Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (32)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Tyrannei (7.E) Atomkraft

…in die Unternatur versponnen

 

 

STEINER sagt aus[1]: „Wenn wir das, was lebt in der Sphärenharmonie (des höheren Devachan; Anm.d.Verf.) noch weiter hinabstoßen bis zu den Asuras[2], dann gibt es eine noch furchtbarere Kraft, die nicht mehr lange wird geheim gehalten werden können. Man muss nur wünschen, dass wenn diese Kraft kommt, die wir uns viel, viel stärker vorstellen müssen als die stärksten elektrischen Entladungen, und die jedenfalls kommen wird – dann muss man wünschen, dass bevor diese Kraft der Menschheit durch einen Erfinder gegeben wird, die Menschen nichts Unmoralisches mehr an sich haben werden“.

 

Wie man aus der Historie weiß, ist STEINERs 1911/1912 geäußerter Wunsch (erwartungsgemäß bzw. befürchteterweise) nicht in Erfüllung gegangen. Am 06.Aug.1945 wurde die erste Atomwaffe abgeworfen auf Hiroshima (Japan). Die Explosionsenergie von Atomwaffen basiert auf Kernspaltung oder Kernfusion von Atomen[3]. „Die bei der Kernfusion auftretenden Energien sind millionenfach größer als jene, die bei chemischen Umsetzungen frei werden“[4].

 

„Das weitaus meiste dessen, was heute durch die Technik in der Kultur wirkt und in das er (der Mensch) mit seinem Leben im höchsten Grade versponnen ist, das ist nicht Natur, sondern Unternatur[5]. In dem bisherigen Verlauf des technischen Zeitalters entzieht sich nun jedoch dem Menschen noch die Möglichkeit, auch gegenüber der ahrimanischen Kultur (die in dem Irdischen wirkt) das rechte Verhältnis zu finden[6].

 

„Der Mensch muss die Stärke, die innere Erkenntniskraft finden, um von Ahriman in der technischen Kultur nicht überwältigt zu werden. Die Unternatur muss als solche begriffen werden. … Das Zeitalter braucht eine über die Natur gehende Erkenntnis, weil es innerlich mit einem gefährlich wirkenden Lebensinhalt fertig werden muss, der unter die Natur heruntergesunken ist“[7].

 

Unter diesem gefährlichen Lebensinhalt ist insbesondere die technologische Entwicklung des Computers und des Internets als die bedeutsamste Zeiterscheinung gemeint, durch die Ahriman seinen Herrschaftsbereich wirkungsvoll über die ganze Erde und die gesamte Menschheit ausbreitet[8]. Über die Technologie des Fernsehapparates finden sich noch gesonderte Darlegungen im Kapitel 17-C >Erscheinen einer Sonne<. Aber auch alle anderen Maschinen stellen ein großes Problem dar, was noch näher ausgeführt wird.

 

Im >Flensburger Heft<[9] wird dargelegt, dass die mit der Computertechnologie verbundenen Prozesse sehr schrecklich sind und im Gegensatz stehen zu der Evolution, die von >Jesus, dem Christus Gottes< (Kap. 44) im göttlichen Auftrag verfolgt wird. Die gesamten Computermedien sind Inkarnationen ahrimanischer Wesenheiten in der Physis. Darauf beruhen alle digitalen Übertragungen, Vernetzungen und die sog. künstliche Intelligenz.

 

Bestimmte Computerspiele (z.B. „Counterstrike) wirken sich auf den einzelnen Spieler so aus, dass sein Ich verödet. Der Einzelne verkorkt sein Ich wie einen Rauchgeist in der Flasche, während er spielt. „Dadurch schlagen dann die ungeführten Teile des Astralischen los, und das ent-ichte Wesen geht eine hybride[10] Verbindung mit dem virtuellen[11] Spielwesen ein. Bis zu einem gewissen Grad entsteht auch eine ätherische Verbindung zum Computer selber, durch welche Lebenskräfte in die Welt des Computers gesaugt werden. ... Irgendwann, in nicht allzu ferner Zukunft, wird die aufgenommene Menge genügen, die Computer und Maschinen alle miteinander ruckartig lebendig werden zu lassen“[12].

 

Die ganze Counterstrike-Welt ist intensiv grau leuchtend und wird von den aufsteigenden[13] Elementarwesen gemieden, während sie von Menschen mit einem Hang zur Morbidität[14] geradezu aufgesucht wird. Hier gewinnen die beteiligten ahrimanischen Geister sehr viel, und es bereiten sich Anlagen zu größeren Spinnentieren vor.

 

Zu diesen Spinnentieren gibt es nähere Erklärungen in dem >Flensburger Heft<[15]. In Anlehnung an STEINER[16] wird dort dargelegt, dass alle jetzigen intellektuellen, schattenhaften, rein materialistischen Gedanken im 8. Jahrtausend mit einem Schlag eine Verwandlung erfahren werden und daraus eine Art Spinnengeflecht entstehen wird. Es werden dies automatenartige Spinnen sein, die auf einer Stufe zwischen dem Mineral- und dem Pflanzenreich stehen.

 

Diese Spinnen werden einen furchtbar bösartigen Verstand haben, und sie werden die ganze Erde mit ihren Netzen umspannen. Wer bis dahin nicht die Möglichkeit erlangt hat, sich zum Geistigen erheben zu können, der wird in diese Spinnennetze verstrickt werden. Die Vorform von dieser Zukunftsperspektive findet sich heute schon durch das Internet, welches man sich für die Zukunft auf einer bioaktiven Ebene vorstellen muss.

 

Entsprechend wie die Spinnentiere, die sich aus Zusammenhängen des Computers und des Internet im 8. Jahrtausend entwickeln werden, wird von STEINER dargelegt, wie generell aus den verschiedensten Maschinen der heutigen Zeit entsetzliche Ungeheuer entstehen werden, die dann den Menschen in dem Planetarischen Zustand des Jupiter[17] bedrohen werden. Begonnen hat dies mit der Erfindung der Dampfmaschine[18].

 

In den Maschinen schafft sich der Mensch die Dämonen, die in der Zukunft gegen ihn wüten werden. Alle die technischen Apparaturen werden in der Zukunft Leben gewinnen und sich dem Menschen in furchtbarer Weise feindlich entgegenstellen[19].

 

Der bewundernswerte Fortschritt der modernen Technik hat eine Dämonomagie gebracht. Auch überall da, wo Elektrizität angewendet wird, ist viel Dämonomagie. Es handelt sich nun nicht darum, diese fortschrittlichen Dinge abzuschaffen, aber es müssen auf der anderen Seite Gegenkräfte geschaffen werden, die den Ausgleich herbeiführen[20].

 

Im >Flensburger Heft< wird eine Stellungnahme zum Internet abgegeben, wonach dieses durchaus dem Zeitgeist entspricht und insofern eine notwendige Erscheinung darstellt. Das Internet ist eine der Möglichkeiten, damit die Ahrimanischen Wesenheiten existieren können. Und diese Wesenheiten sind notwendig, damit die Menschen (mittelbar) durch sie (durch die Auseinandersetzung mit ihnen) Götter werden können. Die Menschen haben die Aufgabe, die Ahrimanischen Wesenheiten zu überwinden oder sich zumindest ihnen gegenüber zu behaupten. Die Ahrimanischen Wesenheiten haben ein Interesse daran, dass der Mensch möglichst wieder zurück auf die Stufe des Tieres fällt. Demgegenüber aber muss der Mensch Mensch bleiben[21].

 

„In der Zeit, in der es eine von der eigentlichen Natur unabhängige Technik noch nicht gab, fand der Mensch den Geist in der Naturanschauung. Die sich unabhängig machende Technik ließ den Menschen aus dem Mechanistisch-Materiellen als das für ihn nun wissenschaftlich Werdende hinstarren. In diesem ist nun alles Göttlich-Geistige, das mit dem Ursprung der Menschheitsentwicklung zusammenhängt, abwesend.“

 

„Das rein Ahrimanische beherrscht die Sphäre. In einer Geisteswissenschaft[22] wird nun die andere Sphäre geschaffen, in der ein Ahrimanisches gar nicht vorhanden ist. Und gerade durch das erkennende Aufnehmen derjenigen Geistigkeit, zu der die ahrimanischen Mächte keinen Zutritt haben, wird der Mensch gestärkt, um in der Welt Ahriman gegenüberzutreten“[23].

 

Von März 2000 bis Mai 2002 wohnte ich dann in Berlin-Lankwitz. Schon nach vier Tagen wurde dort auch ein gewisser Missstand deutlich, nämlich dass die über mir lebende 96-jährige Frau wegen ihrer Schwerhörigkeit den Fernseher so laut anstellte, dass ich ihr Fernsehprogramm akustisch mitverfolgen durfte.

 

Da gerade in dem einen Jahr Faschingszeit war, erfreute mich das „Tärä! Tärä! Tärä!“ und „Helau!“ der Karnevalssitzungen ganz besonders. Des weiteren polterte sie ganz eigenartig laut zeitweise in der Küche herum, was irgendwie auch sehr unverständlich war. Bezüglich des Fernsehens konnte ich Abhilfe schaffen, indem ich ihr einfach für 100 Euro schnurlose Kopfhörer schenkte, welche dann jedoch später von der auch schon 65-jährigen Tochter mir bezahlt wurden.

 

Das Poltern in der Küche wurde jedoch nicht abgestellt. Als ich deshalb einzelne Male die alte Dame freundlich kontaktierte, und irgendwann wohl doch nicht mehr den richtigen Ton traf, war sie gekränkt und fing an, mich bewusst Nacht für Nacht zu schikanieren, indem sie tatsächlich als 96-jährige Frau (!) irgendeinen schweren Gegenstand auf den Boden warf. Es war die Hölle für mich und ich konnte das Ausmaß der Bösartigkeit nicht wirklich begreifen. Die Niedertracht, mit der dies geschah, stand jedenfalls in keinem Verhältnis zu dem, was immer ich zu ihr gesagt hatte.

 

Nachdem ich dies monatelang ertragen hatte, fing ich dann mit Gegenmaßnahmen an, indem ich nachts im Badezimmer gegen die Holztäfelung schlug. Die „scheinbar“ so von mir angewandte >Tyrannei< hatte jedoch nur den von mir beabsichtigten Zweck, bei ihr eine solche Müdigkeit zu erzielen, dass sie mit der >Tyrannei< gegen mich aufhörte. Tatsächlich gelang dies immer für einige Tage hintereinander. Obwohl ich immer von meiner Seite aus mit der >Tyrannei< aufhörte, begann diese Greisin dann jedoch von sich aus wieder von vorn.

 

Ich hatte einmal eine Imagination[24] von ihr: Sie erschien mir als ein kleines, vielleicht fünf-jähriges Mädchen, welches vollständig vermummt war, kleidungsmäßig und auch die Kopfbedeckung bis hin zu einer Vermummung des Gesichtes. Sozusagen bis zur Unkenntlichkeit versteckt und entstellt. Am 26.Sept.2000 hatte ich in Berlin-Lankwitz im Traum einen Ringkampf mit dieser 96 Jahre alten Frau, die total zäh war, was mich außerdem an meine furchtbare eigene Mutter (siehe Kapitel Nr. 13 >Aurisches Wesen<) erinnerte, die ebenfalls unglaublich zäh war. Ich schrieb: „Ich hasse die alte Frau total“, was natürlich spirituell fragwürdig ist.

 

Da anscheinend irgendein Nachbar meine Schläge gegen die Holztäfelung mitbekam und wohl ebenfalls davon geweckt wurde, war eines Tages an meinem Auto das Ventil eines Reifens gezielt so zerstört, dass der Mechaniker mich fragte, ob ich irgend jemanden zum Feind hätte; denn diese Art des Defektes würde nur durch Mutwillen zustande kommen. Dies war für mich der Start zum Auszug auch aus dieser Wohnung.

 

Obwohl dieser Nachbar ebenso die tyrannischen nächtlichen Schläge der 96-jährigen Frau mitbekommen haben musste, die zudem noch genau neben ihm wohnte, traute er sich vermutlich an sie nicht heran, die ja auch nicht ein Auto hatte, was man so bequem anonym beschädigen kann (was nun das zweite Mal der Fall durch nun einen anderen Mieter war). Zusätzlich zu dem zerstörten Reifen hatte übrigens die Windschutzscheibe einen Riss, den ich erst viel später bemerkte und ihn über meine Kfz-Versicherung reparieren lassen konnte. Mit großer Wahrscheinlichkeit war auch dieser Riss von dem Nachbarn durch einen massiven Schlag verursacht worden.

 

Im Juni 2002 zog ich somit nach Alt-Tempelhof. Welche Schinderei solche Umzüge sind, weiß vermutlich jeder von sich selbst, zudem ich einen Haushaltsumfang von ca. drei Personen hatte wegen meiner verschiedenen beruflichen Tätigkeiten, wo ich u.a. Nachweise über zehn Jahre lang aufheben muss. Hinzu kommen die vielen Bücher und Notizen wegen meiner schriftstellerischen Arbeit. Von den Renovierungen und den finanziellen Aufwendungen ganz abgesehen. Aber davon will ich gar nicht sprechen.

 

Wie das Schicksal es wollte, wurde ich noch zusätzlich belastet, insofern ich nämlich nur drei Tage nach dem Einzug in Alt-Tempelhof wieder einmal zu einer ABM-Stelle[25] verpflichtet wurde. Ich hatte nur notdürftig die wichtigsten Dinge aus den circa 80 Umzugskisten ausgepackt und lebte dann wochenlang in der mit Kisten vollgestellten Wohnung, die ich erst nach und nach schaffte auszuräumen.

 

Hinzukam die fast größte Katastrophe meines Lebens: Bereits in der zweiten Nacht musste ich feststellen, dass ein total Wahnsinniger über mir wohnte, der vollkommen grundlos mich sofort vom ersten Tag an des Nachts durch tyrannische Schläge schikanierte. Ich konnte es nicht fassen! Ich kontaktierte den Vormieter, der dann kleinlaut mir gegenüber zugab, dass er deswegen ausgezogen sei. Und dies, obwohl er – anders als ich – häufig seine Freundin über Nacht zu Besuch hatte. Dieser Vormieter hatte wegen der >Tyrannei< den Wahnsinnigen mehrfach angesprochen gehabt, der die >Tyrannei< auch zugab, aber meinte, er sei dazu berechtigt, weil ihn Essensgeruch oder irgend etwas anderes störte.

 

Von dem Vormieter besitze ich auch eine entsprechende schriftliche Zeugenaussage, mit der ich rechtsanwaltlichen Rat suchte und auch beim sozialpsychiatrischen Dienst wegen des Geisteszustandes dieses Wahnsinnigen war. Die Zeugenaussage hatte jedoch angeblich keine hinreichende Aussagekraft, weil das bezeugte Geschehen nicht zu demselben Zeitpunkt stattgefunden hatte, wie dasjenige, welches ich anklagte. Ich beauftragte sogar eine Detektei, von der ich jedoch schändlichst um mein Geld betrogen wurde, denn sie hatte keinerlei Leistung erbracht.

 

Von dem Mieter über mir in Alt-Tempelhof hatte ich einmal geträumt, wie er als großer Orang Utan in einem riesigen Fabriksaal über lauter Kisten herumturnte. Bezüglich seiner Person gab es für mich noch ein anderes Zeichen: Am 23.Jul.2003 war tatsächlich an der Kante zur Zimmerdecke eine 8 cm große Heuschrecke. Ich konnte sie irgendwie fangen und lebendig vom Balkon werfen. Geistig gilt eine Heuschrecke als Symbol für einen Menschen, der des anderen Ehre und Leben nicht achtet[26]. Dies traf für mich vollkommen auf den Orang-Utan-Mieter zu, den ich als wahnsinnigen Verbrecher bezeichnete.

 

Am 22. November 2003, als ich noch in Alt-Tempelhof wohnte, machte ich wegen der >Tyrannei< Anrufungen an den Erzengel Michael[27], der für solche Dinge auch zuständig sein soll. Diese Anrufung lautete ungefähr wie folgt:

„Im Namen der Gegenwart Gottes ICH BIN rufe ich Dich, geliebter Erzengel Michael und Deine Legionen des Lichtes! Kommt mit Eurem Kosmischen Schwert aus Blauer Flamme und befreit mich von der Tyrannei durch den Mieter über mir. Amen. Danke!“[28]

 

Im Schlaf träumte ich nun, dass ich sah, wie sich ein leuchtendes Flugzeug dem Mietshaus näherte, in dem ich wohnte. Als es genau über dem Haus war, stürzte es ab. Das ganze Haus brach zusammen und ich dachte, ich sterbe. Dieser Traum war m.E. ein reales geistiges Geschehen. Es senkte sich durch den Erzengel Michael (dargestellt in dem Flugzeug) geistige Kraft in das Haus nieder. Ob dieses Geschehen eventuell Auswirkungen auf den damaligen >Tyrannen< (den ich als Orang-Utan symbolisiert habe) gehabt hat, weiß ich letztlich nicht, da ich dann zwei Monate später ausgezogen bin.

 

Fortsetzung erfolgt im Teil F des Kapitels Nr. 7 >Tyrannei<.

 



[6] Über die metaphysischen Auswirkungen der Unternatur auf Politik, Kultur, auf kosmische Erscheinungen und auf Erdveränderungen habe ich unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF ein Essay mit dem Titel „Unterirdische Sphären, Teil I“ erstellt über den Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie erst seit kurzem aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin (insgesamt sind es 24 Exposés über verschiedene esoterische Themen). Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“. - Indem die Tore der Hölle immer weiter geöffnet werden, gewinnt das Böse aus der Unterwelt Eingang in die Zivilisation, wodurch widergöttliche Zeiterscheinungen entstehen. Dies verlangt von den Menschen größte moralische und geistige Wachheit.