Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (26)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Stigmata (6.C) Wundmale

Pfeil ins Herz

 

Tatsächlich ist es so, dass mir spezifische punktuelle Schmerzen in den Händen und Füßen seit über 20 Jahren (Aussage von Feb.2017), also seit circa 1994, vollkommen vertraut sind. Erst noch am 19.11.2013 wurde mir im Traum gezeigt, wie in der Mitte meiner linken Hand eine Wunde war, wobei ich dummerweise die Verbindung zu den >Stigmata< erst zog, als ich den Traum protokollierte.

 

Die Schmerzen treten alle paar Tage auf und ich „liebe“ sie (aus geistigen Gründen) regelrecht, auch wenn sie mir manchmal zu schaffen machen. Angemerkt werden soll noch, dass es sich bei diesen Schmerzen nicht um solche des rheumatischen Formenkreises[1] handelt, da sie eben nur an spezifischen Punkten und nicht an Gelenken oder Weichteilen auftreten. Auch findet sich in meinem Blut kein Rheumafaktor.

 

Allerdings hatte ich 1995 einmal solche extremen und länger anhaltenden (1 bis 2 Stunden lang) Schmerzen in meiner linken Hand, die bis in den Unterarm ausstrahlten, dass ich dem Wahnsinn[2] nahe war. Ich musste mir ununterbrochen ein feuchtkühles Tuch herumwickeln und schließlich mehrfach Acetylsalicylsäure nehmen, so unerträglich waren dieses eine Mal die Schmerzen. Danach waren sie jedoch meist zu ertragen mit zwei (bzw. drei) Ausnahmen.

 

Eine Ausnahme war am 19. Januar 1999. Dort hatte ich in der Nacht zwischen 03:00 und 05:00 Uhr – während der >Meditation< - extreme Schmerzen im Mittelpunkt der linken Hand. Es waren die zweitschlimmsten Schmerzen seit 1995 und sie waren so gezielt punktuell, dass ich mit 99%-iger Wahrscheinlichkeit sagen würde, dass es die Stigmatisierung in der linken Hand war. In der darauffolgenden Nacht zum 20.Jan.1999 traten diese Schmerzen dann ebenfalls um 03:15 Uhr noch einmal auf.

 

Und noch ein drittes Mal waren die Schmerzen relativ schlimm am 31.Mrz.2008. Dort hielten sie zwölf Stunden lang ununterbrochen an in meiner linken Hand, speziell zwischen Daumen und Haupthand. (Die Schmerzen 1995 hatten zwar nur kürzere Zeit angedauert, aber sie waren potenziert schlimmer gewesen.) 2008 musste ich mir bestimmt 14 Male einen Verband umwickeln, um das Schlimmste herabzudämpfen. Zu der Zeit war ich einer spezifischen neuen Art der >Tyrannei< (Kap. 7) durch Molchas ausgesetzt (als er selbst gar nicht mehr in der Wohnung lebte, aber noch die Schlüssel hatte, wie ich vom Hauswart erfuhr). Diese >Tyrannei< habe ich hier sonst nirgendwo erwähnt, damit man nicht glaubt, ich sei doch geisteskrank (was ich eben nicht bin).

 

Erst Ende Nov.2015 habe ich noch folgendes hier ergänzt, woran ich mich gar nicht mehr erinnert hätte, wenn ich nicht doch Vieles protokollieren und entsprechend in meinen Manuskripten zuordnen würde: Denn die schlimmsten >Stigmata<-Schmerzen meines ganzen bisherigen Leben hatte ich erst noch am 10.Feb.2015 gehabt, wobei diese jedoch unmittelbar nur kurz andauerten. Ich schrieb am 10.02.2015 um 06:13 Uhr: „Ich habe wahnsinnige >Stigmata<-Schmerzen in meiner linken Hand, als ich gerade JESUS CHRISTUS gebeten habe, mich in Sein (göttliches) Lichtreich zu befreien. Der Schmerz ist akut so schlimm wie noch nie!“

 

Allerdings geschah es des weiteren (einen Tag später) am 11.02.2015 um 23:06 Uhr, dass ich („aus heiterem Himmel) für drei Sekunden wieder einen extrem starken >Stigmata<-Schmerz in der linken Hand bekam, wo ich anschließend protokollierte: „Der Schmerz war wieder so extrem stark, dass ich totale Angst bekam – und der Schmerz dann sofort aufhörte. Ich hatte bis soeben ca. eineinhalb Stunden (90 Minuten) geschlafen gehabt und zeitweise das Mantram (innerhalb des Halbschlafes) gesprochen: ´Die (Gegenwart der) Liebe Gottes ergreift Besitz von mir`.“ Über dieses Mantram finden sich die entscheidenden Darlegungen im Kapitel Nr. 69-B >Allmacht Gottes<.

 

Im folgenden werden exemplarisch relativ wahllos einige Notizen aus meinen Tagebüchern über das Auftreten dieser Art von Schmerzen wiedergegeben, die nur einen sehr kleinen Auszug darstellen:

  • 27. Oktober 1995: Hier hatte ich Vibrationen in der linken Hand mit leicht schmerzlichem Einstrom und auch ein leises Zittern von Zeigefinger und Daumen.
  • 5. Juni 1996: >Stigmata<-Schmerzen im rechten Fuß und in der rechten Hand.
  • 10. Mai 1999: Habe um 21:25 Uhr urplötzlich ein unglaublich dumpfes Stechen in meiner rechten Gehirnseite, wobei ich prinzipiell niemals Kopfschmerzen habe. Nehme nach 30 Minuten Acetylsalicylsäure.

 

  • 12. Mai 1999: Habe urplötzlich wieder ein Stechen in meiner rechten Vorderhirnhälfte um 4:00 Uhr nachts, wo ich von STEINER ein Buch[3] über Friedrich Nietzsche[4] lese.
  • 17. Januar 2000: Schmerzen in der linken Hand und der linken Schulter.
  • 24. und 25. März 2004: Stichartige Schmerzen im Innenbereich meines rechten Fußes. Ein Zusammenhang könnte meine Ohnmacht sein, bei den >Lichtdiensten< das Fehlverhalten der einen Teilnehmerin beim Singen ertragen zu müssen und das Sich-Abzeichnen, dass ich die >Lichtdienste< würde verlassen müssen (Näheres siehe in dem dortigen Kapitel Nr. 28-D).

 

  • 23. November 2004: Vibrationen über mehrere Stunden und Schmerzen vom rechten Fuß bis zum rechten Auge.
  • 13. August 2005: Eindeutige Schmerzen in der linken Hand.
  • 23. Oktober 2006: Starker Schmerz in der Mitte der linken Fußsohle.
  • 5. Juni 2007: Schmerzen in der linken Handfläche.
  • 21. Juni 2007: Schmerzen in der rechten Fußsohle.

 

  • 5. August 2007 tagsüber und nachts zum 6. August 2007 um 01:29 Uhr: mehrmals Schmerzen in meiner linken Fußsohle (vermutlich Zusammenhang mit Qualen, die mir durch meine Mutter zugefügt wurden; siehe Kapitel Nr. 13 >Aurisches Wesen<).
  • 9. August 2007, 00:20 Uhr: Stechende Schmerzen in der linken inneren Handmitte. Zusammenhang könnte eventuell sein, dass ich >Jesus, den Christus Gottes< (Kap. 44) um Hilfe wegen des 15-jährigen Jugendlichen Marco gebeten hatte, der in der Türkei im Gefängnis saß. Dies haben wahrscheinlich viele Menschen getan; denn im Dez.2007 wurde er tatsächlich nach Deutschland übergangsweise freigegeben.

 

  • 26. August 2007 um 12:20 Uhr und um 14:12 Uhr: jeweils total markanter Wundmalschmerz in meiner linken Handmitte.
  • 15. September 2007, nachts um 03:45 Uhr: totale Wundmalschmerzen punktuell im linken Fuß.

 

  • 16. September 2007, nachts um 00:07 Uhr: punktueller Schmerz in linker Fußsohle. Vermutlicher Zusammenhang, dass ich wieder einmal bitterlich geweint habe über die 20 Jahre langen seelischen Qualen durch meine Mutter (siehe Kapitel Nr. 13 >Aurisches Wesen<). Eine halbe Stunde später traten dann auch Schmerzen in meiner linken Hand auf.
  • 17. Juli 2008, um 23:33 Uhr als ich a) einmal an die >Prophetin Gabriele< (Kap. 47) dachte und b) wie ich alles mit der Veröffentlichung dieser Autobiographie bewerkstelligen könnte. Da setzten Schmerzen in der linken Hand ein.

 

In einem Traum am 22. Oktober 1995 wurde mir einmal die Innenfläche meiner rechten Hand gezeigt, die zwar hautfarben, aber wie durchsichtig war und wo genau in der Mitte der Handinnenfläche eine runde Stelle war wie mit einem Rand, an der einmal ein Loch wie ausgestanzt worden war. Dies konnte mir nur dadurch so gezeigt werden, dass die Hand durchleuchtet und dadurch die Stelle sichtbar wurde, ansonsten hätte man das Loch nicht erkennen können. Im Anschluss an diesen Traum war dann auch vor meinen inneren Augen eine völlige strahlende Helligkeit in meinem gesamten Innenraum, wobei es sich um leuchtend strahlend weißes Licht handelte.

 

Am 08. November 1999 wiederum hatte ich eine Imagination[5], dass in der Mitte meiner linken Hand eine relativ große Narbe war, als ob dort ein Holz (o.ä.) von circa ein Zentimeter Durchmesser durchgebohrt worden wäre. Dabei waren die Ränder an der Narbe irgendwie aufgewölbt. Zu der Zeit lebte ich in noch in Berlin-Marienfelde, wo ich von einem Pärchen jede Nacht durch Orgien in meinem eigenen Leben total eingeengt wurde und ein völlig fremdes Leben ertragen musste (siehe Kapitel 7-B >Tyrannei<).

 

Erstmalig am 09. Januar 2007 geschah es jedoch, dass ich einen extrem starken Stich in meinem Herzen verspürte, als ob jemand real einen Pfeil in mein Herz geschossen hätte. Anschließend hatte ich dann vielleicht 1 bis 2 Stunden fortgesetzt pulsierende Herzschmerzen. Seit dies vorüber war, habe ich nicht wieder etwas Gleichartiges erlebt. Bereits am 16. Januar 2000 hatte ich allerdings einmal merkwürdige Schmerzen am Herzen, u.z. als ob an einer Stelle eine Wunde wäre und das Blut dort falsch fließen würde. Es war, als ob ein Riss am physischen Herzen wäre. Gleichzeitig hatte ich Stiche in der rechten Gehirnhälfte.

 

Und 1994 hatte ich bereits einmal an einem Nachmittag so starke Herzschmerzen gehabt, dass ich mindestens drei Stunden lang bewegungslos auf meinem Sofa sitzen bleiben musste. Ich konnte mich auch nicht nur einen Zentimeter weit bewegen, ohne dass die Schmerzen unerträglich wurden. Somit war ich auch unfähig, einen Bereitschaftsarzt zu rufen. Nach drei Stunden klang das Geschehen dann langsam ab. Ich ging einige Tage später zum Arzt und schilderte den Vorfall. Es wurden Untersuchungen vorgenommen, die aber keinen Befund erbrachten, womit ich sowieso nicht gerechnet hatte.

 

Generell habe ich sonst keine Herzschmerzen und auch keine Herzerkrankung mit der Ausnahme, dass ich einmal im Jahre 2004 durch extreme >Tyrannei< des Molchas wochenlang Herzrhythmusstörungen hatte, da ich fast gar nicht mehr schlafen konnte. Als sich die Situation wieder besserte, hörten auch diese Herzstörungen auf.

 

Die >Stigmata< (= Wundmale) sind nun Zeichen für den Mystischen Tod (siehe das Kapitel 19-B >Kreuzigung und Gehenkter<), auf welchen dann wiederum das Hinabsteigen in die Hölle[6] (vorbei an dem Hüter der Schwelle[7]) erfolgt.

Die Reihenfolge ist nach WEINFURTER also die folgende[8]:

  1. Auftreten der sichtbaren oder unsichtbare Stigmatisation[9] beim Aspiranten als Zeichen der Kreuzigung.
  2. Mystischer Tod.
  3. Hinabsteigen in die Hölle.

 

Wenn die Hülle des Menschen an das Kreuz genagelt und nach den vier Raumesrichtungen ausgestreckt wird, wird sie erlöst von den siderischen[10], elementalischen[11] und irdischen Kräften aus dem Gebiet des Widersachers[12], die in der Hülle verinnerlicht worden waren und an ihrer Gestaltung Anteil hatten. Zunächst wird der obere Teil des Körpers mit den Wunden der Dornenkrönung von bestimmten Kräften befreit. Es handelt sich hier um diejenigen kosmisch-siderischen Kräfte, die aus dem Reich des Widersachers in diesen Teil eingezogen und als siderische Denkkraft im Kopf des Menschen wirksam sind.

 

Im mittleren Teil des Körpers befindet sich das Herz mit den Hauptorganen. Das Herz stellt nun das Zentrum der siderischen und elementalischen Willenskräfte dar. Dieses wird bei der Kreuzigung durch die Seitenwunde durchbrochen und die Hände und Füße als Glieder des Körpers werden von den Nägeln durchbohrt. Alle Teile der menschlichen Hülle werden so mit dem freiwilligen Opfertod am Kreuz durch die Gewalt des Widersachers zerbrochen. Der wahre, innere Mensch aber tritt in die Sonnensphäre ein, wenn alles dem Widersacher angehörende Irdisch-Menschliche von ihm abgefallen ist[13]. Die hier zuletzt dargelegten Faktoren entstammen der Kosmologie von INTERMEDIARIUS, zu der ich auf die Darlegungen in der folgenden Fußnote aufmerksam machen möchte[14].

 

Fortsetzung erfolgt im Teil D zum Kapitel Nr. 6 >Stigmata<.



[1] Rheumatismus: Schmerzhafte und funktionsbeeinträchtigende Zustände des Muskel-Skelett-Systems unter Einschluss der sie begleitenden oder auch isoliert auftretenden Vorgänge an anderen Organsystemen (HEXAL Taschenlexikon Medizin/S.670).

[2] Wahnsinn: Mit „dem Wahnsinn nahe sein“ meine ich immer eine drohende Fragmentierung (= in Bruchstücke zerlegen) des eigenen Selbstes, wie dies die psychoanalytische Definition wäre. Diese Gefahr droht immer dann, wenn man Bedingungen ausgesetzt ist, die das niedere Selbst des Menschen nicht mehr ertragen kann, sondern daran zu zerbrechen droht (Anm.d.Verf.). Eine meines Erachtens hervorragende psychoanalytische Theorie bezüglich der Kohärenz und der Defragmentierung des Selbstes hat HEINZ KOHUT aufgestellt, z.B. in: >Narzissmus - Eine Theorie der psychoanalytischen Behandlung narzisstischer Persönlichkeitsstörungen< (Suhrkamp Verlag, Frankfurt /Main 1973). Neben vielen anderen (letztlich nicht wirklich funktionierenden) Möglichkeiten gibt es z.B. den Versuch, um der Fragmentierung zu entgehen, dass der Mensch mit Unlust (Unzufriedenheit, depressive Reaktion) reagiert oder dass er mit Gewalt aus einer narzisstischen Wut heraus agiert (KOHUT/Die Zukunft der Psychoanalyse/S.216). –

Bei HURTAK (Die Schlüssel des Enoch/S.465) gibt es noch von geistiger Warte aus einen Hinweis, dass die Gefahr des Verrücktwerdens tatsächlich auch durch eine höhere spirituelle Entwicklung gegeben sein kann, wenn jemand individuell Informationen aus höheren Gedächtnisfunktionen (z.B. im Sinne von „Rückerinnerungen“ an frühere Inkarnationen usw.; siehe FN bei 45-G >Seelenwachstum<) erhält. Er kann diese im Grunde genommen nur verkraften, wenn sein Körper physisch so gestählt (siehe Kapitel 9-A >Supramentale Wesen<) und spirituell so synthetisiert ist, dass er all dies integrieren kann, sonst würde er zwangsläufig auf der drittdimensionalen Realitätsebene verrückt werden müssen. Dass dies normalerweise nicht geschieht, wird automatisch verhindert durch unsere Sonne, die als ein Solarreaktor dient, um diese außerirdischen Botschaften zu puffern (abzudämmen). Nur durch die Hilfe von Wesen der Höheren Evolution (FN bei 53-A >Hoffnung<) können die verschlossenen Gedankenkanäle wieder geöffnet werden, ohne dass der Verstand überbelastet und der Körper geschädigt wird. – Dasselbe soll auch für die höhere spirituelle Natur des Menschen als einem denkenden Kontinuum gelten. „Der Mensch kann sich nicht von der denkenden Licht-Membran trennen, ohne seine Lebensstruktur in Unordnung zu stürzen und zuzulassen, dass sein Körper, sein Verstand und seine Seele in Verwirrung geraten, wenn sie nicht als Dreiteile-Modell zusammenarbeiten“ (HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.501). – Siehe auch im Kapitel 39-B >Auftreten von Blitzen<, wie Wahnsinn durch Überstimulierung eines Chakras (= Bewusstseinszentrums) ausgelöst werden kann.

[3] STEINER/TB621

[4] Friedrich Nietzsche: FN im Kap. 44-i >Jesus, der Christus Gottes<.

[5] Imagination: FN bei 7-F >Tyrannei<.

[6] Hinabsteigen in die Hölle: siehe Text im Kapitel 5-C >Herabkunft des Engels<.

[7] Hüter der Schwelle: siehe Text im Kapitel 16-B >Herausziehen des Ätherleibes<.

[8] WEINFURTER/Mystische Fibel/S.199

[9] unsichtbare Stigmatisation: Nach LORBER (Weg zur geistigen Wiedergeburt/S.75) sind die Zeichen der geistigen Wiedergeburt (wie die >Stigmata) generell nur inwendig im Menschen und werden äußerlich nur dann sichtbar, wenn es vonnöten ist.

[10] siderisch: Eine eindeutige Übersetzung des Begriffs war nach ungefähr 10-facher verschiedener Literatur nicht möglich, da sich vieles gegenseitig widersprochen hat. Mit größter Wahrscheinlichkeit handelt es sich jedoch bei den siderischen Kräften um astrale Kräfte; denn ROOB (S.20) zitiert, dass der siderische Leib mit dem Astralkörper identifiziert wird (Astralebene: FN bei „Vierte Dimension“ im Kap. 39-B >Auftreten von Blitzen). Der Astralkörper kann wiederum pauschal mit dem Emotionalkörper gleichgesetzt werden, woraus schon erkennbar ist, dass es sich bei astralen Kräften um Emotionen, Wünsche, Triebe, Begierden und Leidenschaften des niederen menschlichen Selbstes handelt (nach Notizen der Verfasserin). Astrale Bindungen sind wiederum alle Aspekte, welche den Menschen an die drittdimensionale Wirklichkeit fesseln (KLEIN/S.107). KAHIR (Nahe an/S.304) setzt den siderischen Leib mit dem Seelenmenschen gleich. Auch nach INTERMEDIARIUS (Bd.III/S.55) selbst gibt es die Aussage, dass es sich bei der siderischen Hülle um die Sternenhülle handelt (die sonst im allgemeinen als Astralleib definiert wird; Anm.d.Verf.). Jedoch soll die obere Region der Forma Sideralis die Mentalwelt darstellen (INTERMEDIARIUS/Bd.III/S.83). - Bei JAN van RIJCKENBORGH (Das Nuktemeron/S.28) findet sich die Aussage: „Das siderische Lebensfeld ist das astrale Lebensfeld der Dialektik“. An anderer Stelle wird bei JAN van RIJCKENBORG (Die Ägyptische Urgnosis/Bd.I/S.126) der „siderische Körper“ mit dem astralen Körper und mit dem Begierdenkörper gleichgesetzt, während in einem anderen Satz die „siderische Substanz“ jedoch als das „reine“ Licht und die „reine“ astrale Kraft bezeichnet wird.

Siderisch = sideral (lat.) bedeutet nach dem Duden (Fremdwörterbuch/S.667) „auf die Sterne bezogen“. Im Handlexikon (S.829) gibt es den Begriff der „Siderischen Umlaufzeit“, welche die Zeit ist, in der ein Körper (von seinem Umlaufzentrum aus betrachtet) wieder in die gleiche Richtung zu einem Fixstern zurückkehrt. –

Siehe auch FN zu „Siderische Regionen“ bei 15-K >Kosmische Phänomene<.

[11] elementalisch (evt. = elementarisch): hier gilt dieselbe Uneindeutigkeit wie bei „siderisch“. Mit größter Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei den elementalischen Kräften jedoch um ätherische Kräfte, so dass die elementalische Welt (bzw. Körper) die ätherische Welt (bzw. Leib) bedeuten würde. Von STEINER (TB602/S.109) kann zitiert werden: „Durch seinen ätherischen Leib hängt der Mensch vielfältig mit Wesenheiten und Vorgängen der elementarischen Welt zusammen“. Und: „In der elementarischen Welt ist der Mensch durch den ätherischen Leib eingeschränkt“ (STEINER/TB602/S.132). Im Flensburger Heft (Nr.66/S.24) gibt es denn auch die eindeutige Gleichstellung von elementarisch mit ätherisch durch die Aussage: „Innerhalb der ätherischen, elementarischen Welt sind … Lebensströmungen das Wesentliche“. In der ätherischen Organisation des Menschen können vier (+ ein) Äther-Prinzipien unterschieden werden (LIEVEGOED/S.164):

1.Formäther (auch Kristallisations- oder Lebensäther). Diese Kräfte befähigen den Menschen, seine Art fortzupflanzen.

2.Chemischer (oder Klang-) Äther. Dadurch kann der Mensch Nahrung aufnehmen und wachsen.

3.Lichtäther (auch Bewusstseinsäther). Durch ihn wird die Blutwärme erzeugt. Der Lichtäther wirkt auch auf das Nervensystem und die Muskeln und erschließt durch die Sinne die Pforten zur äußeren Welt.

4.Rückstrahlender Äther, der den Geist befähigt, seinen Träger durch Gedankenkraft zu leiten. Dieser Äther speichert auch vergangene Erfahrungen als Gedächtnis auf (nach Notizen der Verfasserin / Originalliteratur nicht mehr bekannt).

5.In anderer Literatur wird auch noch als 5. Äther der elektrische Äther beschrieben (nach Notizen der Verfasserin / Originalliteratur nicht mehr bekannt). – Zur Äther-Welt (oder Äther-Region) siehe auch FN bei 41-A >Sonnenfinsternis<.

[12] Widersacher: Damit ist von INTERMEDIARIUS speziell Luzifer gemeint, wie er in 6-B in der Fußnote beschrieben ist.

[13] INTERMEDIARIUS/Bd.III/S.135f.

[14] Über die Kosmologie von INTERMEDIARIUS habe ich neben weiteren “Kosmischen Weltbildern” ein extra Essay mit dem gleichnamigen Titel unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF gefertigt über den Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie erst seit kurzem aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin (insgesamt sind es 24 Exposés über verschiedene esoterische Themen). Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“. Von jedem einzelnen Essay kann man eine Inhaltsangabe und eine mehrseitige Leseprobe sofort einsehen und bei Wunsch das Essay im Dateiformat Microsoft Office downloaden, so dass es einem sofort zur Verfügung steht. Die anderen Kosmologien betreffen

a)       die Theosophie von Jinarajadasa,

b)       die Gralsbotschaft von Abd-Ru-Schin (Oskar E. Bernhard)

c)       die Neuoffenbarung von Jakob Lorber,

d)       das Schöpfungsgeschehen nach Anita Wolf,

e)       die universelle Lehre der Prophetin Gabriele,

f)        die Gnosis des Hermes Trismegistos,

g)       die Darlegungen der Galaktischen Föderation,

h)       den Brahmanismus gemäß Prabhupada,

i)         die Vision und die Botschaft von Sri Aurobindo.