Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (35)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Tyrannei (7.H) Psychopathen

…intrinsische Motivation

 

 

Nicht esoterische, aber philosophische bzw. soziale Aspekte zu >Tyrannei< habe ich entnommen dem Roman von JOHN JAKE >Der Bastard<, wo die Aussage des Präsidenten John Adams zur Zeit der Tea-Party in den USA zitiert wird, die da lautet: „Die Bedrohung eines Einzelnen bedeutet die Bedrohung aller Menschen“[1].

 

Der Kern des Kampfes ist, sich von der willkürlichen Vorherrschaft von Menschen zu befreien, die anderen durch ihre Willkür nach dem Leben trachten[2]. „Es gibt kein größeres Verbrechen, als wenn ein Mensch einem anderen erlaubt, ihn oder sein Volk in Fesseln zu legen“[3].

Es ist kein Fehler, sich der Armut zu beugen, aber es ist ein großer Fehler, sich der Sklaverei zu beugen. Sich von Unwürdigen in Ketten legen zu lassen. Seinen Körper und seine Seele preiszugeben[4]. Deshalb darf man sich nie dem unterwerfen, was >Tyrannei< ist[5].

Allerdings sollte man die Stunde der mannhaften Wehr gegen die Machenschaften der >Tyrannei< abwarten[6].

 

Am 8. Juni 1993 hatte ich eine Aussage von Jean Paul[7] aus einem Kalenderblatt abgeschrieben gehabt, an die ich häufig bei der >Tyrannei< denken musste. Sie lautet: „Stille Unterordnung unter Willkür schwächt – stille Unterordnung unter Notwendigkeit stärkt“. Dabei bleibt es für mich immer eine Frage, wozu die >Tyrannei< gehörte, der ich ohnmächtig ausgesetzt war, obwohl ich immer versuchte, dagegen vorzugehen.

 

Zufällig entdeckte ich bereits 1996 einmal einen Leserbrief über die Machtausübung von Psychopathen[8], den ich aufbewahrte, weil er mir aus der Seele sprach. Er enthielt folgende Aussage: „Man findet die psychopathischen Typen nicht nur in Gefängnissen und an der Börse, sondern überall, wo Macht ausgeübt wird. Die Kulissen unserer Gesellschaft mögen sozial sein, aber die Regeln des Spiels werden eindeutig von den Psychopathen diktiert. Die meisten von uns lassen sie einfach gewähren, weil ihre Bekämpfung uns zwingen würde, wie sie zu handeln, und das ist uns zuwider[9]. Die Folge unserer Untätigkeit jedoch ist das, was wir jeden Tag in der Zeitung lesen müssen“[10].

 

Und in einem Fernsehfilm (>Dr. Merthin<, gespielt von dem Schauspieler Sascha Hehn) wurde folgendes ausgesprochen von einem Ehemann, dessen Frau vergewaltigt worden war, wobei der Vergewaltiger allerdings auch verurteilt wurde. Die Aussage des Ehemannes lautete: „Er (der Vergewaltiger) sah aus wie ein normaler Mensch. An solchen Menschen gehen wir jeden Tag vorbei. Wir sehen nicht, wie sie wirklich sind.“

 

Dies gilt auch für den Molchas, der auf den ersten Blick „ganz normal“ aussieht und sich viele andere Menschen von einer solchen Normalität blenden lassen, wie ich dies auch in dem speziellen Fall weiß. Ändern wird sich dies leider erst in vielen Hunderttausenden von Jahren, wenn der Jupiterzustand der Erdenentwicklung angebrochen sein wird (siehe Kapitel Nr. 15-G+H >Kosmische Phänomene<). Dann wird jeder Mensch erkannt werden in seiner Gesinnung[11].

 

Im übrigen habe ich selbst in jungen Jahren zweimal (einmal mit circa 19 Jahren, das weitere Mal mit circa 21 Jahren) eine Vergewaltigung erlebt, wie ja doch viele Frauen, wobei die Dunkelziffer wahrscheinlich enorm hoch ist. Auch ich habe diese beiden Vorfälle nicht bei der Polizei gemeldet. Einmal war es in Italien in einem Urlaub (wobei dies keineswegs eine Verallgemeinerung in Bezug auf italienische Männer aussagen soll). An diesem Erlebnis war das Schlimmste die doch sekundenweise reale Lebensbedrohung durch Erwürgen, womit dieser wahnsinnige Mensch drohte. Ich habe mich dann allerdings so stark zusammengenommen, dass ich beruhigend auf diesen Gestörten eingeredet habe und natürlich entsprechend auf seine Forderungen eingegangen bin.

 

Das zweite Mal war in Berlin von einem Mann, von dem ich niemals gedacht hätte, dass dieser solch eine Handlung vollziehen würde. Es war ein kultivierter, intelligenter und attraktiver Mann, mit dem ich vollkommen freiwillig diesen Akt vollzogen hätte. Jedoch war ihm offensichtlich seine Machtausübung wesentlich wichtiger als jegliche freiwillige positive Zuwendung.

Trotzdem muss ich gestehen, dass beide Geschehnisse keinerlei bleibende Schäden bei mir hinterlassen haben, da für mich die Gestörtheit beider Personen vollkommen im Vordergrund stand. Das einzig entscheidend Belastende war die sekundenweise Todesangst im Urlaub in Italien, die ich aber auch ganz schnell vergessen konnte.

 

Insbesondere bezüglich des Vorfalles im Urlaub in Italien möchte ich hier noch etwas aus meiner heutigen Sicht anführen, was bei den meisten Lesern wenig Verständnis finden wird. Dies ist ein kleiner Anteil an einem auslösenden Faktor, für den ich mir selbst nachträglich die Schuld gebe. Es handelt sich da um mein damaliges Outfit[12], was von meinem heutigen Standpunkt eine Katastrophe war. Ich war gekleidet wie eine bessere Prostituierte. Wenn ich heute so etwas Ähnliches bei jungen Mädchen sehe, ist mir vollkommen klar, dass gestörte Männer eine solche (halbnackte) Erscheinung als einen Freibrief ansehen.

 

Trotzdem verstehe ich auch nachträglich immer noch, dass ich mich so gekleidet habe und verstehe auch die heutigen jungen Frauen. Man holt eben das „Optimale“ aus sich heraus, um dem männlichen Geschlecht zu gefallen. Allerdings tun dies natürlich nicht alle Frauen – das muss man auch berücksichtigen. Und natürlich werden auch viele Frauen vergewaltigt, obwohl sie nicht so herumlaufen.

So erschien erst noch am 05.03.2014 in den Nachrichten die Information, dass Gewalt gegen Frauen (trotz Gleichberechtigung) – auch in Deutschland, wie sonst auf der Welt wohl noch schlimmer – zugenommen hat und zunimmt. Hinzukommen Stalking und Mobbing über das Internet, was bezüglich Frauen wohl auch noch häufiger auftritt als in Bezug auf Männer.

 

Die >Tyrannei< durch Molchas war seit Ostern 2007 etwas zurückgegangen. Zeitweise (meist nur ein oder zwei Tage nicht) trat sie nachts fast gar nicht mehr auf. Dann war es nur noch im Laufe des Vormittags, wo ich allerdings geschlafen habe und insofern für mich Nacht war und ich aus dem Schlaf gerissen wurde. Auch tagsüber wurde die >Tyrannei< von Molchas an einzelnen Tagen nicht eingesetzt, meist aber doch mehr oder weniger laut. Jedoch war der tyrannische Schlag tags nicht so extrem erschreckend, wie dies nachts der Fall war.

 

Generell glaube ich, dass ich die leichte Abmilderung der >Tyrannei< nur einer weitläufigen Intervention der >Avatarin< Mutter Meera (Kap. Nr. 29) zu verdanken habe, die irgendwelche Umstände beeinflusst haben wird (eventuell sogar den Eier-Wurf; siehe Kapitel 6-A >Stigmata<) und die ich lange Zeit um Hilfe gebeten habe. Denn Molchas hätte von sich aus niemals damit aufgehört.

 

In der Psychologie gibt es verschieden definierte Lerngesetze von Reiz-Reaktions-Ketten und die angebliche Möglichkeit, Verhalten durch eine gezielte Reaktionsabfolge zu extingieren[13]. Nach meiner Lebenserfahrung mit der >Tyrannei< funktionieren diese Dinge allerdings dann nicht bei einem Menschen, wenn dieser eine intrinsische Motivation[14] für ein bestimmtes Verhalten (hier die >Tyrannei<) hat.

 

Die intrinsische Motivation begründet sich nach meiner Analyse unter Zuhilfenahme von Informationen, die ich von dem Mieter Bader bekommen hatte, darin, dass der Molchas sich einfach absolut nicht abfinden konnte und nicht abfinden wollte damit, dass ein lebendiger Mensch über ihm lebte, der gezwungenermaßen durch Aufrechterhaltung seines Lebens Geräusche verursachen musste (wie überwiegend Haushaltgeräusche von Abwasch, Staub saugen, Waschmaschine).

 

Dabei sauge ich z.B. nur alle 4 Wochen Staub (was wahrscheinlich zu selten ist[15]). Waschmaschine 2 x pro Woche. Bei mir kommt noch das Geräusch des PC-Druckers (vielleicht 10-15 Minuten am Tag) hinzu. Eine Rolle spielen natürlich auch überhaupt die Schritte, die zu hören sind, wenn man in der Wohnung läuft. Dabei sehe ich fern oder höre Musik überhaupt nur mit Kopfhörern. Ich turne oder tanze in meiner Wohnung nicht herum. Ich habe ein Bett, was nicht quietscht, und welches ich extra so gewählt habe.

 

Ich behaupte, dass ich einer der leisesten und rücksichtsvollsten Menschen in meinen Lebensäußerungen bin, die es überhaupt auf diesem Planeten gibt, aber Geräusche lassen sich bei der Beton- oder Leichtbauweise der Neubauwohnungen (und auch den knarrenden Dielen in Altbauwohnungen) absolut nicht vermeiden.

 

Denn leider kann ich in der physischen Realität noch nicht fliegen – auch wenn ich es im Traum kann (siehe Kapitel Nr. 22 >Flugträume<) und ich habe auch kein Geschirr aus Gummi, obwohl ich schon sehr viele weiche Plastikbehältnisse (wieder verwendbar) zur Lärmvermeidung verwende. Ich habe die gesamte Wohnung mit Teppichen ausgelegt (was 2008 schon überhaupt nicht mehr modern ist und ich auch lieber Marmorfußboden oder wenigstens Laminat hätte) und trage nur die weichesten Pantoffeln oder gehe auf dicken Socken (wobei der dadurch erzwungene Gang nicht meinem ästhetischen Empfinden entspricht). Mehr kann man nicht tun.

 

Da Molchas sich zwangsläufig durch Geräusche aus meiner Wohnung belästigt fühlte, er aber aus irgendwelchen Gründen wusste, dass ich mich umgekehrt durch ihn auf normale Weise nicht gestört fühlte, griff er zu der künstlichen >Tyrannei<, was meines Erachtens Psychopathie ist. Ich hörte nämlich die von ihm ausgehenden Geräusche im Prinzip nicht, weil ich zu Hause rund um die Uhr Ohrstöpsel trage. Dies war ihm bekannt durch eine Nachbarin, der ich dies dummerweise gegenüber geäußert hatte. Er aber wollte sich unbedingt bemerkbar machen.

 

Es gab Zeiten, da hat er gezählt, wie oft er ein Geräusch von mir gehört hat und hat dann entsprechend oft tyrannische Schläge abgegeben oder/und mit Küchenschranktüren geknallt, was er auch gemacht hat, wenn ich wach war. Auch hat er versucht, Geräusche zu imitieren, damit ich erkennen sollte, was ihn störte. So erwartete er vermutlich, dass ich dann auf irgendeine Betätigung verzichten würde, was jedoch wegen der zwangsläufigen Naturbedingtheit des Geräusches nicht machbar war. Dies zeigte zudem die krankhafte Egozentrik dieses Menschen auf.

 

Jeder von mir ausgehende Lärm ist natürlicher Lärm, der sich nicht vermeiden lässt und der bedingt ist durch die physische Materiewelt. Man kann allerdings allein an dem Lärm, welcher durch Materie verursacht wird, die Widergöttlichkeit der Materie als Domäne von Ahriman[16] erkennen.

 

Meines Erachtens hätte sich bei stringenter Verfolgung der Angelegenheit (letztlich durch ein Gericht) und einer erzwungenen (gegebenenfalls vereidigten) Aussage des Zeugen Bader die Angelegenheit aufdecken lassen. Ich hatte jedoch nicht die Kraft, mich diesbezüglich noch mehr zu engagieren, weil die Widerstände bei dem Mitmieter Bader eklatant krankhaft waren. Ich hatte eineinhalb (1 ½) Stunden mit ihm vor seiner Wohnungstür geredet gehabt, wobei die Länge des Gespräches durch sein Redebedüfnis zustande kam. Es war sinnlos. Er weigerte sich mit aller Macht, als Zeuge zu fungieren. Und auch die Rechtsanwälte drückten nur ihr Bedauern aus und sahen keine Möglichkeit, dagegen vorzugehen.

 

Hinzukommt, dass die gerichtlichen Strafen für solche Vergehen wie derjenigen des Molchas so gering sind (höchstens 6 Monate auf Bewährung o.ä.), dass so etwas überhaupt niemanden kümmert. Ganz sicher bin ich nicht die Einzige, die solch einem Straftatbestand und der damit verbundenen Schädigung ausgesetzt ist – hier existieren m.E. noch eklatante[17] juristische Lücken. Aber Selbstjustiz darf man auf keinen Fall betreiben – so lauten die Aussagen der Richter, wie ich aus Fernsehsendungen kenne. Danke!

 

Etwas, was ich fast vergessen habe zu schildern, ist, dass ich durchaus gleich zu Beginn meines Einzugs Januar/Febr.2004 und dem Auftreten der nächtlichen Hammerschläge zu Molchas (und auch zu anderen Mietern) gegangen bin und ihn gefragt habe, ob er diese Schläge auch hören würde. (Damals war ich mir noch nicht 100-%-ig sicher, ob sie von ihm kämen, weil der Schall in dem Haus so weit getragen wird. Auch noch 2008 gab es einzelne Situationen, wo ich nicht wusste, ob ein Geräusch von meiner bösen Nachbarin Brandel oder von Molchas kam. Meist war es jedoch evident[18], dass es von ihm verursacht worden war.)

 

Molchas hatte bereits das Hören der Schläge im Febr.2004 absolut verneint – und in dem Moment wusste ich, dass er es war und dass es sich um bösartige mutwillige >Tyrannei< handelte. Denn wenn nicht er selbst es gewesen wäre, hätte er das Hören unbedingt bejahen müssen, weil dies der Wirklichkeit entsprochen hätte.

Ich habe ihn dann nicht wieder angesprochen, weil ich wusste, dass dies ewige Debatten bedeuten würde und sowieso nichts ändern würde.

 

Wann immer ich mit einem Menschen über dessen eigenes Verhalten gesprochen habe, wurde es immer nur noch schlimmer, weil dann ein zusätzlicher Machtmissbrauch einsetzte. Schon dieses eine Gespräch mit Molchas war ein Fehler gewesen, denn dadurch wusste er, dass ich mich gestört fühle, was ja genau seine Absicht war.

 

Er hätte dort die Gelegenheit gehabt zu thematisieren, dass ihn Geräusche von mir stören und um eine weitere Rücksichtnahme bitten können (was ich allerdings nicht hätte umsetzen können wegen der Unvermeidbarkeit, was er ebenfalls genau wusste). Stattdessen aber hat er seine >Tyrannei< verleugnet, weil er wiederum genau wusste, dass er aus meinem natürlichen Lärm nie eine vor Gericht anerkannte Störung ableiten könnte, eben weil der Lärm vollkommen zwangsläufig war.

 

Als ein intrinsischer Maßstab muss des weiteren in einem Menschen liegende abgrundtiefe Boshaftigkeit angesehen werden. In den USA soll übrigens eine Studie das Ergebnis erbracht haben, dass es bösartige Menschen gibt, die keinen entsprechenden sozialen Hintergrund haben, der diese Bösartigkeit verständlich machen würde. Es soll Bösartigkeit geben, die nur in einem jeweiligen einzelnen Menschen ursächlich angelegt ist[19].

Dies würde sowieso den geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen über die Böse Rasse[20] entsprechen, welche sich eben doch aus der christlichen Menschheit im Laufe von Jahrtausenden oder Jahrmillionen heraussondern wird.

 

Wenn ich meine ganzen vorstehenden Aussagen mit Bewertungen und Urteilen über die >Tyrannei< (hier speziell von Molchas) vergleiche mit z.B. Aussagen von RAVI SHANKAR, dann wird mir bewusst, dass ich nur auf einem begrenzten spirituellen Niveau stehe. RAVI SKANKAR sagt sinngemäß aus: Jeder, den man als „Schuldigen“ deklariert, sollte man in Wahrheit als ein Opfer einer spezifischen Situation ansehen. Tut man dies, dann kann man Mitgefühl mit diesem „Schuldigen“ haben. Man sollte Gott danken, dass man selbst nicht in diese Situation oder Lebenslage des „Schuldigen“ geraten ist.

 

„Jeder Schuldige ist ein Opfer. Wenn man das versteht, gibt es keine Probleme im Leben, gibt es keinen Zorn, keinen Hass. Hass kann sich nicht mehr in Dein Leben einschleichen, denn Du siehst die ganze Wirklichkeit aus einer anderen Perspektive: mit einem Weitwinkelobjektiv“[21].

Leider muss ich sagen, dass ich schon in entsprechenden Situationen wie z.B. der des Molchas war. Ich habe schon Lebensgeräusche aus mehreren Wohnungen über mir gehört, die mich gestört haben, aber ich habe nicht wie er gehandelt. Trotzdem verstehe ich natürlich, was RAVI SHANKAR sagen will und es entspricht dem, was im Kapitel Nr. 50 >Neues Gebot< dargelegt ist.

 

Auch GOLAS lenkt die Aufmerksamkeit auf das Opfer im Sinne einer Art „Mitschuld“, wenn er sagt: „Es kann geschehen, dass du selbst ein Opfer der Gewalt wirst, wenn du nicht anerkennen willst, dass Menschen Gewalt zum Opfer fallen, weil du dir ja nicht genügend darüber bewusst bist, wie es geschieht, um es vermeiden zu können. Alles, was sich manifestiert, ist da, weil wir uns geweigert haben, anzuerkennen, dass wir es verursachen, oder einem anderen die Freiheit verweigert haben, dies anzuerkennen. Obwohl dies schwer zu glauben ist, besteht der Ausweg nicht darin, weiterhin Widerstand zu leisten, indem wir sozusagen nur die Möbel umstellen, sondern in einer bereitwilligen Anerkennung des Vorhandenen; kurz: indem wir es lieben. Was wir natürlich von Anfang an hätten tun sollen. … Das Böse tritt als eine sekundäre Wirklichkeit auf, nachdem du dich auf eine tiefe(re) Schwingungsebene zurückgezogen hast. Das Verführerische des Bösen besteht ganz genau darin, dass es uns dazu verleitet, den Versuch zu machen, es zu eliminieren“[22].

 

GOLAS hat noch viele interessante Dinge zu sagen, die ganz sicher im Prinzip zutreffend sind. Mein Problem ist eben, dass ich in der drittdimensionalen Welt als ebensolcher Mensch den physikalischen Gesetzen unterworfen bin, gegen die der Molchas angekämpft hat und er damit mich (als schwächstes Glied) bekämpft hat, die ich ja nicht ursächlich für diese Gesetze verantwortlich bin. Sondern: Im Prinzip ist dafür der Schöpfer-Gott verantwortlich bzw. bezüglich der Materiewelt ist dies die widergöttliche Wesenheit Ahriman[23]. Man macht mich verantwortlich für die Schöpfung einer hohen (wenn auch widergöttlichen) geistigen Wesenheit[24].

 

Oder umgekehrt: Mir ist durchaus bewusst, dass ich keiner >Tyrannei< ausgesetzt wäre, wenn ich fliegen könnte (siehe Kapitel Nr. 22 >Flugträume<), wenn ich von Lichtnahrung leben könnte (siehe Kapitel 4-A+D >Asketische Versuche<), wenn ich nur einen ätherischen und keinen physisch-mineralischen Körper hätte – kurz gesagt, wenn ich ein entkörperter, also verstorbener Mensch wäre, der wie mein Gespenst (siehe Kapitel Nr. 30 >Erdgebundene Seele<) in der Wohnung herumgeistert!

 

Fortsetzung erfolgt im Teil „i“ zum Kapitel Nr. 7 >Tyrannei<.

 



[11] Über den Jupiterzustand der Erdenentwicklung sowie über alle Stadien davor und danach finden sich Darlegungen in dem extra erarbeiteten Essay mit dem Titel „Planetarische Zustände der Erde“ unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF, verfasst bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie erst seit kurzem aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin (insgesamt sind es 24 Exposés über verschiedene esoterische Themen). Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“.