Kim Carrey:

Sternenschnee (94)

Esoterische Studien einer Autobiographie

15. Kosmische Phänomene, M

 

 

Dann kamen in dem Traum tatsächlich starker Sturm und Regen auf und wir Menschen gingen in die Lokalitäten. Da kam es nun zu einer Handlungsweise von mir, die ich sehr ungern schildere, weil ich mir wiederum im realen Leben nicht vorstellen kann, dass ich so handeln würde und es mir irgendwie peinlich ist. Ich bin ein Mensch, dem jegliche religiöse Bekundung in der Öffentlichkeit zuwider ist, selbst bei den rituellen Diensten in der >Spirituellen Gemeinschaft< und den >Lichtdiensten< ist dies etwas gewesen, was mich grundsätzlich abstoßen hat, ich aber mich selbst zu gewissen Dingen zwangsläufig veranlasst gesehen habe. Lieber ist es mir, meine >Meditationen< ganz für mich allein durchzuführen.

 

Im Traum jedoch fiel ich auf den Boden nieder auf meine Knie und äußerte geistige Dinge, die mir in dem Moment eingegeben wurden. An die Inhalte konnte ich mich danach nicht mehr erinnern, aber es hatte wohl etwas mit Prophezeiungen über das Apokalyptische Geschehen zu tun. Denn für mich war in dem Traum klar, dass „jetzt“ so etwas geschehen würde.

Die anderen Menschen interessierten meine Aussagen jedoch kaum. Ein Mann allerdings äußerte sich wegen seines Unglaubens an Gott sinngemäß: „Es sei ja so, als ob man in eine Firma eintreten solle, ohne zu wissen, was einen erwartet“ o.ä. Der Sturm legte sich dann wohl und wir gingen wieder nach draußen. Da geschah es jedoch, dass der gesamte Boden in einer „planartigen“ (ebenen) Weise in circa ein Zentimeter Höhe bruchstückhaft aufsprang, was aber die Menschen immer noch nicht so schlimm fanden. Zwei naturwissenschaftlich orientierte Männer saßen auf einer Bank ganz gelassen.

 

Mir jedoch war klar, dass es in Kürze zu einem richtigen Erdbeben mit großen Klüften geben würde und alle Menschen verschluckt werden würden. Da brach der Traum vorher ab.

Durch den Traum kam mir zu Bewusstsein, dass die Menschen sich nicht einmal durch ein Apokalyptisches Geschehen bekehren lassen würden – ganz anders als dies bei JAN van RIJCKENBORGH ausgesagt wird, was ich zu meinem Traum vom 02.04.1997 referiert habe. Die Menschen werden es einfach hinnehmen – so wie sie überhaupt den Tod hinnehmen. Noch am Abend vor dem 06.10.2008 hatte ich von einem Prominenten die Aussage im Fernsehen gehört: „Man hat nur ein Leben, lasst es uns genießen“. Das ist die Grundhaltung aller atheistischen Menschen, woraus auch alle oberflächlichen Handlungen resultieren.

Daran erkannte ich wieder, dass zwischen mir und den meisten Menschen „Welten“ liegen. Ich hatte meinen Traum vermutlich gehabt, weil ich in der >Meditation< immer auch bekunde, an der Erlösung der Menschheit mitwirken zu wollen. Und als Fazit notierte ich: „Es ist vollkommen deprimierend“.

Durch den Roman von BRIT MORF >count down 2012< ist mir allerdings im November 2008 authentisch bewusst geworden, dass Veränderungen bei den Menschen einfach durch die manasische Strahlungskraft aus göttlicher Dimension „erzwungen“ werden, so dass ich meine deprimierende Aussage in Verbindung mit dem Traum nicht aufrechterhalten will.

 

Als ich den Traum für die Autobiographie verarbeitete, fielen mir jedoch auch unweigerlich bestimmte Gedichtzeilen von RILKE ein, wo der Unglaube an Gott thematisiert wird. RILKE schreibt[1]:

„Gerüchte gehn, die Dich vermuten,

und Zweifel gehn, die Dich verwischen.

Die Trägen und die Träumerischen

misstrauen ihren eigenen Gluten

und wollen, dass die Berge bluten,

denn eher glauben sie Dich nicht.

Du aber senkst Dein Angesicht.

Du könntest den Bergen die Adern aufschneiden

als Zeichen eines großen Gerichts;

aber Dir liegt nichts

an den Heiden.

Du willst nicht streiten mit allen Listen

und nicht suchen die Liebe des Lichts;

denn Dir liegt nichts an den Christen.

Dir liegt an den Fragenden nichts.

Sanften Gesichts

siehst Du

den Tragenden zu“.

 

In einem Traum vom 5. August 2008 bewegte sich der Himmel. Wie dies vonstatten ging, war mir ein Rätsel.

Am 8. Oktober 2008 wurde mir im Schlaf plötzlich bewusst, dass ich im Traum in einem Meer schwamm, wo auch andere Menschen „anwesend“ waren. Als ich mich dann zufällig (im Wasser) umdrehte, sah ich, wie kurz zuvor vier große Wale[2] (circa 6-8 Meter lang und mindestens ein Meter dick im Durchmesser[3]) an mir vorbeigeschwommen waren. Dabei war ein männliches Tier in grau und drei rosa-farbene (wie Lachse) als drei weibliche Wale in einer totalen Formation. Als ich diese Formation aufzeichnete, fiel mir erst auf, dass diese genauso aussah, wie manchmal Flugzeuggeschwader[4] fliegen und überhaupt sahen meine abgebildeten Wale plötzlich wie Flugzeuge aus. Ich habe diese Walfische im Meer vorher überhaupt nicht bemerkt gehabt, sonst hätte ich vermutlich Todesangst gehabt.

 

Es ist nun so, dass ich in Betracht ziehen muss, dass das Meer gar nicht dem realen Wasser entsprach, sondern als Symbol diente für die siderische Region[5], wie dies bei INTERMEDIARIUS ausgesagt ist. Dies würde des weiteren bedeuten, dass es sich bei den Walen auch nicht um Tiere handelte, sondern um andere Wesenheiten. Im Internet gibt es dazu Aussagen im Zusammenhang mit den Angehörigen der Sternensaat. Es wird dargelegt, dass viele Sterngeborene sich zu Tieren und anderen Lebensformen auf der Erde hingezogen fühlen, die tatsächlich ihrer wahren (geistigen) Form ähneln. „Zum Beispiel fühlen sich einige sehr zu Delphinen hingezogen und es gibt eine Rasse von Wesenheiten, die Nommons genannt werden (und den Delphinen ähnlich sind), die auf einem Planeten im Sirius[6] Sternsystem leben“[7].

Delphine gehören nun zu den Walen, wie in der Fußnote über die Wale angeführt ist.

Jetzt stehe ich selbst allen Tieren relativ indifferent gegenüber, da dies in diesem meinem Leben keinen Schwerpunkt darstellt. Jedoch scheine ich im Traum in die Nähe solcher „kosmischer“ (Tier-)Wesen gelangt zu sein.

 

Bei INTERMEDIARIUS gibt es Darlegungen über den „Fischmann“ Oannes[8], welcher identisch mit dem Wassermann[9] sein soll und welcher teilweise in den Wassern lebt. Dieser belehrt und unterrichtet den Menschen in der Weisheit. Er lebt in den siderischen Regionen und steigt öfters zu den Menschen herunter. Für sie taucht er dann aus dem Element des Wassers auf.

„Das menschliche Wesen, das mit dem siderischen Wassermann zusammenhängt, bewegt sich innerhalb seiner Sphäre in der entsprechenden Linie, die horizontal verläuft (was man beim Schwimmen im Wasser als solches bezeichnen könnte; Anm.d.Verf.); nur für die Zeit, die er als Mensch unter den Menschen weilt, verlässt er diese Linie und bewegt sich in aufrechter Haltung. … Wurden durch den Aufstieg eines wiedergeborenen Menschen aus dem Kosmos in höheren Regionen und seine Verbindung mit der Imago Coelestis (siehe Kapitel >Homo Coelestis<) Menschenkräfte frei, welche an die siderischen Regionen gefesselt waren …, so trat die völlige Befreiung und Wiederherstellung dieser Menschenkräfte ein“[10].

 

Bei SOLARA werden die Wale (so wie auch die Delphine[11]) als Begleiter des weiblichen Elohim (= Eloha) der Ozeane geschildert. Dieser weibliche Elohim namens A●Qua●La A●Wa●La soll die Heilerin der Emotionen sein und eines der letzten personifizierten Wesen, denen man begegnet. Die sie begleitenden Wale und Delphine erscheinen dem Menschen nun, wenn er in die 11:11 eintritt, worüber sich im Kapitel >Avatarin< Ausführungen befinden. Der Mensch durchschreitet dann das erste von den 11 Toren, wo ihn Wasserströme umwogen und sich die Luft wie eine wässrige Substanz anfühlt. Die Wale hüten den lange verlorenen Phallus[12] von Osiris[13] und erstatten ihn der Menschheit zurück. „Das wird den Männern helfen, ihre wahre Männlichkeit, und den Frauen, ihre wahre Weiblichkeit wiederzuentdecken, und so die Bühne für den Eintritt in das Zweite Tor vorzubereiten“[14].

 

Am 14. November 2008 hatte ich einen Traum, in dem ich vor einer großen monitorartigen Platte saß (die waagerecht wie ein Tisch gelegt war), von der ich keine Begrenzung erkennen konnte. Auf dieser Platte war ein Teil des Sternenhimmels abgebildet, wovon ich mein Augenmerk allerdings nur auf einen Ausschnitt gerichtet hatte. Rechts neben mir stand eine weitere Person, es schien mir wie meine Mutter zu sein, aber nicht in ihrer realen Personifikation wie in dem jetzigen Leben. Eventuell stellte sie mein eigenes >Aurisches Wesen< dar. Jedenfalls kommunizierte ich mit dieser „Mutter“ über das, was ich sah. Und es war dabei so, dass praktisch in jedem Moment auf dieser Himmelskarte ein lebendiger Lichtpunkt neu aufblinkte. Also: In jedem Moment entstand ein neuer Stern.

 

Dann wurde eine Himmelsregion in mein Blickfeld gerückt, in der einzelne besonders große Sterne waren. Während die meisten Sterne vielleicht nur einen Millimeter groß waren (oder noch kleiner), hatten diese Sterne auf der Karte einen Durchmesser von mehreren Zentimetern, also ein recht großer Unterschied zu den kleinen Sternen. Die Region dieser Sterne war wiederum dünner besiedelt, und es waren gewisse Zwischenräume zwischen diesen Sternen. Und es standen dann auch die Namen mancher dieser Sterne daneben bzw. darüber geschrieben. Dabei ist mir jedoch nur ein Name in Erinnerung geblieben, den ich kannte. Es war der Name „Graf von Stauffenberg[15], aber auch bei den anderen größeren Sternen handelte es sich wohl um Märtyrer[16] oder Heilige[17], die dort angesiedelt waren.

 

Der Name desjenigen, der ein missglücktes Attentat auf Adolf Hitler[18] verübt hatte und dann hingerichtet worden war, war mir „dank“ meines einen Schullehrers schon seit meinem 13./14. Lebensjahr ein Begriff, denn dieser Lehrer fühlte sich unbedingt berufen, uns so früh wie möglich mit den Auswirkungen des Nazi-Regimes bekannt zu machen. Näheres darüber habe ich dargelegt im Kapitel >Grausamkeiten<. Es ist übrigens derselbe Lehrer gewesen, der mir in zwei Träumen in der Charakterisierung eines Eingeweihten erschienen ist, was im Kapitel >Supramentale Wesen< zum 19.09.2002 geschildert ist. Dann wurde mir noch ein weiteres Himmelsgebiet gezeigt, wo die Sterne mehr systematisiert aufgelistet waren mit doppelten oder dreifachen Buchstabenkombinationen, die jetzt keinen wörtlichen Sinn ergaben. Es waren z.B. HW oder JB, KVO und so weiter.

 

Als ich aus dem Traum aufwachte, erfüllte er mich mit zwiespältigen Gefühlen. Einmal die positive Gewaltigkeit der Himmelskarte, welche nicht statisch, sondern von Leben erfüllt war.

Dann aber durch den Namen des Grafen Stauffenberg und das Bewusstsein über andere Märtyrer beschlich mich auch sofort ein Gefühl der Beklommenheit und Angst wegen der >Grausamkeiten<, die alle diese Märtyrer erlitten haben. Denn mir sind ganz andere Darlegungen als die offiziellen bekannt, wonach Stauffenberg angeblich „nur“ standrechtlich erschossen wurde. Diese kann ich hier jedoch nicht darlegen, so wie es einen ganz anderen Traum gibt, den ich nicht einmal in meinem Tagebuch darlegen kann – so schrecklich ist er. Auch wenn man keine Menschen verehren soll (weil nur Gott allein alle Ehre gehört), so ist jedoch dieser Graf von Stauffenberg einer derjenigen Menschen, die ich mindestens hoch achte. -

Ich war auch noch im zweiten Teil meines Schlafes (am Vormittag) wieder der bösartigen >Tyrannei< durch meine Nachbarin Frau Brandel ausgesetzt (siehe Kapitel >Gewaltlosigkeit<), und war danach im Wachzustand ungefähr zwölf Stunden lang mit gewissen Unterbrechungen fortgesetzt damit befasst, mich an die verschiedensten göttlichen Instanzen zu wenden und um Befreiung davon zu bitten. Dabei musste ich leider parallel immer auch an die Märtyrer denken, was die seelische Situation für mich noch verschlimmerte.

 

Ende des Kapitels Nr. 15. >Kosmische Phänomene<.

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