Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (188)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Gewaltlosigkeit (36.B) Frieden

 

 

Am 04. September 2000 habe ich denn auch eine Analyse meiner eigenen Psyche bezüglich >Gewaltlosigkeit< angestellt, die als Hauptaussage hatte, dass in mir selbst fortgesetzt untergründig Aggressionen schlummern, die nur auf einen passenden äußeren Anlass warten, um von der Latenz in die Offenbarung zu treten.

 

Ich schrieb als Selbsterkenntnis: „In mir sind massive und zahlreiche Aggressionskeime vorhanden, die eindeutig zum niederen Selbst gerechnet werden müssen, sozusagen zum animalischen Menschen. Dies soll nicht aussagen, dass es nicht diverse äußere Geschehnisse gibt, die Aggression vollkommen verständlich machen. Entscheidend aber ist, wie ich auf das äußere Geschehen reagiere. Durch lineare Reaktion (also auf Frustration[1] folgt Aggression) geschieht keinerlei Weiterentwicklung, sondern alles bleibt in einer Perpetuierung[2] seiner selbst weiterhin gefangen. Es geschieht keine Auflösung – es gibt keine Lösung“.

 

Weiter: „Das einzige, was ich mir zugute halten kann, ist, dass ich meine Aggression nicht unreflektiert an anderen Menschen ablasse, wie dies sonst durchaus häufig geschieht. Dies ist ein erster Schritt der Entwicklung, den man jedoch bei einem geistigen Aspiranten nun wirklich voraussetzen darf. Ansonsten aber werde ich innerlich von dem Gift der Aggression immer wieder zerstört, affiziert und halte damit meinen Tiermenschen weiterhin am Leben, statt an seiner Selbst-Aufgabe mitzuwirken. Ich muss zu einer prinzipiellen Auflösung der aggressiven Gefühle in mir gelangen, u.z. schon vor jedem prinzipiell auslösenden Ereignis. Ich muss mir jeden aggressiven Impuls von vornherein untersagen, bzw. er muss von einer anderen Grundhaltung paralysiert werden, neutralisiert, aufgelöst werden“[3].

 

Die Ergründung meiner eigenen psychischen Reaktionen bezüglich Aggression habe ich im Jahre 2000 verfasst. Damals habe ich m.E. schon längst etwas anderes gewusst, was ich aber offensichtlich vollkommen vergessen hatte.

Es handelt sich darum, dass meine vorstehenden eingestandenen Aggressionen und mein Wunsch bezüglich Änderung zwar sehr lobenswert sein mögen, aber doch unglaublich naiv – so wie alle Friedensbestrebungen von Menschen außerordentlich ehrenwert sind, aber mit großer Wahrscheinlichkeit vorerst zum Scheitern verurteilt.

 

Jedoch will ich hier gleich den relativ aktuellen Fall des Franzosen Antoine Leiris ansprechen, der durch die Gewalttaten der IS-Terroristen am 13.11.2015 im Pariser Bataclan-Theater[4] seine noch recht junge Frau verloren hat, mit der er gemeinsam einen kleinen Jungen hat, der nun ohne Mutter ist. Dieser Antonine Leiris war am 12.05.2016 in der ZDF-Talk-Runde bei Markus Lanz, wo ich froh war, diese Sendung zufällig wieder einmal gesehen zu haben.

 

Antoine Leiris ist bereits seit November 2015 bekannt geworden durch eine Botschaft, die er bei Facebook[5] verfasst hat sozusagen als offenen Brief an die Mörder. Er hatte gepostet: „Ihr habt mir die Liebe meines Lebens genommen; aber meinen Hass bekommt ihr nicht!“ Dies ist absolut gelebte vorbildliche >Gewaltlosigkeit<. Seine Botschaft wurde dann wohl auch 230.000-mal bejahend angeklickt, was wiederum doch für die bemerkenswerte menschheitliche Entwicklung der Franzosen und eventuell der Europäer (oder der Menschen aus anderen Ländern der Welt) spricht, sofern sie an diesen Klicks beteiligt waren.

 

Antoine Leiris äußerte sich dann auch noch bei Markus Lanz, dass er sich gar nicht mit den Terroristen beschäftigt: ´Er habe keine Zeit für diese Typen`, sagte er ziemlich wörtlich. Den Tod seiner Frau sieht er des weiteren gar nicht primär durch die Terroristen verursacht, sondern äußerte die Sichtweise, dass dieser jetzige Tod seiner Frau für sie anscheinend schicksalsmäßig so vorherbestimmt gewesen sei und die Terroristen lediglich die Handlanger gewesen seien. Dies ist eindeutig eine spirituelle (und auch christliche) Anschauung. Und durch den Verzicht auf Wut, Hass und Rache doch ein Beitrag zur Befriedung der Welt.

 

Ansonsten ist jedoch nach okkulten Erkenntnissen gemäß Rudolf Steiner um 1920 herum noch ausgesagt worden, dass es nach dem evolutionären Gang der Menschheitsentwicklung dem Menschen überhaupt erst möglich sein soll, wahrhaftige (und nicht nur palliative[6]) friedensstiftende Arbeit leisten zu können, wenn die Monade[7] in das Individuum herabgestiegen ist, was bei den meisten Menschen noch gar nicht der Fall ist.

 

Um ein wahrhaftiger Friedensstifter sein zu können, muss man eine höhere (also geistige) Entwicklung durchmachen. Von diesen Menschen hat >Jesus, der Christus Gottes< (Kap. Nr. 44) auch in Seiner Bergpredigt gesprochen, wo Er die Seligpreisungen verkündet hat. „Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen“ (MATTH.5,9).

 

Dies greift auch CLAIRVAUX auf, welcher differenziert zwischen dem Bewahren des Friedens und dem Schaffen des Friedens. Letzteres kann nur der tun, welcher Böses mit Gutem vergilt, wer bereit ist, den Feind geduldig zu ertragen und ihm zu nützen, um seine Seele zu gewinnen. Nur dieser wird ein Kind Gottes werden. Um wenigstens den Frieden zu bewahren, ist es auf jeden Fall notwendig, Ärgernisse zu ertragen, die in dieser bösen Welt so verbreitet und zahlreich sind. Wer rasch Ärgernis nimmt, für den ist das Heil nicht zu erlangen[8].

 

„Die Entwicklung des höheren Menschen geht so vor sich, dass der Mensch zunächst an seinem Astralleib arbeitet. Da arbeitet er hinein Ideale, Enthusiasmus usw. Die Instinkte bekämpft er. In dem Augenblick, da der Mensch Ideale an die Stelle von Trieben, und Pflichten an die Stelle von Instinkten setzt, und Enthusiasmus statt Begierden entwickelt, schafft er Harmonie in die Teile seines Astralleibes hinein“[9].

 

Der Astralleib beginnt so durch den Eintritt der Monade langsam immer mehr unsterblich zu werden, u.z. überdauert er in dem Maße, als er Frieden gestiftet hat, als der Friede gegenüber den zerstörenden Kräften standhalten kann.

„Im physischen Leib und im Ätherleib wird zunächst nicht Frieden gestiftet, sondern z.T. nur im Astralleib. Er erhält sich in anderen Welten zunächst nur kurze Zeit, aber je mehr Frieden gestiftet worden ist, desto länger dauert die Devachanzeit“[10]. (Zum Devachanplan siehe die Fußnote im Kapitel Nr. 17-A >Erscheinen einer Sonne<.)

 

„Wenn dann der Mensch Chela[11] geworden ist, fängt er auch an, im Ätherkörper Frieden zu stiften. Dann überdauert auch der Ätherkörper. Bei den Meistern[12] wird auch Frieden im physischen Leib gestiftet; daher überdauert bei ihnen auch der physische Leib. Es handelt sich darum, die verschiedenen Körper, die aus einzelnen sich bekämpfenden Teilen bestehen, in Harmonie zu bringen und sie in ewige Körper zu verwandeln“[13].

 

Dadurch, dass die Monade in den menschlichen Körper eingezogen ist, beginnt sie Taten zu tun, die der Umwelt eingegliedert werden. Diese Taten spiegeln sich dann wieder in dem physischen Körper ab und die Monade beginnt die Spiegelbilder ihrer eigenen Taten aufzunehmen.

 

Nach dem Buddhismus[14] soll der Yogi zu keiner Zeit und unter keinen Umständen anderen in Gedanken, Wort oder Tat Gewalt antun. Damit ist besonders die Gewaltbereitschaft im Bewusstsein eines Menschen gemeint, also das Wesen der Gewalt selbst. So gilt es z.B. als verwerflich, beim Kampf für eine gute und hilfreiche Sache, Gewalt anzuwenden, da sich dabei das Wesen der Gewalt nur in eine „schönere“ Form kleidet.

 

Hinter dem Gebot der >Gewaltlosigkeit< steht die Liebe zu allen Lebewesen der Schöpfung, was sich ebenfalls in der vegetarischen Lebensweise[15] äußern soll. Der Yogi darf sich auch generell nicht gegen den Gewalttäter richten, sondern allein gegen dessen Gewalt. Da Gewalt meist aus Unwissenheit und Angst entsteht, sollte >Gewaltlosigkeit< von Furchtlosigkeit und dem Aufgeben jeglicher Wut[16] begleitet werden[17].

 

Man sieht hier, wie alle diese niederen menschlichen Neigungen zusammenhängen. Die Angst ist denn auch ein Grundelement der menschlichen Existenz (siehe auch im Kapitel Nr. 46 >Existenzsicherung< und im Kap. 13-B >Aurisches Wesen). Mehr als andere Gefühle bestimmt sie das Verhalten einer Person. Dabei wird Furcht als Mangel des im Ego[18] gefangenen Individuums angesehen und soll überwunden werden. Verwirklichte Meister (also Eingeweihte ab dem 5. Grad) haben jede Angst überwunden und handeln souverän in allen Lebenslagen[19].

 

Für den gewöhnlichen Menschen dagegen ist Furcht ein Bestandteil des emotionalen Spektrums. Sie entsteht, weil der Mensch die Welt als etwas Fremdes und von einer Person Getrenntes wahrnimmt. Erst durch >Erleuchtung< (Kap. Nr. 2) bzw. Verwirklichung des Selbst erfährt ein Mensch keine Furcht mehr, da sich für ihn alle Dualität aufgelöst hat, d.h. der Unterschied zwischen Subjekt und Objekt verschwunden ist[20].

 

Hintergrund von Gewalt ist immer auch Wut. Diese wird zusammen mit dem Geiz und dem Wunsch im Buddhismus als das „Tor zur Hölle“ bezeichnet (siehe auch die Darlegungen im Kapitel Nr. 13-D >Aurisches Wesen< über die „narzisstische Wut). In der >Bhagavad-Gita<[21] findet sich sinngemäß folgende Erklärung: Wenn eine Person an Objekte denkt, entsteht Kontakt mit ihnen. Aus diesem Kontakt entspringt der Wunsch und aus dem Wunsch wird die Wut geboren.

 

Aus Wut kommt Verwirrung, aus Verwirrung Unordnung des Gedächtnisses und aus der Ungeordnetheit des Gedächtnisses der Verlust von Weisheit. Auf den Verlust von Weisheit hin ist der Mensch verloren. Der Yoga strebt danach, die Wut (oder den Zorn oder den Hass) und alle negativen Gefühle zu transzendieren, da sie das wahre Selbst verdecken[22]. Insofern ist >Gewaltlosigkeit< ein Bestandteil des Yoga Darsana[23], wie er klassisch durch PATANJALI bekannt ist[24].

 

Natürlich hat erst recht das Christentum[25] den Maßstab der >Gewaltlosigkeit< nicht nur in den Zehn Geboten, sondern erneuert in der Bergpredigt[26] durch >Jesus, den Christus Gottes< erhalten, wie dies bereits in der Fußnote zum Matthäus-Evangelium (in 36-A) gesagt ist. Dass dies von einem Menschen ohne eine spirituelle Entwicklung überhaupt nicht ohne weiteres verwirklicht werden kann, lässt sich schlussfolgern aus Abhandlungen, die STEINER 1918 verfasst hat, wo er über soziale und antisoziale Triebe im Menschen gesprochen hat[27].

 

Denn die antisoziale Fähigkeit ist etwas, was in unserem jetzigen Zeitraum mit notwendigen Entwicklungstendenzen zusammenhängt, auch wenn das Antisoziale als etwas Böses angesehen wird und antipathisch anmutet. „Wenn jemand verlangt, die antisozialen Triebe sollen bekämpft werden, so ist das ein ganz gewöhnlicher Unsinn, denn sie können nicht bekämpft werden. Sie müssen das Innere des Menschen in unserer Zeit ergreifen“[28].

 

Das, was als „soziale Triebe“ bezeichnet wird, entwickelt sich beim gewöhnlichen gegenwärtigen Bewusstsein aus der Seele des Menschen heraus überhaupt nur, wenn der Mensch schläft. Nur dann ist der Mensch von sozialen Trieben durchsetzt, sofern er nicht ein Eingeweihter ist. Und nur das, was aus dem Schlaf in das Wachen hinein fortwirkt, ist von sozialen Trieben durchzogen. Der soziale Trieb kann sich heutzutage nur im Schlaf entwickeln. Dann ist der Mensch aus sich selbst herausgetreten und beim anderen Menschen, während er im Wachzustand im Prinzip bei sich selbst ist.

 

Auch wenn der Mensch während des Schlafes nichts von diesen menschlichen sozialen Beziehungen weiß, so finden sie trotzdem statt. Das tägliche Zusammenleben bringt mehr Konflikte, als die Menschen lösen können. Dadurch, dass jeder Mensch diesen Konflikt überschläft, wird er über Nacht sozial fähiger. Gerade die Individualitäten der Menschen, die am Tage disharmonisch miteinander verkehrt haben, werden des Nachts im Schlaf zusammengeführt, so dass am nächsten Tag der soziale Trieb zur Geltung kommen kann[29].

 

Demgegenüber kommt der antisoziale Trieb durch das Tagesbewusstsein zustande. Jeder Mensch hat da die Neigung, in der Trennung von Ich und Nicht-Ich eine Distanz, ja sogar Kluft zu etablieren, mit der sich jeder von allem unterscheidet, was er nicht selbst ist; denn der wahre Ich-Zustand ist – nach okkulter Erkenntnis – antisozial. Das wache Ich-Bewusstsein ist durch sich selbst (rein konstitutiv[30]) schon antisozial.

 

Soziales und antisoziales Verhalten und dementsprechend friedliches und aggressives Verhalten sind unmittelbar Ausdruck der Ich-Natur des Menschen. Daran kann erkannt werden, wie müßig es ist, den antisozialen Trieb um des sozialen Triebes zu bekämpfen. Würde dies jemand trotzdem wollen, so würde dies bedeuten, dass er den Menschen als Menschen ablehnt[31].

 

Davor warnte bereits ein Spruch, der sich an den Pforten alter Weisheitsstätten befand mit den Worten: „Cave canem!“ Dies bedeutet: Hüte dich davor, dem Hunde in dir zu verfallen, wenn du an der Schwelle der verborgenen Welten gewisse abgründige Kräfte zu erkennen beginnst. Denn „Hunde-Denk-Art“ soll es sein, wenn ein Mensch in sich den Hang und die Begabung entwickelt, überall die niederen Motive in den Handlungen der Mitmenschen gewahr zu werden, so dass sich alles Menschliche für ihn nur als das „Allzumenschliche“ (das Triebgebundene) darstellt. Es ist dies ein Zeichen für Zynismus[32].

 

Nach Darlegungen bei MEYER soll dies eine Tendenz sein, die auch in der Psychoanalyse[33] im Sinne von Sigmund Freud[34] eine Rolle spielt: Sämtliche ideellen Bedürfnisse (Kunst, Religion, Erkenntnistrieb) werden in irgendeinem Sinne auf verdrängte oder verfeinerte Naturtriebe zurückgeführt. Noch im edelsten Menschlichen wird ein Untermenschliches entdeckt.

 

Dabei kann dieser Haltung jedoch nicht ein gewisses Recht abgesprochen werden, so äußert sich MEYER. Allerdings darf dieses Prinzip nicht zum alleinherrschenden in der Seelenbetrachtung erhoben werden; denn sonst verfällt der Erkenntnissucher dem Hunde. Und seine ganze Weisheit ist schließlich nur noch ein sublimierter Geruchsinn. Stattdessen muss stets die Ehrfurcht vor dem göttlichen Menschenbildnis (siehe hier im Kapitel Nr. 21-A >Homo Coelestis<) bewahrt werden[35].

 

Nach definitiven Aussagen von STEINER können die antisozialen Triebe nicht bekämpft werden. Der antisoziale Trieb macht den heutigen Menschen zu einer selbständigen, selbstbewussten Einzelpersönlichkeit. Dabei wird diese Tendenz noch zunehmen. „Wir leben im Zeitalter der Bewusstseinsseele[36], wo der Mensch auf sich selbst sich stellen muss. Er ist darauf angewiesen, sich zu behaupten, sich nicht einschläfern zu lassen. Die Menschheit hat heute noch gar keine Ahnung davon, wie mächtig bis ins 3. Jahrtausend hinein die antisozialen Triebe sich entwickeln müssen und gerade damit der Mensch sich richtig auswächst“[37].

 

Den antisozialen Trieben muss der Mensch nun wiederum eine soziale Struktur entgegensetzen, durch die das Gleichgewicht dieser Entwicklungstendenz gehalten wird, sonst bestünde die Gefahr, dass der Mensch den Menschen im Zusammenhang des Lebens verliert.

 

Fortsetzung folgt im Teil C zum Kapitel Nr. 36 >Gewaltlosigkeit<.

 



[1] frustrieren: FN in Kap. Nr. 13-G >Aurisches Wesen<.

[2] perpetuieren: ständig in gleicher Weise fortfahren, weitermachen, fortdauern (D/F/S.551).

[3] Über Zusammenhänge von Aggressionen finden sich weitere Analysen im Kapitel Nr. 13-D+E >Aurisches Wesen< zur „narzisstischen Wut“.

[4] Bataclan-Theater: Über diesen Terroranschlag habe ich im Newsletter-Kapitel >Dez.2012/15< (Teil A) referiert.

[5] Facebook ist ein soziales Netzwerk, welches die Erstellung von privaten Profilen zur Darstellung der eigenen Person, von Unternehmensseiten zur geschäftlichen Präsenz, sowie von Gruppen zur privaten Diskussion gemeinsamer Interessen ermöglicht (nach Wikipedia). Die hiesige Autorin ist übrigens in keinem der sozialen Netzwerke und auch in keinem der Esoterik- oder sonstigen Foren vertreten.

[6] palliativ: siehe Fußnote im Kapitel Nr. 18-C >Schlafstörungen<.

[7] Monade: siehe Fußnote im Kapitel Nr. 11-B >Dämonen<, siehe Text im Kapitel Nr. 21-C+J >Homo Coelestis<.

[8] von CLAIRVAUX/Das Herz weit machen/S.35f.

[9] STEINER/GA93a/S.174

[10] STEINER/GA93a/S.174

[11] Chela (sanskrit): Geistesschüler (Anm.d.Verf.).

[12] Als ein Meister gilt der Eingeweihte ab dem fünften Grad der Initiation (Anm.d.Verf.).

[13] STEINER/GA93a/S.174f.

[14] Buddhismus: aus der Lehre des Gautama Buddha (FN im Kap. Nr. 1-G >Einleitung) hervorgegangene Religion (eigentlich eher „Weltanschauung) mit der Grundlage der Seelenwanderungslehre: Kreis der Wiedergeburten/Reinkarnationen (FN im Kap. Nr. 45-G >Seelenwachstum) bis zum Aufgehen im Nirwana (FN im Kap. 1-G >Einleitung); Erlösung durch stufenweise Abtötung der Begierde, der Quelle des Leidens (siehe hier zu Beginn des Kapitels Nr. 36-A >Gewaltlosigkeit< die Regeln des „Achtfachen Pfades). Oberhaupt ist der Dalai Lama (Meyers Taschenlexikon/S.109). Siehe auch weiteren Text hier im Kapitel Nr. 36-B >Gewaltlosigkeit<.

[15] vegetarische Lebensweise: siehe Text hier im Kapitel Nr. 36-B >Gewaltlosigkeit<. – Zur Fleisch-Nahrung siehe das erst später erarbeitete Kapitel Nr. 68 >Fleisch-Nahrung<.

[16] Wut: siehe Text im Kapitel Nr. 13-D >Aurisches Wesen<.

[17] PFANNSTIL/Handbuch Yoga/S.151

[18] Ego: siehe Text im Kapitel Nr. 11-B >Dämonen< und FN im Kap. Nr. 2-C >Erleuchtung< bei „Höheres Selbst“.

[19] PFANNSTIL/S.206f.

[20] PFANNSTIL/S.169

[21] BHAGAVADGITA/2.Gesang,Verse 62f.

[22] PFANNSTIL/S.292

[23] Yoga Darsana: FN bei 1-B >Einleitung< und Text hier im Kapitel Nr. 36-B >Gewaltlosigkeit<.

[24] PATANJALI/Die Wurzeln des Yoga

[25] Christentum: FN bei 1-E >Einleitung<.

[26] Bergpredigt: FN in 1-G >Einleitung<.

[27] STEINER/GA186

[28] Aussage von STEINER zitiert in: BÜHLER u.a. (Hrsg.)/Friedensfähigkeit durch Anthroposophie/S.32

[29] BÜHLER u.a./Friedensfähigkeit/S.33ff.

[30] konstitutiv: grundlegend, das Wesen einer Sache ausmachend (D/F/S.394).

[31] BÜHLER u.a./Friedensfähigkeit/S.35

[32] zynisch: FN bei Kap. Nr. 52-B >Bitterer Wein<.

[33] psychoanalytisch: FN bei Kap. Nr. 13-C >Aurisches Wesen<.

[34] Freud, Sigmund: österreichischer Arzt und Psychiater, *1856, +1939. Begründer der Psychoanalyse; ins Unterbewusstsein verdrängte Wünsche und Vorstellungen sind Ursache für Träume und bestimme Äußerungen des Seelenlebens wie Fehlleistungen, Neurosen, Ödipuskomplex (NGL/Bd.I/S.285).

[35] MEYER/S.125f.

[36] Zeitalter der Bewusstseinsseele ab 1413 nach Chr. Bewusstseinsseele: FN bei 53-E >Hoffnung<.

[37] BÜHLER u.a./Friedensfähigkeit/S.36