Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (44)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Dämonen (11.A) Widersetzlichkeit

Abspaltungen d. gefallenen Engel

 

 

Vorangestellte Inhaltsangabe zum Kapitel Nr. 11 >Dämonen<

Das Kapitel besteht aus den vier Teilen A, B, C und D.

 

Teil A: Aufbegehrende Widersetzlichkeit. Absteigende Mächte aus dem schwarzen Bereich. Abspaltungen der gefallenen Engel. In Form geronnene Seelenkraft. Austreibung durch Sakramentalismus. Zwölf Jahre lang Angriffen von Dämonen ausgesetzt. Versuch, das physische Herz herauszureißen. Rettung durch Engel-Wesen. Schwächeanfälle. Auslöschen des Lebenslichtes. Höllischer Lärm. Stofftücher in roter Farbe mit weißem Muster. Rotfarbene Teufelsgestalten mit Hörnern. Alchymische Hochzeit des Christian Rosenkreutz. Das Blut ist zubereitet für den geistigen Weg.

 

Teil B: Der englische Maler William Blake. Vereinigung von Ego und Monade. Zerstörung des Kausalkörpers. Unterschied zwischen Mystischer und (Al-)chymischer Hochzeit. Rückverschmelzung von Seelenanteilen. Mitten im letzten Leben. Beantragung vor dem karmischen Rat. Immer mehr Justierer fusionieren mit ihren Schutzbefohlenen. Sehnsucht nach einem Liebespartner. Jedoch sind die Zwillingsseelen nicht in derselben Zeitebene inkarniert. In der Ätherwelt lebende Dualseele. Von dem komplementären physisch inkarnierten Menschen wird eine Blaupause abgezogen. Androgynisierung. Schmerzen durch Beteiligung der Blaupause des eigenen Ätherkörpers. Vereinigung innerhalb eines Lichtkanals. Geistige Auslegung der Farbe Rot. Vorbereitungen zur eigenen Mystischen Hochzeit im Traum. Ungewaschene Haare als Symbol für mangelnde Läuterung. Selbstgeschneiderte Kleidung. Das Hochzeitskleid als Zeichen für die Lichtseele. Wahrnehmungen über das „Weben“ des unsterblichen Geistleibes. Vibrieren in allen Körperzellen.. Der neue Leib als „Knochengeist“. Imagination eines Menschen aus Feuerflammen. Feueräther.

 

Teil C: „Reiß aus der Glut mich …“. „Flamme bin ich sicherlich“. Anrufung eines von zehn Gottesnamen. Sich lange hinziehende Hochzeitsvorbereitungen. Chronologie der Angriffe von dämonischen Wesen. Traumbegegnungen mit Teufelsgestalten. Wahrgenommenwerden von der geistigen Hierarchie. Das „Dings“ wurde entfernt.

 

Teil D: Übersinnliche Qualen durch widergöttliche Mächte. Diverse Vernichtungsversuche durch böse Geister. Apostel Paulus: „Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen“. Hilfe durch die Avatarin Mutter Meera. Die Stimme eines Herrschers aus der Hölle. Der Aspirant arbeitet im feindlichen Land der Dialektik. Zahllose höllische Ungeheuer der magnetischen Spannungen. Der Aspirant versucht, einer noch nicht befreiten Seele zu helfen. Dem Objekt der Fürsorge wird geschadet. Verkennung des Menschendienstes. Feindseligkeiten auch in der unmittelbaren Umgebung. Die rächende Gerechtigkeit Gottes beschirmt den Aspiranten. Errettung der eigenen Mutter eventuell fehlgeschlagen. Okkulte Angriffe. Erst wenn die Feuertaufe zu Ende geht. Existenz des Bösen ist nicht nur „leerer Schein“. Durch Hass liefert sich der Mensch den Unholden aus dem Unsichtbaren in die Gewalt. Keine Regung der Bosheit bei sich selbst dulden.

 

FN: (Teil A): keine FN.

 

(Teil B): Monade. Kausalkörper. Kama. Kabbala.

 

(Teil C): Michelangelo. Jahve (Jehova, JHVH, der Lebendige Gott, Alter der Tage).

 

(Teil D): Rache.

 

11. Dämonen (A)

 

Die Definition von >Dämonen< lautet nach ANITA WOLF: Es handelt sich um Geschöpfe, welche die Freiheit des Geistes aufbegehrend zur Widersetzlichkeit benutzten[1]. Im FLENSBURGER HEFT werden >Dämonen< charakterisiert als „Wesenheiten der absteigenden Mächte aus dem schwarzen Bereich, die u.a. durch Lügen der Menschen hervorgerufen werden. Sie entstehen auch durch die falschen Gedanken der Menschen“[2].

 

So wie die guten Elementarwesen (welche im Dienste der Christus-Hierarchie stehen) Kinder der Engel sind, sind die >Dämonen< Kinder bzw. Abspaltungen der gefallenen Engel. Diese >Dämonen< wirken dem Aufsteigenden der Weltentwicklung entgegen und versuchen, das Gleichgewicht zugunsten der Widersachermächte zu destabilisieren. >Dämonen< können so groß und stark werden, dass sie Menschen besetzen. Die Dämonen-Austreibungen, welche in der Bibel geschildert werden, sind ganz real zu nehmen.

 

Ein markanter (extrem tragisch verlaufener) Fall der Besetzung durch den Satan selbst geschah bei Anneliese Michel, wie ich über diesen Fall im Kap. Nr. 26-B >Nachfolge Christi< referiert habe. Das ganze Geschehen wurde weltweit als Skandal bekannt, und es existiert ein total authentischer Dokumentarfilm über diese dämonische Besetzung. Von der Anneliese Michel wurde diese Besessenheit im Auftrag von Gott wohl als ein bewusstes Opfer (und insofern als Mission) auf sich genommen, um die Existenz des Satans zu beweisen, an den nicht einmal mehr die Kirche glaubt(e).

 

Nach KÜHLEWIND ist das Dämonische nicht-durchschaute und daher in Form geronnene Seelenkraft: Es hat deshalb Macht über Menschen. Wenn der Mensch es erkennt – den Namen des >Dämonen< kennenlernt – dann verliert das Dämonische allerdings seine Macht[3]. Im Kapitel 23-C >Priesterseele< findet sich übrigens die Darlegung von Rudolf Steiner, dass heutzutage jeder Mensch über den Vollzug des Sakramentalismus mithilfe von >Jesus, dem Christus Gottes< (Kap. Nr. 44) die noch wirkenden >Dämonen< selbst austreiben muss[4]. Dass der eigene Engel sogar zum >Dämonen< werden kann, wenn der Mensch bestimmte Bedingungen nicht erfüllt, ist im Kapitel Nr. 5 >Herabkunft des Engels< beschrieben.

 

Ich selbst bin nun in den Jahren seit 1993 bis einschließlich des Jahres 2005 (also über 12 Jahre lang) unzählige Male von >Dämonen< innerhalb meines Schlafes real (und nicht nur im Traum) angegriffen worden. Weder vor 1993 war dies - noch ist dies nach 2005 dann jemals wieder geschehen. Allerdings bin ich im Jahre 2008 noch ein zweites Mal von einem >Schwarzen Magier< angegriffen worden, nachdem ich sowieso im Jahre 2000 von einem ersten >Schwarzen Magier< verfolgt worden bin (siehe das folgende Kapitel Nr. 12).

Tatsächlich waren die Jahre ab 1993 diejenigen meiner verstärkten spirituellen Hinwendung und außerdem lebte ich seit 1993 als Single, während ich vorher in einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft war.

 

Des weiteren gehen diese 12 Jahre einher mit dem Ausgesetztsein von >Tyrannei< (Kap. Nr. 7 und Kap. Nr. 36-C ff. >Gewaltlosigkeit<) durch andere Mieter, durch die vermutlich außerdem >Dämonen< angezogen worden waren. Dies schien mir ganz besonders stark der Fall gewesen zu sein, als ich in Alt-Tempelhof wohnte.

 

Etwas, was mich bis zum heutigen Tage verwundert, ist, dass ich innerhalb dieser 12 Jahre auch eine lange Zeit Mitglied einer >Spirituellen Gemeinschaft< (Kap. Nr. 27) war und ich durch deren Einfluss nicht geschützt worden bin, obwohl dieser Schutz dort propagiert wurde. Ja, im Gegenteil war ich sogar dem schlimmsten Angriff auf mein Leben durch >Dämonen< ausgesetzt, als ich mich innerhalb dieser >Spirituellen Gemeinschaft< befunden habe. Dies geschah genau in der Silvesternacht zum Zeitpunkt 15[5] hin.

 

Ich war dabei wieder einmal zu Silvester auf einer geistigen Veranstaltung, wobei man dort Silvester nicht in der üblichen Weise mit Feuerwerk u.ä. feierte, sondern bereits um 24:00 Uhr im Bett lag und normalerweise schon schlief. Ich jedoch konnte in dieser Nacht lange nicht einschlafen, weil mich verschiedene Dinge auf dieser Veranstaltung spezifisch gestört und aufgeregt hatten. Dinge, die meinen Widerwillen erregt hatten und sich sogar gegen Persönlichkeiten der höchsten Ebene dort richteten. Ich war sehr stark spannungsgeladen und innerlich aggressiv deswegen. Äußerlich war ich natürlich total zur Beherrschung gezwungen, wie man sich denken kann.

 

Schließlich schlief ich dann doch gegen 02:00 Uhr ein und träumte etwas, was schon nicht besonders positiv war, woran ich mich inhaltlich aber nicht mehr erinnern konnte. Dann ging das Traumgeschehen blitzschnell dahin über, dass ich massiv und zutiefst bedroht wurde, u.z. erst einmal körperlich, aber letztlich auch seelisch-geistig. Es geschah in Sekundenschnelle ein Angriff auf mein Herz von irgendwelchen dämonischen Wesenheiten. Es war nicht, dass ich mein Herz schmerzlich spürte, sondern diese bösen Wesen versuchten tatsächlich, mein physikalisches Herz aus meinem Leibe zu reißen.

 

Ich war innerhalb des Traumes überwältigt und war gleichzeitig sofort in einem bewussten Zustand. Es vermengten sich Traum mit geistiger Wirklichkeit. Ich spürte, dass ich in einem geschwächten, weil Schlafzustand war, und mich nicht unmittelbar wehren konnte. Ich versuchte deshalb bewusst mit aller Anstrengung, wach zu werden und zu Kräften zu kommen, um willentlich handeln zu können und plante in Sekundenschnelle eine Gegenwehr. Ausnahmsweise dachte ich in dieser Situation überhaupt nicht an >Jesus, den Christus Gottes<, was ich sonst immer tue.

 

Während dies in Bruchteilen von Sekunden stattfand, geschah nun jedoch etwas für mich völlig Unerwartetes: Kurz auf den Angriff hin spürte ich auf übersinnliche Weise, dass – genauso wie ich real in meinem Bett im dunklen Raum lag – dort wie auf der astralen Ebene sofort Engel-Wesenheiten sich auf die bösen >Dämonen< stürzten, diese von mir zurückrissen – und unmittelbar daraufhin wachte ich auf, war erlöst und befreit.

 

Was mir zu denken gegeben hat, war natürlich, dass offensichtlich die >Dämonen< eine Art Berechtigung annehmen konnten, mein Herz herauszureißen, was wohl gleichbedeutend wäre damit, dass ich (bzw. meine Seele) das Eigentum der widergöttlichen Mächte geworden wäre. Es muss also mein Widerwille gegen gewisse Veranstaltungsgeschehnisse nicht ganz im Sinne Gottes gewesen sein, was man sich auch schon laienhaft denken kann, obwohl ich wiederum auch stichhaltige Gründe für mein Empfinden hatte.

 

Die wirklichen Zusammenhänge der subtilen Ereignisse darzulegen und zu analysieren, wäre jedoch eine geisteswissenschaftliche Doktorarbeit, die hier nicht geleistet werden kann. Dass ich trotzdem eventuell mit einer solch schrecklichen Strafe (Eigentum des Satans zu werden) zu rechnen hätte, darauf wäre ich nie gekommen.

 

Jedoch zeigt auch wiederum der Einsatz der Engel-Wesenheiten an, dass man mich doch nicht dem Satan zum Fraß vorwerfen lassen wollte und glücklicherweise der Schutz Gottes einsetzte. Eigenartigerweise habe ich innerhalb der folgenden 29 Tage zweimal Schwächeanfälle gehabt, als ob mein Herz zu schlagen aufhören würde, ja als ob mein Lebenslicht ausgelöscht werden sollte (am 11. und am 29. Januar nach dem Zeitpunkt 15).

 

Ein halbes Jahr nach diesem Silvestergeschehen des Zeitpunktes 15 hatte ich eine weitere Begegnung mit höllischen >Dämonen< zum Zeitpunkt 16 gehabt. Dies geschah wiederum bei einer geistigen Veranstaltung. Dort hörte ich während des Mittagsschlafes innerhalb des Kongresses der >Spirituellen Gemeinschaft< (Kap. 27-C) plötzlich buchstäblich höllischen Lärm, der sich aus einem durchdringenden Pfeifton und noch anderem Lärm zusammensetzte.

 

Diesen anderen Lärm konnte ich nicht genau charakterisieren, aber es muss so etwas wie Kriegslärm gewesen sein. Ich war dann wie halbwach und dachte im Traum / Schlaf tatsächlich, es sei real Krieg ausgebrochen. Der Lärm war unerträglich und ich rief >Jesus, den Christus Gottes< um Hilfe an, dass er diesen Lärm beenden möge, was jedoch nicht geschah.

 

Stattdessen sah ich mich selbst dann plötzlich in einem Bild, u.z. lag ich auf meinem Rücken und auf mich waren Stofftücher in roter Farbe mit feinem weißen Muster gelegt. Die Lage der Stofftücher war in einer Art Kreuz angeordnet, wobei meine Arme seitlich ausgestreckt waren und dort der Querbalken der Tücher verlief. Vom Hals aus liefen die Tuchbahnen dann in Richtung Unterkörper.

 

Währenddessen ging der Lärm weiter und plötzlich sah ich – alles in Bruchteilen von Sekunden – eine regelrechte Versammlung von rotfarbenen Teufelsgestalten mit Hörnern. Sie saßen alle auf Bänken oder Sitzen, die genauso treppenartig steil verlaufend angeordnet waren, wie dies im britischen Unter- oder Oberhaus der Fall ist (wie ich dies gerade noch Anfang Dez.2015 in den Fernsehnachrichten gesehen habe, wo über einen Kriegseinsatz bzgl. Syrien bzw. gegen die Terrormiliz IS im britischen Parlament beratschlagt wurde) oder auch in bestimmten Universitätshörsälen vorkommt.

 

Alle die Teufelsgestalten waren total dicht gedrängt. (Dies war übrigens etwas, was mich Anfang Dez.2015 total entsetzt hat, dass ich im Fernsehen sehen konnte, wie die realen Abgeordneten auch extrem dicht gedrängt dort saßen, wo ich theoretisch Atembeklemmungen bekommen würde.) Der Saal war buchstäblich „brechend“ voll mit den Teufelsgestalten (real war dies auch im britischen Parlament der Fall, was ich alles als antiquiert empfunden habe) und der Lärm ging eindeutig von den Teufelsgestalten aus, denn sie grölten, johlten und schlugen auch wie mit Blechdosen auf die Bänke. An dieser Stelle wachte ich dann auf und sofort waren das Pfeifen und der Lärm verschwunden.

 

Ich sprach über diesen Traum mit niemandem. Jedoch, wie es der „Zufall“ wollte, erzählte mir eine Geistesfreundin auf der Heimfahrt nach Berlin von der Alchymischen Hochzeit[6] des Christian Rosenkreutz[7] (= C.R.), worüber sie gelesen hatte. An einer Stelle, wo C.R. sich auf den Weg macht, gurtet er sich mit Bändern, u.z. quer über Kreuz. Als sie davon sprach, wurde ich natürlich wegen meines Traumbildes hellhörig.

 

Die Anordnung des Kreuzes war aber bei Christian Rosenkreutz wohl eine andere als bei mir, nämlich die Bänder verliefen von der linken Hüfte zur rechten Schulter und von der rechten Hüfte zur linken Schulter, wenn ich die Freundin richtig verstanden habe. Dabei soll diese Anordnung der Bänder wohl bedeuten, dass bestimmte Punkte, welche die Stellen von blutproduzierenden Organen andeuten, in dem Zustand sind, dass das Blut zubereitet ist für den geistigen Weg.

 

Bezüglich des Zusammentreffens der Farben Rot und Weiß gibt es noch eine spezielle Deutung, nämlich dass alle solche Erscheinungen einige Phasen oder Grade der Annäherung an die Mystische Hochzeit darstellen. Unter der Mystischen Hochzeit ist, kurz gesagt, die Vereinigung des Heiligen Geistes mit der Seele zu verstehen[8]. „Jesus Christus ist hier der Bräutigam, oder anders gesagt, das göttliche Ich des Menschen, das in seinem Innern geboren wurde; die Braut ist die Seele oder, wie die alten Mystiker es nannten, die >Jungfrau Sophia< (Kap. Nr. 3). Diese Hochzeit wird von den herrlichsten Zuständen begleitet, … . Endlich aber setzen sich Bräutigam und Braut als König und Königin auf ihren Thron, um über die irdische Welt, d.h. den stofflichen Körper des Mystikers zu herrschen“[9].

 

Fortsetzung folgt im Teil B zum Kapitel Nr. 11 >Dämonen<.