Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (194)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Gewaltlosigkeit (36.H) Mieterin N.

 

 

Im Mai 2009 wurden mir noch einmal folgende Zusammenhänge bewusst, die im Kapitel Nr. 47 >Prophetin Gabriele< in Verbindung mit „Vergebung“ dargelegt sind:

Nach EASTDAY ist es die Unversöhnlichkeit, die das geistige Leben zum Stillstand bringt. Damit eng verbunden sind Groll und Bitterkeit, was ich alles sehr stark kenne. Dabei sollte man Vergebung als einen Lebensstil üben; denn Vergebung ist nicht ein einmaliger Vorgang.

 

Und nach EASTDAY ist es die einzige Möglichkeit, um wirklich über den Konflikten zu stehen, die beständig in den Beziehungen auftreten. Die Vergebung sagt: „Ich lasse mich nicht durch diese Sache hinunterziehen! Dein Problem soll nicht mein Problem werden“. Eine verkehrte Reaktion soll nämlich genauso schlimm sein wie eine verkehrte Tat. „Wenn ein Mensch Ihnen weh tut und Sie in einer verkehrten Weise darauf reagieren, sind Sie genauso im Unrecht wie derjenige, der Ihnen weh getan hat“[1]. Ich fürchte, dass dies so ist, aber ich diese Aussage immer noch sehr unerfreulich finde.

 

Als ich Vorstehendes (im Mai 2009) in den PC tippte, wurde mir erneut (ich wusste es in Wirklichkeit immer schon) mit Erschrecken bewusst, dass genau dies der bösen Nachbarin Frau Brandel mir gegenüber gelungen war. Diese Person hat für sich allein mehrere schwere seelische Probleme und sie hat diese einfach vollständig auf mich abreagiert in einer Weise, die mich bis an den Rand meiner Existenz gebracht hat (und insofern ihr Problem vollständig zu dem meinen gemacht).

 

Dass dies so extrem schlimm für mich war und wurde, liegt insofern an mir, als ich einfach bestimmte Dinge absolut nicht ertrage – andere dagegen schon eher. Und an diesem Anteil meiner Persönlichkeit haben mich die widergöttlichen Kräfte vollständig erwischt; denn eventuell hätte man auch anders reagieren können. Ich selbst hätte mich jedoch niemals anders zu all dem verhalten können.

 

Die Befreiung aus den Fesseln der niederen Seelenkraft kann das innere Bewusstsein nur durch schweren Kampf und ohne die Anstrengung der Außenwelt führen. Die inneren Feinde sind schon stark genug, um alle höheren Seelenkräfte in Anspruch zu nehmen. Deshalb sollen Anregungen durch eine Wechselbeziehung mit Kräften aus der Außenwelt nicht stattfinden[2]. Jedoch genau diese Bezugnahme zur Außenwelt wird mir durch die bösen Menschen mit ihrer >Tyrannei< aufgezwungen, wodurch meine innere Entwicklung ständig behindert wird.

 

Die Gefahr für einen Lichtdiener, der zu einem Leuchtturm der neuen Energie geworden ist, besteht darin: Wenn das Licht des Betreffenden angeht, können alle, die sich auf dem Planeten für Dunkelheit entschieden haben, dieses Licht sehen. Und die hohe geistige Wesenheit KRYON[3] sagt; „Auf einer gewissen Ebene macht ihr euch dadurch zur Zielscheibe. Ihr zeigt euch ja schließlich, oder? Ihr zeigt euch euren Nachbarn, oder? Ihr zeigt, wofür ihr einsteht. Wenn das Licht angeht, seid ihr plötzlich nicht mehr unsichtbar, richtig? Seid ihr darauf vorbereitet?[4]

 

Als ich Vorstehendes im Juni 2009 las, wurde mir wieder bewusst, dass die Aussagen auf mich auf eine doppelte Weise zutrafen. Neben dem seelisch-geistigen Licht war es bei mir auch das reale physikalische Licht, auf das die böse Nachbarin Frau Brandel total eifersüchtig war, so wie sie auf meine hübsche Balkonpflanzung eifersüchtig war. Diese Balkonpflanzung hatte ich übrigens schon im März 2008 fast völlig abmontiert.

 

Alle drei Balkonkästen mit meinen Koniferen (zwischen die ich im Frühling dann hübsche Blumen pflanzte, so dass der Balkon sowohl im Winter als auch im Sommer schön anzusehen war) entfernte ich. Als ich im Advent eine weiße Lichterkette um die Koniferen geschwungen hatte, sah dies ganz besonders hübsch aus und die böse Brandel wurde fast wahnsinnig vor Eifersucht. Ihr Balkon war nämlich im Hintergrund und nicht zu sehen.

 

Den Wahnsinn merkte ich an der völlig gesteigerten Tyrannei durch Zuschlagen von Schranktüren. (Und später stellte sie eine winzige künstliche Blume in die äußerste Ecke ihres Fensters, weil dies die einzige Stelle war, wo man von außerhalb einen Blick auf ihre Fenster erlangen konnte. Das Geltungsbedürfnis vieler Menschen ist so unglaublich hervorstechend, dass man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll, so unendlich traurig ist das Seelenleben mancher Menschen.)

 

Tatsächlich habe ich die Balkonkästen nur zugunsten dieser bösen Frau Brandel entfernt, um sie von ihrem Neid zu erlösen. Ich finde diese meine Selbstlosigkeit eklatant[5] und kenne keinen einzigen Menschen, der so handeln würde. Real milderte sich dann ihr Neid auch ab. Dies bedeutet in Wahrheit, dass ich einen Teil „meines Lichtes“ (gemäß KRYON) versteckt habe. Seitdem habe ich auch in meiner neuen Wohnung mit einer hübschen Balkonbepflanzung gar nicht erst begonnen und von jeglichem äußerem Licht abgesehen.

 

Das von innen nach außen dringende Licht habe ich durch doppelte Jalousien und innere Vorhänge dreifach verdunkelt und lebe so – selbst am Tage – in einem halben Bunker. Glücklicherweise belastet mich dieser ganze Verzicht nicht so sehr, da ich es eben innerhalb meiner Wohnung trotzdem hübsch gestaltet habe. Selbst am Tage verwende ich (zwangsläufig) Licht, was allerdings meinem Lebensgefühl als „Nachtmensch“ sowieso besser entspricht.

 

Bis circa Juni/Juli 2008 war so mein Balkon völlig leer. Erst dann installierte ich erneut einen kleinen Balkonkasten auf die eine Balkonseite, und pflanzte in diesen Kasten drei künstliche Pflanzen (kleine Hortensiennachbildungen, die ich seit 20 Jahren in meiner Wohnung als Zierde zu stehen hatte). Dies war notwendig, damit ich mich auf dem Balkon im Sitzen sonnen konnte und mich von dem gegenüberliegenden Haus niemand dabei beobachten konnte.

 

Nun zurück zu dem realen physikalischen Licht, auf das die Brandel auch jeden Tag aufs Neue neidisch war. Durch einen Zufall hatte ich im Jahre 2008 einmal feststellt, als ich in der Dunkelheit von meinem Balkon herunterblickte, dass sich meine Zimmerübergardine vollkommen in einem Fenster des gegenüberliegenden Hauses widerspiegelte, u.z. in einer potenziert hübschen Weise.

 

Man muss wissen, dass der Gardinenstoff einmal den geringsten Preis gekostet hat, den man sich für Stoff vorstellen kann: 1,00 m Länge x 1,40 m Breite nur 2,-- Euro (bzw. sogar evt. nur DM)! Dabei war er einfach gemustert und doch hübsch. Er hatte eine sonnengelbe Grundfarbe und auf ihm waren etwas größere stilisierte gelbe und orangefarbene Blüten und grüne Blätter. Da ich die Gardine nicht in Falten gerafft, sondern den Stoff glatt gespannt am Fenster aufgehängt hatte, spiegelten sich die Blüten in der gegenüberliegenden Fensterscheibe im Dunkeln, als ob es leuchtende Sterne wären. Dies geschah natürlich nur dadurch, dass ich in meinem Zimmer Licht anhatte, was nun bei mir den ganzen Abend und die ganze Nacht der Fall ist, selbst wenn ich nicht zu Hause war (zur Tarnung gegen Einbrecher).

 

Der Effekt, als ob auf meiner Gardine Sterne leuchteten, war von mir keineswegs beabsichtigt, sondern totaler Zufall, und ich hatte darüber zehn Jahre lang gar kein Bewusstsein (so lange hatte ich die Gardine auch schon in zwei anderen Wohnungen gehabt).

Wenn die böse Frau Brandel durch ihr Fenster sah, was sie Tag und Nacht häufig tat, wie ich dies zufällig mitbekam (um ihre Neugier zu befriedigen, hatte sie nämlich keinerlei Gardinen an den Fenstern), war sie gezwungen, meine Gardine in dem gegenüberliegenden Fenster „leuchten“ zu sehen, was ihr täglich die Galle hochtrieb, was niemals mein Anliegen wäre. Ich konnte diesen Zustand in der damaligen Wohnung jedoch nicht mehr verändern und bin dann ja sowieso ausgezogen.

 

 

Tyrannische Nachbarin Frau N. in Berlin-Lichterfelde

 

Im August 2009 bin ich wegen der >Tyrannei< der bösen Nachbarin Frau Brandel (und ihres Sohnes) weggezogen von Berlin-Lichtenrade nach Berlin-Lichterfelde, wie dies auch noch weitreichender im Kapitel 54-C >Wahnsinn oder unendliche Liebe< aufgegriffen worden ist.

Hier – in meiner neuen Wohnung in Berlin-Lichterfelde – hatte ich selbst zwangsläufig schon vor dem Umzugstag zu Beginn des August 2009 und an den folgenden Tagen und Wochen Lärm verursachen müssen durch das Einrichten der Wohnung. Ich hatte mich dafür mit einem Zettel am schwarzen Brett bei allen Mietern vorsorglich entschuldigt, was auch von Vielen positiv mit kleinen Anmerkungen auf dem Zettel kommentiert wurde. Es wohnten fast 70 Mietparteien in diesem Haus.

 

Jedoch musste ich mit dem größten Entsetzen schon nach zwei oder drei Tagen feststellen, dass die Mieterin Frau N. über mir begann, mich in den folgenden Nächten zu verschiedenen Uhrzeiten (entweder z.B. um 01:30, oder um 02:40 Uhr, oder um 03:15, oder um 04:25 Uhr) mit einem doppelten Hammerschlag zu tyrannisieren – genauso, wie ich dies in früheren Wohnungen als >Tyrannei< erlebt hatte. Dass einer solchen >Tyrannei< in Berlin sehr viele Menschen ausgesetzt sind, ist im Kapitel Nr. 54-C >Wahnsinn< erwähnt.

 

Allein an dem doppelten Hammerschlag der Mieterin N. in Berlin-Lichterfelde konnte man erkennen, dass der Mieterin nicht einfach etwas heruntergefallen war, sondern dass die Schläge von ihr mutwillig in tyrannischer Absicht vorgenommen wurden. Hier war ich fast endgültig dem >Wahnsinn< nahe.

 

Gegenstand von Hass durch einen anderen Menschen zu werden, ist eine Heimsuchung. Dabei muss man sich bewusst sein, dass ein Hassender äußerst raffiniert auf sein Ziel zugeht[6].

Diesem extremen persönlichen Hass, obwohl ich die Person überhaupt nicht kannte, war ich ausgesetzt von Beginn eines Mietverhältnisses an in Lichterfelde seit Aug.2009 unter der Mieterin Frau N., nachdem ich vor der bösen Nachbarin Brandel nach fünf Jahren geflohen war. Über die Mieterin Frau N. befinden sich wegen der zeitlichen Abfolge auch Darlegungen im Kapitel 54-C >Wahnsinn oder unendliche Liebe<.

 

Dass ich solchen Heimsuchungen ausgesetzt war (und bin), kann als Hintergrund den Faktor haben, dass ich zu extremer >Eifersucht< (allerdings nur meinem jeweiligen männlichen Lebenspartner gegenüber) in meinem Leben neigte, wie dies hier noch etwas später in diesem Kapitel Nr. 36-K nach HURTAK aus dem Buch >Die Lichtsprache<[7] interpretiert worden ist. Über den Hass als Heimsuchung erfolgen im Teil 36-K des Kapitels >Gewaltlosigkeit< noch weitere Darlegungen.

 

Insgeheim glaube ich, dass auch die ältere Mieterin Frau B., die vor mir in der Wohnung in Lichterfelde gewohnt hatte, von der Frau N. in der Wohnung darüber bereits tyrannisiert worden war, und dass die alte Dame Frau B. darüber verrückt geworden ist (siehe Kap. 54-D >Wahnsinn/Liebe); denn sie öffnete ab irgendeinem Zeitpunkt nicht mehr die Tür, so dass diese gewaltsam von Rettungskräften eingeschlagen worden war. Nur notdürftig repariert, befand sich diese Wohnungstür auch noch bei meiner Besichtigung, was mich alles von einem Mieten dieser Wohnung schon hätte abhalten müssen.

 

Es stellte sich überhaupt heraus, dass das Haus extrem hellhörig war. Auch war durch die Organisationsfehler der Wohnungsgesellschaft für mich verhindert worden, dass ich rechtzeitig die ganze Wohnung mit einem Teppichboden auslegen konnte, was in diesem Haus (und wahrscheinlich auch in vielen anderen) unbedingt notwendig wäre, selbst wenn im Jahre 2009 Parkett- oder Laminat- oder sogar Steinfußböden modern waren.

 

Am 23. August 2009 entschloss ich mich, einen individuellen Brief an diese Mieterin Frau N. über mir zu verfassen, wobei ich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht wusste, ob es nicht vielleicht ein Mann war. Ich schrieb:

 

„Sehr geehrte Frau oder Herr N.,

Sie wohnen in der Wohnung über mir, die ich Anfang August 2009 in die erste Etage eingezogen bin. Zwar hatte ich mich bei allen Mietern (also auch bei Ihnen) wegen des Lärms am Umzugstag entschuldigt, jedoch wird mir erst jetzt bewusst, dass ich seitdem (und leider auch noch einige Zeit weiterhin) Lärm verursache. Dies kommt durch das Auspacken der Umzugskisten und verschiedener handwerklicher Arbeiten zustande.

Ich bitte insbesondere Sie deswegen erneut um Entschuldigung, da Sie (so wie die Mieterin im Erdgeschoss) wohl am meisten diesen Lärm mitbekommen. Keinerlei Lärm geht von mir mutwillig aus, sondern ist leider durch die Tücke des Objektes bedingt. Ich bitte Sie deswegen um Verständnis. Wenn alles erledigt ist, bin ich im Prinzip eine sehr leise Mitbewohnerin. Mit freundlichen Grüßen – Kim Carrey / 23.08.2009“.

 

Tatsächlich hörten danach die nächtlichen tyrannischen Schläge dieser Mieterin Frau N. zunächst (!) auf, so dass wiederum allein daran zu erkennen war, dass sie diese verursacht hatte, woran ich sowieso keinen Zweifel hatte. Irgendwann trat dies jedoch noch zweimal auf und hier vollzog ich dann zeitversetzt einen entsprechenden tyrannischen Schlag, wobei meine moralischen Bedenken sich darauf richteten, dass die Mieterin unter mir (Frau T.) davon geweckt werden könnte. Nach meiner Gegenwehr trat die Tyrannei der Mieterin Frau N. erst einmal nicht mehr auf.

 

Jedoch merkte ich an verschiedenen anderen Verhaltensweisen, dass diese Person eine Psychopathin[8] war, die irgendwie durch das Auftauchen meiner Persönlichkeit geltungsmäßig affiziert[9] war. Auf meinen Brief hin hatte sie übrigens überhaupt nicht geantwortet gehabt, womit ich auch schon nicht gerechnet hatte.

 

Es war teilweise ähnlich wie bei der bösen Nachbarin Frau Brandel in meiner vorigen Wohnung: Plötzlich stellte die Mieterin N. Lampen ins Fenster, brachte ein Bild auf dem Außenbalkon an, installierte in dem Vorgarten des Hauses eine circa 3 Meter lange Schnur mit völlig lächerlichen Papierschlangen, die beim ersten Regen zu schmutzigen Gebilden degenerierten. Und sie brachte sich immer wieder durch mutwillige tyrannische Schläge zur Geltung, obwohl von mir keinerlei Lärm mehr ausging.

 

Da ich positiven Kontakt zu der Mieterin Frau T. (in der Wohnung unter mir) hatte, weiß ich, dass diese überhaupt keinerlei Anstoß an irgendwelchen minimalen Geräuschen von mir genommen hat. Sie beklagte sogar, dass es meist so ruhig von mir sei, dass sie glaube, ich wohne gar nicht in der Wohnung, obwohl ich mich meist 24 Stunden lang in der Wohnung aufhalte.

 

Es ging dieser Mieterin N. über mir also gar nicht darum, dass sie durch Lärm von mir gestört worden war, sondern um den üblichen Machtmissbrauch, zu dem ein gewisser Prozentsatz von Menschen aus psychopathischen Gründen neigt, wenn er die Möglichkeit dazu hat.

Leider hat dies auch fortgesetzt in Variationen angehalten (Notiz im Juni 2016), wobei ich einzelne Gegenmaßnahmen ergriffen habe, aber es war kein guter Zustand. Es belastete mich in Wahrheit sehr, da ich an diese Frau N. auch nicht einfach herankommen konnte, um mit ihr reden zu können, wobei ich vermutete, dass sie sowieso alles leugnen würde, wie dies bei solchen Personen überwiegend der Fall war.

 

Noch am 07.11.2009 hatte ich geschrieben: „Wenn die >Tyrannei< durch diese Person jedoch nicht durch irgendeinen Umstand aufhört, werde ich Hilfe suchen müssen, weil mich diese Bösartigkeit krank macht“.

 

Tatsächlich (jedoch) vollzog diese Frau N. am 09.11.2009 um 20:40 Uhr einen so lauten und böswilligen Knall in der Küche, dass ich mich in wenigen Minuten ankleidete und zu ihrer Wohnung nach oben ging. Ich klingelte und klopfte dann sehr laut an die Tür, denn ich war unglaublich aufgebracht. Ich hatte mir im Fernsehen gezielt Reportagen über den Fall der Berliner Mauer[10] von 1989 angesehen (da ich dies in früheren Jahren schändlicherweise versäumt hatte) und war von allem gemütsmäßig sehr ergriffen. Der laute Knall traf mich zutiefst in meiner Seele, so dass ich aus dieser Empörung heraus die Kraft hatte, mich mit der Mieterin zu konfrontieren.

 

Und wie ich es grundsätzlich vermutet hatte, stritt Frau N. alles ab und scheute sich nicht einmal, sogar zu sagen, sie würde auch manchmal diese Hammerschläge hören, die kämen jedoch von weiter weg, man könne aber nicht feststellen, von woher. Dies war ein totaler Schwachsinn, da die sonstigen Hammerschläge in der Nacht und vormittags genau über meinem Kopf stattfanden. Ich wusste dies mit absoluter Evidenz[11]. Außerdem wusste ich durch besondere Gegenmaßnahmen, die ich aber nicht schildern kann, nachweisbar, dass die >Tyrannei< von dieser Person ausging und von niemandem sonst.

 

Als ich diese Person Frau N. dann real sah, war mir auch klar, warum sie vermutlich durch mein Auftauchen außerdem geltungsmäßig affiziert war. Real war ich in dem gesamten Gebäudekomplex definitiv die jüngste und damals noch attraktivste[12] Mieterin. Dies hatte ich vorher in keiner Weise beabsichtigt, sondern habe nur deshalb die Nähe von Senioren gesucht, um umgekehrt dem Lärm von Kindern auszuweichen. Dass diese Nähe zu Senior/Innen nun zu ganz anderen Problemaspekten führen könnte, darauf wäre ich im Traum nicht gekommen.

 

Diese Person Frau N. war nun circa acht bis zehn Jahre älter als ich, sah durch ihre eigene Bösartigkeit verhärmt und frustriert aus (wobei sie früher eventuell auch einmal attraktiv war), und war vermutlich durch mein Auftauchen in dem Haus eindeutig neidisch bzw. eifersüchtig auf mich; denn ich war immer und zu allen Menschen sehr freundlich.

 

Meine Freundlichkeit hatte sich sogar seit Mitte August 2009 noch gesteigert gehabt, da ich in einem so verzweifelten Zustand war, dass mir nur die Aktualisierung von Liebesqualitäten selbst aus meiner desolaten Situation heraushalf. Dies ist geschildert im Kapitel Nr. 54 >Wahnsinn oder unendliche Liebe<.

 

Dabei hatte mich die Person N. garantiert schon spätestens seit meinem Einzug (Anfang August 2009) in diese Wohnung in Berlin-Lichterfelde irgendwie (durch Beobachtungen von ihrem Fenster oder Balkon, während ich auf der Straße mehrfach hin- und herlief und Dinge schleppte) identifiziert gehabt, womit ich meine, dass sie bereits spätestens seit da wusste, wie ich aussah, während ich sie überhaupt nicht kannte.

 

Fast alle Menschen, denen ich begegnete, reagierten auch positiv auf mich und ich gewann verschiedene neue >Freundschaften< (Kap. Nr. 38). Dann allerdings las ich bei GLENDA GREEN folgende Aussagen von >Jesus, dem Christus Gottes<: Wenn durch das eigene Sein Liebe zu den Menschen fließt, gibt es jedoch auch die Möglichkeit einer defensiven[13] Reaktion. „Es kann zunächst zu Widerstand oder gar Zurückweisung kommen“, was ich glaube, dass dies bei der Person N. einfach durch mein Auftauchen stattgefunden hat.

 

„Wenn die Liebe ins Bild kommt und wahre Harmonie und Synchronizität zwischen den Teilchen entsteht, beginnt ein neuer und vitaler Lebensstrom. Dies kann für die spröden, unzulänglichen Strukturen und ihre Illusion der Festigkeit niederschmetternd sein. Es wirkt buchstäblich existenzbedrohend auf jede Struktur, die den Strom des Lebens behindert. Bereits vorhandene Bruchstellen fallen auseinander“[14]. Dies ist eine perfekte Beschreibung der Person N., so dass ich mich nun schon wieder einmal nicht zu wundern brauchte.

 

Fortsetzung folgt im Teil „i“ zum Kapitel Nr. 36 >Gewaltlosigkeit<.

 



[1] D.EASTDAY in der Zeitschrift >Geistiges Leben<; Ausgabe 1/2009; S.39ff.

[2] INTERMEDIARIUS/Bd.IV/S.117

[3] Kryon: FN im Kap. 54-A >Wahnsinn oder unendliche Liebe<.

[4] KRYON/Bd.IX/S.186

[5] eklatant: FN im Kap. Nr. 39 >Auftreten von Blitzen<.

[6] JAN van RIJCKENBORGH und C.de PETRI/Die Chinesische Gnosis/S.138

[7] HURTAK&HURTAK/Die Lichtsprache/S.45

[8] Psychopathisch: FN bei 28-C >Lichtdienste<.

[9] affizieren: FN im >Vorspann< (Teil B).

[10] Fall der Berliner Mauer: FN zu „Berlin als Lichtbrennpunkt“ im Kap. Nr. 8-B >Überlastung<.

[11] Evidenz: FN im Kap. 6-A >Stigmata<.

[12] Diese spezielle Attraktivität hatte ich mir bis zu der Zeit durch Ernährung und Fitness angeeignet, was ich leider später nicht mehr so aufrechterhalten konnte (Anm.d.Verf.), woran die entsetzlichen Todesprozesse beteiligt waren, die im Kapitel Nr. 54 >Wahnsinn/Liebe< geschildert sind.

[13] defensiv: verteidigend, abwehrend (D/F/S.158).

[14] GREEN/Unendliche Liebe/S.111