Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (70)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Aurisches Wesen (13.P) Völlig allein

Herr über sich selbst…

 

 

Auch die oberflächliche und weitläufige Pflege der Kontakte entsprach vermutlich den Bedürfnissen aller Beteiligten. Meine Mutter scheute sich nicht, andere Menschen per Telefon anzurufen (während sie mich nie anrief), und sie schrieb regelmäßig an alle zu den Feiertagen und Geburtstagen Karten, was heutzutage nur noch wenige Menschen überhaupt machen (und wenn, dann diejenigen der älteren Generation).

 

Dies war die vorrangige Substanz meiner Mutter. Den eigenen nahestehenden Menschen wie ihrem eigenen Ehemann, ihrer jüngeren Tochter, geschweige denn mir als der ältesten Tochter konnte sie demgegenüber überhaupt nicht gerecht werden. Und ihre eigene Schwiegermutter wurde von ihr mit einem eklatanten[1] krankhaften Hass verfolgt.

 

Nun jedoch hat dies alles ein Ende! In meiner >Meditation< (Kap. 40) betete ich allerdings monatelang nach ihrem Tod jeden Tag unpersönlich kurz für meine Mutter und auch für meine Schwester, meinen Vater, meine Großmutter und Großvater väterlicherseits[2], die alle schon seit über 20 Jahren in der vierdimensionalen Wirklichkeit des Jenseits weilen. Ich schließe auch noch meinen ehemaligen Lebensgefährten (meine „große Liebe“; siehe Kapitel Nr. 37 >Eifersucht) mit ein, welcher auch schon vor 20 Jahren verstorben ist (Aussage von Mrz.2017).

 

Bei dem Gebet handelte es sich darum, dass ich >Jesus, den Christus Gottes< bat, Er möge diese Menschenseelen segnen und behüten, wie ich dies hier im Kapitel Nr. 13 schon ausgeführt habe. Ab Mitte 2009 habe ich diese Segensbitte allerdings umgewandelt in eine Bitte um karmische Befreiung von meiner gesamten Blutslinie, wie ich dies ebenfalls schon hier in 13-N dargelegt habe (und wie dies im Kapitel Nr. 53-G >Hoffnung< konkret thematisiert ist).

 

Und: Nun stehe ich völlig allein in dieser Welt da, was vermutlich unumgänglich ist, wenn man den starken Wunsch nach Befreiung in die fünfte Dimension (bzw. in das göttliche Lichtreich) hat, wie dies bei mir der Fall ist (siehe Darlegungen in den Kapiteln Nr. 51, 52, 53 und 54). Meine nächsten Verwandten sind vier Cousinen und ein Cousin. Zu einer Cousine (die schon seit ewigen Zeiten geschieden ist und letztlich relativ allein ist, obwohl sie Sohn, Schwiegertochter und Enkelkinder hat, hat sich letztlich doch noch ein ganz guter regelmäßiger (wenn auch weitläufiger) telefonischer Kontakt entwickelt.

 

Auch mit einer weiteren Cousine verstehe ich mich ganz gut. Da sie jedoch verheiratet ist, viel verreist und ein reges gesellschaftliches Leben führt, ist ein häufigerer Kontakt nicht angezeigt. Zu den anderen habe ich jedoch fast keine wirkliche Verbindung, weil wir fast unser ganzes Leben durch die Teilung Deutschlands getrennt waren und zwangsläufig entfremdet worden sind, obwohl wir uns in der Kindheit sehr gut verstanden hatten.

 

Ich kann nur hoffen, dass ich mich mit den Darlegungen in diesem Kapitel das >Aurische Wesen<, wo ich so sehr „schlecht“ über meine Mutter gesprochen habe (und subjektiv sprechen musste), nicht zu sehr gegen die göttliche Gesinnung versündigt habe, wie man dies nach Folgendem schlussfolgern müsste:

 

Bei RIEHLE findet sich nämlich die Aussage von >Jesus, dem Christus Gottes< (Kap. 44) als Gott-Vater: „Wenn euch noch ein einziger Tadel möglich ist gegen einen Menschen, und wäre er der Abschaum der Hölle, dieser Tadel gilt Mir, Ich bin der Schöpfer. Nicht der Schöpfer einer verneinenden Charaktereigenschaft, aber der Schöpfer der Möglichkeit aller Charaktereigenschaften“.

 

„Wenn Meine unendliche Liebe den Weg gebahnt hat bis in die Mitte Meines Herzens, muss auch die Möglichkeit freigestellt sein, abzuweichen bis in die tiefste Tiefe der Tiefen. Was ihr entschuldigt, und ist es die ganze Hölle, ist auch Mir heilig. Ich vermag nicht Selbst (ein zweites Mal bzw. als Gott-Vater; Anm.d.Verf.) in die Tiefe hinabzugehen, um schuldig Gewordene heraufzuheben, Ich würde verletzen den Schöpfer jener Kräfte, die die Geschöpfe in die Tiefe ziehen[3]“.

 

„Doch ihr vermögt es. Meine Allmacht[4] vermag alles im Himmel und auf Erden, aber nicht, den Sünder zu erwecken, nicht, den Sünder zu erlösen, nicht, dem Sünder einen Weg zu bahnen von Meiner eigenen Person aus zu Meinem Herzen“[5].

Dies ist Gott-Vater deshalb nicht möglich, weil Ihm die Freiheit eines Menschen noch höher steht als Seine Liebe zu den Menschen. Denn die Freiheit der Menschen wird Gott-Vater nie berühren[6].

 

Ich nehme jedoch diese Sünde (meine Mutter zu tadeln) bewusst (und wenn als Opfer) in Kauf,

a)    um einmal ein Bewusstsein über doch immer noch tabuisierte[7] negative Eigenschaften von sonst idealisierten Personen zu wecken[8] (obwohl die Jugend – z.T. verständlicherweise - Anfang des 21. Jahrhunderts ja im Prinzip vor nichts mehr Achtung hat) und

b)     weil ich zugleich glaube und hoffe, dass ich eine eventuelle Versündigung durch sekundäre Fürbitten auch für meine Mutter wiedergutmachen bzw. ausgleichen kann.

 

Über Vergebung finden sich noch spezifische Darlegungen im Kapitel Nr. 47 >Prophetin Gabriele< und im Kapitel Nr. 50 >Neues Gebot<; denn ich bin durch einen bestimmten Umweg dazu gelangt, doch noch vergeben zu können, was mir jahrzehntelang nicht möglich war.

 

Dass ein Bewusstsein über schriftstellerische oder dichterische Werke für viele Menschen erzielt werden kann, legt KOHUT dar am Beispiel von Leo Tolstoj[9], durch dessen Romane Millionen Leser eine Steigerung ihrer Selbst-Bewusstheit erlangt haben. Durch seine Werke (und die Werke anderer Schriftsteller) wird ein Widerhall in dem nuklearen Selbst[10] des jeweiligen Menschen hervorgerufen, und die Reaktionen der Menschen auf die Welt werden intensiviert. „Das Werk der großen Schriftsteller und Dramatiker erlaubt uns, unsere Existenz voller zu erleben, tiefer am ewigen Kreislauf von Leben und Tod zu partizipieren, als es uns sonst möglich gewesen wäre“[11].

 

Bei HURTAK findet sich eine Aussage, nach der ich verstehen würde, dass es eigentlich überhaupt nicht von Gott gewollt ist, dass der Mensch sich ewig selbst beschuldigt, wobei ich im Zweifel bin, ob ich die dortigen Darlegungen überhaupt richtig begreife. Zur Selbstbeurteilung eines jeden Lesers zitiere ich sie deswegen. Es steht dort, dass das Bewusstsein des Menschen begrenzt und nicht richtig im Fluss ist und der Grund dafür ist:

 

„Dies kommt von der vorbehaltlosen und erschöpfenden ´Selbstbeschuldigung` des Menschen, die sein Bewusstsein in den Vorstellungen von ´Sünde` und ´Begrenzung` eingeschlossen hält. Doch die Höhere Evolution[12] gestattet nicht, dass Muster elektrostatischer Interferenz, die von den geringeren Göttern erzeugt werden, den Menschen für immer in Bewusstseins-Knechtschaft gesperrt halten“[13].

 

Danach müssten 95 Prozent aller religiösen und auch esoterischen Darlegungen von widergöttlicher Seite inspiriert oder beeinflusst (verfälscht) sein, denn überall geht es eigentlich immer um die Sündhaftigkeit des Menschen. Tatsächlich finden sich jedoch in neueren esoterischen Schriften immer häufiger Aussagen von einem karmischen Erlass[14] für die ganze Menschheit und dass dieser karmische Erlass lediglich von widergöttlicher Seite verhindert wird, um die Menschheit weiter versklaven zu können.

 

„Die Sonnenhierarchien und die Fürsten der Erde … haben sich geweigert, ´karmischen Erlass` zuzulassen und haben dem Menschen Evangelien des Hasses und der Vergesslichkeit diktiert“[15]. Andererseits kann ich dem gar nicht folgen, dass die Menschen sich selbst beschuldigen. Ich kenne fast keinen Menschen, der dies tut; denn es existiert bei normalen Menschen nicht einmal der Ansatz eines Sündenbewusstseins. Sondern eben die Beschuldigung geschieht von religiöser Seite.

 

Auf Differenzierungen bezüglich des karmischen Erlasses bin ich erst in der Nacht zum 12.11.2012 gestoßen, als das aktuelle Posting im fünften Durchgang für diesen Teil P von Kap. 13 schon vorbei war. Hauptanlass für meine Ergänzung war ein Zusatz im hiesigen Teil 13-R bezüglich des Karmas der Eltern-Kind-Beziehung, was ich dort aktualisiert habe.

 

Die Differenzierungen zum Karma stammen von Erzengel Michael vom 21.05.2008 in dem Buch >An die Lichtpioniere< von KRYON und den Zwölf Räten der Tat. EE Michael sagt dort aus: „Viele glauben, dass Karma in dieser Zeit keine Bedeutung mehr hat, und wie so oft, stimmt dies zu einem Teil. Doch zu einem anderen Teil kann es so nicht gesagt werden. Es stimmt insofern, als diejenigen, die die Absicht des Erwachens[16] in sich tragen, vielleicht schon seit langen Jahren von der Möglichkeit Gebrauch gemacht haben, allen alten Ballast der karmischen Schulden abzuwerfen, ihn zu übergeben an die kosmischen Strukturen der Gnade“[17]. (Diesbezügliche Affirmationen habe ich im Kapitel Nr. 53-G >Hoffnung< dargelegt.)

 

Erzengel Michael (siehe das erst im Nov.2015 erarbeitete Kapitel Nr. 72 >Cherub Michael) erklärt dann kurz, dass der Begriff Karma ein kosmisches Gesetz zum Ausdruck bringt, welches bedeutet: „Was du säst, das wirst du ernten“. Dieses Gesetz ist universell und gilt zu jeder Zeit und solange das Universum existiert[18].

 

Eine ähnliche Aussage über das Gesetz des Karma gibt es von ASHTAR SHERAN, die ich selbst erst am 18.08.2016 gelesen habe, die aber von diesem außerirdischen Meister schon zwischen 1995 und 2005 über den „Medialen Friedenskreis Berlin[19] gechannelt worden ist. ASHTAR SHERAN sagte dort: Das Gesetz von Karma (also das Gesetz der Wiedergutmachung) soll ewigen Bestand haben. Niemand sollte auf die Gnade Gottes hoffen. Gott würde prinzipiell keine Gnade praktizieren[20]. Diese Aussage von ASHTAR SHERAN kann m.E. nicht 100%-ig richtig sein; denn sonst könnte wohl kaum von den Menschen Vergebung der Schuld anderer Menschen verlangt werden, wenn nicht Gott selbst auch Vergebung praktizieren würde.

 

Meiner Erinnerung nach soll wiederum das Karma-Gesetz der Menschheit durch die Plejadier aufgezwungen worden sein. Die Plejadier sind jedoch in Bezug auf ihre Herrschaft über die Menschheit abgelöst worden von den Sirianern, die eben anscheinend eher den karmischen Erlass ermöglichen wollen. Im Kapitel Nr. 54-L >Wahnsinn oder unendliche Liebe< ist referiert, dass die Plejadier (siehe Kap. Nr. 73-D >Bewusstsein) einen Jahrtausende langen Einfluss auf die Menschheit hatten und das Dogma des karmischen Ausgleiches vertraten, den jeder Mensch vollziehen müsste, bis er der Erlösung teilhaftig werden kann.

 

Die Plejadier haben sich jedoch 1995 (ob gezwungener – oder freiwilligermaßen, dies wird nie ausgesagt) von der Erde und der Menschheit zurückgezogen. Deren Funktion sollen seit da die Sirianer übernommen haben, die auf einer höheren Entwicklungsstufe als die Plejadier stehen sollen. Wegen der Literaturangaben ==>siehe Kap. Nr. 54-L >Wahnsinn …<. Weitere vergleichende Aussagen zwischen Plejadiern und Sirianern finden sich im Kap. Nr. 44-G >Jesus, der Christus Gottes<.

 

Selbst wenn ein Lichtarbeiter in der Absicht des Aufstiegs Karma aufgelöst hat, ist es doch möglich, so etwas wie „Tageskarma“ täglich erneut aufzubauen und anzusammeln. Dieses Tageskarma sollte wiederum bewusst täglich abgebaut werden (z.B. mittels der „Violetten Flamme“; siehe Kap. 40-E >Meditation<)[21]. Einen entscheidenden Schwerpunkt legt EE Michael auf das Karma in der Verbindung zu den jetzigen irdischen Eltern eines Lichtarbeiters, was alles in Teil 13-R hier dargelegt ist; denn dieses fällt nicht einfach unter den karmischen Erlass.

 

Der karmische Erlass wurde wirksam durch eine Gnadenwelle in all den Bereichen, die für den einzelnen Menschen nur schwer einsehbar sind, nämlich die vielen Inkarnationen betreffend. Diesbezüglich wurde alles Karma aufgelöst. Des weiteren: In vielen Bereichen, aber auch in vielen geographischen Gebieten wurden karmische Strukturen genommen.

 

„Besonders karmische Strukturen, die ganze Länder bedecken, ganze Völker miteinander verbinden und oftmals seit sehr, sehr langer Zeit bestehen. So weißt du, dass Strukturen des Karmas hinderlich sind für das Erwachen. Es mussten bei all jenen von euch, die die Absicht gegeben haben zu erwachen, als erster Schritt diese Strukturen entfernt werden und das Erwachen im Lichtkörper konnte sich vollziehen“[22] (zum Erwachen siehe Kap. Nr. 39-C >Auftreten von Blitzen< und auch das Kap. Nr. 2-C >Erleuchtung).

 

So wurde wohl vor einigen Jahrzehnten dem jüdischen Volk die Freiheit geschenkt und EE Michael nahm dem jüdischen Volk das Karma[23]. Dasselbe wird überall auf der Erde nach und nach bei allen Völkern entsprechend geschehen, was unterschiedlich schwierig sein soll. Jedoch soll auch bereits in Deutschland und im ganzen mitteleuropäischen Kulturkreis das kollektive Karma vollständig entfernt worden sein.

 

Konkret heißt dies, dass das kollektive Bewusstsein in Mitteleuropa frei ist, dass das kollektive Bewusstsein in der deutschen Sprachgruppe von Karma frei geworden ist. Nicht jedoch bedeutet dies, dass es keine Menschen mehr gibt, die noch Karma in sich tragen. Dies ist das persönliche Karma der Seele, wenn jemand sich nicht öffnen möchte[24].

 

Ich erwähnte, dass ich durch einen Umweg dazu gelangt bin, den verschiedenen Peinigern in meinem jetzigen Leben (wozu auch meine Mutter gehört) doch noch vergeben zu können.

Dies wurde mir m.E. bereits prophetisch durch einen Traum vorhergezeigt, den ich am 09.10.1996 erlebt habe und der ausführlich geschildert ist im Kapitel Nr. 15-G >Kosmische Phänomene<.

 

In diesem Traum sah ich das leuchtende astrologische Zeichen des Jupiters am Nachthimmel und vergab meiner Mutter alle ihre Verfehlungen gegen mich. Denn ich hatte ihr auf indirekte Weise (m.E. durch die Qualen und das damit verbundene Leid) die Erfüllung einer weitreichenden geistigen Verheißung zu verdanken. Bei dieser Verheißung kann es sich eigentlich nur um die von mir sehr stark ersehnte Befreiung in die fünfte Dimension handeln, wie dies in den vier Kapiteln Nr. 51, 52, 53 und 54 ausgeführt ist.

 

Seit ihrem Tode habe ich nun von meiner Mutter schon mehrmals geträumt, glücklicherweise nicht zu häufig, sondern in solchen Abständen, dass es gerade erträglich ist. Hier nur einzelne Auszüge:

Am 25. Januar 2008 sah ich meine Mutter im Traum. Sie hatte ein wachsartiges Gesicht, war aber lebendig. Einen Moment lang wusste ich gar nicht, dass sie gestorben war.

Am 05. Februar 2008 hatte ich die Imagination eines Fotos von meiner Mutter aus jüngeren Jahren.

 

Am 11. Februar 2008 klingelte im Traum mein Telefon. Ich fand das Telefon nicht sogleich, weil es unter vielen Sachen verborgen war, die chaotisch herumlagen. In meiner irdischen Realität ist dies so nicht der Fall, sondern alles einigermaßen geordnet. Durch das Chaos im Traum hatte ich Mühe, den Hörer adäquat abzunehmen. Als ich es tat, war ganz leise meine Mutter am anderen Ende der Leitung, wobei ich sie im Prinzip überhaupt nicht verstehen konnte. Ich sagte, sie möge lauter sprechen.

 

Dann hörte ich jedoch im Hintergrund die laute Stimme eines Mannes, der in herrischer Manier dazwischen sprach. Dies war meiner Deutung nach ein Diener Ahrimans aus der Höllendynastie, in deren Hände meine Mutter ganz sicherlich zeitweilig gekommen ist oder kommen wird. Es war ein bisschen so, als ob meine Mutter einen Anruf aus einem Gefängnis tätigen durfte, so wie eines Verbrechens verdächtige Personen in Untersuchungshaft ihren Anwalt oder einen Menschen anrufen dürfen.

 

Natürlich hätte ich aus meinem ewigen Mitleid meiner Mutter gern geholfen, was ich im Traum jedoch nicht konnte. Jedoch betete ich zu der Zeit grundsätzlich täglich für sie und meine anderen Angehörigen und bat darum, dass >Jesus, der Christus Gottes< (Kap. 44) sich um sie kümmern möge.

 

Traum vom 03. Juni 2008: Hier saß ich auf dem Schoß meiner Mutter, wobei ich eine erwachsene Person war. Es herrschte irgendein positives Verhältnis zwischen meiner Mutter und mir. Insgesamt war der Traum jedoch sehr eigenartig.

 

Am 16. Juni 2008 erhielt ich im Traum ein Paket, in dem u.a. eine bestimmte blass-türkisfarbene Strickjacke meiner Mutter enthalten war, die sie m.E. mindestens 30 Jahre lang bis zu ihrem Tode getragen hatte. Und das Paket enthielt ein kleines Briefchen, in dem auf das Jahr 1975 Bezug genommen wurde. Was dies bedeuten könnte, konnte ich nicht mehr mit Sicherheit eruieren – auch wenn ich eine Idee habe, die hier aber irrelevant wäre.

 

Auch am 24. Juli 2008 träumte ich wieder von meiner Mutter, wo sie alle möglichen Kräuterpflanzen ordnete, u.z. an einer konkreten Straßenkreuzung in Berlin-Tempelhof, die mir absolut bekannt ist. Es war eine Stelle, wo meine Großmutter (die von meiner Mutter gehasst wurde) nur 30 Meter entfernt gewohnt hatte. Ich half meiner Mutter bei dem Ordnen.

Dann ging es um die Aufbewahrung von drei Birnen, die sie am Abend essen wollte. Ich wollte sie in einen Kühlschrank tun, der eigenartigerweise auf der Straße vorhanden war – sie aber wollte sie nicht so kalt haben, was ich durchaus verständlich fand. Jedoch war in dem Traum ihre leicht herrische, herrschsüchtige, stark selbstbestimmte Wesensart dieselbe wie zu Lebzeiten.

 

Hintergründe, wodurch ein Mensch herrschsüchtig werden kann, sind bei der >Prophetin Gabriele< (Kap. Nr. 47) angeführt. Sie legt dar, wie nämlich Kasteiung[25] zu Herrschsucht ausarten kann. Dies träfe vollkommen auf meine Mutter zu: Sie hat sich schon von Kindheit an selbst kasteit, indem sie extremen Durst ausgehalten hat, wie hier im Kapitel bereits an einer früheren Stelle geschildert ist. Sie hat von Kindheit an schwer auf dem Feld mitarbeiten müssen, da die Eltern sich nur einzelne Knechte und Mägde leisten konnten.

 

Vermutlich hat sich meine Mutter auch schon diesen überlegen fühlen können, weil sie die Tochter der Landwirtschaftsbesitzer war und insofern selbst erwachsenen Menschen „wie übergeordnet“ war. Ich konnte dies alles aus Schilderungen schlussfolgern. Auch ihre ganze spätere Lebenshaltung war von relativ strenger Selbstzucht geprägt, wobei sie meiner Schwester und mir gegenüber jedoch nicht streng war.

 

Menschen, die sich kasteien, glauben, besser zu sein als alle anderen Menschen. Viele wollen auf diese Weise ihren Nächsten beherrschen. Die Alternative zu Kasteiung ist jedoch Überwindung. Überwunden-Haben bedeutet: Herr über sich selbst zu sein[26].

Meine Mutter schien in vielen Dingen durchaus „Herr über sich selbst“ zu sein. Wie in diesem Kapitel an anderer Stelle ausgeführt ist, war sie m.E. jedoch zu einem gewissen Teil eine Dienerin von Ahriman, der also insofern ihr eigentlicher „Herr“ war (siehe z.B. meinen Traum hier im Kapitel 13-P vor wenigen Absätzen vom 11.Feb.2008). Vermutlich bekam sie durch ihn zusätzliche Kraft und Macht.

 

Am 05. August 2008 hatte ich zunächst eine Traumsequenz, wo sich der Himmel bewegte. Wie dies genau ablief, war mir ein Rätsel. Daran an schloss sich dann eine Szene, in welcher ich neben meiner Mutter seitlich stand, sie mich aber real anscheinend nicht sehen konnte, sondern ich nur ein unsichtbarer Zeuge sein sollte. Von einer Person, die auf der anderen Seite meiner Mutter stand (ich weiß nicht, ob Mann oder Frau, eher eine weibliche Person), wurde meiner Mutter nun ein Foto gezeigt. Welches Bild auf dem Foto war, weiß ich nicht. Ich hörte nur meine Mutter sagen: „Sie sieht ja aus wie ein Engel!“ und dann schlug sie die Hände über ihrem Gesicht zusammen.

 

Ich gestehe, dass ich glaube, dass das Foto mich zeigte und meine Mutter erschrocken war über meinen geistigen Stand. Dies wäre für mich doppelt erschütternd, weil für mich selbst an meinem geistigen Stand nie Zweifel geherrscht hatte und es mir unbegreiflich ist, wie wenig dialektische Menschen[27] überhaupt ein Bewusstsein über geistige Aspekte haben. Was hatte meine Mutter ihr Leben lang geglaubt, mit wem sie es bei mir zu tun hatte?!

 

Natürlich ist klar, dass sie mich für einen x-beliebigen Menschen hielt bzw. als ein Wesen ansah, welches völlig unter ihrer Verfügungsgewalt zu stehen hatte, weil sie es auf die Welt gebracht hat. Ich vermute, dass sehr viele Mütter der früheren Generationen (und so manche auch heute noch) ähnlich empfinden.

 

Die Sozialisation eines Kindes ist eben nach Darlegungen beim TIBETER, dass dessen Lebensvorgänge im Kindheitsstadium in der mütterlichen Aura stattfinden. Obwohl das Kind dadurch zwangsläufig mit der Mutter identifiziert ist, strebt das Kind jedoch immer danach, der Herrschaft der Mutter zu entkommen. Wenn das Kind die notwendige Reife erlangt hat, verstärkt sich das Problem, und der „Zug“ des Vaters beginnt allmählich, den Besitzanspruch der Mutter zu verdrängen. Schließlich ist die Macht der Materie (oder der Mutter) über das göttliche Kind (die Seele) gebrochen. Das Christuskind, frei von der Bevormundung und den klammernden Händen der Mutter, lernt den Vater (= Gott) kennen[28].

 

Tatsächlich habe ich erst ein halbes Jahr nach dem Tod meiner Mutter den Vater-Gott durch HURTAK[29] bewusst erkannt (auch wenn Er mir schon seit 20 Jahren durch die Schriften von LORBER[30] u.a. spirituelle Autoren theoretisch bekannt war). Bis dahin hatte ich mich ausschließlich an >Jesus, den Christus Gottes< (Kap. 44), welcher der Erstgeborene und Erstgeschaute Sohn des Allmächtigen Vaters ist, orientiert und auf Diesen bezogen. Hinzukam allerdings, dass ich Jesus Christus in einer völligen Einheit mit der UR-Gottheit als dem Allmächtigen Vater gesehen habe (gemäß A.WOLF[31]), was jedoch so eine nicht ganz hinreichende Sichtweise zu sein scheint. Näheres darüber findet sich im Kapitel Nr. 44 >Jesus, der Christus Gottes<.

 

Fortsetzung folgt in Teil Q zum Kapitel Nr. 13 >Aurisches Wesen<.

 



[1] eklatant: FN bei 39-B >Auftreten von Blitzen<.

[2] Meine Großeltern mütterlicherseits habe ich persönlich nur als vierjähriges Kind kennengelernt gehabt und kann mich an sie überhaupt nicht erinnern.

[3] Über diesen (widergöttlichen) Schöpfer habe ich erst im Jan.2017 das Kapitel Nr. 73 >Bewusstsein< verfasst nach Anschauungen der Webseite www.bewussstseinsportal.de .

[4] siehe das Kap. Nr. 69 >Allmacht Gottes<.

[5] RIEHLE/S.107

[6] RIEHLE/S.111

[7] tabuisieren: FN bei 28-C >Lichtdienste<.

[8] Entsprechend wie ALICE MILLER (siehe Literaturverzeichnis) sagt auch HIRIGOYEN (S.61) aus, dass in Familien alles dahin gebracht wird, dass das Kind über seine Eltern nicht urteilen kann.

[9] Tolstoj, Leo (Graf): russischer Schriftsteller, *1828, +1910; z.T. stark autobiographisch bestimmte Werke; er versuchte zu einem urchristlichen Leben zurückzufinden (Dienst am Nächsten, Gewaltlosigkeit und Askese); bedeutender Einfluss auf Realismus und Naturalismus; Romane: >Krieg und Frieden<, >Anna Karenina<, Erzählung: >Kreutzersonate< (Meyers Taschenlexikon/S.699).

[10] nukleares Selbst: psychoanalytischer Begriff bei HEINZ KOHUT (in seinem Buch >Narzissmus), welcher den psychischen Kern des menschlichen Selbstes kennzeichnet. Der Begriff ist abgeleitet von „nuklear“, was im engeren Sinn den Atomkern betrifft (D/F/S.501).

[11] KOHUT/Die Zukunft der Psychoanalyse/S.275

[12] Höhere Evolution: siehe FN im Kap. Nr. 53-A >Hoffnung<.

[13] HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.295f.

[14] karmischer Erlass: Die oberste Schöpferebene soll der Menschheit alles Karma in einem Begnadigungsakt erlassen haben und für die Auflösung der karmischen Muster die Hilfe durch die Elohim des Silbernen Strahles gegeben haben (ANSELMI/S.154f.). Diese Hilfe mittels einer Anrufung ist geschildert im Kapitel 40-E >Meditation<, wo auch weitere Ausführungen zum „Ausvibrieren“ von Karma sind. Auch HURTAK (Die Schlüssel des Enoch/S.159) deutet an, dass den Menschen (eventuell schon vor längerer Zeit) das Karma erlassen worden wäre, wenn dies nicht von der widergöttlichen Seite verhindert würde (siehe im Kapitel 39-D >Auftreten von Blitzen< die FN zu „Versiegelung der Chakren).

[15] HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.159

[16] Erwachen: Was es genau bedeutet, erwacht zu sein, ist definiert im Kap. Nr. 39-C >Auftreten von Blitzen<, wo auch der Unterschied zu dem Zustand der >Erleuchtung< angegeben ist, wie dieser sonst hier im Kap. Nr. 2 das Thema ist. Das Erwachen ist des weiteren identisch mit dem Begriff der Erweckung, wie dieses in den Rosenkreuz-Mysterien gelehrt wird. Diese Mysterien sind neben den Mysterien der Erlösung durch den Heiligen Gral und der Kirche Christi besonders thematisiert in einem Essay mit dem Titel „Abendländische Esoterik, Teil II / Christliche Mysterien“, welches ich unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com verfasst habe. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin (insgesamt sind es 25 Exposés über verschiedene esoterische Themen). Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“.

[17] KRYON und die 12 Räte der Tat/An die Lichtpioniere/S.355f. (gechannelt von ANDRE NAMAHIM und ISABELLE ADAMEA)

[18] KRYON und die Zwölf Räte der Tat/An die Lichtpioniere/S.356

[19] Medialer Friedenskreis Berlin: Dieser war eine christlich-spiritualistische Gemeinschaft, die Séancen abgehalten hat und u.a. Worte von INTERPLANETARIERN empfangen hat, z.B. von dem SANTINER ASHTAR SHERAN (über den sonst Darlegungen im Kap. Nr. 52 >Bitterer Wein< existieren). Der Kreis existierte von 1995 bis 2005. Medien waren die Geschwister Uwe Speer und Monika-Manuela Speer, welche die Durchsagen meist als vollautomatische Schreibmitteilungen erhielten, wobei die Botschaften unbewusst durch die Medien aufgenommen worden sind. Die Medien waren erst 15 bzw. 17 Jahre alt, als sie mit ihrer Arbeit unter Aufsicht ihres Vaters Herbert Viktor Speer unter Beteiligung mehrerer anderer Personen mit ihrer Arbeit begonnen haben. Die dazugehörige Webseite lautet: http://psygrenz.de/ufologie/analle/diamat.htm .

[20] http://www.psygrenz.de/ufologie/harmag/harmag02.htm (Aussage zwischen 1995 und 2005)

[21] KRYON und die Zwölf Räte der Tat/An die Lichtpioniere/S.356

[22] KRYON und die Zwölf Räte der Tat/An die Lichtpioniere/S.357

[23] KRYON und die Zwölf Räte der Tat/An die Lichtpioniere/S.358

[24] KRYON und die Zwölf Räte der Tat/An die Lichtpioniere/S.359

[25] Kasteiung: Hierüber befinden sich bereits Darlegungen im Text und in einer FN bei 2-A >Erleuchtung<.

[26] (Prophetin) GABRIELE/Der Innere Weg/S.690

[27] dialektische Menschen: FN bei 1-A >Einleitung< und in 13-B >Aurisches Wesen<.

[28] TIBETER/Esoterisches Heilen/S.464f.

[29] HURTAK/Die Schlüssel des Enoch

[30] LORBER/Die Haushaltung Gottes/Bd.1/Kap.166

[31] WOLF/UR-Ewigkeit in Raum und Zeit