Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (103)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Schlafstörungen (18.B) Channeling

…der okkulte Tag beginnt um 18 Uhr

 

 

In dem Werk >UR-Ewigkeit in Raum und Zeit< von ANITA WOLF werden folgende Aussagen gemacht: „Wer will den Tag höher schätzen als die Nacht? Die Nacht höher als den Tag? Die Nacht geht dem Tag voraus. Denn sie sammelt und bringt neue Kräfte; und sie ist`s, die den Tag beschließt. Nicht die Nacht ist in den Tag, sondern der Tag zwischen die Nacht gegeben“[1].

 

Und es wird noch die Erklärung angefügt, dass Licht und Finsternis[2] eine höchst einheitliche UR-Substanz waren, wobei das Licht das Schaffende und die Finsternis das Ruhende des Prinzips war. Licht und Finsternis kamen aus der linken und der rechten Hand der UR-Gottheit. Der UR-Gott Selbst (= das Höchste Wesen) deklariert an anderer Stelle dann noch die Nacht als die Zeit Seines ureigensten Schaffens; denn sie ist Sein inwendigster Tag und voll Seines Lichtes[3].

 

Und Gott spricht zu Seinen höchsten Kindern (den Cherubim und Seraphim) im Heiligtum: „Die Nacht verwahrt in ihrem ersten Teil den abgelaufenen Tag und seine Güter. ICH allein bewirke, dass alle Tagesgüter zu neuem Aufbausegen für den neuen Tag umgewandelt werden. In vier Stunden bis zur Mitternacht wird alles bis zum höchstgesegneten Abschluss eingeordnet. Sendet dann die Mitternachtsglocke ihren letzten Ton durch die UR-Ewigkeit, so gestalte Ich in vier (weiteren) Stunden, in denen je ein Wesenszug Meines UR-Ich`s wirkt, viermal vier Tagesstunden (also 16 Tagesstunden) vor im Aufbau und im Ziel. Richtung und Lauf, die den Aufbau dem Ziel entgegen tragen, bleiben dem Kindvolk überlassen“[4].

 

Bei der >Prophetin Gabriele< ist ebenfalls erwähnt, dass Gott, der große All-Eine, in der Nacht auch der Tag ist[5]. Und nach STEINER fängt der okkulte Tag übrigens um 18:00 Uhr (also erst am Abend) an[6], was dem zu entsprechen scheint, was der Apostel Paulus[7] gesagt haben soll.

 

Dieser Apostel Paulus wird bei HURTAK als Aufgestiegener Meister bezeichnet und soll aufmerksam gemacht haben (ohne dass die Bibelstelle angegeben ist), „dass die alten Bruderschaften nachts arbeiteten und studierten, wenn die Sonneneinflüsse auf das Gehirn geringer sind und die Lichteinflüsse der ´höheren Stern`-Illuminarien erkannt werden können und es dem Geist ermöglichen, mit dem Licht der Merkabah[8] durch die Erzeugung von Brenngeometrien und der Benutzung heiliger Mantren zu kommunizieren, um Wellenfaktoren in der Aussendung von Gedanken(mind)-Signalen zu modulieren“[9].

 

Der Apostel Paulus hat ausgesagt: „So lasset uns nun nicht schlafen wie die anderen, sondern lasset uns wachen und nüchtern bleiben. Denn die da schlafen, die schlafen des Nachts“[10].

Mit „uns“ sind hier die Kinder des Lichts[11], die Gotteskinder, angesprochen und mit „den anderen“ sind jene Menschen gemeint, die denken, dass das irdische Leben alles ist, und die weiterschlafen trotz dem, was ihnen ihre innere Stimme sagt[12].

 

STEVE RICHARDS legt jedoch in seinem Buch >Die Kunst des Levitierens< dar, dass man sich als Mensch prinzipiell dem Rhythmus der Natur anpassen muss, sonst gerät auch der Geist aus dem Gleichklang[13]. Ausgenommen ist der Mensch, der ein Adept ist. Dies sind Eingeweihte 5. Grades, von denen es nur relativ wenige auf der ganzen Welt gibt (siehe dazu im Kap. Nr. 8-B >Überlastung<, wo die Zahl der verschiedenen Eingeweihten weltweit thematisiert ist).

 

STEINER wiederum schreibt folgendes zu Schlaflosigkeit: Sie „kann manchmal ein guter Tröster sein[14], und wäre nicht Schlaflosigkeit aus dem Geistigen heraus karmisch etwas Gutes, dann würde Schlaflosigkeit den Menschen viel mehr schaden. Denn manche Menschen erzählen einem ganze Legenden von ihrer Schlaflosigkeit (so wie ich dies hier auch tun musste; Anm.d.Verf.), so dass man äußerlich-medizinisch das Urteil aussprechen könnte: Wieso lebt dann der Mensch noch?“ (Dies habe ich mich auch oft wirklich gefragt; Anm.d.Verf.).

 

„Zum normalen Leben ist normaler Schlaf notwendig. Nun erzählen einem die Menschen, wie lange sie nicht geschlafen haben. Man muss dann erstaunt sein darüber, dass sie noch leben, denn sie müssten eigentlich tot sein, sie sind es aber nicht[15]. Aber da wirkt jenes frische Geistige, das, vom Ich gehalten, in das Leben hineinwirkt, als ausgleichend“[16].

 

„Und wenn man ein wenig das Leben überschaut, dann ist ja auch zuweilen der wirkliche ruhige Schlaf nach hartem Lebenskampf und harter Lebensarbeit zu ertragen; aber zu liegen in vollständiger Ruhe, ohne zu schlafen und beim völligen Wachsein gewissermaßen die Nacht ruhig wachend zu verbringen, das ist dasjenige, was dennoch das Entzückendere[17] ist, gerade weil es in den Willen gestellt ist, weil da der Mensch sich gerade in das Ewige mehr und mehr hineinlebt. Nur muss es eben in den Willen gestellt sein, es darf nicht, wenigstens der Hauptsache nach, von dem bloß Physiologischen[18] abhängen. Aber dennoch, für schweres Einschlafen und Schlaflosigkeit gibt es schon einen karmischen Trost, denn es weist eigentlich hin auf das künftige Karma, weist hin auf die Zukunft in Bezug auf gewisse Dinge“[19].

 

„Für das physische Erleben ist es manchmal recht schmerzlich, nicht einschlafen zu können; eine richtige Betrachtung des Geistigen kann einen dann darüber hinwegtrösten. Und wenn man nicht das momentane physische über das geistige Leben des Menschen stellt, so kann man eigentlich sagen: Gott sei Dank, dass ich so oftmals Schwierigkeiten habe mit dem Einschlafen, denn das beweist mir, dass ich im künftigen Erdenleben viel Erhebendes erleben werde; da will von meinem jetzigen Erdenleben viel hineinkommen in das folgende Erdenleben“[20].

 

Denn ein erschwertes Einschlafen, welches als unangenehm erlebt wird, kann der Beginn von Krankheiten sein, die den Anfang von zukünftigem gutem Karma bilden[21]. „Denn das wird ja ausgeglichen, was man in einer solchen Krankheit erleidet. Man hat jetzt den Schmerz und nachher hat man sozusagen die Ausgleichung für den Schmerz, das erhebende und freudige Erleben“[22].

 

Eine wesentlich negativere Deutung bezüglich >Schlafstörungen< gibt KÜHLEWIND. Nach ihm beruht Schlaf, der nicht bis zum Tiefschlaf gelangt, auf einer Erkrankung des Astralleibes, dessen Bindung an die unteren Wesensglieder allzu stark sein kann. „Das ist der Fall, wenn das Gefühlsleben eines Menschen vorwiegend aus einem Sich-Fühlen besteht, d.h. dass der Mensch im Gefühl nur sich selbst erlebt“[23]. Die Bindung des Astralleibes an die unteren Wesensglieder müsste durch Wahrnehmungsübungen gelockert werden.

 

STEINER schlägt demgegenüber vor, dass ein Betroffener sich ein Buch nehmen oder sich mit irgendetwas beschäftigen soll, bei dem er angestrengt nachdenken muss, etwa ein Mathematikbuch studieren. Dies wird ihm zum Einschlafen verhelfen. Es darf sich jedoch nicht um einen Roman o.ä. handeln, der vieles enthält, was für den Menschen selbst Interesse hat. Denn in einem solchen Fall würden Gemütsbewegungen auftreten, die das Einschlafen verhindern[24]. Diese Aussage korreliert mit derjenigen von KÜHLEWIND bezüglich der zu starken Involviertheit[25] des Astralleibes. Von mir selbst kann ich jedoch behaupten, dass auch abstrakte Themen mir nicht zu einem Einschlafen verhelfen, da ich selbst daran ein gemütsmäßiges Interesse habe.

 

Wegen einer gewissen Ausgewogenheit der esoterischen Anschauungen soll hier noch eine Darlegung erfolgen, welche wiederum recht erschreckend ist in Bezug auf >Schlafstörungen< und welche aus einer ganz anderen geistigen Richtung kommt. Dort wird ausgesagt, dass den Atheisten[26] und Gottesleugnern sowie denjenigen Frauen, welche sich in ihren Herzen über ihre Männer erheben, die Nächte zu langen Folterbänken werden[27].

Letzteres könnte mir u.U. vorgeworfen werden, obwohl ich selbst mein Verhältnis zu dem männlichen Geschlecht weder so bezeichnen noch so von meiner Seite aus empfinden würde.

 

Jedoch könnte dies bei mir eigentlich sowieso nicht der Grund für die Schlaflosigkeit sein, da ich dieser seit frühester Kindheit ausgesetzt bin. Natürlich wäre es theoretisch denkbar, dass ich in einem früheren Leben eine „solche“ Frau gewesen wäre und als Strafe dann von Kindheit an mit dem Karma der >Schlafstörungen< belastet worden bin.

Im Kapitel Nr. 30-D >Erdgebundene Seele< existieren noch weitere Darlegungen zu >Schlafstörungen< aus einem anderen Blickwinkel heraus.

 

Bevor ich hier einige Protokolle über meine konkreten >Schlafstörungen< einfüge, soll das doch sehr konträre Schlafverhalten von einzelnen berühmten historischen Personen angesprochen werden.

 

Der schwedische Mystiker und Seher EMANUEL SWEDENBORG[28] hat in seinem (für meine Begriffe hochinteressanten, sehr intimen) geistigen >Traumtagebuch 1743/44< an diversen Stellen geschildert, wie er regelmäßig 11 bis 12 Stunden, manchmal sogar 14 Stunden, geschlafen hat. Dies konnte er sich erlauben, seit er sich mit 56 Jahren nach einem Leben im Dienste der Wissenschaft zur Ruhe gesetzt hatte, sich von da ab aber mit Psychologie und Religion zu beschäftigen begann. Einige Auszüge aus seinem Tagebuch lauten:

 

6.4.1743: Um 9 Uhr (abends) legte ich mich zu Bett und stand zwischen 9 und 10 Uhr (morgens) auf, (nachdem) ich 12 bis 13 Stunden im Bett gewesen war“[29].

11.4.1743: In dieser Nacht schlief ich etwa 11 Stunden“[30].

12.4.1743: Ich träumte während der ganzen Nacht. Ich erinnere mich aber nur des Wenigsten. … Ich schlief etwa 11 Stunden“[31].

15.4.1743: Während 12 Stunden erfreute ich mich eines übernatürlich guten und langen Schlafes“[32].

26.4.1743: Ich hatte einen erquickenden und köstlichen Schlaf während etwa 11 Stunden“[33].

 

Demgegenüber ist z.B. von dem britischen Premierminister (1940-45) Winston Churchill und von dem französischen Kaiser (1804-1815) Napoleon I. Bonaparte überliefert, dass sie grundsätzlich nur wenige (3–5) Stunden geschlafen haben[34]. Und von dem kubanischen Diktator Fidel Castro wird berichtet, dass er meist 20 Stunden pro Tag gearbeitet hat[35], und somit ebenfalls nur 4 Stunden geschlafen haben kann.

 

Mir ist auch bekannt, dass viele Ärzte, insbesondere während ihrer Assistenzarztausbildung (die ja mit Ausbildung sehr wenig zu tun hat, insofern die Ärzte meist zu einem vollen und völlig selbständigen Dienst eingesetzt werden) Schichten von 72 Stunden leisten müssen. Dies erklärt vielleicht, weshalb manche Ärzte doch auch nicht so sehr viel Mitgefühl mit solchen Menschen wie mir haben, da sie selbst so schlimmen Bedingungen ausgesetzt sind/waren.

 

Nun zu einzelnen Protokollen von meinen >Schlafstörungen< in chronologischer Reihenfolge:

Am 21. Dezember 1999 findet sich die Notiz in meinem Tagebuch, dass ich schon seit Wochen fast nie mehr ausgeschlafen habe und die Anmerkung: „Mein Herz wird eines Tages schwer geschädigt sein“. Damals waren die Hintergründe die >Tyrannei< (siehe Kap. Nr. 7-B) durch das „Chaotenpärchen“ in Berlin-Marienfelde und durch die >Erdgebundene Seele< (Kap. Nr. 30), die mich da schon seit 1993 gequält hatte (was allerdings jetzt – Aussage im Feb.2016 - schon seit vielen Jahren nicht mehr der Fall ist).

 

Am 25. Januar 2000 litt ich unter schweren >Schlafstörungen< dadurch, dass ich seit neun Wochen Hormone abgesetzt hatte, die ich schon seit 1991 wegen eines medizinischen Befundes (Mangelfunktionen meines Drüsensystems) bekam. Diese Fehlfunktionen sind erst 1991 ärztlicherseits diagnostiziert worden, obwohl ich sie m.E. bereits von Geburt an hatte.

Tagsüber war mein Zustand schon unerträglich, jedoch nachts war ich einem Zusammenbruch nahe, weil ich bis zu 20-mal wach wurde mit Schweißausbrüchen und mich hin und herwälzen musste. Als Schlussfolgerung habe ich notiert: „Ich bin gezwungen, die Hormone wieder zu nehmen – sonst werde ich vor Schlaflosigkeit noch wahnsinnig[36]“.

 

Hier habe ich schon einmal eine Verbindung zwischen dem Absetzen der Hormone und meinen >Schlafstörungen< gezogen. Im Kapitel Nr. 13-D >Aurisches Wesen< hatte ich angekündigt, ich wolle über diese Verbindung hier mehr ausarbeiten, wenn ich es zeitlich schaffe. Zunächst persönliche Aussagen; dann folgen esoterische Deutungen.

 

Am 13.11.2014 findet sich eine Tagebuchnotiz: „Wie schon die ganzen letzten Tage kann ich trotz Schlaftabletten nicht schlafen. Um 06:53 Uhr merkte ich z.B. eine totale Verkrampfung in meinem Sonnengeflecht dadurch, dass die Hormone nicht richtig wirken, was ungefähr alle drei Wochen regelmäßig der Fall ist“. (Dieser Zyklus von drei statt vier Wochen hat mich schon mein ganzes erwachsenes Leben lang gequält.) „Die Hormonstörungen bedingen grundsätzlich meine >Schlafstörungen<. Mein Zustand ist schon wieder unerträglich – die Hölle“.

 

Und nur zwei Tage später (am 15.11.2014) notierte ich um 02:27 Uhr: „Es wurde mir wieder einmal bewusst, dass mein schreckliches Leben zu 70 % sich durch meine >Schlafstörungen< begründet, die wiederum in Wahrheit aus grundsätzlichen (von Geburt bzw. Kindheit an) existierenden (geheimen) Hormonstörungen resultieren, über die ich selbst eine totale Wahrnehmung habe. Es helfen bei Eskalation dieser zyklisch auftretenden Hormonstörungen auch meine Schlaftabletten absolut gar nicht. Diese Stunden, in denen ich unfreiwillig wach bin und auch nicht fähig bin zu arbeiten oder auch nur fernzusehen, sind die lebendige Hölle“.

 

Dann trat am 16.11.2014 (nach den vorherigen Qualen) etwas auf, was ich ausnahmsweise auch einmal (um 21:07 Uhr) protokolliert hatte: „Ich muss heute mit Erstaunen und Freude feststellen, dass es mir doch tatsächlich befindensmäßig ausnahmsweise recht gut geht – wie schon seit Wochen nicht mehr. Es ging mir eigentlich 24 Stunden lang ununterbrochen nur noch schlecht mit furchtbaren inneren Qualen.“ (Dies war leider trotzdem – oder gerade deswegen - der Fall, obwohl ich mich permanent auf das Mantram der BEDINGUNGSLOSEN LIEBE bezog, wie im Kap. Nr. 69-A >Allmacht Gottes< dargelegt.)

Und nur eine Stunde später wiederholte ich die Aussage um 22:22 Uhr: „Ich kann es gar nicht fassen, dass es mir heute wirklich gut geht von meinem Befinden her“.

 

Entscheidende esoterische Deutungen zu dem endokrinen (also Drüsen-)System finden sich in dem Lehrbuch von Vywamus[37], der durch das Medium JANET McCLURE die Informationen gechannelt hat, die diese in dem Buch >Die Kunst des Channelns< veröffentlicht hat mit dem Untertitel „Einblicke in Funktion und Wirkensweise“.

Ich hatte mir das Buch einmal angeschafft, um authentische Informationen zu dem Channeling-Vorgang[38] zu erhalten, nicht, um selbst ein Channel-Medium zu werden, was nämlich außerordentlich schwierig sein soll.

 

Denn der durch die spirituelle Ebene hervorgerufene stimulierende Einfluss bleibt nicht nur auf den Geist des Channels beschränkt, sondern wirkt sich entscheidend auch auf den Körper aus. So soll insbesondere das gesamte endokrine Drüsensystem davon betroffen sein. In einer Negationsformulierung verrät VYWAMUS, dass in Wahrheit das Channeln die Körperstruktur des Mediums zerstören kann, wenn nicht völlige Reinheit bei dem Medium vorherrschend ist. Es können sonst sehr leicht Erschöpfungen, Überlastungen, ja ein Zusammenbruch des endokrinen Systems oder mindestens eine Dysfunktion oder Disharmonie der physischen Struktur hervorgerufen werden.

 

Nun denkt man, dass dies ja alles nur für Menschen gilt, die eben ein Channel-Medium sind. Jedoch in mehr oder weniger großem oder geringem Maße ist dies zwangsläufig jeder Mensch, da er Einflüssen aus der geistigen Welt automatisch ausgesetzt ist durch die generelle Schwingungserhöhung des Planeten. Und insbesondere aber trifft dies natürlich auf Menschen zu, die sich einem spirituellen Entwicklungsprozess aussetzen, wie dies bei mir definitiv der Fall ist. Nach allem, was ich bei VYWAMUS gelesen habe, sind vermutlich sämtliche Prozesse der Entwicklung bei mir schief gelaufen, weshalb ich so viele belastende - auch physische - Beschwerden habe.

 

Theoretisch ließen sich unter großem Aufwand, den ich nicht betreiben kann, manche Dysfunktionen ausgleichen; denn VYWAMUS meint: „Wegen der Nähe des endokrinen Systems zu den Chakren, die einfach die ätherische Ebene dieser Drüsen darstellen, kann man leicht zu den Energieaktionen in jeder Drüse Zugang finden. So kann man die Herzgegend und die Thymusdrüse direkt über das Herzchakra erreichen. Die Schilddrüse und Nebenschilddrüse durch das Kehlkopf-Chakra, die Hypophyse durch das Dritte Auge und die Epiphyse durch das Kronen-Chakra“[39].

 

Die Verwendung des Begriffes „leicht“ halte ich für eine Fehlbenennung; so wie ich leider in dem Buch mehrfach kritische Anmerkungen an den Rand schreiben musste, wie z.B.: „So etwas total Kompliziertes!“ oder „So ein Wahnsinn!“ oder „So ein Blödsinn!“. Es sind in dem Buch auch diverse Übungen, die ich niemals in tausend Jahren vollziehen würde, so uninteressant einerseits und aufwendig andererseits finde ich sie. Dies soll aber letztlich die hohe Kompetenz von VYWAMUS keinesfalls in Frage stellen, sondern erklärt vielleicht, warum ich solche Schwierigkeiten habe.

 

Tatsächlich muss das Channelmedium sein ganzes Chakren-System fortgesetzt „warten“, damit die Funktionsweise des Regulierungssystems intakt bleibt, sonst kann eine Aufheizung von widersprüchlichen energetischen Strömungen stattfinden, die Überlastung und Blockaden erzeugen[40]. Es wird dann auch über das Ausmaß des Channelns pro Tag gesprochen: „Für die meisten von euch sind sechs oder höchstens sieben Stunden Channeln am Tag bei mindestens einem Tag Pause pro Woche das Maximum“[41]. Solch ein Ausmaß finde ich unfassbar und kann nur den Hut ziehen vor Menschen, die so etwas leisten, was ja real (in Wahrheit) nur ganz einzelne Menschen sind.

 

Die Vorstellung, ich sollte mich sechs Stunden am Tag ausdrücklich (konzentriert und ausschließlich) einer höheren geistigen Energie zuwenden, treibt mich schon im Ansatz der Vorstellung in den Wahnsinn. Man kann m.E. hieran auch erkennen, wie weit die geistigen Meister eine völlige Fehleinschätzung der Menschheit haben, wie sie dies bezüglich des Aufstiegs zugeben mussten, was ich im Kapitel >Dez.2012/16< (Teil A; Sequenz Nr. 3) referiert habe. Umso mehr Hochachtung verdienen diese Channel-Medien.

 

Nun muss ich aber endlich zu dem Drüsensystem und den >Schlafstörungen< kommen:

Das endokrine Drüsensystem ist etwas ganz Spezifisches und reagiert außerordentlich sensitiv, da es im Grenzbereich des Channeling-Vorganges liegt. Es gibt bestimmte geistige (nicht-inkarnierte) Wesenheiten, die sich mit dem einzelnen Menschen über den Channeling-Vorgang befassen. Dabei kann es eine zeitlang(!)[42] eine Tendenz zur Schlaflosigkeit geben oder auch eine Tendenz von zu viel Schlaf (wie man dies eventuell bei SWEDENBORG schlussfolgern muss). Es handelt sich jedenfalls um eine Unausgeglichenheit im Schlafzentrum selbst[43].

 

Es kann dies insbesondere den Beginn einer Absonderung des Hypophysen-, Epiphysen-, Schilddrüsen-, Nebenschilddrüsen- und Thymusdrüsen-Ganges als spezifischen Regler des Schlafzustandes bedeuten. VYWAMUS wirft dann die Frage für den Leser auf: „Aber wer bestimmt, wieviel Schlaf du brauchst? Du hast von Biorhythmen gehört, Gewohnheitsmechanismen in deiner physischen Struktur. … Aber wenn du einmal die Bedeutung der Mitschöpfer-Ebene zu sehen oder zu erfassen beginnst, … durchdringt das Verständnis dieser Stufe auch deine Körperform und stimuliert und erweitert sie“[44].

 

Es ist praktisch so, als wollte man ein Riesenschiff in die Größe einer Erbse einpassen. Dies geht nur, wenn man beides in seine grundlegenden Elemente zerlegen würde. Dies soll nun genau das endokrine System vornehmen. „Es reduziert auf die fundamentale oder elementare Stufe und ermöglicht so den Austausch dessen, was zu klein und was zu groß schien“[45].

 

„Physisch gesehen, findet ein Prozess des Aufbaus, der Zunahme und Stimulierung jeder Drüse von ziemlich kosmischem Ausmaß statt. Dies wiederum ruft Reize hervor, die ihrerseits eine Destillierung[46] oder Konzentrierung erzeugen, bis das System feingestimmt ist“[47]. Die Teilnahme des Drüsensystems am Channeling-Vorgang und dem spirituellen Entwicklungsprozess ist physisch ein sehr aktiver Vorgang.

 

Hiermit enden meine Darlegungen bezüglich des Drüsensystems. In Teil 18-C folgen zunächst einzelne Protokolle von meinen >Schlafstörungen< in chronologischer Reihenfolge. Anschließend wird der Lichtkörperprozess mit dem Umbau des Vierkörpersystems und den daraus resultierenden Schwierigkeiten thematisiert.

 

Fortsetzung folgt im Teil C zum Kapitel Nr. 18 >Schlafstörungen<.

 



[3] Die Kosmologie der Avatarin ANITA WOLF findet besonderen Ausdruck in den Darlegungen meines Essays „Schöpfungsgeschehen“, welches ich unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF veröffentlicht habe bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin (insgesamt sind es 25 Exposés über verschiedene esoterische Themen). Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“.