Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (198)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Gewaltlosigkeit (36.L) Resonanz

 

 

Insbesondere die >Tyrannei< der bösen Nachbarin Frau Brandel in Lichtenrade sowie ebenfalls diejenige der Mieterin Frau N. in Lichterfelde interpretiere ich auch als eine Form von „Stalking[1].

 

Jedes Jahr sollen 25.000 bis 30.000 Fälle von Stalking angezeigt werden, wobei mit einer Dunkelziffer von 600.000 (!) Fällen gerechnet wird. Meinen Notizen nach habe ich dies am 27.03.15 gemäß Aussagen im Fernsehen protokolliert, aber leider nicht notiert, in welcher Sendung dies gesagt wurde. Zu diesen Fällen der Dunkelziffer würden auch die mehrfachen Stalking-Attacken gegen mich gehören, wo ich der >Tyrannei< ausgesetzt war und die ich nie bei der Polizei angezeigt habe.

 

Im März 2015 gab es wohl eine neue Gesetzesinitiative gegen Stalking, weil doch immer mehr das Bewusstsein wächst, wie stark das Leben der Opfer beeinträchtigt wird. Am 26.11.2015 notierte ich die Aussage, dass Stalking als Gewalt gilt. Am 30.12.2015 kam die Aussage hinzu, dass jeder siebente Deutsche schon einmal „gestalkt“ worden ist, z.B. durch Ex-Partner, durch Freunde oder durch Nachbarn (oder durch andere Bezugspersonen).

 

Am 17. Februar 2015 hatte ich aus einem Fernsehfilm der Reihe „Verklag mich doch“ (morgens um 08:50 Uhr) bei VOX die Information notiert, dass 9 % aller Mieter sich von ihren Nachbarn belästigt fühlen und diese wiederum würden sich dann z.B. durch Stalking wehren. In dieser Fernsehreihe habe ich im Laufe von mehreren Jahren immer einmal einzelne sehr interessante und aufschlussreiche Fälle (aus verschiedenen juristischen Bereichen) gesehen und kann die beteiligten Fernsehmacher für ihre journalistische Leistung nur beglückwünschen und meinen Dank aussprechen.

 

Aus dem Fernsehen hatte ich auch die Aussage einer Rechtsanwältin protokolliert, welche m.E. gewisse sehr zutreffende Thesen aufstellte: So sagte sie, dass Reden nichts helfen, sondern nur das Problem verlagern würde. Dies war auch grundsätzlich immer meine Anschauung gewesen. Als Rat gab die Rechtsanwältin dann, dass Ignorieren (neben bzw. anstelle einer gerichtlichen Auseinandersetzung) eine der wenigen Möglichkeiten sei, um zur Ruhe zu kommen.

 

Noch am 23.07.2013 ergänzte ich dann hier eine Aussage, die ich aus einer Fernsehserie namens >Edel & Starck< protokolliert hatte[2] und deren juristische Inhalte von namentlich benannten Rechtsanwälten beraten worden sind, wo es um die Aussage anhand eines Falles ging, dass Gegenaggression die beste Maßnahme ist, um sich selbst zu schützen und nicht in Depression abzugleiten oder so ähnlich. Sinngemäß lautet dort eine Aussage: „Zur Bewältigung von Stress sei Gegenaggression die bessere Strategie, als auf rein verbale Mittel zu setzen“. Tatsächlich entspricht dies mit den Gegenaggressionen auch meiner (allerdings nur zeitweisen) persönlichen Erfahrung, wenn man sich einmal dazu überwunden hat, selbst teilweise „Abschaum der Hölle zu werden“.

 

Erst am 24.03.2014 (nachdem das aktuelle Posting dieses Kapitels gerade erst kurz abgeschlossen war) fand ich Aussagen wieder, bei denen es ausdrücklich heißt: „Gelegentlich ist das Bekämpfen des Feuers mit Feuer notwendig, um einen sehr mächtigen Feind zu überwinden, der in rücksichtsloser Weise eine Situation aufrechterhalten hat, die eigentlich bereits vor einem Jahrzehnt recht einfach hätte gemildert werden können“[3].

 

Und in einer Botschaft von ATHOS I`RE TAT wurde gesagt: „Sendet ihr also die dunklen Impulse zurück an den Absender, wird dieser damit konfrontiert – und ihr selbst bleibt unberührt davon[4]. Leider stellte sich diese letzte Maßnahme als nicht wirkungsvoll genug gegenüber der Tyrannei der Person N. heraus, das Bekämpfen des Feuers mit Feuer dagegen schon.

 

Von BERNHARD von CLAIRVAUX sind aus dem Psalm 120 die Zeilen 6 und 7 aufgegriffen, die lauten: „Es wird meiner Seele lang zu wohnen bei denen, die den Frieden hassen. Ich halte Frieden, aber wenn ich rede, so fangen sie Krieg an“.

B. von CLAIRVAUX interpretiert diese Verse wie folgt: Man muss noch unter denen, die den Frieden hassen, friedlich zu leben versuchen. Dies soll ein Anzeichen dafür sein, dass dann die Seele desjenigen weit wie der Himmel ist und so hoch und so schön. Und da nimmt dann Gott in dieser Seele Wohnung und ergeht Sich lustwandelnd[5].

 

In verschiedenen anderen Kapiteln ist immer schon einmal auch etwas über den Hass ausgesagt, der nach Darlegungen in dem Kapitel Nr. 50 >Neues Gebot< für einen geistig ausgerichteten Menschen unannehmbar wäre. Es gibt wohl an irgendeiner Stelle die Aussage von >Jesus, dem Christus Gottes< (Kap. 44) in den Evangelien, wonach der Mensch die Welt „hassen“ soll, worunter zu verstehen ist, dass der Mensch Abscheu vor der Welt haben soll. Statt die Welt zu lieben, soll er sich nach dem Königreich Gottes sehnen. Hass ist ein Ausdruck der Liebe. Diese Liebe weiß keinen Rat mehr; sie besitzt keine Weisheit[6]. Mit der reinen Liebe muss jeder Konflikt, jede Kristallisation, jede Dummheit und die Macht der Dummheit behandelt werden[7].

 

Dass insbesondere Menschen auf dem geistigen Weg sich den Hass anderer Menschen zuziehen können, ist in einem Kommentar zu >Die Chinesische Gnosis< thematisiert. Diese hassenden Menschen stehen letztlich im Dienst von sog. (widergöttlichen) Spiegelsphären-Bruderschaften[8], die ein elementares Interesse daran haben, geistig orientierte Menschen zu vernichten oder zumindest zu isolieren und unwirksam zu machen.

 

So wird dies dann auch als eine intensive Heimsuchung beschrieben, wenn man das Opfer bzw. der Gegenstand eines hassenden Menschen wird[9]. Einer solchen Heimsuchung sind verstärkt Menschen ausgesetzt, die vom heiligenden Geist berührt worden sind; denn sie erfahren von diesem Moment an die Dialektik[10] in allen ihren Ansichten als eine Trübsal[11].

 

Bei ELISABETH HAICH wird auch ausgesagt, dass Lichtdiener aus lauter Neid und Eifersucht von anderen Menschen „gehasst“ werden[12], so wie ich dies bei meiner bösen Nachbarin Brandel in Lichtenrade und bei der Nachbarin in Lichterfelde Frau N. erlebt habe. Und auch GOLAS sagt aus, dass man nicht unter einem Verfolgungswahn leiden muss, wenn man ungesunde Möglichkeiten bei anderen Menschen wahrnimmt[13].

 

Ein Hassender ist nämlich genau wie ein Liebender sehr konzentriert auf den Gegenstand seiner Aufmerksamkeit gerichtet. Mit dieser intelligenten Aufmerksamkeit prüft der Hassende, auf welche Weise er sich dem Anderen nähern kann, um ihn ins Unglück zu stürzen. Deshalb muss der Betroffene größte Wachsamkeit walten lassen; denn er wird u.U. nicht nur gesellschaftlich geschädigt, sondern ebenfalls sittlich, ja fundamental[14].

In dem futuristischen Esoterik-Roman von BRIT MORF wird es jedoch als eine für die Zukunft unpassende Haltung bezeichnet, wenn man sich eine gewohnheitsmäßige Vorstellung gebildet hat, nach der man sich prinzipiell vor dem Bösewicht in Acht nimmt[15].

 

Den Schädigungen durch die >Tyrannei< von Mitmietern bin ich seit über 20 Jahren ausgesetzt (Aussage vom Jun.20216), und bin letztlich dadurch (mindestens mittelbar) an den Rand meines irdischen Lebens, ja meiner gesamten Existenz gebracht worden, wie dies speziell im Kapitel 54-A (und folgende Teile) >Wahnsinn oder unendliche Liebe< aufgegriffen ist.

 

In dem kommentarischen Werk >Die Chinesische Gnosis< ist zu dem Leser gesagt: „Hass ist eine astrale Strahlung. Wenn Sie darauf reagieren, zum Beispiel mit Angst, dann ergreift sie Sie unmittelbar und verbindet Sie mit dem Sumpf der Spiegelsphäre[16]. Hass ist außerordentlich ansteckend und ein tödliches Feuer. Ein Hassender geht äußerst raffiniert auf sein Ziel zu“[17].

 

Wer in solcher Weise ein Hassender ist, dessen gesamter Mikrokosmos verfällt schließlich fundamental dem Verderben und wird wie ein Atom gespalten. Der Mikrokosmos wird letztlich aufgehoben und vernichtet durch das eigene, innerliche, höllische Feuer des Hasses[18].

 

Wer nicht Moral entwickelt, der wird sich einst selbst vernichten – wie durch ein inneres Feuer, das ihn verbrennt, verzehrt, klein und schwach macht, so dass er dumm wird und nichts anfangen kann, wenn die Moral auf ihrem Höhepunkt sein wird. Während heute ein Mensch mit seiner unmoralischen Klugheit noch sehr gefährlich werden kann, wird er dann unschädlich sein[19], sagt auch STEINER.

 

Wenn das Licht der Seele bei einem Menschen nicht läuternd, nicht befreiend wirksam sein kann, dann wirkt es immer strafend. So hält sich der göttliche Geist fern von den Törichten, den Schlechten, den Verdorbenen, den Abgünstigen, den Habsüchtigen, den Mördern und den Gottlosen. Solche Menschen werden von der göttlichen Instanz dem strafenden Geist übergeben, dem rächenden Dämon, welcher solche Menschen mit der Geißel des Feuers bearbeitet und es so in ihre Sinne treibt, dass sie dadurch zu noch mehr unheiligen Taten angespornt werden.

 

„Die Begierde dieser Menschen sucht dann auch fortdauernd größere Befriedigung und lässt sie in der Finsternis wüten, ohne dass sie gesättigt werden kann. Darin besteht ihre Qual, und dadurch lodert die Flamme, die sie versenkt, immer höher“[20].

Eines Tages, über einen langen bitteren Erfahrungsweg, soll jedoch selbst bei solchen Menschen der (göttliche) Geist triumphieren.

 

Im Kapitel 2-A >Erleuchtung< ist in der Fußnote zu „Verlorene Seelen“ dargelegt, wie durch das sog. Jüngste Gericht in der fünften Runde der Erdenentwicklung eine Teilung der Menschheit in 2/5 zurückbleibende Menschen und in 3/5 fortschreitende Menschen stattfinden wird. Als einer der Hauptgründe, weshalb eine solche Teilung in der Menschheit stattfinden muss, wird von LEADBEATER[21] angeführt, dass die späteren (fortgeschritteneren) Menschenrassen in eine viel engere Berührung zu Adepten[22] und großen Devas[23] treten werden, als dies jetzt heutzutage der Fall ist.

 

Damit dies geschehen kann, ist das Führen eines friedlichen und beschaulichen Lebens notwendig, welches eine Unmöglichkeit sein würde, wenn es noch wilde Rassen (oder böse Menschen; Anm.d.Verf.) in der Welt gäbe, die einen Menschen, der sich eventuell in >Meditation< (Kap. 40) befindet, überfallen und töten würden.

Als ich dies las, wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte, denn genau einem entsprechenden Geschehen bin ich jeden Tag (oder jede Nacht) ausgesetzt, wenn ich schlafe: Ich werde täglich überfallen und gefoltert.

 

Die UR-Gottheit erklärt bei A.WOLF über das Schicksal böser Menschen: „Jede Seele, die sich abgewendet hat (von Gott; Anm.d.Verf.) und obendrein nichts anderes aus bösen Trieben tat, als Schreck und ungeheure Nöte zu verbreiten, sinkt in ihr eigenes ´Harmagedon`[24] ab. Daran kommt kein Mensch ob seinem Arg vorbei, wie nie an Meinem Kreuz[25]“, womit das >Mysterium von Golgatha< (Kap. Nr. 70) gemeint ist.

 

Auch böse und dämonische Menschen haben einen Engel, der seinen Lichtplatz (zeitweise) aufgegeben hat, um diesem Menschen zu helfen (siehe dazu das Kapitel Nr. 63 >Schicksalshüter<). Doch meist hört ein böser Mensch nicht auf seinen Engel und lässt sich von ihm nicht helfen. In dem eigenen Harmagedon muss die böse Seele übrigens zehnmal mehr leiden, als sie jedem einzelnen Menschen angetan hat; denn nur auf diese Weise kann sie sich einst von ihren Banden befreien lassen, um noch die Erlösung nachträglich zu erhalten.

 

Das zehnfache Leiden begründet sich darin, dass jede Untat ein Verstoß gegen das (göttliche) Gesamtgesetz bedeutet. Das Gesamtgesetz gilt von Ewigkeit her bis über Sinai, wo durch Moses[26] die Zehn Gebote[27] gegeben wurden. Sinai ist der Offenbarungsort für diese Welt in ihrer letzten Zeit. Dieses Gesamtgesetz wird von der UR-Gottheit nicht aufgehoben, auch wenn manche Menschen meinen, durch die göttliche Eigenschaft der Barmherzigkeit könnte manche Untat gestrichen werden.

 

Die UR-Gottheit erklärt über die Barmherzigkeit: „Sie ist kein bloßes lindes Streicheln, (k)ein Zudecken dessen, was doch ausgetragen werden muss. Eben da, im Letzten, dem Austragen, liegt der Grundbegriff Meiner heilig-ewigen Barmherzigkeit! Die soll jede abgeirrte Seele haben. Aber wann, wie und wo ist Meine Sache ganz allein [28].

 

Im Kapitel Nr. 13-P >Aurisches Wesen< findet sich jedoch eine Fußnote zu dem Phänomen des „karmischen Erlasses“ (des weiteren im Kapitel 39-D >Auftreten von Blitzen< bei „Versiegelung der Chakren), den es bereits seit Ende des 20. Jahrhunderts geben soll, worum ein Mensch allerdings die Gottheit aktiv bitten muss. Auch die Darlegungen zum „neutralen Implantat“ im Kapitel 53-E >Hoffnung< könnten hierzu bedeutsam sein.

 

In einem Kommentar zu >Die Chinesische Gnosis< wird dargelegt, weshalb gerade seelenempfängliche, seelenbesitzende Menschen in ihrem Leben wiederholt von schweren Schicksalsschlägen heimgesucht werden. Der Grund ist, dass je stärker die Seele eines Menschen ist, desto stärker bewirkt auch der Geist des Menschen ein Urteil über ihn selbst. Damit dies nicht geschieht, muss ein solcher Mensch im Grunde genommen eine 100 %-ig reine Lebenshaltung aufweisen.

 

Dies bedeutet, dass er sich nicht mehr nach den Maßstäben des gewöhnlichen dialektischen Lebens richten darf, sondern er muss mit größter Sorgfalt und Intelligenz auf seine (geistige) Lebenshaltung achten. Ansonsten wird auf diesen Menschen das zukommen, was ausgesagt wird mit den Worten: „Die Seele, die sündigt, muss sterben“.

 

Der göttliche Geist wirkt dann im Menschen nicht zur Erneuerung und als eine Kraft Gottes zur Seligkeit, sondern als eine Kraft der Zerbrechung, als ein Urteilsbrand. Dabei wird dies schon hervorgerufen bei nur sehr kleinen Details der Lebenshaltung eines solchen (eigentlich) geistig ausgerichteten Menschen, die auf die gewöhnliche, horizontale Linie gerichtet sind. Trotzdem soll dann der göttliche Geist stets und ausnahmslos als Urteilsbrand wirken[29].

 

Nach diesen strengen Maßstäben, von denen ich leider fürchte, dass sie der Wahrheit entsprechen, bräuchte ich mich in keiner Weise über mein irdisches Martyrium zu wundern; denn es ist mir niemals möglich gewesen, eine wirklich völlig reine Lebenshaltung aufzuweisen. Dies ist besonders geschildert im Kapitel Nr. 54-A (und folgende Teile) >Wahnsinn oder unendliche Liebe< zum Zeitpunkt des Aug.2009, wo ich eigentlich am Ende meines Lebens angelangt war, ja eine lebendige Leiche war.

 

Tatsächlich (und erschreckenderweise) hat mich eigentlich nur meine unreine Lebenshaltung aus diesem tiefsten Lebenspunkt wieder herausgeführt, was auch eigenartig ist. Nähere Begründungen dazu finden sich in dem betreffenden Kapitel 54-E >Wahnsinn oder unendliche Liebe<.

 

In der Zeitschrift PENTAGRAMM[30] gibt es Aussagen, dass alle Inszenierungen des Unbewussten dem einen Zweck dienen: den geistig ausgerichteten Menschen immer wieder und erneut an die dialektische Natur[31] zu binden. Hintergrund ist, dass das Unbewusste das Selbstopfer des Ich ebenso fürchtet, wie dies das Ich selbst tut; denn das Unbewusste wäre bei dem Opfer automatisch mitbetroffen und müsste ebenfalls untergehen. Dabei können diese Inszenierungen des Unbewussten durchaus harte Realität werden, wie dies bei mir leider definitiv als Fall eingetreten ist.

 

Deshalb beunruhigen die aus dem Unterbewussten aufsteigenden Kräfte (die im Prinzip identisch sind mit den karmischen Zusammenhängen), die aus der Aura[32] in das Schlangenfeuer einströmen, den Menschen nicht nur von innen, sondern sie manifestieren sich auch im äußeren Leben des Geistesschülers. Dies kann durch den Willen und das Wesen von nahestehenden Menschen geschehen, durch Umstände und Vorfälle (siehe auch im Kapitel 13 >Aurisches Wesen<).

 

Erst wo das Nicht-Ich beginnt, hört die Macht des Karmas auf. Dazu muss der Mensch die Welt und ihre Sorgen loslassen und seine Aufmerksamkeit nach innen richten. Der Mensch muss seine Persönlichkeitsstruktur negieren, damit eine neue Seele entstehen kann. Auf diese Weise lassen dann allmählich die Behinderungen in dem eigenen Wesen in ihrer Wirksamkeit nach.

 

Das Schlangenfeuersystem ist erfüllt von Kräften, die der Mensch in Übereinstimmung mit seinem Karma über den Plexus Sacralis[33] in sich einlässt. Erst die Lichtkräfte gestalten das menschliche Schicksal neu und dieses kann dann eine Wende vollziehen. Auch bei ANSELMI gibt es die Aussage: Keinem Menschen widerfährt etwas, wofür er im Unbewussten nicht ein Resonanzprogramm hat[34].

 

Im März 2014 habe ich die folgende Passage von SOLARA[35] ergänzt. Diese geistige Meisterin schildert, wie sie nach einer überirdischen Existenz unter dem Namen „Kurela“, wo sie die ihr von Gott anvertraute Macht missbraucht hatte, dann auf der Erde als Buße sich häufig in der Gegenwart von despotischen Tyrannen verkörperte. „Sicher verkappt in der Rolle des Opfers, brauchte ich mich weder mit der Macht meiner Weisheit noch mit der Weisheit meiner Macht auseinanderzusetzen“.

 

„… Gewöhnlich war ich ein williges Opfer und begrüßte erhobenen Hauptes den mir drohenden Tod. Als Mensch, der die Wahrheit klar erkennen konnte, schlüpfte ich in die Rolle des unentwegten Zeugen. Ich wurde zum stummen Beobachter der vielen Missstände und zog es vor, getötet zu werden …, statt meine Wahrheit offen auszusprechen und Autorität und Macht zu offenbaren“[36]. Ich kann nicht ausschließen, dass es bei mir ähnliche Hintergründe gäbe, jedoch ist es so, dass ich mich meiner möglichen Opferrolle eben nicht mehr füge.

 

Im Zusammenhang damit, dass man seine Sorgen loslassen soll, äußert >Jesus, der Christus Gottes<, dass man eben doch einen gewissen Teil seiner Anfechtungen akzeptieren muss. Will man dann des weiteren einen Teil seiner Prüfungen (oder Aufgaben) bewältigen, braucht man Entschlusskraft, die man nicht haben wird, wenn man sich die ganze Zeit Sorgen macht. Dabei soll man sich nicht beklagen, denn das sei respektlos der göttlichen Ordnung gegenüber.

 

Und man soll sich auch nicht in Selbstmitleid suhlen, denn dies sei respektlos sich selbst gegenüber. Bevor ich dies am 02.03.2010 bei GLENDA GREEN gelesen habe, hatte ich bereits ungefähr im Jul.2007 nach meiner persönlichen Anschauung andere Darlegungen im Kapitel Nr. 1-A >Einleitung< zum Selbstmitleid gemacht, die ich auch trotz der hochheiligen Worte von >Jesus, dem Christus Gottes< für mich selbst immer noch nachvollziehen kann und zugleich gelten lassen möchte.

 

Im Gegensatz zu meinen eigenen Anschauungen sagt >Jesus, der Christus Gottes< regelrecht: „Warum sollte ein Kind Gottes sich selbst leid tun? Das ist Verleugnung in ihrer essentiellsten Form. Kannst du erkennen“, sagte Er zu GLENDA GREEN, „wie mit dieser Verleugnung die Ohnmacht in dein Leben schleicht?[37] Letzterem Satz kann ich natürlich leider nichts entgegenhalten, sondern fürchte, dass ich einer solchen Ohnmacht eben ausgesetzt bin – allerdings hat mein Selbstmitleid immer erst nach einer Ohnmacht eingesetzt.

 

Andererseits muss ich sagen, dass ich auch nicht wirklich verstehe, weshalb ein Kind Gottes sich nicht auch selbst leid tun darf, wenn es gefoltert wird (oder andere Qualen vorliegen). Selbst viele Mystiker, Märtyrer und Heilige haben sich über die Quälereien bei und vor Gott beklagt, denen sie ausgesetzt waren. Im Kapitel 20-B >Ritter auf schwarzem Pferd< ist dies von JANE LEADE zitiert.

 

Und Gott selbst äußert bei A.WOLF Verständnis dafür, dass die Kinder Gottes dem Martyrium auf der Erde entfliehen wollen. In >Phala el Phala< stellt Gott in einer Ansprache an göttliche Geister (die sich auf einen Erdenweg vorbereiten wollen) die rhetorische Frage: „Soll ich bestrafen, wo allein der Abscheu vor dämonischem Getrieb die Kinder heimwärts treibt?“ Und er versichert ihnen: „Meine nahen Kinder bleiben Mir ja nah, sie können leben, wo sie wollen“. Und: „In Mein Letztes ist das Letzte, was jemand nicht vollenden kann, heilig eingebettet: Mit Mir vollbringt ihr einst aus guter Dienstbarkeit und Liebe eurer letztes Stück. … Wenn ihr von dem armen Felde eine Ähre erntet, habt ihr viel getan“[38].

 

Fortsetzung folgt im Teil M zum Kapitel Nr. 36 >Gewaltlosigkeit<.

 



[1] Stalking: FN bei 7-G >Tyrannei<.

[2] Die ich mir als eine von zwei Ausnahmen als DVD angeschafft habe.

[3] Diese Aussage stammt aus einem NIDLE-Update in Buchform 10c, S.7 vom 30.10.2006 von der Webseite www.paoweb.org.

[4] Botschaft von ATHOS I`RE TAT vom 31.03.2011 auf www.nebadonia.wordpress.com.

[5] B. von CLAIRVAUX/S.137

[6] Jan van RIJCKENBORGH/Das Nykthemeron/S.110

[7] Jan van RIJCKENBORGH/Das Nykthemeron/S.114

[8] Spiegelsphären-Bruderschaften: siehe Text im Kapitel 15-B >Kosmische Phänomene<.

[9] JAN van RIJCKENBORGH & C.de PETRI/Die Chinesische Gnosis/S.138

[10] Dialektik: FN zu „Manichäismus“ in 7-C >Tyrannei< und zu „Spiegelsphäre“ im Kapitel 7-D >Tyrannei<. FN zu „dialektische Menschen“ bei 1-A >Einleitung<.

[11] C.de PETRI/Sieben Stimmen sprechen/S.11

[12] HAICH/Einweihung/S.233

[13] GOLAS/S.61

[14] JAN van RIJCKENBORGH & C.de PETRI/Die Chinesische Gnosis/S.138

[15] MORF/countdown 2012/S.258

[16] Spiegelsphäre: FN bei 7-D >Tyrannei<.

[17] JAN van RIJCKENBORGH & C.de PETRI/Die Chinesische Gnosis/S.138

[18] JAN van RIJCKENBORGH & C.de PETRI/Die Chinesische Gnosis/S.140

[19] STEINER/GA130/S.122

[20] JAN van RIJCKENBORGH/Die Ägyptische Urgnosis/S.90ff.

[21] LEADBEATER/Das Innere Leben/Bd.II/S.299

[22] Adepten: = Eingeweihte 5. Grades (siehe FN 38-B >Freundschaft).

[23] Devas: Engelwesenheiten (siehe FN in Kap. 39-A >Auftreten von Blitzen< und Text bei 28-B >Lichtdienste<.

[24] Harmagedon (= Armageddon): Der Begriff wird auf verschiedenste größere Auseinandersetzungen in der Menschheitsgeschichte angewendet, wo immer ein Kampf zuwischen Gut und Böse und die Vernichtung eines Teiles der Menschheit stattfindet. Jedoch soll z.B. der vergangene Zweite Weltkrieg nicht diesen Begriff abgebildet haben. – Eher ist der Begriff Harmagedon anzuwenden auf die erst noch kommende große Trennung in der Menschheit, die ihre Wurzeln in der Mentalwelt haben wird. Diese Trennung wird sich in der sechsten Unterrasse (Aussage des TIBETER/Weiße Magie/S.580) (der jetzigen Arischen Wurzelrasse; Anm.d.Verf.) vollenden, welche nach STEINER (GA130/S.46) identisch ist mit der Slawischen Kulturepoche, die vom 3. Jahrtausend nach Chr. bis zum Jahre 6000 nach Chr. sein wird. - Während der TIBETER hier von der sechsten Unterrasse spricht, spricht er im nächsten Satz jedoch von der sechsten Wurzelrasse, in der die Keime für ein ungeheures Unglück gelegt werden, wodurch ein kritischer Höhepunkt für die planetarische Dualität eintreten wird. – Die sechste Wurzelrasse ist nun etwas vollkommen anderes als die sechste Unterrasse. Die sechste Wurzelrasse ist das, was STEINER (GA104/S-163ff.) mit dem zukünftigen „Zeitraum der Sieben Siegel“ bezeichnet, welcher vom 8. Jahrtausend nach Chr. bis zum 23. Jahrtausend nach Chr. dauern wird. – Entsprechend kann der Begriff Harmagedon auch auf ein individuelles Geschehen im Sinne eines persönlichen Gerichtes angewendet werden (Anm.d.Verf.).

[25] WOLF/Die Unbekannten/S.216

[26] Moses: FN bei 51-B >Sonderaufstieg<.

[27] Zehn Gebote: FN in 46-G >Existenzsicherung<.

[28] WOLF/Die Unbekannten/S.217

[29] JAN van RIJCKENBORGH & C.de PETRI/Die Chinesische Gnosis/S.455

[30] (Zeitschrift) PENTAGRAMM/Sonderdruck mit dem Titel: Zwei Welten - Zwei Lebensordnugnen/11.Jahrgang/ Nr.4/S.28ff.

[31] dialektische Naturordnung: FN zu „Spiegelsphäre“ bei 7-D >Tyrannei<

[32] Aura: FN bei 3-C >Jungfrau Sophia<.

[33] Plexus Sacralis = Sakralzentrum: FN bei 24-C >Ashram<.

[34] ANSELMI/Der Lichtkörperprozess/S.33

[35] SOLARA: Text bei 58-A bis E >Inseln des Lichts<. Hauptsächlich habe ich sonst aus ihrem Buch >An die Sterngeborenen< referiert und hatte mit ihr eine m.E. geistige Begegnung in einem Traum, der im Kap. Nr. 21-E >Homo Coelestis< zum 25.12.2008 geschildert ist.

[36] SOLARA/EL-AN-RA(Die Heilung des Orion)/S.22ff.

[37] GREEN/Unendliche Liebe/S.171

[38] WOLF/Phala el Phala/S.14f.