Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (48)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Schwarzer Magier (12.A) Zwickmühle

wir waren uns schnell einig

 

 

Vorangestellte Inhaltsangabe zum Kapitel Nr. 12 >Schwarzer Magier<

Das Kapitel besteht aus den sieben Teilen A bis G

 

Teil A: Zwickmühle zwischen Arbeitsstelle und Seminar. Fahrt mit drei Teilnehmerinnen. Verspäteter Seminar-Beginn. Antipathie gegenüber dem Dozenten. Entschluss zum Abbruch. Angst vor Fluch wegen Affront. Verhinderter Zusammenstoß mit LKW. Blitzschnelles Reaktionsvermögen. Autopanne durch Keilriemenriss. Finanzielle Kosten.

 

Teil B: Körperliche Belastungen des Heimweges. Zuweisung zur ABM-Stelle. In 13 Jahren neun verschiedene Arbeitsstellen. Dreimal außerhalb von Berlin mit zwei Wohnungen. Sehnsüchtig erwarteter Tod. Vollendung der Infamie. Traum mit düsterem Mann. Eine weibliche Vorgesetzte mit langsamer Schwingungsfrequenz. Wahnsinn breitete sich aus. Machtmissbrauch durch Schikanen. Tödliche Bedrohung durch einen Mitarbeiter. Traum wie mit einem arabischen Staatsmann, der ein Todesurteil gegen die Schwester aussprach. „Kreuziget ihn!“ Psychopathischer Hass. Rat des Supervisors: „Sehen Sie zu, dass Sie dort wegkommen“!

 

Teil C: Installation einer Art Tribunal. Das Scheingericht von Pontius Pilatus vor 2000 Jahren als Einweihungsstufe. Hilfe durch die oberste Instanz des Arbeitgebers. Die Verfolgung durch dialektische Menschen gehört zur Todesnatur und behindert den Aspiranten. Der spirituelle Mensch steht in seinem Lebensfeld meist sehr allein. Weltkinder lieben das göttliche Licht nicht. Das Terrain war von Doppelgängerphänomenen erfüllt. Abgrenzung zum kleinen Hüter der Schwelle. Missverständnisse zwischen Menschen. Gruppendämonie. Aushungern der Dämonen. Guter Wille. Verkorkste Situation. Involutionäre Energien des Dozenten. „Den Teufel spürt das Völkchen nie, selbst wenn er es beim Kragen hätte“. Zulassung von Gott.

 

Teil D: Angriffe der dunklen Brüder erst ab dem Grad der Jüngerschaft. Schädigung des physischen Körpers. Die Hände können in exteriorisierender Weise auf unbegrenzte Entfernung verwandt werden. Verblendung. Unterscheidungsgabe. Inszenierung äußerer Geschehnisse. Hilfe durch die Macht des Egos. Ein echter Schwarzmagier ist eine seelenlose Wesenheit ohne Ego. Unsichtbarmachung. Keine Spuren im Akasha. Göttliche Vorsehung. Völlige Verlassenheit. Auch Söhne des Einen Vaters. Keinerlei Mitleid. Brüder des Lichtes auf der höheren Mentalebene. Frevel bezüglich der Geistesschule. Maskierung als Werkzeug des Lichtes, als Sendbote der Götter. Blindheit der anderen Teilnehmer. Noch nicht unter der Führung des Egos. Heutige Macht größer als zu Atlantis. Der Name fiel erneut zufällig ins Auge. Angriffe durch Ersticken. Zweimaliges Umknicken des Fußes.

 

Teil E: Ein zweiter Schwarzer Magier näherte sich unabwendbar als drohende Gefahr. Fernsehsendung mit Auftritten von Magiern. Verdunkelung des Lichtes im inneren Raum. Mentaler Zwang. Feindseliger Speerblitz. Anrufung um Schutz bei geistigen Instanzen. Abwertende Gedanken gegen den Magier haben dessen Zorn aufgerufen. Meditation musste unterbrochen werden. Schädigung so oder so. Besetzungen waren vorgenommen worden. Kampf zwischen Luzifer und Michael. Heiliges Schwert versus hinterhältiger Speer. Hinweise zur Befreiung von schwarzmagischen Mächten. Hinwendung oder Zusammenarbeit mit Gegnern Gottes. Bläuliches Lichtfeld von Erzengel Michael. Urplötzlich defekte Autobatterie. Bei Geschwindigkeitsübertretung von der Polizei geblitzt. Beide Vorfälle waren von dem schwarzen Magier initiiert. Große Enttäuschung wegen des mangelnden Schutzes. Schützendes Gesamtwerk.

 

Teil F: Text der Befreiungshinweise: Schuldbekenntnis, Reue, Lebensübergabe, Schutz erbitten, Reinigung, Schutz vor Folgepakten, Dank und Bitte um Vollzug des Erbetenen. Bedeutung von „Amen“. Keine Ausübung von weißmagischen Praktiken, wozu auch alle religiös-(magischen) Handlungen gehören. Gott soll unmittelbar angesprochen werden.

 

Teil G: Christusbewusstsein auf der Stufe des göttlichen Ernstes im Herzchakra. Sonst nur mittelbare Führung. Verzweiflung über die Nicht-Ausübung der Meditation. Bedrückung durch das Lesen des Buches >Der Innere Weg<. Anforderungen konnten nicht erfüllt werden. Es kam ein göttliches Licht herab. Zerstören durch Erschrecken. Hilfe für den Schlaf erbeten. Geistige Lebenshaltung statt Meditation. Nur wer alles Menschliche abgelegt hat, darf mit geistigen Kräften operieren. Die Fratze eines Mannes erschien als in der Luft schwebendes Ungeheuer. Das Böse als Entartung der menschlichen Tiernatur. Als Konzept ist das Böse immer in uns. Neuer Schutz durch >Die Schlüssel des Enoch<.

 

FN: (Teil A): Affront. Verschuldeter Verkehrsunfall.

 

(Teil B): Phobie. Große Hunde. BVG. Infamie. Disput. Prophetische Träume. Supervisor.

 

(Teil C): Tribunal. Agonie. Involutionär (Verdichtung, Unbewusstsein, Verneinung des Spirits, Ur-Chaos, auf- und absteigende Evolution). Sarkastisch.

 

(Teil D): Exteriorisierende Weise. Viveka. Akasha. Superuniversum. Justierer.

 

(Teil E): Zwei Schutzgebete.

 

(Teil F): Befreiungshinweise. Amen.

 

(Teil G): Stufe des göttlichen Ernstes. Schöpfersohn unseres Lokaluniversums. Diffizil. Profan. Assoziiert. Monologisieren. Dialog. Pseudo

 

12. Schwarzer Magier (A)

 

 

Am 25. September 2000 rief ich eine Telefon-Nummer an, die ich mir einmal irgendwo abgeschrieben hatte, zwecks Teilnahme an einem esoterischen Arbeitskreis. Es ging dabei um die Lehren eines bestimmten Dozenten, über den ich Lobeshymnen von Teilnehmern seiner Seminare in einer Broschüre gelesen hatte. Am Telefon war eine im Rentenalter befindliche Dame, die bereits nach drei Minuten davon sprach, dass sie genau zu dem Seminar dieses Dozenten in Kürze fahren wollte und lediglich noch jemanden suchte, der sie mit dem Auto mitnehmen würde. Sie war sogar bereit, für denjenigen das Hotelzimmer zu bezahlen.

 

Nach wenigen weiteren Minuten war mir klar, dass ich diese Gelegenheit ergreifen musste, auch wenn mich das direkte Thema des Seminars nicht wirklich interessierte, da es mehr eine psychologische denn eine spirituelle Dimension hatte: Es sollte um menschliche Beziehungen, auch um Paarbeziehungen gehen, was für mich eigentlich irgendwie abgehakt war (siehe Kapitel Nr. 37 >Eifersucht<).Ich war aber an einer Teilnahme einfach wegen der Abwechslung und der Kontakte interessiert, denn ein von mir kurz vorher geplantes Seminar (an dem ich teilnehmen wollte) war geplatzt.

 

Mein Hotelzimmer habe ich allerdings selbst bezahlt, und ich weiß nicht einmal, ob ich überhaupt eine Fahrtkostenbeteiligung bekommen habe; denn ich war bezüglich aller dieser Dinge (trotz immerwährenden Mangels an Geld) schon pathologisch großzügig. Irgendwie hoffte ich wohl insgeheim, dass man mir dies einst positiv vergelten würde, was auch tatsächlich z.T. durch ein Erbe geschehen ist, dies aber nicht bis zu meinem Lebensende reichen wird, wenn ich noch zu lange lebe. Aus diesem Grunde mache ich erst seit 2017 in den Fußnoten auf Essays aufmerksam, die ich einst veröffentlicht habe[1].

 

Die ältere Dame und ich waren uns ganz schnell einig, da ich die gewünschte Mitfahrgelegenheit in meinem PKW bieten konnte. Auch fanden sich kurzfristig zwei weitere Teilnehmerinnen. Am Freitag, den 29.Sept.2000 wollten wir vormittags losfahren. Rückkehr nach Berlin wäre dann am Dienstag, 03.Okt.2000. Wie dies häufiger mein „Glück“ ist, fand ich nun doch prompt am Donnerstag, 28.Sept.2000 (1 ¾ Jahre nach meiner letzten Arbeitsstelle) eine Zuweisung vom Arbeitsamt zu einer ABM-Stelle[2] für den 01.10.2000 vor, mit der Maßgabe, mich sofort mit dem Arbeitgeber in Verbindung zu setzen. Dadurch war ich nun wieder einmal – wie bereits häufiger in meinem Leben, in einer totalen Zwickmühle:

  • einerseits die Erfüllung einer beruflichen Pflicht,
  • zum anderen die Zusage zu der Auto-Fahrt mit den drei Frauen zum Seminar.

 

Ich entschloss mich recht schnell zu folgender Vorgehensweise: Ich wollte die versprochene und angemeldete Fahrt durchführen und wollte am Montag den 02.Okt.2000 dann von Westdeutschland aus am Nachmittag bei dem Arbeitgeber anrufen. Am Dienstag, 03.10.2000 wäre dann ein Feiertag, wo ich am Abend zurückkommen würde, so dass ich ein voraussichtliches Vorstellungsgespräch am Mittwoch, den 04.Okt.2000 würde wahrnehmen können.

 

Ich hätte also so getan, als ob ich überhaupt erst Freitagnachmittag die Zuweisung erhalten hätte. Man muss bezüglich all dieser Termine immer in Angst leben, dass einem aus einem Versäumnis oder einer Verspätung vom Arbeitsamt (später als Jobcenter oder Arbeitsagentur bezeichnet) kein Strick gedreht wird. Diese Anmerkungen mache ich für diejenigen Leser, die das Glück hatten, niemals mit dieser Behörde in Kontakt gekommen zu sein. Mit der Option[3] auf einen Anruf am Montag beim Arbeitgeber fuhren die drei Frauen und ich am Freitagvormittag bei strahlendem Sonnenschein nach Schleswig-Holstein, wo das Seminar stattfinden sollte.

 

Am Freitagabend um 19:30 Uhr sollte die Veranstaltung bereits beginnen. Wir saßen dann auch alle rechtzeitig in dem Vortragssaal (es waren vielleicht 50 Teilnehmer) und warteten auf den Dozenten, der absolut nicht erschien und niemand wusste, was mit ihm los war. So gingen wir schließlich ergebnislos alle zu Bett, wobei mir bereits das gebuchte Einzelzimmer von der Einrichtung und atmosphärisch an die Nazi-Zeit erinnerte (wo ich ja allerdings noch nicht gelebt hatte).

 

Am nächsten Morgen um 09:30 Uhr jedoch begann das Seminar tatsächlich, denn der Dozent war mittlerweile eingetroffen. Er hatte eine Art Sekretärin dabei und beide waren in seinem (oder ihrem?) Auto unterwegs stecken geblieben, weil ein Marder eine Benzinleitung oder ähnliches angeknabbert hatte. Nun lernte ich also den Dozenten kennen, von dem ich bis dahin nur Begeistertes gehört hatte, auch gerade von meinen Mitfahrerinnen, die ihn alle drei bereits kannten.

 

Die Begeisterung der anderen für ihn konnte ich von der ersten Sekunde an absolut nicht teilen, und ich bemerkte zudem sehr schnell eine bestimmte Grundgesinnung bei ihm, die mir außerordentlich fragwürdig vorkam. Tatsächlich war er auch bereits vom äußeren Erscheinungsbild in jeglicher Weise total finster. Nur ein einziges Mal ist mir vorher ein entsprechend finsterer (ja ausstrahlungsmäßig „schwarzer“, negativer - nicht von der Hautfarbe her) Mensch begegnet in der Form einer Frau auf einer Arbeitsstelle, die ebenfalls total problematisch war.

 

Auch das Thema des Dozenten interessierte mich – wie vorhergeahnt – fast gar nicht. Bereits innerhalb der ersten 30 Minuten merkte ich, dass mich alles – inklusive des Dozenten und seinem Wesen – überhaupt nicht ansprach. Auch hatte ich das eigenartige Gefühl, dass dieser Dozent durchaus eine bestimmte Wahrnehmung für mich hatte und ebenfalls sogleich eine (mindestens leichte) Antipathie (wenn nicht Schlimmeres) gegen mich hegte – jedenfalls keine Sympathie. Zum Beispiel ignorierte er bewusst Wortmeldungen von mir, selbst als sich kaum jemand anderes meldete.

 

Ich überlegte dann ununterbrochen, wie ich der Qual, die bereits bei mir in extremem Ausmaß einsetzte, entfliehen konnte – und plötzlich war mir klar, dass ich diese 3 ½ Tage auf keinen Fall ertragen könnte. Bei dem Gedanken, ich wäre dort gefangen, wurde ich innerlich halb wahnsinnig. Glücklicherweise machte der Dozent nach 1 ½ Stunden eine Pause. Ich bat zwei von den Mitfahrerinnen sofort zum Gespräch und teilte ihnen meinen Entschluss zur Heimreise mit.

 

Dann gab ich ihnen noch entsprechend viel Geld als Entschädigung für ihre Heimreise und packte sofort meine Sachen. Als ich das Haus verließ, schlich ich mich wie ein Verbrecher an der Wand entlang, während die anderen bereits wieder Seminar hatten. Ich musste mich noch ducken, weil man mich sonst vom Fenster aus hätte sehen können. Denn aus irgendeinem Grund hatte ich das Gefühl, ich müsste meine Abreise auf jeden Fall vor dem Dozenten verbergen, was natürlich in Wahrheit gar nicht möglich war. Es war alles entsetzlich!

 

Als ich schließlich in meinem Auto saß, fühlte ich mich sofort befreit und wusste, dass es die einzig richtige Handlung für mich gewesen war. Gleichzeitig hatte ich die reale (subjektiv evidente[4]) Befürchtung, dass ich eine Art Fluch von diesem Dozenten auf mich gezogen haben könnte, da mein Weggang natürlich auch ein Affront[5] gegen ihn war, wenn auch von mir nicht unbedingt (oder jedenfalls nicht ausschließlich) so motiviert.

 

Tatsächlich geschah es jedoch bereits, als ich von der Bundesstraße auf die Autobahn fuhr, wo gefährlicherweise wegen einer Baustelle keine Beschleunigungsspur existierte, dass ich schuldhaft durch eine Fehl-Wahrnehmung von mir einem Lastwagen total die Vorfahrt nahm, durch dessen lautes und lang anhaltendes Hupen ich einen wahnsinnigen Schrecken bekam.

 

Nur dessen Reaktionsvermögen habe ich zu verdanken, dass ich seit dem Moment nicht tot oder querschnittgelähmt bin. Es war ihm gerade noch in letzter Sekunde gelungen, auf die viel zu schmale Ersatzüberholspur auszuweichen. Wäre dort genau in dem Moment ein weiteres Auto gewesen und der Lastwagen hätte nicht ausweichen können, – auf jeden Fall wäre dann ich verloren gewesen. Wäre der Lastwagen trotz eines weiteren Fahrzeugs ausgewichen, dann wäre eventuell noch ganz anderen Menschen Schlimmes passiert[6].

 

Es war ein unglaublich schwerwiegender Fehler von mir, der mir normalerweise niemals passieren würde. Ich behaupte, dass ich eine der besten Autofahrerinnen bin, die überhaupt auf dieser Erde bisher jemals gelebt haben! Im Jahre 2000 war ich bereits jahrzehntelang fast total[7] unfallfrei gefahren. Dafür habe ich keine schriftlichen Beweise, aber mir haben bereits mehrfach männliche Autofahrer ihren Beifall gezollt, wenn ich im Stadtverkehr verschiedene Situationen mit blitzschnellem Reaktionsvermögen gemeistert und so manchen Unfall durch die Schuld (oder das Unvermögen) anderer verhindert habe.

 

Bereits meine Fehlwahrnehmung am 30.09.2000 schrieb ich dem Fluch dieses Dozenten zu. Ich fuhr dann weiter und entschuldigte mich bei dem LKW-Fahrer durch Handzeichen, was er auch positiv aufnahm. Ich fing mich schließlich wieder nach dem entsetzlichen Schrecken und fuhr sehr besonnen weiter. An einer Stelle gabelte sich die Autobahn wieder wegen einer Baustelle, so dass man nur in einer Spur fahren konnte und wenn man stehenblieb, würde man sofort einen Stau verursachen.

 

Da, plötzlich, gab es während der Fahrt einen kurzen Ruck in meinem Auto, als ob etwas gerissen wäre. Alle Kontrolllampen gingen an, der Motor ging vollkommen aus. Ich konnte im letzten Moment rollend rechts auf den Grünstreifen zusteuern und blieb dort mit dem Auto stehen. An der Baustelle waren gerade noch Bauarbeiter tätig (es war Samstag 14:50 Uhr; um 15:00 Uhr würden sie Feierabend machen) und der eine von ihnen rief per Handy einen Automobilclub für mich an, wofür ich ihm aus großer Dankbarkeit ein relativ hohes Trinkgeld gab. Ich selbst besaß damals noch kein Handy, schaffte mir nach dieser Erfahrung aber eines an.

 

Kann man nach diesem zweiten Schlag innerhalb von nur ungefähr 2 Stunden noch glauben, dass dies nur Zufall war? Ich gestehe, dass ich auch diesen Schadensfall auf eine geistige Attacke des Dozenten zurückführe. Wie dieses geisteswissenschaftlich möglich ist, werde ich später noch darlegen. Als ich nun auf dem Grünstreifen stand, kam nach circa einer Stunde wirklich ein Kfz-Mechaniker des Automobilclubs angefahren, der in seinem Schlepptau bereits ein anderes Auto hatte. Dieses hatte ungefähr 300 Meter hinter mir (genau dieselbe Art !!!) Panne gehabt, nämlich einen Keilriemenriss. In dem Auto war eine junge Frau mit Familie, und der Kfz-Mechaniker schleppte erst dieses Auto ab und holte mich dann weitere 40 Minuten später ebenfalls ab.

 

Beide Fahrzeuge wurden auf dieselbe Autobahn-Tankstelle gebracht, die glücklicherweise nicht mehr weit von Berlin entfernt war. Die junge Frau und ich kamen dann ins Gespräch, in dem sich herausstellte, dass sie privat einen Kfz-Mechaniker in Waidmannlust kannte, der bereit war, unsere Autos zu reparieren – wenn auch nicht sofort. Durch den weiteren professionellen Abschleppwagen konnten unsere Autos beide zusammen verfrachtet werden und wir ließen sie in die Nähe dieses Kfz-Mechanikers bringen.

 

Schon der Automobilclub-Helfer hatte prophezeit gehabt, dass durch den defekten Zahnriemen auch Motor-Ventile zerstört sein könnten und dies in einer professionellen Werkstatt 750, 00 Euro (damals war die Währung allerdings noch DM) kosten würde. Der private Kfz-Mechaniker war bereit, den Schaden für 250,00 Euro zu reparieren. So hatte ich durch die junge Frau bzw. durch den Kfz-Mechaniker Glück im Unglück, auch wenn ich das Auto erst am Donnerstagabend, 05.10.2000 wieder bekommen würde, was für mich durchaus auch ein mehrfaches Problem darstellte.

 

Fortsetzung folgt im Teil B zum Kapitel Nr. 12 >Schwarzer Magier<.

 



[1] Diese Essays habe ich unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF verfasst bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin (insgesamt sind es 24 Exposés über verschiedene esoterische Themen). Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“.

[2] ABM-Stelle: FN bei 7-E >Tyrannei<.

[3] Option: FN bei 45-C >Seelenwachstum<.

[4] Evidenz: FN bei 6-A >Stigmata<.

[5] Affront: herausfordernde Beleidigung (D/F/S.37).

[6] Solch einen Unfall gab es tatsächlich am 05.Sept.2007 auf einer Autobahn, wo in der Berichterstattung von einer Kettenreaktion gesprochen wurde.

[7] verschuldeter Verkehrsunfall: Der Wahrhaftigkeit halber muss ich gestehen, dass ich einmal Silvester 1980/81 einen Unfall verschuldet habe (glücklicherweise nur Blechschaden), wo ich mich in einer (durchaus nicht entschuldbaren) Ausnahmesituation des totalen „Verknalltseins“ (Verliebtseins) in einen extrem attraktiven schwedischen jungen Mann befunden habe. Damals war ich aus seelischen Gründen (nicht wegen Alkohols) vollkommen benebelt (Anm.d.Verf.). Andererseits war der Taxifahrer des kreuzenden Taxis m.E. auch viel zu schnell angeschossen gekommen, so dass ich ihn nicht rechtzeitig sehen und bremsen konnte.