Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (77)

Esoterische Studien einer Autobiographie

14. Ursprungsfamilie, Teil E



Zunächst Aussagen über die „Kinder der Sonne“: Diese „haben große Macht, ihr Hauch ist stärker, denn der kleinen Erdenkörper größter Sturm, und vor ihren Gedanken beugt sich ihre Welt und treibt neue Flammen aus ihren weiten Triften“1, so lautet die etwas altmodische und trotzdem zeitlose Beschreibung bei LORBER, die er um 1840 durch das Innere Wort vom Allmächtigen empfangen hat. Den Sonnenwesen ist ihr Besitz zu ewigem uneingeschränktem Eigentum gegeben. Sie sind mächtige Herren ihrer Welt und wohnen in Palästen, die an Glanz und großer Pracht alles Erdenkliche überbieten2.


Nun soll die Charakterisierung eines sich auf der Erde entwickelnden „Gotteskindes“ angeführt werden. Der Allmächtige Selbst spricht durch LORBER: „Die aber Meine Kinder sind und sein wollen, müssen schwach sein, und ihre Schwäche muss erst eine Kraft werden in Mir. … Meine Kinder beten Mich an in ihrem Feuer … (und) dürfen nicht bleiben, was sie sind, sondern müssen verzehrt werden, damit sie in ihrer Vernichtung erst Das werden, was sie sein sollen“3.


Und der HERR spricht zu den „Kindern der Sonne“: „Wollt ihr … Meine Kinder werden, da müsset ihr nicht gewinnen, sondern nur alles verlieren wollen. Denn wie euer Los als Kinder der Sonne ein solches ist, dass ihr euch schmücken könnet mit ewig wachsenden Schätzen und Reichtümern, so ist andererseits das Los Meiner Kinder, stets ärmer zu werden, und das insoweit, dass sie nicht einmal das eigene Leben als ihnen eigen betrachten dürfen“4.


Ein werdendes „Gotteskind“, welches einmal ein „Lichtkind“ im geistigen Reiche war und nun ein armer „Erdenwurm“ ist, muss sich alles mit den eigenen Händen erarbeiten und dieses Erarbeitete dem HERRN darbringen (Ihm weihen5), welcher dann erst den Erdenmenschen wieder mit Seinen Gaben beschenkt.


Die Erdenkinder müssen Hütten bewohnen, vor deren Niedrigkeit und gänzlicher Glanzlosigkeit den Sonnenkindern schaudern würde. Und der Allmächtige spricht noch einmal zu den Sonnenwesen: „Wollt ihr Meine Kinder werden, so müsset ihr solches bedenken und alle Vorteile eures Lebens auf ewig (relativ gemeint für das Erdenleben; Anm.d.Verf.) fahren lassen. Selbst euer Leben mit seinem klarsten Bewusstsein muss Mir geopfert werden; nichts dürfet ihr behalten als eure gänzlich ausgeleerte Wesenheit“6.


Wenn auch die Sonnenwesen Gefäße göttlichen Lebens sind, so kann der ewige Geist Gottes in der Flüchtigkeit ihres Lichtes nicht wohnen. Sondern der ewige Geist Gottes benötigt als Wohnstätte eine große Festigkeit, welche nur durch eine Erdeninkarnation erworben werden kann. Diese Festigkeit in dem werdenden Gotteskind ist notwendig, damit es dem allmächtigen Feuer der ewig göttlichen Liebe widerstehen kann7.


Die „Sonnengötter“, wie sie anderswo genannt werden, verfügen über einen mächtigen Willensstab, so dass ihre Welt unter der großen Zwangsmacht ihres Willens erbebt. Demgegenüber müssen die werdenden Gotteskinder auf der Erde ein schweres Querholz auf ihre Schultern lagern (es ist damit das Kreuz der Materie gemeint; Anm.d.Verf.), welches sie zu Boden drückt und ihnen den Tod gibt. Erst aus diesem Tod können sie dann auferstehen und werden Gott gleich. Dies insbesondere dadurch, dass sie Gottes Willen bis auf den letzten Tropfen in sich aufnehmen.


Eine unerlässliche Bedingung zur Kindschaft Gottes ist denn auch, dass sie sich dem Willen Gottes vollkommen untertan machen. Dazu müssen sie „in ihrer Freiheitsprobeperiode fortwährend die Last Meines Willens tragen lernen und müssen durch das Feuer Meines Eifers unter vieler Angst und Qual sich gänzlich verzehren lassen, damit sie dadurch dem endlosen ewigen Feuer Meines Willens für ewig verwandt werden“8, erklärt der Allmächtige.


Es wird dann bei LORBER dargelegt, wie die meisten „Sonnengötter“, welchen dies offenbart wurde, vollkommen davor zurückscheuen, genau diesen Erdenweg zu gehen9. Denn für sie würde dies einen Weg von der größten Freiheit bis zur niedrigsten Knechtschaft bedeuten oder anders ausgedrückt: ein Weg von der größten Seligkeit, Wonne und ununterbrochenem Wohlbefinden in die größte Trübsal, das größte Elend und durch unerträglichen Schmerz10.


In dem vorstehenden Zusammenhang wird dann noch der Unterschied zwischen den zur Gotteskindschaft auferweckten Erdenmenschen und den gewöhnlichen Erdenmenschen (= den sog. dialektischen Menschen11) angesprochen. Die Ersteren handeln nach dem in ihnen vorgefundenen ewigen Gesetz der göttlichen Ordnung, während der gewöhnliche Mensch nach den von außen her gegebenen Gesetzen handelt (oder gegen die Gottesgesetze verstößt; Ergänzung der Verf.).


Damit der in sich selbst geweckte Mensch nach den göttlichen Gesetzen handeln kann, wird er immer tiefer nach innerer Weisheit streben durch stille Selbsttätigkeit und Selbsterfahrung des eigenen Geistes12. Eine Aussage bei JAKOB LORBER lautet übrigens, dass „Glückskinder“ keine Gotteskinder seien und umgekehrt: Ein Gotteskind ist in der Welt kaum ein Glückskind13.


Dass ich selbst eine Angehörige der Sternensaat sein könnte (was bei LORBER als Licht- oder Gottes-Kindschaft bezeichnet wird), war mir subjektiv klar geworden über die umfangreichen hochheiligen Darlegungen von ANITA WOLF in dem Werk >UR-Ewigkeit in Raum und Zeit<14, zu dem ich bereits um 1988/1989 gelangt war15.


Durch das Lesen des Werkes von A.WOLF stellte sich bei mir ein Bewusstsein ein, wie sich die verschiedensten (vorwiegend charakterlichen und gemütsmäßigen) Unterschiede zwischen mir und anderen Menschen (selbst guten Freund/innen; siehe im Kapitel Nr. 38 >Freundschaft<) begründeten und brachte mir eine erste seelische Erleichterung.


Erst viele Jahre später hatte ich dann am 19. Dezember 2006 einen Traum, wo ich wie ein Stern innerhalb des Sternbildes des großen Wagens gewesen war, und ich habe damals vermutet, dass dies mein Heimatplanet sein könnte. Dieser Planet war im Sternbild des Großen Wagens, einem Teilstück des Großen Bären. Wiederum 1 ½ Jahre nach dem Traum (also ca. im Juni 2008) habe ich zu meinem Erschrecken bei HURTAK in >Die Schlüssel des Enoch< gelesen, dass das dortige Sterngebiet des Großen Bären zu dem Herrschaftsreich von widergöttlichen Wesenheiten gehört, so dass ich die Befürchtung in Betracht ziehen muss, vom Ursprung her auch eine widergöttliche Wesenheit der gefallenen Hierarchie sein zu können (was ich jedoch nicht wirklich glaube).


Allerdings würde ich mich dann auf dem Umkehrweg befinden. Eventuell hatte der Traum jedoch auch eine andere Bedeutung, was im Kapitel 15-K >Kosmische Phänomene< zu dem Datum des 19.12.2006 geschildert ist.

Auch im Kapitel 9-A >Supramentale Wesen< ist von 2003/2004 ein Traum dargelegt, welcher auf eine geistige Herkunft hindeuten könnte. Mit Sicherheit weiß ich natürlich nicht, ob ich wirklich zu dieser Sternensaat gehöre, ich richte mich aber dementsprechend in meinen Bestrebungen aus.


Ein Angehöriger der Sternensaat hat auch eine Seelenfamilie (= spirituelle Familie) dort, von wo er ursprünglich herkommt, und er hat auch eine zweite Hälfte seines eigenen Höheren Selbstes. Dieses Wesen wird als „Zwillingsflamme“ bezeichnet und ist vollkommen mit der Seele des Lichtarbeiters verbunden. Darin liegen viele Probleme der gerade höher entwickelten Menschen begründet, dass sie den zu ihnen passenden irdischen Lebenspartner nicht finden, weil dieser gar nicht auf der Erde inkarniert ist. Weiteres darüber ist im Kapitel 37-C >Eifersucht< geschildert.


Hier jedoch geht es um die Seelenfamilien. Diese Wesen sind zur selben Zeit wie die betreffenden Lichtarbeiter erschaffen worden, am selben Ort des Universums und auf dieselbe Weise und sie haben dieselben Charakteristiken. Die meisten Angehörigen dieser Seelenfamilien sind nicht in der dritt-dimensionalen Wirklichkeit. Der Aspirant wird erst dann wieder mit ihnen die Wiedervereinigung feiern können, wenn er selbst in höhere Dimensionen16 aufgestiegen ist17.


Die meisten irdischen Eltern der inkarnierten Lichtarbeiter sind keine Angehörigen dieser Seelenfamilie. Nach bereits aus dem Internet referierten anderslautenden Thesen im Kap. 14-B1 soll jedoch ein Elternteil aus dieser Seelenfamilie (oder jedenfalls aus dem geistigen Reich) stammen.

Was jedoch mit größerer Wahrscheinlichkeit der Fall sein soll, besteht darin, dass die eigenen Kinder eines Lichtarbeiters zu seiner eigenen Seelenfamilie gehören18, wobei ich selbst durch einen Schwangerschaftsabbruch19 kinderlos20 geblieben bin.


Wie bereits bei ANGELIKA PEICK zu Beginn dieses Kapitels (14-A) erwähnt, ist es oft für einen Angehörigen der Sternensaat als Kind in dieser Welt mit sehr viel Liebesfähigkeit nicht möglich, diese Liebe auch in seiner weltlichen Familie zu verbreiten; denn dort begegnen ihm unter Umständen nichts als Feindseligkeit und Missverständnisse, so dass er gegen diese Negativität nur sehr schlecht ankommt.


Am 04. Januar 1997 findet sich in meinem Tagebuch eine Notiz, dass ich einmal vor Jahren gelesen hätte: Viele Menschen wären erstaunt darüber, wenn sie wüssten, in welchem Verhältnis jetzt nahe Verwandte zu ihnen stehen. Oft seien diese Menschen in vergangenen Leben ihre ärgsten Feinde gewesen.


Und am 15. Mai 2008 habe ich von dem Kabarettisten PELZIG die Aussage aus seiner Fernsehsendung (>Pelzig unterhält sich< in der ARD) mitgeschrieben: „Die Familie ist der genetische Zusammenschluss von Menschen, die sonst vielleicht Feinde geworden wären“.

Hypothesen über einen karmischen Ausgleich bezüglich einer solchen familiären oder verwandtschaftlichen Feindschaft habe ich bereits im Kapitel Nr. 13-J+M >Aurisches Wesen< zu meiner Mutter ausgeführt.


Unter den esoterischen Gelehrten soll es nach HEINDEL eine bekannte Tatsache sein, dass viele hervorragende Egos21 von der Inkarnation abgehalten werden, nur weil sie keine Eltern finden konnten, die rein genug wären, sie mit den nötigen Körpern zu versehen. Eine Folge davon, dass nicht genügend solcher hervorragender Egos auf die Erde kommen, soll sein, dass dadurch der Niedergang einer jeweiligen Rasse verursacht wird22.


Für solche Individuen, die dann doch zur Erde herabsteigen, ist es schwer, gute (körperliche) Träger in einer Umgebung zu finden, in der sie ihre Fähigkeiten entfalten können, um sich selbst und der übrigen Menschheit dauernd zum Segen sein zu können. „Ins Leben tretende Egos müssen manchmal die Gelegenheit unter ungünstigen Umständen ergreifen. Andere Egos, die das nicht tun können, müssen warten, bis sich eine für sie günstige Umgebung bietet“23. So werden die Sünden der Väter an den Kindern heimgesucht.


Mit seiner irdischen Familiengruppe wird der Mensch für gewöhnlich aus zwei Gründen verbunden24:

    1. um das Karma auszuwirken und seine Schulden zu bezahlen und

    2. um einen ganz bestimmten physischen Körper zu empfangen, dessen das Ego bedarf, um sich in angemessener Weise auszudrücken.

Die karmischen Gründe, weshalb ein Mensch mit anderen Mitmenschen zusammengeführt wird, sind dargelegt im Kapitel 38-C >Freundschaft<.


Die Begegnung mit Feindseligkeiten und Missverständnissen kennzeichnet zu einem gewissen Teil auch meine Kindheitsfamilie, was sich insbesondere in meinen Träumen gezeigt hat. Am eklatantesten25 ist natürlich die reale Beziehung mit meiner Mutter, wie sie im Kapitel Nr. 13 >Aurisches Wesen< ausgeführt ist, dass ich dort allein nach rein weltlichen Empfindungen meine Mutter schon als größten Feind meines Lebens bezeichnet habe.


So hatte ich am 25. Oktober 2006 genau ein solch feindseliges Erlebnis im Traum, den ich in meinem Tagebuch als regelrechten Albtraum bezeichnete: Ich wurde in meiner eigenen Familie vollkommen angefeindet und vielschichtig angegriffen. Meine Familie bestand dabei aus meinem Vater als Hauptfeind, dann aus meiner Mutter, meiner Schwester (wobei noch eine Freundin von ihr dabei war), meiner Großmutter väterlicherseits und einem weiteren älteren Mann (eventuell eine Art Onkel, den ich nicht identifizieren konnte), der für mich jedoch im Dunkel blieb und nicht erkennbar war.


Unter anderem kam es in dem Traum zu einem richtig schwerwiegenden körperlichen Kampf zwischen meinem Vater und mir (was sonst real niemals der Fall gewesen war). Im Traum jedoch rangen wir miteinander, schlugen uns und ich biss meinen Vater. Als Strafe wurde mir mein Zimmer genommen und ich bekam nur eine Sitzecke in dem größeren Wohnzimmer. Es war alles total schrecklich.


Auch meine Mutter und meine Schwester stellten sich mir völlig feindselig gegenüber. Ich erwachte vor Schrecklichkeit aus diesem Albtraum auf und eine Minute später setzte ein durchdringender >Signalton< (siehe dortiges Kapitel Nr. 31) in meinem linken Ohr ein, während ich zur Neutralisierung des Traumes betete und darüber nachdachte. Ähnliche Träume der Feindseligkeit durch meine Familienmitglieder hatte ich über mehrere Jahre verteilt vielleicht zehn Male gehabt, so wie dies alles gar nicht der Realität in meinem jetzigen irdischen Leben in dieser Krassheit26 entsprochen hat.


Am 14.10.2004 hatte ich protokolliert: Ein wiederkehrendes Thema in verschiedenen Träumen ist: Meine Schwester27 wird insbesondere von meinem Vater vorgezogen und ich werde wie Aschenputtel behandelt. Auch meine Schwester steht mir in den Träumen nicht so positiv gegenüber wie unser reales weltliches Verhältnis war. Meine Mutter ist in dieser Viererkonstellation eigenartigerweise (vgl. das Kapitel Nr. 13 >Aurisches Wesen<) noch am neutralsten mir gegenüber, steht aber doch eher auf der Seite meines Vaters bzw. immer hinter seinem Rücken.


Dass ich gegenüber meiner Schwester so benachteiligt worden wäre, habe ich real so überhaupt nicht erlebt bzw. hatte dies gar nicht richtig bewusst. Dies kann damit zu tun haben, dass in der Realität mir meine Mutter und mein Vater insgesamt gefühlsmäßig relativ gleichgültig waren, soweit dies in mein Bewusstsein gedrungen ist. Ausnahme mag die frühe Kindheit bis zum 4. oder 6. Lebensjahr gewesen sein (wo ich doch wohl sehr an meiner Mutter gehangen habe, da ich mich durch viele Trennungen immer nach ihr sehnen musste, was noch in Teil 14-H geschildert wird) aber danach habe ich mich innerlich irgendwie von meinen Eltern verabschiedet; denn ich war spätestens ab dem Schuleintritt vollkommen mit den ganzen Lerninhalten beschäftigt, die mich überwiegend brennend interessierten.


Ich war als Kind total wissensdurstig, lerneifrig und war jahrelang die Klassenbeste, was mein Hauptlehrer statistisch anhand der Zeugnisnoten über mehrere Jahre hinweg akribisch errechnete. Auch alle anderen Lehrer achteten mich und brachten mir die Zuneigung und Anerkennung entgegen, die mein Vater völlig vermissen ließ. Selbst der Physik- und Chemielehrer, für den sonst alle Schüler Idioten waren, machte bei mir eine Ausnahme, was er öffentlich kundtat.


Anders als man dies oft hört, war ich auch von meinen Mitschülern nicht als unliebsame Streberin verpönt, sondern war sogar jahrelang unfreiwillig zur Anführerin einer Mädchen-“Gang“ auserkoren worden, was vermutlich mit meiner von allen geachteten Sportlichkeit zu tun hatte. Auch bin ich immer und ewig (auch unfreiwillig) zur Klassensprecherin gewählt worden, was mir eigentlich insgeheim auf den Geist ging.


Selbst der attraktivste Mitschüler, der mir in Wahrheit auch sehr gut gefiel, war jahrelang hinter mir her. Jedoch war ich in dem Alter zwischen 13 und 16 Jahren zu spröde, als dass ich darauf positiv hätte eingehen können. So war ich immer schnippisch28 zu ihm, was ihn nur noch mehr anstachelte. Aber seine Versessenheit auf mich brachte mir natürlich weitere Achtung ein.


Und so war die Schule (und alles drum herum) meine Welt, in der ich lebte. Hinzukam, dass ich schon als Kind ungeheuer viele Kinderromane las, die mich alle fesselten. Für die Persönlichkeiten meiner Eltern war da gar kein Raum. Ich hatte nur den einen Wunsch: dass sie mich in Ruhe lassen sollten.


Nur zu meiner Schwester hatte ich innerfamiliär eine gewisse Beziehung. Real war ich mit ihr am nahesten seelisch verbunden und sie stand von ihrer Seite aus mir näher, als dass sie sich zu meinen Eltern gehalten hätte – dadurch habe ich eventuell eine Bevorzugung von ihr gar nicht bemerkt. Insbesondere ab dem Jugendalter war die Beziehung mit meiner Schwester fortgesetzt von Solidarität und Zuneigung geprägt war.


Von der Psychologie her würde man alle Familienmitglieder als eigene innere seelische Instanzen interpretieren. Ich selbst befürchte jedoch etwas ganz anderes: Ich fürchte, dass die Erlebnisse dieser Familienträume bereits eine Vorschau sind auf Erlebnisse, die mich im Nachtodlichen Leben im Kamaloka29 real ereilen könnten, sofern ich nicht rechtzeitig aus dem Anti-Universum befreit werde.


Mein Vater hat übrigens in der Realität häufiger zu mir hasserfüllt gesagt: „Du bist ja gar nicht so schlau, wie du immer tust“. Ich stand diesen Aussagen vollkommen fassungslos gegenüber, ja ich habe den ungeheuren Hass, der aus ihnen sprach, damals gar nicht richtig wahrgenommen. Ich dachte mehr in der Richtung: „Mein Vater hat ´ne Meise. Der spinnt. Was will der von mir“? Ich wusste tatsächlich in den Situationen überhaupt nicht, was meinen Vater jeweils veranlasst hatte, so etwas zu sagen.


Erst in den letzten 10 Jahren (Aussage von 2007) ist mir überhaupt darüber eine Erinnerung wiedergekommen. Dreißig Jahre lang davor existierten diese Dinge gar nicht für mich, weil ich mit den Beziehungen zu all den Männern beschäftigt war, auf die ich mich eingelassen hatte.

Ein reales, subjektiv sehr positives Erlebnis hatte ich allerdings mit meinem Vater in der Kindheit, als ich ungefähr sieben Jahre alt war und er mit mir zum Rodeln ging. Dieses Erlebnis ist geschildert im Kapitel 43-B >Schnee< zu einem Silvesternachmittag (angeführt nach einem Traum vom 20.09.2000).


Fortsetzung folgt in Teil F zum Kapitel Nr. 14 >Ursprungsfamilie<.

1 LORBER/Die Geistige Sonne/Bd.II/S.112

2 LORBER/Geistige Sonne II/S.113

3 LORBER/Geistige Sonne II/S.112f.

4 LORBER/Geistige Sonne II/S.113

5 Weihen: Dies ist als ein geistiger Vorgang aufzufassen, welcher über das Gebet erfolgt, insofern der religiöse Mensch alles Gott als Weihe übergibt (also Ihm weiht oder aufopfert) und um Transformation des Übergebenen bittet (weiteres über das Weihen, Segnen und Aufopfern findet sich im Kapitel 23-F >Priesterseele<).

6 LORBER/Geistige Sonne II/S.113

7 LORBER/Geistige Sonne II/S.113f.

8 LORBER/Geistige Sonne II/S.115

9 LORBER/Geistige Sonne II/S.115

10 LORBER/Geistige Sonne II/S.102

11 dialektische Menschen: FN im Kap. 1-A >Einleitung<.

12 LORBER/Geistige Sonne II/S.105

13 LORBER/Jenseits der Schwelle/S.80

14 WOLF/UR-Ewigkeit

15 Das Werk >UR-Ewigkeit in Raum und Zeit< von ANITA WOLF wurde sogar schon 1960 veröffentlicht, also schon lange bevor die Informationen von ERIC KLEIN 1990 in den USA gechannelt worden waren (Anm.d.Verf.).

16 Dimension: FN bei 53-C >Hoffnung<, wo sich auch in einer anderen FN Aussagen über die „nullste Dimension“ befinden.. Dritte D.: FN bei 4-C >Asketische Versuche<; Vierte D.: FN bei 39-B >Auftreten von Blitzen<; Fünfte D.: FN bei 38-D >Freundschaft<, bei 15-G >Kosmische Phänomene<, im Text bei 53-E >Hoffnung< und im Text bei 64-i+J >Zorn der Eliten<.

17 KLEIN/S.63f.

18 KLEIN/S.64

19 Schwangerschaftsabbruch: FN 30-D >Erdgebundene Seele< und Text bei 7-G >Tyrannei<.

20 kinderlos: Text im Kap. 56-B >Öffnen der Tore<, Text im Kap. 37-F >Eifersucht< und Text im Kap. 55-F >Neue Zeit<.

21 Ego: siehe Text im Kapitel 5-B >Herabkunft des Engels< zur FN „Engel der Gegenwärtigkeit“. Weitere Darlegungen finden sich in der FN zu „Höheres Selbst“ im Kap. Nr. 2-C >Erleuchtung<.

22 HEINDEL/S.468f.

23 HEINDEL/S.469

24 TIBETER/Okkulte Meditation/S.130

25 eklatant: FN bei 39-A >Auftreten von Blitzen<.

26 Krassheit: krass: sehr stark, sehr groß, ungewöhnlich, krasser Gegensatz, in krassem Widerspruch zueinander stehend (HERMANN/Rechtschreibung/S.580f.)

27 Schwester/Geschwister: Was es bedeutet, wenn man im Traum von seiner Schwester (oder von seinem Bruder oder allgemein von Geschwistern) träumt, ist dargelegt im Kapitel Nr. 45-K >Seelenwachstum< im Zusammenhang mit einem Traum vom Zeitpunkt 37(II) (H). (Die zeitpunktmäßige Verschlüsselung ist erfolgt wegen der >Spirituellen Gemeinschaft<; siehe zu Beginn des dortigen Kapitels Nr. 27).

28 schnippisch: naseweis, kurz angebunden und von oben herab (nur von Mädchen); ein schnippisches Ding (HERMANN/Rechtschreibung/S.835).

29 Kamaloka: siehe frühere FN hier im Kapitel Nr. 14-A.