Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (112)

Esoterische Studien einer Autobiographie

20. Ritter auf schwarzem Pferd, C



Als Reiter auf einem Pferd sitzend, bedeutet, dass man von seinem Geiste aus seine Seelentriebe beherrscht. Bei einem schwarzen Pferd bedeutet es die Durchgeistigung des Materiellen, der dunklen Stoffesnatur (was sich eventuell in meinem Traum vom 04.01.1997 in der Fabrik symbolisch dargestellt hat), es bedeutet, die Durchchristung des Erdenwollens als entscheidenden Sieg errungen zu haben (Antreten des Erbes und Übernahme der Leitung innerhalb des Traumes).


Bei einem (fuchs-)roten (also rot-braunen) Pferd hätte der Mensch den Sieg über die Leidenschaftskräfte des eigenen Blutes errungen. Auf einem braunen Pferd zu reiten, würde bedeuten, die Herrschaft über die Leidenschaftskräfte und eine „teilweise“ Durchchristung des Erdenwollens erlangt zu haben.


Erst als ich das Kapitel >Ritter auf schwarzem Pferd< schon abgeschlossen hatte, gelangte ich an das Buch >Fließendes Geld< von LUDWIG GARTZ1, wo ausdrücklich die Existenz von „Neun Schwarzen Reitern“ thematisiert wird in einer Ausdeutung des Romans von J.R.R. Tolkien2 >Der Herr der Ringe<3. Dieser Roman von TOLKIEN (der aus sechs Teilen bzw. drei Bänden besteht) ist ein Klassiker der Fantasy-Literatur und wurde in einer US-amerikanischen Trilogie4 verfilmt.

Ich selbst kenne (leider) weder den Roman noch die Film-Trilogie.


Letzteres deshalb nicht, weil ich die Darstellungsformen solcher Filme (ich habe nur einmal Ausschnitte im Fernsehen gesehen) wie bei den Science-Fiction-Filmen (siehe am Ende im Kapitel 51-B >Sonderaufstieg<) und vielen anderen Filmdarstellungen psychisch (wegen der dunklen Aspekte) und physiologisch (Action-Szenen) nicht ertrage.


Und den Roman kann ich wiederum deshalb nicht lesen, weil mir bereits nur - als ich mich bei Wikipedia im Internet darüber informieren wollte - schon ganz schwindelig bei den vielen neuen Begriffen und Namen wurde. So wird es vermutlich auch vielen Menschen mit meiner Autobiographie gehen. Umso mehr bewundere ich die anscheinend 120 Millionen Menschen auf dieser Erde, die offensichtlich diese Bücher lesen konnten; denn so viele Exemplare sind davon verkauft worden5.


Während TOLKIEN selbst eine allegorische6 Bedeutung seines Werkes ablehnt, basieren die Deutungen von GARTZ regelrecht auf einer solchen Interpretation. Danach stellen die „Neun Schwarzen Reiter“ neun negativ dominante Tendenzen (Neun ND-Tendenzen) in der Menschheit dar, denen die Menschen durch die Zinswirtschaft unterworfen sind. Diese Tendenzen bedingen einander und verstärken sich gegenseitig so, dass sie die Herrschaft des Zinses absichern. Es handelt sich bei diesen neun negativen Tendenzen um Verknappung, feindlichen Wettbewerb, Beraubung, Verschwendung, Bestechung, Täuschung, Verwirrung, Angst und Schuldzuweisung.


Das Bewusstsein der Menschheit wird durch das Ausgeliefertsein an diese Neun ND-Tendenzen in die Dunkelheit getrieben und dort so gebunden, dass es unmöglich erscheint, diesen Kräften zu entkommen und je ein glückliches, kraftvolles Leben in Wohlstand führen zu können“7. Dabei sollen diese Neun ND-Tendenzen absolut schrecklich und unbarmherzig sein und GARTZ ergänzt: „Wie man sieht, ist die Zinswirtschaft (der „Eine Ring) tatsächlich eine Schöpfung, die alle Ausgeburten der Hölle in sich birgt und über die Menschen hereinbrechen lässt“8.


Ich selbst habe mich mit dem gesamten Thema ab Februar 2009 befasst, als ich Ergänzungen zu dem Kapitel Nr. 46 >Existenzsicherung< vornahm. Da ich mich seit dem Tode meiner Mutter mit dieser >Existenzsicherung< befassen musste, ist es auch denkbar, dass der im Traum vom 04.01.1997 (hier in Teil 20-A) erschienene >Ritter auf schwarzen Pferd< bereits auf entsprechende Probleme für mich hingewiesen hat; denn ich habe festgestellt, dass ich oft viele Jahre im vorhinein von etwas geträumt habe, was später im realen Leben aufgetreten ist. Jedoch hoffe ich (natürlich!), dass für mich alle Probleme durch göttliche Gnade (durch karmischen Erlass) aufgelöst werden, was allerdings keine Anmaßung, sondern auch eine leichte selbstironische Aussage sein soll (siehe Kapitel Nr. 53 >Hoffnung<).


In dem >Herrn der Ringe< soll bei den Neun Schwarzen Reitern nicht unterschieden worden sein, welcher Reiter für welche problematische Qualität steht. „Nur der König der Schwarzen Reiter wird hervorgehoben. Er steht für die automatische Verknappung des Geldes in der Welt bis hin zu Armut und Elend. Aus dieser ergeben sich die anderen acht. Dieser Schwarze König stirbt zum Schluss der Trilogie, während die anderen noch eine Weile weiterleben. Der Herr der Ringe prophezeit für die nahe Zukunft das Ende der Armut auf Erden, während die Zinswirtschaft noch für eine kurze Weile weiterbestehen und die anderen acht Tendenzen in unserem Bewusstsein erzeugen wird. Diese werden dann erst mit dem Ende der Zinswirtschaft transformiert“9.


Über die Zinsherrschaft finden sich weitere Darlegungen im Kapitel Nr. 46-D >Existenzsicherung<, wo entsprechend auch die Herrschaft der Geldelite aufgegriffen ist.

Dass es ein Ende unserer jetzigen Wirtschaftsordnung geben wird, ist auch thematisiert im Kapitel Nr. 15-i >Kosmische Phänomene<, wo es um das Apokalyptische Geschehen geht, welches durch eine Schwingungserhöhung auf der Erde eingeleitet werden wird.


In der Nacht zum 09. März 1997 hatte ich fortgesetzt mehrere beeindruckende Träume, u.a. konnte ich vollständig nach Belieben mit meinem Körper fliegen (siehe >Flugträume<; siehe Kap. Nr. 22), dann traten mannigfaltige Feuererscheinungen am Himmel auf (siehe Kap. Nr. 15-E >Kosmische Phänomene<) und außerdem hatte ich den folgenden gewaltigen Traum, der mir aber leider ganz schnell verdeckt wurde und fast aus meinem Bewusstsein verschwunden wäre, wenn ich mich nicht noch mit aller Anstrengung erinnert hätte.


Es war eine sehr umfassende Szenerie, die über weite Landstriche reichte. Es existierte da eine Legion10 von Menschen bzw. eventuell waren es überhaupt nur Männer in dem Sinne, als ob es alles Krieger gewesen wären. Denn es war eine solche Atmosphäre wie nach einem Krieg.


Dann existierten auch sehr viele Pferde (fast so viele wie die Menschen) und diese Pferde waren alle hintereinander aufgereiht. Sie bewegten sich in einer langen Schlange. Es war wie eine Art Treck. Dabei waren die meisten Pferde fast völlig abgemagert.


Nun wurde mein Blick speziell auf ein Pferd gerichtet, welches überhaupt nur ein Skelett war, aber es stand noch in der Reihe. Es war reines Knochengerippe ohne Fleisch. Und entweder auf diesem Pferd oder auf demjenigen dahinter saß ein Mann, der mehr auf dem Pferd lag, als dass er saß, so geschwächt war auch der Mann.


Dann existierte eine Art geistiger Aussage für mich im Zusammenhang mit dieser Szenerie, nämlich der Begriff „Wurzelrasse“ – mehr nicht. Ich selbst musste wiederum bei dem Traum an die Mongolen11 denken (wegen der Pferde, da sie als ein Reitervolk berühmt geworden sind), und auch generell an ein Apokalyptisches Geschehen12.


Ich habe den Traum hier diesem Kapitel zugeordnet, weil mir neben den Massen von Menschen die unzähligen Pferde so beeindruckend waren. Außerdem herrschte (wie bereits erwähnt) ein Anklang von Apokalyptischem Geschehen, wie dies hier verschiedentlich bei den Apokalyptischen Reitern angesprochen ist. Jedoch kann ich dies weder richtig begründen, noch den Traum richtig deuten – aber vielleicht sagt dieser Traum jemand anderem etwas. Denn auch die Aussage über die „Wurzelrasse“ ist leider auch nicht wirklich erhellend, außer dass ich darüber etwas ausführen kann.


Wochen später, nachdem ich das Kapitel schon fertig gestellt hatte, stieß ich jedoch noch auf eine Stelle bei HURTAK, wo dieser erwähnt, dass die Wurzelrassen sich gegen die Programmierung von Gott-Vater aufgelehnt hatten (also sich gegen den göttlichen Willen gewandt hatten). Diese Rebellion hatte zur Folge, „dass die zwölf biophysischen Meridiane13 an der direkten Verbindung mit dem Überselbst gestutzt wurden“14.


Diese Aussage stellt letztlich eine Erhärtung meiner verschiedenen folgenden Hypothesen dar. Die Stutzung der biophysischen Meridiane hatte nämlich die Auswirkung, dass die Menschheit ihren karmischen Rückwirkungen preisgegeben wurde, was im Kapitel 21-J >Homo Coelestis< dargelegt ist, wo sich auch generell Ausführungen bezüglich des Überselbst befinden.


Am deutlichsten wird der Begriff der Wurzelrasse (auch als „Stammrasse“ bezeichnet), wenn man die historisch bereits abgelaufenen Wurzelrassen anführt; denn diese sind:

  1. die Polarische Wurzelrasse15

  2. die Hyperboräische Wurzelrasse16

  3. die Lemurier17

  4. die Atlantiden18 (oder Atlantier)

  5. die Arische Wurzelrasse19 (in dieser befinden wir uns noch)

und es werden folgen

  • die künftige 6. Wurzelrasse20 und

  • die künftige 7. Wurzelrasse21

Jede Wurzelrasse ist unterteilt in sieben Unterassen, und wir leben zur Zeit in der Arischen Wurzelrasse während der Europäischen Kulturepoche22, welche die fünfte Kulturepoche dieses Arischen Zeitraumes23 und geprägt ist von dem germanischen (oder teutonischen24) Menschentypus25.


Ein Faktor in dem Traum vom 09.03.1997, der durch die kriegerische Atmosphäre bzw. eher durch das Ausmaß der Niedergeschlagenheit, in dem sich die Menschen und Pferde befanden, eine Assoziation in mir geweckt hat, ist folgender: STEINER benennt, dass die verschiedenen Wurzelrassen durch unterschiedliche Katastrophen zugrunde gegangen sind bzw. untergehen werden:


  1. Die Lemurier sind durch Feuer untergegangen.

  2. Die Atlantiden sind durch das Wasser (die „Sintflut) untergegangen:

  3. Die Arier werden durch das Böse26 untergehen27.

Mit diesem vorerst letzten Untergang ist gemeint der große „Krieg aller gegen alle“, der am Ende des Arischen Zeitraumes (also ca. im 8. Jahrtausend nach Chr.) stattfinden wird28.


Die eigentliche Ursache dieses Krieges ist das Überhandnehmen des Egoismus, der Ichsucht, der Selbstheit der Menschen. Auf allen Gebieten des Lebens wird das Ich zum Zankapfel werden29. In diesem Krieg wird eine furchtbare Verwüstung der Kultur herankommen, und es wird sich nur ein kleines Häuflein von Menschen hinwegretten gegenüber der allgemeinen Zertrümmerung durch den Egoismus. Diese wenigen Menschen haben verstanden, das spirituelle Prinzip in sich aufzunehmen30.


Dieser Krieg, bei dem die Menschheit gespalten werden wird in Gute und Böse, ist nach STEINER durchaus etwas, was im höchsten Grade weise im Schöpfungsplan ist, und STEINER begründet dies wie folgt: „Denn bedenken Sie einmal, dass gerade dadurch, dass so das Böse sich von dem Guten trennt, das Gute seine Hauptstärke in den Guten erhalten wird, denn es wird das Gute sich nach dem großen ´Krieg aller gegen alle` jede nur mögliche Anstrengung geben müssen, um die Bösen in dem Zeitraum, indem es noch möglich sein wird, wieder herüberzuziehen“.


Das wird nicht eine Erziehungsaufgabe sein wie heute …, sondern da werden okkulte Kräfte mitwirken; denn die Menschen werden in diesem nächsten großen Zeitraum okkulte Kräfte in Bewegung zu setzen verstehen. Die Guten werden die Aufgabe haben, auf ihre Mitbrüder der bösen Strömung zu wirken“31.

Zu dieser Aufgabe wurden und werden besondere Menschenseelen vorbereitet, die zur Geistesrichtung des Manichäertums32 gehören.


Fortsetzung folgt im Teil C zum Kapitel Nr. 20 >Ritter auf schwarzem Pferd<.


1 GARTZ/Fließendes Geld (Die Geburt des Goldenen Zeitalters)

2 John Ronald Reuel Tolkien: britischer Schriftsteller und Philologe, *3.1.1892, +2.9.1973; mit dem Roman >Der Herr der Ringe<, der in der fantastischen Mythenwelt Mittelerde spielt, wurde er zu einem Begründer der modernen Fantasy-Literatur (nach http://de.wikipedia.org über J.J.R. Tolkien).

3 TOLKIEN/Der Herr der Ringe

4 Trilogie: Folge von drei eine Einheit bildenden Dichtwerken (besonders Dramen), Kompositionen u.a. (D/F/S.742).

5 http://de.wikipedia.org zu „Herr der Ringe“, Bearbeitung vom 9.5.2009.

6 allegorisch: FN bei 30-D >Erdgebundene Seele<; Allegorie: FN bei 1-A >Einleitung<.

7 GARTZ/S.301

8 GARTZ/S.302

9 GARTZ/S.52

10 Legion (ohne Plural): unbestimmt große Anzahl, Menge (D/F/S.420).

11 Mongolen: mongolide Völkergruppe der Mongolei und in Teilen Zentralasiens; rund vier Millionen Angehörige. Die Mongolei ist eine Hochfläche in Zentralasien, durch hohe Gebirgsketten in Großbecken gegliedert; sie umfasst die Wüste Gobi, reicht im Osten bis zum Großen Chingan, im Westen mongolisches Altai- und Changaigebirge. Bis 209 nach Chr. gehörte die Mongolei zum Hunnenreich. Im 13. Jahrhundert fand eine Einigung aller Mongolenstämme durch Dschingis Khan statt, der ein mongolisches Großreich bildete. 1924 wurde die Mongolische Volksrepublik ausgerufen (als Äußere Mongolei) mit einem autonomen Gebiet der Inneren Mongolei. Seit 1945 zur Volksrepublik China gehörig (NGL/Bd.II/S.569f.). – Esoterisch sind die heutigen Mongolen Nachkommen einer gleichnamigen Unterrasse, welche bereits zur Zeit von Atlantis gelebt hat (JINARAJADASA/S.43ff.).

12 Apokalyptisches Geschehen: siehe Text bei 15-i >Kosmische Phänomene<.

13 Meridiane: FN bei 21-F >Homo Coelestis<.

14 HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.524

15 Polarische Wurzelrasse: siehe Text zum „Polarischen Zeitraum“ bei 53-E >Hoffnung<

16 Hyperboräertum: Text bei 53-F >Hoffnung<.

17 Lemurischer Zeitraum: FN bei 1-C >Einleitung<. Zu Lemurien siehe jedoch die ausführlichen Darlegungen im Kapitel 56-A bis 56-D >Öffnen der Tore< und Kap. Nr. 58-A bis 58-E >Inseln des Lichts<.

18 Atlantiden = Atlantische Wurzelrasse: FN bei 23-D >Priesterseele<. Atlantischer Zeitraum: FN zu „Lemurischer Zeitraum“ bei 1-C >Einleitung<.

19 Arische (Wurzel-)Rasse: FN bei 45-F >Seelenwachstum<.

20 Für die künftige 6. Wurzelrasse wird - außer bei STEINER - bisher kein Name verwendet. Bei STEINER (GA104/S.163ff.) wird auch nicht eine Menschenrasse als solches angesprochen, sondern der Zeitraum, in dem dann die Menschen leben werden, wird als der „Zeitraum der Sieben Siegel“ bezeichnet (FN bei 49-D >Grausamkeiten<).

21 Die weiter in der Zukunft liegende 7. Wurzelrasse wird bei STEINER (GA104/S.163ff.) als der „Zeitraum der Sieben Posaunen“ benannt und er soll andauern vom ca. 23. Jahrtausend bis ca. in 38.000 Jahren.

22 Europäische Kulturepoche: FN bei 28-D >Lichtdienste<.

23 Arischer Zeitraum: FN bei 13-J >Aurisches Wesen<.

24 teutonisch von Teutonen: germanischer Volksstamm, im 4. Jh. vor Chr. in Jütland (festländischer Teil Dänemarks); 102 vor Chr. vom römischen Feldherrn Marius in Südfrankreich geschlagen (NGL/Bd.II/S.843).

25 STEINER/GA93a/S.190

26 Böse Rasse: FN zu „verlorene Seelen“ bei Kap. 2-A >Erleuchtung< und Text bei 49-D >Grausamkeiten<.

27 STEINER/GA93a/S.228

28 STEINER/GA104/S.67

29 STEINER/GA104/S.156

30 STEINER/GA104/S.68

31 STEINER/GA104/S.161f.

32 Manichäertum = Manichäismus: FN bei 7-C >Tyrannei<.