Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (173)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Erdgebundene Seele (30.C) Schikanen



Im Oktober 1996 bin ich von Berlin-Charlottenburg nach Berlin-Marienfelde umgezogen und es traf das ein, was ich von vornherein befürchtet hatte: Die >Erdgebundene Seele< war tatsächlich in dem einen Bücherregal mitgekommen und trieb seitdem auch in meiner neuen Wohnung ihr Un-Wesen. Von da an zog das Gespenst in jede weitere Wohnung mit und lebt bis zum heutigen Tage bei mir – allerdings jetzt in friedlicher Koexistenz (Aussage vom Mai 2016). Schon 1996 schrieb ich in mein Tagebuch: „Ich muss einfach auf mein geistiges Wachstum hoffen, dass das Gespenst vielleicht eines Tages von mir ablassen muss“. Dies ist glücklicherweise auch real so eingetreten.


Am 13. November 1996 fand ich auf einem Kalenderblatt eine direkte Aussage über das Besessensein von JAKOB LORBER mit den Worten: „Die das Fleisch eines Menschen in Besitz nehmenden Geister sind Seelen verstorbener Menschen, die einst auf der Welt ein arges Leben geführt haben, wohl wissend, dass ihr Tun ein böses war. Es kommt aber das Besessensein nur unter jenen Menschen vor, bei denen der Glaube an einen Gott und an die Unsterblichkeit der Seele verlorengegangen ist“.


Diese an sich schlimm aussehenden Vorkommnisse sind demnach eine Zulassung, damit die Ungläubigen darin eine derbe Mahnung erhalten, dass es nach dem Abfalle des Leibes ein Fortleben der Seele und auch einen Gott gibt, der die Bosheit und Torheit der Menschen wohl zu züchtigen weiß“1. Wie sich diese Aussagen mit mir vereinbaren, obwohl ich spätestens schon seit 1984 sowohl an einen Gott als auch an ein Nachtodliches Leben sowie an die Unsterblichkeit der Seele glaube, bleibt danach ein Rätsel.


Am 22. Dezember 1996 sind doch tatsächlich zwei Bilder heruntergefallen, was m.E. durch die Wut des Gespenstes und seine dichten ätherisch ausgeübten Aggressionen verursacht worden war.

Am 18. September 1997 wurde mir auf geistige Weise die Wahrheit über die >Erdgebundene Seele< in meiner Wohnung vermittelt, nämlich dass diese auf der widergöttlichen Seite2 stand und mir ausdrücklich schaden sollte/wollte. Insofern würden die Erlebnisse mit diesem Gespenst auch in das Kapitel Nr. 11 >Dämonen< gehören, die mich alle ausdrücklich vernichten wollten.


Am 13. März 1999, als ich noch halbwach nach dem Schlafen auf meinem Rücken im Bett lag und schon vereinzelt die Augen öffnete, da geschah es plötzlich (ich hatte gerade die Augen offen), dass es plötzlich stockdunkel um mich wurde, obwohl bereits Tageslicht war. Eine Sekunde lang dachte ich, jetzt sei ich gestorben (das sei der Tod), merkte dann aber, dass ich eigentlich doch ganz da und wach war.


Ich besann mich und versuchte, mich langsam auf die eine Seite zu drehen; denn ich war vorher wie halb gelähmt oder eben noch nicht richtig wach. Als ich mich gedreht hatte, öffnete ich die Augen (die ich dann anscheinend vor Schreck real geschlossen hatte, als es dunkel wurde) – und da war alles ganz normal hell. Ich konnte alles normal sehen.


Ich vermute nun, dass dies wieder eine Manipulation dieser >Erdgebundenen Seele< gewesen war, wie ich sie ähnlich schon einmal einige Zeit vorher erlebt hatte, wo dieses Wesen mir die geöffneten Augen verdeckte und es ebenfalls dunkel geworden war. Am 13.Mrz.1999 war es jedoch etwas anders gewesen – noch plötzlicher bzw. es geschah: Während ich die Augen offen hatte, wurde es schwarz. Anscheinend legte sich das Geistwesen dann auf mein Gesicht oder deckte irgendwie total die Augen zu. Vermutlich kann es sie speziell erkennen, weil sie wahrscheinlich leuchten.


Am 14. April 1999, also nur einen Monat nach vorstehendem Erlebnis, wurde ich mir in einer Phase des Schlafes (wie im Traum) bewusst, dass mich das Geistwesen von hinten liegend umklammert hielt, u.z. liebedürftig, ja zärtlich. Selbstverständlich war mir dies sofort zutiefst zuwider und ich begann – nun vollkommen bewusst innerhalb des Schlafzustandes – gegen diese Umklammerung anzukämpfen, die m.E. eine reale ätherische Umklammerung war.


Zuerst merkte ich – es widert mich schon an, wenn ich es nur schreiben muss – dass das Wesen seinen Finger in meinen Mund gesteckt hatte und ich biss auf diesen Finger. Dann wehrte ich mich gegen die anderen Umklammerungen und es gelang mir tatsächlich, dies vollkommen im Schlafzustand zu vollziehen; denn ich wurde das erste Mal nicht wach. Ich merkte dann, wie die Umklammerung fortgesetzt schwächer wurde, bis das Wesen gezwungen war, von mir abzulassen. Erst danach wurde ich dann wach. Ich hatte tatsächlich in diesem Fall den Kampf gegen das ätherische Gespenst auf dessen Ebene gewonnen.


Dieses Geschehen sah ich sofort als einen entwicklungsmäßigen Sieg für mich an. Ich war nun anscheinend astral mittlerweile auch während der Abwesenheit aus dem physischen Körper so weit entwickelt, dass ich den Ätherkörper so steuern konnte, wie dies sonst normalerweise wohl erst im Nachtodlichen Leben (im Jenseits) der Fall ist.


Nur sechs Tage später forderte mich die >Erdgebundene Seele< erneut heraus, indem sie wieder meinen physischen Körper während des Schlafes okkupiert hatte. Als mir dies bewusst wurde, besann ich mich3 auf Darlegungen des Schriftstellers BO-YIN-RA4, zentrierte alle meine Willenskräfte und das Wesen musste dann wieder weichen. Auch hier wurde ich währenddessen wieder nicht wach.


29. Juli 1999: Hier setzte wieder eine stärkere Belästigung durch die >Erdgebundene Seele< ein, die anscheinend eine zeitlang reduzierter gewesen war. Das Gespenst machte schon den ganzen Tag über fortgesetzt extremen Lärm (durch Knacken von einem Schrank zum anderen), und ich spürte seine aktuelle Aggressivität. In der Nacht fand dann auch mindestens zweimal ein realer ätherisch-astraler Kampf zwischen dem Gespenst und mir statt, bis ich es mit meinen Zähnen beißen konnte. Erst dann ließ es ab von mir.


Auch an den beiden folgenden Tagen waren Restbestände seiner Aggressivität zu spüren. Am 01.08.1999 war es dann etwas schwächer. Ich schrieb damals: „Es ist total furchtbar, wenn dieser Geist seine aggressive Phase hat, die alle paar Wochen einsetzt. Danach ist er dann wieder ruhiger“.


Schon am 02.08.1999 knackte das Gespenst dann jedoch wieder ständig aus verschiedenen Schränken – immer abwechselnd aus dem einen, dann aus einem anderen Schrank. Ich protokollierte damals: „Es lauert wahrscheinlich schon wieder darauf, dass ich mich schlafen lege, damit es über mich herfallen kann wie ein Raubtier. Es ist einfach unglaublich, dass Gott so etwas zulässt“, war dann meine abschließende blasphemische5 Bemerkung.


Am 04. August 1999 stellte ich eine weitere längere Analyse bezüglich der >Erdgebundenen Seele< an: Zunächst protokollierte ich, dass das Gespenst auch damals wieder den ganzen Tag über phasenweise immer Lärm gemacht hatte. Es bewegte sehr laut die Materie-Teile verschiedener Gegenstände, was sich immer in einem Knacken (bei Schränken) oder Knistern (beim Fernseher oder Computer-Bildschirm) auswirkt.


Die Analyse: „Es ist auch eindeutig so, dass das Gespenst nicht nur meine Lebenskraft will. Das ist der kleinste Teil. Der größte nimmt eine eindeutig bösartige Tyrannei gegen meine Person ein, u.z. bewusst böse. Es will mir schaden. Es ist in den letzten ein bis zwei Wochen wieder fortlaufend schlimm mit diesem Gespenst. In der vergangenen Nacht hat es mich drei Stunden lang vor dem Ins-Bett-Gehen an tyrannisiert. Einen großen Teil meiner >Schlafstörungen< (Kap. Nr. 18) seit 1993 habe ich diesem Geist zu verdanken. Es ist entsetzlich!!! Wenn das noch schlimmer wird, werde ich im Alter bestimmt wahnsinnig werden“.


Als ich Vorstehendes aus meinem Tagebuch abtippte, stieß ich dann auf das Datum des 11.08.1999. Und da plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen, dass die damals davor aufgetretene massierte Tyrannei der >Erdgebundenen Seele< eventuell mit der am 11.08.1999 stattgefundenen >Sonnenfinsternis< zu tun gehabt haben könnte; denn mit diesem Phänomen sind viele dämonische Auswirkungen verbunden, was in dem dortigen Kapitel Nr. 41-D geschildert ist.


In der Nacht zum 16. August 1999 hat mich die >Erdgebundene Seele< auf neue Weise drangsaliert: Das Gespenst hat gezielt meinen Kiefer verschoben, während ich schon fast schlief. Davon bin ich dann wieder wach geworden. Und als zweites Phänomen trat auf, dass das Gespenst mein Schluckzäpfchen im Rachen so bewegte, dass ich fast erstickt bin.

Dies kam seitdem dann sehr häufig vor (bestimmt vier Jahre lang). Ich bin immer im Bruchteil einer Sekunde wach geworden und musste mich mit einem Ruck aufsetzen, weil ich mich sonst verschluckt hätte und daran fast erstickt wäre6. Es war unglaublich!


06. November 1999: „Es fand in dieser Nacht wieder ein realer ätherischer Kampf mit diesem Geist-Wesen statt, furchtbar, erbittert bis aufs Mark. Ich wurde aber nicht wach, sondern der Kampf spielte sich im Schlafzustand ab. Ich benutze dann u.a. immer mein Gebiss, versuche das Wesen zu beißen“. Weshalb ich das Gebiss einsetze, ist mir nicht ganz klar. In der Realität habe ich – außer zwangsläufig beim Essen – keinen besonderen Bezug zu meinem Gebiss, welches auch nicht unbedingt besonders ausgeprägt ist.


05. Januar 2000: Während der Einschlafphase bin ich mindestens zwei Stunden lang von der >Erdgebundenen Seele< gequält worden und dann auch im richtigen Schlaf und in den Träumen. Zu Anfang bin ich immer wieder aufgewacht, weil dieses Gespenst verschiedentlich total brutal zu mir war, total aggressiv und dies immer stärker.


Hier kam mir das erste Mal der Gedanke, dass es mit dem Wäscheständer zu tun haben könnte, den ich im Korridor aufgestellt hatte, und zum zweiten hatte ich ausnahmsweise meinen Staubsauger im Zimmer liegen lassen, weil er durch einen Defekt extrem erhitzt war. Das eine oder andere oder beides schien das Gespenst zu irritieren. Ich nahm mir damals vor, dies statistisch zu beobachten und meine Hypothese erhärtete sich dann an den verschiedensten Gegenständen und Umständen.


Im Traum am 05.01.2000 selbst focht ich mehrere Kämpfe mit der >Erdgebundenen Seele< aus und dabei trat etwas ganz Eigenartiges auf und wurde mir selbst im Schlaf irgendwie bewusst: Während des Kampfes verfügte ich plötzlich über eine übernatürliche Stärke, u.z. auf irgendeiner Ebene real. Ob dies nun ätherisch oder astral oder mental war, weiß ich nicht. Im Traum äußerte es sich physikalisch-ätherisch.


Ich schlug z.B. im Traum mit der Faust zu und mein Schlag war gewaltig. Diese übernatürliche Stärke kam m. E. auch in weiteren Träumen in dieser Nacht vor, obwohl ich mich an keine Inhalte mehr erinnerte. Es trat aber in mein Bewusstsein und ist m.E. auf einen göttlichen Einfluss zurückzuführen gewesen; denn ansonsten wäre es völlig unerklärlich.


Tatsächlich hatte ich auch vor dem Einschlafen während meiner >Meditation< (Kap. Nr. 40) eine himmlische Vision gehabt, wo alles in goldenes Licht getaucht war. Vor der >Meditation< hatte ich wiederum bei JAN van RUUSBROEK7 gelesen über die natürliche im Unterschied zur geistlichen Ruhe, wobei letztere in Gott ist. Hierüber hatte ich diverse Hypothesen bezüglich aller natürlichen Menschen im Unterschied zu den wenigen geistlichen (geistig wiedergeborenen8) Menschen gebildet. So erschien mir nachträglich die übernatürliche Stärke im Traum damit im Zusammenhang zu stehen.


In der Nacht zum 20. September 2000 hat mich die >Erdgebundene Seele< doch wieder dreimal schwerer attackiert, wodurch ich ebenso dreimal aus dem Schlaf gerissen wurde und wieder stärkere >Schlafstörungen< (Kap. 18) eingeleitet wurden, die tagelang anhielten (wie in allen diesen Fällen). Dies weil ich nicht wieder in einen normalen Tagesrhythmus komme. Ein Grund für die Attacken war für mich nicht ersichtlich.


Da ich seit einigen Jahren (vielleicht seit ungefähr 2005)9 fast gar nicht mehr von der >Erdgebundenen Seele< gequält werde, vergesse ich manchmal, was dieses Gespenst mir alles angetan hat. So stieß ich noch einmal auf Notizen vom 19.11.2000, wo ich für die Tage vom 16.11.2000 bis 24.11.2000 wegen Grippe krank geschrieben war. Fast schlimmer als mein physischer Zustand war jedoch mein seelischer; denn ich hatte die unbedingte Ahnung, dass man auf der Arbeitsstelle gegen mich intrigierte10. Dies führte bei mir zu einer fortgesetzten Bedrückung. Da ich nun nicht arbeiten musste, blieb ich länger wach und schrieb in mein Tagebuch alle möglichen Analysen und notierte:


Im Grunde schreibe ich das jetzt alles, weil ich insgeheim Angst vor dieser Nacht habe: Ich werde bestimmt wieder Schreckliches träumen und das Gespenst schleicht schon jetzt während des Schreibens um mich herum. Es ist wahrscheinlich von meinem Tagesablauf wegen der Krankschreibung irritiert, da ich sonst jetzt schon schlafen würde. So spioniert es aus, ob ich mich nicht endlich zur Ruhe begebe und es mich wieder quälen kann, indem es mich durch heftige Bewegungen aufweckt, was fortgesetzt jede Nacht geschieht. Es ist für mich schon so pervers11 normal (!!!), dass ich es gar nicht mehr erwähne“.


Erst in den letzten Jahren seit 2005 (Aussage aus dem Jahre 2009) gingen die Angriffe immer mehr zurück, obwohl ich niemals mit diesem Wesen der >Erdgebundenen Seele< direkt kommuniziert habe. Ich habe jedoch verschiedentlich darum gebetet, dass diese Seele ihren Weg in höhere Ebenen fortsetzen kann, wobei meine Gebete m.E. allerdings nicht wirklich erhört wurden oder eben erst nach über 10 Jahren.


Fortsetzung folgt im Teil D zum Kapitel Nr. 30 >Erdgebundenen Seele<.


1 LORBER/Großes Evangelium Johannis/Bd.8/Kap.32

2 Zu den widergöttlichen Wesenheiten gibt es hier Darlegungen über „Ahriman“ und „Luzifer“ in Fußnoten zum Kapitel 6-B >Stigmata< und über die „Asuras“ als Fußnote im Kapitel 7-C >Tyrannei<.

3 Die Besinnung erfolgte innerhalb des Schlafes, so dass man schlussfolgern kann, dass ich doch über ein gewisses Maß an Bewusstseinskontinuität (FN bei 24-D+i >Ashram<) verfüge.

4 BO-YIN-RA/Das Buch vom lebendigen Gott/78ff.

5 blasphemisch: Heiliges verletzend, verhöhnend, Gott lästernd, von Heiligem unehrerbietig sprechend (D/F/S.115).

6 Meines Erachtens ist das hier bewirkte Ersticken nicht identisch mit der Atemnot, wie sie in Teil 30-F hier im Zusammenhang mit dem „Alpdruck“ geschildert ist.

7 van RUUSBROEC/Die Zierde der geistlichen Hochzeit.

8 Geistige Wiedergeburt: siehe FN und Text in Kap. 4-A >Asketische Versuche<.

9 Seit 2005: Ende der Okkupation durch die >Erdgebundene Seele<. Wie ich dies zeitlich noch einmal überprüft habe, hat mich mit großer Wahrscheinlichkeit doch die >Avatarin< (Kap. Nr. 29) Mutter Meera von den Übergriffen des Gespenstes befreit, auch wenn dieses noch immer in meiner Wohnung lebt. Dafür bin ich ihr unendlich dankbar! So wie ich glaube, dass auch durch ihre Hilfe der Mann ausgezogen ist, der mich jahrelang tyrannisiert hat (siehe Kapitel Nr. 6 >Stigmata< und Kap. Nr. 7 >Tyrannei<), wobei dadurch leider dann erst der Anteil der Tyrannei meiner bösen Nachbarin (siehe Kapitel Nr. 36-C >Gewaltlosigkeit<) deutlich wurde, und der Kampf gegen sie dauerte im Februar 2009 noch an. - Im August 2009 bin ich dann (Aussage vom April 2015) ein weiteres (vorerst letztes Mal) umgezogen, wo ich ebenfalls tyrannisiert werde (siehe Kap. Nr. 36-H >Gewaltlosigkeit<), mich allerdings extrem (mit allen Mitteln) dagegen wehre.

10 Über diese Intrigen auf der Arbeitsstelle finden sich Darlegungen im Kapitel Nr. 12-B+C >Schwarzer Magier<.

11 pervers (lat.-fr. „verdreht): andersartig veranlagt, empfindend; von der Norm abweichend, besonders in sexueller Hinsicht (D/F/S.553).