Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (149)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Spirituelle Gemeinschaft (27.A) Beitritt

…Bedürfnis nach spirituellem Erleben

 

 

Vorangestellte Inhaltsangabe zum Kapitel Nr. 27 >Spirituelle Gemeinschaft<

Das Kapitel besteht aus den 14 Teilen A bis N.

 

Teil A: Verschiedene Stadien der Schülerschaft. Vielfältige Qualen. „… gekreuzigt sein im Leibe“. Umstrukturierung des Körpers auf der Zellebene. Vorlauf durch dreimonatigen Kursus.

 

Teil B: Veranstaltungsort bei Hamburg mit 400 Menschen. Negation des Ich wurde ständig angesprochen. Wiederholte verbale Erwähnung als Hochmut und Illusion. Diktion der Rituellen Ansprachen wie Vorlesungen der Universität. Mangelnde Heiligkeit. Erhöhte Schwingung. Schildrüsenerkrankung. Veränderung der Energiestruktur unseres Planeten durch die Harmonische Konvergenz. Zerrüttung des Nervensystems. Sechsmonatige Krankschreibung. Aussetzen der Rituellen Dienste. Psychopathologische Doppelbindung gemäß Watzlawick. Anklage vor geistiger Hierarchie. Degradierung der betreffenden leitenden Person. Als reine Seele.

 

Teil C: Kontakt zu anderen Gemeinschaften. Schriftstellerische Diktion des Gründers. Ein Fels in der Brandung. Brief des Leiters im Traum. Angriff von Höllenwesen. Anforderung von Spendengeldern. Künstlich erzeugte Expansion. Im Mittelalter als Häretiker auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Profitorientierung ist gegen das abendländische Religionsverständnis. Der geheime Charakter einer Sekte wurde demaskiert. Wachsen einer religiösen Gemeinschaft darf nicht durch Werbung veranlasst werden. Entheiligung. Apostel Petrus. Menschenfischer. TAGs im Weblog. Ehemalige Kommunikation in einem Eso-Forum. Gruß an die Leser.

 

Teil D: Maßstäbe in der Mun-Sekte. Aufgabe des eigenen freien Willens. Große Finanzmacht. Protest gegen eine säkulare Umwelt. Seelische Fesselung durch Sekten nach >Der Guru< von Monnica Hackl. Lexikalische Charakterisierung von Sekten. Kriterien einer geistigen Gemeinschaft (gemäß Steiner), wenn sie keine Sekte sein will. Sich nicht blind der Gruppenmeinung hingeben. Jesus Christus ergreift niemals von Gruppen Besitz. Der Heilige Geist muss individualisiert im Menschen erwachen. Vorbereitung für das Auftreten der Neuen Weltdiener, die vollkommen unorganisiert sind.

 

Teil E: Oligarchie auserwählter Seelen. Alle individuellen Mittel müssen in den Dienst des Ashrams gestellt werden. Gespaltene individuelle Grundsituation, wo sowieso schon zweierlei verschiedene Arbeit geleistet wurde. Eine Frau sollte „von Staats wegen“ getötet werden. Angriff durch erhöhte Strahlung. Okkulte Beeinflussung von den leitenden Personen. Unter Beobachtung von der okkulten Hierarchie. Geheimen Experimenten ausgesetzt. Gefahr einer übermäßigen Stimulierung muss vermieden werden.

 

Teil F: Demaskierung der leitenden Personen als magisch wirkend. Beziehung mit einem eurasisch aussenden wohlhabenden Mann im Traum. Madame Blavatsky war in eine okkulte Gefangenschaft versetzt worden. Erkenntnisprozesse bei den leitenden Personen werden in Form von Belehrungen an die Jünger weitergegeben. Drei verschiedene großschiffige Dome. Erschütterungen. Kontakt zur Scientology Church.

 

Teil G: Dreieckige Waldlichtung. Heiliges Goldenes Dreieck. Kosmische Atlanten. „Heute noch sollst du mit Mir im Himmelreich sein“. Von egoischen Stufen aus durch eine höhere Jüngerin gelenkt. Erhöhte Strahlungskraft führte zu Bedrohung und Beklemmung. Hormonelle Veränderungen und Schweißausbrüche. Der wahre Okkultist wandert den Pfad allein. Durch Arbeitsstelle und Schlafstörungen mangelnde Teilnahme an den Rituellen Diensten.

 

Teil H: Im vollen Zentrum einer geistigen Strahlung (im Traum). Unfreiheit ohne Variationsmöglichkeit. Nötigung durch leitende Person erweckte Widerstände. Niemals wäre der Vorwurf eines mangelnden Engagements zutreffend. Keine zyklischen Variationsmöglichkeiten – nur linearer Aufstieg oder völliger Abfall. Absinken der Schwingungsfrequenz. Für Viele war es ein gesellschaftliches Ereignis. „Bad in der Menge“. Für die leitenden Personen war die Spirituelle Gemeinschaft ihr Leben. Mangelhafte physische Manifestationsform des Göttlichen. Unterschiede zu einem Kloster. Weihung des ganzen Lebens in anderer Weise. Nötigung in die erste Reihe. Unlautere Forcierung durch fremde Macht. Auftrag im Traum, zwei Zeilen eines Liedes zu singen.

 

Teil i: Mangelnde Bereitschaft zur Unterwerfung. Keine Zugehörigkeit zur Bösen Rasse. Vorreiterrolle in der spirituellen Entwicklung. Aufgabenstellung für künftige Evolutionszyklen. Verfrühte Engel. Die Lehre war wenig integrativ, abgesondert von höherer komischer Schau. Alles war Dogma. Phrasen der Mitjünger. Keine psychologische Fähigkeit, um Gruppenbesprechungen zu leiten. Mangelnde menschliche Seelenentwicklung. Durch Klingelknopf Begegnung mit dem Meister. Sri Yukteswar als Guru des Avatars Paramahansa Yogananda. Der Russe Wladimir Solowjew und seine Philosophie des Geistselbst. Inspirator Gautama Buddha. Christian Rosenkreutz alias Meister Saint Germain.

 

Teil J: Katholischer Kirchenlehrer Aurelius Augustinus als vorbereitender Schüler der transfiguristischen Geistesschule der Manichäer. Er verließ diese Gemeinschaft von sich aus, wird aber als abgewiesener Schüler bezeichnet. Das Astral-Bewusste in jedem naturgeborenen dialektischen Menschen ist dem Göttlich-Geistigen immer auch feindlich gesonnen über Widerstände. Missmut, Unzufriedenheit, Gereiztheit. Missbrauch durch Spiegelsphären-Bruderschaften zur Schädigung der Arbeit. Keine Duldung aus falschem Mitleid oder „dummem“ Humanismus. Das Astral-Bewusste als zügelloses, wildes, reißendes Tier. Das astrale Selbst muss aus dem Plexus Sacralis in das Herz hinaufgezogen werden. Verhinderung mittels okkulter Magie durch einen Schnitt über dem Magen (ZP53). Reinigung des Herzheiligtums durch Transfiguration. Ursprüngliches siderisches göttliches Licht. Geburt der unsterblichen Seele. Jauchzen der Seele wie ein Glockenton. „Tochter Zion, … jauchze Jerusalem“. Taktik der Isolation bis hin zur Vernichtung des Aspiranten. Schwierigkeiten mit Freundschaften. Es wird kurzfristig ein kraftvoller Schlag ausgeführt. Die SG als Lebendiger Körper. Hypothesen zu den drei möglichen männlichen Meistern bezüglich des ZP46: Sri Yukteswar, Wladimir Solowjew, Aurelius Augustinus.

 

Teil K: Auf dem Schoß des Meisters. Angenommener Schüler. Der Meister zieht den Jünger an sein Herz heran. Einer anderen Egoischen Gruppe zugehörig. „… vom lebendigen Gott“. Weisheit mit Impertinenz vermischt. Ein Blitz schlug im Traum in das regionale Zentrum ein. Ausstieg aus der Lichtjüngerschaft. Geheime Prüfung an den Mitjüngern. Mystischer Tod des Naturwesens. Ein waagerechter Schnitt direkt über dem Magen. Herstellung des Vereinten Chakras verunmöglicht. Einnahme von tierischen Hormonen.

 

Teil L: Jeder, der sich nicht in das System einordnet, ist schon im Vorhinein entwertet. Alleinvertretungsanspruch. Der Schüler muss sich der geistigen Sonne aussetzen. Die Ansprachen der Rituellen Dienste. Es wurde mehr verlangt, als offiziell ausgesprochen wurde. Seelisch-geistige Einflüsse, die schädlich für den Suchenden sein können: diverse Thesen. Prinzip der Simonie.

 

Teil M: Wunsch nach Freiwerdung von der SG. Von feinstofflicher Substanz durchdrungen, führte zur Festigkeit wie bei einer Marmorstatue. „Es war irgendwie der falsche Zeitpunkt“. Man wollte den Personalausweis einbehalten. Vom Meister ging ein kurzes (unpersönliches) Liebesgefühl aus. Im Traum von der SG verabschiedet. Ausdruckformen verschiedener Mitjünger. Per Brief die Entlassung aus der Lichtjüngerschaft erbeten. Machtkampf aufgrund einer Broschüre. Rücksendung der Papierschnipsel als Affront. Noch pseudohalber an der Peripherie. Die Leitenden dürfen nicht durch Machtanspruch führen. Autorität der geistigen Gegenwart. Künstlicher Machtkampf, um aus der Ungehorsamsreaktion ein Recht abzuleiten, okkult schädigend wirken zu können. Fluch.

 

Teil N: Von einem Ufo beschützt? Es schloss sich eine Tür. „Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen“. „Einweihung durch das Leben“. Auf der Astralebene trat alles in Korrelation zur Wirklichkeit auf – u.z. vorher. Der Zug war abgefahren. „Heilkunde“. Zur Tafel geladen; Geschirr zerbrochen. Die leitenden Personen als große Tiere. Träume nach dem Austritt. Weshalb sucht der Mensch eine geistige Gemeinschaft auf? Zusammensein mit anderen. Der Kultus spricht die Seele im nicht gespiegelten Bewusstsein an. Rituelle Zeremonien. Jesus Christus ist die Freiheit.

 

FN: (Teil A): Kaschieren. Mitglied. Transformation, Transmutation und Transfiguration.

(Teil B): Forcieren. Janet McClure. Unlauter. Magische Aktion.

(Teil C): Logistisch. Teppichboden. Sterntaler-Prinzip. Expansion. Inquisition (Häretiker). Tumult. Insistieren. Demaskieren. TAG.

(Teil D): Mun-Sekte (Vereinigungskirche). Säkular.

(Teil E): Physiologisch. Radiation. Desolat. Kapieren. Forcieren. Okkulte Hierarchie.

(Teil F): Eurasier. Arrogant. Scientology (R.L.Hubbard).

(Teil G): Sechste Unterrasse (Slawische Kulturepoche). „... im Himmelreich (Paradies) sein“. Dismas und Gestas.

(Teil H): Single. Liaison. Farce.

(Teil i): Vorreiter (Eisbrecher). Wladimir Solowjew. Gautama Buddha als „Herr der Welt“ nach Sanat Kumara (Alter der Tage).

(Teil J): Aurelius Augustinus. Astral-Bewusstes. Spiegelsphären-Bruderschaften.

(Teil K): Impertinenz. Judas Ischariot. Phrase.

(Teil L): Sekte. Menschenfischer. Simonie.

(Teil M): Amphitheater. PKW. Eklat. Woll-Knäuel.

(Teil N): Perfide. Ufo. …iatrie. Kultus.

 

 

27. Spirituelle Gemeinschaft (A)

 

 

„Spirituelle Gemeinschaft“ wird im Text abgekürzt als SG bezeichnet.

Weitere Abkürzung ZP, was Zeitpunkt bedeutet. Alle Zeitpunkte sind verschlüsselt und chronologisch mit arabischen Zahlen durchnumeriert. Irritierenderweise habe ich die Schilderung mit einem ZP 4 statt ZP 1 begonnen, was daran liegt, dass erst noch am Ende von Teil 27-A auf die ZP 1 bis ZP 3 rekurriert wird.

 

Voranmerkung:

Alle in diesem Kapitel geschilderten Faktoren mussten leider kaschiert[1] werden, weil die Autorin sich nicht leisten kann, wegen irgendwelcher Aspekte verklagt zu werden. Aufgrund dieser Verfälschungen müssen Ähnlichkeiten mit existierenden spirituellen Organisationen (die vielleicht annehmen könnten, es sei von ihnen die Rede) als zufällig angesehen werden. Kritik, die nach okkulten Gesetzen verpönt ist, ließ sich leider wegen der individuellen Sachlage per se[2] nicht vermeiden, um das Ringen eines Menschen aufzuzeigen, der eben auf seinem geistigen Weg in Kontakt mit einer spirituellen Organisation gekommen ist. Selbst da, wo diese Kritik eine persönliche Färbung annehmen musste, ist sie nicht wirklich persönlich gemeint, da zu keiner der kritisch beleuchteten Personen überhaupt ein persönlicher Kontakt bestand.

 

Prolog: „Ich Bin die Freiheit. Lasset euch weder an Dogmen noch an Satzungen binden“, so lautet eine Aussage von >Jesus, dem Christus Gottes< (siehe Kap. Nr. 44), welche Er Selbst über die >Prophetin Gabriele< veröffentlicht hat. „Lasset euch niemals in Institutionen einbinden und von Pharisäern[3] und Schriftgelehrten belehren. Sie haben nicht die Schlüssel zum Reiche Gottes, da sie selbst nicht in das Leben eingetreten sind. Infolgedessen lassen sie auch die nicht hinein, die hinein wollen; denn sie kennen nicht das Schloss, weil sie nicht im Tragen des Schlüssels geübt sind, der Ich Bin, Christus“[4]. ---

 

 

Vom ZP 4 bis ZP 77 (wohinter sich über zwölf Jahre verbergen) war ich Mitglied[5] einer SG aufgrund meines großen Bedürfnisses nach spirituellem Erleben und der festen Absicht, einen geistigen Weg hin zur Transformation, Transmutation bzw. Transfiguration[6] zu gehen. Leider war es mir nicht möglich, diesen Weg im Sinne der SG durchzuhalten.

Jedoch bin ich immerhin ungefähr 80 Male im Laufe der zwölf Jahre zu Veranstaltungen von Berlin Richtung Hamburg gefahren. Die Fahrtdauer hin und zurück betrug jeweils circa vier Stunden, also acht Stunden in zwei Tagen.

 

Innerhalb dieser insgesamt zwölf Jahre durchlief ich sechs verschiedene Phasen der Zugehörigkeit:

a) Es begann mit einer Phase vor einer offiziellen Mitgliedschaft, die für mich schon viel zu lange gedauert hatte, obwohl ich eigenartigerweise nachträglich nicht mehr objektiv feststellen kann, wie lange diese wirklich war (jedoch mehrere Monate lang); sie hatte begonnen mit den in der Fußnote zu „Mitglied“ angesprochenen Kursen zum ZP 3, die über mehrere Wochen liefen.

b) Eine Phase der Mitgliedschaft ab dem ZP 4.

 

c) Es folgte eine sog. „Vorläufige Jüngerschaft“ nach dem ZP 7.

d) Dann kam noch eine „Jüngerschaft auf Probe“ hinzu.

e) Schließlich kam die sog. „Licht-Jüngerschaft“ ab dem ZP 21, aus welcher

f) ich mich jedoch mit Schreiben vom ZP 66 wieder zurückstufen ließ hin zur bloßen Mitgliedschaft, die ich schließlich zum ZP 77 kündigte und aus der SG vollkommen ausgeschieden bin.

 

Mir selbst stellte sich als eine von zwei Analysen (die zweite Analyse kommt auch noch zur Sprache) der Grund für die Zurückstufung und den letztendlichen Austritt dar in einer zu starken Vorschädigung durch mein vielschichtiges weltliches und seelisches Leben. Tatsächlich war mir alles zu anstrengend. Es ist eigentlich ein Wunder, dass ich es so lange durchgehalten habe; denn im Grunde genommen habe ich von Anfang an vielfältige Qualen gelitten. Vorstehend habe ich sozusagen die Schuld daran mir selbst und meinem weltlichen Leben gegeben.

 

Es kann jedoch auch sein, dass es schon damals auf mich zutraf, was von STEINER genannt wird „…gekreuzigt sein im Leibe“, wo es dem Geist schwer fällt, im physischen Körper zu wirken. Folgendes habe ich von STEINER herausgeschrieben während der Zeit meiner Licht-Jüngerschaft: Der Geistesschüler lernt schon im heutigen Leben, was Seligkeit ist. Aber er lernt es eben im heutigen Leibe; denn wenn auch ein noch so hohes Wesen mit Menschen leben wollte, müsste es sich fleischlich verkörpern.

 

„Und in mancher Beziehung gibt der heutige Leib gerade dadurch, dass er dem Geist die Möglichkeit bietet, hoch hinaufzusteigen, auch die Möglichkeit, zu leiden. Je höher der Geist steigt, desto schwieriger wird ihm das Wohnen im Leibe“ [7]. Für die Schmerzen dadurch ist der symbolische Ausdruck: „gekreuzigt sein im Leibe“. Noch einige weitere Darlegungen darüber finden sich im Kapitel 19-B >Kreuzigung und Gehenkter< im Zusammenhang mit der Apokalypse des Johannes[8] und ganz entscheidend vom persönlichen Erleben her im Kapitel Nr. 54 >Wahnsinn oder unendliche Liebe<.

 

(Jahrelang hatte ich hier nur diese vorstehenden zwei Aspekte berücksichtigt. Jedoch gibt es in Wahrheit einen dritten Aspekt, der sich in einer manipulierten Forcierung durch die leitenden Personen der SG begründet, wie die Schilderung darüber eigentlich den Hauptanteil in diesem Kap. Nr. 27 ausmacht. Zunächst wird hier jedoch nur auf die beiden ersten Aspekte Bezug genommen.)

 

Bei ERIC KLEIN wird angesprochen, dass bei einem Lichtschüler körperliche Beschwerden ein Zeichen des Übergangs in eine höhere Manifestationsfrequenz sein können. Dabei sollte man sich nicht zu sehr darum kümmern, wie der eigene Körper reagiert, wird über ERIC KLEIN bei einem Channeling von Wesenheiten aus der fünften Dimension in dem Buch >Die Sananda-Connection< ausgesagt.

 

„All eure Körper werden auf der Zellebene umstrukturiert, und dieser Vorgang ist nicht immer angenehm“[9]. Dabei kann man sich durchaus Hilfe bei den üblichen Gesundheitsfachleuten (Ärzten usw.) holen. Doch man soll sich nicht zu sehr um die Vorgänge in dem eigenen physischen Körper sorgen. Er reagiert auf den Umwandlungsprozess, u.z. möglicherweise auf eine ziemlich ungewöhnliche Art. Dabei kann sich der physische Körper sogar dichter und schwerer als zuvor anfühlen und diverse Beschwerden, Schmerzen und verschiedene andere Symptome aufweisen.

 

Bei einem spirituellen Umwandlungsprozess werden die Frequenzen eines Lichtschülers, seine Erfahrungen und sein Bewusstsein angehoben. Bei manchen führt es dazu, dass sie sich nicht mehr so stark mit der Erde verbunden fühlen wie zuvor; andere werden jedoch immer noch das Gefühl haben, in ihren bisherigen Verhältnissen zu stecken[10]. Ja, letzteres ist sogar wahrscheinlicher bei den meisten Lichtschülern. „Sobald eure Frequenz zu steigen beginnt, werdet ihr eure Verbindungen mit der Erde stärker empfinden und in eurem zweiten, dritten und ersten Chakra vielleicht Schwere und Dichte spüren. Es wird sein, als ob ihr versuchtet, wie ein Ballon zu schweben und euch viele Seile festhielten“[11].

 

Währenddessen verändern sich jedoch bei den Lichtschülern die Atome. Moleküle und die subatomaren Teilchen der physischen Körper werden beschleunigt und transmutieren schnell. Die Schwingungsfrequenz wird erhöht[12]. Dieser Prozess des „gekreuzigt sein im Leibe“ hatte bei mir spätestens begonnen, als ich eine Schilddrüsenüberfunktion bekam. Sie hatte eventuell bereits zum ZP 1 begonnen gehabt, wurde jedoch ärztlicherseits nicht erkannt und verschlimmerte sich dann durch die Strahlungskraft der Rituellen Dienste der SG, worauf ich noch später in diesem Kapitel (in Teil 27-B) eingehen werde.

 

Erwähnenswert scheint mir zunächst mein Beitritt zur SG, denn ich bin vermutlich auf eine Weise zu dieser SG gekommen, wie selten jemand[13]. Durch den Nachlass eines geistig orientierten Menschen (den ich persönlich allerdings nicht gekannt hatte) stieß ich auf ein bestimmtes Buch, welches mich von seinem Inhalt her vollkommen überzeugte. Wesentlich war die Charakterisierung des normalen Lebens als in keiner Weise befreiend für die eigentliche Zielsetzung des Menschen hin zu Gott. Es war dann immer von einer SG die Rede, und ich wandte mich in einem Brief an die schwedische Adresse des Verlages, um Kontakt zu dieser imaginären SG zu erlangen.

 

Schließlich erhielt ich tatsächlich zum ZP 2 einen Brief aus Deutschland (!) (und nicht aus Schweden, was ich erwartet hatte) mit näheren Angaben für den realen Kontakt. Dieser gestaltete sich dann so, dass erst einmal ein Vorlauf von drei Monaten notwendig war, wo wöchentlich einmal bestimmte Personen in Art von Referaten und Beantwortung von Fragen in die Lehre einführten. Daran musste man teilnehmen, sonst kam man überhaupt nicht näher an einen wesentlichen Kontakt heran. Diese Kurse begannen zum ZP 3 und von da an fühlte ich mich eigentlich der SG persönlich zugehörig.

 

Fortsetzung folgt im Teil B zum Kapitel Nr. 27 >Spirituelle Gemeinschaft<.

 



[1] kaschieren: verdecken, verbergen (D/F/S.366).

[2] per se: FN bei 1-E >Einleitung<.

[3] Pharisäer: FN bei 53-D >Hoffnung<.

[4] (Prophetin) GABRIELE/Der Innere Weg/S.1261f.

[5] Mitglied: Der Kontakt zu dieser SG begann allerdings regulär schon zum ZP 3 durch den Besuch von Kursen, so dass eine Verbindung von tatsächlich über 13 Jahren bestanden hat.

[6] Transformation, Transmutation und Transfiguration: Diese drei Begriffe kennzeichnen den Prozess der geistigen Entfaltung und die Belebung der Bewusstseinszentren (= Chakren) im Menschen, wie dies auch im Kapitel 39-D >Auftreten von Blitzen< als Zeichnen der Erweckung der Kundalinikraft angesprochen ist (siehe auch FN im Kapitel Nr. 26-C >Nachfolge Christi< zu „Gefäße). Hauptziel ist die Transfiguration, die identisch ist mit der „Wiedergeburt aus Wasser und Geist“ (JAN van RIJCKENBORGH/Demaskierung/S.114), also der „Geistigen Wiedergeburt“, wie sie bereits im Kapitel 4-A >Asketische Versuche< erwähnt ist. Die Transfiguration ist des weiteren identisch mit der dritten Einweihung, welche auch als „Verklärung“ bezeichnet wird. In diesem Stadium ist der ganze Mensch über das Basiszentrum mit Energie erfüllt, so dass außerdem das Kopfzentrum und das Ajna-Zentrum (über der Nasenwurzel) – also alle diese drei Zentren - gleichzeitig und bewusst zu rhythmischer, harmonischer Wesensäußerung gebracht werden (TIBETER/Esoterisches Heilen/S.240).

Als Transmutation (= Umwandlung) wird die Aufwärts-Strömung der Energien bezeichnet, die von einem jeweils tiefer liegenden zu einem jeweils höher liegenden Zentrum (Chakra) vollzogen wird, bis schließlich alle sieben Zentrum verbunden werden können. Durch die unterschiedlichen Prozesse sind verschiedene Entwicklungsstadien gekennzeichnet, die über viele Leben unbewusster Umwandlung bis hin zu bewusster Bemühung durch den Aspiranten verlaufen, bis letztlich persönliche Aktivität in geisterfülltes Leben umgewandelt wird (TIBETER/Esoterisches Heilen/S.237f.). -

Transformation wiederum ist ein Prozess der Steuerung der Energien vom Kopfzentrum aus nach abwärts in Bezug auf die tiefer liegenden Chakren. Strömt so die Energie aus dem Scheitelchakra (= Kopfzentrum) zum Ajna-Zentrum, werden die Energien der Seele und der Persönlichkeit vereinigt. Wird die Energie dann durch einen Willensakt zum Basiszentrum durch die anderen Zentren gesandt, vereinigt sie sich mit der dort ruhenden Energie der Materie selbst. So kommt es zur Manifestation der drei göttlichen Aspekte im Menschen. Das Nervensystem wird dann vom Geistmenschen vollkommen beherrscht (TIBETER/Esoterisches Heilen/S.233f.). - Ganz zum Schluss des Kapitel-Newsletters >Dez.2012/16< (Teil C) ist eine Affirmation zur Erlangung der Einweihung in die gold-violette Flamme der Transformation referiert, wie diese von dem Meister-Chohan Saint Germain (alias Asana Mahatari) durch JAHN J KASSL gegeben worden ist. -

Generell sollte berücksichtigt werden, dass im Gesamtaufbau der Chakren die Energie die Tendenz hat, sowohl aufwärts als auch abwärts zu strömen, worüber weiteres im Kapitel 39-D >Auftreten von Blitzen< (alter Weg versus Pfingsterlebnis) dargelegt ist.

[7] STEINER/GA140/S.172

[8] Apokalypse des Johannes: FN bei 23-A >Priesterseele<.

[9] KLEIN/S.125

[10] KLEIN/S.109

[11] KLEIN/S.110

[12] KLEIN/S.203+S.55

[13] Die anderen Teilnehmer sind überwiegend durch private Bekanntschaften zur SG gekommen oder durch öffentliche Werbung (Anm.d.Verf.).