Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (88)

Esoterische Studien einer Autobiographie

15. Kosmische Phänomene, G



Am 03. März 2004 sah ich am Himmel (innerhalb des Traumes) besondere Zeichen und Sternenkonstellationen, die sich bewegten. In Teil 15-F ist in einer Fußnote die generelle Bedeutung von Zeichen am Himmel benannt.

Unser gesamtes Weltall im Kleinformat erschien mir in einem Traum am 29. Mai 2004. In dem Weltall war ein Kreis, der etwas hervorgehoben war und in welchem unzählige Sterne waren. Dabei war das All irgendwie golden1.

In einem Traum am 27. Dezember 2004 waren einige Menschen um mich herum und um uns alle war der Himmel bunt, künstlich, wie mit bunten Smarties und bunten Lakritzstücken.


Auch am 07. Januar 2005 traten „künstlich“ erscheinende Sterne am Himmel auf, als ich mit drei anderen Menschen in einem Viereck aufgeteilt (an jeder Ecke befand sich ein Mensch) dastand und wir kirchliche Lieder sangen. Die Sterne waren alle ganz eng aneinander gedrängt. Und dann war gleichzeitig wie geistig anwesend der große Erzengel Michael2.

Warum mir die Sterne künstlich erschienen und nicht natürlich, das weiß ich nicht. Vielleicht durch die dichte Gedrängtheit, wie man dies real am Himmel so nicht erkennen kann.


Jedoch muss man sagen, dass das ganze Universum ja im Grunde genommen voller geistiger Wesenheiten ist, die wir nur überhaupt nicht sehen können. Denn eigentlich schien mir der Traum etwas Heiliges abzubilden, nämlich als ob dem Gesang von uns vier Menschen unzählige geistige Wesenheiten (Engel) zuhörten, die in den Sternen symbolisch dargestellt waren.


Diese Künstlichkeit in den beiden vorstehenden Träumen würde ich ansonsten natürlich nicht als etwas Positives werten, sondern im Sinne der Darlegungen von JAN van RIJCKENBORGH nach seinem schon erwähnten Buch >Demaskierung< als Szenarien der Spiegelsphären-Bruderschaft deuten, wie dies im Kap. 15-B zum 02.04.1997 dargestellt ist.


Am 13. August 2005 war im Traum über mir ein großer Planet. Dabei wurde mir die geistige Aussage übermittelt, einmal, dass es der „Mond“ sei, dann aber: „… man könne sich den Planeten auswählen, wo man hinwolle3 und man könne sich den größten aussuchen“ o.ä. Da dies eine kosmische Dimension hatte, war alles von dem unheimlichen Gefühl des Überirdischen und der Größe begleitet.


Dieser Traum war in derselben Nacht, wo mich vorher eine Männerstimme „Maria“ genannt hatte (siehe Kapitel Nr. 3-A >Jungfrau Sophia<). In einem weiteren Traum dieser Nacht sah ich einen sitzenden Adler. Ein Adler ist der Begleiter des großen Erzengels Michael, welcher manchmal auch als einer der Vier Apokalyptischen Tiere (die Engelwesen sind) identifiziert wird, wie diese im Text des Kapitels Nr. 22-C >Flugträume< erklärt sind. Der fliegende Adler repräsentiert danach die göttliche Stärke, die denen verliehen wird, welche die Materie (die Erdenschwere) überwinden und ins göttliche Reich auffahren mit Flügeln wie ein Adler4.


Bei WEINFURTER findet sich wiederum die symbolische Deutung: „Einen Adler sehen, bedeutet einen Menschen, der sich der Sonne, nämlich Gott nähert“5. Dazu muss jedoch m.E. ein Adler fliegen und nicht sitzen, wie bei mir im Traum; denn gerade die Adlerkräfte sollen Schwungkraft symbolisieren, insofern sie auch bezüglich der Körperorganisation die Lunge und den Atem repräsentieren.


Einen Traum mit einem braunen Vogel hatte ich erst noch am 16.06.2015, u.z. flog der Vogel in meiner Wohnung umher. Ich dachte nun, er hätte sich in meine Wohnung verirrt und wollte ihn aus dem Fenster nach draußen lotsen. Er verfing sich jedoch mit seinen Krallen in den Lamellen der Jalousie, woraus ich ihn befreien musste. Auch wollte er überhaupt nicht nach draußen, sondern „er wollte zurück in die Wohnung zu seinem Vater“, so war die eigenartige geistige Aussage, mit welcher der Traum endete.


Um was für einen Vogel es sich dabei gehandelt hat, ist mir leider nicht klar. Es war jedoch nicht einfach ein Sperling (= Spatz), sondern der Vogel war größer (und zugleich jung). Allerdings gibt es Sperlinge, die bis zu 20 cm groß werden und so ähnlich groß war der Vogel im Traum. Deutlich war die braune Farbe, so wie auf Zeichnungen meist Falken oder Adler dargestellt werden, obwohl sie in der Realität vielfach andere Farbkombinationen aufweisen.


Wegen der geistigen Deutungen will ich mich auf HURTAK & HURTAK beziehen, bei denen ein Falke eine besondere Rolle spielt, der dort mit einem Adler oder auch sogar mit einem Kondor gleichgesetzt wird. Speziell gibt es aus der ägyptischen Mythologie auch den Falken Horus (als Sohn des Osiris) (meist sitzend dargestellt) mit der Bezeichnung „Bak“6


Aufgrund der mir doch sehr groß erscheinenden Differenzen der verschiedenen Vögel recherchierte ich dann bei Wikipedia, wonach diese Gleichsetzung von HURTAKs keinesfalls der Ornithologie (= Vogelkunde) entspricht. Molekular-organische Untersuchungen im 21. Jahrhundert ergaben nämlich, dass Falken näher mit Papageien und Sperlingsvögeln verwandt sind als mit der Familie der Greifvögel, zu denen auch die Adler zählen. So dass ein Adler ornithologisch nicht mit einem Falken gleichgesetzt werden dürfte.


Der Begriff Adler selbst ist jedoch im weitesten Sinne eine nicht genau definierte Sammelbezeichnung für alle möglichen Vogelarten, von denen manche eine Körpergröße von 0,75 bis 1,00 Meter aufweisen können. Und als Kondor bezeichnet man die beiden größten Vogelarten aus der Familie der Neuwelt-Geier (nach Wikipedia).


Entscheidend für die esoterischen Deutungen muss gesagt werden, dass Adler in der Kunst und Symbolik in vielfachen Abwandlungen als Symboltier verwendet werden. Generell gilt der Adler im Mythos allgemein als Symbol der Herrschaft und des Göttlichen. Bei vielen Indianerstämmen galten allein Adlerfedern schon als Zeichen der Tapferkeit. Zudem ist der Adler in der Heraldik (= Wappenkunde) neben dem Löwen das am weitesten verbreitete Wappenbild.


Nach Deutungen bei HURTAKs begegnet dem Aspiranten nämlich eines Tages der Falke als ein neuer Bote. Dieser Falke soll die Kräfte Sets7 (= Seths) überwinden können, wobei Set(h) mit Verwirrung, Finsternis und Chaos gleichgesetzt wird. Dies entspricht den schlangen-artigen Energien der Erde, welche als Symbol für den entropischen Vortex8 (kurz: für ungöttliche Energien) der alten Programmierung gelten.


Der Falke soll nun anzeigen, dass man die Kraft besitzt, welche diese negative Energie aufheben kann und den Aspiranten in eine zentropische9 (göttlich-energetische) Aufwärtsspirale des Lebens tragen kann10. Der Falke (= ägypt. „Bak) steht im Zusammenhang mit dem Vehikel der spirituellen Tat in der Erneuerung der physischen Schöpfung. Er bringt uns die Kraft des Geistes, die mit dem Quantenbewusstsein wirkt, so dass der Falke alle Aspekte der Ganzheit schauen kann und uns bereit macht für unsere himmlische Reise. Der Falke bezeugt nun, dass wir in die unmittelbare Einheit eingeweiht worden sind und unser Quantendenken aktiviert haben11.


Der Vortex öffnet sich, sobald der Falke die entropische Schlange besiegt, die uns in einer bestimmten Zirkumpolarität gefangen hält, und das selbst bis in den Tod“. Durch die Energien des Falken erlangt der Seelenkörper sowohl Befreiung als auch spirituelle Wahrnehmung und der Aspirant fängt an, auf einer Aufwärtsspirale der Licht-Leben-Evolution zu agieren. Der Falke gilt als das erste Vehikel, dem die Kraft der Auferstehung eignet.


Er ist dem Aspiranten behilflich, die schlangenartige Energiespule niederer Kraftfelder zu überwinden. „Es sind diese Kraftfelder, die uns bis zum Tod in dieser physischen Form gefangen halten und uns von der Erkenntnis unseres höheren Bewusstseinspotentials abhalten“. Die entropische Spirale des Lebens muss durchbrochen werden und der Aspirant muss in den Vortexjah (= Energiewirbel) aus zentropischem (göttlichem) LICHT eintreten12.


Nun möchte ich mich noch einmal auf meinen Traum vom 16.06.2015 rückbeziehen, wo der braune Vogel überhaupt nicht nach draußen ins Freie wollte, sondern er wollte in meiner Wohnung bleiben bzw. dort zu seinem Vater zurück, was mir irgendwie unsinnig zu sein schien. Dann jedoch las ich am 30.01.2016 im Zusammenhang mit dem Falken bei HURTAKs im Kapitel „Der Prozess des Aufstiegs“, dass man tatsächlich auch eins werden soll mit dem Falken13 (was durch sein Bleiben in der eigenen Wohnung als Symbol des Selbstes eher verwirklicht wird als durch den Flug ins Freie).


Denn erst durch die Identifizierung mit dem Vehikel des Falken kann man dann in die himmlischen Reiche hinauffliegen, um das Achte Chakra des Christus-Überselbstkörpers zu erreichen, der von HURTAKs als unsere „Braut der Himmel“ bezeichnet wird14. Und dann ist bei HURTAKs doch tatsächlich von der Macht des „Vaters“ aller Schöpfung die Rede, und dass der göttliche Vater das Geschenk des Aufstiegs einem jeden gewährt, sofern dieser sich bemüht, seine eigenen Gedanken mit der Kohärenz des größeren Bewusstseinsfeldes zu harmonisieren“15. Und so bekommt der Traum dann doch einen weitergehenden Sinn, als man dies rein gegenständlich denken könnte.


Nicht speziell bezüglich eines Adlers, sondern in Bezug auf alle Vögel (und speziell für die Lerche) führt MEYER noch aus: „Wo im Menschenherzen eine Kraft frei zu werden beginnt, die sich zum Sieg über alle Schwermut und über alles Hadern mit dem Schicksal durchgerungen hat, da stellt sich das Bild eines Vogels ein, der jubilierend zum Äther aufsteigt. Es ist das Anzeichen dafür, dass Erlösungskräfte im Herzen zu wirken beginnen. Etwas, das sich in Danksagung emporschwingen möchte, das ´singen` und ´springen` möchte, löst sich vom Erdenstaube los. Das ist die Lerche“16.


Hintergrund der verschiedenen geistigen Elemente in dieser Nacht des 13. August 2005 war mit Sicherheit, dass ich am Abend das Buch von INTERMEDIARIUS >Homo Coelestis – Das Urbild der Menschheit<17 durchgearbeitet und ausgelesen hatte, wobei sich entsprechende Empfindungen der Höhe, des Göttlichen und des Edlen bei mir eingestellt hatten. Auch trat durch eine spezifische Stelle18 das Bewusstsein auf, dass ich durch diese Offenbarungen nun selbst doch definitiv mit dem Wesen der Imago Coelestis rein bewusstseinsmäßig vereint worden bin (unabhängig von noch allen ungeläuterten Teilen meiner niederen Natur). Näheres darüber findet sich im Kapitel Nr. 21 >Homo Coelestis<.


Ein Adler bzw. ein spezifischer Raubvogel kam auch in einem anderen Traum von mir vor am 09.Okt.1996 und dieser Traum war mehr eine Vision, die ich sah:

Zunächst stand ich mit zwei oder drei Menschen an einer Stelle, und wir konnten ganz weit und hoch in den Himmel schauen. Es war eine Art Abenddämmerung mit Abendrot. Eventuell handelte es sich aber überhaupt um ganz andere planetarische Verhältnisse.


Es flogen unendlich viele Vögel am ganzen Himmel. Weit oben – in der Menge der vielen Vögel – flog aber einer, der wesentlich größer war, und es stand anscheinend fest, dass es ein Milan19 war. Ob jetzt dies einer realistischen Prüfung standhalten würde, dass ein Milan besonders groß ist, weiß ich nicht. Aus meinem Lexikon konnte ich darüber nichts entnehmen. Jedenfalls war es in dem Traum der Fall. Ich machte nun die anderen auf den Milan aufmerksam, weil es irgendwie ganz besonders war, dass dieser so viel größer war.


Aus dieser Szene heraus ging es dann weiter. Wir waren nun auf einem großen Meer in einem Boot, wo es jetzt bereits Nacht war. Die Wasserfläche war spiegelglatt und schimmerte schwarz. Es stand dann ein großer Fels im Meer, der steil aufragte. Wir kamen um den Felsen herum, und da schien plötzlich ein leuchtender Mond in Halbform haargenau abgezeichnet als Sichel mit der Wölbung zur rechten Seite hin (also ein zunehmender Mond) auf der Felswand. Der Mond war übrigens nur vielleicht 20 Meter von uns entfernt auf dem Felsen und etwa in unserer Höhe, die wir in dem Boot waren. Diese Nähe und der insofern riesige Mond waren überwältigend.


Anscheinend war meine Mutter eine der anwesenden Personen; denn diese rief nun in dem Moment, als wir den Mond sahen, ganz erstaunt zu mir: „Dein Stern steht ja ganz genau auf dem Stern des Mondes!“ Ich sah es dann selbst und war überwältigt von einem solchen leuchtenden Zeichen, welches anscheinend meine „Individualität“ betreffen sollte.


Es muss hier noch angeführt werden, dass es sich nicht nur um einen Mond handelte, sondern dass an der unteren Spitze des Halbmondes (seitlich nach rechts verschoben) ein Kreuz angehängt war. Wie ich allerdings erst am folgenden Tag aus einem Buch20 herausgefunden hatte, handelt es sich hierbei um das astrologische Zeichen für den Jupiter. Dieses angehängte Kreuz bezeichnete meine Mutter als den „Stern“. Nun kam noch das Weitere hinzu, dass über dem Kreuz (Stern) ein zweites Kreuz (bzw. ein Stern) darüber gelagert war, u.z. etwas versetzt mit den Kreuz-Streben, so dass es nun dadurch tatsächlich sich um einen achtzackigen Stern handelte.


Schon in der ersten Sekunde, als dieses gewaltige leuchtende Bild auftrat, war ich sofort ergriffen und von einem Schauder durchzogen und ich rief in meinem Erschrecken zu meiner Mutter: „Bitte, vergib mir …!“ (was noch für Worte folgten, weiß ich nicht mehr.) Ich wachte dann auch auf.


Bezüglich des Vergebens war mir jedoch auch in dem Traum bewusst, dass ich meiner Mutter insgesamt wegen ihres bösartigen Verhaltens mir gegenüber viele Vorwürfe gemacht hatte, und wegen des ganzen Leidens, welches sie mir dadurch zugefügt hatte, was dargelegt ist im Kapitel Nr. 13 >Aurisches Wesen<. Es ging bei meinem Ausruf darum, dass meine Mutter mir meine Vorwürfe vergeben sollte; denn durch das leuchtende Zeichen wurde mir wohl nun plötzlich bewusst, dass alles seinen Sinn gehabt hatte.


Der ganze Traum bzw. die Vision bezog sich jedenfalls auf mich und stellte irgendeine Verheißung dar. Und es war so, dass ich geistig meiner Mutter all ihre Verfehlungen vergab; denn eigenartigerweise hatte ich es ihr indirekt zu verdanken, dass sich diese Verheißung an mir erfüllen würde. Ob nun mit meiner Mutter meine reale leibliche irdische Mutter gemeint war, oder ob meine Mutter als Symbol für mein eigenes >Aurisches Wesen< in dieser geistigen Aussage diente, das weiß ich leider nicht.


Obwohl ich diesen Traum schon 1996 hatte und man wegen der darin enthaltenen Botschaft denken könnte, dass sich nun dadurch mein Verhältnis zu meiner realen Mutter geändert (gebessert) hätte, war dies leider nicht der Fall. Stattdessen währte mein Martyrium ab 1996 noch weitere 12 Jahre, bis meine reale Mutter verstorben ist.


Ich habe einmal in irgendeinem esoterischen Buch (an das ich mich leider nicht erinnere) eine vollkommen entsprechende Abbildung (zumindest das Boot auf dem Meer bei Nacht) gesehen und vermute, dass diese Abbildung eine ganz bestimmte geistige Aussage repräsentiert, die ich jedoch leider nicht weiß. Später stieß ich dann bei einer Überarbeitung des Kapitels >Supramentale Wesen< auf den Begriff der Isis-Barke21 oder Himmels-Barke und möchte auf dieses Kapitel verweisen.


Über alles weitere bin ich auf Spekulationen angewiesen, die sich insbesondere auf das Zeichen des Jupiter begründen. Da der Traum eine Verheißung darstellen sollte, kommen mir entsprechende Assoziationen bezüglich des zukünftigen planetarischen Erdenzustandes des Jupiter.


Das Thema der planetarischen Zustände der Erdenentwicklung ist leider sehr kompliziert und umfangreich, so dass darüber nur vollkommen reduzierte Erklärungen erfolgen können. Kurz gesagt, hat das planetarische System der „Erde“ selbst bereits die Zustände der Saturn-Erde, der Sonnen-Erde und der Mond-Erde in der Vergangenheit durchlaufen und befindet sich jetzt im Zustand der Erd-Erde.


Auf das Ende dieser Erd-Erde kommt der Zustand der Jupiter-Erde und danach derjenige der Venus-Erde. Der theosophisch angemessene Ausdruck dieser ganzen „Erden“ wäre „Kette“. Da dieser m.E. jedoch noch mehr Verwirrung stiftet, als dass er bei Kurzfassung aufhellend wirkt, wird die vorstehende Benennung von mir bevorzugt, denn es handelt sich über alle sieben Entwicklungszustände immer um (ein- und dieselbe, nämlich) „unsere“ Erde.


Der Zustand der Jupiter-Erde würde nach von mir angestellten linearen22 Berechnungen (in Anlehnung an Darlegungen bei STEINER) erst in ca. 2,5 Millionen Jahren eintreten23. Da die gesamte Entwicklung jedoch seit dem Mittelalter (um 1600 herum24) progredient25 verläuft, kann es eventuell auch nur noch eine Million Jahre oder noch wesentlich kürzer bis zum Jupiter-Zustand dauern, was natürlich nach menschlichem Empfinden trotzdem eine halbe Ewigkeit ist.


Und auch >Jesus, der Christus Gottes< Selbst (Kap. 44) erklärt über die >Prophetin Gabriele< (Kap. 47), dass es nicht mehr unendliche Zeiten dauern wird, bis Sein Friedensreich26 in voller Blüte stehen wird, wie dies mancher Mensch heutzutage annehmen könnte. Denn die Berechnung der Zeit, wie wir sie heute haben, wird später ungültig sein. Wenn die lichtstoffliche „Neue Erde“ von einer anderen Sonne beschienen werden wird, wird nach „Monden“ gerechnet werden, so dass die Lichtzeitspanne der sog. irdischen Jahre vollkommen anders sein wird. „Das Jahr hat dann nicht mehr die zwölf Monate, die es für die Menschen der grobstofflichen Zeit hatte, sondern wesentlich kürzere Lichtzeiten; denn am Ende des Friedensreiches sind die Tage länger und die Nächte der lichtstofflichen, transparenten Erde viel kürzer“27.


Bezogen auf die Verheißung in meinem Traum würde es bedeuten müssen, dass ich selbst nun auch wesentlich früher diesen Jupiter-Zustand als geistige Individualität erreichen könnte, worauf ich auch hoffe und vielleicht sogar Chancen diesbezüglich habe28 (siehe die Kapitel Nr. 51 >Sonderaufstieg< und Nr. 53 >Hoffnung<). Das Jupiter-Bewusstsein spielt ebenfalls eine Rolle bei der Erschaffung des Bildes des Unsterblichen Menschen, wie dies im Kapitel Nr. 21 >Homo Coelestis< geschildert ist.


Das astrologische Zeichen für den Jupiter wurde mir auch bereits am 21. Juni 1994 während der >Meditation< und drei Tage später ein weiteres Mal am 24.06.1994 in einem dicken Buch innerhalb eines Traumes gezeigt. Damals war mir noch nicht richtig bewusst, dass es das Zeichen für den Jupiter war und ich protokollierte als Vermutung: „Es muss etwas abbilden, ja mir mitteilen wollen, was zur Zeit meinen geistigen Entwicklungsstand repräsentiert“.


Erst am 03.04.2014 (also über 17 Jahre nach meinem Traum vom 09.10.1996) las ich folgende Deutungen zu den Elementen, aus denen das Jupiter-Zeichen gebildet ist bzw. sogar eine Deutung, die auch den Milan in einer Analogie betreffen könnte.

Es soll nämlich im Sufismus29 ein Symbol geben, welches ein „geflügeltes Herz“ darstellt, was u.a. aussagen soll, dass es dem Herzen bestimmt ist, himmelwärts zu fliegen. Von einem solchen geflügelten Herzen kam in meinem Traum nichts vor – jedoch könnte man den Adler als eine gewisse Analogie dazu ansehen.


Das Entscheidende jedoch in bezug auf meinen Traum ist, dass das Sufi-Symbol zugleich sowohl einen Stern als auch einen Halbmond abbilden soll. Gemäß HURTAK & HURTAK soll nun der Stern den göttlichen Funken im Inneren des Menschen bedeuten und die Mondsichel soll symbolisieren, wie das Herz, das auf Gott antwortet, zunimmt wie der Mond30.


Fortsetzung folgt im Teil H zum Kapitel Nr. 15 >Kosmische Phänomene<.


23 Berechnungen zum Jupiterzustand: Hintergrund der Berechnungen sind folgende Faktoren:

Sieben Runden machen ein planetarisches System aus (STEINER/GA93a/S.193f.), also auch das Entwicklungssystem der Erde über den alten Saturn bis hin zum künftigen Venus-Zustand der Erde. Das sind sieben Runden zu je 7 Globen zu je 7 Wurzelrassen = 343 Zustände auf der Erde, wobei jede Wurzelrasse aus sieben Kulturepochen (oder = Unterrassen besteht).

Dabei ist die Dauer für eine Kulturepoche 2.160 Jahre, so dass eine Wurzelrasse 7 x 2.160 Jahre, also 15.000 Jahre beträgt. Da ein Globus aus 7 Wurzelrassen besteht, dauert dieser also 7 x 15.000 Jahre = 105.000 Jahre. Eine Runde wiederum besteht aus 7 Globen, so dass eine Runde somit 7 x 105.000 Jahre, also 735.000 Jahre dauert.

Nach dem Ende unseres jetzigen Arischen Zeitraumes (= nach der 7. Kulturepoche, die als „Moralische Kulturepoche“ bezeichnet wird) geht die Entwicklung über folgende Zeitspannen weiter bis zur Stufe des Jupiter als neuer Erde, der Jupiter-Erde:

30.000 Jahre (die Wurzelrassen F „Sieben Siegel“ + G „Sieben Posaunen“

im 4. Globus der 4.Runde = 2 x 15.000 Jahre)

+ 315.000 Jahre (die Globen 5, 6 + 7 der 4. Runde = 3 x 105.000 Jahre)

+ 2.205.000 Jahre (die Runden 5, 6 + 7 = 3 x 735.000 Jahre

= 2.550.000 Jahre = ca. 2,5 Millionen Jahre würde die noch kommende Entwicklung der Erd-Erde bis vor den Jupiter-Zustand dauern, wenn sie linear ablaufen würde. Dies ist jedoch nicht der Fall, wie im Text bereits dargelegt wurde. Angaben über die algebraische Größe dieser progredienten Entwicklung gibt es nirgendwo, da sie selbst den höchsten Eingeweihten nicht vollständig bekannt ist, wie dies bei KLEIN (Die Sananda-Connection) von Aufgestiegenen Meistern gechannelt wurde.