Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (192)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Gewaltlosigkeit (36.F) Weiße Magie

 

 

Am 15. Dezember 2008 war dann allerdings real eingetreten, was ich befürchtet hatte, als ich phasenweise ununterbrochen die Violette Flamme „gegen“ meine böse Nachbarin Frau Brandel eingesetzt hatte in den Tagen bis dahin: Ich hatte besonders in meiner rechten Gehirnhälfte einen solchen Druck, dass ich vermutlich in der Gefahr stand, einen Schlaganfall zu erleiden. Ich ahnte schon vorher, dass diese Maßnahme der Violetten Flamme in dieser Intensität und dem Ausmaß, wie ich sie anwandte, negative Rückwirkungen auf mich haben würde.

 

Dabei war diese Anwendung die einzige Hoffnung bezüglich eigener Kraft bei mir, um der >Tyrannei< (die das Hauptthema im Kap. Nr. 7 ist) Einhalt zu gebieten. Vermutlich ist dies eben auch nicht 100 %-ig oder nicht einmal zu 10 Prozent (bzw. gar nicht) im Sinne Gottes oder nach dem Willen Gottes, weil man eben in allem eigentlich von Gott sich direkt abhängig machen soll.

 

Ich habe dies aber nach Jahren bzw. nach Monaten einfach nicht mehr „abwarten“ können und habe mich letztlich gezwungen gesehen, die Konsequenzen der Rückwirkungen zu tragen: Und ich gestehe, dass eine Vernichtung meiner Persönlichkeit mir durch die jahrelange, ja jahrzehntelange >Tyrannei< (auch in den früheren Wohnungen) mittlerweile wünschenswerter erschien, als diese >Tyrannei< auch nur noch einen Tag lang ohne eigene Gegenwehr zu ertragen.

 

Dies entspricht natürlich nicht dem, was im Kapitel 21-i >Homo Coelestis< bezüglich „Heiligkeit“ ausgesagt ist (im Zusammenhang mit dem Lichtring über dem Kopf), wonach man alles als von Gott hinnehmen soll. Jedoch kann man sagen, dass ich letztlich doch bereit bin, die eventuellen Konsequenzen wiederum hinzunehmen. Ich musste letztlich absolut so handeln. Mein einziges Problem ist eine vorzeitige Beendigung meines Lebens (bzw. bei vollem Bewusstsein gelähmt oder sonst wie behindert zu sein), bevor mir die Gnade der Befreiung in das göttliche Lichtreich zuteil werden würde. Natürlich sind solche Rückwirkungen der Violetten Flamme auf einen selbst in den sonst „wunderbaren“ Schriften der BRÜCKE[1] nicht angesprochen.

 

Am 19.12.2008 war ich wieder einmal der >Tyrannei< durch meine böse Nachbarin Frau Brandel ausgesetzt, was sich in fortgesetztem Hausfriedensbruch äußerte, und da las ich zufällig bei der Ausarbeitung des Kapitels Nr. 20-C >Ritter auf schwarzem Pferd<, wie einst bei dem „Krieg aller gegen alle“ die guten Menschen (die zur Geistesrichtung des Manichäertums[2] gehören) auf die Bösen mittels okkulter Kräfte einwirken werden, um sie doch noch zu bekehren.

 

Und genau dies hatte ich aktuell seit mehreren Tagen (so wie bereits auch in anderen Fällen seit Jahren) wiederholt getan. Ich wandte fortgesetzt die Violette Flamme an und hatte zeitweise Erfolg damit. Da ich dann aber immer wieder eine Pause wegen der Überflutung durch die hohen Energien in meinem Kopf benötigte, setzte auch prompt die >Tyrannei< wieder ein.

 

Im Kapitel Nr. 11-B >Dämonen< ist im Text zu der „Imagination eines Menschen aus Feuerflammen“ ausgeführt, wie ich selbst fast schon gar kein Mensch mehr, sondern nur noch Violette Flamme war, wobei ich dann wegen der Überflutung durch die Energien das Gefühl hatte, jeden Moment einen Schlaganfall erleiden zu können.

 

Um eine magische Arbeit im gnostischen Sinn durchführen zu können, muss die Seele des Eingeweihten (bzw. Aspiranten) von der naturgeborenen Persönlichkeit losgerissen (also von ihr befreit) sein. Erst dann kann die Seele autonom auftreten und kann über Macht verfügen. Ich vermute bzw. befürchte, dass dies bei mir nicht hinreichend der Fall ist, und mich deshalb die „magischen“ Anwendungen (Anrufungen) zu sehr affizieren.

 

In einem Kommentar zu >Die Chinesische Gnosis< ist nämlich ausgesagt: „Solange der Mensch eine Seele oder Seelenqualität besitzt, die noch an die naturgeborene Persönlichkeit und speziell an den Lebenskörper, das ätherische Doppel gebunden ist, wird immer wieder erneut, auch wenn er es nicht will, bei jedem Problem unwillkürlich das ganze Ich oder die gesamte Persönlichkeit einbezogen“[3]. Leider muss ich zugeben, dass dies bei mir der Fall ist.

 

Einer bestimmten Gruppe von Jüngern fällt die schwere Aufgabe zu, auf der physischen Ebene allem gegenüber, was zerstörend und gehässig (im wahren Sinne des Wortes) ist, fest zu stehen. Gleichzeitig sind sie aufgefordert, alles zu tun, was getan werden kann, um die zerstörenden Mittler auszuschalten und ihre endgültige Machtlosigkeit herbeizuführen. Dabei müssen sie zusätzlich eine innere Haltung völliger Harmlosigkeit und liebevollen Verständnisses bewahren. Es ist dies die Gruppe der Jünger, die dem Herzen des Meisters nahe stehen, Weltjünger und alle diejenigen, die bewusst in der Aura des Meisters sind. Sie kennen den Plan ihres Meisters, welcher der Plan der Hierarchie[4] als Ganzes ist, obwohl er irgendeinen bestimmten Aspekt betont[5].

 

Im Jahre 4.920 (viertausendneunhundertzwanzig), wenn die Slawische Kulturepoche[6] auf der Erde vorherrschend sein wird, können sich dann die bösen Menschen durch das magisch-moralisch-gesprochene Wort des Maitreya-Buddha noch zum Guten bekehren lassen. Der Maitreya-Buddha wird durch strengste Selbsterziehung magisch-moralische Kräfte derart hervorgehen lassen können, dass er imstande sein wird, durch das Wort selbst Gemütsbewegungen und Moral in die menschlichen Seelen zu übertragen. Durch die höhere Entwicklung des Kehlkopfes werden die Laute einer Sprache so gesprochen werden, dass alles, was der Maitreya-Buddha aussprechen wird, von einer magischen Kraft des Guten durchdrungen ist[7].

 

Im Kapitel Nr. 33 >Vasitha< habe ich in der Fußnote bei „Oskar E. Bernhardt“, der unter dem Pseudonym bzw. geistigen Namen ABD-RU-SCHIN die Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< veröffentlicht hat, angedeutet (gemäß Selbstaussagen von ihm), wie dieser einst in Parzival verkörpert war und in ferner Zukunft der zu offenbarende Menschensohn[8] (= Maitreya-Buddha) sein wird.

 

Bei BRIT MORF ist geschildert, wie dort die auf der göttlichen Seite stehenden drei Protagonisten (ihres futuristischen Esoterik-Romans) die Liebesenergien, die sie im Dienste Gottes für den Planeten Erde und für die Menschheit ausstrahlen sollen, ständig neu erschaffen und stärken müssen, damit keine Wesen mit schlechten Absichten den Frieden ihres Refugiums[9] stören[10].

 

Dies habe ich im Falle der bösen Nachbarin Brandel zeitweise täglich ebenfalls über viele Stunden mit meinen Anrufungen getan, was mich jedoch sehr stark bezüglich meines Nervensystems belastet hat. In anderen Fällen habe ich es von vornherein sein lassen oder auch nach kurzer Zeit wieder aufgeben müssen. Ich gestehe, dass ich diese Anforderungen doch extrem hoch finde, damit so ein Mensch wie ich auch nur einen einigermaßen zeitweisen Frieden erlangen kann, sofern mir dies überhaupt einmal partiell gelungen ist.

 

Von CATHAROSE de PETRI ist ausgesagt, dass die „weiße Magie“ fast immer die „schwarze Magie“ auf den Plan gerufen hat, also ebenfalls als sehr problematisch angesehen wird[11]. Dies müsste man im Fall meiner Anrufungen gegen die Person Brandel tatsächlich sagen, insofern sie m.E. bereits ab Sept./Okt.2008 angefangen hat, mich mit schwarz-magischen Angriffen auf meine Lunge zu verfolgen, was unter dem 30.11.2008 in Kap. 36-E hier dargelegt ist.

 

Als einzig legitimes Mittel wird für den Einzelnen eine reine göttliche Lebenshaltung und eine prinzipielle Liebesstrahlung (die aus dem wahren Seinszustand herrühren muss) angesehen. - Wie weit nun die verschiedensten Anrufungen, die hier im Kapitel (und im Kapitel Nr. 40 >Meditation<) angesprochen sind, als Liebesstrahlung oder als weiße Magie zu interpretieren sind, muss der Beurteilung des Lesers überlassen bleiben.

 

In Bezug auf die böse Nachbarin Frau Brandel habe ich – wie geschildert – vielfältige weißmagische Anrufungen angewandt. Nach JAN van RIJCKENBORGH und C. de PETRI sind jedoch auch positive mentale Waffen zu scheuen wie eine feurige Pest. Das einzige Mittel, um der Menschheit wirklich zu helfen, liegt in der radikalsten Anwendung der universellen Liebeskraft, worunter keinerlei süßliche Sentimentalität zu verstehen ist[12]. Über die Liebesstrahlung finden sich prinzipiell Darlegungen im Kapitel Nr. 54 >Wahnsinn oder unendliche Liebe<.

 

Bei HURTAK wird allerdings auch angesprochen, dass durch die Gaben des Heiligen Geistes[13] mentale, physische und spirituelle Seinszustände beeinflusst werden können[14], und eine solche Beeinflussung offensichtlich als legitim für ein Gotteskind angesehen wird.

Bei der von der Weißen Bruderschaft angewandten Umwandlungsmethode wird das innere Feuer, welches das Atom, die Form oder den Menschen beseelt, so lange angeregt, angefacht und verstärkt, bis es (aus eigener innerer Macht heraus) seine Hüllen verbrennt und durch Strahlung aus seinem Grenzring entweicht (wie dies z.B. bei der vierten Einweihung geschieht, wenn der Kausalkörper[15] durch Feuer zerstört wird)[16].

 

Die von den Mitgliedern der Dunklen Bruderschaft angewandte Methode ist das genaue Gegenteil: Sie konzentrieren ihre Aufmerksamkeit auf die Form und trachten, diese Form oder Atomzusammensetzung zu zerschlagen und zu zerstreuen, um das Entweichen des inneren, elektrischen Lebens zu ermöglichen. Diese Wirkung erzeugen sie durch äußere Mittel und unter Benutzung der zerstörenden Tendenz, welche der Deva-Essenz selbst anhaftet. Sie verbrennen und zerstören die materielle Hülle und versuchen, die flüchtige Essenz einzufangen, die während der Zersetzung der Form entweicht[17].

 

JAN van RIJCKENBORGH spricht den Lichtschüler an: „Wenn Sie jemanden die dümmsten und bösesten Dinge tun sehen, dann können Sie mit Heuchelei, Hochmut oder Gleichgültigkeit reagieren; mit einem: ´gut, dass ich nicht bin wie dieser` oder mit ´damit will ich nichts zu tun haben` oder ´es ist mir gleichgültig`. Sie können aber auch den anderen objektiv wahrnehmen und ihn in innerlichem Erbarmen die ganze Liebe ihrer Seele zuwenden. Sie werden sich dann nicht mit dem falschen Seinszustand des Betreffenden verbinden – was Sie im anderen Fall wohl tun – und ihn außerdem jeden Augenblick mit der Strahlung ihrer Seele unterstützen“[18].

 

Nach dem Stadium der >Erleuchtung< (Kap. Nr. 2) soll gemäß JAN van RIJCKENBORGH durch Betreten des Pfades der Überwindung Teilhabe an der göttlichen Allmacht möglich werden können. Dies geschieht dadurch, wenn der Aspirant den fünften Äther, den Feueräther, beherrschen kann (wie dieser bereits im Kapitel Nr. 11-B >Dämonen< zum 14.11.2008 thematisiert ist). Dadurch beherrscht er gleichzeitig das Kernwesen des Atoms und er erreicht durch diese Beherrschung vollständige Allmacht; „denn Atombeherrschung ist Allmacht“. Allmacht zu erreichen bedeutet daher: „Durchgedrungen sein zum Kernwesen der Gottheit, Anteil daran erhalten“; denn der Allmächtige ist Gott selbst. Und das Kernwesen Gottes ist mit Feuer verbunden[19].

 

Etwas später wird dann von JAN van RIJCKENBORGH der Feueräther mit dem Heiligen Geist[20] gleichgesetzt. Und er betont, dass auf die mystische Phase der >Erleuchtung< (Kap. 2) das Verschmelzen mit der Flamme erfolgen muss, wodurch die Einswerdung mit Gott erfolgt. Diese entspricht des weiteren der göttlichen Allgegenwärtigkeit, welche in der fünften Ansicht des Atoms enthalten ist. „Öffnet sich der Kandidat für diese Kraft, dann wird er eins mit Gott selbst. Er wird dann eins mit dem Kernwesen der All-Offenbarung bis in das Atom. Und dadurch öffnet sich für ihn die Kraft Gottes, die Allmacht“[21].

Mit dem Referieren dieser Darlegungen meine ich allerdings nicht, dass ich einen solchen Stand erreicht habe. Jedoch Jahre später (am 20.09.2014) habe ich das Kapitel Nr. 69 >Allmacht Gottes< verfasst, wo das Thema ausdrücklich behandelt ist.

 

Durch die übermäßige Verwendung der Violetten Flamme und des ICH BIN, was ich während der verschiedensten – auch körperlichen Tätigkeiten – als Mantren gesprochen habe, ist vermutlich bei mir etwas eingetreten, was von JAN van RIJCKENBORGH zwar aus einem anderen Grund geschildert ist, aber doch bei mir Parallelen haben könnte. Er sagt aus, dass manipulative Methoden zur „Vergeistigung“ der sexuellen Kraft gefährlich sind, sie sind irdisch und unmöglich.

 

„Wenn sich der zügellose Wille des Plexus Sacralis[22] mit unheiligem Feuer entzündet hat, dann kann man das Unheilige nicht heiligen oder vergeistigen. Man kann es höchstens einige zeitlang fesseln, bis es zu einem gegebenen Moment als verwüstendes Feuer – auf welche Weise auch immer, nach außen schlägt. Es gibt kein Menschenkind dieser Natur, das diesen Explosionen entkommt“[23].

 

Nun ging es bei mir in keiner Weise um sexuelle Kraft, jedoch die Koppelung von körperlichen Tätigkeiten (ich hatte kurzfristig Fitnessübungen vollzogen und gleichzeitig aus akuter Not Affirmationen dabei angewandt) mit den Anrufungen könnte bei mir etwas Ähnliches verursacht haben; denn es liefen mindestens seit 15.01.2009 in meinem Kopf ununterbrochen Strömungen ab neben dem Faktor, dass ich auch aktuelle Herzschmerzen damit in Verbindung brachte, die ich sonst nämlich nicht habe.

 

Und es trat ein unglaublicher Faktor auf. Ich habe diese Anrufungen „gegen“ meine böse Nachbarin schon wochenlang vorgenommen gehabt, mal häufiger und intensiver, mal weniger. Und tatsächlich trat es dann am 01.02.2009 auf, dass diese Nachbarin nach 20:00 Uhr, wahrscheinlich weil sie die Auswirkungen meiner Anrufungen in ihrer Person (umgekehrt) nicht mehr ertragen konnte, einen extrem lauten Silvesterböller abgeschossen hat, der eine Explosion verursachte – natürlich vor meinem Fenster. Ohne meine Ohrstöpsel wäre ich wahrscheinlich tot umgefallen. Auf einer realen physikalischen Ebene trat also eine Explosion auf in einer Entsprechung, wie dies von JAN van RIJCKENBORGH ausgesagt wurde.

 

Jedoch schien es insgesamt so zu sein (Aussage Mitte Februar 2009), dass sich alle meine extremen Bemühungen bis hin zu dem Risiko, mein Leben aufs Spiel zu setzen, doch gelohnt haben; denn die gesamte Tyrannei, die Verfolgung und der Hausfriedensbruch hatten zu einem großen Teil aufgehört. Auch merkte ich – es ist alles unfassbar – wie die göttliche Instanz des ICH BIN wirklich in dieser bösen Nachbarin arbeitete. In gewisser Weise konnte ich telepathisch merken, wie diese Person in Wahrheit nicht begriff, was mit ihr geschah, dass sie aber innerlich irgendwie sich gezwungen fühlte, von der >Tyrannei< abzulassen. Es war ein unglaubliches Phänomen!

 

Es war nur ein Glück, dass ich damals bereits durch 25 Jahre lange >Meditation< (Kap. Nr. 40), durch Teilnahme an >Lichtdiensten< (Kap. Nr. 28) und sonstigen rituellen Diensten (Kap. Nr. 27 >Spirituelle Gemeinschaft<) doch anscheinend „gerade so“ (!) die Reife hatte, dass ich die Schwingungen ertragen konnte, sonst hätte ich dies alles nicht anwenden können. Deshalb muss jeder sich sehr stark prüfen, wer ähnliches „gegenüber“ einem bösen Menschen vollziehen will, wie weit sein Organismus dem gewachsen ist.

 

Dies war auch das Problem bei ELISABETH HAICH in ihrer Inkarnation im alten Ägypten gewesen (geschildert in ihrem Buch >Einweihung<[24]), wo sie eine noch junge Pharaonentochter war und von dem Priester die Einweihung trotz seiner Warnungen verlangt hatte. Sie aber wollte die Einweihung unbedingt und hat dann die Kräfte (wohl durch sexuellen Kontakt) missbraucht.

 

Jedenfalls ist sie nach dem Missbrauch der Kraft zutiefst in Unbewusstheit gefallen gewesen und musste primitive Reinkarnationen durchmachen, bis sie im 20. Jahrhundert dann erst einen erneuten Einweihungsstatus erreichen konnte. Nähere Darlegungen über Einweihung finden sich im Kapitel Nr. 2-C >Erleuchtung<.

 

Nicht den Plexus Sacralis, sondern den Solar-Plexus[25] betreffend, gibt es Aussagen, die bereits im Zusammenhang mit der Methode des Reiki im Kapitel Nr. 18-C >Schlafstörungen< wegen des Symptoms der Kraftlosigkeit angesprochen sind. Dort ist gesagt: Ist das Solarplexus-Chakra blockiert, kann sich dies auch als verzerrter Machtwille äußern, der vor Manipulation, Täuschung und Intrigen nicht zurückschreckt. Dabei soll selbst die aggressionslose Variante in Wirklichkeit nicht frei von Ärger oder Wut sein; denn hierbei werden diese Gefühle lediglich abgeschnitten und nach innen gerichtet.

 

„Die Folge können nicht nur gesundheitliche Probleme sein, sondern auch zwischenmenschliche Spannungen, die sich in plötzlichen Wutausbrüchen äußern können. Weiterhin ist es wahrscheinlich, dass ein Mensch mit diesem blockierten Chakra die ´hauseigenen` Aggressionen in die Umwelt projiziert, und daraus Gefühle von Angst und Paranoia ableitet. Der verzerrte Machtwille ist voll und ganz auf seine eigenen egoistischen Ziele fixiert. Was er nicht bekommt, wird ´Auge um Auge und Zahn um Zahn` eingefordert. Ob als tyrannischer Hausherr oder als schwarzmagischer Energiebeschwörer – immer steht für einen solchen Menschen das eigene Interesse vor dem anderen“[26].

Wenn man in Ego-, Macht- und Überlebensthemen hängen bleibt, werden die höheren Chakren nicht aktiviert[27], ist des weiteren ein Hinweis bei ANSELMI.

 

Fortsetzung folgt im Teil G zum Kapitel Nr. 36 >Gewaltlosigkeit<.

 



[1] BRÜCKE (Hrsg.)/Meister Saint Germain – Die umwandelnde Kraft der violetten Strahlung.

[2] Manichäertum = Manichäismus: FN bei 7-C >Tyrannei<.

[3] JAN van RIJCKENBORGH & C.de PETRI/Chinesische Gnosis/S.438f.

[4] Hierarchie: FN bei 27-E >Spirituelle Gemeinschaft<

[5] TIBETER/Jüngerschaft/S.1011ff.

[6] Slawische Kulturepoche: FN bei 7-C >Tyrannei<.

[7] STEINER/GA130/S.152f.

[8] Menschensohn: Parzival bzw. der Maitreya-Buddha wird (bei ABD-RU-SCHIN) als „Menschensohn“ im Unterschied zu Christus als „Gottessohn“ bezeichnet.

[9] Refugium: Zufluchtsort, -stätte (D/F/S.621).

[10] MORF/countdown 2012/S.215

[11] CATHAROSE de PETRI/Sieben Stimmen sprechen/S.30ff.

[12] JAN van RIJCKENBORGH und C.de PETRI/Die Chinesische Gnosis/S.433+S.435

[13] Gaben des Heiligen Geistes: siehe FN zu „Siddhis“ und im Text im Kapitel 53-B >Hoffnung<.

[14] HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.595

[15] Kausalkörper: FN bei 11-B >Dämonen<.

[16] TIBETER/Kosmisches Feuer/S.576

[17] TIBETER/Kosmisches Feuer/S.576f.

[18] JAN van RIJCKENBORGH/Ägyptische Urgnosis/S.139f.

[19] JAN van RIJCKENBORGH & C.de PETRI/Chinesische Gnosis/S.474

[20] Heiliger Geist: siehe FN in verschiedenen Kapiteln gemäß dem Stichwortverzeichnis.

[21] JAN van RIJCKENBORGH & C.de PETRI/Chinesische Gnosis/S.475

[22] Plexus Sacralis = Sakralzentrum = das zweite Chakra von unten: FN bei 24-C >Ashram< (zu den Chakren allgemein: siehe das Kapitel 39-B >Auftreten von Blitzen<).

[23] JAN van RIJCKENBORGH/Dei Gloria Intacta/S.119

[24] HAICH/Einweihung

[25] Solar-Plexus-Chakra = Sonnengeflecht-Zentrum = das 3. Chakra von unten: FN im Kap. Nr. 18 >Schlafstörungen< (zu den Chakren allgemein: siehe das Kapitel Nr. 39-B >Auftreten von Blitzen<).

[27] ANSELMI/S.125