Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (65)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Aurisches Wesen (13.K) Zerberus

„Dein Silvester ist heute“

 

 

Bei JAN van RIJCKENBORGH gibt es Aussagen, wonach es unausweichlich ist, dass der Schüler in einem bestimmten Moment mit der Kernkraft der Vergangenheit in Konflikt gerät. Dann muss sich erweisen, wer der Stärkere ist. Zerberus[1], der als Kernkraft der Vergangenheit und als Symbol des Sündenwesens wie eine Schlange im >Aurischen Wesen< verborgen liegt, beherrscht und kontrolliert den eigenen naturgeborenen Zustand. Er drängt sich dem Aspiranten noch einmal auf, bevor er verschwindet und den Durchgang freigibt.

 

Sündenwesen ist alles, was einen in der Natur des Todes festhält. Es ist die Schlange der Vergangenheit. Jedoch muss die Vergangenheit völlig ausgelöscht werden und ein neuer Beginn muss einsetzen, der nur von einer geistigen Ausrichtung her kommen kann. Die Frage ist, ob der Geistesschüler stark genug ist, um den Schatten der Vergangenheit und ihrem Zugriff zu entgehen und sie so zu neutralisieren und zu vernichten[2]. Die lebendige Kraft muss von einer geistigen Lebenshaltung ausgehen.

 

Auch am 16. Oktober 2007 hatte meine Mutter sich wieder Unverschämtheiten (Boshaftigkeiten) geleistet und ich hatte deswegen wieder zwei Tage lang mit meinem Hass gegen sie zu kämpfen. Gleichzeitig musste ich den großen Schmerz wegen der menschlichen Lieblosigkeit verarbeiten, obwohl ich mich unmittelbar auch schon mit meiner Mutter auseinandergesetzt hatte. Man muss nicht denken, dass ich mir die Bösartigkeiten einfach gefallen lassen habe, aber sie belasteten mich trotzdem auch noch später. Gemäß den geistigen Vorgaben überwand ich dies alles dann auch wieder in mir und begegnete meiner Mutter am 19.Okt.2007 erneut unbefangen.

 

In der Nacht zum 20. Oktober 2007, verknüpft mit fundierter >Meditation< (Kap. 40), die ich seit zwei Tagen wieder durchführte, hatte ich dann auch folgende kurze Traumsequenz (neben vielem anderen): Es geschah eine unsichtbar geistige Ansprache an mich mit den Worten: „Wann ist Silvester?“ und gleich anschließend wurde die Antwort gegeben: „Dein Silvester ist heute“.

 

Und dann wurde mir ein goldener Fingerring gegeben, welcher in der Mitte einen kleinen Brillanten enthielt. Leider war dieser jedoch nicht hinreichend befestigt und stand in der Gefahr, aus der Fassung herauszufallen. Ich merkte dies aber rechtzeitig und nahm den Brillanten in die Hand. In einer späteren Sequenz kaufte ich zusammen mit meiner Schwester noch Kleidung für mich, wobei ich mich für schwarze Kleidung entschied, was keinen Beifall bei den anderen anwesenden Personen fand.

 

Die mystische Deutung eines Fingerringes wurde bereits hier in diesem Kapitel (Teil 13-i) gegeben. Ein Brillant ist nun ein geschliffener Diamant, welcher ein Mineral aus reinem Kohlenstoff und die härteste bekannte Substanz darstellt. Meiner war farblos und durchsichtig. Ansonsten gibt es Diamanten auch noch in gelblich, grau oder grünlich[3].

 

Die mystische Bedeutung eines Diamanten ist zweifach[4]:

a)    einmal ist er Symbol des Heiligen Geistes und

b)     zum anderen Symbol des „Steines der Weisen“.

Über den „Stein der Weisen“ finden sich Darlegungen im Kapitel Nr. 35 >Astraler Stein<, ebenso wie zu dem Phänomen der Härte.

 

Erst im März 2017 habe ich mich entschlossen, doch ein Zitat von KÜHLEWIND, welches ich in Kap. 35-A referiert habe, hier ein zweites Mal wiedergegeben, da es auch die Erfahrungen mit meiner Mutter andeutet. Es heißt dort: „Der ohne Grenzen ist härter als Diamant“. „An der Härte lernt der Mensch Fühlender zu sein. … Das harte Mineral ist seine erste Grenze. Die harte Grenze erzieht ihn, Erfahrender zu sein über die Grenze hinaus. … Das Harte ist nicht das Unmittelbare; es scheint es nur zu sein. Das Unmittelbare ist unbegrenztes Leben. Die Härte ist Folge der Unmittelbarkeit, die der Mensch zunächst verschläft. So er sie verschläft, weiß er nur von der Härte der Welt. Die Härte der Welt erzieht zur Liebe, zur immer größeren Liebe. Die Liebe ist nichts Natürliches. … Die Liebe braucht das Harte, um es zu durchglühen“[5].

 

Bezüglich des Heiligen Geistes[6] kann ich nur sagen, dass man praktisch in jeder >Meditation< mit dem Heiligen Geist oder dem Allgeist Gottes kommuniziert. Zudem habe ich im Oktober 2007 in der >Meditation< auch noch ausdrücklich diesen göttlichen Allgeist angesprochen, worüber Näheres im Kapitel 40-C+D >Meditation< zum Datum des 20.Okt.2007 dargelegt ist. - Dass der Brillant nicht hinreichend befestigt war, kann meine etwas labile Verfassung (man beachte die ähnliche Wortbedeutung zum Begriff „Fassung) symbolisiert haben, welche ich verstärkt seit dem Juni des Jahres 2007 hatte, wie dies näher im Kapitel Nr. 8 >Überlastung< dargestellt ist.

 

Die entscheidende Bedeutung der Aussage „Dein Silvester ist heute“ gibt JAN van RIJCKENBORGH mit seinen Darlegungen, dass Silvester[7] den teilweisen oder endgültigen Abschied vom Wesen der Zeit angibt in dem Sinne, dass es die Befreiung aus dem Netz der Zeit bedeuten soll. Den endgültigen Abschied feiert der Aspirant dabei nur einmal, und dieses eine Mal genügt, da er dann der Transfiguration[8] teilhaftig geworden ist. Aber auch an jedem Tag eines jeden Jahres kann der Geistesschüler den Silvesterabend feiern als ein Teilstück des enduristischen[9] Weges, auf dem es gemäß dem alten deutschen Bergmannslied heißt: „Das Alte ist vergangen, das Neue angefangen“.

 

Jeden Tag kann der Schüler mit dem Abschiednehmen vom alten weltlichen Leben beginnen und jeden Tag kann er einen vollkommen neuen spirituellen Anfang machen, indem er innerliche Veränderungen vollzieht[10]. Insbesondere in Bezug auf das Endura wird dann auch die Sequenz des Traumes verständlich, wo ich schwarze Kleidung kaufte, welche ein Symbol für den Mystischen Tod[11] ist. Neben dieser mystischen Bedeutung eines persönlichen Silvester spielt auch das kalendarische Silvester eine esoterische Rolle, über welches weitere Darlegungen im Kapitel 45-E >Seelenwachstum< zum 10.04.1997 (H) erfolgt sind.

 

Am 26. Dezember 2007 hatte ich vorerst ein letztes Mal von einem Fingerring geträumt. Ich war in einem Baumarkt und lief einen breiten Gang entlang, der aber irgendwie unter freiem Himmel war. Da hörte bzw. sah ich, wie gerade in der Sekunde ein Ring auf den Boden fiel. Ich sah ihn noch auf– und niederspringen durch den Aufprall. Ich hob den Ring auf und rief mit lauter Stimme alle gerade vorübergehenden Personen an, ob jemand den Ring verloren hätte.

 

Denn es konnte nur jemand den Ring verloren haben, der höchstens 5 Meter weiter gegangen war. Jedoch niemand wollte den Ring haben. Dabei war dieser Ring vollkommen ungewöhnlich insofern, als er einen Durchmesser von 3 bis 4 Zentimetern hatte, was es m.E. als Fingerring real gar nicht gibt. Beziehungsweise wenn, dann müsste es sich um einen Ring für einen (bzw. von einem?) Mann handeln. Oder es müsste sich bei dem Menschen um einen Sumu-Ringer[12] handeln, aber wahrscheinlich hat nicht einmal dieser einen solch dicken Finger.

 

Des weiteren hatte der Ring eigenartigerweise vollkommen gleiche filigrane Verstrebungen, wie dies bereits bei dem filigranen silbernen Ring der Fall gewesen war, der mir am 22.Jun.2006 vor die Füße gesprungen war, nur war der jetzige Ring nun aus dunklem Gold und recht schwer. Ich hatte damals vergessen, diese filigrane Verzierung zu erwähnen, aber sie sah da genauso aus wie jetzt bei dem großen goldenen Ring. Diese Parallele finde ich durchaus bemerkenswert, denn es gibt ja unzählige Muster, mit denen ein Ring verziert sein könnte. Es muss also mit meinem spezifischen Verhältnis zu Gott bzw. zu >Jesus, dem Christus Gottes< (Kap. 44) zu tun haben.

 

In den drei hier geschilderten Träumen von einem Ring könnte man vielleicht sogar ein >Seelenwachstum< (Kap. 45) erkennen, vom silbernen Ring als Verlöbnis, zu dem goldenen Ring (der mystischen Hochzeit) mit dem nicht hinreichend befestigten Brillanten, den ich jedoch noch rechtzeitig „in die Hand“ nahm, also die Labilität unter meine Herrschaft brachte. Und dann der übermäßig große goldene Ring, wo nun alles wieder gefestigt war, und welcher offensichtlich nur von einer männlichen (übermenschlichen?) Entität (= Wesenheit) stammen konnte. Da niemand den Ring vermisste und auch dieser mir vor die Füße gefallen war, darf ich annehmen, dass er regelrecht für mich bestimmt war.

 

Einen bisher letzten vierten Ring in massivem Gold bekam ich in einem Traum vom 08.03.2014 „vom Himmel geschenkt“, welcher als Besonderheit die Form eines doppelten T-Trägers mit eingravierten Zeichen hatte, was im Kapitel Nr. 36-K >Gewaltlosigkeit< geschildert ist.

 

Hier sollen nun noch weitere Ergänzungen bezüglich einer Charakterisierung meiner Mutter folgen. Sie sind nicht alle nur ganz persönlich wegen meiner Mutter (und insofern im indiskreten[13] oder diskreditierenden[14] Sinne) geschildert, sondern sollen auch aufzeigen, dass gewisse Merkmale erkannt werden können als Aspekte von widergöttlicher Einflussnahme auf den Menschen.

 

Meine Mutter hatte unwahrscheinlich offensichtliche verhärtende und verknöchernde Tendenzen in ihrem gesamten Mikrokosmos. Sklerotisierung[15] ist ein ausdrückliches Merkmal von Ahriman. Allein das Skelett meiner Mutter war unglaublich verhärtet – über das normale Maß eines Menschen hinaus. Sie hatte außerdem an den Füßen vollkommen sklerotische ansatzweise Missbildungen, so wie dies in dem Märchen von >Aschenputtel< der Gebrüder Grimm[16] bezüglich der beiden Stiefschwestern der Fall ist, welche beide zu große Füße hatten und sich etwas von dem Knochen abhacken mussten (die eine von den Zehen, die andere von der Ferse), um in den goldenen Schuh für die Prinzessin zu passen.

 

Gleichzeitig war meine Mutter bezüglich der Schmerzen, die ihr ihre Füße bereiteten, unwahrscheinlich tapfer. Sie ignorierte diese Schmerzen vollkommen und rannte herum „wie eine fleißige Biene“ - bis ins hohe Alter. Dies meine ich keineswegs ironisch, sondern wirklich voller Bewunderung.

 

Auch in dem Märchen von >Frau Holle< spielt die verknöchernde Macht Ahrimans[17] eine Rolle an der Stelle, wo die „Goldmarie“ bei der Ankunft im Reich der Frau Holle deren große Zähne bemerkt und vor diesen erschrickt. Dies soll die Begegnung mit den Todesmächten schildern[18]. Bei FRIEDEL LENZ findet sich eine Analyse dazu, wie eine solche Menschenseele mit verhärtenden Tendenzen gleichzeitig als obersten Dirigenten einen Lügengeist hat, der in der Bibel „Satanas“ (der schwarze Teufel) genannt wird[19], der identisch ist mit Ahriman.

 

Tatsächlich war meine Mutter unglaublich verlogen in dem Moment, wo sie meinte, sich selbst behaupten zu müssen. Sie scheute dann vor keiner Verleumdung und Lüge zurück, vor keiner Verdrehung der Wahrheit. Die Lüge ist nach STEINER grundsätzlich ein Mittel, über welches die widergöttliche Wesenheit von Ahriman[20] durch einen Menschen wirkt.

 

Nach BAUMEISTER gibt es nun bei der Lüge eine Doppelnatur: Bei dem Versuch, Lebendigkeit zu schützen, unterdrückt die Lüge diese Lebendigkeit gleichzeitig. Pseudologie[21] kann sich z.B. dadurch entwickeln, wenn ein Kind die Schläge seiner körperlich überlegenen Eltern fürchten muss, so dass ihm die Lüge die einzige Lösung zu sein scheint. Das Kind wird bei gewohnheitsmäßiger Anwendung die Lüge dann völlig natürlich handhaben und unwillkürlich immer das sagen, was es am besten schützt. „Ein Sinn für die Wahrheit, ein Widerwille gegen die Lüge an sich, ist ihm ganz fremd und unzugänglich, und so lügt das Kind in aller Unschuld“[22].

 

Diese Analyse würde auch auf meine Mutter als erwachsene Person zutreffen, bei der ein völlig mangelndes Schuldgefühl bezüglich ihrer Lügen herrschte. Der Preis für diese Selbst- und Fremdtäuschung im Leben wird jedoch sehr hoch, denn ein Mensch verliert dadurch den Kontakt zur Realität, zu sich selbst und zerstört das Vertrauensverhältnis zum anderen Menschen. Stattdessen müsste der Mensch sich durchringen, das Verleugnete, das für ihn so Schmerzhafte, Verletzende und Beschämende anzunehmen, was jedoch meine Mutter auch niemals getan hat.

 

Neben der Lüge werden Eigenliebe und Herrschsucht bei STEINER als satanische Eigenschaften bezeichnet, die den Menschen versklaven und ihn von Gott trennen. Durch diese Eigenschaften stürzt der Satan die Menschen ins Verderben[23]. Dabei traf auf meine Mutter nicht nur die Verlogenheit zu, sondern auch die Eigenliebe und ganz eklatant[24] die Herrschsucht.

 

Tatsächlich war meine Mutter ein ungewöhnlich herrschsüchtiger Mensch, und es gibt Aussagen von ABD-RU-SCHIN, nach denen müsste ich eine entsprechende Herrschsucht in mir tragen. Denn er legt dar, wie gewisse Gesetze der Anziehung im vorgeburtlichen Leben wirken, so dass jemand genau in solche Verhältnisse gelangt, wo ihm seine Neigungen vor Augen geführt werden.

 

„Hat er z.B. einen Wunsch zu herrschen, so wird er nicht etwa in die Verhältnisse hineingeboren, wo er nun selbst einer Erfüllung seines Wunsches leben kann, sondern er wird von einem Menschen angezogen, der starke Herrschsucht in sich trägt, der also mit ihm gleichartig empfindet, und so fort. Er sühnt damit zum Teil auch schon das Falsche oder findet Glück im Rechten. Wenigstens hat er Gelegenheit dazu“[25].

 

Auch von >Jesus, dem Christus Gottes< (Kap. 44) gibt es durch die Prophetin GABRIELE die Aussage: Was den Menschen am anderen erregt, hat er als Gleiches oder Ähnliches an sich[26]. „Jeder hat irgendwann einmal seine Macht missbraucht“[27], sagt ebenfalls SOLARA, und nach ANGELIKA PEICK soll jeder in früheren Inkarnationen selbst hart, grausam und roh gewesen sein[28].

 

Bei GLENDA GREEN sagt >Jesus, der Christus Gottes< jedoch regelrecht wortwörtlich (für jeden Menschen): „Du hast das Recht, dir alles zu verbitten und dich gegen alles zu verwahren, was verkehrt für dich ist oder dir schadet“[29], was ich erst am 07.01.2010 gelesen habe. Ich verstehe darunter, dass man sich in der jetzigen Inkarnation nicht eben einfach deshalb alles gefallen lassen muss, auch wenn man (vielleicht) in früheren Inkarnationen göttliche Gesetze der menschlichen Beziehungen selbst verletzt haben sollte.

 

Kein Mensch soll sich den leiblichen und irdischen Begierden und Leidenschaften eines anderen Menschen unterwerfen oder hingeben (z.B. Herrschsucht, Ehrsucht usw.). Hier sollen und dürfen wir (so lauten die Aussagen eines Kommentators zu Darlegungen von JAKOB LORBER), auch aus dem Grund der Nächstenliebe, Einhalt gebieten. Das Zurückweisen oder Widerstreben soll aber aus dem Geist der Liebe vollzogen werden[30].

 

ABD-RU-SCHIN führt dann in dem Zusammenhang mit der Herrschsucht noch aus, dass Anschauungen, welche eine geistige Vererbung annehmen, vollkommen falsch sind, wie an dem vorhergehenden Beispiel der Herrschsucht nach dem äußeren Erscheinen irrtümlicherweise von Uneingeweihten geschlussfolgert werden könnte. „In Wirklichkeit aber kann ein Mensch seinen Kindern nichts von seinem lebendigen Geiste abgeben. … Kein Kind kann seinen Eltern für irgendeine geistige Fähigkeit danken, ebenso wenig aber für Mängel einen Vorwurf machen“[31].

 

Dass ich vielleicht in einer vorhergehenden Inkarnation selbst auch herrschsüchtig war, ist natürlich nicht auszuschließen, jedoch ist diese Herrschsucht bei mir in diesem Leben m.E. schon von klein auf geläutert worden durch die verschiedenen belastenden Faktoren, wie sie im Kapitel Nr. 14 >Ursprungsfamilie< geschildert worden sind, so dass man mich wohl nicht als herrschsüchtig charakterisieren würde.

 

Im Gegenteil war mir eine paritätische[32] Handhabung aller Angelegenheiten zwischen Menschen immer eine Herzensangelegenheit. Dabei habe ich regelrecht eine Abneigung, jemanden zu dominieren, was aber wiederum nicht bedeutet, dass ich unterwürfig bin. Und es muss hier noch einmal auf die bereits referierte Anschauung von JAN van RIJCKENBORGH Bezug genommen werden, dass durchaus die Ungleichheit von zwei Individuen eine große Rolle spielen kann, wo dann die Feindschaft aus der Ungleichheit der Gegensätze entsteht[33].

 

Die Herrschsucht meiner Mutter war mir sowieso erst nach dem Tod meiner Schwester und meines Vaters voll bewusst geworden bzw. ich war ihr überhaupt erst seitdem ausgesetzt. Da war ich schon über 30 Jahre alt. Davor hatte meine Mutter andere Opfer: primär meinen Vater und dessen Mutter, also ihre Schwiegermutter. Meine Großmutter väterlicherseits ist von meiner Mutter im Beisein von uns anderen Familienmitgliedern unerträglich behandelt worden, seit der Großvater nicht mehr gelebt hat.

 

Ich kann mir bis heute nicht verzeihen, dass meine Schwester und ich diesbezüglich nicht noch stärker eingegriffen haben, obwohl wir durchaus (berechtigterweise) Partei für unsere Großmutter ergriffen haben. Jedoch waren wir damals erst Kinder und haben den psychodynamischen Ablauf noch nicht richtig erkannt. Und mein Vater hatte eben im Prinzip Angst vor seiner Ehefrau, insofern sie mit ihm Tage lang nicht geredet hat, wenn ihr etwas nicht gepasst hat. Deshalb wagte er es nicht, seine eigene Mutter vor den Gemeinheiten seiner Ehefrau zu schützen.

 

Fortsetzung folgt im Teil L zum Kapitel Nr. 13 >Aurisches Wesen<.

 



[1] Zerberus: FN bei 46-B >Existenzsicherung<; vgl. FN zu „Hüter der Schwelle“ im Kap. 16-B >Herausziehen des Ätherleibes<.

[2] JAN van RIJCKENBORGH/Nuctemeron/S.40-42

[3] NGL/Bd.I/S.120+S.189

[4] WEINFURTER/Mystische Fibel/S.94

[5] KÜHLEWIND/Bewusstseinsstufen (Meditationen über die Grenzen der Seele)/S.79f.

[6] Heiliger Geist: FN bei 14-A >Ursprungsfamilie< und in weiteren Kapiteln (siehe die FN-Liste). Im Mai 2013 habe ich allerdings das Kap. Nr. 59 >Ewiges Jetzt< ausdrücklich dem Heiligen Geist gewidmet und poste es jedes Jahr zu Pfingsten.

[7] Silvester: siehe Text hier im Kapitel 13-K >Aurisches Wesen< und Text im Kapitel 45-E >Seelenwachstum< zum 10.04.1997 (H).

[8] Transfiguration: FN bei 27-A >Spirituelle Gemeinschaft<.

[9] Endura: Der Pfad der Ich-Zerbrechung, das tägliche Sterben, die Negation des Naturtreibens, um den Weg frei zu machen für das Licht des Göttlichen (JAN van RIJCKENBORGH/Die Gnosis in aktueller Offenbarung/S.298f.) (siehe auch im Kapitel Nr. 16 >Herausziehen des Ätherleibes<).

[10] in Anlehnung an: JAN van RIJCKENBORGH und CATHAROSE de PETRI: Die große Umwälzung/S.177

[11] Mystischer Tod: siehe Text bei 19-B >Kreuzigung und Gehenkter<.

[12] Sumo: traditioneller japanischer Ringkampf; mit spezifischen Griffen muss der Gegner zu Boden gebracht und aus dem Ring geworfen werden (Meyers Taschenlexikon/S.677). Dabei verfügen die Kämpfer meist über einen außergewöhnlich großen Körperumfang (Anm.d.Verf.).

[13] Indiskretion: FN im Kap. 44-B >Jesus, der Christus Gottes<.

[14] diskreditieren: FN bei 50-A >Neues Gebot<.

[15] Sklerose: FN bei 35-A >Astraler Stein<.

[16] Grimm, Gebrüder: FN bei 21-K >Homo Coelestis<.

[17] Ahriman: FN bei 6-B >Stigmata<.

[18] MEYER/S.238

[19] LENZ/S.152

[20] Über Ahriman finden sich ausführliche Darlegungen in einer Fußnote im Kapitel 6-B >Stigmata<, jedoch darüber hinausgehend auch in einem Essay mit dem Titel „Widergöttliche Wesenheiten, Teil II“, welches ich verfasst habe unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin (insgesamt sind es 25 Exposés über verschiedene esoterische Themen). Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“.

[21] Pseudologie: krankhafte Sucht zu lügen (D/F/S.600); = Verlogenheit, Lügenhaftigkeit.

[22] BAUMEISTER/Nichts als die Wahrheit (Homöopathische Aufdeckung von Lebenslügen). Artikel in der Zeitschrift „SEIN“. One World Verlag Ltd., Akazienstr. 28, 10823 Berlin, Ausgabe Nr. 145 vom Sept. 2007, S.32.

[23] STEINER/GA346/S.257

[24] eklatant: FN bei 39-A >Auftreten von Blitzen<.

[25] ABD-RU-SCHIN (Pseudonym von Oskar E. Bernhardt)/Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft/S.381f.

[26] (Prophetin) GABRIELE/Mein Wort/S.1002

[27] SOLARA/An die Sterngeborenen/S.149

[28] PEICK im Flensburger Heft Nr. 56/S.116

[29] GREEN/Unendliche Liebe/S.252

[30] GEISTIGES LEBEN (Zeitschrift)/Ausgabe 6-2005/S.41

[31] ABD-RU-SCHIN/S.382

[32] paritätisch: gleichgestellt, gleichberechtigt (D/F/S.535).

[33] JAN van RIJCKENBORGH/Nuctemeron/S.31