Kim Carrey:
Sternenschnee (170)
Esoterische Studien einer Autobiographie
29. Avatarin, D
Am 18. Februar 2010 sah ich doch tatsächlich im Laufe des Vormittags, als ich immer wieder eingeschlafen war, Punkt 11:11 Uhr auf meinem Digitalwecker die Ziffern angezeigt. (Ich war wieder irgendwelcher >Tyrannei< durch die Mieterin N. über mir in Berlin-Lichterfelde – siehe Kapitel >Gewaltlosigkeit< - ausgesetzt gewesen und x-mal aufgewacht und wieder eingeschlafen gewesen.) Ich bildete mir ein, einmal bei KRYON[1] etwas über solch einen Vorgang gelesen zu haben (wobei ich nicht weiß, wo), maß dem aber doch nur eine begrenzte Bedeutung bei. Am 27. Mai 2010 ist mir dies ein weiteres Mal passiert.
Ich wusste allerdings, dass in dem weiteren Buch von SOLARA >Grenzenlos leben - auf einem begrenzten Planeten< (was ich am 07.02.2010 zu lesen begonnen hatte) ebenfalls Darlegungen über die Zahl 11:11 vorkamen. Als ich diese am 16. April 2010 zwecks Verarbeitung überprüfen wollte, da lese ich bei SOLARA: „Seit Jahren erscheinen weltweit vielen Menschen auf geheimnisvolle Weise immer wieder die Zahlen 11:11. Oft tauchen sie auf Digitaluhren auf, und offenbar geschieht es in Zeiten erhöhten Bewusstseins und hat eine sehr starke Wirkung auf die Betreffenden. Es löst nämlich eine Reaktivierung unserer Zellgedächtnisbänke aus. Tief innen rührt sich etwas, eine Erinnerung an lang Vergessenes wird wach. Wenn die 11:11 erscheint, ist das auch eine mächtige Bestätigung dafür, dass wir auf dem richtigen Wege sind, in Einklang mit unserer höchsten Wahrheit stehen“[2]. (Siehe dazu noch die letzten Ergänzungen im Kapitel >Wahnsinn oder unendliche Liebe< zum Jahre 2010.)
Die Identität des Heiligen Geistes Shekinah[3] mit der Göttlichen Mutter wird besonders ausdrücklich aufgegriffen in einem Rundbrief von der >Akademie der Wissenschaft der Zukunft<[4], da es so viele falsche Vorstellungen über den Heiligen Geist gibt. Der Heilige Geist ist eben nicht irgend einer der vielen Geister, die es gibt, sondern es ist der Geist der Unverderblichkeit. „Der Heilige Geist ist der weibliche/kreative Aspekt der Gottheit“. Als ´Autorin des Lebens` handelt die Göttliche Mutter „als die Trösterin, Führerin, Beflüglerin, als die Innewohnende, Rechtsprechende, Ermahnende, Belebende, Offenbarende, Heiligende, Lehrende, Bezeugende und als der eigentliche Weg hin zum Unendlichen Weg. Menschen, die diese transformativen Eigenschaften willkommen heißen und ihre Seelen davon durchtränken lassen, werden das empfangen, was als die ´Gaben des Heiligen Geistes` bekannt ist“[5], worüber im Kapitel >Hoffnung< weitere Darlegungen existieren.
Das wirkliche Geheimnis des Heiligen Geistes ist, dass er sich in den Bausteinen der Intelligenz manifestiert, um das, was in der Materie gefangen geraten ist, zurück in die Gegenwart des Vaters zu bringen. Der Heilige Geist kann insofern als der Lenker und das Fahrzeug (vergleiche zur „Taube&ldquo
für die subatomaren Teilchen gesehen werden, die den Körper des Menschen und den Planeten aufbauen, den er bewohnt. Dies ist ein Aspekt des Shekinah Universums. Der Geist, der überall gegenwärtig ist, oder allgegenwärtig, ist gleich gegenwärtig in den Welten der Materie als er es in den spirituellen Welten ist. So wird durch den Heiligen Geist die Überwindung der Begrenzungen des Falles eingeleitet[6].
„Der Regenerationsvorgang durch den Heiligen Geist verwandelt extreme Verzerrungen in der sphärischen Symmetrie, die in einigen Nuklei von atomaren und subatomaren Teilchen vorzufinden sind, in eine vollkommene Harmonie mit den Bewusstseinsprogrammen der Elohim. Eine solche Erneuerung ist im eigentlichen das Werk des Shekinah-Universums, denn es ermöglicht die unmittelbare Codierung des göttlichen Bildnisses auf die Wellenformen, um die Partikel entsprechend dem geheiligten Bildnis des Schöpfergottes zu gestalten. Sie macht die lebenspendende Transduktion möglich“[7].
Was hier erörtert wird, ist nicht eine nebulöse spirituelle Kraft, sondern die Wirklichkeit der normalen, unaufhörlichen Arbeit der Göttlichen Mutter in ihrer dauernden Rolle der Erschaffung und Neuschaffung. „Der Heilige Geist sorgt für die Licht-Transmissionen zwischen dem physischen Körper und dem Shekinah-Universum, so dass die physische Form zur Gegenwart des Vaters zurückkehren kann, um eine neue Erscheinung göttlicher Form für die nächste Lichtwelt anzunehmen“[8]. In der Bibel ist der Heilige Geist als „Pneumatikoi Agioi“ bezeichnet: Der Geist, der heilig ist, wird als etwas empfangen, das durch den Menschen wirkt, nicht etwas, das man als eine intellektuelle Abstraktion annimmt, sondern als etwas, das durch uns fließt wie eine Nahrung oder ein Strom[9].
Seit dem 15. April 2009 wartete ich dann darauf, dass Mutter Meera eines Tages erneut nach Berlin kommen würde, so wie dies auch von ihr selbst in Betracht gezogen worden war. Denn mir war klar, dass ich es aufgrund meines Gesundheitszustandes (bzw. eher Befindenszustand) nie mehr schaffen würde, zu ihrem Wohnsitz nach Westdeutschland zu fahren, so wie ich schon lange auch überhaupt nicht mehr verreise. Jedoch wurden vorläufig diese externen Darshane (oder Darshans ?) überwiegend abgesagt. Nur noch einzelne Städte wurden von Mutter Meera besucht – und Berlin war nicht darunter.
Jedoch wurde relativ kurzfristig bekanntgegeben, dass sie nach Dresden kommen würde, u.z. am 13. April 2011. Ich hatte schon Monate vorher für mich allgemein in Betracht gezogen gehabt, diese Strecke mit dem Auto gerade noch leisten zu können, und so meldete ich mich sofort für Dresden an. Ich war dann auch real dort zum Darshan, habe mir allerdings sicherheitshalber für eine Nacht ein Hotelzimmer genommen und bin erst am nächsten Tag wieder nach Berlin gefahren.
Das Erschütternde für mich ist jedoch, dass ich mir über diese Begegnung mit Mutter Meera keinerlei Notizen gemacht habe. Ich muss irgendwie geistig umnachtet gewesen sein. Ich erinnere mich zwar noch an alle möglichen Begleiterscheinungen, habe aber nichts notiert. Wenn der Termin nicht in meinem Timer stünde, könnte ich selbst fast glauben, ich wäre nie dort gewesen.
Glücklicherweise jedoch geschah es tatsächlich, dass wiederum relativ kurzfristig ich per E-Mail die Nachricht erhielt, dass Mutter Meera doch noch einmal nach Berlin kommen würde, u.z. Ende August 2011. Ich meldete mich sofort zum Mittwoch, den 31.08.2011 an, also 4 ½ Monate zu dem vorherigen Darshan in Dresden.
Wie auch schon vor dem Darshan am 15. April 2009 erkundete ich auch diesmal schon alle Örtlichkeiten, weil darauf hingewiesen wurde, dass es dort kaum Parkplätze gab. Ich machte jedoch für mich eine diesbezügliche Möglichkeit ausfindig.
Ich hatte mir vorgenommen, dass ich diesmal bewusst eine noch großzügigere Spende geben wollte, jedoch nachträglich denke ich, ich hätte noch viel mehr geben sollen. Und es stand für mich wieder fest, dass ich auch diesmal die Spende noch vor dem Darshan geben wollte.
Dies wurde jedoch durch eine weibliche Person, die ich sehr weitläufig in Dresden kennengelernt hatte, fast total verhindert. Sie insistierte sehr stark, dass ich die Spende nach dem Darshan geben sollte. Fast wäre dies in einen physikalischen Kampf ausgeartet; denn mir war vorbewusst klar, dass ich nach dem Darshan gar keine Nerven mehr dafür haben würde, an die Spende zu denken.
Ich steckte das Geld dann einfach in den dafür vorgesehenen (nicht gesicherten) Karton, der oben einen Schlitz hatte. Inwiefern das Geld wirklich seine Bestimmung erreicht hat, bleibt mir bis heute ein Zweifel, um den ich mich aber nicht wirklich kümmern kann. Mein guter Wille war vorhanden gewesen.
Das Entscheidende ist die reale Begegnung, die ich dann mit der >Avatarin< Mutter Meera hatte. Bereits zum 15. April 2009 habe ich geschildert, wie mir die notwendige unfreiwillige Gymnastik körperlich zu schaffen gemacht hat. Tatsächlich war es auch diesmal so – und mittlerweile glaube ich (auch noch durch andere Situationen), dass ich in Wahrheit eine Lungenerkrankung habe, die ich aber nicht behandeln lassen werde. Ich vermute, dass dies mit den schlechten Wohnbedingungen zu tun hat, in denen ich jahrzehntelang lebe, wo ich immer und ewig im Badezimmer chemisches Raumspray benutze und ich keinen Durchzug in der Wohnung machen kann, obwohl ich permanent lüfte. Auch habe ich im Bad sogar einen Ionisator[10], der im Prinzip die Luft reinigt, der aber so stark gefordert ist, dass ich mich frage, wie lange er noch durchhält. Außerdem ist meines Erachtens das warme Wasser in meiner jetzigen Wohnung mit Legionellen[11] verseucht – ich kann mich aber um all diese Dinge nicht kümmern.
Auch diesmal wieder war mein Atemzustand katastrophal, als ich vor Mutter Meera in der knieenden Position ankam. Die Vorgehensweise war auch diesmal so, dass man eben vor der Mutter Meera kniet und den Kopf senkt, so dass sie in den Körper von oben hineinschauen kann. In dem Moment, wo man den Kopf senkt, fasst sie den Kopf von beiden Seiten mit ihren Händen an. Und wenn sie das gesehen hat, was notwendig für ihre Einschätzung ist, hebt sie den Kopf mit ihren Händen nach oben, so dass man ihr in die Augen sehen kann und sehen muss.
Die sekundenweisen Zeitabläufe haben normalerweise ihren Rhythmus, wie man dies eben beobachten kann bei den Menschen, die vor einem den Vorgang vollzogen haben (und wie ich es auch schon aus den früheren Begegnungen kannte). Als ich nun den Kopf gesenkt hatte, war es zu meinem größten Erstaunen so, dass Mutter Meera schon nach zwei bis drei Sekunden meinen Kopf sofort wieder hochhob. Sie hatte fast gar nicht in mich hineingesehen.
Da ich außer Atem und dem Ersticken nahe war, war mein menschlicher Impuls, dass ich in demselben Moment, als ich zu ihr aufschaute, ich meine linke Hand auf mein Brustbein legte. Während sonst eigentlich alles in völliger Neutralität und mit dem größten Respekt vor dieser göttlichen Person abzulaufen hat, war es aber aufgrund meines Zustandes so, dass ich dies alles vergaß. Stattdessen sah ich Mutter Meera mit dem Anflug eines entschuldigenden Lächelns an, weil ich solche Unannehmlichkeiten bereitete und nicht einfach wie ein normaler Mensch sein konnte.
Da sah ich – und ich kann es bis heute eigentlich nicht wirklich glauben, dass
a) ein totales Aufblitzen in ihren Augen stattfand und es evident war, dass sie mich wiedererkannt hatte und
b) noch entscheidender war, dass sie mich mit einem Blick voller unglaublicher Liebe und Wärme ansah, was für mich unendlich lange dauerte und ich es kaum ertrug.
Ich sagte mir anschließend immer wieder, dass dieser von göttlicher Liebe erfüllte Blick überhaupt nicht mir persönlich gegolten hatte, sondern dass sie schon die ganze Zeit alle anderen Devotees vor mir ebenso angesehen hatte und es einfach „ihr“ göttlicher Blick war, so wie die Sonne auf die Guten und die Bösen scheint.
Jedoch, warum hat sie dann mich bei den früheren Darshans anders angesehen? Das erste Mal sah ich sogar einen Abscheu bzw. zumindest Widerwillen in ihren Augen mir gegenüber. Und ich glaube kaum, dass sie damals alle die anderen Devotees ebenso mit Widerwillen angesehen hatte; denn sonst würde kein Mensch zu ihr gehen. Also muss man doch annehmen, dass sie ihren Blick zu jedem Individuum anders gestaltet.
Wenn dieser Blick tatsächlich mir galt, fragte ich mich immer wieder, wodurch ich diesen „verdient“ hätte. Und wieso Mutter Meera fast gar nicht in mich hineingesehen hat, wie sie dies früher ja durchaus auch bei mir getan hat. Ich kann es mir bis heute (Aussage vom November 2011) nicht wirklich erklären.
Als einen entscheidenden Unterschied zu früher gibt es eigentlich nur, dass ich tatsächlich seit eineinhalb Jahren in einem Kirchenchor als Sopran ziemlich schwierige Oratorien[12] singe, dass wir schon mehrere Auftritte hatten und dass durch die teilweise sehr hohen Töne, die man singen muss, man doch die Eigenschwingung des eigenen Körpers sehr erhöht.
Tatsächlich habe ich auch immer einmal regelrechte anfallsmäßige Phasen von hohen Schwingungen. Auch übe ich selbst manchmal täglich (und mindestens zweimal wöchentlich) alle Stücke, die wir singen anhand der Noten und der Tonmitschnitte, die ein Chor-Kollege für mich aufnimmt, was die meisten anderen Chorsänger in dem Maße doch nicht tun. Für mich ist dieses Singen der heiligen Lieder jedoch auch eine Art Gebetsersatz bzw. man lobt und preist eben doch Gott mit diesen Inhalten und in diesem Vorgang.
Einen zweiten Punkt hätte ich fast vergessen: Dieser ist, dass ich doch seit Januar 2011 real diverse schriftstellerische Arbeiten von mir unter einem anderen Pseudonym als diese Autobiographie hier veröffentlicht habe und diese „Bücher“ von mir doch auch von relativ vielen Menschen (über Tausende) zur Kenntnis genommen werden.
Jedoch ist die Zuwendung von göttlichen Instanzen zur eigenen Person letztlich doch immer eine „unverdiente“ Gnade. Ich habe dann auch prompt schon in der zweiten Nacht nach dem Darshan bei Mutter Meera einen sehr heiligen Traum mit >Jesus, dem Christus Gottes< gehabt, den ich hier jedoch leider nicht schildern kann, weil man mich sonst für total durchgeknallt halten würde – was ich natürlich nicht bin.
Ende des Kapitel Nr. 29 >Avatarin<.
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[4] „Akademie der Wissenschaft der Zukunft“, deren Initiator JAMES J. HURTAK (siehe Kapitel >Hoffnung<) ist, der Verfasser von >Die Schlüssel des Enoch<.
[10] Ionisator: Gerät zur partiellen Ionisierung von Luft. Die entstehenden freien Radikale fördern chemische Abbauprozesse (Geruchsbeseitigung, Desinfektion). Gleichzeitig führen die freien Radikale jedoch u.a. zur Bildung von Ozon, Stickoxiden oder anderen Schadstoffen. Das erzeugte Ozon kann die menschlichen Atmungsorgane beeinträchtigen (<www . wikipedia . org> vom 29.10.2011).