Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (180)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Baby (32.B) Seelenstern

…Schwingen der Herrlichkeit

 

 

Als ich in der Wohnung in Berlin-Charlottenburg (von 1993 bis 1996) wohnte (vgl. das Kapitel Nr. 7 >Tyrannei<), wo im Sommer eine brechende Hitze herrschte und ich zeitweise auf dem Balkon schlafen musste, hatte ich einmal einen ganz rührenden Traum mit einem >Baby< bzw. das Kind war vielleicht 1 ½ Jahre alt; denn es konnte schon stehen. Das Kleinkind trug einen Fliegerhelm und eine getönte Fliegerbrille (wie eine verstärkte Sonnenbrille), war also in dieser Weise irgendwie vermummt. Es stand in dieser Vermummung vor mir - ich hockte anscheinend auf dem Boden – und gab mir frontal einen Kuss auf meinen Mund.

 

Ich brachte diese Vermummung mit meiner damaligen katastrophalen Wohnsituation in Verbindung, obwohl ich es nicht richtig erklären kann. Eventuell hing es mit der „Sonnenbrille“ zusammen, die ich eigentlich fast in der Wohnung hätte tragen müssen, so stark prallte die Sonne dort hinein. Andererseits ist mir viele Jahre später einmal bewusst geworden, dass dieser Traum auch etwas Zukünftiges vorweggenommen haben könnte; denn ich habe tatsächlich z.B. ab 2007 häufig eine Sonnenbrille (statt - wie früher - eines umgebundenen Tuches) getragen, wenn ich meine >Meditation< (Kap. 40) durchgeführt habe, weil diese doch „luftiger“ ist als ein Tuch und die notwendige Abdunkelung bewirkt.

 

Am 21. Juni 1993 war ich in einem Traum selbst ein Kind im Alter von 4 bis 6 Jahren und hatte irgendwie eine liebreizende Wesensart. Ich hielt meine linke Hand in einer bestimmten Art an meine linke Wange – so wie ich es eigenartigerweise in den letzen Wochen vor dem Traum tatsächlich manchmal getan hatte, wenn ich in einem Gespräch nachdachte. Dann stimmte ich als Kind irgendwelche heiligen Lieder und Verse an. Es waren auch andere Menschen anwesend. Und es spielten folgende Worte eine Rolle: „ … die Reinheit des göttlichen Kindes“. Über diesen Traum war ich anschließend irgendwie ganz selig und beglückt.

 

Im Kapitel 16-B >Herausziehen des Ätherleibes< findet sich übrigens die Schilderung eines Traumes unter dem Datum des 15.08.1993, wo ein Schäferhund ein >Baby< stahl und es im Maul in eine Steinhöhle (bzw. in die Unterwelt) verschleppte. Der geistige Zusammenhang ist in dem dortigen Kapitel geschildert.

 

Ebenfalls in der Wohnung in Berlin-Charlottenburg sah ich im Traum am 23.08.1993 ein >Baby< auf dem Fußboden sitzen, wo es mit mehreren verschiedenfarbigen Ringen spielte, die es um einen nach oben spitz zulaufenden Kegel herumlegte[1]. Dabei korrigierte es die Reihenfolge der Ringe mit voller Absicht. Ich hatte vorher die Reihenfolge falsch gelegt gehabt, u.z. hatte ich einen rosa Ring als erstes aufgereiht gehabt. Es war die geistige Aussage des Traumes, dass ich irgendetwas schneller wollte, als dies aber möglich ist. Deshalb die Korrektur.

 

Später kam mir die Idee einer Deutung, dass die Ringe die verschiedenen Bewusstseinszentren (= radförmige Chakren; siehe Kapitel 39-B >Auftreten von Blitzen<) um die Wirbelsäule als Stab (Kegel) gelegt bedeuten sollten und ich gleich das Herzzentrum (den rosafarbenen Ring) erwecken wollte, aber zunächst noch andere Chakren belebt werden mussten.

 

Am 25. August 1993 hatte ich einen Traum, wo ich mich in einem bestimmten Lebensmittelgeschäft am Steubenplatz in Berlin-Charlottenburg befand, in welchem es auch verschiedene Zeitschriften zu kaufen gab. Ich schaute mir nun eine Zeitschrift an, in welcher eigenartige Abbildungen/Fotografien waren von den inneren Zellstrukturen. Auf den Bildern waren sie um ein unzähliges Maß vergrößert und dann war die Wirkung des geistigen Lichtes darin abgebildet, wie die Zellen erleuchtet werden, wenn jemand die >Erleuchtung< (Kap. 2) erlangt. Auf den weiteren Zeitschriften-Seiten waren noch Fotografien von fortgesetzt größeren Erleuchtungszuständen.

 

Des weiteren kam nun in dem Traum die Abbildung einer Anordnung von vier Menschen vor, wobei diese recht dunkel waren, so ähnlich wie ein Schattenbild (ein Scherenschnittbild). Dies ist nur eine Annäherung an die wahre Abbildung – eher war sie doch wie das Negativ eines Fotos. Im Traum berührte ich nun diese Abbildung, und die vier Menschen wurden plastisch und wohl auch lebendig, waren aber nur circa 15 cm groß. Diese Verwandlung der vier Figuren löste bei mir akut eine Verzückung aus; es war ein ganz merkwürdiges beglückendes Gefühl – fast so als ob ich diesen Figuren Leben eingehaucht hätte, diese also erschaffen hätte. Es war dann so, als ob diese Figuren wirklich kleine lebendige menschliche Wesen wären.

 

Bei den lebendigen Figuren handelte es sich nun (von links nach rechts geschildert) a) um ein >Baby<, b) um einen Mann, c) um einen Jungen, d) um ein Mädchen. Dabei war das Eigenartige, dass das >Baby< fast so groß war wie der Mann (also jeweils ca. 15 cm gross), der dieses große >Baby< „salbte“. Oberflächlich war es ein Eincremen, aber der Begriff „salben“ kam geistig vor bzw. noch konkreter: Bei dem >Baby< handelte es sich um „Den Gesalbten“. Ich wollte nun das >Baby< übernehmen und es weiter „eincremen“. Damit war der Traum zu Ende. (Zu dem Begriff des „Gesalbten“ komme ich noch zu sprechen.)

 

Als ich dies alles damals in mein Tagebuch schrieb, kamen mir Gedanken an die Erschaffung des Menschen durch Gott-Vater[2] und dass Er weitläufig ähnliche Empfindungen gehabt haben könnte, wie ich sie hatte, als die Figuren durch mich lebendig wurden. Und bezüglich der Schattenbilder musste ich an das „geheiligte Negativ“ denken, als welches die von Gott als erstes Kind erschaffene weibliche Wesenheit der Sadhana (die später als der männliche Luzifer[3] den Schöpfungsfall verursachte) bei ANITA WOLF in dem gewaltigen religiösen Werk >UR-Ewigkeit in Raum und Zeit<[4] bezeichnet wird. Andeutungen über die betreffenden geistigen Zusammenhänge finden sich im Kapitel 49-C >Grausamkeiten< aus Anlass des dort beschriebenen >Mysteriums von Golgatha< (Kap. Nr. 70).

 

Außerdem hatte ich die Hypothese, dass die dunklen Figuren die heiligen Schöpfungsgedanken Gottes symbolisierten, die zunächst wie Schattenbilder in Ihm waren (wie Negativ-Abbildungen) und Er sie erst zu einem manifesten lebendigen offenbarten Dasein erweckt hat. Gott setzte/stellte die Gedanken aus sich heraus, wodurch sie Figuren und dann lebendige Menschen wurden. Und „draußen“ konnte Er sie als lebendige eigenständige Wesen erkennen, die weitläufig ähnlich zu Seiner hochheiligen Personifikation waren – Sein Ebenbild (siehe im Kapitel 21-C+D >Homo Coelestis<).

 

Ungefähr 15 Jahre vor diesem Traum (also circa 1978) hatte ich einmal einen Fantasie- oder Sciencefiction[5]-Film im Fernsehen gesehen[6], in welchem eine bestimmte Umwandlung gezeigt wurde. Ein normal-großes Pferd wurde auf die Größe von vielleicht 20 cm verkleinert, während es richtig lebendig war und in einer sonst großen Umgebung. Dies hat mich damals schwer beeindruckt bzw. auch ganz eigenartig berührt - es war eine Mischung von unheimlich und heilig. Es erfüllte mich bereits damals mit einem eigenartigen heiligen Schauer. Der Film war schon zu der Zeit relativ alt (in schwarz-weiss) gewesen (eventuell sogar aus den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts). Heutzutage werden alle solchen Phänomene „en masse“ gezeigt, und kein Mensch empfindet wohl mehr etwas dabei, aber damals war es eine Besonderheit.

 

Meine Gefühle zu dieser lebendigen Umwandlung (in meinem Traum vom 25.08.1993) und zu dieser Verkleinerung (in dem Film) müssen mit dieser Dimensionierung zu tun haben; denn es geht ja nicht darum, dass irgendein Wesen (z.B. ein Tier) per se[7] klein ist (wie ein Vogel, ein Meerschweinchen oder eine Blattlaus o.ä.), sondern dass ein komplexes Wesen in dieser Kleinheit erscheint. Dies spielte m.E. auch bei den Figuren im Traum eine Rolle und in meinen meta-spirituellen Überlegungen: dass das göttliche Wesen sich ganz verkleinert im Menschen darstellt oder abbilden sollte.

 

Nun komme ich zu dem Aspekt, dass das >Baby< in dem Traum des 25.08.1993 von dem Mann gesalbt wurde. „Der Gesalbte“ ist >Jesus, der Christus Gottes< bzw. es soll der Name für Jesus von Nazareth sein, welcher von der Christus-Entität durchdrungen war, also „gesalbt“ war von dem Christus. Demgegenüber war z.B. der Gautama Buddha[8] nicht gesalbt, sondern „nur“ geschmückt, was heißt, dass er nicht von dem Christus durchdrungen war[9], sondern mehr, dass er nur von diesem (aus der geistigen Welt heraus) berührt war. Als Synonym für den Begriff „gesalbt“ wird auch der Begriff „gechristet“ verwendet, wozu in dieser Autobiographie mehrere Darlegungen existieren, die aus dem Stichwortverzeichnis heraus zu „gechristet“ ersehen werden können.

 

An den Tagen vor dem Traum hatte ich mich tatsächlich auch mit der UR-Schöpfung und der Menschwerdung nach der Vision von MARKOS befasst, wie sie von WEINFURTER in seinem Buch >Der brennende Busch< referiert ist[10]. Des weiteren mit dem >Großen Evangelium Johannis< von JAKOB LORBER[11], wo es um eine Analyse geht der Bibelzeilen „Im Anfang war das Wort“. Diese Beschäftigung wird sich in den Traumsequenzen niedergeschlagen haben.

 

Es ist auch so, dass das Thema der göttlichen Kosmologie[12] mich eigentlich am allermeisten interessiert – neben rein mystischen Dingen. Und neben dem, dass ich schon relativ früh (circa 1989) zu dem für meine Begriffe gewaltigen Werk von ANITA WOLF >UR-Ewigkeit in Raum und Zeit< gelangt bin, ist mir die wissenschaftlich m.E. höchste Kosmologie erst im Jun.2008 bekannt geworden, welche dargestellt ist durch JAMES J. HURTAK in >Das Buch des Wissens -Die Schlüssel des Enoch<[13]. Es ist so hoch wissenschaftlich, dass es mich fast an meine intellektuellen Grenzen geführt hat.

 

Allerdings wurde mir danach eine weitere – eventuell die bis jetzt (Aussage im Okt.2013) höchste – Kosmologie bekannt in dem sogenannten URANTIA-Buch[14], welches ich im Juni 2011 erhielt und aus dem ich mittlerweile wesentliche Dinge hier in der Autobiographie verarbeitet habe (siehe die Fußnoten im Kap. Nr. 56-A >Öffnen der Tore< und im Kap. Nr. 59-D >Ewiges Jetzt< sowie das Kapitel Nr. 63 >Schicksalshüter<). Dies habe ich hier am 27.10.2013 ergänzt.

 

Am 28. August 1993 war ich im Traum mit meiner Schwester und einer Freundin von ihr unterwegs und schob einen Einkaufswagen einen schmalen Fußweg entlang vorbei an Geschäften. Plötzlich stoppte der Wagen und ich sah mit Entsetzen, dass ich gegen das Beinchen eines >Babys< (bis zu einem Jahr alt) gefahren war. Dieses >Baby< lag auf der Straße, auf den Steinen, einfach so da auf seinem Rücken. Es war schmutzig. Ich hielt an und meinte, etwas unternehmen zu müssen – das Kind könne doch da nicht so liegen bleiben. Ich versuchte, es hochzunehmen, was gar nicht so einfach war, weil es auch mit Exkrementen beschmiert war und ich mich davor ekelte[15]. Dann konnte ich es doch an den Beinchen fassen, aber fast rutschte es mir weg. Der ganze Vorgang war irgendwie schwierig und anstrengend.

 

Ich entschloss mich dann jedoch, meinen Ekel zu überwinden, nahm es richtig auf den Arm und ging mit ihm in das Geschäft, vor dem das >Baby< gelegen hatte. Es war so etwas wie ein Zigaretten-Zeitschriften-Laden. Eine etwas ältere Frau, welcher der Laden gehörte, bejahte, dass das Kind dort zugehöre (sie selbst war die Großmutter) und es familiäre Schwierigkeiten gäbe, weshalb das Kind so vernachlässigt würde. Dann kam aus den hinteren Räumen eine etwas jüngere Frau, die wohl die Mutter des >Babys< war, und sie hatte ein zweites Kleinkind auf dem Arm.

 

Während ich nun noch das schmutzige >Baby< in meinen Armen hielt, fing es an, freudig lebendig zu strampeln, so als ob es durch mich Lebenskraft bekäme.

Als ich dies und so manche andere Szenen in den PC tippte, stand mir – wie häufig – das große Elend vor Augen, welches hier auf der Erde herrscht und dem gegenüber ich mich immer so hilflos fühle, auch wenn ich geistige Anrufungen (siehe Kapitel Nr. 40 >Meditation<) kenne, mit denen man für eine Verbesserung der Menschheitsverhältnisse wirken kann.

 

Am 14. Dezember 1993 war ich in irgendeiner Wohnung in einem Zimmer und aus einem Nebenzimmer kam das Geräusch eines weinenden Kindes: Ich ging nachsehen und sah zwei alleingelassene Kinder, >Babys< im Alter von unter einem Jahr. Ich sah dann auch, dass zwei Babymilchfläschchen bereit gestellt waren, die voller Milch waren, so dass ich daraus schlussfolgerte, die >Babys< hätten Hunger/Durst und weinten deshalb. Ich nahm nun das eine >Baby< auf den Arm und fütterte es. Da hörte es auf zu weinen. Bei dem ganzen Vorgang war ich – wie immer in solchen Zusammenhängen – von einer heiligen Verfassung, voller Liebe und Zärtlichkeit; denn für mich ist ein >Baby< ein zerbrechliches Kleinod.

 

Die beiden Kleinkinder standen ganz eindeutig im Zusammenhang mit einer Arbeitssituation, wo ich doch zwei verschiedenen Menschen helfen musste, indem ich ihren höheren Anteilen wieder Nahrung gab durch meine verständnisvolle Haltung. Denn ich interpretierte das Weinen so, dass ihre höhere Seele, das Christus-Kind in ihnen weinte, da sie jeweils in einer sehr schwierigen seelischen Verfassung waren. Die eine Person hatte sogar Träume, dass sie hingerichtet werden sollte, was eben wegen der >Grausamkeit< (Kap. Nr. 49) schwer zu ertragen ist, wenn man nichts über die mystische Bedeutung dieser Vorgänge weiß, wie sie im Kapitel Nr. 19 >Kreuzigung und Gehenkter< angesprochen sind. Aber selbst wenn man es weiß, ist es im Prinzip unerträglich.

 

Von einem Mal weiß ich definitiv (ca. im Jahre 1995), dass ich von einem >Baby< träumte, nachdem mir am Tag ein Unrecht von einer fremden Frau vor einem Forum von vielleicht 40 Menschen geschehen war. Ich hatte sie mit meiner Wortmeldung unterstützen wollen, nachdem sie missverstanden worden war, und sie ist mir dann aus irgendwelchen eigenartigen Beweggründen vollkommen in den Rücken gefallen. Ich weiß mit Evidenz, dass ich dann nur deshalb von dem >Baby< in der darauffolgenden Nacht geträumt habe, weil ich m.E. einem gewissen Aspekt der >Nachfolge Christi< (Kap. 26) ausgesetzt war.

 

In einem Traum vom 25. Dezember 1995 hatte ich ein kleines Kind mit höchstens 12 Monaten Alter. Ich trug es auf meinem Arm in einer Konstellation unter freiem Himmel. Dabei wendete ich es auf dem Arm verstärkt zu mir hin, so dass unsere Gesichter einander gegenüber waren, sozusagen von Angesicht zu Angesicht. Das >Baby< hatte einen Nuckel im Mund; es war wohl ein Junge und sein Körpergewicht war recht schwer. Insgesamt spielten sehr starke Empfindungen zwischen dem Kind und mir eine Rolle. Die Empfindungen selbst hatten viel Substanz, sie waren sehr „voll“. Es herrschte eine große Seelen- und Liebesfülle zwischen uns, so wie man von „Leibesfülle“ spricht.

 

Während unsere Gesichter einander gegenüber, aber zugleich sehr nahe waren, fand atmosphärisch wie eine permanente Kussberührung zwischen uns statt – trotz des Nuckels beim >Baby<. In dieser Berührung ruhte das Kind auf meinem Oberkörper und an meinem Gesicht. Plötzlich fielen irgendwoher Schüsse und das >Baby< fing mit den Beinchen an zu strampeln, so als ob es statt meiner weglaufen wollte bzw. es mir anzeigen wollte, ich solle weglaufen. Dies tat ich auch mit dem Kind auf dem Arm. Dabei war es dann aber so, dass wir geradewegs in irgendeine Art Gefecht- oder Kampf-Linie gerieten und wir beide zusammen vom Kugelhagel getroffen wurden. Während des Sterbevorganges hatte ich noch das Bewusstsein, dass ich nun zusammen mit dem Kind vergeistigt werden würde.

 

Dieser Traum hing ganz eindeutig mit einer Arbeitssituation zusammen, welche im Kapitel 16-A >Herausziehen des Ätherleibes< unter dem Stichwort „Niederträchtiges Unrecht von Mitarbeiterinnen 1996 dort geschildert worden ist, was geistig tatsächlich ein Element des Sterbeprozesses war, der in letzter Konsequenz jedoch (allerdings erst 10 Jahre später) zu der >Erleuchtung< führte, die am 16.07.2006 aufgetreten ist, was in Kap. Nr. 2-A geschildert ist.

 

In einem Traum vom 10. Februar 1997 stand vor mir ein vielleicht 5-jähriges Mädchen, welches mich ansah und entweder ausdrücklich oder indirekt eine bittende (hungrige) Haltung hatte. Ich hatte nämlich wohl sichtbar mehrere Brote bei mir, die dick mit Belag bestückt waren. Sofort gab ich dem Mädchen eines der Brote. Und in dem Moment, als das Mädchen in eine Ecke des Brotes hineinbiss, erschien wie ein kleiner durchsichtiger Stern – entweder auf ihrer Stirn oder über ihrem Kopf in der Luft.

 

Dann hob ich das Mädchen hoch und setzte es vor mich auf eine Brüstung (die Sache spielte sich unter freiem Himmel ab). Es handelte sich um ein ausländisches Mädchen – so wie diese Szene wohl überhaupt im Ausland spielte. Das Mädchen hatte eine ganz liebreizende Wesensart. Dann fiel mir noch ein, das Mädchen zu fragen, ob es denn nicht auch Durst hätte. Dabei konnte ich mich aber sprachlich nicht mit dem Kind verständigen, sondern versuchte es mimisch.

 

Dieser durchsichtige Stern erschien mir nun das Bemerkenswerteste an dem Traum. Er könnte m.E. darauf hindeuten, dass dieses Kind zu der sog. „Sternensaat“ gehören würde, wovon ich allerdings damals noch keine Kenntnis unter diesem Begriff hatte. Über diese Thematik finden sich Darlegungen im Kapitel 7-B >Tyrannei< zur Fußnote „Lastenfreier Lastenträger“ und im Kapitel 14-B1 >Ursprungsfamilie<. Über das Erscheinen eines Sternes finden sich auch Aussagen im Kapitel 21-E >Homo Coelestis<.

 

Bei HURTAK&HURTAK fand sich des weiteren die Deutung des Sternes als der göttliche Funke im Inneren des Menschen[16]. Dann jedoch wurde mir 2015 (also erst 18 Jahre nach dem Traum) bewusst, dass der Stern primär den „Seelenstern“ repräsentiert, welcher als Synonym für das Achte Chakra gilt, das sich 20-25 cm über der Krone des Kopfes befinden soll[17]. Das Achte Chakra ist wiederum identisch mit der Überseele des Menschen.

„Das Achte Chakra ist aktiviert, sobald der Mensch seine spirituelle Affinität mit der Fusion von Seele und Geist entwickelt hat, so dass er den eigenen Auftrag bedingungslos annimmt, und das nicht nur auf der Erde, sondern in Ewigkeit“[18].

 

Schon in Teil 32-A habe ich zum 16.10.1993 erwähnt, dass ich nur sehr selten von einem Mädchen träume, welches dann meist mindestens vier Jahre alt ist, und mir auch generell die esoterische Bedeutung nicht klar war im Verhältnis zu dem >Baby<.

Dazu sollte man sich zunächst an die Worte Christi erinnern, dass wir werden müssen wie ein kleines Kind, um in das Königreich eintreten zu können. Darüber hinaus jedoch gebiert das männlich/weibliche physische Selbst das innere Christuskind, wenn das Merkabah-Vehikel mit den Schwingen der Taube für die Menschheit herabsteigt[19].

 

Erst am 04.04.2014 las ich bei HURTAK & HURTAK von einem Kind, welches dort auch auf einer Abbildung gezeichnet erscheint als ein ca. 4-jährigens Mädchen (mit einem Kleidchen bekleidet), welches mit seinem rechten Arm in die Ferne (bzw. auf die himmlischen Reiche) zeigt. Dieses Mädchen soll nun als Zeuge dafür dienen, dass der Aspirant (= der physisch Einzuweihende gemäß HURTAK) einen bestimmten geistigen Stand erreicht hat, nämlich um seine eigenen „Schwingen der Herrlichkeit“ bzw. „der Macht“ zu empfangen[20].

 

Diese Schwingen steigen von oben herab. Sie sind in diesem Stadium vorerst nur ein Symbol für das Potential des Aspiranten. Anders als die Flügel von Engeln (die anscheinend gemäß HURTAK sehr wohl existent sein sollen; siehe Kap. 19-B >Kreuzigung und Gehenkter) sind diese Flügel des Aspiranten Energiefelder, welche aufzeigen, wie der Aspirant als physisches Wesen auf die Versetzung in den Lichtkörper vorbereitet wird. Diese Schwingen werden den Einzuweihenden letztendlich auf den Ebenen des Geistes wandeln lassen. Das ca. 4-jährige zeugnisgebende Kind (bei HURTAK als Mädchen gezeichnet, aber vermutlich könnte es auch ein vier-jähriger Junge sein) hat die Erkenntnis darüber und zeigt staunend auf die himmlischen Reiche[21].

 

Erst noch am 31.07.2017 träumte ich von einem solchen kleinen 3-jährigen süßen Mädchen in einem roten Kleidchen, welches mich ansprach und mir erzählte, dass es mit einer Frau Streit gehabt hätte und es die Frau als „Affe“ betitelt hätte. Ich hockte mich zu dem Mädchen nieder, tröstete es und belehrte es aber zugleich, dass das Wort „Affe“ nicht so gut sei.

 

In einem bestimmten weiteren Stadium der Seelenentwicklung des Aspiranten bringt dann das 4-jährige Mädchen Gott gegenüber die sog. „Blume des Lebens“ dar, wobei das kleine Mädchen als Symbol der Unschuld charakterisiert wird. Diese Unschuld müssen wir zu lieben lernen, bevor das physische Selbst für die höhere Arbeit orientiert werden kann[22]. Dabei soll diese Blume ein uraltes Symbol für die Entfaltung der Gematria darstellen[23].

 

Der Gematria-Körper wiederum ist das Lichtsynthese-Vehikel innerhalb des Körpers, welches durch die Lebensluft der Shekinah (= des Heiligen Geistes) gebildet wird, die alle inneren Lichtverhältnisse kontrolliert. „Dieser Körper bereitet das menschliche Vehikel darauf vor, mit dem Christuskörper-Überselbst verbunden zu werden. … Der Gematria-Körper ist aus ´Licht-Geometrien` zusammengesetzt, die bei Bewusstseins-Schöpfung, Inspiration und Heilung etc. gebraucht werden. … Der Gematria-Körper legt mit der Shekinah Zeugnis dafür ab, dass wir ´aktive Menschen` Gottes sind und ´aktiv` in einem Körper aus Licht innerhalb des fleischlichen Körpers wohnen. Als Vehikel für die Heiligen befreit der Gematria-Körper schöpferisches Leben aus der Sklaverei im physischen Körper. Der innere Teil des Körpers, Gewiyyah[24], kann in der Arbeit für den Herrn große Macht beweisen“[25].

 

Fortsetzung folgt im Teil C zum Kapitel Nr. 32 >Baby<.

 



[1] Ringpyramide: Wie ich erst im Jahre 2008 erfahren habe, gibt es so ein Kinderspiel tatsächlich, und es heißt „Ringpyramide“.

[2] Diese Erschaffung des Menschen durch Gott habe ich thematisiert in dem Essay „Schöpfungsgeschehen“, welches ich unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF veröffentlicht habe bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin. Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“. Mittlerweile sind es 27 Exposés über verschiedene esoterische Themen; denn Mitte Jul.2017 habe ich noch zwei weitere Essays erstellt über die „Zeiträume der Erdenentwicklung“ (Teil I: Zeitalter), wo es insbesondere um Lemurien und Atlantis geht, und „Teil II: Kulturepochen“ sich auf unseren jetzigen „Arischen Zeitraum“ bezieht.

[3] Luzifer: FN bei 6-B >Stigmata<.

[4] WOLF/UR-Ewigkeit in Raum und Zeit.

[5] Sciencefiction: phantasievolle, utopische Schilderungen auf naturwissenschaftlich-technischer Grundlage (HERMANN/Rechtschreibung/S.848).

[6] Der Film trug eventuell den Titel >Die Fliege< und ist wohl Jahrzehnte später in einem Remake neu erstellt worden. Ich kenne aber nur die Ursprungsversion, die noch in schwarz-weiß war, was ich mir heute nicht mehr anschauen könnte, da mich dies alles zu sehr an die Nazi-Zeit erinnert (Anm.d.Verf.).

[7] per se: FN in Kap. Nr. 1-E >Einleitung<.

[8] Gautama Buddha: FN bei 1-G >Einleitung< (und in verschiedenen anderen Kapiteln – siehe Stichwortverzeichnis).

[9] STEINER/GA114/S.144

[10] WEINFURTER/Der brennende Busch/S.153ff.

[11] LORBER/Großes Evangelium Johannis/Bd.1/S.15ff.

[12] Kosmologie: Lehre von der Entstehung und Entwicklung des Weltalls (D/F/S.404).

[13] HURTAK/Das Buch des Wissens – Die Schlüssel des Enoch.

[14] URANTIA-Buch: FN bei 56-A >Öffnen der Tore<

[15] Überwindung von Ekel: Wie Heilige (FN bei 24-D >Ashram<) den Ekel überwanden: siehe Text im Kapitel 28-D >Lichtdienste<.

[16] HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.105

[17] KRYON u.a./An die Lichtpioniere/S.19

[18] HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.87

[19] HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.103

[20] HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.103

[21] HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.103f.

[22] HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.370

[23] HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.109

[24] Gewiyyah: siehe Text hier im Kap. 32-B.

[25] HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.578 (Glossar zu „Gematria-Körper)