Sternenschnee


Kim Carrey:

Sternenschnee (118)

Esoterische Studien einer Autobiographie

21. Homo Coelestis, E



Bezüglich des Herabrufens des Lichtkörpers soll es so sein, dass bei den Lichtarbeitern sich dieser Lichtkörper mit voller Sicherheit manifestieren wird, wenn man ihn herabruft, unabhängig davon, wie man das Erlebnis selbst erlebt, also ob man überhaupt etwas wahrnimmt oder nicht. Man sollte darüber gar kein Urteil abgeben. Es soll definitiv feststehen, dass der Lichtkörper zu dem Lichtarbeiter kommt, dass er sich über ihn setzt und sich in ihn hineinsetzt: Er verschmilzt mit dem Lichtarbeiter und aktiviert dessen Transformation1. Letzteres ist der eigentliche Sinn der Sache.


Diese Visualisierung des Lichtkörpers (wie in 21-D beschrieben) sollte mindestens einmal täglich durchgeführt werden, u.z. wird dies zu Beginn der >Meditation< (nach einer kurzen Einleitung) empfohlen2.


Nach HURTAK spielt bezüglich des Überselbst-Lichtkörpers die Omega-minus-Funktion eine Rolle, welche „die transhumane3 Wiederherstellung des Körpers entsprechend seinem vollkommenen Überselbst-Lichtkörper darstellt, bevor er eine Inkarnation annahm und als ein Geschenk der Göttlichen Gnade ins Leben gesandt wurde“ 4.


Die Omega-minus-Funktion ist auch die Funktion, „die von der höher-spirituellen Intelligenz eingesetzt wird, um das mathematische Elektronen-Netz im Körper mit einem leuchtenden mathematischen Gegenpart auf einer anderen Energieebene gleichzurichten. Hier wird die Sterblichkeit von der Aura überwunden und, in einem Super-Zeit-Paradigma (das durch die Meister des Lichts koordiniert wird), wird der Übergang durch den Anti-Welt-Teilchenschirm möglich5“.


Das spirituelle Gotteskind hat einen gesalbten (oder gechristeten)6 Überselbst-Lichtkörper. Und wenn das Spektrum des Wortes Gottes den Körper so weit aktiviert, dass er an vielen Dimensionen gleichzeitig Anteil hat, erfüllt das Christus-Bewusstsein des Gotteskindes die Worte der Offenbarung: „Selig jene, die ihre Kleider waschen, damit ihnen die Befugnis zuteil werde, zu den Bäumen des Lebens (Plural! Anm.d.Verf.) zu gehen, und damit sie durch die Tore Eingang in die Stadt erlangen“7.


Ich selbst hatte das erste Mal im meinem Leben in der Nacht zum 14.11.2007 diesen Lichtkörper in meiner >Meditation< herabgerufen, dessen Existenz ich einfach hypothetisch annahm aufgrund des drei Meter entfernt schwebenden Lichtes, welches ich im Prinzip immer sehe. Vorher war diese Möglichkeit des Herabrufens mir nicht bekannt. In der >Meditation< am 14.11.2007 selbst hatte ich über diesen Lichtkörper jedoch keine Wahrnehmung.


Nun muss ich hier allerdings noch etwas einfügen, woran deutlich wird, wie schwierig es ist, die unterschiedlichen esoterischen Konzepte alle in einen Einklang zu bringen bzw. ein hinreichendes Bewusstsein über alles zu erlangen. Denn obwohl ich von dem Herabrufen des Lichtkörpers bis Mitte Nov.2007 überhaupt nichts wusste (was natürlich nach 25 Jahren des spirituellen Weges eigenartig ist), ist mir im Grunde doch etwas Entsprechendes vorher schon bekannt geworden, nur unter einem anderen Begriff, den ich nicht als mit dem Lichtkörper identisch erkennen konnte.


Was ich hiermit meine, ist das Visualisieren des Urlichtes, wie dies von der >Prophetin Gabriele< in ihrem Buch >Der Innere Weg< geschildert ist. Das genaue Ansprechen bezüglich des Urlichtes habe ich in dieser Autobiographie nirgendwo ausgeführt, jedoch eine Vorstufe davon befindet sich in der „Lichtmeditation“, wie diese hier im Kapitel 40-C+D >Meditation< geschildert ist. Das Visualisieren des Urlichtes ist m.E. schon so gewaltig, dass dies für Beginnende des esoterischen Weges von meiner Seite aus nicht ohne weiteres anempfohlen werden kann. Ich habe dies bereits im Jahre 2004 eine gewisse Zeit lang praktiziert, worüber ich jedoch nichts Ausdrückliches protokolliert habe.


Erst 2007 griff ich dieses Ansprechen des Urlichtes erneut und mit ziemlicher Inbrunst auf, und da geschah es auch am 26.Okt.2007, dass ich in der >Meditation< eine starke Wahrnehmung dieses Urlichtes hatte. Dies ging hin zu einer sekundenweisen >Erleuchtung<, durch die ich wegen der Unerwartetheit einen Schrecken bekommen habe.


Auch am 30. Oktober 2007 wiederholte sich die starke Wahrnehmung des Urlichtes, so dass ich fast Angst bekommen hätte; denn es handelt sich dabei um ein unwahrscheinlich intensives gleißendes weißes Licht. Ich behielt dieses Anrufen des Urlichtes auch bei, als ich schon von dem Herabrufen des Lichtkörpers Mitte Nov.2007 erfahren habe, ohne zwischen beiden eine Verbindung zu ziehen.


Am 14. November 2007 hatte ich also dann erstmals direkt meinen Lichtkörper herabgerufen in der >Meditation<. Danach legte ich mich einige Zeit zum Schlafen nieder. Dabei war ich physisch beeinträchtigt durch einen gewissen Schnupfen, den ich hatte und drehte mich auf meine linke Körperseite. Das Zimmer war relativ dunkel. Ich atmete etwas schwer.


Da sah ich bei geschlossenen Augen, wie plötzlich ein sehr helles Licht mit 50 cm Durchmesser (also eine Kugel von einem halben Meter gross) auf mich „herabgeschossen“ kam (in rasanter Geschwindigkeit zugeflogen kam), wovon ich total erschrak, meine Augen öffnete und da war das Licht auch schon verschwunden. Ich glaube fast, das Licht war von meinem Erschrecken genauso erschrocken, wie ich es von ihm war. Dies ist fast komisch und rührend.


Am 21. Dezember 2007 geschah es dann, dass ich das erste Mal direkt während der >Meditation< die deutliche Wahrnehmung hatte, dass sich mein Lichtkörper auf mich niedersenkte.


Am 19. Januar 2008 habe ich weiterhin a) einmal meinen Lichtkörper herabgerufen und b) das Urlicht visualisiert, weil ich immer noch keine Verbindung zwischen beidem hergestellt hatte. Erst ab diesem Tage war mir wohl deutlich, dass beides in einer Verbindung steht; denn mein Lichtkörper kam nicht herab, als ich diesen direkt anrief, sondern er kam herab, als ich das Urlicht visualisierte. Da kam der Lichtkörper wie am 14.11.2007 zu mir blitzartig herabgeschossen. Auch hier erschrak ich wieder, konnte mich dann aber doch in der nächsten Sekunde fangen.


Bei SOLARA wird allerdings betont, dass Sternwesen uns nie erschrecken wollen8. Nur: das wollte das Licht auch bei mir ganz sicher nicht. Es liegt vermutlich zu einem Teil an meiner übermäßigen Sensibilität, dass ich es einmal so stark wahrgenommen habe, und dass ich mich außerdem generell leicht erschrecke.


Sternwesen legen Lichtkörper an, wenn sie wünschen, dass der Mensch sie als persönliche Bewusstseinseinheit wahrnimmt. Ihre wahre Form besteht aus verschmolzener Lichtessenz. Die Sternwesen befinden sich in sogenannten gleichzeitigen Dimensionen, die außerhalb und jenseits unseres Zeit/Raum-Kontinuums existieren9.


Ein solch großes und helles Licht von einem halben Meter Durchmesser habe ich noch niemals vor dem 14.11.2007 in meinem Leben gesehen (denn der Vorgang der >Erleuchtung<, den ich z.B. am 16.07.2006 erlebt habe, war doch umfassender und wesentlich sanfter und überhaupt anders; siehe Kap. 2-A). Ich hatte absolut nicht mit so etwas wie dem Lichtkörper in dem Moment gerechnet, auch wenn sich jeden Abend diese Lichtwulst zu meinem Hals bewegt. Aber sie ist vom Licht schwächer und wesentlich kleiner. Das 50 cm große Licht war auch außerordentlich hell, wie ich dies ebenfalls noch nie so gesehen habe.


Es ist nun natürlich ganz stark zu vermuten, dass es sich tatsächlich um meinen Lichtkörper gehandelt hat, den ich einige Zeit vorher in der >Meditation< herabgerufen hatte, und der nun mit Verzögerung diesem Ruf nachkam. Ich hatte vorher – ehrlich gesagt – keine wirkliche Vorstellung davon, wie dies alles vonstatten gehen sollte.


Erst an dem darauffolgenden Abend las ich dann in dem Buch >Die Sananda-Connection< von ERIC KLEIN: „Wenn ihr euren Lichtkörper anruft, reagiert er, und ihr werdet immer deutlicher erleben, wie sich die Gegenwart eures Lichtkörpers auf euch niedersenkt. Dies ist euer Christus-Überselbst. Es kommt über euch herunter, um euch herum und durch euch hindurch, und ihr werdet mit ihm zusammen wieder aufsteigen10. Darum bitten wir euch, bei jeder Meditation euren Lichtkörper anzurufen, damit ihr euch an den Vorgang gewöhnt. Er soll keinen Schock verursachen, sondern kann wie eine allmähliche Anhebung geschehen“11.


Jedoch genau das – nämlich ein Schock – war es für mich zunächst. Was mich nachträglich beeindruckt hat, das ist die Reaktion eines Lichtes (sowohl auf meinen Ruf als auch bei meinem Erschrecken) in der Art eines menschlichen Wesens: Also der Lichtkörper ist in Wahrheit eine wirkliche (wie personifizierte) Wesenheit. Dies ist etwas für mich, was ich noch nicht richtig begreifen kann.


Das Licht, was ich schon lange sehe, war für mich immer unpersonifiziert, obwohl ich mich gleichzeitig überhaupt immer darüber gewundert habe, wie das alles funktioniert – auch dass es mal an der einen und dann an einer anderen Stelle in der Luft schwebt. Ich hoffe nun, dass ich das nächste Mal nicht erschrecke, wenn mich mein eigener Lichtkörper hoffentlich wieder „heimsuchen“ wird.


Bei SOLARA wird betont, dass es der Wunsch der Goldenen Engel ist, mit uns verschmelzen zu wollen. „Deshalb rufen sie und ermutigen uns, sie einzulassen. Der Ruf nach deinem Engel muss nur aufrichtig sein12; du musst ihn wissen lassen, dass du seine Gegenwart anerkennst und begrüßt und dass du bereit bist, ihn hereinzulassen und dein vollkommenes Höheres Selbst zu verkörpern“13.


Und SOLARA rät: „Geht in euch und verschmelzt den Teil, der zeitlos ist, mit jenem, der scheinbar in die dreidimensionale Welt der Materie gehüllt ist. Verbindet euch mit jenem Engel, der euch so lange beschützt, geführt und inspiriert hat, und wisset, dass ihr dieser Engel seid. – Dies Verschmelzen, diese heilige Verbindung, dies Ineinandergreifen muss stattfinden, bevor du die Goldene Treppe betreten kannst. … In dieser inneren Vereinigung wächst dir die Vollmacht zu“14. Denn Ziel des Lebens ist es, mit dem Überselbst (wieder-)vereint zu werden. Auch das Überselbst entwickelt sich hin zur reinen Bewusstseins-Göttlichkeit15.


Mir ist nun am ersten Weihnachtsfeiertag, dem 25.12.2008, etwas Merkwürdiges in Bezug auf die vorstehend zitierte Schriftstellerin SOLARA begegnet. Dabei habe ich die vorstehend referierten Darlegungen von SOLARA erst am Abend (nach 22:00 Uhr) des 25.12.2008 in den PC getippt, obwohl ich diese zwei Tage vorher handschriftlich notiert hatte. Ich hatte jedoch den Inhalt dieser Darlegungen wieder völlig vergessen gehabt.


Am ersten Weihnachtstag nun musste ich mich am Nachmittag wegen Erschöpfung hinlegen, weil ich schon nach ca. 5 Stunden „intervallmäßigem“ Schlaf (d.h. es waren höchstens 4 Stunden) am Vormittag aufgestanden war. Da wachte ich um 14:50 Uhr aus einem kurzen Traum-Erleben auf, welches wie folgt war: Ich war irgendwo in freier Landschaft. Eventuell waren im weiteren Umkreis noch andere Menschen, aber ich hatte keine Aufmerksamkeit für diese und auch nicht für die Landschaft. Jedoch tauchte ganz in meiner Nähe – höchstens zwei Meter von mir entfernt - plötzlich eine Frau auf, die mir sowohl vom Äußeren als auch vom Wesen her SOLARA zu sein schien.


Obwohl ich sie real überhaupt nicht kenne, außer dass in dem Buch >An die Sterngeborenen< ein Foto abgebildet ist (sie lebte damals in den USA; heutzutage lebt sie wohl in Südamerika), hatte ich eine gewisse Evidenz über ihre Persönlichkeit. Sie hatte lebendige Bewegungen, ich sah ihre längeren dunklen vollen Haare und ich sah „global“ oder „pauschal“ ihre Augen. Ich hielt sie irgendwie an, eventuell hielt ich sie dann an den Schultern fest und sprach in ihr linkes Ohr – auf sie zugeneigt: „Sie sind SOLARA!?“


Dies rief ich irgendwie mit Erstaunen, mit gleichzeitiger Gewissheit, aber auch fragend aus. Ohne etwas zu antworten, umarmte sie mich, ich reagierte entsprechend und es war dann, dass eine >Erhöhte Schwingung<16 zwischen uns stattfand bzw. als ob unsere Energiekörper miteinander verschmolzen17. Dabei musste ich für eine gewisse Zeit bitterlich (auf rein geistige Weise) weinen, während wir uns umarmt hielten. Meines Erachtens weinte ich vor Erleichterung und Freude, weil ich wegen monatelanger >Tyrannei< durch meine böse Nachbarin Frau Brandel (siehe Kapitel 36-C >Gewaltlosigkeit<) irgendwie am Ende war.


Und es war dann auch so, als ob SOLARA mir (neben der Energieverschmelzung unserer Körper) in dem Moment einen Teil meiner Last energetisch abnahm. Es schien mir, als ob irgendetwas aus mir herausgezogen wurde. Dann wurde ich wach. Dass ich am Abend aus ihrem Buch Vorstehendes über die Verschmelzung in den PC getippt hatte, war ein „totaler Zufall“ und mir wurde erst da die Parallele bewusst.


Nun ist SOLARA mit großer Gewissheit nicht mein direkt zu mir gehörender Engel oder Lichtkörper, dessen anderslautender Name mir auch von diesem Lichtkörper selbst offenbart wurde (siehe Kapitel Nr. 3-A >Jungfrau Sophia< zum 05.08.2008, wobei ich auch dort diesen Namen nicht genannt habe).


Jedoch besteht kein Zweifel, dass SOLARA eine inkarnierte Engelwesenheit ist, wie sie sich selbst in ihrem Buch charakterisiert und am Schluss noch mit den Zeilen bestätigt hat:

Ich wohne in der Großen Stille Jenseits des Jenseitigen.

Meine wahre Form ist die Sternenweite verschmolzener Essenz.

Ihr findet mich in jedem von euch, so wie ihr in mir seid.

Zusammen als Ein Sein kehren wir nach Hause zu dem Stern zurück“ 18,

wobei SOLARA hier mit diesem (Einen) Stern „Gott“ meint19, was sie auch bezeichnet als: „Der Stern, Der Wir sind“20.


Nach meiner Einschätzung hat SOLARA in diesem Leben die fünfte Einweihungsstufe erlangt und ist damit eine geistige Meisterin geworden. Und die Energieverschmelzung mit ihr im Traum war eben auch eine Realität, und ich bin ihr seit diesem Traumerlebnis natürlich noch mit besonderer Dankbarkeit verbunden, auch wenn ich speziell im Kapitel 44-K >Jesus, der Christus Gottes< zu einer von ihr dargelegten Anschauung Kritisches angemerkt habe.


Fortsetzung folgt im Teil F zum Kapitel Nr. 21 >Homo Coelestis<.


1 Transformation: FN bei 27-A >Spirituelle Gemeinschaft<.

2 KLEIN/S.144

3 transhuman: vermutlich ist damit „übermenschlich“ gemeint (Anm.d.Verf.); abgeleitet von dem Präfix „trans“ mit der Bedeutung „hindurch, quer, durch, hinüber, jenseits, über – hinaus“ (D/F/S.736) und „human“: zum Menschen gehörend, ihn betreffend (D/F/S.300).

4 HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.600

5 HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.600

6 gesalbt (oder gechristet): FN bei 26-D >Nachfolge Christi<.

7 HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.Xii

8 SOLARA/An die Sterngeborenen/S.204

9 SOLARA/An die Sterngeborenen/S.203f.

10 Näheres über diesen Aufstieg findet sich im Kapitel Nr. 51 >Sonderaufstieg<.

11 KLEIN/S.139

12 Die aufeinanderfolgende Benennung von dem Ruf des Engels an den Menschen und dann wie eine Gleichsetzung der Ruf des Menschen nach seinem Engel ist für mich von der Diktion her etwas verwirrend (Anm.d.Verf.).

13 SOLARA/An die Sterngeborenen/S.101

14 SOLARA/An die Sterngeborenen/S.99

15 HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.364

16 >Erhöhte Schwingung< in Kapitel Nr. 10.

17 Nur um jeglichem Missverständnis vorzubeugen: Es handelte sich hierbei um keinerlei sexuelle oder erotische Aktivität (Anm.d.Verf.).

18 SOLARA/An die Sterngeborenen/S.327

19 SOLARA/An die Sterngeborenen/S.175

20 SOLARA/An die Sterngeborenen/S.177