Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (169)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Avatarin (29.C) TaoTehKing

…astrales Feld wahren Lebens

 

 

Am Abend nach diesem Traum (des 13.04.2009) las ich dann „zufällig“ in der >Chinesischen Gnosis<, wo in zwei Kapiteln Darlegungen über die Weltenmutter vorhanden sind. Ich war eigentlich völlig erstaunt, dass sich bei JAN van RIJCKENBORGH, dessen Literatur ich im Jahre 2009 sonst bereits seit 15 Jahren kannte, Aussagen über eine Weltenmutter finden lassen.

 

Der Hintergrund ist auch der, dass es sich um einen Kommentar zu Laotses[1] >Tao Teh King<[2] handelt, und LAO TSE eben von der Weltenmutter spricht. Jedoch wird dies von JAN van RIJCKENBORGH (der in der christlich-rosenkreuzerischen Tradition steht) vollkommen positiv aufgegriffen. Und so gibt es denn auch die Interpretation, dass die Weltenmutter eine Bezeichnung für das „Feld reiner, unversehrter, astraler Substanz“ ist, für den „unermesslichen Ozean der Ursubstanz“[3].

 

„Aus dieser Mutter muss das ganze All hervorgebracht werden. Der ganze Schöpfungsplan des Vaters muss aus dieser Mutterkraft ins Dasein gebracht werden. Vom Vater strahlen Gottesfunken, Mikrokosmen aus, in denen der Geist Gottes wohnt. Der Gottesfunke ist die göttliche Saat. Alles, was in diesem Gottesfunken beschlossen liegt, muss durch den Kontakt mit der Weltmutter – das ist das astrale Feld des wahren Lebens – zum Wachstum, zur Offenbarung gelangen. Aus der Mutter wird durch die Saat des Vaters die Kindschaft, die Sohnschaft zu einer herrlichen Wirklichkeit“[4]. Und deshalb verehrt LAO TSE diese (göttliche) Weltmutter.

 

Dabei ist die große Weltmutter unantastbar, und der Raum, aus dem, in dem und durch den die Wirklichkeit aufsteigen muss, ist unversehrt. Bei Abweichungen vom göttlichen Plan findet denn auch eine Trennung des Menschen von diesem reinen astralen Feld statt, damit das Ursprüngliche nicht in denaturierendem Sinne verdorben wird.

 

Es wird nun gesagt, dass ein Geistesschüler den Pfad zurück zu Gott nur gehen kann, wenn er sich vollkommen vom astralen Feld der Natur des Todes distanziert und sich dem astralen Feld der Weltmutter zuwendet. Dies sei die Hauptbedingung, und sie sei verknüpft mit einer vollständigen Lebensumkehr, die eine Revolution dreifacher Art darstellen muss.

 

Und diese Interpretation in der >Chinesischen Gnosis< ist das, was zu einer Deutung meines Traumes beitragen könnte: nämlich das dreimalige Vor- und Zurückbewegen an meinen Schultern könnte bedeuten, dass die >Avatarin< Mutter Meera diese dreifache Umkehr bei mir bewirken würde.

 

Man muss sich nämlich

a) einmal individuell völlig von der Natur des Todes abwenden,

b) dann muss man dies auch bezüglich der Menschengruppe tun, zu der man einen wesensmäßigen Bezug hat und

c) als drittes muss dies geschehen in Bezug auf die gesellschaftlich-soziale Einheit der Menschheit insgesamt.

Meines Erachtens bedingt dies alles zusammen eine gewisse „Isolation“, die im Kap. 38-B >Freundschaft< ebenfalls thematisiert ist.

 

„Auf dreifache Weise müssen Sie die bestehenden astralen Lebensbedingungen vernichten und vollkommen umschalten auf das ursprüngliche astrale Feld der Mutter des Lebens, wie Lao Tse es uns empfiehlt. Sonst erzielt man lediglich eine Verlagerung der Lebensschwerpunkte innerhalb des Rahmens der Natur des Todes“[5].

 

Nur dann kann der Mensch völlig anders werden, wenn seine Verehrung der Urmutter, der wirklichen Gottes-Kindschaft, sich auf eine dreifache Selbstrevolution bezieht. „Damit ist unermessliches Verlangen nach dem ursprünglichen astralen Feld verbunden; ein Verlangen, das im Herzen des betreffenden Menschen Gestalt annimmt und Kraft erhält“[6].

 

Am Mittwoch, den 15. April 2009 war ich dann real bei der >Avatarin< Mutter Meera zum Darshan in Berlin, wo eine sehr hohe und reine Schwingung herrschte, wie ich diese sonst aus den rituellen Diensten der >Spirituellen Gemeinschaft< (Kap. 27) kannte.

Es war gewaltig !!!

 

Damit meine ich insbesondere die unglaubliche Leistung von Mutter Meera, die nur ein Gottmensch vollbringen kann. Denn es waren tatsächlich m.E. bestimmt 400 bis 500 Personen anwesend. Wenn dies bei jedem der vier Darshans so gewesen sein sollte, welche Mutter Meera in Berlin an den zwei Tagen des 15. und 16.Apr.2009 abgehalten hat, dann wären dies allein in Berlin 1600 verschiedene Menschen, denen sie ihre besondere göttliche Hilfe hat zukommen lassen; denn jeder konnte sich nur für einen Darshan anmelden.

 

Dass tatsächlich ein einzelner Mensch so viele Menschen erreicht und erwecken kann, ist ein unglaubliches Phänomen! Dabei ist ihre spezifische Praxis nach meinem Verständnis absolut großartig! Ja, einmalig! Kein einziges Wort wird gesprochen, keine Musik säuselt einem die Ohren voll, nichts, was einen befremden oder abstoßen könnte.

 

Leider muss ich mein volles Lob doch etwas reduzieren. Es handelt sich um den Faktor, dass man schon längere Zeit vor der direkten Begegnung mit Mutter Meera in dem Gang auf dem Teppich-Fußboden knien muss und jede Minute knieend weiterrutschen muss. Wie bereits 2004/2005 war ich auch diesmal wieder (in meinem untrainierten körperlichen Zustand) von dieser unfreiwilligen Gymnastik so völlig außer Atem, dass mein Herz raste und ich einem Herzinfarkt oder Schlaganfall nahe war durch meine Hyperventilation[7], als ich schließlich vor Mutter Meera angelangt war.

 

Damals (2004) bilde ich mir ein, ihren Abscheu (bzw. Entsetzen) in ihren Augen gesehen zu haben (vielleicht auch nur deshalb, weil auch sie dachte, ich würde jeden Augenblick sterben), was mich noch jahrelang verfolgt hat. Diesmal hatte ich schon Wochen vorher darum gebetet, dass sie mir dieses Befremden nicht wieder entgegenbringt.

 

Tatsächlich war es nun diesmal auch so, dass als erste Sequenz sie mir in den Kopf schaute und ich dann erst in ihre Augen blicken durfte. Und da bilde ich mir ein,

a) für den Bruchteil einer Sekunde in ihren Augen Zustimmung und Wohlwollen gesehen zu haben,

b) sie eventuell mit meinem geistigen Fortschritt zufrieden war, oder mit der Arbeitsleistung, die ich im Dienste des Geistigen erbringe,

c) sie mich geistig aus den Träumen bzw. aus den Begegnungen in der geistigen Welt oder auch real weltlich wiedererkannte,

d) sie mich für den Bruchteil einer Sekunde beruhigen wollte, dass soweit alles bei mir in Ordnung sei (oder ich auf dem richtigen Wege sei oder dergleichen); denn vermutlich hat sie meine seit Wochen, ja Monaten währende Verzweiflung erkannt[8],

e) oder sie sich um mich kümmern würde.

f) Dann ging ihr Blick in Neutralität, Distanz und leichte Strenge über (die sich berechtigterweise auf die vermutlich immer noch vorhanden Unzulänglichkeiten bezieht),

g) was das Ende dieser akuten Begegnung einleitete (wobei Mutter Meera dann gezielt ihre Augenlider schließt, so dass man weiß, man ist jetzt entlassen).

 

Nach meinem Gefühl hat sie sich relativ lange mit mir beschäftigt; denn ansonsten ist der Durchlauf unwahrscheinlich schnell und eine unvorstellbar große Leistung von ihr, von einem - wenn auch göttlichen, so doch - in einem irdischen Leib verkörperten Menschen. Wobei man gleichzeitig sicher sein kann, dass sie sich mit jedem einzelnen Menschen wahrhaftig befasst. Es waren übrigens alles kultivierte, intelligente Teilnehmer.

 

Während in dem Hauptsitz von Mutter Meera sonst Menschen aus aller Welt zum Darshan kommen, war es speziell in Berlin so, dass man erkannte, dass diese alle mitteleuropäischer Abstammung und vermutlich direkt aus Berlin oder dem Umland waren. Es waren keinerlei Spinner oder Absonderlinge dabei.

 

Auch von allen Devotees erforderte der doch über drei (oder vier) Stunden dauernde Darshan eine große Disziplin, und so kann ich mich auch darauf nur mit Anerkennung beziehen. Ich selbst bin allerdings doch auch nicht ganz bis zum Ende geblieben, weil ich die Konzentration nicht mehr aufbringen konnte, wo eigentlich mein ganzes Nervensystem zum Zerreißen gespannt war[9], was im wesentlich durch die Vorgänge begründet war, die im Kapitel 36-C >Gewaltlosigkeit< geschildert sind.

 

Am 15. April 2009 hatte ich am Eingang vor Beginn des Darshans Geld gespendet gehabt und hatte dann vier Tage später zu Hause ein besonderes Erlebnis, welches ich u.a. in Verbindung bringe mit dieser Geldspende. Dieses Erlebnis ist geschildert im Kapitel 44-M >Jesus, der Christus Gottes< zum Datum des 19.Apr.2009.

 

In der Nacht zum 21. April 2009 las ich um 01:10 Uhr in dem Buch über die >Avatarin< Mutter Meera ein Zitat aus der Bhagavad-Gita[10], dessen genaue Literaturstelle jedoch nicht angegeben ist. Es lautet: „Welche Schwierigkeiten und Verwicklungen sich auch ergeben, sei gewiss, dass Ich dich zu einem vollständigen göttlichen Leben im universalen Geist und zu einer unsterblichen Existenz im transzendenten Geist führe“[11].

 

Ich gestehe, dass ich diese Botschaft, die ursprünglich von Krishna[12] zu seinem Schüler Arjuna ausgesagt worden sein muss, nun auf mich bezog, ausgehend von der >Avatarin< Mutter Meera, zu der mich m.E. >Jesus, der Christus Gottes< geführt hat, so wie Er mich zu dem Allmächtigen Vater JHWH[13] geführt hat. Durch ein geistiges Erlebnis, welches 2009 zu dem Bild „Sohn der Schlangen“ im Kapitel 53-i >Hoffnung< geschildert ist, glaube ich auch, dass ich am Ende meines jetzigen Lebens wirklich befreit werden kann.

 

Einen weiteren Hinweis auf die von mir ersehnte Befreiung erhielt ich dann m.E. noch in derselben Nacht zum 21.04.2009 nur vier Stunden später. Ich war um 04:45 Uhr aufgewacht mit der vollständigen Erinnerung an ein vorhergehendes Traumerlebnis, wo ich einen Zettel erhalten hatte aus dem Ashram der >Avatarin< Mutter Meera, auf dem stand: „Danke für den Hinweis auf Weg 11“. Ich protokollierte dies sofort. Am nächsten Tag dachte ich dann immer darüber nach, was dies wohl bedeuten sollte. Zudem wunderte es mich, dass „man“ (aus dem Ashram von Mutter Meera) sich bei mir für etwas bedanken könnte, denn ich wüsste nicht, was ich in einer solchen Weise geleistet haben könnte.

 

In der Nacht zum 22. April 2009 fiel mir dann ein, dass eventuell bei SOLARA einmal die Zahl „11“ vorgekommen sein könnte, obwohl ich mich nicht wirklich erinnerte (was auch erschreckend, ja ein Armutszeugnis und eine Schande für mich ist; denn ich habe das Buch erst vor einigen Wochen zu Ende gelesen gehabt). Ich suchte dann nach und tatsächlich fand ich dort ausdrückliche Darlegungen zu dieser Zahl. Ein ganzes Kapitel trägt den Untertitel: „11:11 ist die Durchgangspforte zum Jenseitigen“.

 

11:11 ist ein verschlüsseltes Samenmuster der Sterngeborenen. „Wenn der Sternsame 11:11 aktiviert ist, erhalten wir die Aufforderung, vollkommen zu erwachen, aufzustehen und unsere Reise nach Hause zu beginnen. Denn 11:11 ist für uns ein schon lange verabredetes Zeichen dafür, dass die Zeit der Vollendung unserer irdischen Verkörperungen nahe ist. … Es ist der Schlüssel, mit dem wir die Pforte des Aufstiegs aufsperren“[14].

 

Es folgen dann entscheidende Darlegungen über die „Taube“, welche letztlich in Verbindung mit dem Heiligen Geist und dadurch mit der Urmutter, mit der Göttlichen Mutter, stehen würde. Von dieser Taube spricht auch HURTAK in dem großartigen Werk >Die Schlüssel des Enoch<. Die Taube (ägyptisch: Ba) ist „ein Vehikel des Geistes und der Heiligung. Im Kontext der biblischen Literatur das Zeichen des Heiligen Geistes Shekinah für Frieden und Verheißung in den Programmen von JHWH“[15] (= des höchsten Gottes, der Urquelle allen Seins).

Erst im Mai 2013 habe ich dann ein extra Kapitel Nr. 59 zur Anerkennung des Heiligen Geistes erarbeitet mit dem Titel >Ewiges Jetzt<, welches ich jedes Jahr zu Pfingsten poste.

 

SOLARA sagt weiter aus: „Wir sind aufgerufen, unsere Positionen im riesigen Leib der Taube rasch einzunehmen. Dies muss in vollkommener Hingabe und Überantwortung an den Einen geschehen, denn wir sollen einer weit größeren Bestimmung dienen, als jeder einzelne von uns je hätte erfüllen können. Wir beschleunigen und beleben den Einen, wenn wir unsere Plätze in der Taube einnehmen“.

 

„Die Durchgangspforte 11:11 führt zurück zu der Sieben, die dich zu Oktave Elf bringt. Diese Oktave hast du gesucht. Dorthin musst du gehen. … Auf der elften Oktave verändern sich die Dimensionen so grundlegend, dass sich dir völlig neue Bereiche und Möglichkeiten schöpferischer Tätigkeit in einem Ausmaß eröffnen, den du dir in diesem gegenwärtigen Bewusstseinszustand nicht einmal träumen lässt. Oktave elf könnte man auch die Abschussrampe in die Bewusstseinssphären jenseits des Vorstellbaren nennen“[16].

 

Die Durchgangspforte 11:11 soll sich zu Beginn des Jahres 1992 geöffnet haben und wird sich am 31.12.2011 schließen (bzw. soll sich am 31.12.2011 geschlossen haben). Wer einmal hindurchgegangen ist, kann nie wieder zurück. Es wird diese ganzen zwanzig Jahre dauern, bis der riesige Körper der Taube, der das leuchtende Fahrzeug der Sterngeborenen nach Hause darstellt, die Durchgangspforte vollständig passiert hat[17]. Über die Durchgangspforte 11:11 wird auch der Siebte Stern erreicht, in dessen Herzzentrum sich die Zone der Stille befinden soll, was im Kapitel 40-F >Meditation< ausgeführt ist.

 

Fortsetzung folgt im Teil D zum Kapitel Nr. 29 >Avatarin<.



[1] Laotse: FN bei 39-A >Auftreten von Blitzen<

[2] Tao Teh King: FN bei 39-A >Auftreten von Blitzen<.

[3] JAN van RIJCKENBORGH und C.de PETRI/Die Chinesische Gnosis/S.214

[4] JAN van RIJCKENBORGH und C.de PETRI/Die Chinesische Gnosis/S.214f.

[5] JAN van RIJCKENBORGH und C.de PETRI/Die Chinesische Gnosis/S.222

[6] JAN van RIJCKENBORGH und C.de PETRI/Die Chinesische Gnosis/S.223

[7] Hyperventilation: übermäßige Steigerung der Atmung, zu starke Beatmung der Lunge (Medizin) (D/F/S.307).

[8] Erst im Juli 2017 wurde mir bewusst, dass ich hier versäumt habe, wenigstens irgendeinen Aspekt bezüglich meiner Verzweiflung angegeben zu haben und ich hole dies hier jetzt unzulänglich nach: Ich muss nachträglich schlussfolgern, dass sich diese Verzweiflung darin begründete, dass ich in den ersten Monaten des Jahres 2009 bereits wusste, dass ich wieder würde umziehen müssen in eine andere Wohnung, weil ich durch die Tyrannei meiner bösen Nachbarin Frau Brandel (siehe Kap. Nr. 36-C >Gewaltlosigkeit) aus meiner Wohnung getrieben wurde. Real bin ich dann auch im Aug.2009 wirklich wieder umgezogen und hatte schon wochenlang Umzugskisten gepackt und in meiner dadurch verschandelten Wohnung leben müssen. Ich lebte wochenlang wie in einer Fabrikhalle.

[9] Zu Schädigungen des Nervensystems vergleiche die Darlegungen im Kapitel 26-A >Nachfolge Christi<.

[10] Bhagavad-Gita (Sanskrit = Gesang des Erhabenen): religionsphilosophisches Gedicht im indischen Volksepos Mahabharata (NGL/Bd.I/S.92).

[11] ADILAKSHMI/Die Mutter/S.7

[12] Krishna: FN bei 13-J >Aurisches Wesen<.

[13] JHWH: FN zu „Jahve“ bei 11-C >Dämonen<.

[14] SOLARA/An die Sterngeborenen/S.306

[15] HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.568 (bei „Ba)

[16] SOLARA/An die Sterngeborenen/S.306f.

[17] SOLARA/An die Sterngeborenen/S.307