Kim Carrey:
Sternenschnee (54)
Esoterische Studien einer Autobiographie
12. Schwarzer Magier, Teil G
Nach den >Befreiungshinweisen< soll man Gott (bzw. Jesus Christus) also nur direkt ansprechen. Es gibt allerdings von der >Prophetin Gabriele< Aussagen, wonach >Jesus, der Christus Gottes< einen Menschen nur dann unmittelbar (also direkt) führen kann, wenn sich ein Mensch schon so weit entwickelt hat, dass er sich mit seinem geistigen Bewusstsein in der Nähe des Christusbewusstseins[1] befindet, welches identisch ist mit dem Erreichen der Stufe des göttlichen Ernstes[2] und welches im Herzzentrum (= Herzchakra; siehe Kapitel >Auftreten von Blitzen<) lokalisiert ist. Ob natürlich der Christus trotzdem direkt hilft, wenn jemand diesen Stand noch nicht erreicht hat, kann ich nicht mit 100 %-iger Sicherheit sagen. Er hat allerdings mir in 99 % der Fälle geholfen, wenn ich in Not war durch die Angriffe der >Dämonen<. Wiederum hat Er mir gar nicht geholfen bezüglich der 15 Jahre lang (Aussage von Januar 2012) währenden >Tyrannei< durch Menschen, obwohl ich Ihn auch da unzählige Male um Hilfe gebeten habe. Gerade als ich dies 2012 geschrieben habe, wurde mir bewusst, wie schwer enttäuschend dies für mich ist. - Sonst wird der Mensch mittelbar geführt[3], worunter wohl letztlich die Schicksalssituationen (insbesondere die Schicksalsschläge) u.ä. zu verstehen sind.
Im ersten Vierteljahr 2008 waren also der Angriff und die Verfolgung durch den zweiten >Schwarzen Magier<. Als ich dann die >Befreiungshinweise< fand und nach ihnen das Schutz-Werk durch >Jesus, den Christus Gottes< angerufen hatte, tauchte in mir der Verdacht auf, dass dieser >Schwarze Magier< eventuell meine Mutter an mir rächte, über die ich bereits zu dem Zeitpunkt alles Negative in der Autobiographie verfasst hatte (siehe Kapitel >Aurisches Wesen<), und die nicht lange Zeit davor verstorben war - zwar nicht durch meine Schuld, aber weil ich eventuell um Befreiung von ihr gebeten hatte.
Leider kann ich hier aus einem bestimmten Grund nicht darlegen, wieso ich auf diese spezifische Idee kam – sie ist aber nicht so absurd, wie es ohne Kenntnis der Zusammenhänge scheint.
Als ich mich nun sowieso nicht an meine übliche >Meditation< wegen der Gefahr eines Übergriffes durch den zweiten >Schwarzen Magier< herantraute, bildete ich verschiedene verzweifelte Gedanken, was ich denn nun überhaupt noch tun könnte. Da wurde mir dann doch tatsächlich die Idee eingegeben, das Buch >Der Innere Weg< von der >Prophetin Gabriele< vorzunehmen und ich begann mit dem Lesen der ersten Seiten.
Jedoch geschah es bereits nach kurzem Lesen, dass mich eine Bedrückung beschlich durch das Bewusstsein, dass die Anforderungen dieses von >Jesus, dem Christus Gottes< selbst gegebenen Inneren Weges auch dieses zweite Mal zu streng für mich sein würden. Das erste Mal war ich einen Teil des sehr umfangreichen Inneren Weges bereits im Jahre 2004 gegangen, und hatte diesen Weg jedoch circa im September 2004 abbrechen müssen, da ich die Anforderungen nicht erfüllen konnte (siehe Kapitel >Prophetin Gabriele<).
Bei diesem Inneren Weg wird auch eine Ausschließlichkeit gefordert, was mir in gewisser Weise durchaus einleuchtet. Es vermittelt sich aber sofort ein gewisser Druck, eine gewisse Gebundenheit, die mich bedrückt und deprimiert. Natürlich liegt der Grund dafür in einer zu geringen Läuterung und zu großen Dominanz meines niederen Selbstes.
Jedoch konnte ich es nicht ändern: Schon nach einigen Seiten hörte ich circa im April 2008 mit dem Lesen auf und legte mich schlafen. Dabei war mein Gesamtzustand (auch physisch-ätherisch) irgendwie diffizil[4], z.T. mit Angst vor Übergriffen durchzogen. Ich spürte irgendwelche Schwingungen, die ich nicht einordnen konnte. Während ich durchaus noch ziemlich wach war, aber im Dunkeln auf meiner linken Körperseite lag, da kam doch tatsächlich ein starkes Licht zu mir herab, welches mich jedoch (auch) zu Tode erschreckte.
Dabei wusste ich in der nächsten Sekunde, dass es eindeutig ein göttliches Licht gewesen war. Vermutlich war es mein zu mir gehörendes Christus-Überselbst, was mir zur Hilfe herabgeschickt wurde (siehe Kapitel >Homo Coelestis<), aber durch mein Erschrecken waren dann der Trost und die Hilfe „zerstört“. Ich wusste mir keinen anderen Rat, als den Fernseher einzuschalten, was natürlich eine sehr profane[5] Handlungsweise von mir war.
Als ich dies alles am nächsten Abend protokollierte, musste ich bitterlich weinen, denn ich war sehr verzweifelt über meine schwindenden Möglichkeiten, dass und wie man mir überhaupt noch würde helfen können. Als Idee kam mir nur die Bitte, dass man mir im Schlaf helfen müsste, wenn ich kein Tagesbewusstsein habe, wodurch auch meine Angst ausgeschaltet ist. Gleichzeitig trat da ein eigenartiges Empfinden der unmittelbaren Anwesenheit Christi auf, was sehr schwer zu erklären ist.
Jedenfalls beschränkte ich ab da vorerst meine geistige Ausrichtung auf das zweimalige Lesen der >Befreiungshinweise< pro Tag, und führte natürlich meine sonstige esoterische schriftstellerische Arbeit aus.
Eine reguläre >Meditation< führte ich seitdem (also seit dem ersten Vierteljahr 2008) wochenlang (ja 3 ½ monatelang; ungefähr bis Mitte Juni 2008) überhaupt nicht mehr durch, was ich einerseits sogar als Erleichterung, andererseits aber auch definitiv als Verlust empfand.
„Zufällig“ stieß ich jedoch auf die Worte von JAN van RIJCKENBORGH, welcher sowieso eine >Meditation< für einen geistig nicht wiedergeborenen[6] Menschen (bei ihm als „nicht-hermetischer“ Mensch bezeichnet) generell nicht empfiehlt, sondern stattdessen eine geistige Lebenshaltung präferiert (Näheres darüber siehe im Kapitel >Meditation<).
Auf einer ähnlichen Linie liegen auch Hinweise der >Prophetin Gabriele<, wonach niemand geistige Kräfte anwenden sollte (wozu letztlich auch die in der >Meditation< aufgerufenen Kräfte gehören), solange er noch auf dem menschlichen Weg ist. Auf dem menschlichen Weg ist jemand solange, wie er noch nicht die ersten vier Bewusstseinsstufen erschlossen hat, über die Näheres in einer Fußnote und im Text des Kapitels >Jungfrau Sophia< ausgesagt ist.
Hat der Aspirant noch nicht diesen Stand erreicht, existieren Gefahren bei Anwendung geistiger Kräfte; denn dann kann der Mensch noch von Seelen oder menschlichen Energiefeldern beeinflusst werden. „Weder die göttliche Welt noch Brüder und Schwestern des Universellen Lebens können dafür verantwortlich gemacht werden“[7].
Auch wer gegen die Gebote des Herrn denkt, spricht und handelt, ist ebenfalls in Gefahr, von Seelen und menschlichen Energiefeldern beeinflusst zu werden. „Allein ein gesetzmäßiges Leben – die Verwirklichung der Zehn Gebote und der Lehren der Bergpredigt, welche die Basis des Inneren Weges sind – führt den Menschen nach innen und schützt ihn vor äußeren Einflüssen, vor ´Umsetzt- und Besetztsein`“[8], so lauten die Worte der >Prophetin Gabriele<.
In dem Zusammenhang mit beiden >Schwarzen Magiern< möchte ich noch folgendes schildern:
Bereits am 17. September 1992 hatte ich einen Traum, wo mir ein bestimmter Mann, den ich real kannte, im Traum als eine Fratze erschien, als ein Ungeheuer, dessen Kopf in der Luft schwebte. Dabei hatte dieser Mann im Traum eine wahnsinnige Wut auf mich. Ich führe dieses Geschehen hier in diesem Kapitel an, weil dieser Mann der Leiter einer geistigen Einrichtung war, der ich einmal eine Zeit lang von vielleicht zwei Jahren mehr oder weniger weitläufig assoziiert[9] war. Und dieser Mann hatte m.E. einen gewissen geistigen Stand, an dem ich nicht zweifelte.
Dabei musste ich ihn allerdings leider einmal in einer Gruppensitzung real kritisieren, weil er ausschließlich monologisierte[10], statt es zu einem Dialog[11] kommen zu lassen, was der eigentlich Zweck dieser Sitzungen war. Der Traum fand allerdings statt, als ich schon nicht mehr zu der Einrichtung gehörte.
Und ich führe dies an, weil er sich leider in dem Traum als wiederum fragwürdig für mich darstellte in derselben Weise, wie die beiden andere hauptsächlichen >Schwarzen Magier<, von denen hier im Kapitel die Rede ist: Diese Personen vertragen einfach keine Kritik, eine Kritik, die sich jeder andere Mensch unter Umständen täglich gefallen lassen muss.
Kritik scheint bei solchen Personen regelrecht ein Angriff auf ihre Selbsterhaltung darzustellen, bei der wahrscheinlich das narzisstische Größenselbst so stark die Oberhand hat, dass der Trieb der Selbsterhaltung zum Trieb des Bösen wird, wie dies von BO-YIN-RA dargelegt wird[12].
Das Böse ist bereits am Schluss des Kapitels >Dämonen< angesprochen und hier soll noch ergänzt werden, dass das Böse eine Entartung des Triebs der menschlichen Tiernatur darstellt (vgl. die Fratze eines Ungeheuers im Traum vom 17.09.1992).
Nur beim Menschen ist diese Entartung möglich – nicht im Tierreich. Beim Menschen kann dieser Trieb wuchern. Solange dieser Trieb sich in gewissen Grenzen hält, sollte man selbst den boshaften Menschen nur als Sachwalter seines Selbsterhaltungstriebes ansehen. Jedoch kann diese Grenze vom Menschen eingerissen werden, und dann entartet solcher Trieb ins Fürchterliche. „Dann wird er zum Triebe, anderes zu zerstören aus Lust am Leide, das dem anderen dadurch entsteht. Erst hier aber stehen wir wirklich vor dem Bösen! Hier wird das Böse erst durch den Menschen erzeugt! Hier ist es auch schon erzeugt, wenn es dem Augenschein nach außenhin noch verborgen bleibt, denn im Denken wird alles Böse gezeugt und geboren! Als Gedanke ist es zuerst im Dasein, bevor es – weiterzeugend – Wort und Tat gebären kann![13]“
Denn das Böse ist gegen die Natur und wird ihr erst aufgezwungen durch den Menschen. Von allen sichtbaren Geschöpfen erzeugt nur der Mensch allein in der Sichtbarkeit das Böse. Er ist es, der die Grenzen durch sein Denken niederreißt, die ansonsten in der Tiernatur bezüglich des Selbsterhaltungstriebes eingedämmt sind[14].
Und GOLAS weist darauf hin: „Als Konzept ist das Böse wirklich und ist immer in uns. Wenn wir nicht auf der Erde lernen können, mit ihm umzugehen, werden wir sogar im Himmel davon geplagt sein“[15]. Und er meint, dass wir uns über das Böse als physische Manifestation keine Gedanken zu machen brauchen. Solche Manifestationen hätten ihre Ursache in Vorstellungen auf der Raumebene, die in zeitloser Möglichkeit existieren.
An anderer Stelle spricht er jedoch auch aus, dass es nicht „ungeistig“ sei, bei anderen Leuten ungesunde Möglichkeiten wahrzunehmen. Diesen Befürchtungen können durchaus echte Tatsachen zugrunde liegen und müssen kein Verfolgungswahn sein[16].
Nun ist es nicht so, dass ich es liebe, der Kritik ausgesetzt zu sein, aber durch Auseinandersetzungen mit meinem Lebensgefährten (meiner „großen Liebe“; siehe Kapitel >Eifersucht<) – und auch durch diverse andere (auch berufliche) Zusammenhänge - habe ich mich selbst daran gewöhnt und kann auch relativ gut damit umgehen. Natürlich ist es etwas anderes, wenn man regelrecht verleumdet wird, wie dies hier bereits im Zusammenhang mit dem Tribunal (siehe zu der betreffenden Fußnote hier im Kapitel) dargelegt wurde. Aber selbst dem konnte ich begegnen.
Allerdings ist es überhaupt so, dass Kritik in esoterischen Kreisen generell verpönt ist – mit wenigen Ausnahmen. Dies ist thematisiert im Kapitel >Lichtdienste<. Und es ist mir später die Idee gekommen, ob nicht bereits dieser Leiter der Einrichtung (von dem ich am 17.09.1992 geträumt hatte) den Weg gebahnt hatte zu dem späteren ersten >Schwarzen Magier<. Der Grund liegt in einer bestimmten esoterischen Ausrichtung, die beiden gemeinsam war – wenigstens pseudohalber[17]
Bezüglich meiner Verzweiflung, aus Angst vor Angriffen des zweiten >Schwarzen Magiers< nicht mehr meditieren zu können, geschah dann Mitte Juni 2008 für mich das sehr große Glück, dass ich an die Literatur von HURTAK >Die Schlüssel des Enoch< gelangt bin. Ich hatte Hinweise darauf durch KLEIN >Die Sananda-Connection< (siehe Kapitel >Sonderaufstieg<) bekommen gehabt, denen ich nachgegangen bin. Andererseits hatte sich die Lieferung des Buches von HURTAK für mich um mehrere Wochen verzögert gehabt, weil es gerade neu aufgelegt worden war.
Jedenfalls habe ich dort durch den „Heiligen Gruß“ und die „Heiligen Namen“ (siehe Kapitel >Meditation<) dann völlig neuen Mut geschöpft und auch die Evidenz erlebt, seitdem wieder geschützt zu sein. Dabei bin ich auch schon vorher nicht mehr angegriffen worden, hatte aber Angst davor gehabt. Außerdem ist durch das Buch von HURTAK in mein Leben die absolute >Hoffnung< auf Befreiung getreten, was in dem gleichnamigen Kapitel ausgeführt ist.
Ende des Kapitels Nr. 12. >Schwarzer Magier<.
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