Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (150)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Spirituelle Gemeinschaft (27.B) Negation

…Entstehung von Wahnsinn

 

 

Die in Teil 27-A zuletzt geschilderten wöchentlichen Sitzungen in Seminarform langweilten mich allerdings zu Tode, weil ich die Lehre längst völlig verinnerlicht hatte und endlich zum Kern der Sache kommen wollte. Dies war dann auch nach den drei Monaten noch lange nicht der Fall. Hier war erst einmal eine Zeit der Beantragung für die Mitgliedschaft einkalkuliert, und es dauerte nochmals einige Monate, bis dann die Möglichkeit bestand, an einem Rituellen Dienst teilzunehmen. Dies war dann das, was ich eigentlich wollte. Diese Rituellen Dienste sind nicht zu verwechseln mit denjenigen, welche in einem anderen Kapitel (Nr. 28) mit dem Titel >Lichtdienste< dargelegt sind.

 

Der erste Rituelle Dienst fand dann wohl gar nicht in Berlin statt, sondern in einem Veranstaltungszentrum Nähe Hamburg. Glücklicherweise hatte man mir auf meine Nachfrage hin gleich eine Mitfahrerin vermittelt. Sie war für mich erst einmal das A und O; denn wir verstanden uns sowohl in weltlicher als auch spiritueller Hinsicht prächtig und wir wurden für viele Jahre die besten Freundinnen, was zunächst ein großer Segen für mich war.

 

Als wir dann in dem Veranstaltungszentrum ankamen, war ich vollkommen entsetzt bezüglich der ungeheuer großen Anzahl von Teilnehmern. Ich hatte auf eine wesentlich kleinere Gruppe von Gesinnungsgenossen gehofft. Die große Anzahl von circa 400 (= vierhundert) Menschen hat mich vollkommen schockiert.

Des weiteren kamen alle Rahmenbedingungen hinzu, die einerseits optimal organisiert waren, aber mir nach meinem Naturwesen eben nicht entsprachen, worüber ich leider wegen des Wiedererkennungswertes hier nichts schildern kann.

 

Ich hatte dann dort auch einmal einen Traum, in welchem „meine Schwester“ in einen Mülleimer mit geschlossenem Deckel gesteckt wurde und nur noch eine Kerze von ihr brannte. Dies hatte m.E. die Bedeutung, dass das Naturwesen vollkommen abgetötet werden (also sterben) muss, wie dies die Anschauung dieser SG ist und wie mir dies theoretisch auch „einleuchtet“, praktisch aber für mich schrecklich war.

 

Und zum ZP 53 hatte ich schließlich den Traum, dass meine Schwester gestorben war, was ich schon damals nicht auf den realen Tod meiner leiblichen Schwester 1985 bezog, sondern auf mein Naturwesen, welches anscheinend abgetötet worden war.

Auch das Zusammensein mit den vielen Menschen war für mich eigentlich überhaupt nicht lebbar, da ich in Wahrheit ein Einsiedler bin, obwohl ich auch gesellig sein kann – aber nur in zeitlich begrenztem Maße.

 

Die Teilnahme an den Rituellen Diensten war einerseits für mich ungeheuer erhebend, andererseits unglaublich anstrengend, zusammen mit den Hunderten von Menschen circa eine Stunde lang vollkommen still zu sitzen und die geistlichen Ansprachen über mich ergehen zu lassen, mit deren Diktion[1] ich häufig nicht wirklich einverstanden war. Dies stellte sich im Laufe der Jahre für mich immer mehr zur Qual heraus. Nicht dass ich die Inhalte nicht berechtigt fand, aber ich fand sie teilweise unpassend für einen Rituellen Dienst. Sie waren mir überhaupt nicht heilig genug, sondern viel zu weltlich formuliert, obwohl sie inhaltlich das Gegenteil bezwecken sollten. Bei mir führten sie jedoch häufig zu einer Abnahme meiner eigentlichen spirituellen Verfassung.

 

Es fand sozusagen ein Paradoxon statt, was m.E. in Wahrheit nicht wirklich beabsichtigt, sondern ein pädagogischer Fehler war, über den kein Bewusstsein existierte – trotz der Leitung durch intelligente und spirituell ganz sicher hoch entwickelte Persönlichkeiten.

Dieses Paradoxon bestand darin, dass ungefähr zehnmal während einer Rituellen Ansprache von der „Auflösung des Ich“ gesprochen wurde. Dies ergab dann an einem Wochenende mit mehreren Rituellen Diensten ungefähr die 50-malige Benennung von etwas, was gerade nicht sein sollte, nämlich das Ich. Etwas, was nicht sein sollte, wurde also ständig angesprochen – welche Absurdität!

 

KÜHLEWIND thematisiert in seinen Darlegungen einen weitläufig ähnlichen Sachverhalt (wie ich dies meine), wenn er aussagt: „Es ist umsonst, darauf zu warten, dass Lieblosigkeit, Egoität, Aggressivität des Menschen einfach durch oft wiederholte verbale Erwähnung der Liebe oder Esoterik verschwinden. Es ist der größte Hochmut, die gefährlichste Illusion![2]

 

Die Rituellen Ansprachen waren mehr Vorlesungen, die ich von der weltlichen Universität her kannte – nur mit anderem Thema. Allerdings herrschte – sozusagen unabhängig von den Ansprachen – in dem riesigen Saal mit den Hunderten von Menschen durch deren (!) (wahre, geheime !) geistige Ausrichtung eine total >Erhöhte Schwingung< (siehe hier Kap. Nr. 10), die ich regelrecht physisch wahrnahm. Und diese Schwingung bewirkte bei mir fortgesetzt etwas. Ich sog sie in den ersten Jahren auf wie die Muttermilch. Da ich diesbezüglich recht empfänglich war, führte dies zu diversen spirituellen Veränderungen bei mir, was sich insbesondere auch in meinen Träumen niederschlug.

 

Leider hatte es auch eine sehr negative Auswirkung, die ich anfänglich schon angedeutet habe: Bevor ich zur SG gekommen war, hatte sich bei mir über viele Jahre hin eine relativ schwere Schilddüsenunterfunktion eingestellt. Sie führte zu einer Verlangsamung sämtlicher vitaler Funktionen meines biologischen Organismus, was teilweise sehr belastende gesundheitliche Auswirkungen hatte. Glücklicherweise wurde die Unterfunktion schließlich von einem Arzt erkannt und mit Schilddrüsenhormon behandelt. Dieses Hormon nahm ich dann täglich fortgesetzt ein und meine Unterfunktion besserte sich.

 

Ja, sie besserte sich nicht nur, sondern es geschah, dass alle Funktionen so stark angeregt wurden, dass dies bereits zu einer etwas überdrehten Beschleunigung führte. Dies setzte meiner Erinnerung nach schon ein, bevor ich das erste Mal an einem Rituellen Dienst in der SG circa zum ZP 3a teilnahm. (Dieses „a“ hinter dem ZP 3 soll den vermutlichen Beginn der Schilddrüsenüberfunktion andeuten, wo sie ärztlicherseits noch nicht diagnostiziert worden war, und danach noch ein ZP 3„b“ folgt, wo die Schilddrüsenüberfunktion erkannt worden war.)

 

Jedoch geschah es dann m.E. durch die >Erhöhte Schwingung< in den Rituellen Diensten, dass meine Schilddrüse zusätzlich dadurch so angeregt wurde, dass ich in eine extrem starke und lebensbedrohliche Schilddrüsenüberfunktion hinüberdriftete. Dabei hatte ich die realen Schwingungen in den Rituellen Diensten überhaupt nicht als unangenehm erlebt, wie dies erst später m.E. durch Manipulation dann forciert[3] worden ist.

 

Eine Funktionsstörung der Schilddrüse wird bei ANSELMI als eines der Hauptsymptome benannt, die als Folge davon auftreten, dass 1987 durch eine Harmonische Konvergenz[4] die Energiestruktur unseres Planeten sich verändert hat. Seitdem trifft eine bisher noch nie dagewesene elektrische Strahlung aus dem kosmischen Raum auf die Erde. Diese elektrischen Partikel sind winzige radioaktive Bausteine des physischen Lebens, die nun die Menschen in ihren Körper integrieren müssen. „Bei vielen Menschen ergeben sich daraus einige physische Störungen. Menschen mit Schwächen an der Schilddrüse, um nur ein Beispiel zu nennen, spüren das besonders stark“.

 

„Diese neue Strahlung konnte unseren Wissenschaftlern nicht entgehen: Sie stellten in den vergangenen Jahren das für sie unerklärliche Auftreten von extrem starken Gamma-Strahlen fest. - Die Strahlungsintensität nimmt nun jährlich zu, zumal wir jetzt bereits im Einflussbereich des sogenannten Photonengürtels sind, der um die Plejaden herum liegt. Wissenschaftler haben diesen Photonengürtel schon im Jahr 1961 erstmals gesichtet“[5].

Hauptsächliche Darlegungen über dieses >Kosmische Phänomen< des Photonengürtels finden sich in dem entsprechenden Kapitel Nr. 15-H und sind hier nur wegen des persönlichen Zusammenhangs mit der Schilddrüsenüberfunktion geschildert worden.

 

Folgende Darlegungen habe ich hier erst noch am 11.03.2015 ergänzt. Bereits im Kapitel Nr. 18-B >Schlafstörungen< hatte ich allgemeine bzw. übergreifende Ausführungen gemacht zum Drüsensystem. Hier will ich nun noch speziell Bezug nehmen auf die Funktion der Schilddrüse, wie diese bei Vywamus[6] (gechannelt von Janet McClure[7]) beschrieben wird.

 

Danach soll die Schilddrüse das spezifische Organ sein, welches ziemlich leicht als Hilfsmittel eingesetzt werden kann, wenn jemand eine bestimmte Mit-Schöpfer-Stufe erreichen will. Und es würde bedeuten, dass eine zeitlang eine starke Stimulierung dieser Drüse und viel „Kommunikation“ im gesamten endokrinen Drüsensystem stattfinden würde, die sich als eine Art Disharmonie darstellen könnte. (Ich würde den Begriff „Kommunikation“ eher als „Aufruhr“ bezeichnen; Anm.d.Verf.)

 

Diese scheinbare Disharmonie soll jedoch gemäß VYWAMUS nicht der Wahrheit entsprechen. Wahr soll sein, „dass eine große Veränderung stattgefunden hat, wenn man sich entschieden hat, eine Verbindung zur Mit-Schöpfer-Ebene herzustellen. Und natürlich hat so eine Entscheidung eine physische Auswirkung. Die Wirkung besteht in der Stimulierung der Schilddrüse, der Nebenschilddrüsen, der Epiphyse/Hypophyse-Drüsen und der Thymusdrüse[8].

 

„Es geht also im Augenblick um die Schilddrüse. Sie kann ein wenig größer erscheinen, ein wenig geschwollen. Sie ist sozusagen schwanger, d.h. sie ist dabei, einen Verdoppelungsprozess in sich auszutragen, der in dem Augenblick freigesetzt wird, in dem sie ihn aus sich herauslässt, um im endokrinen System seine Funktion zu übernehmen“.

 

Und VYWAMUS betont noch einmal: „Wenn ein traditioneller Heiler, der jetzt auf der Erde wirkt, dieses Geschehen einschätzen sollte, würde es ihm disharmonisch erscheinen. Aber es ist ein Anzeichen für die ansteigende Kreativität, die Auslöserimpulse aussendet, um die Channeling-Verbindung (bzw. eine irgendwie geartete spirituelle Verbindung; Anm.d.Verf.) noch zu verstärken und sie kosmisch auszuweiten“[9].

 

Wie sich die realen Zusammenhänge bei mir manifestierten, wird nun im folgenden geschildert, und in Anbetracht dessen, dass ich kurz vor einem Herzversagen stand, kann man die theoretischen Deutungen von VYWAMUS für mich als wohl nicht so richtig zutreffend bezeichnen.

 

Die Schilddrüsenüberfunktion wurde über mehrere Wochen bzw. Monate von diversen Ärzten, die ich aufsuchte, nicht erkannt. Dies ist im übrigen ein unglaubliches Geschehen, denn als Laie würde selbst ich heutzutage eine Schilddrüsenüberfunktion bei einem anderen Menschen sofort (also „im Schlaf“ oder „zehn Meilen gegen den Wind) erkennen und man fragt sich an meinem Beispiel doch, was die mich behandelnden Ärzte in ihrem Studium gelernt haben. Dabei achte ich den Beruf der Mediziner durchaus sehr, da er in Wahrheit sehr viele Kenntnisse verlangt, die mit dem Stand der heutigen Naturwissenschaft eben noch gar nicht erbracht werden können, wenn z.B. die Existenz eines Ätherkörpers[10] bisher überhaupt noch nicht gelehrt wird.

 

Nur durch eine medizinisch-technische Assistentin wurde die Schilddrüsenüberfunktion anhand der Laborwerte bei mir aufgedeckt und man telefonierte mir akut privat über zwei verschiedene Personen noch nach Praxisschluss und als Drittes über meinen Anrufbeantworter hinterher, weil die entsprechenden Blutwerte so extrem hoch waren, dass ich normalerweise schon hätte tot sein müssen aufgrund eines Herzversagens.

 

(Ich selbst befand mich an dem Abend außer Haus und hatte damals noch kein Mobiltelefon.) Mein Befindenszustand war allerdings durchaus entsprechend katastrophal bereits seit Wochen gewesen und ich hatte subjektiv schon seit dieser Zeit auch mit dem Schlimmsten (mit meinem Ableben) gerechnet gehabt.

 

Die Symptome waren übrigens so, dass ich am ganzen Leibe zitterte. Ich konnte kein Glas, keine Tasse mehr in der Hand halten, ohne dass ich die andere Hand zu Hilfe nehmen musste und immer noch zitterte. Ich konnte kaum noch einen Fuß vor den anderen setzen, weil ich fast gar keine Kontrolle mehr über meine Muskeln hatte. Innerlich war jede Zelle meines Körpers so infiziert, dass ich wie tausend Ameisen in mir spürte. Mein Nervensystem war fast zerrüttet, praktisch ganz entsprechend, wie dies alles im Kapitel 26-A >Nachfolge Christi< allgemein angesprochen ist.

 

Ich war dem Wahnsinn[11] nahe. Und suchte durchaus verschiedene (!) Ärzte auf. Einer sagte z.B.: „Ich sehe, dass irgendetwas mit Ihnen nicht in Ordnung ist. Ich weiß aber nicht, was es ist“. Er hatte bestimmte sensorische Tests mit mir gemacht und danach gab es keinen Krankheitsbefund. (Mein ursprünglicher Arzt, der mir die Schilddrüsenhormone verschrieben und den ich als sehr angenehmen Menschen erlebt hatte, war übrigens leider zwischenzeitlich verstorben.)

 

Als die Überfunktion zum ZP 3b aufgedeckt wurde, wurde ich sofort arbeitsunfähig krank geschrieben. Dies war einer der schönsten Momente in meinem Leben; denn ich muss gestehen, ich war schon längere Zeit meiner Arbeit überdrüssig. Dies hing einmal mit gewissen Missständen auf meiner Arbeitsstelle zusammen, zum anderen aber auch, dass ich durch meine zwei wechselnden Krankheitszustände (zuerst die Schilddrüsenunterfunktion, die auch zu verschiedenen Belastungen geführt hatte, dann die bedrohliche Überfunktion) vollkommen „geschlaucht“ war. Hinzukamen fortgesetzte Schwierigkeiten in meiner Liebesbeziehung (die als meine „große Liebe“ im Kapitel Nr. 37 >Eifersucht< thematisiert ist), die auch sehr viel Kraft von mir abverlangte.

 

Die Krankschreibung wurde von vornherein auf sechs Monate angesetzt, auch wenn ich alle zwei Wochen erneut zum Arzt musste. Diese sechs Monate an Freiraum waren für meine weitere Zukunft doch sehr ausschlaggebend und führten letztlich dazu, dass ich nie mehr völlig regulär und fortgesetzt arbeiten „wollte“ und in Wahrheit auch nicht mehr konnte und letztlich auch nur noch phasenweise zwangsläufig aus Gründen der >Existenzsicherung< (siehe Kap. Nr. 46) arbeiten musste.

 

Bezüglich der SG bedeutete es, dass ich ebenfalls einige Monate mit den Rituellen Diensten im Veranstaltungszentrum in Hamburg aussetzen musste. In Berlin durfte ich weiterhin teilnehmen. Ich hatte meinen Krankheitszustand in der SG selbst gemeldet gehabt, da ich auch in den Rituellen Diensten weder ruhig sitzen geschweige denn stehen konnte.

 

Durch medikamentöse Behandlung wurde im Laufe der Monate jedoch die Überfunktion wieder vollkommen heruntergedrückt, also die Funktion wurde normalisiert. Als ich dieses dann der SG schriftlich meldete (so wie man dies zu Beginn meiner Erkrankung mit mir vereinbart hatte), kam es dazu, dass ein bestimmter leitender Mann in Berlin wiederum schriftlich eine völlig eigenartige Stellungnahme dazu abgab.

 

Er formulierte plötzlich nachträglich in unlauterer[12] Weise vollkommen neue Bedingungen für mich, so dass ich trotz meines gebesserten Gesundheitszustandes nicht wieder an den Rituellen Diensten teilnehmen durfte. Dies inhaltlich darzulegen, wäre zu schwierig. Entscheidend war jedoch, dass die Stellungnahme dieses leitenden Mannes für mich eine völlig eigenartige psychische „Doppelbindung“ bedeutete, wie dies als ein psychopathologisches Phänomen für die Entstehung von Wahnsinn durch den amerikanischen Psychologen WATZLAWICK[13] bekannt geworden ist.

 

Glücklicherweise erkannte ich dies bewusstseinsmäßig vollkommen und klagte diese leitende Person vor allen möglich geistigen Instanzen (rein übersinnlich, nicht in der physischen Realität) diesbezüglich an. Dies geschah zum ZP 5. Nachdem ich dann stundenlang diese Anklagen innerlich bewegt hatte (was von meiner Seite aus nicht als eine magische Aktion[14] gemeint war, sondern banal: ich konnte mich von diesen Gedanken gar nicht lösen), setzte damals der übliche >Signalton< (siehe das entsprechende Kapitel Nr. 31) in meinem rechten Ohr ein.

 

Jedoch im Unterschied zu sonst, hörte er überhaupt nicht mehr auf bzw. er existierte circa drei Stunden lang während der Nacht, so dass ich zusätzlich nicht schlafen konnte. Da ich mir einerseits sicher war, dass meine Anklagen berechtigt waren (denn das Verhalten der leitenden Peron war definitiv unlauter), wertete ich den >Signalton< trotz seiner unangenehmen Präsenz als positiv.

 

Und tatsächlich darf ich mich durch weitere Geschehnisse gerechtfertigt finden: denn es geschah noch im Laufe der nächsten zwei/drei Monate, dass dieser leitende Mann von seiner Funktion vollkommen entbunden wurde. Ja, er wurde regelrecht degradiert, was in der SG eine Art Skandal war. Man darf also vermuten, dass noch andere Dinge geschehen waren; denn ich hatte mich keinesfalls an äußere, sondern lediglich an übersinnliche Instanzen gewandt gehabt mit meiner Anklage. Schließlich ist dieser leitende Mann dann auch vollkommen aus der SG ausgeschieden.

 

ZP 6: Hier hatte ich einen Traum, dass ich mich in einer großen Versammlung befand, u.z. so ähnlich wie zum Rituellen Dienst im Veranstaltungszentrum bei Hamburg. Dabei wechselte ich dort mehrmals den Sitzplatz quer durch alle 400 Sitzplätze (mal vorn, mal die linke Seite, mal hinten, mal in der Mitte, dann seitlich rechts usw.). Überall sonst saßen auch Menschen, also eine ganze Ansammlung. Ich saß nun immer einmal woanders und hatte irgendwie eine „reine Seele“. In diesem Zustand der Vorstellung meiner reinen Seele wachte ich dann auch aus dem Traum auf.

 

Bereits damals, als ich überhaupt noch nicht in eine Jüngerschaft innerhalb der SG eingetreten war, machte ich mir schon Gedanken, dass es vielleicht nur meine Aufgabe in dieser SG sein könnte, als reine Seele unter den anderen Menschen dort zu sein, ohne dass ich sonst irgend etwas tun müsste, also ohne dass ich sonst irgendwelchen Anforderungen eines üblichen Jüngertums nachkommen müsste. Dies war natürlich eine völlige Illusion. Dafür sorgte schon die SG, wie man fortlaufend sehen wird. Natürlich erscheint auch anmaßend, dass ich schon damals eine reine Seele gehabt haben sollte, aber im Traum stellte es sich mir so dar und auch nach meinen Empfindungen und Gedanken hoffte ich dies, wobei man sich dabei auf die höhere Seele und nicht die Naturseele beziehen könnte.

 

Ungefähr nach dem ZP 7 wurde mir die „Vorläufige Jüngerschaft“ angeboten.

 

Fortsetzung folgt im Teil C zum Kapitel Nr. 27 >Spirituelle Gemeinschaft<.

 



[1] Diktion: FN bei 2-C >Erleuchtung<.

[2] KÜHLEWIND/Diener des Logos/S.105

[3] forcieren: etwas mit Nachdruck betreiben, vorantreiben, beschleunigen, steigern (D/F/S.247).

[4] Harmonische Konvergenz: FN bei 15-H >Kosmische Phänomene<.

[5] ANSELMI/S.13f.

[6] Vywamus: siehe FN im Kap. 18-B >Schlafstörungen<.

[7] Janet McClure: Sie ist das „außergewöhnliche Medium“ (Bezeichnung des Meisters Djwhal Khul auf S.7 des Buches >Die Kunst des Channelns<), welches die hohe geistige Wesenheit Vywamus (siehe FN im Kap. 18-B >Schlafstörungen<) channelt.

[8] VYWAMUS/JANET McCLURE: Die Kunst des Channelns.S.82f.

[9] VYWAMUS/JANET McCLURE: Die Kunst des Channelns.S.82

[10] Ätherkörper: FN zu Äther-Prinzipien (bei elementalisch) im Kapitel 6-C >Stigmata<.

[11] Wahnsinn: FN bei 6-C >Stigmata<, Text im Kap. Nr. 26-A >Nachfolge Christi< und Text im Kapitel Nr. 54 >Wahnsinn oder unendliche Liebe<.

[12] unlauter: unehrlich, nicht anständig (HERMANN/Rechtschreibung/S.956).

[13] WATZLAWICK u.a./Menschliche Kommunikation

[14] Als magische Aktion meine ich ein gezieltes Beeinflussen eines anderen Menschen gegen dessen Willen oder im Zusammenhang mit dessen Unkenntnis. Alle diese Dinge rechne ich einer schwarzmagischen Neigung zu (siehe Kapitel Nr. 12 >Schwarzer Magier<) und meide sie wie die Pest. Ich wende mich grundsätzlich nur an höhere geistige Instanzen um Hilfe. Eine „gewisse“ Ausnahme (aber nur sehr weitläufig und abgewandelt) von dieser Regel habe ich ein einziges Mal vorgenommen im Zusammenhang mit meiner Liebesbeziehung, was im Kapitel Nr. 46-A >Existenzsicherung< zu der Traumbegegnung mit einem Löwen im Jahre 1991/1992 beschrieben ist und als „Graue Magie“ gelten würde. – Allerdings habe ich phasenweise (2008/2009) eine bestimmte Anrufung in Bezug auf meine böse Nachbarin Frau Brandel angewendet, die mich in verschiedener Weise tyrannisiert, verfolgt und Hausfriedensbruch betrieben hat, was dargestellt ist im Kapitel Nr. 36-C >Gewaltlosigkeit<. Diese Anrufung hatte den Beigeschmack von magischer Aktion.