Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (25)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Stigmata (6.B) Unrecht

Fledermauswesen

 

Als Vorwurf blieb gegen mich das Herunterfließen des Erde-Wasser-Gemisches, was der Molchas dann mit dem Eierwurf gleich mit anzeigte und auch den Hausmeister als Zeugen hatte. Dafür musste ich mich per Rechtsanwalt entschuldigen, deklarierte es aber als ein ausnahmsweises Versehen, was natürlich nicht der Wahrheit entsprach.

 

Damit war jedenfalls die Angelegenheit nach einigen Wochen beigelegt, jedoch hatte der Molchas seine >Tyrannei< (Kap. Nr. 7) im Laufe der Monate immer wieder einmal gesteigert und ich konnte nur insofern Gegenmaßnahmen vollziehen, als ich häufiger des nachts die Toilettenspülung betätigte (was natürlich alles irgendwie lächerlich und für einen gewissen spirituellen Stand auch peinlich erscheint), um ihn im Schlaf zu stören, damit er mich wiederum am folgenden Vormittag von der >Tyrannei< verschont lassen würde, weil er selbst länger schlafen musste.

 

Unfassbarerweise war ich absolut nicht in der Lage, irgendetwas Schweres auf den Fußboden zu werfen, was ja die deutlichste und einfachste Handlung gewesen wäre, wie dies durchaus andere Mieter machen, wovon ich selbst bis heute betroffen bin (siehe Kap. Nr. 36-H >Gewaltlosigkeit). Ich hatte diesbezüglich eine totale Hemmung, so dass ich im Prinzip nicht einmal die Idee dazu hegte (zu dem damaligen Zeitpunkt). Und ich sehe in dieser Hemmung auch meine grundsätzlich edlere Gesinnung, wie diese eben bösartige Menschen nicht aufweisen, was mich doch sehr belastet.

 

Dabei sollten alle Maßnahmen von mir keine Rache bedeuten, sondern den Molchas zum Aufhören seiner >Tyrannei< bewegen, indem ich ihm deutlich machte, welch leiser und rücksichtsvoller Mensch ich im Prinzip war und wie es aussehen würde, wenn er einen anderen rücksichtslosen Menschen über sich zu wohnen hätte. So nahm ich meine „belehrenden“ Handlungen auch immer nur phasisch[1] vor und legte zwischendurch friedliche Pausen ein, um den Unterschied spürbar zu machen. Dies hatte auch einen gewissen (relativen) Erfolg.

 

Die vorstehenden Schilderungen, die sich hier doch eher relativ selbstbehauptend von mir in der äußeren Darstellung lesen, entsprechen so nicht der Wirklichkeit. In Wahrheit haben mich die offizielle Abmahnung der Hausverwaltung und die mehrfach verlogene Niedertracht des Tyrannen seelisch sehr belastet; denn letztlich bin ich insgesamt einem ungeheuren Unrecht ausgesetzt gewesen, was nur nicht bewiesen werden kann. Niedergeschlagen hat sich die seelische Belastung bezüglich des Unrechts und der damit verbundenen Ohnmacht in den Träumen und in meinen verstärkt auftretenden >Stigmata<-Schmerzen.

 

Hinzukam, dass ich z.B. auch direkt am 08.Apr.2007 (welcher ein Ostersonntag war), als ich die Abmahnung aus meinem Briefkasten entnahm, mich nicht einmal meiner eigenen Mutter (siehe Kapitel Nr. 13 >Aurisches Wesen<) anvertrauen konnte, da sie keinerlei Verständnis für mein Unglück aufbrachte. Stattdessen war ich gezwungen, ihr gegenüber zu tun, als ob alles in Ordnung wäre, während ich seelisch zeitweise am Ende war.

 

Die Dämonisierung meines Lebens (siehe Kapitel Nr. 5 >Herabkunft des Engels<) deutete sich auch in einer geistigen Wahrnehmung und in Träumen an: Einmal hatte ich in der Nacht zum 16.04.2007 gerade meine geisteswissenschaftliche Arbeit um circa 01:30 Uhr am PC beendet gehabt und ordnete Bücher auf dem Boden, die ich am nächsten Tag bearbeiten wollte. Ich drehte mich um und sah in einer Art von Hellsichtigkeit – aber eigentlich fast physisch verdichtet – wie sich von meiner einen Kommode ein dunkles Wesen mit Art von Fledermausflügeln[2] (siehe spätere Fußnote) herabstürzte Richtung Fußboden.

 

Man könnte fast schlussfolgern, dass sich dieses Wesen in Wirklichkeit noch weiter durch den Fußboden in die Wohnung zu dem Tyrannen Molchas herniederstürzte. Es handelte sich nach meinen esoterischen Schlussfolgerungen ganz eindeutig um ein ahrimanisches Wesen[3], wie dieses Fledermauswesen[4] von STEINER ähnlich beschrieben wird. Ich konnte es kaum fassen!

 

Schon einmal hatte ich in einem Traum eine furchtbare Begegnung mit genau einem solchen ahrimanischen Wesen gehabt, kurz nachdem ich am Silvestertag des Jahres 2004 bei der >Avatarin< Mutter Meera (Kap. Nr. 29) gewesen war. In dem damaligen Traum hielt mich dieses Fledermaus-Wesen umklammert und ich setzte mich mit aller Macht gegen diese Umklammerung zur Wehr.

 

Auch hatte ich ganz einzelne Male (höchstens dreimal) im Laufe von mehreren Jahren jeweils die Vision, wie mich ein großes (aber nicht göttliches) Auge[5] beobachtete, welches allerdings meines Erachtens nicht Ahriman sondern Luzifer[6] gehörte, auf deren Unterscheidung STEINER sehr großen Wert legt, wobei jedoch diese Unterscheidung von anderen Autoren nicht so massiv geteilt wird[7]. In meinem Tagebuch findet sich die Bemerkung: „Es ist alles kaum zu fassen! Und ich stehe mit allem vollkommen allein da!“

 

Noch in derselben Nacht des 16. April 2007 (wo ich das Fledermauswesen gesehen hatte) um 06:00 Uhr morgens, während ich kurz aus dem Schlaf aufwachte, stachen urplötzlich an einem mittleren Punkt meines linken Oberschenkels von oben ungeheure Schmerzen ein – wie als ob ein Nagel eingeschlagen würde. Es war völlig unglaublich! Auch mein linker Mittelfinger schmerzte in dem Moment zum wiederholten Male und in meinem linken Ohr setzte ein >Signalton< (Kap. 31) ein. Schon kurze Zeit danach war alles vorüber und ich war sozusagen wieder vollkommen gesund.

 

In der Nacht zum 15. April 2007 hatte ich auch bereits einen Traum gehabt, wo ich in unterirdischen Gängen[8] war: Ich musste einen langen unterirdischen Gang mehrmals hin und her laufen, wurde auch verfolgt, konnte dann jedoch nach draußen flüchten.

Und seit dem 12. April 2007 hatte ich tagelang besonders befremdliche Schmerzen in meiner linken Hand, die gar nicht mehr aufhören wollten. Als Anmerkung habe ich notiert: „Das alles hängt mit dem aktuellen Unrecht zusammen, dem ich ausgesetzt bin“.

 

Ende Juli 2007 hatte ich übrigens ganz kurz ein entsprechendes Erleben wie am 16.Apr.2007, u.z. war genau an entsprechender Stelle in meinem rechten Oberschenkel ein punktueller Schmerz und im gleichen Moment war ein genau solcher Schmerz auf dem Spann meines rechten Fußes.

 

Durch das letzte Erleben kam mir die Verbindung zu den Wundmalen (>Stigmata); denn ich hatte mich bei dem linken Oberschenkel gewundert, was dies zu bedeuten hatte. Jetzt ahnte ich, dass die spezifische Stelle im Fuß mit der Stelle im Oberschenkel korrespondierte (gemäß der Reflexzonentherapie[9] der traditionellen chinesischen Medizin). So wie jede einzelne Stelle (und jedes Organ) des Körpers und auch alle Gewebe und Regulationsabläufe sich in unseren Füßen (bzw. speziell in den Fußsohlen) widerspiegeln sollen, aber auch weitere Zonen auf dem Fußrücken bis knapp oberhalb des Knöchels liegen, also Repräsentanzen vorhanden sind „von der Zehe bis zur Ferse, von der Sohle bis zum Spann“[10].

 

Nach der chinesischen Akupunktur[11] -Methode gibt es wohl noch wesentlich mehr sensitive Punkte im Körper (die jedoch nicht unbedingt etwas mit den >Stigmata< zu tun haben), wo allerdings auch die Finger und Zehen eine maßgebliche Rolle spielen. Diese sensitiven Punkte heißen „Marmans“, worüber eine Fußnote im Kapitel 24-C >Ashram< existiert.

 

Fortsetzung erfolgt im Teil C zum Kapitel Nr. 6 >Stigmata<.

 



[2] Über das Fledermauswesen als eine Manifestation von Ahriman als „Widergöttlicher Wesenheit, Teil II“ habe ich auch in einem gleichnamigen Essay unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF Darlegungen gemacht über den Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie erst seit kurzem aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin (insgesamt sind es 24 Exposés über verschiedene esoterische Themen). Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“. Von jedem einzelnen Essay kann man eine Inhaltsangabe und eine mehrseitige Leseprobe sofort einsehen und bei Wunsch das Essay im Dateiformat Microsoft Office downloaden, so dass es einem sofort zur Verfügung steht. In Teil I des Essays mit dem Titel der „Widergöttlichen Wesenheiten“ finden sich Darlegungen über die Asuras, über Sorat, über den Antichrist, über Rakshasas und auch über die Anunnaki und weitere Zusammenhänge.

[3] Ahriman ist diejenige Macht, die in christlicher Terminologie als Satan bezeichnet wird. Der Satan darf wiederum nicht verwechselt werden mit dem Teufel, der nicht die Eigenschaften des Satans hat, sondern eine niedrigere Macht ist. Ahriman hat den Rang von Ur-Kräften (= Archai), und er ist derjenige, welcher im Verlauf der Weltevolution die Intellektualität (= niederer oder konkreter Manas) ergriffen hat (STEINER/GA346/S.257). –

Im URANTIA-Buch (S.754) wird „Satan“ als Assistent von Luzifer (siehe spätere FN hier in 6-B) benannt, der einst ebenfalls ein glanzvolles Lichtgeschöpf (wie Luzifer) gewesen sein soll und der keinesfalls den von ihm gezeichneten (hässlichen) Karikaturen gleichen soll. Satan soll noch bis 1934 fast völlige Freiheit in Teilen unseres Lokaluniversums Nebadon (FN in Kap. 63-D >Schicksalshüter) innegehabt haben, sich jedoch seitdem in Gefangenschaft befinden (URANTIA-Buch/S.611). -

Der Name Ahriman (= Angra mainju; STEINER/GA13/S.281) stammt aus der persischen Kultur und wurde für den Anführer derjenigen Widergöttlichen Wesenheiten gewählt, die sonst eben als die Scharen des Satans bekannt sind. Der Mephistopheles (wie er in GOETHES >Faust I< beschrieben ist) ist ebenso dasselbe Wesen wie Ahriman oder Satan (STEINER/GA13/S.270). Nach INTERMEDIARIUS (Bd.III/S.22) ist Ahriman im wesentlichen der persische Name für „Luzifer“ als die in der sog. Nachthälfte des Kosmos wirkende Kraft des Widersachers. Demgegenüber legt STEINER einen außerordentlichen Wert auf eine Differenzierung zwischen beiden widergöttlichen Wesen, wie dies in einer weiteren Fußnote hier dargelegt ist. -

Die Nachthälfte ist die untere Hälfte des Kosmos, den man sich als geometrische ovalförmige Schnittmenge vorstellen kann, die gebildet wird von dem oberen Archäum (= der Urkosmos; siehe Text bei 9-B >Supramentale Wesen<) und dem unteren Infernum (= dem Abgrund oder der Hölle). Die obere Hälfte des Kosmos ist die Tageshälfte. Die Grenzlinie zwischen beiden Hälften ist auch die Grenzlinie, wo nach oben hin die göttlichen Boten wirken und nach unten hin die Scharen des Widersachers. Diese Grenzlinie selbst kann als die Oberfläche des Elementenmeeres (= Ätherwelt) betrachtet werden. Die obere Grenzlinie der Tageshälfte stellt die Siderische Region (= Astralwelt) des Kosmos dar. Die untere Grenzlinie der Nachthälfte wiederum stellt eine weitere Verdichtung des Elementenmeeres dar als Corpus Materiale (= Materiewelt, = Körperwelt, Stoffverkörperung) (INTERMEDIARIUS/Bd.III/S.20-23.). - Die ahrimanische Kraft wirkt als Schwere und in der Erstarrung als Gegenbild zum „Wasser des Lebens“ (siehe Text bei 45-B >Seelenwachstum<) und zum geistigen Kristall. Synonyme für Ahriman sind Mara (= indischer Name) und Typhon (= ägyptische Benennung). -

Der bedrohlichste Faktor, der jedoch von Ahriman ausgeht, ist dessen Versuch, das ganze Planetensystem (einschließlich der Erde) aus seinen spezifischen Umlaufbahnen herauszubringen, was ihm zum Teil gelingen wird, wie dies STEINER (GA346/S.162ff.) aus okkulten Forschungen erkannt hat. Ahriman benutzt zu diesem Zweck die Schwungrichtung der Kometen, die er beeinflusst. Die Naturwissenschaftler werden dies real beobachten können; denn es werden Erscheinungen auftreten, die nach den Naturgesetzen unmöglich sein würden. Würde Ahriman vollkommenen Erfolg mit seinen Bestrebungen haben, würde die Evolution der Menschheit den göttlich-geistigen Mächten weggenommen werden und einer widergöttlichen Weltenevolution einverleibt werden. Damit dem Ahriman dies nicht gelingt, müssen die Menschen diese Bestrebungen durch ihre Spiritualität ausgleichen. - Am 26.01.2015 las ich wohl im Internet eine Nachricht, dass an diesem Tag ein Asteorid knapp an der Erde vorbeigerast sein soll mit der Option, dass der Einschlag katastrophal geworden wäre mit Millionen Toten (die genaue Literatur-Quelle habe ich versäumt zu notieren; Anm.d.Verf.).

Wie Ahriman im individuellen Menschen und in dessen Nachtodlichem Leben wirken kann, ist dargelegt im Kapitel 13-K+L >Aurisches Wesen<.

[7] Unterschied zwischen Ahriman und Luzifer: Die Tatsache, dass es mehrere, namentlich unterschiedliche widergöttliche Wesenheiten gibt, kann sehr verwirrend sein, wenn nicht bekannt ist, dass der Ursprung aller dieser Dämonen in der Wesenheit des Luzifer begründet ist. Dieses gefallene erste Geschöpf hat im Laufe der Äonen aus seiner Lebenskraft unzählige Scharen / Nachkömmlinge erschaffen, die sich in die verschiedensten Höllendynastien ausdifferenziert und aufgespalten haben (WOLF/Gethsemane-Golgatha/S.66). - Während nun nach INTERMEDARIUS Ahriman im wesentlichen der persische Name für „Luzifer“ als die in der sog. Nachthälfte des Kosmos wirkenden Kraft des Widersachers ist, also beide im wesentlichen identisch sind, legt STEINER (GA254/S.64) einen außerordentlichen Wert auf eine Differenzierung zwischen diesen beiden widergöttlichen Wesenheiten. Seiner Anschauung nach hängt sehr viel Klarheit über die geistige Welt davon ab, dass man Luzifer und Ahriman unterscheidet. Sonst erscheint einem immerfort Ahriman in der Form des Luzifer (wie dies z.B. bei GOETHE in seinem Mephisto der Fall war). - Ahriman will den Menschen anlügen durch die materialistische Weltanschauung. Mischt man Ahriman und Luzifer durcheinander, dann kommt Luzifer dem Ahriman zu Hilfe und der Mensch bekommt eine Art Sehnsucht, gewisse Irrtümer als Wahrheiten hinzunehmen. Luzifer hilft dem Ahriman von innen heraus. Ahriman lügt den Menschen an. Aber man würde hinter seine Schliche kommen, wenn nicht Luzifer aus dem Inneren heraus dies unterstützen würde und die materialistischen Vorstellungen, die von Ahriman gefördert werden, nun noch von Luzifer weiter forciert werden würden. –

Die Anführer der materialistischen Kräfte auf dem Planeten Erde werden bei HURTAK (Die Schlüssel des Enoch/S.576) als „Fürsten der Erde“ bezeichnet. Diese setzen sich als Objekte politischer Verehrung und militärischer Autorität ein und leugnen den Göttlichen Geist. - Luzifer und Ahriman sind jedoch beide damit beschäftigt, den freien Willen des Menschen zu binden und ihm allerlei Dinge vorzugaukeln, um dem Menschen das Vorgegaukelte zu entreißen und in der von ihnen beherrschten „Achten Sphäre“ verschwinden zu lassen (STEINER/GA254/S.101). Die „Achte Sphäre“ ist ein nicht sichtbarer geistiger Teil des mineralisierten (physischen) Mondes – aber nicht identisch mit dem Mond als solchem, wie es auch esoterische Behauptungen in dieser Weise gibt (STEINER/GA254/S.80). Es ist eine Welt von Gespenstern hinter unserer Welt (STEINER/GA254/S.87). -

INTERMEDIARIUS (Bd.III/S.20) erklärt eine Differenzierung von Luzifer und Satan (= Ahriman) wiederum noch wie folgt: Danach wird LUZIFER als der Widersacher zu Gott durch die Kraft des konzentrierten Eigenwillens der Name „Satanas“, also Satan (oder Ahriman), gegeben, während der Name „Luzifer“ selbst der falschen Sohnschaft in ihm beigelegt wird. (Der echte SOHN ist >Jesus, der Christus Gottes<; Kap. 44). Des weiteren ist dasjenige, was als seine Peripherie die Emanationen des luziferischen Zentrums spiegelt, der weibliche Aspekt seines Wesens und wird als „Luzifera“ bezeichnet: die falsche Lichtjungfrau im Unterschied zu der Himmlischen Lichtjungfrau (siehe FN bei 9-B >Supramentale Wesen<).