Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (146)

Esoterische Studien einer Autobiographie

NachfolgeChristi (26.B) Sühneleiden

Einweihung durch das Leben…

Ein Gotteskind muss also harte, leidvolle Erfahrungen machen, um das geistige Kampffeld der Erde zu begreifen. In Erdennähe gibt es nur schwergefallene Geister vieler Abhängigkeiten, lieblose, dumme, dumpfe, vollkommen unwissende Wesen, die sich an jeden hängen, den sie als angenehm oder gleich empfinden oder wahrnehmen (siehe Kapitel Nr. 30 >Erdgebundene Seele<).

 

So kann ein Gotteskind auch in die Konfrontation mit einem >Schwarzen Magier< (Kap. Nr. 12) gebracht werden, wo es eventuell schwere Schäden und Energieverluste an seinem Körper erleiden muss. Der HERR sagt dazu: „Wer in die Glut der Hölle greift, muss sich unweigerlich verbrennen und sich verletzen. Es ist kein Spiel, der Dunkelheit zu begegnen und ihr den Kampf anzusagen – man muss gewappnet sein bis zu den Zähnen und den Schutzanzug des Glaubens antun“[1].

 

Dabei trifft der Kelch des Leidens den Geistesschüler oder Jünger unweigerlich, solange er sich in der Ausbildung befindet. Wenn der Aspirant sich aber Gott ganz überlässt und keine eigenen Wünsche mehr hat und der Körper ihm recht egal ist, so ist der Zustand erreicht, dass der HERR mit ihm arbeiten kann. Die Seele muss den ganzen Akt des Schutzmechanismus in zuverlässiger Weise parat haben; denn dies ist unbedingt notwendig, wenn ein Mensch an Gottes Seite gehen will und Ihm seinen Dienst anbietet[2].

 

Ein Jünger muss wissen, dass sein Leben mit Gott eine ständige Herausforderung an den Widersacher ist, der es nicht zulassen will, dass Kinder der Tiefe abgeworben und durch Aufklärung zu wahren Nachfolgern Christi werden. Jedoch muss der Ruf an Gott durch den Jünger intensiv sein; er muss Ihm sein Herz übergeben haben. Gebete, die aus Verstandesgebrabbel bestehen, erhört Er gar nicht.

 

Meist wird deshalb auch erst über eine schwere Erschütterung in Not eines Menschen sein Geist derart berührt, dass er sich augenblicklich vor Gottes Angesicht befindet. Diese Erfahrungen in Notsituationen sind zumeist die Grundlage für die Empfindung des alleingültigen Herzensgebetes, denn der Glaube an die jenseitige göttliche Macht muss zum tiefen Herzenswissen werden.

 

So wird ein Gotteskind starken Zerreißproben mit letztem Zweck deshalb ausgesetzt, um ihm die lebendige geistige Welt jenseits der irdischen Erfahrungsmöglichkeiten nahe zu bringen. „Je nach innerlichem Verlangen, der Gottheit zu begegnen, wird der Weg zwischen Diesseits und Jenseits geebnet. So kann eine labile gesundheitliche Disposition zur Grundlage werden, eine Lockerung im Körper-Seele-Geistsystem hervorzurufen, um das Räderwerk zum Geist hin auszurichten“[3].

 

„Je größer jemandes Kreuz ist und je schwerer zu tragen, desto leichter und unfühlbarer wird sein Übertritt von dieser Welt der Materie in die des Geistes sein. Denn alles, was Christus nachfolgt, muss den Weg des Fleisches wandeln. Alles muss in Christus gekreuzigt werden und in Ihm sterben, ansonst es in Ihm und durch Ihn zu keiner Erweckung und Auferstehung gelangen kann! - Durch Armut, Not und andere Lebensbeschwernisse aber wird das Fleisch schon in Christus gekreuzigt und getötet“[4].

 

Der Geist wird dann die volle Verfügungsgewalt über einen solchen Menschen erlangen: er reinigt, macht aufmerksam, stützt, heilt, bringt die notwendige Ordnung und die Bewegung in die Gesamtentwicklung. Ist ein solcher Durchbruch einmal geschafft, so gibt es kein Zurück. Mit einem solchen Gotteskind lebt >Jesus, der Christus Gottes< (Kap. 44) in dessen unterschiedlichen Empfindungen und in Gemeinschaft mit ihm. Manche Lebensetappe ist so mit Leichtigkeit zu bestehen, eine andere ist wieder voller Anstrengung und Gefahren, um dann wieder in Bereichen des Ausgleichs, des Wohlfühlens und der Freude den Geist Gottes zu spüren[5].

 

Solch ein Fall der >Nachfolge Christi< ist eine sog. „Einweihung durch das Leben“, während es ansonsten die Einweihung durch geistige Schulung gibt. In letzter Konsequenz stehen jedoch beide Verfahren meines Erachtens in einer Wechselwirkung. „Einweihung durch das Leben“ hieß übrigens eine geistige Aussage, die ich erhalten habe vor mehreren Jahren (es war der Zeitpunkt 73), nachdem sich bei mir auch in einem Traum widergespiegelt hatte, dass ich aus dem Stadium der Lichtjüngerschaft aus der >Spirituellen Gemeinschaft< (Kap. Nr. 27-N) ausgeschieden war (Weiteres siehe dort – auch wegen der Datenverschlüsselung). In dem Traum zum Zeitpunkt 72 schloss sich nämlich eine Tür für mich, was wiederum nicht so erfreulich – aber unumgänglich - war.

 

Bereits am 30. Oktober 1991 war mir im Traum eine rein gedankliche Aussage vermittelt worden – ohne jeglichen gegenständlichen Zusammenhang: „… das Leben als Teppich, den Gott dem einzelnen Menschen webt mit nur einer Aufgabe: der Nachfolge Christi“.

Von den christlichen Mystikern ist die >Nachfolge Christi< so aufgegriffen worden, dass durch das stellvertretende Leiden eines Menschen Seelen erlöst werden können[6]. Dies entspricht in etwa dem Beihilfsweg, den Lichtkinder als Erdenmenschen gehen, wie dies im Kapitel 7-B >Tyrannei< in der Fußnote zu „Lastenfreier Lastenträger“ und im Kapitel 14-B1 >Ursprungsfamilie< dargelegt ist. Jedoch gibt es sehr große Unterschiede in dem Ausmaß des Leidens, welches anerkannte Selige oder Heilige[7] oder eventuell nur „kleinere“ Lichtkinder zu tragen fähig und/oder dazu bereit sind.

 

Speziell die heilige Therese Neumann aus Konnersreuth[8] ist weltberühmt geworden wegen ihrer unwahrscheinlich großen Leidensfähigkeit, mit der sie jahrzehntelang jede Woche einmal den Kreuzigungstod Christi mit allen körperlichen Qualen durchlitten hat. Jedoch war dies „nur“ ein (wenn auch der wahrscheinlich größte) Aspekt von stellvertretendem Sühneleiden, welches sie täglich für unzählige Menschen auf sich nahm. Alle diese Geschehnisse sind von diversen Personen – auch des öffentlichen und staatlichen Lebens - damals (vor und während des Nazi[9]-Reiches) dokumentiert worden, wobei die Nazis sich nicht getrauten, die heilige Therese zu verfolgen aus Angst vor der göttlichen Vergeltung[10].

 

Der indische Avatar Paramahansa Yogananda[11] hat die heilige Therese übrigens in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts in Konnersreuth besucht und auch ein Foto in seiner >Autobiographie< zusammen mit sich veröffentlicht[12]. Auf dem Foto sieht man auch ihre >Stigmata< ganz deutlich (vergleiche hier das betreffende Kapitel Nr. 6).

 

Das Sühneleiden ist ein möglicher Vorgang, weil Gott neben dem Erbarmen auch Seinem Zorn Rechnung tragen muss. Dieser Zorn kommt wegen der Gerechtigkeit zur Anwendung und deshalb muss Gott für Verfehlungen den Menschen strafen[13]. Damit Gott dann wiederum gütig sein kann, muss die geschehene Sünde abgegolten werden. Dies ist durchaus von einem (anderen) Menschen stellvertretend möglich, weil dann ebenfalls der Gerechtigkeit Genüge getan wird[14].

 

Die vielfachen Sühneleiden von Therese Neumann ließen sich in vier Kategorien einteilen:

a)      in Leiden für Kranke, um deren Schmerzen zu lindern;

b)      in Leiden, damit Menschen sich zum Glauben bekehren konnten;

c)      in Leiden für Sterbende, um ihnen den Todesprozess zu erleichtern,

d)      in Leiden für Menschen im nachtodlichen Fegefeuer, um dieses für die Seelen abzukürzen.

 

Im wesentlichen war es so, dass die heilige Therese dann anstelle des betreffenden Menschen die jeweiligen Qualen litt, z.B. die Todesqualen in Form von Wassersucht, Asthma und Atemnot. Dies konnte mehrere Stunden andauern und dann war sie plötzlich von einem Moment zum anderen davon erlöst und real war der Mensch dann verstorben. Sie selbst hatte über alle diese Zusammenhänge zugleich höhere Erkenntnis- und Bewusstseinsprozesse und berichtete anschließend oder etwas später darüber, so dass alles überprüft werden konnte.

 

Auch wenn >Jesus, der Christus Gottes< (Kap. 44) in der christlichen Lehre als der alleinige Erlöser und Sühner der Sünden der Menschheit angesehen wird, so kann der Mensch jederzeit an diesem Sühnewerk mitwirken. Und durch Seine Gnade erfüllt dann Gott auch den Willen des Menschen, welcher an der Erlösung seines Nächsten auf diese Weise anteilig mitarbeitet.

 

„Durch Leiden werden weit mehr Seelen gerettet als durch die glänzendsten Predigten“[15], lautet eine Aussage von Therese von Lisieux[16], auf die sich auch BEKH (Autor der Biographie von Therese Neumann) bezieht in seiner Bewertung: „Leidende sind vollwertige und für das Ganze wirkende Glieder des Corpus Christi mysticum und vor Gott vielleicht … verdienstvoller als die Betenden, Helfenden und Arbeitenden“[17].

 

Man könnte nun denken, dass die heilige Therese (Neumann aus Konnersreuth) gern und freiwillig gelitten hat. Dies ist jedoch insofern nicht der Fall, als sich ihr ganzes Wesen gegen das Leiden gesträubt hat. Sie hat oft bitterlich deswegen geweint. Aber sie war bereit, diesen Willen Gottes zu erfüllen und hat insofern in das Leiden eingewilligt. Sie hat sich eigentlich auch ständig vor dem erneut zu erwartenden Leiden gefürchtet und es nur durch große Willensanstrengung und aus Gehorsamsbereitschaft gegenüber der göttlichen Fügung zu ertragen versucht[18].

 

Es ist mir auch ein weiterer Fall über eine Fernsehreportage des WDR[19] mit dem Titel >Satan lebt – die Rückkehr des Exorzismus< bekannt geworden über Anneliese Michel[20], die 30 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg ein mir fast noch schrecklicher erscheinendes Opfer (wobei jeglicher Vergleich in Wahrheit völlig unangesagt ist) erbracht hat, insofern sie zuerst zeitweise, dann immer häufiger und zuletzt ständig als Person für die Okkupation[21] durch den Satan[22] (und anderer >Dämonen<; siehe Kap. Nr. 11) diente, der dann durch sie sprach. Es war ihre durch sie selbst geoffenbarte göttliche Mission, die Existenz des Satans zu veranschaulichen, den nicht einmal mehr einige der kirchlichen Instanzen für real ansahen (und wohl ansehen).

 

Ihr Todesfall hatte weltweit große Aufmerksamkeit erregt gehabt, weil in den Monaten vor ihrem Tod zwei katholische Priester mehrfach den „Großen Exorzismus[23] an ihr vollzogen hatten. Nach ihrem Tod wurden die Priester und ihre Eltern wegen „fahrlässiger Tötung durch Unterlassung“ im weltweit bekannt gewordenen „Aschaffenburger Exorzismus-Prozess“ angeklagt und allerdings zu nur geringfügigen Strafen verurteilt.

 

Der Richter wird vermutlich doch den geheimen geistigen Sinn der Besessenheit von Anneliese Michel in Betracht gezogen haben trotz aller gegenteiligen weltlichen Aussagen – und dass die Angeklagten letztlich ihr nicht anders hätten helfen können. Anneliese Michel soll dann einer Nonne aus dem Allgäu erschienen sein und ihr gegenüber die bisherige Unverweslichkeit ihres Leichnams behauptet haben, was auf ein übersinnliches Geschehen hingedeutet hätte. Das Ergebnis der Exhumierung bestätigte die Unverweslichkeit zwar offiziell nicht, kann jedoch einer Verschleierung des wahren geistigen Tatbestandes gedient haben (wie selbst der relativ neutral gehaltene Artikel im Internet[24] dies andeutet), weil jede Beurteilung von weltanschaulichen Voraussetzungen geprägt war.

 

Die Ereignisse um Anneliese Michel sind (neben der Reportage, die ich im Fernsehen gesehen habe) auch in dem Film >Requiem< von Hans-Christian Schmid aus dem Jahr 2006 verarbeitet worden. Allein die Reportage über sie, wobei an aller Authentizität für mich kein Zweifel bestand, weckte in mir so schreckliche Vorstellungen, von denen ich wochenlang gequält worden bin. Dies kam für mich zustande durch die Tonbandmitschnitte, in denen man hörte, mit welch hässlicher (und zugleich gequälter) Stimme der Satan durch Anneliese Michel sprach, und auch durch das völlig entstellte Erscheinungsbild von ihr, weil sie von dem Satan besessen war. Es war schrecklich!

 

Außer den hier von mir angesprochenen Personen (wie die polnische Nonne Maria Kowalska[25], wie Therese Neumann von Konnersreuth und Anneliese Michel) gibt es vermutlich noch einige andere Menschen, die ähnliche Opfer in der >Nachfolge Christi< erbracht haben, so dass diese nur als Beispiele zur Veranschaulichung dienen können.

 

Folgendes habe ich hier erst bei Überarbeitung des Kapitels am 06.03.2015 ergänzt:

Zunächst: Es ist mir unbegreiflich, dass ich nicht registriert habe, wann ich die Reportage über Anneliese Michel im WDR-Fernsehen gesehen habe und auch überhaupt nicht, wie der genaue Titel war; denn ersteres ist zumindest subjektiv für mich von Bedeutung.

Ich recherchierte dann noch einmal bei Wikipedia, jedoch war die Reportage, die ich spät abends im WDR gesehen habe, wahrscheinlich eine Wiederholung von früher. Verarbeitet habe ich meine unzulänglichen Notizen hier in der Autobiographie vermutlich im Jahre 2008.

 

Es ist nämlich so, dass mir seit dieser Reportage der Fall der Anneliese Michel niemals mehr aus dem Sinn gegangen ist und ich immer irgendwann an die schrecklichen Geschehnisse denken musste. Gleichzeitig war mir immer bewusst, dass ich selbst niemals in eine solch geartete Mission einwilligen würde, ja ich mich mit aller Macht gegen eine solche Okkupation durch den Satan wehren würde – so wie ich dies auch bei der Okkupation gegen die >Erdgebundene Seele< (Kap. Nr. 30) real getan habe und letztlich auch Erfolg damit hatte.

 

In der Nacht zum 12.05.2014 geschah es jedoch nun, dass ich – wie so oft – trotz Schlaftabletten ziemlich lange Zeit nicht einschlafen konnte. Und ich merkte, wie dieses Einschlafen durch meine Hormonstörungen verhindert wurde, wie ich diese im Kapitel Nr. 18-C >Schlafstörungen< dargelegt habe. Ich dachte nun währenddessen darüber nach, wie mir allein diese Schlafstörungen unendliche Qualen in diesem Leben verursacht haben.

 

Kein normaler Mensch kann sich das Ausmaß dieser ewigen Qualen vorstellen. Und ich dachte währenddessen des weiteren an die Aussage, dass manche Menschen eben auch im realen Leben in die Hölle geführt werden usw. usf., was dann dem Menschen zwar das nachtodliche Fegefeuer verkürzen soll, was ja aber an der jetzigen Schrecklichkeit nichts ändert.

 

Und meine Gedanken gingen dann zufällig wieder zu Anneliese Michel und den Entsetzlichkeiten aus der Reportage, die ich Jahre vorher irgendwann gesehen hatte. Und dann, als ich schließlich nach Stunden des Dahindämmern und Nachdenkens doch einschlief, geschah folgendes: Praktisch ähnlich wie bei der Anneliese Michel versuchte doch tatsächlich definitiv der Satan (!) (in einer Art übersinnlichen Personifikation), mich wirklich zu okkupieren. Dieses geistige Geschehen war ganz entsetzlich; denn mir war sofort bewusst, was dies zu bedeuten hatte.

 

Ich rief im Traum bzw. während dieses Geschehens sofort die Allmächtige Gottheit an (nicht Jesus Christus, wie sonst immer) mit dem Heiligen Gruß[26], wie dieser ausführlich im Kap. 40-B >Meditation< beschrieben ist, und wollte real die Arme heben, wie dies die konkrete (verstärkte) Variante ist, wie sie in dem Buch >Überselbst Erweckung< auf Abbildungen dargestellt ist[27].

 

(Der Heilige Gruß stammt sonst bereits aus dem schon vor 40 Jahren erschienenen Buch von JAMES J. HURTAK mit dem Titel >Die Schlüssel des Enoch<, wo diese Variante noch nicht konkretisiert worden ist.) Der Satan wollte jedoch genau dieses Hochheben der Arme bei mir verhindern und drückte meine Arme herunter. Da wachte ich aber auf und betete dann real ununterbrochen hintereinander immer abwechselnd folgende Sequenzen:

 

a) das Vater-Unser-Gebet[28] und

b) „Der HERR segne und behüte mich ...“ bzw. betete ich dann: „Herr Jesus Christus, bitte segne und behüte mich ...[29] und

c) jeweils anschließend sprach ich nach jedem einzelnen Gebet immer wieder den Heiligen Gruß an, u.z. alles x-mal hintereinander.

 

Dies machte ich alles über längere Zeit, weil meine Angst vor einer Okkupation durch den Satan (in Analogie zu dem Fall von Anneliese Michel) doch sehr groß war. Dann schlief ich vor Erschöpfung wieder ein. Ich hatte nun mehrere Träume, u.a. auch von einem ca. ein-jährigen kleinen Jungen, welchen ich vom Boden aufnahm und ihn dann in meinen Armen hielt.

 

Im ersten Moment dachte ich, das Kind würde zu weinen anfangen, was jedoch nicht der Fall war. Stattdessen freute sich das Baby ganz stark und war glücklich bei mir und ich war glücklich mit dem Kind, und es herrschte längere Zeit eine große Liebe zwischen uns.

Meines Erachtens handelte es sich um das Jesus-Kind, wie dies im Kapitel Nr. 32 >Baby< beschrieben ist. Und es hing vermutlich mit den vielen Gebeten zusammen, die ich zur Abwehr des Satans eingesetzt hatte.

 

Dass jedoch tatsächlich der Satan real versucht hat, mich zu okkupieren, ist genau das, was ich niemals erleben wollte. Niemals wäre ich bereit, ein solches Opfer wie Anneliese Michel zu erbringen. Tatsächlich hatte ich auch vor diesem schrecklichen Erlebnis gedacht gehabt, dass ich es von Gott nicht richtig fand, dass Anneliese Michel ab einem bestimmten Punkt nicht geschützt worden war.

 

Eventuell war jedoch genau dieser Gedanke von mir der Frevel gegen Gott, der dem Satan die Möglichkeit gegeben hat, eine solche Okkupation mir gegenüber immerhin zu versuchen, was ich noch alles doppelt und dreifach furchtbar finde. Aber: Natürlich stand und steht mir ein solches Urteil über Gott nicht zu, da vermutlich eben Anneliese Michel geistig in diese Okkupation bis zum bitteren Ende eingewilligt hatte, wobei sie dann eben doch auch durch Nahrungsverweigerung schließlich den Tod gewählt hat, weil ihr Zustand einfach nicht mehr zu ertragen war.

 

Fortsetzung folgt im Teil C zum Kapitel Nr. 26 >Nachfolge Christi<.

 

 

 



[1] UR – das wahre Ziel/Nr.24/S.49

[2] UR – das wahre Ziel/Nr.24/S.51

[3] UR – das wahre Ziel/Nr.24/S.51

[4] LORBER/Jenseits der Schwelle/S.81

[5] UR – das wahre Ziel/Nr.24/S.51

[6] z.B. im >Tagebuch< der Schwester M.F. KOWALSKA einer seliggesprochenen katholischen Nonne aus Polen (weiteres siehe FN zu „Kowalska“ im Kapitel 19-C+D >Kreuzigung und Gehenkter<).

[7] Heilige: FN bei 24-D >Ashram<.

[8] Konnersreuth, Therese Neumann aus : FN bei 7-D >Tyrannei<.

[9] Nazis: FN bei 39-C >Auftreten von Blitzen<.

[10] BEKH/Therese von Konnersreuth oder Die Herausforderung Satans.

[11] Paramahansa Yogananda: FN bei 40-C >Meditation<.

[12] PARAMAHANSA YOGANANDA/Autobiographie

[13] Wie sich dies generell mit einem seit neuerem propagierten karmischen Erlass (FN bei 13-P+R >Aurisches Wesen< und Text im Kap. 4-C >Asketische Versuche<) für alle (oder einzelne) Menschen vereinbart, ist mir nicht klar (Anm.d.Verf.).

[14] BEKH/S.446

[15] zitiert bei BEKH/S.442

[16] Therese von Lisieux (= bürgerlich: Therese Martin): französische Nonne (*1873, +1897) (SCHMID/Therese von Lisieux begegnen/S.5).

[17] BEKH/S.443

[18] BEKH/S.447

[19] WDR: Westdeutscher Rundfunk (und Fernsehen).

[20] Michel, Anneliese: *21.9.1952, +1.7.1976 in Klingenberg am Main. Sie war eine deutsche Katholikin, die an den Folgen extremer Unterernährung starb, welche wiederum Ausdruck einer Verweigerung der Nahrungsaufnahme war (Näheres siehe Text im Kapitel).

[21] okkupieren: FN bei 30-A >Erdgebundene Seele<.

[22] Der Satan als eine der „Widergöttlichen Wesenheiten“ ist ein Aspekt des gleichnamigen Essays (Teil I+II), welches ich verfasst habe unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin (mittlerweile sind es 27 Exposés über verschiedene esoterische Themen; denn da habe ich noch zwei weitere Essays erstellt mit dem Titel „Zeiträume der Erdenentwicklung“ Teil I: Zeitalter – insbesondere über Lemurien und Atlantis und Teil II über die „Kulturepochen“ des Arischen Zeitraumes). Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“.

Ansonsten existieren gewisse Darlegungen über den Satan unter der FN „Ahriman“ im Kap. 6-B >Stigmata< hier in dieser Autobiographie.

[23] Exorzismus (gr.-lat. = Beschwörung): Austreibung böser Geister und Dämonen, bei verschiedenen Religionen üblich (NGL/Bd.I/S.247). Siehe auch das hiesige Kapitel Nr. 11 >Dämonen<.

[25] Maria Kowalska: siehe FN und Text im Kapitel 19-C+D >Kreuzigung und Gehenkter<.

[26] Hier zur Kurzinformation: Der Heilige Gruß lautet: „Kodoish, Kodoish, Kodoish Adonai ´Tsebaoth“. („Heilig heilig, heilig ist der HERR, Gott der Heerscharen JHWH).

[27] Es wird dazu von HURTAK & HURTAK (Überselbst Erweckung/S.129) beschrieben: „Wir stehen daher mit erhobenen Armen … bereit, göttliche Liebe und göttliches Licht zu empfangen, das von oben auf uns herabströmt“.

[28] Vater-unser-Gebet: Text (Wortlaut) im Kap. 23-F >Priesterseele<.

[29] Priesterlicher Segen: Es handelt sich hier ursprünglich um den Segen, den ein Priester am Ende des Gottesdienstes für die Gemeinde spricht, wie ich dies noch aus der Kindheit bzw. Jugendzeit kannte. Ich habe diesen Segen schon vor ca. 30 Jahren für mich selbst umgewandelt in eine Segensbitte wie folgt: „Geliebter Jesus Christus, bitte segne und behüte mich. Bitte, lasse Dein Angesicht leuchten über mir und sei mir gnädig. Bitte, erhebe Dein Angesicht auf mich und gib mir Deinen Frieden. Amen“. Diese Segensbitte formuliere ich dann immer entsprechend um, wenn ich sie als Fürbitte für andere Menschen verwende.