Sternenschnee


Kim Carrey:

Sternenschnee (196)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Gewaltlosigkeit (36.J) Mediation

…sie dachte fieberhaft nach

 

 

Am 04. Februar 2010 sandte ich dann dem Rechtsanwalt noch ergänzende Darlegungen zu, damit er die Sachlage besser einschätzen konnte. Sie lauteten wie folgt:

 

Absender: Kim Carrey – wohnhaft in Berlin-Lichterfelde

 

Schriftliche Schilderung der Sachlage bezüglich der Lärmattacken durch die Mieterin Frau N., die unmittelbar in der Wohnung über mir wohnt:

 

a) Erst vor 5 ½ Monaten bin ich Anfang August 2009 in meine jetzige Mietwohnung in Berlin-Lichterfelde gezogen und habe über ca. 4 Wochen verteilt zwangsläufig handwerkliche Tätigkeiten vollzogen, die Lärm verursachten. Die offiziellen Ruhezeiten habe ich immer beachtet.

 

b) Am 18.08.2009 (an einem Sonntagmorgen) wurde ich um 06:35 Uhr durch ein Störgeräusch geweckt, worüber meine erste Protokollierung vorhanden ist.

 

c) Am 19.08.2009 wurde ich um 0:56 durch ein Störgeräusch geweckt.

(Die Mieterin unter mir war verreist und von ihr habe ich auch sonst niemals auch nur eine Störung wahrgenommen) (2. Protokoll).

 

d) In der Nacht zum 21.08.2009 wurde ich dann um 01:39 Uhr durch einen doppelten Hammerschlag aus dem Schlaf gerissen (3. Protokoll).

 

e) Am Sonntag, den 23.08.2009 wurde um 19:07 ein doppelter Hammerschlag vollzogen (4. Protokoll) – (weitere Protokolle befinden sich in der 1. + 2. Liste, die hier nicht aufgeführt sind).

 

f) In den ersten zwei bis drei Wochen des Aug.2009 fanden meines Erachtens bereits mehrmals größere Störgeräusche statt, die ich jedoch noch nicht protokolliert habe, weil ich die Problematik der Angelegenheit noch gar nicht voll begriffen hatte. Erst nach dem 23.08.2009 wurde mir bewusst, dass dies alles so kein Versehen oder Zufall sein konnte. Und es wurde mir bewusst, dass die Störgeräusche von der Person über mir ausgingen und von keinem anderen Menschen. Zu der Zeit wusste ich noch gar nicht, um wen es sich da überhaupt handelte. Dies erfuhr ich erst viel später.

 

g) In den ersten zwei bis drei Wochen des Aug.2009 hatte ich auch einmal bei der Person N. geklingelt, um mich vorsorglich wegen meines handwerklichen Lärmes zu entschuldigen, es wurde jedoch nicht geöffnet. Da verfasste ich handschriftlich den mit 23.08.2009 datierten kurzen Brief, der bereits in der Kanzlei als PC-Ausdruck vorliegt[1]. Man kann daran ersehen, dass ich dort noch keinerlei Anschuldigung aussprach, sondern lediglich mich selbst beschuldigte. Dies war von mir bewusst so gewählt, obwohl ich schon ahnte, dass die Person N. mich als Rache tyrannisierte. Ich wollte da alles noch zum Guten wenden.

 

f) Tatsächlich war auch nach diesem Brief acht Tage Ruhe, bis dann doch wieder in der Nacht zum 01.09.2009 um 04:18 Uhr ein extrem lauter Hammerschlag vollzogen wurde.

 

g) Von da an fanden fast täglich besondere Störgeräusche statt.

Dabei ist die Person N. prinzipiell völlig leise, insbesondere zwischen 14:00 Uhr und 19:00 Uhr. Ich musste mittlerweile vermuten, dass sie da zeitweise den Schlaf nachholt (und sie durchaus zu Hause ist, was an dem Licht erkennbar war), wo sie in der Nacht anscheinend mehr Befriedigung in dem Attackieren meiner Peron findet und offensichtlich wach ist. Da ich die meisten handwerklichen und hausarbeitlichen Arbeiten zwischen 15:00 und 18:00 Uhr vollziehe, wird sie dadurch vermutlich fast täglich in ihrem eigenartigen Schlafrhythmus geweckt und gibt mir die Schuld daran – obwohl ich nur das ganz normale Leben vollziehe.

 

h) Die täglichen Störgeräusche der Person N. finden statt:

* entscheidend immer einmal in der Nacht zu völlig variierenden Uhrzeiten,

* fast jeden Sonntag tagsüber,

* auch wochentags im Laufe des Vormittags, wo ich z.T. noch schlafen muss, wenn ich in der Nacht 2-3 Stunden durch die Tyrannei wach liegen musste.

 

i) Die Störgeräusche fanden eben auch statt, nachdem ich mindestens Mitte Sept.2009 keinerlei besonderen handwerklichen Lärm mehr verursacht habe und ich prinzipiell leise und rücksichtsvoll mich verhalte. Von der Mieterin in der Wohnung unter mir (Frau T.) gibt es die mehrfache Bestätigung darüber und die Aussage: Sie denkt oft, in der Wohnung über ihr würde überhaupt niemand wohnen. Genau dies kann ich umgekehrt von der Person N. überhaupt nicht sagen!

 

j) Am 09. November 2009 vollzog diese Frau N. um 20:40 Uhr einen total rücksichtslosen bewussten tyrannischen Knall (evt. durch eine Küchenschranktür). Ich sah in dem Moment Fernsehen mit Kopfhörern. Ich habe mich durch den Knall zu Tode erschrocken und erkannte daran, wie laut auch die anderen Störgeräusche in Wahrheit wären, die ich alle prinzipiell nur abgedämpft (und dann immer noch laut!) durch Ohrstöpsel höre, welche ich immer in der Wohnung trage. Würde ich dies nicht tun, wäre ich vermutlich schon an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall durch die Lärm-Tyrannei gestorben.

 

k) Im Bruchteil von Sekunden entschloss ich mich am 09.11.2009 unmittelbar zu der Mieterin N. hochzugehen. Ich klingelte bei ihr und musste dann aber an die Tür klopfen, weil sie nicht öffnen wollte, was sie dann aber doch tat. Sie hielt die Tür jedoch (verständlicherweise) durch eine Kette gesichert und schaute nur einen Spalt breit hindurch, was allerdings ausreichte, dass ich die Bösartigkeit in ihren Augen trotzdem erkennen konnte.

 

l) Da ich mich durch den Knall zu Tode erschrocken gehabt hatte, war ich sehr aufgebracht und habe die Frau N. unmittelbar (erstmalig) beschuldigt, dass sie mutwillig den Knall verursacht hätte. Und ich fragte sie gleich im Anschluss an die Beschuldigung: „Stört Sie etwas an mir, dass Sie mich schon seit August auch nachts tyrannisieren? Habe ich Ihnen irgend etwas getan?“

 

m) Sie sagte nichts, schüttelte aber eindeutig verneinend den Kopf. Ich musste und durfte daraus schlussfolgern, dass sie nichts an mir oder durch mich stören würde und dass ich ihr nichts getan hätte. (Im übrigen verfolgt die Frau N. die juristische Strategie: „Man kann immer dann schweigen, wenn man sich selbst einer Straftat bezichtigen müsste“.)

 

n) Ich beschuldigte die Person N. dann noch, dass sie in der Nacht die Hammerschläge vollziehen würde, was sie sofort mehrmals leugnete. Ich sah gleichzeitig, wie in ihrem Kopf ihre Gedanken arbeiteten und plötzlich ging sie dazu über zu sagen: Sie höre auch manchmal diese Hammerschläge. Sie hätte auch schon geforscht, woher dies käme, hätte es aber nicht feststellen können. Es käme manchmal von der Seite hinter ihr im Haus, meinte sie.

Dies ist ein völliger Blödsinn (juristisch vermutlich: Schutzbehauptung), da ich eindeutig 100 %-ig weiß, dass dies ausschließlich von der Person N. ausgeht und unmittelbar aus der Wohnung über meinem Kopf herrührt – weder von links noch rechts, vorderseitig oder rückwärtig. Die Hammerschläge werden von keinem anderen Menschen als von der Person N. vollzogen.

 

o) Obwohl Frau N. schon verneint hatte, dass sie irgend etwas durch mich stören würde, habe ich sie in dem Gespräch dann ausdrücklich gebeten, mir Bescheid zu geben, falls sie doch etwas durch mich stören würde – per Zettel oder durch Gespräch.

 

p) Und ich habe die Mieterin N. gebeten, sich selbst zu prüfen, ob sie nicht vielleicht doch manchmal versehentlich (!) irgendwo gegenstoßen würde, denn ihre ganze Haltung war sonst eine Verleugnung ihrer Täterschaft.

 

q) Das Gespräch dauerte ungefähr 10 bis 15 Minuten. Zum Schluss habe ich (trotz der 100 %-ig evidenten Täterschaft der Person N.) von mir aus völlig eingelenkt und gesagt: Falls ich ihr durch meine Anschuldigungen irgendwie Unrecht tun würde, möchte ich mich ausdrücklich dafür entschuldigen, und ich sagte weitere positive Dinge, die in Richtung Harmonie gingen. Ich habe alles verbal versucht, in eine positive allgemein menschliche Bezugnahme zu ihr zu wandeln.

Mir war jedoch selbst in diesen Minuten vollkommen bewusst, dass jegliche Positivität diese Frau N. überhaupt nicht interessiert, sondern sie sich ihre eigene Befriedigung durch den Machtmissbrauch selbst vermittelt und ihr dies viel mehr Wert ist als eine mitmenschliche gute Nachbarschaft. Dies hat sich nach dem Gespräch auch weiterhin völlig bewahrheitet.

Ich hatte ihr allerdings gleichzeitig auch gedroht, dass ich, sollte sich definitiv herausstellen, dass die Hammerschläge von ihr verursacht würden, ich alle Schritte unternehmen würde, sie zu überführen. Diese Drohung werde ich leider nicht wahrmachen können, da der Aufwand für mich nicht praktikabel ist.

 

r) Während des gesamten Gespräches merkte ich, wie die Frau N. fieberhaft nachdachte, um sich auf keinen Fall durch irgend etwas zu verraten, dass sie definitiv die Lärmattacken gegen mich mutwillig verursacht. Dies ist auch der von mir vermutete Grund, dass sie nicht zugab, dass sie irgendwelcher Lärm von mir stört, obwohl ich glaube, dass dies doch der Fall ist. Bei dem von mir verursachten Lärm handelt es sich m.E. vornehmlich

* um das technisch fiepende Geräusch meines Tintenstrahldruckers, den ich täglich aus beruflichen Gründen betätigen muss,

* um meine Waschmaschine, deren Rotation circa 2 Stunden lang unwahrscheinlichen Lärm verursacht,

* um meinen Staubsauger,

* um das Klappern des Geschirrs beim Abwasch (erst viel später habe ich mir eine kleinere Geschirrspülmaschine angeschafft, die ich nur mit Kurzprogramm verwende).

* um Essensgerüche, die sie m.E. auch enorm stören, obwohl von ihr selbst ebensolche ausgehen. Dabei koche ich nur jeden 3. oder 4. Tag einmal.

All diese Störungen lassen sich im Grunde nicht vermeiden.

 

s) Frau N. gibt nun klugerweise aus dem folgenden Grunde nicht zu, dass sie sich von mir gestört fühlt: Würde sie dies offenbaren, könnte jeder Mensch logischerweise für möglich halten, dass sie sich wegen des von mir ausgehenden Lärmes rächen könnte (oder mindestens Reaktionen zeigen würde). Nur dadurch, dass sie sich völlig bedeckt hält, wird niemand indizienmäßig eine Verbindung dazu herstellen können. Sie hat bei Verheimlichung ihrer Emotionen es total auf ihrer Seite, dass es ja überhaupt keinen Grund gibt, weshalb sie mich tyrannisieren würde. Ich werde mit meinen Beschuldigungen gegen die Frau N. in eine völlige Unwahrhaftigkeit abgedrängt, wo ich die Lärmattacken sowieso schon nicht beweisen kann. Dabei weiß ich mit 100 %-iger Evidenz, dass jegliche von mir beanstandete Lärmattacke von dieser Frau N. ausgeht und von niemand anderen sonst.

 

t) Wie ich schon als Vermutung dargelegt habe, schläft diese Person N. zwischen 14:00 und 19:00 Uhr und fühlt sich dann von mir gestört. Insofern handelt es sich um eine Disharmonie des Tagesrhythmus, an dem jedoch die Person N. die verursachende Schuld trägt durch die nächtlich von ihr ausgeführte Tyrannei, wo sie dann nicht schläft und diesen selbstverhinderten Schlaf am Spätnachmittag nachholt.

 

u) Während von mir keinerlei Lärm mutwillig gegen diese Person N. gerichtet ist, sondern dieser nur aus den Lebensumständen heraus verursacht ist, ist es jedoch von ihrer Seite so, dass sich diese Person umgekehrt an mir rächt, weil sie zwischen 14:00 und 19:00 Uhr durch mich in ihrem Schlaf gestört wird.

Sie rächt sich durch

* nächtlichen Lärm und

* Lärmattacken des Vormittags, wenn ich Schlaf nachhole, der durch die Person N. bei mir des Nachts verhindert wird.

Meines Erachtens stellt mindestens die nächtliche Tyrannei eigentlich recht schweren Hausfriedensbruch und Körperverletzung gegen meine Person dar.

 

v) Als Angebot von meiner Seite läge mir daran, dass die Person N. offiziell zwei mal zwei mal zwei (= sechs) Stunden (im Laufe des Tages zwischen 07:00 Uhr und 13:00 und zwischen 15:00 und 20:00 Uhr benennt, in denen ich meine Arbeiten verrichten darf und sie sich nicht gestört fühlt. Sie braucht nicht zu sagen, wann sie schläft, sondern nur, wann sie bereit ist, den Hausarbeitslärm von mir zu akzeptieren.

 

w) An meinem letzten Passus wird mir bewusst, dass es sich auch um eine Sache von rechtsanwaltlicher Mediation[2] handelt. Es geht eigentlich um eine Vermittlung, obwohl ich in Wahrheit selbst darin keine Hoffnung habe, da es der Frau zu einem großen Anteil darum geht, Macht auszuüben.

 

x) Die Person N. ist keine intelligenzmäßig völlig dumme Person (wenn auch menschlich und moralisch degeneriert), sondern im Gegenteil nach meiner Einschätzung „verschlagen“. Sie besitzt insbesondere die Intelligenz, dass ihr bewusst sein wird, dass sie auch nach einem rechtsanwaltlichen Brief die Tyrannei unbedingt wird fortführen müssen, weil sie bei einem Nicht-Auftreten der Tyrannei ab dem Brief sie sich selbst auch noch für die Vergangenheit demaskieren würde, dass eben nur sie die Verursacherin war. Sie ist deshalb im Grunde genommen so oder so gezwungen, mich weiterhin zu tyrannisieren, wenn man nicht irgendeinen juristischen Aspekt – evt. im Sinne einer schlimmeren Drohung, einer Zwickmühle oder einer Doppelbindung findet – dass sie die Demaskierung in Kauf nimmt – oder sie hätte schlimmere Maßnahmen zu erwarten. Bzw. man müsste es zu einer Art Amnestie[3] für die Frau N. für die Vergangenheit bringen oder ihr eine solche Amnestie anbieten.

 

y) Der Frau N. wird gleichzeitig bewusst sein, dass ich keinen wirklichen Nachweis und auch keinen Zeugen habe. Selbst wenn ich von meinen Lebensumständen her einen Zeugen hätte, würde sie dies 100 %-ig mitbekommen, dass ein zweiter Mensch in dieser winzigen Wohnung ist und würde selbstverständlich keine Tyrannei vollziehen. Ich stünde da, wie vorher.

 

_________________________                           Berlin, 04.Febr.2010

Kim Carrey

                                                           *          *          *

 

In einer schriftlichen Erwiderung (die ich leider wegen der totalen Identifizierung hier nicht abdrucken kann, deren Inhalte jedoch zum Teil aus meiner Art Stellungnahme für den Rechtsanwalt geschlussfolgert werden können) vom 10.Febr.2010 leugnete die Person N. – wie von mir erwartet - eine jegliche Lärmbelästigung, die von ihr ausgehen würde. Für den Rechtsanwalt war damit die Angelegenheit erledigt, wenn ich nicht noch weitere Schritte unternehmen wollen würde. Sein Engagement ging in Richtung „minus unendlich“. Meine ergänzenden Darlegungen hatten für ihn keinerlei juristische Relevanz.

Ich verfasste dann jedoch noch folgenden Brief an den Rechtsanwalt.

 

                                                           *          *          *

Absender: Kim Carrey

                                                                                              Berlin-Lichterfelde, 22.Feb.2010

 

An den Rechtsanwalt Herrn V.

 

Sehr geehrter Herr V.,

 

anliegend befindet sich der Entwurf eines Briefes, wie ich ihn mir ungefähr als einen außergerichtlichen Abschluss für die Auseinandersetzung mit Frau N. vorstellen würde.

Wahrscheinlich werden Ihnen die meisten Passagen in meiner Formulierung widerstreben.

Ich bitte Sie jedoch, einen von Ihnen umformulierten Brief (insbesondere das Weglassen von Passagen) mit mir abzusprechen, bevor Sie ihn real an Frau N. absenden.

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

                                                                                                                                 1 Anlage

                                                           *          *          *

 

                                   Entwurf eines abschließenden

rechtsanwaltlichen Briefes an Frau N. von Kim Carrey

 

Sehr geehrte Frau N.,

 

meine Mandantin hat mittlerweile Kenntnis erhalten von Ihrem Schreiben vom 10.02.2010, in welchem Sie eine jegliche Lärmbelästigung von Ihrer Seite aus von sich weisen.

Jedoch haben Sie auch danach weiterhin sowohl tags als auch nachts Störgeräusche verursacht. Das Zuschlagen von Schranktüren geschieht eben von Ihrer Küche aus[4] – und es ist wohl kein Wunder, dass dies stärker zu hören ist, wenn Sie gar keine Zimmertüren in Ihrer Wohnung haben, wie Sie selbst aussagen.

 

Entgegen Ihrer Darstellung hat Frau Carrey sehr wohl das Gespräch an der Wohnungstür protokolliert und dort gerade auch versöhnliche Äußerungen gemacht. Sie hat sich sogar vorsorglich entschuldigt, falls Sie Ihnen mit den Anschuldigungen Unrecht zufügen würde. Eine solche Versöhnlichkeit lässt Ihre Gegendarstellung völlig vermissen, was nicht für Ihren guten Willen spricht.

 

Weshalb Sie Störgeräusche verursachen sollten, darüber ließen sich sehr wohl gewisse Hypothesen bilden, die nicht unbedingt für eine Lauterkeit Ihrer Person sprechen könnten. Am entschuldbarsten wäre noch, wenn Sie sich selbst durch irgendwelche Geräusche, die (vermeintlich) aus der Wohnung von Frau Carrey kommen, gestört fühlen würden; eventuell weil Sie einen anderen Lebensrhythmus haben.

Ob Sie Geräusche aus der Wohnung von Frau Carrey stören, darauf sind Sie in keiner Weise in Ihrem Brief eingegangen; auch nicht, dass Frau Carrey bereit wäre, entsprechende Rücksicht auf Sie zu nehmen.

 

Tatsächlich lässt Ihr Schreiben auch vermissen, dass Sie eventuell versehentlich Lärm verursachen, der Ihnen bisher nicht hinreichend zu Bewusstsein gekommen ist. Dass ein solcher Lärm von einem Menschen (also auch von Ihnen) verstärkt oder punktuell ausgehen könnte, dazu lassen Sie auch die entsprechende Haltung vermissen.

 

Eventuell haben Sie die Formulierung, dass Frau Carrey keinesfalls eine gerichtliche Auseinandersetzung wünschen würde, missverstanden. Auch wenn sie diese zwar nicht wünschen würde, würde sie eine solche jedoch zu jeder Zeit im Notfall einleiten, falls Sie Ihr Störverhalten nicht ändern sollten. Gegebenenfalls würde sie es auf einen Indizienprozess ankommen lassen; denn Frau Carrey hat Zeugen, die auf eine indirekte Weise dafür sprechen würden, dass von Ihnen Lärm ausgeht. Insofern scheut es Frau Carrey auch nicht, falls Sie ihr Verleumdung vorwerfen, und würde in einem entsprechenden Prozess durchaus ihre Argumente vorbringen wollen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt V.

                                                           *          *          *

 

Tatsächlich hat der Rechtsanwalt die Formulierungen meines Briefes zu 90 % übernommen, was ich ihm hoch anrechne, und die Frau N. hat diesen Brief mit großer Wahrscheinlichkeit am 03.Mrz.2010 erhalten. An diesem Tag war sie totenstill. Ich vermutete jedoch, dass sie ihre >Tyrannei< nach einigen Tagen wieder aufnehmen würde, wie dies auch real der Fall wurde. Jedoch war die >Tyrannei< gemäßigter in der Lautstärke (was garantiert nur deshalb war, damit auf keinen Fall ein anderer Mensch dies mitbekommen würde).

 

2010 schrieb ich hier: „Vermutlich werde ich doch in einiger Zeit wieder aus dieser Wohnung in Berlin-Lichterfelde ausziehen müssen, was ich allerdings auch aus den diversen anderen Gründen begrüßen würde, wie diese im Kapitel Nr. 54 >Wahnsinn oder unendliche Liebe< geschildert sind. Diese Gründe werden sein, dass ich die Hitze im Sommer und den enormen Krach, den die Jugendlichen dort veranstalten, nicht ertragen werde“. (Real bin ich jedoch bis zum Monat Aug.2017 nicht ausgezogen, sondern habe mich mehr schlecht als recht arrangiert. Ein nochmaliger Umzug ist für mich kaum noch denkbar.)

 

Dass ich mir in dem Fall der Person N. einen Rechtsanwalt genommen habe, was ich wegen der hohen Kosten und dem relativ geringfügigen Nutzen durchaus bereuen könnte, halte ich trotzdem für sinnvoll. So kann ich einen Nachweis (und auch Protokolle) für das Initial-Böse dieser Person vorweisen, und auch meine Lauterkeit in dem Vorgehen durch den Rechtsanwalt aufweisen, falls dies noch einmal notwendig werden sollte.

 

Mit diesem Stand der Schilderungen wollte ich die Angelegenheit über die Person N. in dieser Autobiographie ad acta[5] legen, da ich sonst niemals zu einem Ende kommen würde. Dies war der Stand bis Feb.2014. Jedoch habe ich danach bis zum 05.04.2016 (ca. zwei Jahre lang) jede Tyrannei der Person N. mit Gegenaggressionen vergolten, worauf noch bei den folgenden „Übergreifenden Darlegungen“ (und auch in Teil 36-L) eingegangen wird.

 

Vor dem Mrz.2014 hatte ich diese Vergeltung immer nur partiell angewandt, was das am wenigsten Klügste (um nicht zu sagen: das Dümmste) war, was ich diesbezüglich hätte tun können; denn dadurch findet eine sog. „intermittierende Verstärkung[6] für den bösen Verursacher der Tyrannei (hier die Person N.) statt.

 

Die Gegenaggressionen wendete ich zu der Zeit (2/2014 bis 4/2016) ganz mechanisch an, ohne dass ich mich über die Tyrannei groß aufregte. Auch über die Täterschaft der Person N. empfand ich kaum noch einen Hass und ich glitt nicht in Depressionen ab – ich „vergalt“ eben einfach; denn nur so konnte ich die Person N. „in Schach halten“, da leider bei intrinsischer[7] (hier: böser) Motivation keine Extinktion[8] durch Ignorieren funktioniert. Ich kalkulierte jedoch jede Maßnahme und ging über ein bestimmtes Maß nicht hinaus, um nicht selbst verklagt werden zu können.

 

Des weiteren: Da ich zwangsläufig durch das normale Leben immer Lärm verursachen muss, fühlte ich mich gezwungen, das Böse der Frau N. durch zusätzliche Gegenaggression zu überschreiten – gerade anders, als ich dies bei Gandhi (in Teil 36-A) und seiner Maxime der >Gewaltlosigkeit< gedeutet habe, dass er das Böse durch Anbieten seines Todes (mittels Fasten) unterschritten hat. Meinen Tod konnte ich leider zu der Zeit nicht aktiv anbieten, obwohl ich eben doch auch darauf hoffe.

 

Auch wenn die Gefahr bestand, dass ich mich durch die Gegen-Aggression karmisch belasten würde, musste ich dies in Kauf nehmen. Jedoch ließ ich mich zugleich bei all der Gegen-Tyrannei von meiner Ausrichtung auf das göttliche Lichtreich nicht abbringen und ich will hier drei positive Dinge schildern (b)+c) sind in Teil 36-K), die ich dann im Mrz.2014 trotz dieser Gegen-Aggression erlebt habe:

 

a)      Einmal kam in einem Traum vom 08.03.2014 ein goldener Fingerring auf mich herabgetrudelt in spiralförmigen Bewegungen, als ich mich in dem Traum liegend auf einer Wiese sonnte, mit dem Gesicht zum Himmel gewandt. Dieser Fingerring passte genau auf meinen Ringfinger, wo ich ihn sogleich ansteckte. Das bemerkenswerte an dem Ring war, dass er in der Rundform als sogenannter doppelter T-Träger gestaltet war, wobei der innere Querbalken an dem Finger schmaler war als der äußere Rand. Und in dem massiven Gold waren Zeichen eingraviert, die ich allerdings im Traum nicht so schnell entziffern konnte.

 

Dass ich einen Fingerring „vom Himmel“ geschenkt bekommen habe, ist mir das letzte Mal am 26.12.2007 geschehen, was im Kapitel Nr. 13-K >Aurisches Wesen< mit der geistigen Bedeutung dargelegt ist. Es war also schon sechs Jahre her. Ein goldener Fingerring ist ein Symbol für die mystische Hochzeit, wobei ich hier jetzt der Form des T-Trägers eine zusätzliche Bedeutung beimesse. Ich deute diese Form gemäß der physikalischen Funktion eines solchen aus der Ingenieurs-Baukunst bekannten Stahlträgers, nämlich als Träger für etwas (evt. für das göttliche Bildnis und Gleichnis[9]) bzw. als Träger für das göttliche Werk zu dienen.

 

Und tatsächlich fand ich dann bei HURTAK drei Wochen später (in der Nacht zum 29.03.2014), wie man als Aspirant zu YHWH, dem göttlichen Urheber der Schöpfung, sprechen soll: „Ich will zu Deinem Träger werden“[10], und Ihn bitten soll, dass man zu einem Werkzeug Seines Friedens und Seiner Güte und zum Gefäß Seiner Wahrheit werden kann.

 

Ich erwähne dies als Positivum zu dem sonst so minderwertigen Verhalten meiner Gegenaggression gegen die Tyrannei. – Der mystischen Hochzeit geht nun die Verlobung voraus, die eine reale geistige Tatsache ist in der Verbindung mit dem „Justierer“ (dem im Menschen innewohnenden göttlichen Geist), was im Kapitel Nr. 63-C >Schicksalshüter< mit Hinweisen näher ausgeführt ist, wo auch ein Bezug zu den weiteren Fingerringen hergestellt ist, die ich früher erhalten habe.

 

Fortsetzung folgt im Teil K zum Kapitel Nr. 36 >Gewaltlosigkeit<.

 



[1] Dieser Brief ist hier im Kapitel 36-H bereits zum 23. August 2009 abgedruckt.

[2] Mediation: Vermittlung, vermittelndes Dazwischentreten (HERMANN/Rechtschreibung/S.639).

[3] Amnestie: Erlassen einer Strafe (nach D/F/S.55).

[4] Die Person N. hatte in ihrem Brief geschrieben, dass sie keine Schranktüren, sondern Falttüren in ihren Schränken besitzt und dass sie die Zimmertüren hat herausnehmen lassen, was allerdings sowieso unwesentlich ist, wenn man Hammerschläge vollziehen kann (Anm.d.Verf.).

[5] ad acta (lat. „zu den Akten): etwas ad acta legen: a) (Schriftstücke) als erledigt ablegen; b) eine Angelegenheit als erledigt betrachten (D/F/S.30).

[6] Intermittierende Verstärkung (= I.V.): Dies ist ein Begriff aus der Psychologie und Pädagogik und kennzeichnet dort ein Phänomen des sog. Operanten Konditionierens (= Lernen durch Verstärkung). I.V. beschreibt die nicht regelmäßige Bekräftigung eines erwünschten (oder aber auch versehentlich eines unerwünschten; Anm.d.Verf.) Verhaltens mittels eines Verstärkers (nach Wikipedia). Es ist die „unterbrochene“ (also inkonsequente) Verstärkung eines Verhaltens durch Belohnung (oder aber auch durch Bestrafung; Anm.d.Verf.), was dazu führt, dass dieses Verhalten hartnäckiger bestehen bleibt, als bei regelmäßiger Belohnung (oder regelmäßiger Bestrafung; Anm.d.Verf.) (nach www.spektrum.de ). Bestrafung: Auf das Verhalten eines Menschen folgt eine negative Konsequenz, etwas Unangenehmes. Die Bestrafung muss konsequent sein, sonst kann die unterbrochene Bestrafung das unerwünschte Verhalten verstärken (nach www.lebenshilfe-abc.de/bestrafung.html ).

[7] intrinsisch: von innen her; aus eigenem Antrieb heraus bedingt (D/F/S.339).

[8] Extinktion: Auslöschung (hier: des tyrannischen Verhaltens der Person N.) (Anm.d.Verf.).

[9] Bildnis und Gleichnis: Text bei 21-C+D >Homo Coelestis<.

[10] HURTAK&HURTAK/Überselbst Erweckung/S.37