Sternenschnee


Kim Carrey:

Sternenschnee (49)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Schwarzer Magier (12.B) ABM-Stelle

…zusehen, dass man dort wegkommt.

 

 

Allein der Heimweg von der Werkstatt in Berlin-Waidmannslust an diesem Samstagabend (30.09.2000) war für mich eine Katastrophe. Menschen, die grundsätzlich niemals ein eigenes Auto hatten und prinzipiell immer mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, werden meine folgenden Schilderungen vielleicht mit Schadenfreude oder jedenfalls Unverständnis lesen. Ich bitte jedoch dabei zu bedenken, dass es ein großer Unterschied ist, wenn man immer auf diese öffentliche Situation eingestellt ist. Alles ist darauf ausgerichtet: Man trägt andere Kleidung, anderes Schuhwerk, wenn man immer zu den Haltestellen hin und zurück laufen muss. Man nimmt weniger Dinge in der Tasche mit. Man kennt sich aus mit den Verkehrslinien, weiß wo man einsteigen und umsteigen muss. Kennt sich mit dem Fahrgeld und den Fahrkartenschaltern aus.

 

Alles dies war bei mir überhaupt nicht gegeben. Wie andeutungsweise erwähnt, fahre ich seit meinem 18. Lebensjahr Auto und habe darin immer einen Teil meines Einkommens investiert, auch geopfert und auf andere Dinge verzichtet. Zudem habe ich eine Phobie[1] vor großen Hunden[2], was mir ein Laufen auf öffentlichen Gehwegen ebenfalls erschwert. Im Kapitel Nr. 9 >Supramentale Wesen< habe ich erwähnt, dass ich einmal sehr sportlich war, was vollkommen der Wahrheit entspricht. Dies hat leider nie verhindert, dass ich von Kindheit an Probleme mit meinen Fußsohlen durch Hornhautbildung hatte, wodurch immer Schmerzen verursacht wurden, so dass ich überhaupt nicht lange oder weit zu Fuß gehen kann.

 

Mit den Linien der öffentlichen Verkehrsmittel kenne ich mich absolut nicht aus. Natürlich besitze ich die Intelligenz, mich entsprechend zu informieren und dann auch zu planen, wofür jedoch an dem Samstagabend von Berlin-Waidmannslust aus keinerlei Gelegenheit war. Ich musste mich durch Nachfragen bei Passanten erkundigen – und der Weg, den ich zurückzulegen hatte bis zu meiner Wohnung, war weit; denn ich wohnte damals in Berlin-Lankwitz. In mein Tagebuch schrieb ich: „Die öffentlichen Verkehrsmittel sind eben notgedrungen eine Möglichkeit – aber: wer die Vorzüge des PKW kennt, für den müssen alle Begleiterscheinungen der BVG[3] eine Katastrophe sein“.

 

Ich fuhr also von Berlin-Waidmannslust zunächst mit der S-Bahn (Stadt-Bahn), bei der alle Schienen unsäglich quietschten und der Zug ununterbrochen wackelte, was mich alles fast an den Rand des Wahnsinns[4] trieb. Fast alle S-Bahnhöfe haben keine Rolltreppen (die Untergrund-Bahnhöfe auch nur teilweise) und ich schleppte mich mit meiner schweren Reisetasche hunderte von Treppenstufen hinauf und hinunter. Niemals hätte ich so viele Sachen dabei gehabt, wenn ich nicht die Fahrt mit dem Auto kalkuliert hätte.

 

Nachdem ich mir mühsam eine Fahrtroute an einem Wand-Fahrplan zusammengestellt hatte, geschah es dann noch, dass eine Strecke unterbrochen war mit Schienen-Ersatzverkehr. Ich wechselte zwar die Strecke rechtzeitig, stieg aber versehentlich auf der falschen Seite in den nächsten Zug ein. So fuhr ich wieder zurück statt vorwärts, merkte dies zwar sofort – aber es war trotzdem alles eine Katastrophe. Diese diversen Bahnsteige! Dann ein Bahnhof, bei dem man noch einen Kilometer weit zum Umsteige-Bahnhof laufen musste, was ich alles auf dem Plan nicht erkennen konnte.

 

Tatsächlich haben sich meiner sogar noch Menschen erbarmt und meine Reisetasche auf ihrem Fahrrad transportiert. Leider war die eine Frau dann noch eifersüchtig auf mich, obwohl mein Erscheinungsbild vollkommen desolat war; denn ich war vollkommen verschwitzt – ja, der Schweiß rann mir aus allen Poren und meine Hände waren vom Tragen schon wund. Schließlich landete ich durch die Hilfe von weiteren Menschen mit einem Bus am Walther-Schreiber-Platz, wo ich mit einem Taxi für 09,00 Euro bis nach Hause kam.

Warum ich so dumm war, mir nicht gleich von Waidmannslust aus ein Taxi (wenn auch für noch so teures Geld) zu nehmen, ist mir nachträglich unbegreiflich.

 

Nun muss ich vorerst zu der anderen Angelegenheit kommen, die zeitlich in unmittelbarer Nähe zu diesem unheilvollen Seminar-Besuch stand: Ich meine hiermit meine Zuweisung zu der ABM-Stelle[5]. Da ich nun unerwarteterweise bereits am Samstag Abend, den 30.09.2000 wieder in meiner Wohnung war, konnte ich regulär am Montag früh bei dem Arbeitgeber anrufen und wurde gleich für 3 ½ Stunden später zum Vorstellungsgespräch gebeten, u.z. nach Berlin-Friedrichshain.

 

Dorthin musste ich nun ohne Auto gelangen, was für mich auch alles sehr schwierig war, weil ich mich eben überhaupt nicht auskannte. Bereits nach einigen wenigen Gesprächssequenzen merkte ich dort, dass man sich näher für meinen beruflichen Werdegang interessierte und ahnte, dass man mich vielleicht nehmen würde. Entgegen der Wahrheit äußerte ich meine total positive Motivation zur Arbeit – es war also völlig gelogen. Tatsächlich stellte man mich dann bereits nach 3 Minuten geheimer Beratung ein.

 

Natürlich ist die Situation des zweiten Arbeitsmarktes nicht genau dieselbe wie diejenige des ersten Arbeitsmarktes, wo die Konkurrenz doch größer ist. Aber man hat mich fast immer genommen, wenn ich nicht ausdrücklich mein Desinteresse bekundet habe (was ja nicht erlaubt ist). So hatte ich im Laufe der Jahre fünf ABM-Stellen und noch weitere vier Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt erhalten gehabt seit meiner ersten Arbeitslosigkeit im Aug.1993. Das sind im Laufe von 13 Jahren neun verschiedene Stellen.

 

Hat ein Mensch eine Vorstellung, was diesbezüglich für jeweilige Anpassungsprozesse an sämtliche Arbeitsbedingungen und neue Mitarbeiter notwendig sind, geschweige denn an neuen Kenntnissen, die ich mir oftmals kurzfristig aneignen musste? Allein bei drei von diesen Stellen war ich außerhalb von Berlin, einmal 600 km entfernt, einmal 450 Kilometer entfernt, einmal 120 km entfernt. Jedes Mal musste ich dort eine weitere (zweite) Wohnung mieten und beide Mieten bezahlen. Niemals hat man mir gekündigt, sondern immer habe ich dafür gesorgt, dass man mich wieder freigelassen hat oder die Stelle war von vornherein zeitlich definitiv begrenzt.

 

Als man mich nun auch wieder bei dieser ABM-Stelle im Okt.2000 nahm, habe ich schon damals in mein Tagebuch geschrieben: „Wahrscheinlich werden wieder alle möglichen Bewährungsproben auf mich zukommen – aber ich bin zur Abwechslung dazu wieder bereit. (Ich bin jetzt 1 Jahr und 9 Monate lang wieder arbeitslos.). So quäle ich mich langsam auf meine Berentung zu und in Wahrheit überbrücke ich nur die Zeit bis zu meinem sehnsüchtig erwarteten Tode“. Dies schrieb ich im Jahre 2000. Mittlerweile (Aussage im Mrz.2017) beziehe ich nun eine Rente.

 

Die Entlohnung bei den ABM-Stellen lag nur minimal über dem Existenzminimum, so dass ich niemals Rücklagen bilden konnte und mich fast nur durch mein Erbe (siehe im Kap. Nr. 46 >Existenzsicherung) am Leben erhalte, da die Höhe meiner Rente auch nur minimal ist – trotz jahrzehntelanger Arbeit. Jedoch zählen meine langen Ausbildungszeiten fast gar nicht: drei Jahre Lehre, drei Jahre zum Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife, fünfeinhalb Jahre Studium, ergibt fast 12 Jahre Leben, die bei der Rente wie ausgelöscht sind. Von den vielen Arbeitslosenzeiten ganz abgesehen, in denen ich in Wahrheit oft ehrenamtlich tätig war oder schriftstellerisch gearbeitet habe, also nicht faul auf der Haut gelegen habe.

Da ich nicht weiß, wie lange ich noch leben muss, mache ich deshalb seit 2017 auch aufmerksam auf Essays, die ich einst erarbeitet habe[6].

 

Zurück zu der ABM-Stelle im Okt.2000:

Wie leichtsinnig meine Bereitschaft zu dieser Abwechslung der ABM-Stelle geäußert war, sollte ich später bitter bereuen, denn es kam alles wesentlich schlimmer als jemals gedacht. Das, was im Aug.1996 an Infamie[7] von Mitarbeitern der damaligen Arbeitsstelle nicht vollendet wurde[8], hat man schicksalsmäßig dann bei dieser Stelle ab Okt.2000 in ganzer Schärfe nachgeholt.

 

Zurück zu dem Fluch des Dozenten, der hier natürlich von mir mit dem (ersten[9]) >Schwarzen Magier< gemeint ist: Nach dem Beinahe-Unfall mit dem Lastwagen geschah die gefährliche Situation des defekten Keilriemens, durch den ich einen Stau und ggfs. weitere Unfälle neben einer Gefährdung meiner Person hätte verursachen können, wenn ich nicht gerade noch in letzter Sekunde auf den Grünstreifen hätte lenken können.

 

Aus der Autopanne resultierten die Kosten von 250,-- Euro zuzüglich der Kosten für den zweimaligen Abschleppdienst (Automobilclub und weiterer Abschleppwagen) in Höhe von 92,-- Euro. Hinzu kamen verschiedene sich an die Panne anschließende weitere Kosten und Belastungen, die durch die Heimfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem Taxi von der Kfz-Werkstatt zu meiner Wohnung resultierten, sowie noch weitere Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu der ABM-Stelle und zu der Werkstatt am dem Donnerstag Abend.

 

Damit hatte m.E. der Fluch jedoch erst seinen Anfang genommen. Die wirklich schlimmen Geschehnisse fanden dann statt bis einschließlich nach Neujahr 2001 bzw. bis in den März 2001 hineinreichend durch Mitarbeiter der ABM-Stelle, bei denen der Wahnsinn ausgebrochen war. Dass hier der Dozent (als schon vom äußeren Erscheinungsbild her als >Schwarzer Magier< wirkend) ebenfalls seine Hand im Spiel hatte, ist fast zu vermuten, da es zeitlich doch so sehr nahe lag.

 

Bereits am 14. Oktober 1995 (also fünf Jahre vor der realen Begegnung mit dem ersten >Schwarzen Magier<) hatte ich im Traum eine Begegnung mit einem düsteren Mann in schwarzer Kleidung. Dieser wollte mich in seine Gewalt nehmen. Ich hatte dies damals in meinem Tagebuch als „greuliches“ Geschehen bezeichnet. Obwohl mir andere Menschen diesem Mann im Traum gegenüber hätten helfen können, war es dann aber so, dass ich ganz plötzlich von ihm befreit war – ohne zu wissen, wodurch; denn ich hatte wegen der Anwesenheit der anderen Menschen vergessen gehabt, >Jesus, den Christus Gottes< (Kap. 44) um Hilfe zu rufen. Ob dieser Traum bereits eine symbolische Ankündigung des ersten >Schwarzen Magiers< war, weiß ich allerdings nicht.

 

Schon am 11. Tag des Arbeitsbeginns bei der ABM-Stelle (der am 01.Okt.2000 war) hatte ich einen Disput[10] mit der mir unmittelbar dienstrechtlich vorgesetzten Person, die allerdings auch nur eine ABM-Kraft war und einen anderen Beruf als ich hatte. Diese Frau verfügte über eine so langsame Schwingungsfrequenz, dass es bei mir schon an meine intellektuelle Schmerzgrenze führte. Sie war ungeheuer begriffsstutzig, ja dümmlich (obwohl sie vom Beruf her intelligent hätte sein müssen) und unfähig; - dabei war sie durchaus selbstbehauptend, dass es für mich kaum zu ertragen war.

 

Jetzt habe ich in meinem Leben jahrzehntelang (unter anderem) mit seelisch und geistig behinderten Menschen gearbeitet und man würde mir wahrscheinlich die größte Geduld bescheinigen, die ich mit diesen Menschen hatte. Es ist jedoch ein Unterschied, ob jemand in einer vorgesetzten Machtposition und dann seelisch-geistig beschränkt ist oder ob er definitionsgemäß Hilfe braucht.

 

Am 31. Oktober 2000 kamen dann noch Schwierigkeiten mit einzelnen Mitarbeitern hinzu, die letztlich bereits auch auf der mangelnden Fähigkeit der leitenden Person basierten. Durch ihre Führungsschwäche, mit der sie den destruktiven Impulsen, die in einzelnen Mitarbeitern lauerten, keinen Halt und keine Grenze oder positive Richtung geben konnte, breitete sich zusehends der Wahnsinn in diesem Projekt aus.

 

Das ganze Terrain war zunehmend mehr von Doppelgängerphänomenen erfüllt, worüber noch Näheres ausgesagt wird. Da ich selbst bereits konstruktive Leitungserfahrung hatte, durchschaute ich das ganze Dilemma, konnte jedoch wiederum nicht korrigierend eingreifen, da meine unfähige Vorgesetzte die Macht hatte und ich mich ihr beugen musste. Und sie nutzte ihre Macht mir gegenüber rücksichtslos aus, indem sie begann, mich zu schikanieren; denn ich konnte meine gewisse Verachtung für ihre Unfähigkeit nicht hinreichend verbergen.

 

Zunächst muss ich jedoch noch zu der Feindschaft eines spezifischen Mitarbeiters kommen:

Im Kapitel Nr. 31 >Signalton< ist angesprochen, wie ich einmal im Dez.2000 nachts von einem lang anhaltenden und durchdringenden Ton begleitet wurde, der mir als solcher schon eine Warnung kündete. Ich ahnte auch, dass dies mit meiner damaligen Arbeitsstelle zusammenhängen würde, was sich dann auch als definitiv richtig herausstellte; denn es geschah für mich wirklich eine katastrophal bedrohliche Situation. Es hätte mich ein Mitarbeiter getötet, wenn er dafür nicht hätte ins Gefängnis gehen müssen.

 

In einem vorherschauenden (prophetischen) Traum[11] ist mir diese Tötungsabsicht bereits am 16.Feb.2000 (also zehn Monate vorher) regelrecht vorhergezeigt worden. Es handelte sich um einen Mitarbeiter, welcher mir im Traum vom Erscheinungsbild wie ein bestimmter arabischer Staatsmann vorkam, dessen Namen ich auch weiß, ihn aber zum Selbstschutz hier nicht nenne (real hatte der Mitarbeiter auch Ähnlichkeit mit ihm, obwohl er ein deutscher Mitbürger war). Der wie der arabische Staatsmann erscheinende Mann wollte im Traum meine Schwester[12] töten lassen. Sie hatte angeblich eine Art Verrat an diesem Diktator begangen. In Wahrheit aber bestand dieser Verrat im Dienst von etwas Gutem; denn der Diktator selbst stand (im Traum) im Dienste des Bösen.

 

Ich (als geistige Individualität) war im Traum Zeuge dieser Entscheidung über meine Schwester und versuchte noch, mein Wort dagegen einzulegen – es half aber alles nichts. Es war ein tief grausames Erleben (siehe auch Kapitel Nr. 49 >Grausamkeiten<) in mir in Anbetracht dieser unglaublich bösartigen und ungerechten Entscheidung. Ich war total entsetzt und verzweifelt. Instinktiv umarmte ich meine Schwester so, dass ich mich in die schwächere Position bei der Umarmung begab, so dass noch sie mich sozusagen trösten musste. Ich machte dies aber halb bewusst so, um sie zu stärken.

 

Später stellte sich im Traum dann heraus, dass es sich doch nicht um ein Todesurteil handelte, aber um das Abhacken einer Hand ging (was symbolisch die Wegnahme der Handlungsfähigkeit bedeutet). Man kann sich vorstellen, mit welchen Gefühlen ich diesen Traum erlebte und daraus aufwachte. Später wiederum kam mir subjektiv die evidente Anschauung, dass dieser reale Mitarbeiter bereits zurzeit von >Jesus, dem Christus Gottes< (Kap. Nr. 44) in Palästina gelebt hatte und mit dem anderen Volk geschrien hatte „Kreuziget ihn!“.

 

Dieser Mitarbeiter empfand für mich eine extreme Feindschaft aufgrund einer positiv getönten (aber in Wahrheit bereits psychopathischen) Übertragung, welche er wiederum dieser anderen leitenden Person gegenüber hatte, und einen stellvertretenden und krankhaft gesteigerten Hass gegen mich aufgebaut hatte. Es gab da spezifische Zusammenhänge, die ich jedoch aus bestimmten Gründen nicht nennen kann, und die überhaupt nur um zehn Ecken herum irgendwie erklärlich sind, so ungeheuer psychopathisch waren diese Gründe. Mit normalen Maßstäben war dies alles nicht zu begreifen und das Ausmaß der Geistesgestörtheit (ja Besessenheit) von manchen Menschen ist unfassbar.

 

Damit man erahnt, in welchen Wahnsinn ich da geraten war - ohne wirkliches (aktuelles) Verschulden durch meine Person, zitiere ich hier die Aussage eines männlichen Supervisors[13], den ich damals um Rat anrief und welcher die Mitarbeitergruppe in ihrer ganzen Psychopathie ebenfalls durch das Abhalten eines Seminars bei uns kennengelernt hatte. Dieser Supervisor sagte zu mir: „Sehen Sie zu, dass Sie dort wegkommen!“

 

Fortsetzung folgt im Teil C zum Kapitel Nr. 12 >Schwarzer Magier<.

 



[1] Phobie: krankhafte Angst (D/F/S.558).

[2] große Hunde: Übrigens wohnte in meinem Haus in Berlin-Lichtenrade ein Mitmieter mit einem solchen großen Hund (Pitbull-Terrier), der mir gegenüber in einem Gespräch zugestanden hat, dass er selbst umgekehrt bei entsprechend großen fremden Hunden auch sehr zurückhaltend sei. Dieser Mieter ist übrigens mit seinem Hund in eine Hundeschule gegangen, da er sonst kaum in dem Haus hätte wohnen bleiben können, weil der Hund jedem begegnenden Mensch so aggressiv gegenüber geworden ist, dass der Besitzer ihn kaum halten konnte. – Vor kleineren Hunden habe ich allerdings keine Angst, ja ich kannte sogar einen Yorkshire-Terrier, mit dem mich regelrecht eine ziemlich große Liebe verbunden hat, wie dies von fremden Menschen beobachtet und rückgemeldet wurde, dass der Hund regelrecht verrückt nach mir sei (was auf Gegenseitigkeit beruhte). Ich hatte damals ernsthaft überlegt, ob ich der Besitzerin viel Geld anbieten sollte, damit sie mir das Hündchen verkauft, was ich aber dann doch nicht getan habe. - Ich liebe auch Katzen; habe eine solche einmal vor Jahrzehnten während der Studienzeit in einer schönen großen Wohnung betreut, während die Besitzer verreist waren. Bei Katzen sind mein Problem die Krallen, denen ich doch aus dem Wege gehe. - Zur Vervollständigung: In meiner Jugendzeit hatten meine Eltern einen Wellensittich (um den wir Kinder uns nicht kümmern mussten, so wie wir uns überhaupt im Haushalt um nichts kümmern mussten, sondern ganz auf die Schule und das Spielen ausgerichtet sein durften, was ich eine großartige Haltung meiner Eltern fand). Mein Vater war ganz vernarrt in diesen Wellensittich und stellte mit ihm lauter „Mätzchen“ (= Unfug, Possen, Kunstgriffe, kleine Gesten, um Stauen oder Bewunderung zu erregen) an. Und meine Mutter hatte diesem Wellensittich tatsächlich beibringen können, dass er seinen Rufnamen und unseren Familiennamen sprechen konnte, was irgendwie rührend und lustig war. Er durfte auch bei uns in der Wohnung herumfliegen, was ich jedoch nicht so toll fand wegen meiner Haarfrisur, auf die ich immer Wert legte. Aber es hielt sich alles in Grenzen (Anm.d.Verf.).

[3] BVG: Berliner Verkehrsbetriebe.

[4] Wahnsinn: FN bei 6-C >Stigmata<.

[5] ABM: FN bei 7-E >Tyrannei<.

[6] Diese Essays habe ich unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF verfasst bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin (insgesamt sind es 24 Exposés über verschiedene esoterische Themen). Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“.

[7] Infamie: Niedertracht, Unverschämtheit, Ehrlosigkeit (D/F/S.323).

[8] Schilderungen über die damalige ABM-Stelle, die im August 1996 endete, befinden sich im Kapitel Nr. 5 >Herausziehen des Ätherleibes<.

[9] Da hier ab dem Kapitel Nr. 12-E noch ein zweiter >Schwarzer Magier< eine Rolle spielen wird, werde ich dies so differenzieren (Anm.d.Verf.)

[10] Disput: Wortwechsel, Streitgespräch (D/F/182).

[11] Solche „prophetischenTräume (nur im Sinne von in meine persönliche Zukunft vorausschauend) habe ich immer einmal, meist mit Bezug auf mich emotional stark bewegende Lebensinhalte. So habe ich bereits einige Jahre vor dem Kennenlernen meiner großen Liebe von diesem Menschen geträumt. Ich habe des weiteren circa ½ Jahre vorher den fast genauen Ablaufes des realen tödlichen Unfalles meiner Schwester symbolisch vorhergeträumt. Ich habe den Konflikt mit der weiblichen Vorgesetzten (hier in diesem Kapitel geschildert) vorhergeträumt, indem ich im Traum einen erbitterten Ringkampf mit ihr ausgefochten habe und andere Geschehnisse.

[12] Schwester: siehe im Kapitel 45-K >Seelenwachstum< zum Zeitpunkt 37 (II) (H).

[13] Supervisor: Jemand, der eine gewisse Kontrollaufsicht hat. Es handelte sich hier um einen Diplom-Psychologen mit viel Erfahrung, der ein gestandener Mann war (Anm.d.Verf.).