Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (135)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Ashram (24.B) Zweite Erde

…kostenlose Befriedigung aller Grundbedürfnisse


Der sog. „Achtfache Pfad“ des PATANJALI, der meines Wissens große oder sogar vollständige Ähnlichkeit hat mit dem Achtfachen Pfad von Gautama Buddha[1] (der schon 400 Jahre vor PATANJALI gelebt hat, also 600 Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung), führt den Yogi zum höchsten aller Ziele: zu Kaivalya[2], wo er die Wahrheit, die jenseits aller Vorstellungskraft liegt, erkennt[3]. PATANJALIs Darlegungen gehen jedoch im Detail über die vom Gautama Buddha gegebenen Anweisungen weit hinaus.

 

Ich selbst habe immer einmal zeitweise und partiell verschiedene Yoga-Techniken in meinen >Meditationen< verwendet, wie dies in dem dortigen Kapitel angedeutet ist. Dies ist wahrscheinlich der Grund, weshalb ich auch Träume hatte, wo ich in Kontakt mit Yogis gekommen bin, wovon hier einzelne Traum-Erlebnisse geschildert sind.

 

Nun zu dem Begriff des >Ashram<: Dieser ist im engeren Sinne das innere Zentrum eines Meisters. Hier wurde der Titel des Kapitels allerdings auch für die weiteren angeschlossenen äußeren Gruppierungen eines Meisters verwendet, die unter seiner Inspiration und an dem Plan arbeiten. Der innere >Ashram< ist dabei die subjektive Verschmelzung von Einzelseelen[4], während die um den Meister herumgebildeten Gruppen sich aus Menschen zusammensetzen, deren egoischer oder monadischer Strahl[5] der gleiche ist wie der des Meisters[6].

 

Die Arbeit des >Ashrams< besteht im wesentlichen darin, der Welt jene beabsichtigten Dienste darzubieten, die so durchgeführt werden, wie es dem einzelnen Jünger am besten erscheint, unter „Beeindruckung des Meisters“ und unter Mitwirkung seiner Gruppe. Die Jünger sind dazu verpflichtet, unter Inspiration ihrer Seele zu arbeiten, wie ihre Seele sie lenkt und es vorschreiben mag. Dabei besteht zwischen Meister und Jünger völlige Freiheit[7] (siehe jedoch die Problematik des >Okkulten Gehorsams< im betreffenden Kapitel Nr. 48.)

 

Die zu dem Meister im weiteren Sinne zugehörigen Menschengruppen, die mehr den äußeren >Ashram< repräsentieren, bilden sich um den jeweiligen Meister herum. Sie sind in seiner Aura eingeschlossen und bilden einen Teil seines Bewusstseins[8]. Ein >Ashram< ist eine internationale Gruppe[9]. Er besteht sowohl aus verkörperten als auch aus nicht verkörperten Seelen. Er ist eine Synthese von Eingeweihten verschiedener Grade und von „Angenommenen Jüngern“[10]. Zur äußeren Gruppe des Meisters gehören auch Jünger, die sowohl eine Persönlichkeits- als auch Seelenverbindung zu dem Meister haben. Jünger sind in der Gruppe eines Meisters, weil ihre Ideen ähnlich sind. Im inneren >Ashram< wiederum basiert die Verbindung nur noch auf der Seele[11].

 

Alle die verschiedenen Geistesschulen und spirituellen Gemeinschaften, die durch die Kräfte der Loge gefördert werden, sind von einem oder mehreren (Angenommenen) Jüngern (und nicht von Meistern!) gegründet worden, weshalb auch diese Jünger die Verantwortung für alle Abläufe und Ergebnisse tragen[12].

Über Avatare[13] finden sich Darlegungen im Kapitel Nr. 29 über Mutter Meera mit dem Titel >Avatarin<.

 

Im folgenden sind nun einige Darlegungen aus meinen Träumen in chronologischer Reihenfolge erfolgt, wobei im letzten Drittel (Teile 24-H, i und J) dann in einer extra Zusammenstellung sich diverse Träume finden, welche den Geisteslehrer und Eingeweihten Rudolf Steiner betreffen. Und in Teil 24-G sind noch einzelne Träume ohne Datum mit Angabe eines verschlüsselten Zeitpunktes aufgeführt, die im Zusammenhang mit meiner realen Zugehörigkeit zu einer >Spirituellen Gemeinschaft< (Kap. Nr. 27) gestanden haben.

 

20. September 1992: Ich hatte um ca. 13:00 Uhr meditiert, wobei ich längere Zeit etwas schläfrig war. Als ich mich dann wieder zu mehr Wachheit aufraffte und mich noch einmal senkrechter hinsetzte, erschien mir urplötzlich die Vision eines Gurus/Meisters, den ich ganz deutlich sah. Er saß an einem Schreibtisch, die Unterarme waren wie schräg dagegen gelehnt und die Hände hatte er anbetend erhoben.

 

Der markanteste Faktor für mich waren seine Augen, die irdisch „wie blind“ wirkten, aber weit geöffnet waren und eine fast kugelrunde Form hatten. Sein Blick ging leicht nach oben und seine Augen waren vollkommen hellblau erleuchtet. Die Iris war mit weißem Licht durchsetzt. Diese verklärten, erleuchteten Augen waren stark beeindruckend. Das ganze Antlitz war voller bescheidener Demut.

 

Es handelte sich um einen vielleicht 70 Jahre alten Mann, gemischt aus asiatischer und europäischer Abstammung. Sein ganzer Kopf und auch das Gesicht waren im wesentlichen rund geformt – aber in keinster Weise irgendwie abstoßend. Die Haare waren weiß und unauffällig. Er hatte eine helle Hautfarbe und die Kinnpartie war eigenartigerweise so ähnlich, wie ich meine eigene sehe, an der aber nichts Besonderes ist. Die Struktur der Gesichtsmuskeln war leicht asiatisch.

 

In gewisser Weise muss ich annehmen, dass dieser Guru/Meister doch in irgendeiner Verbindung zu mir stand oder steht. Sein Haaransatz war allerdings nicht identisch mit demjenigen des Meisters, zu dem ich wiederum ganz offensichtlich in einem Bezug stehe (oder stand), was geschildert ist zum ZP46 im Kapitel 27-i, J + K >Spirituelle Gemeinschaft<.

 

Irgendwann einmal habe ich ein Foto von Krishnamurti[14] gesehen. Leider, weiß ich nicht mehr, wo dies abgebildet war. Später wurde mir jedoch bewusst, dass dieser Guru/Meister in meiner Vision große Ähnlichkeit mit diesem Krishnamurti hatte. Krishnamurti war ein theosophischer Weisheitslehrer, der von Annie Besant[15] (siehe Traum vom 05.04.1997 in Teil 24-D), der Präsidentin der Theosophischen Gesellschaft[16] Anfang des 20. Jahrhunderts, entdeckt worden war und im jugendlichen Alter als Reinkarnation von Jesus Christus ausgegeben wurde. Krishnamurti hat dies selbst später in seinem Leben als Irrlehre von sich gewiesen. Durch diese Ausrufung von Krishnamurti als wiedergeborener Christus[17] gab es übrigens die entscheidenden Differenzen zwischen Rudolf Steiner[18] und Annie Besant, und diese führten zu STEINERs Abwendung von der Theosophischen Gesellschaft.

 

Da ich mich theoretisch verschiedentlich mit der Theosophischen Gesellschaft beschäftigt habe (siehe Kapitel 1-E >Einleitung<) und auch von zwei weiteren Persönlichkeiten dieser Gesellschaft (nämlich von Helena Petrowna Blavatsky[19] und Annie Besant) geträumt habe, ist es nicht völlig auszuschließen, dass ich auch in eine astrale/mentale Verbindung zu Krishnamurti gelangt sein könnte.

 

23. September 1992: Nach einer längeren Traumsequenz, in der die legendäre US-amerikanische Blues-Sängerin Janis Joplin[20] auf einer Astralebene auftrat, wo sie als eine weise, milde und barmherzige Persönlichkeit erschien (die sie in der irdischen Wirklichkeit nicht unbedingt dargestellt haben soll), ging das Gerücht bzw. die Prophezeiung, es würde nicht mehr lange dauern, und unsere Erde würde mit einem größeren Planeten zusammenprallen. Dabei sollte dieser Planet bereits jetzt unsichtbar im All schweben. Durch die zu erwartende Erschütterung würden alle Menschen ins All geschleudert und dort jämmerlich vernichtet werden.

 

Rettung gäbe es nur in den Klöstern in Tibet bei den Mönchen, die aus irgendeinem Grunde oder auf irgendeine Weise von der Vernichtung verschont bleiben würden. Diese würden auch einige Menschen aus der ganzen Welt aufnehmen. Nur: wie sollte man dorthin gelangen? Die Reise wäre weit und teuer. Meine Mutter (siehe Kapitel Nr. 13 >Aurisches Wesen<) spielte auch irgendeine Rolle. Sie und ich unterhielten uns, was zu tun sei und beschlossen, zu bleiben, wo wir waren und die Vernichtung abzuwarten.

 

Zur Zeit des vorstehend geschilderten Traumes im Jahre 1992 hatte ich von New-Age-Literatur meiner Erinnerung nach noch keine Ahnung. Erst 2009 erfuhr ich erstmals von einer zweiten ätherischen Erde (die bereits jetzt im All in der fünften Dimension als unsichtbarerer Planet schweben soll) durch den esoterisch-futuristischen Roman von BRIT MORF >count down 2012<, was ich auch schon im Kapitel Nr. 15-i >Kosmische Phänomene< erwähnt habe. Diese ätherische Erde wird eines Tages mit der physikalischen Erde verschmelzen, wenn letztere wiederum wohl in die vierte Dimension verwandelt sein wird[21].

 

Und auch im Kapitel Nr. 15-i >Kosmische Phänomene< ist von der LICHT-Brücke referiert, dass einer Vernichtung durch die Schwingungserhöhung selbst die Licht- und Geistesschüler nur entgehen können, wenn sie fortgesetzt spirituelle Maßnahmen ergreifen, was sich in meinem Traum eventuell durch das Symbol der tibetischen Klöster dargestellt hat.

 

Erst im August 2012 erhielt ich dann weitere Informationen durch den weiblichen Channel UTE KRETZSCHMAR, wo diese ätherische Erde als sog. „Paralleluniversum“ genauer beschrieben wird. Dieses feinstoffliche Paralleluniversum ist ein Aufstiegs-Universum aus der Dualität der Erden-Zeitebene in die fünfte Dimension – und nach Aussagen des Meisters Konfuzius[22] ist dieser Aufstieg definitiv für das Ende des Jahres 2012 geplant (welches nun jetzt bereits einige Jahre überholt ist – Aussage im Jun.2017). Dabei soll dies keine erschreckende Information für die Menschen sein. Konfuzius spricht durch UTE KRETZSCHMAR in >Der Aufstieg der Erde 2012 …<:

 

„Niemand von euch wird plötzlich am Morgen aufwachen und feststellen, dass er unsichtbar ist! Niemand wird den Boden unter den Füßen verlieren und plötzlich davonfliegen! … Euer Körper wird sich schwingungsmäßig verändern, aber er verliert nicht die feste Form. Die frequenzmäßigen Veränderungen haben bereits im Jahre 1987 begonnen, und viele von euch haben Jahre gebraucht, bis sie irgendetwas wahrgenommen haben. … Die hauptsächlichen Veränderungen vollziehen sich in eurem Inneren. … Eure Werte prägen sich neu und passen sich allmählich der Lebensweise im Paralleluniversum an“[23].

 

Es wird dann von Meister Konfuzius auch noch beschrieben, dass es in diesem Paralleluniversum keine kriegerischen Auseinandersetzungen gibt, kein Geld, keine Krankheiten, keinen Privatbesitz von Grundstücken und Häusern und die Art der Arbeitsverpflichtung wie auf der Erde gibt es auch nicht.

 

Der Aufstieg bedeutet eben, dass die Erde sich aus dem unteren Kreis des dreidimensionalen Erfahrungsrahmens heraushebt und sich dem Kreis des Paralleluniversums angleicht. Diese Angleichung soll 2012 erreicht worden sein, wodurch insbesondere die kollektiven Prägungen sich in Richtung Freiheit, Liebe, Gleichberechtigung, in Richtung von passivem Widerstand und einem freudvollen Dasein aller entwickeln werden[24].

 

Insbesondere die gesamte Fehlentwicklung („Pervertierung), die bezüglich des Geldes stattgefunden hat, wird verändert werden, indem es eben längerfristig überhaupt kein Geld mehr geben wird. Alle Grundbedürfnisse werden als Geburtsrecht des Menschen vollkommen kostenlos befriedigt werden, wie Unterkunft, Nahrung, Kleidung. Der Wechsel dahin wird allmählich stattfinden, niemand braucht davor Angst zu haben. Und Konfuzius sagt: „Eure Realitätsebene wird sich den neuen Gegebenheiten im Paralleluniversum nicht längerfristig widersetzen können!“ Aber die Art und Weise, wie sie sich vollziehen, bestimmen die Menschen[25].

 

Konfuzius schildert dann weitere Konkretisierungen: „Jeder Mensch verfügt über ein Haus, eine Wohnung, eine Unterkunft, ohne dass er etwas dafür bezahlen muss. Er hat das Nutzungsrecht auf Lebenszeit. … Die Verpflichtung, die dafür eingegangen wird, ist die Erhaltung, Verbesserung und Pflege des ihm überlassenen Objektes“. Dann zu der Aussage: „Es gibt keine Arbeitsverpflichtung! Jeder Mensch hat aufgrund seiner Anwesenheit das Recht auf alle Mittel, die er benötigt, um ein freudvolles Leben zu führen, u.z. ohne Verpflichtung zu einer Gegenleistung“.

 

„Das heißt nicht, dass alle Menschen dort ihr Leben auf der Couch oder im Liegestuhl zubringen! Sie helfen sich gegenseitig bei der Erhaltung ihrer Häuser, ihrer Gärten, bei der Erde, in öffentlichen Gebäuden und Plätzen. … Der wesentliche Unterschied zur grobstofflichen Dimension ist der, dass sie es nicht aus Pflicht tun, um damit ihr Überleben zu sichern, sondern aus Freude an der kreativen Arbeit, um ihr schöpferisches Potential sichtbar zu machen“. … „Die Menschen leben dort nach der Devise zusammen: Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst! Es herrscht ein hohes Maß an persönlicher Zufriedenheit und ein Bewusstsein der Fülle“[26].

 

Als ich Vorstehendes am 14.01.2014 erneut (zum Zwecke der Korrektur bzw. Ergänzung) gelesen hatte, ging mir wieder mein Herz auf in Anbetracht dieser fast paradiesischen Zustände. Ich selbst arbeite jeden Tag an der Ergänzung bzw. Optimierung dieser meiner autobiographischen Studien – und dies tue ich vollkommen freiwillig (wenn auch aus einem spirituell empfundenen Auftrag heraus). Real bräuchte ich gar nichts mehr zu tun.

 

Weshalb ich dies (auch) hier erwähne, liegt daran, dass mir mein ganzes vergangenes fremdbestimmtes Arbeitsleben (was insbesondere alle möglichen äußeren Bedingungen betraf) nachträglich immer mehr wie ein Horror vorkommt, u.z. allein aufgrund der fremdbestimmten Verpflichtung und finanziellen Notwendigkeit, um mich am Leben zu erhalten (wollte ich nicht obdachlos sein).

 

Mich von einem Mann aushalten zu lassen, was vielleicht auch eine Möglichkeit gewesen wäre (und so manche Millionärs- oder selbst normale Ehegattinnen sind das lebende Beispiel dafür), ist mir überhaupt niemals in den Sinn gekommen. Dass mein Arbeitsleben für mich vielleicht schlimmer war als hoffentlich für manche oder die meisten anderen Menschen, liegt eindeutig an meinen >Schlafstörungen< (siehe Kap. Nr. 18), die als Basis alles Folgende zur Hölle bereitet haben. Dies selbst in dem Einzelfall, wo es auch zufriedenstellende Erlebnisse gab. Von anderen Faktoren einmal ganz abgesehen.

 

Diese fremdbestimmten Grundlagen würden nun im Paralleluniversum wegfallen, wobei eben das Jahr 2012 doch nicht die hinreichende Verwandlung der Dualität gebracht hat. Wie alles wirklich im Detail ablaufen könnte oder sollte, bleibt ja selbst auch fast allen spirituellen Menschen bis heute ein Rätsel – ausgenommen vielleicht für einige in geistiger Seligkeit lebende Menschen.

 

Am 07. April 1994 war ich in der Räumlichkeit eines eigenartigen Mannes, der ein ziemlich stark geistig ausgerichtetes Leben führte. Mit mir waren noch zwei weitere Frauen anwesend. Der Mann war ein total alternativer Typ, wie ich real niemanden kenne. Er war mir auch nicht gerade sympathisch (wobei ja Sympathie und Antipathie auf dem geistigen Weg überwunden werden müssen und ich einer solchen Neigung auch allgemein-menschlich nicht nachgehe) – aber an seinem geistigen Leben würde ich nicht zweifeln. An einer Stelle des Traumes hatte er ein selbstgebasteltes Kreuz mit >Jesus, dem Christus Gottes< (siehe Kap. 44) dran zu hängen, wobei er die Figur auch selbst angefertigt hatte aus Draht, Stoff usw.

 

Dann war das weitere Besondere an ihm, dass er Kakteen als Essen bereitete. Er hatte mehrere Kartons mit kleinen Kakteen, so wie man Kisten mit Äpfeln oder Apfelsinen hat. Ich sagte: „Das müsste ich direkt auch einmal probieren“. Nun war es Abend, wir Frauen waren müde und betteten uns zum Schlafen. Er las aber wohl noch etwas Religiöses vor und knipste dazu eine Lampe ganz hell an.

 

Bezüglich der Kakteen habe ich nirgendwo eine direkte Deutung gefunden. In dem Traum waren die Kakteen mehr wie Früchte und diese bedeuten immer eine spezifische Gabe des Geistes[27], über die in diesem Fall der betreffende Mann wahrscheinlich bereits verfügt hat. Da die Kakteen als Pflanzen in großer Trockenheit leben können, ist dies eventuell eine Andeutung, auch in einer gewissen weltlichen Dürre spirituell leben zu können.

 

Ein entscheidendes Merkmal für viele Kakteenarten sind nun ja die Stacheln als eine Art Dornen (biologisch sind die Zusammenhänge wahrscheinlich anders), über die ich die Deutung gefunden habe: Sie symbolisieren einerseits den mystischen Weg und wenn jemand von Dornen durchstochen ist, bedeuten sie den mystischen Tod[28]. Dieser ist in diesem Traum auch bereits in dem Kreuz mit Christus (siehe >Kreuzigung und Gehenkter< in Kap. 19) dargestellt. Dass der Mann nun die Kakteen (eventuell mit Stacheln; was ich nicht weiss) gegessen hat, würde bedeuten, dass er Anteile der Qualen Christi auf sich zu nehmen bereit war.

 

Dass der Mann das Kreuz und die Figur selbst gebastelt hatte, läge in derselben Richtung mit den Geistesgaben; denn Dinge zu bilden, bedeutet, mystische Kräfte verheißen zu bekommen – oder vermutlich im Fall des Mannes, über solche bereits zu verfügen[29]. Und eine brennende Lampe bedeutet das innere Licht oder die Verheißung, dass der Geistesschüler erleuchtet wird[30].

 

Wenn ich alle Informationen zusammennehme, so scheint mir, dass dieser Traum mich in die Gegenwart eines in gewissem Grade eingeweihten Menschen gebracht hat, der in der >Nachfolge Christi< (Kap. 26) zu stehen schien und insofern waren die beiden Frauen und ich in einer Art >Ashram< von diesem Mann – wenn auch vermutlich nur besuchsweise.

Dass ich nun leichtfertig die Kakteen als Nahrung auch probieren wollte, weist darauf hin, dass ich in dem Traum kein Bewusstsein darüber hatte, was ich damit bekundet habe und was dann in meinem realen irdischen Leben leider Wahrheit geworden ist, nämlich dass ich doch sehr stark über mindestens 15 (ja eher 20) Jahre gequält worden bin (siehe allein die Kapitel Nr. 7 >Tyrannei< und Kap. Nr. 36 >Gewaltlosigkeit<).

 

Fortsetzung folgt im Teil C zum Kapitel Nr. 24 >Ashram<.

 



[1] Gautama Buddha: FN bei 1-G >Einleitung<.

[2] Kaivalya: = das Absolute (PARAMAHANSA YOGANANDA/Autobiographie/S.242f.)

[3] PARAMAHANSA YOGANANDA/Autobiographie/S.242f.

[4] TIBETER/Jüngerschaft/S.924

[5] egoischer und monadischer Strahl: siehe Text bei 23-E >Priesterseele<.

[6] TIBETER/Okkulte Meditation/S.274f.

[7] TIBETER/Jüngerschaft/S.924f.

[8] TIBETER/Okkulte Meditation/S.274f.

[9] TIBETER/Jüngerschaft/S.957

[10] Angenommener Jünger: FN im >Vorspann< (Teil B) + Text bei 23-C >Priesterseele<.

[11] TIBETER/Jüngerschaft/S.914f.

[12] TIBETER/Initiation/S.66

[13] Ein extra Essay über diverse Avatare habe ich des weiteren erstellt mit dem Titel „Diener des Logos“ (Teil III / Avatare) unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin (insgesamt sind es 25 Exposés über verschiedene esoterische Themen). Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“.

[14] Krishnamurti, Jiddu: *1897 (nach anderen Angaben 1895) in Indien (Handlexikon/S.500). Er sollte gemäß führender Mitglieder der Theosophischen Gesellschaft der kommende Weltlehrer werden als „Alcyone, der hellste Stern der Plejaden“ (www.blavatskaja.de/leadbeater.htm vom 21.01.2006). K. gründete nach Entsagung von seiner Messiasrolle in England, in den USA und Indien Schulen, die noch heute in seinem Geiste arbeiten. Er starb im Alter von 90 Jahren 1986 in Kalifornien (Mystica/S.869). Weiteres siehe Text hier im Kapitel 24-B.

[15] Annie Besant: *1847, +1933; von 1907 bis 1933 Präsidentin der Theosophischen Gesellschaft in London. Sie war direkte Schülerin von H.P. Blavatsky (siehe andere FN hier in Teil 24-B) gewesen und hatte u.a. das Werk >Die uralte Weisheit< verfasst. 1917 war A.Besant auch Präsidentin des indischen Nationalkongresses, weil sie die indische Unabhängigkeitsbewegung unterstützt hatte. 1983 wurde sie von Indira Gandhi posthum geehrt (Besant/Der Tod – und was dann/S.146). - Gemäß CREME (Maitreyas Mission/S.365) soll A.Besant über einen Einweihungsgrad von 2.15 verfügt haben).

[16] Theosophische Gesellschaft: 1875 von H.P. Blavatsky (siehe weitere FN) in New York gegründete okkulte Vereinigung, die 1882 nach Indien verlagert wurde und von dort aus eine theosophische Lehre verbreitete. Theosophie wird exoterisch als religiös-mystische Erlösungslehre bezeichnet, wozu in Indien der Brahmanismus und der Buddhismus gezählt werden sowie auch der westliche Neuplatonismus, die Gnostik und die Mystik (wie diejenige von Swedenborg) (NGL/Bd.II/S.845). Mit der Theosophischen Gesellschaft haben letztere Lehren jedoch nichts zu tun.

[17] Wiederkunft Christi: Dass es eine physische Inkarnation von >Jesus, dem Christus Gottes< in der dritten Dimension nicht geben kann, sondern dass diese „Wiederkunft Christi“ ausschließlich auf ätherischer Ebene erfolgt, ist dargelegt im Kapitel 41-A >Sonnenfinsternis<.

[18] Rudolf Steiner: siehe Text hier im letzten Drittel dieses Kapitels Nr. 24 >Ashram< (Teile H bis J).

[19] Helena Petrowna Blavatsky: *1831 in der Ukraine (Russland), +1891. Durch ihre medialen Fähigkeiten hat HPB (wie sie nach ihren Initialen kurz genannt wurde) als Dienerin der okkulten Hierarchie orientalische Esoterik in dem Werk >Die Geheimlehre< erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nach Aussage des Meisters Djwal Khul (= der TIBETER) hat dieser ihr einen großen Teil des Werkes >Die Geheimlehre< diktiert (siehe FN zum TIBETER im Kapitel >Erscheinen einer Sonne<). HPB war die maßgebliche Protagonistin zur Gründung der Theosophischen Gesellschaft (siehe die dortige FN hier in Teil 24-B). HPB war von den verschiedensten Geheimorden stark umworben, die sich ihre okkulten Fähigkeiten zunutze machen wollten; ja es fand regelrecht ein Kampf um HPB statt. Dieser wurde sogar so weit geführt, dass sie über einige Jahre in eine außergewöhnliche okkulte Gefangenschaft gesetzt wurde, aus der sie jedoch durch indische Okkultisten befreit wurde. Durch HPBs gesamtes Agieren in der okkulten Szene des 19. Jahrhunderts hatte sie sich viele Feinde gemacht, die gegen HPB intrigierten, so dass sie vor der ganzen Welt des Schwindels bezichtigt werden konnte, obwohl sie diesen nicht wirklich begangen hatte. Eine besondere Rolle spielt jedoch auch ihre antichristliche Gesinnung, zu der sie immer mehr durch den Einfluss orientalischer Okkultisten gelangte (STEINER/GA174a/S.116f. + STEINER/GA254/S.32-37+S.94 + STEINER/GA172/S.202+S.210). - Ich selbst habe in diesem Kapitel hier in Teil 24-D einen Traum mit HPB unter dem Datum des 15.07.1997 geschildert. - Gemäß CREME (Maitreyas Mission/S.365) soll HPB über einen Einweihungsgrad von 4.0 verfügt haben.

[20] Janis Joplin: *19.1.1944, +4.10.1979 in den USA. Sie gilt bis heute (Aussage im Mai 2008) als beste weiße Bluessängerin der Welt und war eine der zentralen Figuren der Hippie-Zeit. Sie trat auch bei dem legendären Woodstock-Festival 1969 auf (www.wikipedia.de).

[21] BRIT MORF/count down 2012 (ein Report aus der Zukunft).

[22] Konfuzius: FN bei 45-J >Seelenwachstum<.

[23] UTE KRETZSCHMAR in >Der Aufstieg der Erde 2012 …< (S.192f.)

[24] UTE KRETZSCHMAR in >Der Aufstieg der Erde 2012 …< (S.192f.)

[25] UTE KRETZSCHMAR in >Der Aufstieg der Erde 2012 …< (S.194f.)

[26] UTE KRETZSCHMAR in >Der Aufstieg der Erde 2012 …< (S.195f.)

[27] WEINFURTER/Mystische Fibel/S.102

[28] WEINFURTER/Mystische Fibel/S.95

[29] WEINFURTER/Mystische Fibel/S.91

[30] WEINFURTER/Mystische Fibel/S.123