Kim Carrey:
Sternenschnee (72)
Esoterische Studien einer Autobiographie
13. Aurisches Wesen, Teil R
Jedenfalls las ich am 13. Mai 2009 bei BERT HELLINGER genau dieses: dass manche Kinder ihre Eltern verachten würden. In solch einem Fall sei zur Versöhnung vorher noch etwas Spezielles notwendig, nämlich man müsste den Eltern ausdrücklich die besondere Ehre geben – mindestens durch innerliche Aussagen.
BERT HELLINGER geht dann noch weiter insofern, als das Kind sich zu dieser Ehrerbietung (mindestens innerlich) vor seine Eltern knien soll und sich bis auf den Boden vor ihnen verneigen soll, ihnen die Arme mit nach oben geöffneten Händen entgegenhalten soll, bis das Kind sagen kann: „Ich gebe dir – ich gebe euch – die Ehre“ oder „Bitte, seid mir nicht böse“ oder „Ihr habt mir sehr gefehlt“ oder Ähnliches[1]. Ich gestehe, dass ich dies bisher nicht in dieser Weise vollziehen konnte und ich gestehe weiter, dass ich hoffe, darum herum zu kommen, indem ich von meinen Eltern (sowie von allen weiteren Verwandten und Ahnen) vollkommene Freiheit und Loslösung für mich erbitte und ich ihnen insofern vollkommen zu vergeben bereit bin.
Dabei merke ich beim Tippen dieses letzten Satzes, dass eben dasjenige fehlt, nämlich dass ich sie um Vergebung bitte, was daran liegt, dass ich mein gesamtes Verhalten als reaktiv zu ihnen empfinde (und mich als Opfer sehe), was jedoch vermutlich nicht die gesamte Wahrheit darstellt.
Wenn ich meine Schuld erkennen sollte, werde ich diese eingestehen und entsprechend um Verzeihung bitten.
Zugleich spielen so viele weitere Dinge eine Rolle, die ich niemals alle auf lineare, psychische und nicht einmal auf geistige Weise bewältigen könnte, wenn ich nicht von all diesen Bindungen durch den Allmächtigen Vater[2], durch die Göttliche Mutter (= den Heiligen Geist Shekinah) und durch den göttlichen SOHN >Jesus, den Christus Gottes< karmisch freigesprochen werde, d.h. dass mir alle diese Bindungen, Verstrickungen und Schulden karmisch erlassen werden[3].
Glücklicherweise habe ich keine Schwierigkeiten, mich vor der Inkarnation der Göttlichen Mutter, der >Avatarin< Mutter Meera hinzuknien, wie dies im Kapitel >Avatarin< geschildert ist, und ich verbeuge mich innerlich auch täglich vor dem Allmächtigen Vater und vor >Jesus, dem Christus Gottes<.
Am 14. Mai 2009 las ich erneut in dem Buch von BERT HELLINGER und träumte (bzw. es war mehr wie ein reales Erlebnis in der Astralwelt) dann kurz vor dem Aufwachen in der folgenden Schlafperiode, wie ich meine Mutter wohl per Telefon anrief. Dabei sagte ich: „Ich wollte dich bloß mal fragen …“. Was dies war, was ich fragen wollte, wusste ich schon unmittelbar nicht mehr bzw. es war wohl so, dass ich diese Frage gar nicht stellen konnte; denn meine Mutter sagte wohl sofort: „Du kannst mich mal!“ und legte auf.
Die Diktion dieses Satzes war für mich ganz eigenartig, da ich meine Mutter nicht absolut vorrangig in dieser Weise erlebt habe, obwohl ja auch hier in der Autobiographie (sowohl in diesem Kapitel >Aurisches Wesen< im Zusammenhang mit der Fußnote über „Trivial- oder Fäkalsprache“ als auch im Kapitel >Überlastung<) an einer anderen Stelle eine primitive Ausdrucksweise dargelegt ist. Diese waren aber auch gewisse Ausnahmen bei ihr. Sonst war sie etwas vornehmer.
Am 21. Oktober 2009 hatte ich im Halbschlaf den Traum bzw. die Imagination, dass meine verstorbene Mutter (also aus dem Jenseits) bei mir per Telefon anrief und weinte. Es kamen m.E. keine weiteren Inhalte zur Sprache. Ich wurde danach wach und betete für sie mehrmals um die Erbarmung durch >Jesus, den Christus Gottes<; denn ich hatte sofort Mitleid mit ihr.
Fast völlig zusammenhanglos fand ich auf der Rückseite zu Notizen des Kapitels >Aurisches Wesen< im Dezember 2009 folgende herausgeschriebene Zeilen: „Jegliches Leid u.ä. beruht auf geistigem Irrtum. Wäre der Mensch in der Liebe, so würde er nicht kennen Verbrechen, Leid, Krieg, Not und Krankheit, begrenztes Bewusstsein. So jedoch schmachten Teile von GOTTES SELBST unter dem Irrtum der Zweiteilung des Bewusstseins in Leid, Krankheit, Sklaverei und in düsteren Gefängnissen und dies alles beruhend auf Irrtum“[4].
Diese Notizen stammen aus einem Buch mit dem Titel >ICH BIN Friede im Reich des Friedens< von JOHANNES HAGENBUCH von 1958. Es handelt sich dabei um eine Offenbarung aus dem Bereich der vierten Dimension, die von HAGENBUCH nicht medial, sondern intuitiv aus der höheren geistigen Welt empfangen wurde, und ihm von dort durch einen sehr großen Meister mit Namen „Mammut Ngunogi“ übermittel worden ist.
Am 13. Januar 2010 hatte ich einen Traum, in welchem mir nachträglich wie von höherer Warte aus gezeigt wurde, „dass meine Mutter in meiner Kindheit mit mir Spiele vollzogen hatte, die meine Selbständigkeit, Intelligenz und Authentizität gefördert hätten“. So wurden mir diese Begriffe in dem Traum mit Evidenz vermittelt.
Real kann ich mich an solche Durchführung von Spielen nicht direkt erinnern. Jedoch glaube ich, dass meine Mutter grundsätzlich meine Schulleistungen sowie die Durchführung der Hausarbeiten und das Erüben des Lernstoffs positiv bejaht hat, ohne mich jemals unter Druck zu setzen. Dies im Unterschied zu meinem Vater, der versucht hat, mich bezüglich meiner Schulleistungen eher zu beleidigen und herunterzudrücken, was im Kapitel >Ursprungsfamilie< geschildert ist. - Sollte dieser Traum der Wahrheit entsprechen, so möge meine Mutter dafür reich gesegnet sein, und ihr möge allein deswegen ein großer Teil ihrer Schuld an meinen Qualen vergeben sein.
Aus Anlass dieses Traumes ist in mir der Gerechtigkeit halber auch das Bedürfnis entstanden, doch folgende weitere positive Verhaltensweisen meiner Mutter mir gegenüber zu erwähnen:
a) Sie hat sowohl weder meine Schwester noch mich zu irgendwelchen Hausarbeiten herangezogen, als wir Kinder waren, und hat stattdessen uns sehr viel Zeit gegeben, damit wir draußen oder in der Wohnung spielen konnten. Der entscheidende Grund war ihre eigene Reflexion, dass sie von ihren Eltern schon als Kind zu prinzipiell schweren Arbeitsleistungen auf dem Feld im Rahmen der elterlichen Landwirtschaft herangezogen worden war, was sie letztlich doch wohl nicht so gut fand. Dies obwohl sie ihre eigene Mutter niemals kritisierte und stattdessen sehr verehrt hat. Dass meine Mutter uns Kinder zu keinerlei Hausarbeiten herangezogen hat – auch dafür soll sie reich gesegnet sein.
b) Als Kind hatte speziell ich (von meiner jüngeren Schwester ist mir dies nicht ausdrücklich bekannt) keinerlei Appetit und auch wohl kaum irgendwelchen Hunger, weshalb meine Mutter mit mir zum Arzt ging, weil sie glaubte, ich sei krank im Sinne von psychisch begründeter Magersucht. Der Arzt meinte jedoch, mein Körpergewicht sei noch im Rahmen des Vertretbaren und ich würde wohl nicht die absoluten Merkmale einer Magersucht aufweisen. Tatsächlich war ich, obwohl ich fast nichts aß, nicht 100-ig abgemagert, sondern hatte in Wahrheit eine optimale Figur. Meine Mutter hatte des weiteren für meine Appetitlosigkeit sehr großes Verständnis. Diese Appetitlosigkeit äußerte sich darin, dass ich nicht bereit war, die übliche Nahrung (wie Fleisch, Wurst, Käse, Brot usw.) aufzunehmen, sondern fast nur von Milchsuppen und Griesbrei ernährt wurde (was natürlich wiederum Nährwerte enthielt). Diese kochte meine Mutter bereitwillig für mich und zwang mich zu keinerlei anderen Nahrungsmitteln. Auch wenn mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit die elterlichen Lebensbedingungen, denen ich von Geburt an ausgesetzt war (wie im Kapitel >Ursprungsfamilie< geschildert), zu meiner gewissen Magersucht geführt hatten, so soll doch das sekundär positive Verhalten meiner Mutter (dass sie mich nicht zum Essen gezwungen hat) ihr auch segensreich in der geistigen Welt oder in einer nächsten Inkarnation vergolten werden.
Diese Aussagen über die Vergebung ihrer Schuld mir gegenüber und der Wunsch des Segens für sie habe ich hier aus Anlass des Traumes vom 13.01.2010 von mir aus so ausgesprochen. Dabei musste ich daran denken, wie ich vor vierzehn Jahren bereits einen Traum hatte, der mit dem Jupiterzustand in Verbindung stand und in dem ich meiner Mutter all ihre Verfehlungen mir gegenüber vergab; da ich wohl meinen geistigen Fortschritt z.T. den durch sie zugefügten Qualen (oder ihren „geistigen Schulungsbedingungen“ für mich) zu verdanken hatte. Dieser Traum mit dem Jupiterzustand ist geschildert im Kapitel >Kosmische Phänomene< zum Datum des 09.10.1996.
Ende des Kapitels Nr. 13 >Aurisches Wesen<.
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