Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (147)

Esoterische Studien einer Autobiographie

NachfolgeChristi (26.C) Mysterien



Jemanden will ich hier noch erwähnen, der sich selbst eventuell sogar dagegen verwahren würde, in einem solchen esoterischen Zusammenhang genannt zu werden, dem ich aber hiermit ein Denkmal setzen möchte. Es ist dies Günter Wallraff1, auf den ich (erneut) im März 2009 durch das Internet aufmerksam geworden bin. Er hat sich nämlich als Obdachloser in verschiedenen Notunterkünften aufgehalten und die dortigen Missstände erlebt und enthüllt.


(Ich selbst habe meine Empfindungen zu obdachlosen Menschen schon 2007 im Kapitel Nr. 40-H >Meditation< thematisiert im Zusammenhang mit dem Weisheitsspruch „Strahlender als die Sonne …“ von RUDOLF STEINER. Aber auch im Kap. Nr. 46-G >Existenzsicherung finden sich Darlegungen über die Obdachlosigkeit.)


Wie der Zufall es wollte, trat Günter Wallraff ganz aktuell am 16.03.2015 in der RTL-Sendung „Reporter undercover – Team Wallraff“ um 21:15 Uhr auf, wo es um die ganzen Machenschaften der Bundesanstalt für Arbeit und der Jobcenter ging und um die Betroffenheit der arbeitslosen „Kunden“, die zeitweise ohne Geld dastehen. Dabei war Torsten Misler der Undercover-Reporter, der im Jobcenter ein Praktikum und heimliche Filmaufnahmen gemacht hat sowie mit diversen Mitarbeitern Interviews geführt hat. Eine junge Frau (Johanna Richter), die auch ein verschiedentliches Martyrium durch das Jobcenter erleben musste, hat das Buch geschrieben >Es liegt kein Antrag vor<.


Ich werde zu gegebenem Zeitpunkt auf die Sendung zurückkommen, da ich selbst ja 14 mal arbeitslos war – ebenso wie ich mich 14 mal in neue Stellen einarbeiten musste, was alles die Hölle war. Die größte Überraschung war jetzt aber für mich, dass Günter Wallraff ein Buch geschrieben hat, welches den Titel trägt >Die Lastenträger< (wobei der Begriff Lastenfreie Lastenträger2 als Synonym für die Lichtkinder von ANITA WOLF schon um ca. 1960 geprägt worden ist in >UR-Ewigkeit in Raum und Zeit. Wallraff fungiert in seinem Buch als Herausgeber. Ich werde mir das Buch erst noch kaufen müssen.


So ist generell der entscheidende Teil des Lebenswerkes von Günter Wallraff der Enthüllungsjournalismus, mit dem er auf die Not verschiedener Menschengruppen oder auf Missstände in unserer Gesellschaft aufmerksam gemacht hat und verschiedene politische Machenschaften auch in anderen Staaten aufgedeckt hat, wo er in Griechenland im Gefängnis sogar gefoltert wurde zur Zeit der damaligen Militärdiktatur.


Günter Wallraff ist jahrelang von der Axel Springer AG3 durch Repressionen4 und Verleumdung verfolgt worden, was sogar ein letztendliches Gerichtsurteil gegen diesen Verlag und für Günter Wallraff bestätigt hat. Man muss in dem Zusammenhang überhaupt den deutschen Gerichten ein großes Lob aussprechen (auch dem Bundesgerichtshof), die doch Wallraff ganz überwiegend in seinen Aktionen und Enthüllungen nachträglich gerechtfertigt haben5.


Der Grund, aus dem heraus ich mir erlaube, ihn in der >Nachfolge Christi< zu sehen, hat er selbst (eventuell vorbewusst – vielleicht ja auch sogar bewusst) in dem Titel einer Reportagezusammenstellung ausgedrückt, welcher lautet >Ich – der Andere<. Und in der Tatsache, dass er das Leiden anderer Menschen stellvertretend zur Dokumentation auf sich genommen hat, sehe ich seine Nachfolge an. Zudem ist „der Andere“ auch eine mystische Bezeichnung für >Jesus, den Christus Gottes< (Kap. 44).


Am 06.07.2013 wollte ich hier an dieser Stelle noch weiterer Menschen gedenken, habe dies dann jedoch aus aktuellem Anlass in einem neuen Kapitel Nr. 62 mit dem Titel >Whistleblower< verarbeitet. Es handelt sich speziell um Edward Snowden (und auch Julian Assange ist erwähnt worden), der zu dieser Zeit weltweit vom US-Geheimdienst verfolgt worden ist.


Später habe ich auch über den ehemaligen Gefreiten Bradley(-Chelsea) Manning Darlegungen gemacht im Kap. Nr. 62-C >Whistleblower< und im Kap. Nr. 64-A >Zorn der Eliten<, denn Manning ist zu 30 Jahren Haft in den USA verurteilt worden.


Am 05.12.2013 sah ich die ARD-Talkshow von Reinhold Beckmann, bei dem u.a. die Journalistin Judith Rakers zu Gast war, die eine hübsche und intelligente junge Frau ist. Dies betone ich hier, weil doch insbesondere so jemand aufgrund der Attraktivität eine Vorbildfunktion auch für jüngere Menschen haben kann, was ich als so besonders wichtig ansehe bezüglich des Themas der Obdachlosigkeit und Armut.


Judith Rakers ist für eine eigene Reportage, die dann am 06.12.2013 im NDR-Fernsehen um 21:15 Uhr gesendet wurde, für (zwar nur) 30 Stunden in die Rolle einer Obdachlosen auf der Straße geschlüpft und hat sich entsprechend in ihrer Attraktivität herabgestuft. Sie schilderte, wie sie es als besonders schlimm empfunden hat, dass sie von den meisten Menschen vollkommen ignoriert worden ist. Auch hatte sie tatsächlich alles Geld für dieses Experiment abgegeben gehabt und musste dann betteln, weil sie großen Hunger hatte. Lange Zeit gab ihr niemand auch nur einen Cent.


In der Talk-Show wurde auch die latente Wohnungslosigkeit von Frauen angesprochen, die zwar sozusagen eine Unterkunft als „Untermieter“ bei jemandem haben, dann aber von dem (meist männlichen) „Hauptmieter“ zu sexuellen Dienstleistungen genötigt werden. - Ein großes Problem ist, dass die Obdachlosigkeit generell individualisiert betrachtet wird, statt dass die gesellschaftlich-strukturelle Seite gesehen wird. Vorstehende drei Passagen habe ich hier am 26.01.2014 ergänzt.


Weshalb die Menschen, die >Jesus, dem Christus Gottes< nachfolgen, von anderen Menschen nur Ungemach bereitet bekommen, ist bei A.WOLF mit der folgenden Aussage von Jesus von Nazareth begründet6: „Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern Ich habe euch von der Welt erwählt (abgesondert), darum hasst euch die Welt“ (Joh.-Ev.15,19). Wer >Jesus, dem Christus Gottes< nachfolgt, der wird von den weltlichen Menschen nicht geachtet, weil auch der Christus als Jesus von Nazareth von den Menschen missachtet wurde. „Zu allen Zeiten mussten Menschen, die in die wahre Nachfolge des Nazareners traten, viel erdulden und erleiden“7.


Jesus hat dies Seinen Jüngern vorhergesagt, die von ihm als „Freunde“ und auch schon als „rein“ bezeichnet werden. Sie kommen bereits aus einem anderen Ursprung als die sog. „Weltlinge“. Des Lichtes Kinder stammen aus dem Licht, während die Weltlinge aus der Finsternis kommen. Wie für die Jünger, gilt dies auch für alle Menschen, die >Jesus, dem Christus Gottes< nachfolgen. Auch diese hatte Er schon im geistigen Reich erwählt, bevor überhaupt der Fall Luzifers geschah.


Und Jesus sagt den Jüngern des weiteren voraus: „Haben sie Mich verfolgt, werden sie auch euch verfolgen; haben sie Mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten“ (Joh-Ev.15,20). Und als Trost fügte Er an: „Aber alles dieses werden sie euch tun um Meines Namens willen; denn die kennen den nicht, der Mich gesandt hat“ (Joh.-Ev.15,21). Denn Jesus wurde grundlos gehasst: „Sie hassen Mich ohne Ursache“ (Joh.-Ev.15,25), auch wenn man viele Gründe suchte, um Ihn verderben zu können.


Die freiwillige >Nachfolge Christi< bedeutet, dass der Mensch den Weg der Bergpredigt8 und der Zehn Gebote9 gehen muss, wie diese für die Jetztzeit noch einmal dargelegt sind bei der >Prophetin Gabriele<. „In der Lehre des Jesus, des Christus, liegt der Baustein des Friedensreiches. Wer die friedfertige Lehre des Jesus, des Christus, Schritt für Schritt lebt, gleichsam erfüllt, d e r ist der Miterbauer des Reiches Gottes auf Erden“10.


Die Urchristen in der Nachfolge des Nazareners haben weder Dogmen noch Riten; sie sind nicht an Zeremonien und Glaubensbekenntnisse gebunden, sondern fühlen sich frei in dem einen Geist des Erlösers aller Menschen und Seelen. Sie befolgen allerdings als ethisch-moralische Grundsätze die höchsten Werte Inneren Seins, um in Seinem Geist zu leben und zu wirken.


Es ist eine Gesetzmäßigkeit aus Gottes Liebe und Gnade, dass dann, wenn Menschen Wissen und Weisheit aus Gott erlangt haben, die Dunkelheit sich an ihnen messen darf. Dadurch erhält auch die am tiefsten gefallene Seele die Möglichkeit zur Selbsterkenntnis: An ihrer Niederlage darf sie an sich selbst erfahren, dass derjenige dem Satan überlegen ist, der in Gott lebt; ihm dient das Reine“11. Dies gilt allerdings nicht für denjenigen Menschen, der Gottes Geist in seinem Inneren noch nicht zur Entfaltung gebracht hat: Dieser ist dem Satan (= Ahriman; siehe Fußnote im Kapitel 6-B >Stigmata<) unterlegen; denn er dient diesem in vielen Aspekten seines irdischen Lebens.


Bei SWEDENBORG sind im Zusammenhang mit der Geistigen Wiedergeburt12 noch folgende Aspekte erwähnt: In dem Maße, als das Natürliche etwas aus sich vermag, ist das Geistige unvermögend. Das Natürliche besteht nur aus Selbstliebe und weltlichen Begierden. Das Böse macht, dass das Gute durch den inwendigen Menschen vom HERRN nicht einfließen kann; denn alles, was einfließt, wird im Natürlichen ins Böse verwandelt. Das Natürliche ist das Böse und Falsche. Man muss den alten Menschen ausziehen, um den neuen anzuziehen. Das Natürliche muss unterjocht werden und das Geistige muss die Herrschaft erlangen. Das alte Natürliche muss zunichte werden; später wird dem Menschen dann ein neues Natürliches geschenkt, welches das Geistig-Natürliche genannt wird13.


Wenn der Mensch das Gute vom HERRN aufnimmt, wird er mit Wahrheiten beschenkt und wird durch Einsicht und Weisheit vervollkommnet. Wenn der Mensch wiedergeboren wird, wird sein Natürliches bis zum Sinnlichen hinab wiedergeboren, was aber heute sehr schwer ist, da der Mensch mit materiellen Vorstellungen aus irdischen, leiblichen und weltlichen Dingen ganz angefüllt ist. Das Natürliche steht zunächst über dem Sinnlichen und der Mensch bekommt das Vermögen vom HERRN geschenkt, nach der Wiedergeburt sich über das Sinnliche zu erheben.


Die Wiedergeburt selbst geschieht durch Kämpfe in Versuchungen. Es müssen mehrere Versuchungen aufeinanderfolgen, damit das Leben des alten Menschen sterbe und ein neues Leben aus dem Himmel einfließen kann. Es muss notwendigerweise ein Kampf stattfinden; denn das Leben des alten Menschen widersteht und will sich nicht zerstören lassen. Gleichzeitig kann das Leben des neuen Menschen nicht eindringen, wenn nicht das Leben des alten zerstört wird14.


Es gibt sehr viele Arten des Bösen, welches die Lust seines früheren Lebens, d.h. seines alten Lebens ausmachten. Durch die Kämpfe der Versuchungen wird das Eigene geschwächt und entkräftet. Das Böse und Falsche wird im Menschen aufgeregt und kommt so an den Tag, bis dahin, dass man zuletzt vor dem Bösen und Falschen ein Grauen hat. Wer in Versuchungskämpfen ist und wer überwindet, der erwirbt sich mehr und mehr Gewalt über die bösen Geister oder über die teuflische Rotte, bis dahin, dass sie zuletzt keinen Versuch mehr wagen15.


Und so oft ein Sieg errungen wird, so oft bringt der HERR das Gute und die Wahrheiten wieder in Ordnung und so wird es gereinigt. Es wird insoweit Himmlisches der Liebe dem auswendigeren Menschen eingeflößt und es entsteht eine Entsprechung. Das Wahre und Gute und die Liebtätigkeit wird so tiefer eingepflanzt und stärker befestigt und dies ist das Mittel, durch welches geistiges Leben verliehen wird. Der Wiedergeborene empfängt auch eine ausgedehntere und höhere Fähigkeit des Innewerdens.


Die bösen Geister kämpfen nie gegen etwas Anderes, als was der Mensch liebt, und sie kämpfen umso heftiger, je brünstiger er es liebt. Dabei heißen die Geister, die gegen die Neigung zum Guten kämpfen „böse Genien“ und die Geister, die gegen die Neigung zum Wahren kämpfen „böse Geister“. Die Wiedergeburt geschieht durch zahllose und unaussprechliche Mittel.


Während der Versuchungen greifen die Höllen die innerste Liebe dessen an, gegen den sie kämpfen. Die Liebe eines jeden ist aber das Innerste seines Lebens. So bewirken die Höllen, dass der Mensch Krankheiten ertragen muss, Schmerzen, Missetaten durch andere Menschen, Zerstörtwerden, Schmerzen der Seele, Anfälle von Angst und Verzweiflung, welche den Menschen quälen16.


In der >Nachfolge Christi< kann das Gute nicht mit dem Wahren im natürlichen Menschen verbunden werden ohne Kämpfe, was gleichbedeutend ist mit dem Ausgesetztsein von Versuchungen. Hintergrund ist, dass der Mensch in Wahrheit nichts anderes ist als ein Organ (oder Gefäss), welches vom HERRN das Leben aufnimmt, denn aus sich selbst hat der Mensch gar kein eigenes Leben. Das Leben des HERRN fließt aus Seiner göttlichen Liebe in den Menschen ein und schließt sich an die Gefäße17 an, welche im Vernünftigen und welche im Natürlichen des Menschen sind. Aufgrund jedoch des erblich Bösen, in das der Mensch prinzipiell geboren wird, sind die Gefäße des Menschen in einer dem HERRN entgegengesetzten Lage.


Hinzukommt eine Verstärkung durch das Böse, was sich jeder Mensch zusätzlich noch selbst verschafft. Damit das göttliche Leben in den Menschen einfließen kann, müssen nun die Gefäße anders gestellt werden und in eine dem Göttlichen gemäße Lage gebracht werden. Jedoch widerstreben die Gefäße diesem Prozess in hartnäckiger Weise und trotzen der himmlischen Ordnung; denn ihre Motivlage begründet sich in der Selbst- und Weltliebe, die eine dumpfe Innenwärme mit sich bringt. Damit die hartnäckigen widerstrebenden Gefäße der göttlichen Ordnung folgen, müssen sie zuerst erweicht werden und diese Erweichung geschieht durch Versuchungen18.


Durch den Prozess der Versuchungen werden die Selbstliebe und die Selbstherrlichkeit angegriffen, die sich in der Verachtung des Nebenmenschen, in Hass und in Rachgier äußern. Diese Eigenschaften werden nun durch die Versuchungskämpfe einigermaßen gemäßigt und gezähmt und dann fangen die Gefäße an, nachgiebig und willfährig zu werden gegenüber der Liebe des HERRN. In der Folge kann das Gute zuerst im vernünftigen Menschen und anschließend im natürlichen Menschen einfließen und mit den Wahrheiten verbunden werden.


So wird der Mensch durch geistige Kämpfe wiedergeboren, d.h. neu gemacht und ist dann mit einer anderen Sinnesart begabt, wo er sanftmütig, demütig, einfältig und eines gebrochenen Herzens wird19. Der HERR Selbst hat in einer gewissen Entsprechung – jedoch auf höchstem Niveau und bis hin zur Vergöttlichung, die als Verherrlichung Seines Menschlichen bezeichnet wird - solche Versuchungskämpfe durchgestanden, u.z. wesentlich mehrere als dies bei den Evangelisten gedeutet wird.


Auch von INTERMEDIARIUS wird die >Nachfolge Christi< als der Leidensweg aufgegriffen, welcher zur Erlösung führt. Macht ein Mensch sich innerlich zu dieser Nachfolge auf, dann findet er auf jeder Stufe der Einweihung die Gestalt des göttlichen Mittlers >Jesus, den Christus Gottes< (Kap. 44) vor, Der diesen Weg vor ihm gegangen ist. Von Seiner geistigen Anwesenheit begleitet, führt und begnadet diese Gestalt den aufwärts strebenden Erdenmenschen.


Dieser schaut dann das Bild des Erlösers, so wie es war, als Dieser die sieben Stufen des Weges ging. Die Schmerzen und das Leiden, die Überwindung und die Opferung des irdischen Lebens und der dreifachen Hülle durch den Kreuzestod werden vom nachfolgenden Menschen dann als geheiligt und segensreich empfunden. Denn ihm ist bewusst, dass der Erlöser diese durchlebt hat, um die gefallene Menschheit mit Sich hinaufzuführen20.


In dem Vorstehenden ist ausgesagt, wie die >Nachfolge Christi< gleichzeitig eine Einweihung in die christlichen Mysterien bedeutet. In den christlichen Mysterien wird dem Menschen offenbart, wie er durch Erweckung der Geisteskraft in seinem Inneren die Vereinigung mit >Jesus, dem Christus Gottes< erreichen kann. Diese Geisteskraft strömt seit dem Opfertod Christi im >Mysterium von Golgatha< (Kap. 70) der ganzen Menschheit und jedem einzelnen Menschen zu21.


Zu den christlichen Mysterien gehören nach INTERMEDIARIUS drei Wege der christlichen Einweihung22:

1. die Mysterien der universellen Kirche Christi,

2. die Mysterien der Erlösung als die des Heiligen Gral23 und

3. die Mysterien der Erweckung, womit die Rosenkreuz-Mysterien24 gemeint sind.


Ein Unterschied zwischen dem ersten Weg und den beiden anderen Wegen ist der, dass nur die ersten Mysterien eine universelle Kirche Christi innerhalb der Menschheit auf Erden bilden sollten. Die beiden anderen Mysterien beinhalten Geschehnisse, welche nur wenige Menschen (auf dem jetzigen Stand der Evolution) ertragen können. Dazu gehört der Mystische Tod25, der den Tod des natürlichen (nicht des physischen !) Menschen noch während des Erdenlebens bedeutet und der zur Geistigen Wiedergeburt26 führt. Und es gehört bei den Rosenkreuz-Mysterien dazu das Erlebnis des „Großen Zeichens“, das Arkana sapientiae, das Erlebnis des gekreuzigten Christus, als Zeichen des Todes und der Auferstehung27.


Fortsetzung folgt im Teil D zum Kapitel Nr. 26 >Nachfolge Christi<.


1 Günter Wallraff: *01.10.1942; deutscher Enthüllungsjournalist und Schriftsteller. Er ist durch seine Reportagen über diverse Großunternehmen, über die Bild-Zeitung und verschiedene Institutionen bekannt geworden (wo er meist die Identität von leidtragenden, unterdrückten oder geschädigten Personen annahm), für die er sich stets der Methoden des investigativen (= nachforschenden) Journalismus bediente (wikipedia.de vom 11.03.2009).

2 Lastenfreie Lastenträger: FN 7-B >Tyrannei<.

3 Axel Springer AG: Name für heute (Aussage von 2006) größten Zeitungs- und Zeitschriftenkonzern der BRD seit 1945 durch den Verleger Axel Cäsar Springer (*1912, +1985) (Meyers Taschenlexikon/S.657).

4 Repression: Unterdrückung individueller Entfaltung durch gesellschaftliche Strukturen, Autoritätsverhältnisse oder politische Gewaltanwendung (D/F/S.629).

5 Alle Informationen sind entnommen einer Zusammenstellung von wikipedia.de vom 11.03.2009.

6 WOLF/Die sieben Eigenschaften Gottes/S.53

7 (Prophetin) GABRIELE/Das ist Mein Wort/S.279

8 Bergpredigt: FN bei 1-G >Einleitung<.

9 Zehn Gebote: FN bei 46-G >Existenzsicherung< und FN zu „Thron des Vaters“ bei 51-G >Sonderaufstieg<.

10 (Prophetin) GABRIELE/Der Innere Weg/S.1383f.

11 (Prophetin) GABRIELE/Das ist Mein Wort/S.113

12 Geistige Wiedergeburt: FN bei 4-A >Asketische Versuche<.

13 SWEDENBORG/Leben/S.279ff.

14 SWEDENBORG/Leben/S.279ff.

15 SWEDENBORG/Leben/S.279ff.

16 SWEDENBORG/Leben/S.52

17 Gefäße: Nach Lage der Dinge muss geschlussfolgert werden, dass die von SWEDENBORG benannten „Gefäße“ den „Chakren“ in esoterischer Terminologie entsprechen; denn tatsächlich werden diese Chakren im Prozess der Transfiguration (FN bei 27-A >Spirituelle Gemeinschaft<) umgedreht. Chakren sind die sich drehenden Verbindungspforten zwischen den verschiedenen Körpern der menschlichen Persönlichkeit. Über die Pforten werden die einströmenden astralen Kräfte aufgenommen. Während sich die Chakren bei dem irdisch ausgerichteten Menschen im Uhrzeigersinn drehen, kehrt sich diese Rotation in die entgegengesetzte Richtung um ab einem gewissen Niveau spiritueller Entwicklung (Zeitschrift PENTAGRAMM/Ausgabe 4-97/S.31); wozu es allerdings auch genau gegenteilige Aussagen gibt (siehe auch Text im Kapitel 40-C+D >Meditation< bei „Lichtmeditation“ und Text im Kapitel 39-B >Auftreten von Blitzen< sowie Text im Kapitel 21-F+G >Homo Coelestis<).

18 SWEDENBORG/Leben/S.50f.

19 SWEDENBORG/Leben/S.50f.

20 INTERMEDIARIUS/Bd.III/S.137f.

21 INTERMEDIARIUS/Bd.I/S.XII

22 INTERMEDIARIUS/Bd.IV/S.19f.

23 Graal: Bei INTERMEDIARIUS (Bd.I) wird das Wort Gral übrigens grundsätzlich mit einem doppelten „a“ geschrieben (= Graal). Da die Darlegungen von 1933 stammen, wurde hier die modernere Schreibweise verwendet (Anm.d.Verf.). Über den Heiligen Gral finden sich grundsätzliche Aussagen im Kapitel Nr. 28-A >Lichtdienste< zu „Gralssage“.

24 Rosenkreuz-Mysterien: Fußnoten bei 7-C >Tyrannei< zu „Hermetische Gnosis der Rosenkreuzer“ und zu „Christian Rosenkreutz“ (ebenfalls in 7-C).

25 Mystischer Tod: siehe hier das Kapitel 19-B >Kreuzigung und Gehenkter<.

26 Geistige Wiedergeburt: FN bei 4-A >Asketische Versuche<.

27 INTERMEDIARIUS/Bd.IV/S.18f.