Kim Carrey:

Sternenschnee (178)

Esoterische Studien einer Autobiographie

31. Signalton, B

 

 

Tatsächlich gibt es jedoch auch nach Aussagen des TIBETER zwei Töne:

a)      den Ton, den die eigene Seele aussendet (um mit der Persönlichkeit Verbindung aufzunehmen) und

b)      den Ton des Meisters.

Dass nun beide Instanzen zur gleichen Zeit und im selben Ohr sich bemerkbar machen – wie gesagt, das hatte ich weder vorher erlebt noch seitdem jemals wieder. Wenn, dann hätte ich die Töne jedenfalls in zwei verschiedenen Ohren erwartet.

 

Ich bilde mir ein

a)      einmal beim TIBETER gelesen zu haben, in welchem Ohr welcher Ton erklingt, kann jedoch die Literaturstelle nicht mehr finden, und

b)      aus eigener Beobachtung überzeugt davon zu sein, dass eine feste Zuordnung von Ohr und spezifischem Ton gegeben ist.

Damit meine ich, dass

c)      der Ton im linken Ohr immer von der Hierarchie (bzw. von meinem Meister) kommt und

d)      der Ton im rechten Ohr immer von meiner Seele, also von dem eigenen Ego (oder sogar von der Monade[1]) herrührt. „Das Ego nimmt dabei Verbindung auf mit der Persönlichkeit und lässt seinen Leitton erklingen“[2].

Es ist allerdings so, dass die Zuordnung auch anders sein könnte. Jedoch durch den >Signalton<, der zum 6.3.2001 noch geschildert wird und aufgrund der geringeren Häufigkeit im rechten Ohr, habe ich die ganz starke Vermutung, dass das rechte Ohr von der Seele bzw. Monade benutzt wird.

Jedenfalls ist mir zu irgendeinem Zeitpunkt bewusst geworden, dass ich auch die Seite des Ohres bezeichnen muss, wenn ich das Auftreten des >Signaltones< protokolliere.

 

Es finden sich dann noch weitere Darlegungen des TIBETER an anderer Stelle, wo er ebenfalls von zwei Tönen spricht, mit welchen jedoch nicht genau die beiden vorstehenden gemeint zu sein scheinen. Er spricht hier nur von der Seele, welche durch den Ton ein Kraftwort mitteilt, mit welchem sie das Werk beginnt. Dieses Kraftwort soll nun zweifach ein.

„Es erklingt in der Tonhöhe, auf welche die Seele mit ihrem eigenen, besonderen Ton antwortet, der mit dem Ton der Persönlichkeit verschmolzen ist. Dieser Akkord der beiden Töne bringt dann seine Wirkungen hervor und ist wichtiger als der vorgeschriebene Ausdruck, aus dem das Kraftwort besteht“[3]. Und der TIBETER führt weiter aus, dass genau hierin das Problem liegen soll, nämlich dass der Aspirant fähig werden soll, diese beiden Töne gleichzeitig und mit konzentriertem Denken erklingen zu lassen. „Es liegt darin der Schlüssel für die Bedeutung des AUM oder OM. In den Anfangsstadien der Meditationsarbeit lässt man das Wort laut ertönen, während es später unhörbar gesprochen wird. Diese Übung im Erklingenlassen des AUM ist eine unbewusste Vorbereitung für das zweifache geistige Schöpfungswerk; und Gewandtheit stellt sich ein, wenn der aufmerksame Aspirant sich daran gewöhnt, in seinem Gehirn den tonlosen Laut des OM zu hören“[4].

 

Im folgenden sollen noch einige konkrete Beispiele für das Auftreten des >Signaltones< in chronologischer Reihenfolge aufgeführt werden, wobei diese nur einen Bruchteil der Vorkommnisse aufzeigen:

 

In der Nacht zum 17. Oktober 1993 weckte mich ein nicht mehr aufhörenwollender >Signalton< im rechten Ohr. Der Ton war unglaublich eindringlich und ununterbrochen. Ein inhaltlicher Zusammenhang war mir damals nicht eruierbar[5].

Eine zeitlang war ich mir nicht ganz sicher, ob das Auftreten des >Signaltones< eventuell etwas sein könnte, was von der widergöttlichen Seite[6] eingesetzt würde. Jedoch erlangte ich für mich am 7. November 1993 Gewissheit, als doch ausnahmsweise bei einem spezifischen Gebet der >Signalton< auftrat und ich wegen eines spezifischen Inhaltes erkennen konnte, dass er von der Hierarchie von >Jesus, dem Christus Gottes< ausgesandt worden war. Diese Gewissheit wurde dann durch zahlreiche weitere Fälle erhärtet.

 

Am 10. November 1993 bin ich um 4:50 Uhr aus dem Schlaf aufgewacht (ohne äußeren Grund), dann aber setzte einen Moment später ein >Signalton< ein (in welchem Ohr hatte ich damals nicht notiert), der in abgeschwächter Form lange Zeit immer wieder auftrat, so dass ich längere Zeit nicht wieder einschlafen konnte. Dabei verspürte ich ganz stark, dass in meinem inneren Ohr Veränderungsprozesse stattfanden, u.z. ein gewisser Auflösungs- und Sensibilisierungsprozess. Der >Signalton< schwoll dabei immer wieder an und ab, während dieser subtile Labilisierungsprozess stattfand. Insgesamt hatte ich durch dieses Geschehen das Gefühl, dass in dieser Nacht mein Ohr innerlich verwandelt worden ist.

 

Auch in den Jahren zwischen 1993 und 1999 traten unzählige >Signaltöne< auf, die hier jedoch wegen des inflationären[7] Auftretens nicht ausdrücklich angeführt werden.

17. Juli 1999: klarer Ton im linken Ohr. Ich war in diesen Tagen mit einer geistigen Einstimmung (durch Literatur) auf die am 11.8.1999 stattfindende >Sonnenfinsternis< befasst.

 

20. September 2000: Ich hatte über den Avatar Ramana Maharshi und seine Methode der Selbstergründung (siehe Kapitel >Meditation<) gelesen, da setzte um 4:35 Uhr ein mehrmaliges An- und Abschwellen eines >Signaltones< ein. Es war wie eine heisere Schwingung aus fernen kosmischen Räumen.

 

6. März 2001: Über 20 Minuten lang versuchte ab 21:45 Uhr, ein Ton aus weiter kosmischer Ferne zu meinem rechten Ohr durchzudringen. In den damaligen Tagen habe ich eine spezifische Atemübung nach Ignatio von Loyola gemacht, die im Kapitel >Meditation< geschildert ist. Durch solche Atemübungen soll man nach Aussagen bei STEINER[8] die Monade zu sich heran ziehen. Ich protokollierte dann auch um ca. 22:30 Uhr, dass sich von meiner Nase in meine rechte Gehirnhälfte ein eigenartiger Schmerz entlangzog, was ich ebenfalls mit der Atemübung in Verbindung brachte.

Ich habe diese Atemübung eine zeitlang durchgeführt, wurde dann aber auf irgendeine Weise hyperaktiv (oder hatte Blutdruckerhöhung o.ä.), was ich darauf zurückführte. Ich sah mich schließlich gezwungen, diese Atemübung zu unterlassen, obwohl ich auch einmal einen bemerkenswerten Traum hatte, der m.E. mit dieser Atemübung (bzw. mit der Monade) in Verbindung stand, ebenso wie ich auch glaube, dass ich dadurch tatsächlich in einen Kontakt nicht „nur“ mit meiner Seele, sondern wirklich mit meiner (noch höher stehenden) Monade gekommen bin.

 

Leider ist es bei mir immer so gewesen: Alles, womit ich spirituelle Erfolge erzielt habe, musste ich aus irgendeinem Grund (immer ein unterschiedlicher) wieder aufgeben.

Bedauerlicherweise finde ich den Traum auch in meinem Tagebuch nicht mehr wieder und kann mich nur noch begrenzt erinnern. Es war jedenfalls so, dass ich als ein kleiner Junge in einem Smoking mich in einer großen kugelförmigen Lufthülle befand und so vor einer höheren Wesenheit (einem Höheren Herrn[9]) stand. Es war definitiv auf einer anderen kosmischen oder universellen Ebene, wo es noch andere Zusammenhänge gab, weshalb ich weiß, dass dies mit der Atemübung verbunden war, die ich aber nicht mehr gedächtnismäßig erinnere.

 

Auch in den Jahren zwischen 2001 und 2007 traten  unzählige >Signaltöne< auf. Im folgenden wird einmal exemplarisch eine Anhäufung von Tönen zwischen den Monaten August bis November 2007 angesprochen, wobei auch noch zwischen den dortigen Tagen Töne auftraten, die ich jedoch nicht immer schaffte zu protokollieren.

 

30. August 2007: Um 23:13 Uhr trat ein ganz dumpfer Ton in meinem linken Ohr auf von meilenweit her, als ich gerade meine Gegenposition zu KEN KEYES formulierte, wie sie hier im Kapitel >Eifersucht< verarbeitet ist. Zu gleicher Zeit traten auch Schwingungen in meinem Kopf auf.

 

5. September 2007: Um 23:58 Uhr trat ein sehr dumpfer Ton von weit her in meinem rechten Ohr für 10 Sekunden auf, während ich gerade über die Mystikerin Madame Guyon las, mit der ich mich teilweise stark identifizieren konnte und über die hier Darlegungen im Kapitel >Kreuzigung und Gehenkter< erfolgt sind.

 

9. September 2007: Um 1:53 Uhr trat ein tiefer dumpfer von weit her kommender Ton auf, als ich gerade über die Eigen- und Nächstenliebe nach LORBER in den PC getippt habe, was hier im Kapitel >Eifersucht< dargelegt ist. Siehe auch hier: 27.9.2007.

 

16. September 2007: Um 12:22 Uhr bin ich aus dem (noch mittags stattgefundenen) Schlaf durch einen >Signalton< herausgerissen worden. So etwas tritt manchmal auf, wenn ich zu weit in den Tag hineinschlafe, wobei ich dann allerdings erst morgens zu Bett gegangen bin. Ich empfinde diesen >Signalton< dann immer als eine Mahnung, als einen Weckruf, meinen Tagesrhythmus anders in den Griff zu bekommen, was jedoch wegen der >Tyrannei< und der >Schlafstörungen< wenig Frucht bei mir trägt.

 

25. September 2007: Um 20:21 Uhr trat ein Ton auf von weit her im linken Ohr, wobei er Schwierigkeiten hatte, durchzudringen. Ich arbeitete gerade am PC am Kapitel >Jesus, der Christus Gottes<, hatte aber parallel dazu auch private Gedanken, die meine finanzielle Lage betrafen. Dies ist übrigens oft der Fall, dass ich parallel zu den geisteswissenschaftlichen Gedanken gleichzeitig sozusagen persönliche, weltliche Gedanken habe (meist solche, die meine >Existenzsicherung< betreffen, wo es auch sein könnte, dass mir diesbezüglich dann Hinweise gegeben werden sollen). Jedoch ist zu vermuten, dass die >Signaltöne< sich eher auf die esoterische Arbeit richten.

 

27. September 2007: Um 3:07 Uhr trat ein nicht sehr lauter Ton im linken Ohr auf, als ich gerade über Eva als die Eigenliebe von Adam gelesen habe (siehe hier Kapitel >Eifersucht<) und zuvor über den neuen Adam (siehe auch Kapitel >Seelenwachstum<), welcher >Jesus, der Christus Gottes< ist. Interessant ist für mich die thematische Parallele zu dem >Signalton< am 09.09.2007.

 

Am 28. September 2007 sah ich um 22:31 Uhr fern, wo gerade die Sängerin Alannah Myles[10] den Song „Black Velvet“ (was „Schwarzer Samt“ heißt) sang, der mir besonders gut gefiel, da setzte ein >Signalton< im rechten Ohr ein. Um 23:03 Uhr setzte erneut ein Ton im rechten Ohr ein, als ich auf ein anderes Programm umgeschaltet hatte zu einer kabarettistischen Sendung. Eventuell waren hier auch beide Töne eher als eine Mahnung zu verstehen, dass ich meine Zeit nicht mit Fernsehen „verplempern[11] soll, sondern es wichtigere Dinge zu tun gibt.

Andererseits möchte ich doch noch über Alannah Myles ergänzen, dass sie nach Angaben im Internet vom 25.09.2008 zu dieser Zeit im amerikanischen Kabelfernsehen als gastgebende Moderatorin in einer Mystery-Serie auftrat, sich also anscheinend für Esoterik zu interessieren scheint. Ich erwähne dies, weil ich nach meinen verschiedensten Erfahrungen innerhalb der Astralwelt immer auch in Verbindung zu Menschen gebracht werde, die ich selbst nur aus dem Fernsehen kenne. Es ist dann so, dass ich von diesen Menschen träume, auch wenn sie mich gar nicht unbedingt interessieren würden, oder ich habe auch im Wachzustand stärkere Wahrnehmungen von ihnen, was z.B. bei Alannah Myles der Fall ist.

 

29. September 2007: Ich hatte bis um 1:54 Uhr am PC gearbeitet und dann aufgehört, da setzte unmittelbar darauf ein kurzer Ton im rechten Ohr ein.

 

Den ganzen Oktober 2007 über trat dann eigenartigerweise gar kein >Signalton< auf, obwohl ich dort stringent auch meine esoterische Arbeit ausgeführt habe. Der Mangel an >Signaltönen< im Oktober 2007 drängte sich mir regelrecht im Bewusstsein auf, nachdem im September 2007 mindestens die vorher geschilderten sieben Vorfälle waren.

 

30. Oktober 2007: Um 21:11 Uhr trat dann ein leiser Ton im rechten Ohr auf, als ich gerade die Symbolbedeutung von „Röteln“ zum Kapitel >Seelenwachstum< in den PC tippte.

Um 23:20 Uhr arbeitete ich dann zum Kapitel >Neues Gebot< über „Demut“, da keimte wiederum leicht ein Ton im rechten Ohr auf.

Trotzdem machte ich mir noch in dieser Nacht um 3:30 Uhr Gedanken, weshalb der Ton einen Monat lang nicht vorgekommen war, und ich bildete die Hypothese, dass in diesem Monat bei mir privat alles in Ordnung war bzw. ich alles in diesem Monat privat richtig gemacht hatte. Dies bezog sich auf die sonst schrecklich quälenden Probleme mit meiner Mutter (siehe Kapitel >Aurisches Wesen<). Als ich jedenfalls gerade diese Hypothese bildete, setzte doch prompt ein kurzer Ton im linken Ohr ein – wie als Bestätigung für diese Vermutung. Dies würde allerdings auch bedeuten können, dass der >Signalton< auftritt, wenn etwas nicht in Ordnung ist, was ich allerdings nur in den seltensten Fällen so empfinde, nämlich wenn der Ton mir als direkte Warnung erscheint.

 

Auch in den anfänglichen Tagen des Novembers 2007 traten mehrere Töne auf, dann jedoch setzte wieder eine Phase ein, wo ich die >Signaltöne< vermisste, u.z. mehrere Monate lang, wo ein Ton nur ganz vereinzelte Male einsetzte.

Allerdings war es so, dass ich genau in diesen Monaten wieder meine >Meditation< aufgenommen hatte (die ich als sehr konstruktiv erlebt hatte), so dass man fast glauben könnte, dass ein >Signalton< nicht erforderlich ist, wenn ich meditiere – oder umgekehrt, dass der >Signalton< mich sonst im Prinzip immer rufen will zur >Meditation<. Einen solchen Zusammenhang hatte ich früher nie festgestellt, weil der >Signalton< eigentlich immer aufgetreten war – unabhängig von >Meditation< oder nicht.

Seit Februar 2008 habe ich für längere Zeit überhaupt nicht mehr meditiert (Grund siehe im Kapitel >Schwarzer Magier<) und auch keine >Signaltöne< erhalten gehabt. Erst im Mai/Juni 2008 traten sie wieder verstärkt auf und haben auch bis zur Fertigstellung der Autobiographie im Mai 2010 angehalten.

 

Ende des Kapitels Nr. 31 >Signalton<.

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