ihnen. Da mir eine solche Wahrnehmung allein bezüglich „meines“ Gespenstes (siehe Kapitel Nr. 30 >Erdgebundene Seele<) vollkommen alltäglich und vertraut ist, denke ich irrtümlicherweise, dass es sich um eine Sinneswahrnehmung handelt, was jedoch nicht der Fall gewesen sein wird.

 

Dies als Erklärungen, weshalb das Erleben eines „kleinen“ Engels für mich gar kein Problem darstellte, obwohl es sich m.E. auf jeden Fall um Engelwesen von eventuell geringerer hierarchischer Rangstufe gehandelt hat, die auf ihrer Lebensstufe der ätherischen Ebene mir innerhalb meiner Wohnung sichtbar geworden sind, weil ich um geistige Hilfe gerufen hatte.

 

Ende des Kapitels Nr. 5 >Herabkunft des Engels<.

 



[11] Über die „Unterirdischen Sphären“ habe ich zwei Essays unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF verfasst über den Online-Verlag https://www.xinxii.com, welche weit über meine Darlegungen in dieser Autobiographie hinausgehen. Ich weise hier in dieser Autobiographie erst seit kurzem aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin (insgesamt sind es 24 Exposés über verschiedene esoterische Themen). Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“. Von jedem einzelnen Essay kann man eine Inhaltsangabe und eine mehrseitige Leseprobe sofort einsehen und bei Wunsch das Essay im Dateiformat Microsoft Office downloaden, so dass es einem sofort zur Verfügung steht. Teil I des Essays „Unterirdische Sphären“ befasst sich mit den metaphysischen Hintergründen von Politik und Kultur sowie mit kosmischen Ereignissen und Erdveränderungen. Teil II+III bezieht sich auf den sog. „Streit am Himmel“, auf den „Sündenfall“ und auf das „Böse“ und dessen Entwicklung in der Zukunft.