Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (189)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Gewaltlosigkeit (36.C) Nachbarin B.

…das Fehlen innerer Kriege

 

 

Im Kapitel Nr. 36-B wurde erwähnt, dass den anti-sozialen Trieben eine soziale Struktur entgegengesetzt werden muss. Dazu müssen die gesellschaftlichen Einwirkungen, die Struktur, die Organisation, also alles dasjenige, was außerhalb des menschlichen Individuums ist, so gestaltet werden, dass ein Gegengewicht da ist.

 

Diese sozialen Einrichtungen müssen das Heilmittel gegen die anti-sozialen Triebe darstellen. STEINER hat zu diesem Thema die sog. >Dreigliederung des sozialen Organismus<[1] entworfen neben diversen anderen Aspekten der >Sozialen Frage<[2]. Die alten sozialen Triebe würden den Menschen unmündig halten. Die anti-sozialen Triebe sind also notwendig, damit beim Menschen Mündigkeit bewirkt werden kann[3].

 

Gewalttätiges (anti-soziales) und friedliches (soziales) Verhalten sind gleichermaßen im Menschen vorhanden, ja sie konstituieren den Menschen. Die Anti-Sozialität hat ihre Berechtigung im Innern des Menschen. Dadurch kann er sich selbst finden und entwickeln. Im Außenfeld jedoch sollte ein friedliches Miteinander durch soziale Strukturen erzielt werden.

 

Dies bedeutet bezüglich des Themas der >Gewaltlosigkeit<: Die Kriege sind nach innen zu führen! Wo sie nicht im Innern der eigenen Brust geführt werden, entstehen äußere Kriege. Die Fremdheit anderer Weltanschauungen muss jeder in sich selbst durchkämpfen. Äußere Kriege sind seit dem Beginn der Neuzeit die konsequente Folge fehlender innerer Kriege[4].

 

Die heutige Zivilisation predigt dem Menschen fortwährend, er möge in sich soziale Tugenden entwickeln. Die somit geforderte Anpassung des Menschen von klein auf ist jedoch falsch. Der Mensch sollte durchaus bis zum 18. Lebensjahr sich selbst durch die verständnisvolle Hilfe anderer finden dürfen. Es wird dann durch eine der Entwicklung inhärente[5] Tendenz der erwachsene Mensch das Bedürfnis haben, aus Dankbarkeit heraus die entwickelten Kräfte für andere zu verwenden. Er wird dann mithelfen wollen, soziale Verhältnisse so zwischen Menschen zu schaffen, dass sie sich nach deren Bedürfnissen ausrichten.

 

Nicht die zur Unzeit grob oder schleichend erzwungene Selbstlosigkeit ist die realistische Grundlage sozialen Verhaltens, sondern allein die selbständig gewollte und damit freiwillig geschenkte Bereitschaft dazu. Nur durch sie wird gesundes soziales Leben ermöglicht.

Dann nehmen die entwürdigenden totalen Kontrollmechanismen ebenso ab wie die festgezurrten Befehlspyramiden[6].

 

Andererseits bezeichnet STEINER den Gegenwartsmenschen doch generell auch als einen „Gewaltmenschen“[7], was ich nach meiner Erfahrung leider bestätigen müsste. Diesen Begriff „Gewaltmensch“ äußert STEINER in Anlehnung an das Drama >Die ungöttliche Komödie<[8]. Denn dieser gewöhnliche Mensch hat zwar sein Ich ausgebildet, nicht aber den Impuls von >Jesus, den Christus Gottes< (Kap. Nr. 44) in dieses Ich aufgenommen. Und dieser Mensch leidet nicht darunter, dass die Erde ohne Geist ist[9].

 

Der Gewaltmensch kann deshalb die Welt auch nicht mit sozialen Ideen beglücken. Für solche Menschen gibt es nur einen einzigen Augenblick, wo sie mit dem Christus in eine Beziehung kommen können: Dies ist der Moment, wo sie über die Schwelle des Todes treten. Da aber verlieren sie den Christus sogleich wieder.

 

 

Böse Nachbarin Frau Brandel in Berlin-Lichtenrade

(Der Begriff „böse“ Nachbarin, der als eine Art naiver Benennung erscheint, ist im wesentlichen zur plakativen Wiedererkennung bzw. Identifizierung der Person Brandel in den verschiedenen Kapiteln verwendet worden. Jedoch hat er in Wahrheit auch eine geistige Bedeutung, wie dies im Kapitel Nr. 36-D näher erläutert ist.)

 

Ich selbst bin praktisch seit 1993 eigentlich täglich (u.z. mehrmals) der Gewalt durch andere Menschen ausgesetzt (letztlich bis einschließlich zum Aug.2017 und voraussichtlich darüber hinaus), wenn auch heutzutage (Aussage im Aug.2017) in reduzierter Weise, allein durch die >Tyrannei< von Nachbarn gemäß der biblischen Aussage von >Jesus, dem Christus Gottes<: „Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein“[10].

 

Im Kapitel 6-A >Stigmata< ist außerdem speziell einer der Tyrannen noch extra aufgriffen wegen eines besonderen Vorfalls. Diesen Tyrannen habe ich dort mit dem (verfälschten) Namen „Molchas“ bezeichnet. Allein seinetwegen habe ich vier Jahre lang alle möglichen geistigen Instanzen angerufen.

 

Da die >Tyrannei< des Molchas so dominant war, ist immer die >Tyrannei< einer anderen weiblichen Nachbarin (die hier verschlüsselt mit dem Phantasienamen Frau „Brandel“ bezeichnet wird) für mich sekundär gewesen – bzw. nachträglich kann ich die tyrannischen Handlungen der beiden Personen gar nicht mehr auseinanderhalten. Allerdings ist die >Tyrannei< des Molchas bezeugt durch einen anderen Mieter, und die >Tyrannei< der Frau Brandel mit ihrem Jungen sowieso durch zwei andere Mieter, die gerichtlich gegen die Person Brandel vorgegangen sind.

 

Die >Tyrannei< der Frau Brandel bestand

a)      zunächst hauptsächlich darin, dass sie ihren Jungen 12-14 Stunden lang in der Wohnung herumtoben ließ (über dieses Getobe des Jungen finden sich hier später noch in Teil 36-G Analysen zum Mrz.2009),

b)      dann in einem mutwilligen Zuknallen von Schranktüren und

c)      später darin, dass sie mein Auto mehrmals mit Katzenkot beschmierte, welches sie von ihrer eigenen Hauskatze immer vorrätig hatte, und

d)      des weiteren darin, dass sie in schwarz-magischer Weise mittels Angriffen auf mein Lungensystem gegen mich vorging (was ich allerdings fast immer abwehren konnte), was unter dem Datum des 30.11.2008 in Teil 36-E geschildert ist.

 

Die >Tyrannei< der Frau Brandel durch das Gepoltere des Jungen habe ich lange Zeit gar nicht auf mich persönlich bezogen, was wohl auch nicht der Fall war. Und als die völlig absurde Wirklichkeit stellte sich nachträglich auch für mich heraus, dass die >Tyrannei< des Molchas sich ebenfalls überhaupt nicht auf mich bezog, sondern dass dieser Mieter in Wahrheit mit seiner >Tyrannei< die Person Brandel treffen wollte, von der er sich extrem gestört fühlte durch das 12-stündige Gepoltere (Gerumse) durch deren Jungen, der in der Wohnung herumtobte.

 

Außerdem fand dieses Getobe häufig auch gezielt zwischen 20:00 und 22:00 Uhr statt, wo normale Menschen fernsehen wollen, was wegen des Lärms nicht möglich war. Ich ertrug dies überhaupt nur durch die Ohrstöpsel. Wie andere Mieter dies überlebten, ist mir ein Rätsel. Dass der Mieter Molchas sich durch das Getobe des Jungen gestört gefühlt hat, hat diese Frau Brandel mir selbst einmal erzählt. Frau Brandel wiederum hörte die >Tyrannei< des Mieters Molchas jedoch in Wahrheit nur peripher[11] und war davon kaum betroffen, sondern das Hauptopfer war ich.

 

Bereits der Mieter vor mir (in „meiner“ Wohnung) war wegen dieses ganzen Dramas ausgezogen und war auf die Wohnungsgesellschaft nicht gut zu sprechen, da diese nicht adäquat eingriff in das Geschehen. Dies erfuhr ich alles nachträglich auf indirekte Weise durch den Hauswart und andere Personen. Außerdem hatte mein Vormieter die Toilette mit Gips oder Beton zugeschüttet, und so bekam ich gleich zum Einzug eine fabrikneue Toilette.

 

Seine >Tyrannei< hatte der Mieter Molchas offensichtlich schon vollführt, bevor ich überhaupt eingezogen war (und die Wohnung monatelang leer gestanden hatte), und er nahm keinerlei Rücksicht, als ich dann in der Wohnung wohnte. Gleichzeitig verleugnete er diese Tatsache und gab (zu einem späteren Zeitpunkt) vor (siehe Kapitel Nr. 6-A >Stigmata< und Kap. Nr. 7-F+G >Tyrannei<), sich von mir gestört zu fühlen, was eben überhaupt nicht der Fall sein konnte. Durch meinen Einzug in diese Wohnung in Berlin-Lichtenrade war ich also völlig unschuldig in die Schusslinie von diesen beiden Mietparteien Brandel und Molchas geraten.

 

Zur Verdeutlichung der Wohnungslage: Ich zog ein in die Wohnung neben Frau Brandel. Über unseren Wohnungen war kein weiteres Stockwerk mehr. Unter mir wohnte der Mieter Molchas. Unter Frau Brandel wohnte die Mieterin Frau Kenda, so dass Herr Molchas und Frau Kenda wiederum Nachbarn waren. Frau Kenda und Herr Molchas verbanden sich dann auch vollständig gegen die Person Brandel und gingen gerichtlich gegen sie vor, was sich alles über Jahre hinzog. Leider hatten sie keinen Erfolg.

 

Durch die Angelegenheit liierten diese beiden sich dann phasenweise auch immer wieder privat miteinander. Beide zogen schließlich im ersten Viertel des Jahres 2008 (allerdings getrennt voneinander) aus ihren Wohnungen aus und diese Wohnungen standen dann längere Zeit leer. Erst am 24.10.2008 ist dann in die Wohnung des Molchas ein junges Pärchen gezogen. Diese beiden jungen Leute nahmen jedoch an dem Gepoltere des Sohnes der Frau Brandel keinen Anstoß, sondern freundeten sich halbwegs an, weil auch beide Mietparteien Raucher waren und zeitweise vor dem Hauseingang zusammen rauchten.

 

Praktisch zwei Jahre lang habe ich das Gepoltere des Jungen und teilweises Schlagen von Schranktüren der Person Brandel nicht auf mich persönlich bezogen. Jedoch gab es einen bestimmten Zeitpunkt, der im Dez.2005 oder Jan.2006 herum war, wo die Person Brandel sich definitiv gegen mich wandte, indem sie gezielt Schranktüren an meiner Zimmerwand laut und aggressiv zuknallte, was vorher nicht der Fall gewesen war.

 

Der vermutliche Hintergrund war, dass sie einmal bei einer „zufälligen“ Begegnung, als ich gerade auf dem Weg aus dem Haus war, das Gespräch zu mir suchte. Ich musste jedoch dieses Gespräch nach wenigen Sätzen abbrechen, weil ich einen Termin beim Arzt hatte und unter Zeitdruck stand. Ich hatte mich freundlich und belanglos zu ihr verhalten, während sie anscheinend ein Anliegen hatte, womit sie aber auf diese Schnelle nicht herausgerückt ist. Natürlich hätte sie mich ein anderes Mal direkter ansprechen können.

 

Ab da begann jedenfalls ihre gegen mich gerichtete persönliche >Tyrannei<. Nachträglich ist mir bewusst geworden, dass diese Frau Brandel mich gezielt abgepasst hatte, weil sie ein Ansinnen an mich hatte. Ich vermute ganz stark, dass sie

a)      einmal einen „Babysitter“ für ihren Sohn suchte (der damals 3-4 Jahre alt war), damit sie ausgehen könnte und

b)      sie hoffte, dass ich sie mit meinem Auto kutschieren und für sie oder mit ihr einkaufen fahren oder andere Besorgungen erledigen würde.

c)      Allgemein gesprochen, suchte sie eventuell eine für sie nützliche Bekanntschaft.

d)      Erst viel später muss ich rückwirkend schlussfolgern, dass sie eventuell sogar eine lesbische Beziehung in Betracht gezogen hat, die sie später real mit einer älteren Frau eingegangen ist, was für mich allerdings sowieso nicht in Betracht gekommen wäre.

 

Ihrem Sohn hatte ich nämlich bei einer früheren Begegnung einmal über den Haarschopf gestrichen, so dass sie annehmen konnte, dass ich kinderlieb wäre, was ich auch prinzipiell bin. Jedoch bildete dieses Kind für mich später eine Ausnahme, insofern es eben „ihr“ Kind war und das Kind selbst tyrannische Handlungen vollzog, indem es täglich über mehrere Stunden in Sequenzen von 15 Minuten durch die Wohnung trampelte, rannte, tobte, sprang, so dass in der Wohnung neben der Person Brandel und schon gar nicht darunter irgendein Mensch leben konnte.

 

Die unter ihr wohnende Mieterin Frau Kenda hatte sich deswegen auch schon an alle weltlichen Instanzen gewandt (Zeugen gab es genug) und sie ist vermutlich gescheitert, weil Kindern Narrenfreiheit von den Richtern zugestanden wird. Dass es Eltern gibt, welche ihre Kinder als Waffe benutzen (so wie es Menschen gibt, die ihre Hunde oder ihr Auto oder Schranktüren als Waffe benutzen) – darüber herrscht bei den Gerichten keinerlei Bewusstsein.

 

Auch war mir durch andere Verhaltensweisen (die sich auf sexuelle Hemmungslosigkeit mit ihrem Ex-Mann bezogen[12]) dieser Nachbarin Frau Brandel bewusst, dass ich niemals mit ihr Kontakt würde haben wollen, den sie nun aber anscheinend gesucht hatte. Sie war über meine Distanzierung (die ich allerdings zwangsläufig und unverschuldet vornehmen musste) so erzürnt, dass sie seitdem phasenweise mich immer auch tyrannisiert hat.

 

Beziehungsweise kann sie eigentlich nur über ihre eigene Unfähigkeit erzürnt gewesen sein, dass sie nicht in der Lage war, mich direkter anzusprechen. Bei jedem anderen Menschen mit einem einigermaßen sozialen mitmenschlichen Verhalten wäre ich eventuell sogar begrenzt auf ein solches Ansinnen eingegangen – bei ihr allerdings niemals, was sie aber nicht wirklich wissen konnte – andererseits sie natürlich doch ahnte.

 

Als Frau Brandel auch den Mieter Molchas aus der Wohnung schräg unter sich herausgegrault hatte (was ungefähr ab April 2008 der Fall war), fing sie an, ihre Aggressionen permanent gegen mich zu richten, so dass ich schließlich ausdrücklich ihretwegen ebenfalls mich an diverse geistige Instanzen wenden musste. Dies musste ich tun bis zum Juli 2009, wo ich dann schließlich Anfang August 2009 aus dieser Wohnung ausgezogen bin, was im Kapitel Nr. 54 >Wahnsinn oder unendliche Liebe< dargelegt ist.

 

Ich habe kurzfristig auch Gegenmaßnahmen versucht anzuwenden, mir war aber schon vorher klar – und so geschah es auch – dass sie ihre >Tyrannei< nur steigern würde. Lediglich indem ich nach Möglichkeit keinerlei Geräusche verursachte (was natürlich nicht lebbar war wegen Waschmaschine, Staub saugen, PC-Drucker usw.), führte bei ihr zu einer Abnahme der >Tyrannei<. In dem Moment, wo sie meiner durch Geräusche gewahr wurde, erinnerte sie sich vermutlich sofort daran, dass sie an mich kontaktmäßig einfach nicht herankommen konnte.

 

Falls jemand meint, ob denn nicht ein klärendes Gespräch sinnvoll wäre, kann ich nur sagen, dass ich bereits lange vor der Zeit wusste, dass diese Frau keinerlei Einsicht zeigen würde, da es ihr eben gerade auf Ausübung von Macht ankam (wie all diesen Menschen mit einem ähnlichen tyrannischen Verhalten). In dem Moment, wo man solchen Menschen noch aufzeigt, wie sehr sie andere belasten, steigern sie sich noch und nutzen dies weidlich aus.

Allerdings habe ich in dem späteren Fall der Mieterin Frau N. in Berlin-Lichterfelde doch eine andere Vorgehensweise eingeschlagen, wie dies hier ebenfalls noch in diesem Kapitel ab 36-H >Gewaltlosigkeit< geschildert ist.

 

Tatsache war nun, dass ich jedenfalls durch all diese >Tyrannei< der Person Brandel gezwungen war, >Gewaltlosigkeit< zu praktizieren. Ich ertrug tagtäglich die daraus resultierenden Schädigungen (wie z.B. >Schlafstörungen<; Kap. Nr. 18). Ich gestehe, dass die >Gewaltlosigkeit< bei mir ihre Mängel hat, insofern ich in Gedanken durchaus schon gewalttätig geworden bin.

 

Auch war ich schon in der ganz starken Versuchung gewesen, schwarzmagische Praktiken gegen diese Frau Brandel (und auch gegen die spätere Mieterin Frau N.[13] in Berlin-Lichterfelde) anzuwenden, wovon ich mich dann doch immer wieder ganz schnell abgewandt habe, da ich weiß, dass dies mit meiner spirituellen christlichen Gesinnung absolut unvereinbar ist und ich auf keinen Fall als >Schwarzer Magier< (Kap. Nr. 12) enden will.

Mir ist jedoch daran auch bewusst geworden, wie groß die Gefahr ist, auf einen solchen widergöttlichen Weg zu gelangen – auch wenn dies bei mir immer nur reaktiv gegen das Böse gewendet wäre - so wäre es trotzdem sehr schlimm.

 

Um nun auf dem rechten Weg zu bleiben, gibt es von >Jesus, dem Christus Gottes< (Kap. Nr. 44) Verheißungen, die Er durch die >Prophetin Gabriele< (Kap. Nr. 47) übermittelt hat: „Wer als Mensch trotz Anfechtungen der Finsternis durchsteht und im Lichte der Wahrheit, in Gott bleibt, und Unrecht in Gott erleidet, der wird im ewigen Sein große Freude haben; denn er musste nicht vergeben und auch nicht um Vergebung bitten. … Und wer trotz Anfechtungen in der Rechtschaffenheit blieb, also die ewigen Gesetz gehalten hat, der wird im ewigen Leben die Krone der Liebe tragen“[14].

 

Und bei einer Stellungnahme zu dem (historischen) Scheitern der RAF[15] formulierte JÜRGEN HAUNSS: „Denn so gerecht die Empörung auch sein mag, es wird derjenige zum Mörder, der im anderen den Menschen nicht mehr sieht. Und es verspielt derjenige die Chance auf eine gerechtere Welt, der sich mit Gewalt aus der Ohnmacht zu befreien sucht“[16].

Grundlegend sucht der (göttliche) Geist stets die Vereinigung. Jedoch kann dieser Geist im Notfall (also wenn kurzfristig eine Notwendigkeit dazu besteht) auch abweisen und fernhalten, wenn er will. Dabei wird der Geist hier als Gesamtheit der grundlegenden Seinsqualitäten beschrieben[17].

 

Fortsetzung folgt im Teil D zum Kapitel Nr. 36 >Gewaltlosigkeit<.

 



[1] STEINER/GA24

[2] STEINER/GA23

[3] BÜHLER u.a./Friedensfähigkeit/S.36f.

[4] BÜHLER u.a./Friedensfähigkeit/S.37

[5] inhärent: FN bei Kap. Nr. 1-G >Einleitung<.

[6] BÜHLER u.a./Friedensfähigkeit/S.37ff.

[7] STEINER/GA254/S.219

[8] >Die ungöttliche Komödie< von ZYGMUNT GRAF KRASINSKI (1834 in Paris)

[9] Geistlosigkeit der Erde: siehe Text hier im Kap. 36-C.

[10] Matthäus-Ev.10,36

[11] peripher: am Rande befindlich (D/F/S.549).

[12] Später ging sie allerdings eine lesbische (also gleichgeschlechtliche) Beziehung ein (Anm.d.Verf.).

[13] Siehe dazu bei den Darlegungen zu dieser Person N. ab Teil H des Kapitels Nr. 36 >Gewaltlosigkeit<

[14] „Verheißungen“ / nach Notizen der Verfasserin / Literaturangabe nicht registriert

[15] RAF: Abk. für Rote-Armee-Fraktion (Meyers Taschenlexikon/S.561). Der Kern der RAF wurde von der Baader-Meinhof-Gruppe gebildet, die bis ca. 1972 versucht hatte, in Deutschland politische Ziele mit terroristischen Mitteln durchzusetzen. Ihnen wurden 34 Morde, weitere Mordversuche, Entführung, Erpressung, Banküberfälle und Sprengstoffanschläge zur Last gelegt (2000 Jahre Chronik der Weltgeschichte/S.704).

[16] JÜRGEN HAUNSS in der Zeitung >Strassenfeger<, Ausgabe Mai 2009/S.10

[17] MORF/count down 2012/S.259