Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (53)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Schwarzer Magier (12.F) Befreiungshinweise

die eigene Gottgegenwart ICH BIN

 

 

Wie bereits am Ende von Teil 12-E angesprochen, habe ich am 07.09.2012 die Ansprache in den folgenden >Befreiungshinweisen<[1] neu formuliert, weil mir zwischenzeitlich bewusst geworden war, dass die persönliche Ansprache an Jesus Christus für viele Menschen vermutlich zu spezifisch ist. Da mein Hauptanliegen auch eine Hilfestellung für möglichst viele Leser sein soll, möchte ich gern auf deren Bedürfnisse eingehen bzw. es soll möglichst niemand von den Hinweisen abgestoßen werden.

 

Glücklicherweise gibt es eine neutralisierte Ansprechweise, die ich nun jetzt gewählt habe, und die vermutlich für die meisten esoterisch orientierten Menschen akzeptabel ist. In Wahrheit betrifft sie immer noch den Christus – nur jetzt mit seinem abstrakten Namen „ICH BIN“[2]. Da das ICH BIN gleichzeitig als eigene Gott-Gegenwart angesehen werden kann, wurden alle folgenden Formulierungen so gewählt, dass jeder Mensch praktisch in Selbst-Autorität die entsprechende göttliche Macht aussprechen und ausüben kann. Ein potentieller Missbrauch ist automatisch ausgeschlossen, da man sich sonst gegen sich selbst wenden würde.

 

Zur Untermauerung der Berechtigung solcher Formulierungen möchte ich hier aus dem Büchlein >Entwicklung und Ziel der Brücke zur Freiheit< zitieren:

„ICH BIN ist der Name Gottes. Im Namen unserer Gott-Gegenwart ICH BIN sind wir Schöpfer-Mitschöpfer am großen Plan für die Erde. Dies ist der tiefere Sinn, eine Anrufung mit der Kraft des ICH BIN zu sprechen! Jeder Mensch ist eine individualisierte ICH BIN-Gegenwart, damit der göttliche Plan sich durch den physischen Körper erfüllen kann“[3].

 

Die >Befreiungshinweise< können so ergänzt werden, dass sie im Prinzip für einen jeglichen individuellen Fall gelten können, also auch für Mind-Control, für Frequenz-Angriffe, unerwünschte operative Eingriffe durch überirdische Mächte, Veränderungen an den DNS-Strängen usw. usf. Und sie können gemäß der individuellen Sachlage so konkretisiert bzw. umformuliert werden, dass sie möglichst genau das Problem und die Bedürfnisse ansprechen.

 

Ich selbst habe dies immer wieder für mich entsprechend in verschiedenen Fällen getan, alles schriftlich formuliert und so oft wie möglich innerlich durchgelesen im Sinne einer Affirmation (siehe Kapitel Nr. 40 >Meditation<). Dabei habe ich manchmal auch nur eine komprimierte Form gewählt, weil mir sonst alles zu viel wurde. Jedoch muss man auch achtgeben, dass man nicht wesentliche Bekundungen einfach weglässt. Ich selbst habe alles in der Weise formuliert, wie es notwendig war, um im einzelnen Fall befreit zu werden.

 

Eine Gewähr für absolute Hilfe kann ich von meiner Seite aus natürlicherweise nicht geben. Jedoch wird nach meiner Erfahrung jeder in dem Ausmaß Hilfe bekommen, wie dies seiner eigenen Wahrhaftigkeit, seinem eigenen Engagement (denn es ist alles natürlich anstrengend und aufwendig), seiner Intensität, Dringlichkeit und Not entspricht.

 

 

Befreiungshinweise

 

1. Schilderung der Sachlage (bzw. Schuldbekenntnis)

Hiermit wende ich mich an meine eigene Gott-Gegenwart ICH BIN um Hilfe:

Ich musste feststellen, dass ich nach meiner Wahrnehmung von einem bösen Magier (oder von einem außerirdischen Wesen oder dergleichen) angegriffen werde. Weshalb dies genau geschieht, weiß ich nicht. Jedoch habe ich mich eventuell einem solchen Übergriff leichtfertig zugänglich gemacht, insofern ich eine gewisse Offenheit aufgewiesen habe und dadurch eine unbewusste Hinwendung zu den Gegnern Gottes praktiziert habe (beziehungsweise in der Folge eine Abwendung von den Gegnern, die man mir vermutlich übelnimmt). Jedenfalls scheine ich eine feindselige Aufmerksamkeit auf mich gezogen zu haben.

 

2. Bedauern über die unbewusste oder leichtfertige Hinwendung

(einschließlich einer Konkretisierung der individuellen Sachlage)

Hiermit bekunde ich im Namen meiner Gott-Gegenwart ICH BIN:

Ich werde die betreffende Offenheit und Hinwendung künftig nicht mehr praktizieren (z.B. war es in meinem individuellen Fall so, dass ich eine spezifische problematische Fernsehsendung angesehen hatte, was ich nun nicht mehr tun werde). Sollten andere als die von mir vermuteten Gründe für die Angriffe durch den bösen Magier vorliegen, bitte ich mein göttliches ICH BIN, mich diese erkennen zu lassen, damit ich diese vermeiden und ändern kann.

 

3. Lebensübergabe an das eigene göttliche ICH BIN

Von nun an weihe ich mein ganzes Leben meinem göttlichen ICH BIN. Ich übergebe mein Leben meinem göttlichen ICH BIN zur Leitung, zur Inspiration und zum Schutz und bitte darum, dass ich in jedem Moment den göttlichen Willen erkennen kann und mir die Kraft und die Hingabe gegeben wird, danach zu handeln.

 

4. Bitte um Schutz

Im Namen meiner Gott-Gegenwart ICH BIN veranlasse ich nun die vollkommene Befreiung von der Anwesenheit von widergöttlichen (dunklen) Kräften und Mächten und allen dazugehörigen Erscheinungsweisen in meiner Person, meiner Aura, ja meiner gesamten Individualität. Diese Befreiung soll sofort und andauernd und ununterbrochen und fortgesetzt erfolgen. Die Befreiung soll auch gelten für alle Werke des Widergöttlichen (der dunklen Mächte) und all seinen Machenschaften. Dies betrifft die Befreiung von jeglicher Besetzung in meinem Körper, meiner Seele, meinem Geist und meiner Umgebung.

 

Im Namen und mit der Ermächtigung meines Göttlichen ICH BIN sorge ich nun dafür, dass alle mich angreifenden widergöttlichen Wesen gebunden und alle ihre Werke unwirksam werden. Durch die Macht und Kraft meines göttlichen ICH BIN wird nun jeglicher negative Einfluss und jede Störung durch den Schwarzen Magier (oder der Außerirdischen Wesenheit oder sonstigen dunklen Mächten) unterbunden, und es wird ein undurchdringlicher Göttlicher Schutzwall jedes Eindringen und jegliche Angriffe widergöttlicher Mächte verhindern.

 

Im Namen meiner Gott-Gegenwart ICH BIN veranlasse ich nun, dass ein göttlicher Schutzwall und ein Schutzbann um mich selbst, um meinen gesamten Wohn- und Lebensbereich (und um mein Kraftfahrzeug und ggfs. um meinen Arbeitsplatz) in allen dreidimensionalen Raumesrichtungen gezogen wird. Die mir nahestehenden Menschen sollen ebenfalls in diesen Schutzraum mit einbezogen sein. Dieser Schutzwall soll auch auf allen meinen Wegen in der Außenwelt gelten. Im Namen und mit der Ermächtigung meines göttlichen ICH BIN sollen alle negativen Einflüsse

a)      entweder ins Positive verwandelt werden oder

b)      vollkommen neutralisiert werden oder

c)      nach dem göttlichen Willen so beeinflusst werden, dass sie auf den Urheber der Angriffe zurückgehen mögen.

Im Namen meiner Gott-Gegenwart ICH BIN erbitte ich ununterbrochen schützende Engel zur Seite, die jeden Übertreter binden und in eine Läuterungseinrichtung verbringen mögen.

 

5. Reinigung

Im Namen meiner Gott-Gegenwart ICH BIN veranlasse ich nun, dass sämtliche Zerstörungen, magischen Einflüsse oder schädigenden Hinterlassenschaften in meinem Körper und meiner Seele aufgehoben werden sowie alle geistigen Belastungen und Einflüsse aufgelöst werden, die von dem widergöttlichen Magier (oder den sonstigen dunklen Mächten) verursacht worden sind.

Im Namen meiner Gott-Gegenwart ICH BIN veranlasse ich dann des weiteren, dass in die freiwerdenden Zellen, Organe usw. Göttliche Energien bzw. Göttliche Wesen einwirken und verbleiben dürfen und diese gegen ein Wiedereindringen negativer Einflüsse geschützt werden.

 

6. Schutz vor Folgepakten

Im Namen und mit der Ermächtigung meines göttlichen ICH BIN bitte ich außerdem darum, dass ein jegliches Rachekomplott oder jegliche Verschwörung verhindert oder – falls solche bereits bestehen sollten - aufgelöst werden.

 

7. Dank und Bitte um Vollzug des Erbetenen

Im Namen meiner Gott-Gegenwart ICH BIN danke ich meiner göttlichen Instanz und den von ihr beauftragten Engeln für die Hilfe und Durchführung sämtlicher Schutzmaßnahmen. Sollte ich Hilfs- und Schutzmaßnahmen bei meiner Ansprache vergessen haben, so bitte ich um entsprechende Bewusstwerdung, damit diese mein ICH BIN noch zusätzlich treffen kann.

Im Namen meiner Gott-Gegenwart ICH BIN bitte ich nun darum, dass das vollständige Werk des Schutzes für mich vollbracht werde gemäß der göttlichen Weisheit, dem göttlichen Plan und dem göttlichen Willen.

 

AMEN![4] (oder: „So sei es!)

Seit dem 15.02.2015 verwende ich jedoch am Ende sämtlicher Gebete und Mantren statt „Amen“ das Wort „AUM-EN“, worüber ausführliche Begründungen im Kapitel Nr. 40-G >Meditation< erfolgt sind.

 

In den >Befreiungshinweisen< werden noch weitere andere Aspekte angesprochen, die allerdings über meinen persönlichen Rahmen hinausgehen. Etwas, was mir jedoch sehr zu denken gegeben hat, ist der Hinweis darauf, dass man überhaupt keinerlei magische Praktiken selbst ausüben soll, u.z. auch keinerlei weißmagische, die sonst im allgemeinen als im Sinne Gottes angesehen werden. Der TIBETER hat über Weiße Magie ein fast 700-seitiges Buch verfasst mit dem Titel >Eine Abhandlung über Weiße Magie< (oder >Der Weg des Jüngers<).

 

In den >Befreiungshinweisen< wird nun jedoch ausgesagt, was alles zu weißmagischen Handlungen gehört und als fragwürdig angesehen werden muss. Dazu gehören alle religiös-(magischen) Handlungen wie

a)    Anrufungen der „drei göttlichen Personen“, Anrufungen von Heiligen, von Seligen usw.,

b)     Bibelzitate,

c)     Religiös klingende Sprüche,

d)     Symbolhandlungen, Zeremonien, Rituale (wie z.B. das Anhauchen, Bestreichen, Wegblasen, Beräuchern usw.),

e)      Bilderdienst (Statuen, Bilder, Fahnen, Kreuze usw. verehren, küssen, davor knien usw.)

f)     Vorformulierte Gebete (wie z.B. auch das Rosenkranzgebet), die angeblich in der Regel gar nicht erhört werden. (Dazu müsste dann eventuell sogar auch das Vater-unser-Gebet gehören[5]; Anm.d.Verf.)

 

Der Grund für die Ablehnung von weißmagischen Handlungen ist, dass solche Handlungen eigentlich eine Wirkung hervorbringen sollen, bei der Gott nicht mehr unmittelbar und direkt gefragt oder gebeten wird. Sie sollen damit nicht mehr bibelgemäß[6] und im göttlichen Sinne sein. Wenn sie „Hilfe“ bringen, kommt diese Hilfe möglicherweise sogar zwecks Täuschung von satanischen Kräften in Lichttarnung.

 

Auch werden magische Handlungen als „selbstherrlich“ angedeutet.

Diese Hinweise haben mich nun schwer verunsichert; denn ein großer Teil meiner >Meditation< besteht aus Anrufungen und vorformulierten Gebeten, wie dies im betreffenden Kapitel Nr. 40 ausgeführt ist. Mit einem völlig freien Zwiegespräch zu Gott (bzw. >Jesus, den Christus Gottes<, Kap. 44), welches sich meist auf einen Monolog von meiner Seite beschränkt, habe ich keine konstruktiven Erfahrungen gemacht, da dies zu leicht in Trivialitäten abgleitet.

 

Fortsetzung folgt im Teil G zum Kapitel Nr. 12 >Schwarzer Magier<.

 



[1] >Befreiungshinweise<: Text hier im Kapitel >Schwarzer Magier<.

[2] Das ICH BIN ist das vierte Makrokosmische Prinzip, welches der Christus als Repräsentant des gesamten Weltalls darstellt. In diesem „Makrokosmischen Prinzip“ ist der größte Impuls zu sehen, welcher der Erden- und Menschheitsentwicklung gegeben worden ist. Mit dem gleichnamigen Titel habe ich unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF ein Essay verfasst bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin (insgesamt sind es 24 Exposés über verschiedene esoterische Themen). Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“.

[3] BRÜCKE zur FREIHEIT e.V. (Hrsg.): Entwicklung und Ziel der Brücke zur Freiheit. S.46

[4] AMEN bedeutet: „So soll es geschehen!“ und ist als Vollzugswort an das Ende zu setzen. - Nach Darlegungen bei HURTAK in >Die Rückkehr der Taube< (S.190) soll man dieses AMEN viermal hintereinander sprechen, weil man mit dem 4. AMEN auf eine höhere Ebene gelangt (worüber mir jedoch die genaue Literaturangabe mangelt). Ich erinnere mich an diese Aussage von HURTAK direkt aus einem Seminar, welches ich einst besucht hatte (ist im Kap. 53-i >Hoffnung< geschildert). Schriftlich ist dies bei HURTAK (Die Rückkehr der Taube/S.190) wie folgt dargelegt und schließt in der letzten Zeile mit einem Paragraphenzeichen, was vermutlich bedeuten soll, dass man damit das Gemeinte wie ein Gesetz beschließen will:

                Amen * Amen * Amen

                und

                Amen

                §

[5] Siehe zum Vater-unser-Gebet jedoch die Darlegungen im Kapitel 23-F >Priesterseele< sowie im Kap. 65-C >Flammenspiel< und im Kap. 69-A >Allmacht Gottes<.

[6] Weshalb hier „bibelgemäß“ angeführt wird, wo gleichzeitig Bibelzitate abgelehnt werden, ist etwas unverständlich (Anm.d.Verf.)