Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (63)

Esoterische Studien einer Autobiographie

13. Aurisches Wesen, Teil „i“



Am 11. November 2003 protokollierte ich im Zusammenhang mit meinen eklatanten >Schlafstörungen< (Kap. 18), die damals durch >Tyrannei< (Kap. 7) potenziert waren: „Ich kann mich meiner Mutter in meiner Not nicht anvertrauen, weil sie alles sowieso nicht begreift. Meine Not, ihre grundsätzlich egoistische Kälte in dieser penetrant egozentrischen Wesenhaftigkeit, die mir so widerwärtig ist. Meine schweren Sorgen (es waren noch andere Dinge hinzugekommen; Anm.d.Verf.), die ich völlig allein trage und zudem noch Lasten von ihr mittrage“.


Etwas später kam ich noch einmal auf meine Mutter zurück und schrieb: „Mir steigt gerade wieder die spezifische Wesensart meiner Mutter auf, die ich so etwas von ´zum Kotzen`1 finde. Ich selbst verändere dann auch mein Wesen. Weil ich mir nichts mehr gefallen lasse, werde ich dann ebenso selbstbehauptend, wie sie es immer ist. Es ist total widerwärtig!“


Bezüglich der >Tyrannei< war mir meine Mutter nur ein einziges Mal eine Hilfe, nachdem ich bei ihr deshalb einen Nervenzusammenbruch hatte. Ansonsten war sie völlig gefühlskalt diesbezüglich. Ich hatte mich das erste Mal ihr anvertrauen wollen, aber ganz schnell gemerkt, dass es sie nicht im Geringsten interessierte bzw. dass sie dies alles einer Art Wahn bzw. Überempfindlichkeit von mir zuschrieb, also mir die Schuld gab. Sie hat völlig kalt und taub auf meine schwere Not reagiert.


08. Dezember 2004: Im Traum (!) (nicht in dieser irdischen Realität) habe ich meine Mutter zu Tode gequält aus Rache (eventuell weil sie mich fiktiv2 - also nicht wirklich in diesem Leben - um mein Erbe betrogen hat).


12. Januar 2005: Im Traum fand ein Kampf mit meiner Mutter statt, in welchem ich ihr die Hände umdrehte. Es war furchtbar.


Am 29. November 2005 habe ich eine Notiz gemacht: „Wenn meine eigene leibliche Mutter seelisch so furchtbar zu mir ist (weil sie Ahriman3 dient) – weshalb sollte dann irgendein anderer Mensch auf der Welt besser zu mir sein (oder überhaupt ein besserer Mensch sein als meine Mutter)“?


30. November 2005: Bereits seit 2 bis 3 Wochen musste ich ein total destruktives krankhaftes Fehlverhalten meiner Mutter registrieren. Ich hatte schlaflose Nächte deswegen, es war unerträglich und hoffnungslos.


25.12.2005: Ich habe 4 Stunden nicht einschlafen können wegen der seelischen Grundproblematik mit meiner Mutter. Habe bitterlich weinen müssen wegen der 20-jahrelangen seelischen Qualen, die diese Frau mir zugefügt hatte.


An meinem direkten Geburtstag im Jahr 2005 geschah es real, dass meine Mutter und ich uns völlig zerstritten haben. Sie war trotz (oder in Wahrheit wegen ?) dieses meines persönlichen Feiertages ohne jegliche Rücksicht mir gegenüber. Schon kurze Zeit, nachdem ich sie von ihrer Wohnung mit dem Auto abgeholt hatte, weil wir essen gehen wollten, musste ich sie wieder zurückfahren und mein Geburtstag war sozusagen beendet.


Dies ist m.E. sehr symbolträchtig in Bezug auf die Hypothese des Vernichtungswillens, den meine Mutter mir gegenüber hegte. An diesem Geburtstag war es meiner Mutter – wie häufig – gelungen, mich durch Angst („mein“ Auto zu verlieren) zu Aktivität (bzw. hier zu einer negativen Reaktion meinerseits) zu verleiten, wie dies nach JAN van RIJCKENBORGH eine übliche Art von dialektischen Menschen ist4.


Am 22. Juni 2006 erklärte ich im Traum meiner Mutter ihr Unrecht. Anschließend sprang mir auf einer Straße ein filigraner silberner Ring vor meine Füße, der niemandem gehörte, wie ich es im Traum eruierte5. Ein Ring ist nach esoterischer Deutung das Symbol für die Verheißung der Mystischen Hochzeit6, wobei die silberne Beschaffenheit meines Erachtens einer Art Verlöbnis entspräche – im Unterschied zum goldenen Ring, welcher die Hochzeit zum Ausdruck bringt.


Erst im Jahre 2013 erhielt ich spezifische Informationen über den realen Tatbestand der geistigen Verlobung durch das URANTIA-Buch7, was ich im Kapitel 63-C >Schicksalshüter< am 17.08.2013 dargelegt habe.


Bei dem deutschen Mystiker HEINRICH SEUSE ist auch die Rede von einem Ringlein, welches dort in einem weltlichen Vergleich dem Ritter nach einem Turnierkampf verliehen wird, welcher die folgenden Bedingungen erfüllt hat: „Wer am allermeisten Streiche und Gedränge erleidet und darin nicht verzagt, sondern keck und männlich sich gebart, wer fest sitzt und auf sich schlagen lässt, dem wird der Preis gegeben“.


So lautet die Belehrung, die HEINRICH SEUSE von der Ewigen Weisheit gegeben wird. Dabei muss der Ritter „das Turnier ganz und gar aushalten, und würde er geschlagen, dass ihm das Feuer aus den Augen herausflöge und ihm das Blut aus Mund und Nasen bräche, das muss er alles leiden, soll er den Preis gewinnen“8. Der Ritter ist hier das Symbol für den Mystiker, welcher das ewige Ringlein als Braut Christi erlangen will.


Auch der selig9 gesprochenen Schwester Faustyna10 gegenüber hat >Jesus, der Christus Gottes< Selbst gesagt, sie solle wie ein Ritter kämpfen, damit Er sie belohnen könne. Dabei solle sie sich nicht unnötig vor dem Kampf fürchten; denn sie sei nicht allein. Oft würde der Mut allein die Versuchungen abschrecken und sie würden nicht wagen, den Menschen anzugreifen.


Kämpfe immer in der tiefen Überzeugung, dass Ich bei dir bin. Lasse dich nicht vom Gefühl leiten; denn nicht immer unterliegt es deiner Macht; der ganze Verdienst liegt im Willen. … Ich halte dich nicht hin mit Versprechungen des Friedens und des Trostes, sondern bereite dich auf große Kämpfe vor. Wisse, dass du zur Zeit auf einer Bühne stehst, wo die Erde und der ganze Himmel auf dich schauen“11.


Eventuell war um die Zeit des 22. Juni 2006 herum einer der großen Konflikte mit meiner Mutter gewesen, wo sie mir (wohl wieder einmal) gedroht hatte, das Auto12 wegzunehmen (welches sie mir in Wahrheit geschenkt hatte) und ich wohl ungefähr über sechs Wochen den Kontakt zu ihr abgebrochen hatte. Am 18. Juni 2006 war ich aber noch bei ihr zu Besuch gewesen.


Man muss jetzt nicht denken, dass es sich dabei von mir um eine oberflächliche materialistische Gesinnung (oder Habgier) bezüglich des Autos gehandelt hat. Das Entscheidende war vielmehr, aus welchen von ihr provozierten Gründen dies meine Mutter getan hatte, was mich so erzürnte. Es war so, dass sie regelrecht Dinge in Szene setzte, um ihre Macht ausspielen zu können.


Sechs Wochen nach dem Kontaktabbruch durch mich war sie vollkommen abgemagert, sie wusste allerdings nicht, weshalb. Ich glaube jedoch, dass ihr bewusst gewesen war, dass sie mir gegenüber in ihrer Bosheit zu weit gegangen war – aber ihr Stolz ihr verbat, sich von ihrer Seite aus an mich zu wenden. Lieber wäre sie wegen Magersucht zugrunde gegangen. Zur Versöhnung kam es auch nur, weil ich mich trotz ihrer Schuld bei ihr gemeldet habe (aus meiner üblichen moralischen Kindespflicht heraus); denn gemütsmäßig waren die 6 Wochen schrecklich für mich.


Der vorstehende Absatz legt inhaltlich dem Anschein nach nahe, dass meine Mutter aus seelischen Gründen abgemagert ist, was ich damals auch dachte. Jedoch ist mir erst wesentlich später zu Bewusstsein gekommen, dass etwa um dieselbe Zeit sie von Ärzten verschriebene Medikamente eingenommen hatte, die gegen ihren existierenden Drehschwindel helfen sollten.


Jedoch bekam sie dadurch keine Hilfe, sondern im Gegenteil hat sie die Tabletten überhaupt nicht vertragen und ihr war wohl immer übel dadurch. Deswegen hatte sie wohl nicht hinreichend Nahrung zu sich nehmen können. Aus der allgemein üblichen Hörigkeit gegenüber Ärzten hat sie die Tabletten aber trotzdem genommen (obwohl später noch Darlegungen erfolgen, die aussagen, dass meine Mutter Ärzten gegenüber auch Verachtung empfand).


Dies habe ich aber alles erst viele Monate später erfahren und da auch immer nur unzulänglich, weil meine Mutter einfach nicht hinreichend darüber gesprochen hat. Sie hat mir gegenüber überhaupt verschiedene Dinge verheimlicht, was mir zu ihren Lebzeiten nicht hinreichend zu Bewusstsein gekommen ist. Es hatte alles damit zu tun, dass sie auf keinen Fall irgendeine Schwäche aufweisen wollte. Dabei war ich allen Schwächen gegenüber der verständnisvollste Mensch. So hatte mich ihre Abgemagertheit total erschreckt gehabt, aber meine Mutter wollte (und konnte anscheinend) nicht wirklich mit mir darüber reden bzw. sie reflektierte selbst alles (auf der Basis ihrer Oberflächlichkeit) nicht hinreichend und sie wusste nicht, warum es ihr so ging.


Ende Juli 2007: Im Traum erzählte ich meiner Mutter etwas von bestimmten beruflichen Bedingungen, denen ich ausgesetzt war, und sie reagierte darauf mit einer Aussage bezüglich eines Klassentreffens von mir. Ihre Reaktion hatte in keiner Weise etwas mit der von mir getätigten Aussage zu tun. Dieser Traum hatte fast real wiedergegeben, wie meine Mutter prinzipiell auf mich reagierte: Sie hörte mir nicht richtig zu, sie verstand etwas völlig anderes, als was ich gesagt hatte. Sie äußerte etwas, was mit meinem Thema nicht das Geringste zu tun hatte.


Erst als ich im Juni 2010 dieses Kapitel erneut Korrektur las, wurde mir bewusst, dass meine Mutter eventuell schwerhöriger war, als sie dies mir gegenüber zugab. Falls meine Hypothese zutreffen sollte, so kann ich sagen, dass sie niemals auch nur im Ansatz etwas darüber geäußert hat, dass sie mich eventuell nicht richtig verstanden hat. Stattdessen reagierte sie mit völliger Selbstsicherheit auf alles. Ich bin deshalb zu ihren Lebzeiten überhaupt nicht auf die Idee gekommen, dass ihre Fehlreaktionen vielleicht zu einem gewissen Prozentsatz auf einem rein physikalischen auditiven13 (also Hör-)Problem basieren könnten.


Es herrschte somit eine vollkommen verzerrte Kommunikation auf dem Hintergrund einer völlig gestörten Beziehung, an der m.E. zu 98 % sie die „Schuld“ trug – entgegen der trivial-psychologischen und trivial-esoterischen Anschauung, dass nie einer allein Schuld sei. Dies ist m.E. einer der vielen Trugschlüsse einer schnellfertigen Pseudoerkenntnis.

Ich bin mir bewusst, dass ich sogar Aussagen des HERRN (>Jesus, der Christus Gottes<, Kap. 44) Selbst, wie Dieser sie in Neuoffenbarungen darlegt, mit meiner Anschauung infrage stelle und negiere.


Im Gegenteil dazu ist meine absolute Anschauung, dass immer nur einer der Primär- und der Hauptschuldige ist, indem dieser Eine irgendwelche vereinbarten oder auch unausgesprochenen (aber beiden Teilen bewussten und bekannten) menschlichen Prämissen14 bricht, wobei von mir „Prämisse“ im Sinne von „Vereinbarung“ gemeint ist. Der einzige Grund, weshalb man als anderer nicht-schuldiger Mensch trotzdem versöhnlich versuchen muss, damit umzugehen, sind die Darlegungen von KÜHLEWIND zum Thema Vergeben und Demut, wie sie im Kapitel Nr. 50 >Neues Gebot< dargestellt sind.


Eine Boshaftigkeit innerhalb des letzten halben Jahres ihres Lebens fand statt am 28.Jul.2007: Ausnahmsweise (!) rief sie dann am 29.7. 2007 an und entschuldigte sich für ihr Verhalten. - Meine Mutter hat mich ansonsten grundsätzlich niemals angerufen (mit ganz wenigen Ausnahmen), obwohl ich ihr Hunderte von Malen versichert habe, sie könne mich jederzeit anrufen, wenn sie es wolle15. Ich würde mich nicht von ihr belästigt fühlen. Fast immer musste der Kontakt von mir ausgehen.


Hintergrund für diese mangelnde Kontaktpflege durch sie war reiner Stolz und ich-zentrale Selbstliebe und nicht etwa Rücksichtnahme: sie wollte mich auf keinen Fall belästigen, aber nicht, um mich nicht zu stören, sondern nur, damit sie in ihrem Selbstbild sich sagen konnte: „Ich bin eine Mutter, die ihre Tochter nicht belästigt“. Mich zu belästigen, wäre ein Zeichen von Schwäche für sie gewesen. Jegliche Schwäche lehnte sie ab und war demgegenüber stolz auf jeden Speisequark, den sie gegessen hatte und jede gymnastische Beinbewegung, die sie morgens als erstes im Bett gemacht hatte (dies sind eigene Aussagen von ihr).


Interessanterweise hatte sie mich einzelne Male angerufen (in 20 Jahren vielleicht höchstens 30 Male; das ist pro Jahr ein- bis zweimal), wenn ich ausdrücklich gesagt hatte, dass ich mich melden würde (also sie mich nicht anrufen sollte!), z.B. wenn ich kurz verreist war o.ä. Sie hatte dann definitiv vollkommen gegen meinen Willen gehandelt. Da ich prinzipiell meinen Anrufbeantworter eingeschaltet hatte, konnte sie zwar immer nur darauf sprechen (wobei ich grundsätzlich sofort zurückgerufen habe), was mich aber trotzdem wegen der Missachtung meines Willens gestört hat.


Ich habe aus ihrem widergöttlichen lieblosen Stolz für mich eine Tugend gemacht und habe so die Anrufe in meinen Willen gestellt – und sie hat auf die Anrufe warten müssen. Kann ein Mensch dümmlicher sein?

Diese dümmliche Starrsinnigkeit meiner Mutter habe ich z.B. bereits in meinem Tagebuch am 25.03.1993 protokolliert. In einer Karteikarte fand ich die Notiz: „Starrsinn ist der Missbrauch des freien Willens zur Eigenmächtigkeit“16.


Und bei JAN van RIJCKENBORGH findet sich die Aussage, dass krankhafte Starrköpfigkeit und Eigensinn eine ebenso üble Tat sind, wie generell Streitgespräche dies sind. In solchen Streitgesprächen behaupten Menschen ihre eigene fundamentale Art, welche die Basis der Naturgeburt ist und nicht einer neuen Seelenkraft entspringt „Jedes Streitgespräch ist eine üble Tat und eine Beleidigung für alle beteiligten Personen. Die astralen Folgen solcher Streitgespräche und vielfacher anderer Streitereien verpesten die ganze Lebenssphäre der Menschheit. Es ist eine große Unsittlichkeit!17Leider konnte ich mich von solchen Streitgesprächen mit meiner Mutter nicht fernhalten, obwohl ich mich eigentlich ständig darum bemüht habe.


Über die vergiftende Atmosphäre von Streitgesprächen unter Menschen (und ihre Auflösung) habe ich erst später um den 18.10.2012 herum eine ziemlich umfangreiche Abhandlung in meinem Kapitel Nr. 50 >Neues Gebot< (Teil C+D) ergänzt. Des weiteren spielen bei Streitgesprächen Doppelgänger-Phänomene eine Rolle, wie diese im Kap. Nr. 12-C >Schwarzer Magier< angesprochen sind. Danach labt sich der reale geistige Doppelgänger an Missverständnissen zwischen Menschen. Jedes missratene Gespräch zeigt das Wachstum der Kräfte an, die der Zerstörung dienen.


Mitte November 2014 habe ich aufgrund bestimmter Recherchen im Internet Hintergrunddebatten mitbekommen, die eigentlich nur eine interne Kommunikation darstellen sollten, die jemand aber aus bestimmten Gründen veröffentlicht hat. Es handelt sich um bestimmt 40 Seiten geheimer Dialoge in der Schriftgröße Arial 10 oder noch kleiner. Als ich diese Auseinandersetzungen las, war mir klar, dass im Internet der totale Wahnsinn ausgebrochen ist und es definitiv die Domäne von Ahriman ist, der eben ein brillanter Schriftsteller18 sein soll und bestimmte Menschen entsprechend inspiriert.


Die Dialoge bzw. die Auseinandersetzungen waren hochintelligent (von wissenschaftlich gebildeten Menschen geführt), aber zugleich total wahnsinnig, weil auf diese Weise keine Wahrheitsfindung zustande kommen konnte und man diese Auseinandersetzungen bis in alle Ewigkeit hätte führen können. Dies habe ich hier am 25.11.2014 ad hoc so ergänzt und muss jegliche Beweisführung schuldig bleiben, weil ich niemanden diskreditieren will. -

Es tut mir so leid, dass so viele Menschen sich in solche Debatten hineinziehen lassen. Ich hatte dies auch einmal im Jahre 2012, wo ich in einem Esoterikforum kommuniziert habe, was ich aber letztlich für mich als total destruktiv erkannt habe.


Von dem tschechischen Schriftsteller Stanislaw Jerzylec19 gibt es die Aussage: „Die Dummheit überschreitet keine Grenzen. Überall, wo sie hintritt, ist ihr Territorium“. Dies habe ich oft bei den boshaften Übergriffen meiner Mutter denken müssen. Aber fast noch häufiger habe ich dies bezüglich meiner asozialen Nachbarin Frau Brandel in Berlin-Lichtenrade gedacht, deren persönliche >Tyrannei< mir erst ab April 2007 richtig bewusst geworden ist, obwohl sie schon jahrelang auch unpersönlich stattgefunden hatte, was im Kapitel 36-C ff. >Gewaltlosigkeit< geschildert ist.


In den letzten Jahren hatte sich meine Mutter einige ganz einzelne Male entschuldigt und war dann dankbar (!), weil ich ihr von mir aus immer wieder die Hand gereicht hatte – aber es war trotzdem hoffnungslos. Man kann jedoch überhaupt daran, dass sie sich entschuldigt hat, einen gewissen Nachweis meiner Behauptungen für ihre Verfehlungen sehen. Ich umgekehrt hatte niemals ihr gegenüber Grund, mich zu entschuldigen. Ich notierte damals20: „Ich werde erst einen gewissen Frieden finden, wenn sie nicht mehr im physischen Körper auf der Erde weilt. Ist das nicht schrecklich“?!! Es ist dies jedoch genauso in der Realität eingetreten.


Dass es nicht nur mir mit meiner Mutter so ergangen ist, hat auch der promovierte Jurist, Autor und Schauspieler John Cleese21 über seinen Fall ausgesagt, als er bei Markus Lanz22 am 14.04.2015 in der Fernseh-Talk-Show zu Gast war. Markus Lanz zitierte John Cleese aus der Autobiographie, dass dessen Mutter die ich-bezogenste Person gewesen sei, die er je gekannt hätte. Sie ist 101 Jahre alt geworden, und er dachte schon, er würde sie nie mehr loswerden. Obwohl John Cleese nun schon 76 Jahre alt war, sah er fast noch blendender aus als Markus Lanz sowieso grundsätzlich aussieht, der wohl 30 Jahre jünger ist. Ich war darüber total erstaunt und konnte es gar nicht fassen; denn ich kannte John Cleese als Schauspieler gar nicht, obwohl er in dem Film „Ein Fisch namens Wanda“ mitgespielt hat, den er auch geschrieben und co-inszeniert hat; ich jedoch diesen Film niemals gesehen habe.


Und von der Journalistin MARTINA ROSENBERG gibt es ein Buch über ihre persönliche Geschichte mit ihren Eltern unter dem zunächst irritierenden (oder sogar verstörenden) Titel „Mutter, wann stirbst du endlich?“23, was ich allerdings nicht kenne. Jedoch habe ich ein Interview mit Frau Rosenberg in der Zeitung „DIE WELT“24 gelesen. Sie spricht dort über das persönliche Elend von Pflegebedürftigen (in dem Fall insbesondere von ihrer an Demenz erkrankten Mutter) und das unsichtbare Leid der Angehörigen.


Ich habe anschließend nach dem Lesen des Interviews gedacht: „Gott sei Dank, dass dieser Kelch an mir vorübergegangen ist!“ Es wurde dann u.a. deutlich, dass nicht einmal eine Patientenverfügung ausreicht, wenn eventuell Sterbehilfe notwendig wäre. Anscheinend hat ihre von ihr einst geliebte Mutter auch eine Wesensverwandlung durchgemacht, so dass es schwer war, sie noch zu mögen.


Des weiteren hat dann Martina Rosenberg als Journalistin aus Anlass des bekanntgewordenen Falles eines jungen Mannes namens „Jan“ ein Buch geschrieben: „Anklage: Sterbehilfe – Machen unsere Gesetze Angehörige zu Straftätern?“25 Auch über dieses Buch habe ich nur Rezensionen26 gelesen, die jedoch schon einen Einblick in die Geschichte geben: Jan hatte seine ehemals lebensfrohe Mutter (als er 19 Jahre alt war, war sie 40 Jahre alt, als sie durch einen Reitunfall dann sieben Jahre lang im Wachkoma lag) getötet, indem er sie mit einem Kissen erstickte (um sie von ihrem wahrnehmbaren Leid zu erlösen).


Jan hatte unter dem Zustand seiner Mutter sehr gelitten und fing an, Alkohol zu trinken und Drogen zu nehmen. Auch geriet sein Stiefvater durch die hohen Pflegekosten immer mehr in finanzielle Schwierigkeiten. Jan entschied sich zu der benannten Tötung seiner Mutter und wurde zu drei Jahren Haft verurteilt. Dort besuchte ihn Martina Rosenberg und hat seinen Fall aufgeschrieben.


Immer kommen bei all solchen Pflegefällen auch hohe Kosten auf die Angehörigen zu, so dass viele dadurch in den Ruin getrieben werden. Sie können sich ein Heim nicht leisten und müssen den schwer erkrankten Angehörigen zu Hause pflegen, was fast immer über die Kräfte aller Beteiligten geht. Und es stellen sich generell Fragen über das Leben, wie z.B.: Ist ein Dahin-Vegetieren noch Leben, nur weil noch Blut durch die Adern fließt?


Fortsetzung folgt im Teil J zum Kapitel Nr. 13 >Aurisches Wesen<.


1 Diese Trivial- oder auch Fäkal-Sprache (Fäkalien: Ausscheidungen, Kot, Harn; HERMANN/Rechtschreibung/S.376) versuche ich sonst, nach Möglichkeit zu vermeiden, weil ich weiß, dass diese Ausdruckweise nicht im Sinne Gottes ist. Die heute insbesondere von der Jugend angewandte Slangsprache ist nach esoterischen Gesichtspunkten eine Katastrophe. In dem Buch >Jugend ohne Zukunft< (erschienen im Flensburger Hefte-Verlag Nr. 98), welches ich allerdings nicht gelesen habe, wird diese Sprache der Jugendlichen auch als „Pornosprache“ bezeichnet. Bei HURTAK (Die Schlüssel des Enoch/S.228) wird ausgesagt, dass „gefallene Sprachmuster die Schöpfung nicht erheben, sondern in Wirklichkeit dreidimensionale chemische Versklavung in fixierten Magnetfeldern schaffen“. Alle weltlichen Sprachen sind chemische Sprachen, die nicht von den höheren Luminarien sind, sondern Sprachen von gefallenen Himmelswesen (siehe FN zu „widergöttliche Seite“ im Kap. 49-A >Grausamkeiten), die die niederen Universen regieren und sie im Raum gefangen halten (HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.228). Die Vokalmuster der menschlichen Sub-Sprachen wurden während früherer Evolutionsstadien aus einer gefangenen Bewusstseinsumgebung bezogen (HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.242). Lediglich noch bestimmte antike Ausdrücke der fünf Heiligen Sprachen ermöglichen eine zuverlässige Verbindung mit der Höheren (göttlichen) Evolution (HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.XVi). Zu den Heiligen Sprachen siehe im Kapitel 40-B >Meditation<. - Bei den erdgebundenen Sprachen herrschen Morpheme (kleinste bedeutungstragende Gestalteinheiten in der Sprache) und Phoneme (kleinste bedeutungsunterscheidende Einheiten) in linearen Satzstrukturen vor, die durch Punkte voneinander getrennt sind. Dadurch findet syntaktisch eine Bewusstseinsunterbrechung und die Desaktivierung höherer frei fließender Gedankenformen statt (HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.300).

2 fiktiv: FN im Kap. 15 >Kosmische Phänomene<.

3 Ahriman: FN bei 6-B >Stigmata<.

4 JAN van RIJCKENBORGH/Nuctemeron/S.33

5 eruieren: FN bei 31-B >Signalton<.

6 WEINFURTER/Mystische Fibel/S.111+S.142

7 URANTIA-Buch: siehe FN im Kap. Nr. 56-A >Öffnen der Tore<.

8 SEUSE&TAULER/Mystische Schriften/S.66

9 selig: 1. bedeutet: glücklich (WOLF/Gnadenbuch/S.164). 2. „Selige“ sind nahezu vollendete Menschen (Prophetin GABRIELE/Das ist Mein Wort/S.46) .Vollendung: siehe FN bei 43-A >Schnee<. 3. „Selige“ sind Menschen, die von Seele durchdrungen sind, was mit der Erscheinung von >Jesus, dem Christus Gottes< (Kap. 44) zusammenhängt. Durch Ihn sollen alle selig werden (STEINER/TB682/S.279). 4. In der katholischen Kirche sind die Seligen jene Menschen, deren Seligkeit nach einem Prozess der Seligsprechung (= Beatifikation) vom Papst ausgesprochen ist, womit ihre öffentliche Verehrung erlaubt ist (HL/S.823). 5. Seligkeit wird alltäglich im traumlosen tiefen Schlaf erfahren (ZIMMER/S.138).

10 Über die polnische Nonne Schwester Faustyna findet sich Näheres im Kapitel 19-C+D >Kreuzigung und Gehenkter<.

11 KOWALSKA/Tagebuch/S.522f.

12 Dieses Auto war amtlicherseits auf meine Mutter angemeldet, obwohl ich die Halterin des Fahrzeugs war. Nur durch die polizeiliche Anmeldung auf ihren Namen konnte meine Mutter die betreffende Macht ausüben. Ich möchte des weiteren erwähnen, dass ich meiner Mutter praktisch in jeglicher Weise geholfen habe, also permanent ihr gegenüber Dienstleistungen erbrachte, so dass der PKW nur eine gerechte Entlohnung war. Nach menschlichen Maßstäben durfte ich einen gewissen Anspruch darauf erheben. Der finanzielle Unterhalt des Autos wurde generell von mir erbracht.

13 auditiv: FN bei 3-A >Jungfrau Sophia<.

14 Prämisse: 1. Vordersatz im Syllogismus, wobei letzterer der aus drei Urteilen bestehende Schluss vom Allgemeinen auf das Besondere bedeutet. 2. Voraussetzung (D/F/S.585+S.705).

15 Darauf bezogen, dass meine Mutter mich fast niemals angerufen hat, und sich insofern niemals nach mir erkundigt hat, denn ich hätte schon hundertmal in der Zwischenzeit verunglückt sein können, habe ich am 11.07.1993 in meinem Tagebuch bereits konstatiert: „Ich verurteile ihre herz- und seelenlose Haltung“.

16 Nach Notizen der Verf./Literaturquelle nicht mehr bekannt.

17 JAN van RIJCKENBORGH & C. de PETRI/Chinesische Gnosis/S.262f.

18 Schriftsteller (Ahriman als brillanter Sch.): Einer der ersten Versuche seiner Schriftstellerei soll Ahriman durch Inspiration des großen deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche (FN in Kap. 44-i >Jesus, der Christus Gottes<) vorgenommen haben („Der Antichrist“, „Ecce homo“ und „Willen zur Macht“), jedoch soll sich Ahriman seitdem weiter geschult haben, um einer der glänzendsten Schriftsteller der Zukunft zu werden. „Menschenhände werden die Werke schreiben, aber Ahriman wird der Schriftsteller sein“ (STEINER/TB716/S.195ff.). - Ahrimans diesbezügliche Bestrebungen stehen in einem Zusammenhang mit seinem Kampf gegen die von Erzengel Michael (siehe Kap. Nr. 72 >Cherub Michael) in der geistigen Welt gegründete spirituelle Schule (siehe Text im Kap. 13-L >Aurisches Wesen).

19 Jerzylec, Stanislaw: tschechischer Schriftsteller, *1909, +1966 (nach Notizen der Verfasserin).

20 Ich habe vergessen, den Zeitpunkt in den PC zu tippen und finde ihn nicht wieder.

21 John Cleese: (*27.10.1939 in Somerset) ist ein britischer Autor und Schauspieler. Er war promovierter Jurist und schrieb zusammen mit dem Familientherapeuten Robin Skynner mehrere psychologische Ratgeber. John Cleese war von 1970 bis 1973 Rektor der Universität St. Andrea und ist immer noch Gastprofessor an der Cornell University in New York. 2015 wurde seine Autobiographie veröffentlicht, die den Titel trägt: „Wo war ich nochmal?“ (nach Wikipedia zu „John Cleese“; Stand 08.04.2015).

22 Markus Lanz: Er ist seit 2008 (Aussage am 16.01.2016) Moderator beim ZDF in einer nach ihm benannten Fernseh-Talk-Show, die meist erst ziemlich spät noch nach 23:00 Uhr gesendet wird. (Weil ich häufiger aus seiner Sendung in anderen Kapiteln etwas referiert habe, will ich hier einmal über ihn hier schreiben, um auf diese Fußnote Bezug nehmen zu können.) Anscheinend wird seine Sendung sogar „Live“ ausgestrahlt; denn die vorhergehenden Sendungen nehmen häufig Bezug auf ihn und entschuldigen sich fast immer, weil sie ihre Sendezeit überzogen haben (z.B. Maybrit Illner). Und man merkt dann Markus Lanz auch in seiner An-Moderation die geheime latente Verärgerung an, wie er immer mehr zur Mitternacht gedrängt wird als Spielball der Unfähigkeit anderer, rechtzeitig ihre Sendung zu beenden; denn um diese Uhrzeit kann eigentlich kein normal berufstätiger Mensch mehr die Sendung sehen. Markus Lanz spricht dann auch in einem gehetzten Tempo, was schon sehr unangenehm ist. Noch unangenehmer wirkt sich seine (berechtigte) Verärgerung dann leider in seinen Dialogen mit manchen Gästen aus, wo er unsachlich und parteiisch wird, und ich seine Sendung allein deshalb immer seltener eingeschaltet habe. Ganz extrem soll dies geschehen sein, als die Politikerin der LINKE-Partei Sarah Wagenknecht bei ihm zu Gast war, wovon ich selbst (meiner Erinnerung nach) auch einmal einen Ausschnitt gesehen habe. Sein Verhalten damals (am 16.01.2014) war so unerträglich gewesen, dass anschließend in einer Online-Petition angeblich 230.000 Menschen seine Absetzung verlangt hatten. Dabei stellte sich nachträglich durch Bekenntnisse heraus, dass manche Menschen mehrfach unter Fantasienamen abgestimmt hatten, so dass das Ergebnis nicht ganz der Wahrheit zu entsprechen scheint. Jedoch selbst unter dieser Berücksichtigung kann man wohl sagen, dass er es sich mit sehr vielen Zuschauern durch das Interview verdorben hatte (http://www.focus.de/kultur/kino_tv/raus-mit-markus-lanz-petition... vom 28.02.2014). - Grundsätzlich halte ich Markus Lanz eigentlich für sehr befähigt, jedoch ist allein seine penetrant verschobene Sendezeit ganz sicher für ihn auch eine permanente Zumutung; denn er hat sich im Laufe der Jahre bezüglich seiner Moderations-Art immer mehr zum Negativen verändert. Ich würde sogar fast sagen: Er ist auch durch die Umstände immer mehr an den Rand seiner Fähigkeiten getrieben worden. Wie der Begriff schon sagt, muss ein „Moderator“ „moderieren“, also Standpunkte vermittelnde Dialoge führen, was Markus Lanz im Laufe der Jahre leider immer häufiger nicht verwirklicht (hat) (Anmerkungen der hiesigen Verfasserin). Andere Faktoren über seine Person kann man jederzeit über das Internet abrufen.

23 MARTINA ROSENBERG: „Mutter, wann stirbst du endlich“ - Untertitel: Wenn die Pflege der kranken Eltern zur Zerreißprobe wird. Verlag Blanvalet, 2012.

24 http://www.welt.de/vermischtes/article113150362/Wenn-man-denkt-Mutter-wann-stir... Das Interview hatte Kerstin Rottmann mit Martina Rosenberg am 26.01.2013 geführt undter dem Titel: „Wenn man denkt, Mutter wann stirbst du endlich?“

25 MARTINA ROSENBERG: „Anklage: Sterbehilfe. Machen unsere Gesetze Angehörige zu Straftätern?“ Blanvalet-Verlag, 2015.