Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (206)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Freundschaft (38.A) Häufigkeit

 

 

vorangestellte Inhaltsangabe zum Kapitel Nr. 38 >Freundschaft<

Das Kapitel besteht aus den fünf Teilen A bis E.

 

Teil A: Faktor der Häufigkeit des Kontaktes. „Ewige“ Trennungen von der Mutter. Anderes Zeitempfinden. Leben seit 300 Jahren. 20.000 schlafgestörte Nächte. Erinnerung an die meisten Träume. Lebensverlängerung. Selbstverleugnung in Freundschaften. Begrenzte Substanz. Michaela Huber: >Dein ist mein halbes Herz<. Liebe ohne Flügel – aber mit Verstand. Distanzierung wegen der Zugehörigkeit zur >Spirituellen Gemeinschaft<. Dogmatik entspricht nicht einer universellen eklektischen Anschauung. Ähnliche geistige Erkenntnisfähigkeit mit einer Freundin als tragender Faktor beim >Esoterischen Arbeitskreis<. Scheitern durch dialektische Unzulänglichkeiten. Auch neue Freundschaft durch ABM-Stelle. Karmische Hinführung zu den Firmen nur deswegen.

 

Teil B: „Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht“. Lieblosigkeit, Gleichgültigkeit, Unreflektiertheit. Eifersüchtiger Sohn. Ein letzter Geburtstagsgruß. Egoismus, Undiszipliniertheit, Laxheit, Lauheit. Enttäuschung in Freundschaften bei bekannten geistigen Personen. Das Sehnen Gottes an sich selbst erleben. Protokollierung von negativen Aspekten. Überlagerung durch allgemeinmenschliches „Agreement“. „Hüte dich davor, dem Hunde zu verfallen“. Direkte Auseinandersetzungen mit einer Freundin. Kontakte durch die >Spirituelle Gemeinschaft<. 2009 fast keine privaten Kontakte mehr. Mehrere Wochen lang kein persönliches Wort sprechen. Eintreten von Notfällen. Leeren des Briefkastens und Gießen der Pflanzen. Koma oder Todesfall. „Die Gewissheit, Freunde brauchen zu dürfen“. Isolation des Geistesschülers ein bekanntes Phänomen. Durch Erhöhung der Schwingung treten Dissonanzen mit der Umgebung auf. Zeit des Allein-Seins und der Sorgen. Keinen Beistand. Die Anwendung des geistigen Gesetzes bringt gewaltsame Trennung beim Arhat. Als Fremdling in der Selbstisolierung.

 

Teil C: Die gefallenen Söhne Gottes haben sich zu tief in die Materie eingelassen. Einsam und unverstanden. Anbetung oder Hass. Selbstopferung des menschlichen Ichs. Äußerste Tiefe der Vereinsamung. Sterben an gebrochenem Herzen. Allein, einsam, missverstanden. Reich der tiefen Stille. SOLARAS Einweihungsgrad. Statt die Liebe über andere auszugießen, sich selbst lieben. Warum hat man sich mit manchen Menschen überhaupt befasst? Vorhaben des Knüpfens neuer spiritueller Kontakte. Pythagoras: „Den Freund muss man ehren wie einen Gott“. Karmische Gründe für alle menschlichen Kontakte. Differenzen durch Zugehörigkeit zur Sternensaat. Ohne physisches Gehirn gibt es keine Zeit. Erkenntnis des Ewigen Jetzt. Zeitbestimmungen in esoterischer Literatur sind oft falsch, z.B. die Angabe über Reinkarnationsintervalle.

 

Teil D: In der 5. Dimension ist das Zeitempfinden völlig verkürzt. Den Engelhierarchien ist alles Erleben kurzweilig. Lastenvolle Ewigkeit bei Zuwiderhandlungen durch einen Teilgeist. Das Zeitgefühl gibt die Last. Furchtbares Erleben. „Je langsamer deine Schwingungen, desto unangenehmer dein Leben“. 31 Millionen Sekunden hat ein Jahr. Vergleich mit einer Schnecke. „Je verfeinerter das Bewusstsein, desto komplexer die Zeitzone“. Ausgesetztsein von Experimentation durch geistige Wesen. Durch den Charakter kommt eine gewisse Essenz vergangener Inkarnationen zum Tragen. Die Inkarnation eines Meisters wird in zunehmenden Begrenzungen aktiviert. Überwindung nur durch Dienst im Amte Christi und fortgesetzter Seelenerziehung. Wiedervereinigung der Seele mit dem Überselbst-Kontinuum. Der negative Hemmschuh ist in diesem lokalen Universum überwältigend. Die Sternensaat als „rechtschaffene Physische“.

 

Teil E: Die einzigartige Freundschaft zu >Jesus, dem Christus Gottes<. Alles, was man von anderen Menschen erhofft, wird sich als Fehlrechnung erweisen. Die Freundschaften dieser Welt hören mit den Jahren und den Interessen auf. Allein mit Jesus darf eine Sonderfreundschaft verbunden werden. Kein Verkehr mit Menschen über die Notwendigkeit hinaus. Zwiegespräch mit dem Schöpfer bei RILKE: „DU bist der Zweite seiner Einsamkeit“. Freundschaft mit Linda. Psychekoi und Pneumatikoi. Zwei verschiedene Kreise von Menschen. Keinerlei Kontakte mehr. Buch von HURTAK & HURTAK >Überselbst Erweckung<. Erkenntnisse über alle Freundschaften am 30.03.2014. Freiheit von Liebessehnsucht. Frustration, Neid, Aggressivität. Latente Unlauterkeiten. „Deine Freundinnen haben Angst vor dir“. Worte der Versöhnung.

 

FN: (Teil A): Egomanisch. Universell.

(Teil B): Lax. Therese von Lisieux. Agreement. Ego-Manie. Epikur. Adept.

(Teil C): Pythagoras (Weltlehrer Kuthumi).

(Teil D): Fünfte Dimension. Zweidimensionalität. Entropisch-negativ. (Degeneration) Retrograde Evolution. (Katagenese) Entropie (Zentropie).

(Teil E): Übertragung. Backfisch. Akademie für die Wissenschaft der Zukunft in Europa.

 

38. Freundschaft (A)

(Alle Namen sind verschlüsselt)

 

 

Aus meinem Tagebuch vom 11. September 2000:

An diesem Tag habe ich über verschiedene meiner Freundinnen resümiert und beschrieben, wie mir der Faktor der Häufigkeit des Kontaktes wichtig ist. Tatsächlich habe ich mit einzelnen Freundinnen von meiner Seite aus gebrochen bzw. den Kontakt auslaufen lassen, weil mir die langen Intervalle der Treffen oder Telefonate missfielen. Wenn ich eine „Freundin“ jedes halbe Jahr einmal sehe, habe ich überhaupt keine Lust, mit ihr alles auszutauschen, was in der Zwischenzeit abgelaufen ist, denn bei mir passieren in einem halben Jahr Hunderte von seelisch wichtigen Dingen.

 

Ich habe dann kein Interesse mehr, mich diesem Menschen anzuvertrauen, gerade auch nicht in all den schlimmen Dingen, die mir meist geschehen sind oder in meinem ewigen Liebeskummer, den ich bis Dezember 1992 immer hatte (siehe im Kapitel Nr. 37 >Eifersucht<). Die meisten Menschen werden dies nicht verstehen. Zwei Hintergründe werden bei mir eine Rolle spielen: Einmal meine Kindheitsgeschichte der „ewigen“ Trennungen von meiner Mutter (siehe im Kapitel Nr. 14 >Ursprungsfamilie<) und zum anderen mein grundsätzlich anderes Zeitempfinden als das der meisten Menschen, was durchaus bereits aus dem ersten resultieren kann.

 

Es ist so, dass ich seit ungefähr meinem 40. Lebensjahr das subjektive Gefühl habe, ich lebe seit 300 Jahren hintereinander in diesem Leben![1] Ich vermute hier auch einen Zusammenhang mit den 20.000 schlafgestörten Nächten, wo ich immer stundenlang wach liege bzw. wach gelegen habe (siehe das Kapitel Nr. 18 >Schlafstörungen<). Hinzukommt, dass ich mich, wenn ich es will, an die meisten meiner Träume erinnern kann, welches meine erinnerbare Lebenszeit noch einmal deutlich verlängert.

 

Meist erlebe ich in meinen Träumen geschehensmäßig 20-mal soviel wie real – obwohl ich real auf der subjektiven Ebene den ganzen Tag über auch ein sehr reichhaltiges Seelenleben führe, wie man sich vorstellen kann. Und dies im Gegensatz zu den äußerlichen Geschehnissen, die pro Tag Richtung null gehen können, wenn ich die Wohnung gar nicht verlasse. Zu dem Zeitempfinden werde ich hier im Kapitel später noch weiteres aussagen.

 

Nun besitze ich natürlich die Intelligenz, mein Zeitempfinden zu transformieren[2] gemäß dem Zeitempfinden „normaler“ dialektischer Menschen. Es gibt allerdings auch da wieder wesentliche Unterschiede zwischen Menschen, wie ich dies an meinen Freundinnen erleben konnte. Tatsächlich teilen sich diese in zwei Lager: Einmal in diejenigen, deren Zeit- oder Beziehungsempfinden von meinem „meilenweit“ entfernt ist und mit denen letztlich keine befriedigende >Freundschaft< für mich möglich war (obwohl ich mich trotzdem 20 Jahre lang mit einer solchen Freundin namens Marina[3] befasst habe unter höchstmöglicher Selbstverleugnung meiner Person).

Und zum anderen gab (und gibt) es doch immerhin ungefähr 30 % meiner Freundinnen, deren Empfinden meinem wenigstens akzeptabel nahe gekommen ist und die >Freundschaft< für mich auch insofern relativ zufriedenstellend war.

 

Jedenfalls hat sich für mich im Laufe von Jahrzehnten herausgestellt, dass die Häufigkeit des Kontaktes und damit auch die Intensität der seelischen Beziehung ein entscheidendes Kriterium für mich ist. Daraus resultiert, dass alle diejenigen Menschen, die nicht bereit oder nicht in der Lage zu einer bestimmten Kontakthäufigkeit sind – sie könnten ansonsten die höchsten Qualitäten haben – nie und nimmer wahre Freunde für mich sein können.

 

Vermutlich ist die von mir angesprochene Kontakthäufigkeit eigentlich nur als ein Symptom aufzufassen, hinter dem die eigentliche Substanz der Beziehung steht. Und diese ist anscheinend bei >Freundschaften< immer begrenzt, wie dies wohl in dem Buch von MICHAELA HUBER mit dem Titel >Dein ist mein halbes Herz<[4] angesprochen ist.

 

Es soll dort analysiert sein, was Freundinnen einander bedeuten. Ich selbst habe dieses Buch leider nie gelesen, sondern mir nur die Literaturangabe notiert, weil mir der Titel so gut gefiel. Ich finde ihn so unglaublich passend für die Realität, die mir allerdings immer auch missfallen hat.

 

Letztlich habe ich selbst eine andere Haltung: Ich gebe auch in einer >Freundschaft< von der Substanz her alles, selbst wenn ich zu gleicher Zeit mit einem Mann liiert bin. Ein halbes Herz ist für mich gar kein Herz. Aber wahrscheinlich muss man sich mit folgender Aussage abfinden: >Freundschaft< ist eine Liebe ohne Flügel – aber mit Verstand[5].

 

Dabei darf man sich nicht vorstellen, dass ich jemanden belästige oder eine Klette bin. In einem Fall gab es zwischen einer Freundin und mir über drei Jahrzehnte immer wieder regelrecht längere Trennungen wegen irgendwelcher Differenzen. Trotzdem hatte ich diese Freundin namens Doris in positiver Erinnerung, weil wir während den Kontaktphasen eben einen angenehm häufigen und seelisch intensiven (wenn auch schwierigen) Kontakt hatten. Das Erleben und die Erinnerung daran haben selbst mehrmalige Trennungen überdauert.

 

Dies hat sich allerdings im Dezember 2009 für mich endgültig geändert, wo ich erkannte, dass ihre immer schon existierende Gestörtheit so extrem egomanisch[6] geworden ist, dass ihre Gegenwart unerträglich war, und diese Freundin für mich in diesem Leben nicht mehr als eine solche existiert. Ich habe nur noch ein gewisses Mitgefühl mit ihr. Es ist ihr aber nicht mehr zu helfen, und ich fürchte, sie wird eines Tages noch eklatant scheitern. Ich komme hier in diesem Kapitel noch einmal auf sie zu sprechen.

 

Von mindestens zweien meiner Freundinnen habe ich nachträglich erfahren, dass sie sich von mir latent und sukzessive auch äußerlich distanziert haben, als ich der >Spirituellen Gemeinschaft< (Kap. Nr. 27) zugehörig war, obwohl ich nie jemanden diesbezüglich belästigt habe. Ich habe nie jemanden bezüglich meiner geistigen Haltung missioniert. In den Gesprächen habe ich diesen Bereich dann auch fast 100 %-ig herausgelassen oder nur kurz irgend etwas Belangloses gesagt.

 

Denn: Der Mensch, der Gott kennt, teilt seine geistigen Erfahrungen nicht mit, um Ungläubige zu überzeugen, sondern zur Erbauung und gegenseitigen Genugtuung der Gläubigen (lautet eine Aussage im URANTIA-Buch)[7].

Als ich einmal kurz in einem Internet-Forum hineinlas, wo nur Christen miteinander kommunizierten, hatte ein junger Mann dort die Frage aufgeworfen, wie er in Kurzform ungläubigen Menschen gegenüber von Jesus erzählen könne, ohne zu missionieren – und gemäß dem URANTIA-Buch hätte man ihm antworten müssen: „Gar nicht!“

 

Nun möchte ich jedoch zurückkommen auf meine >Freundschaften<, die sich wegen der >Spirituellen Gemeinschaft< (Kap. Nr. 27) von mir distanziert haben. Andere nämlich waren aber neugierig und ich habe trotzdem nur das Mindeste gesagt. Und in Wahrheit fürchte ich, dass hier ein gewisser Neid bei einigen meiner Freundinnen begann, die merkten, dass ich in dem Geistigen einen übergeordneten Halt gefunden hatte, der ihnen fremd war und dessen es ihnen ermangelte.

 

Umgekehrt war es allerdings auch so, dass ich bezüglich der stärker und ausschließlich dialektisch[8] ausgerichteten Freundinnen selbst an den gewöhnlichen Gesprächen immer mehr das Interesse verloren habe. Zwei (oder drei) waren von sich aus auch religiös, aber nicht unbedingt in dem gleichen Sinne, was nur bei einer Freundin ein Hindernis war, die selbst sehr dogmatisch war.

 

Ich selbst habe immer jegliche Dogmatik versucht zu vermeiden bzw. entspricht eine dogmatische Haltung auch nicht meiner universellen[9] eklektizistischen[10] Anschauung, die wiederum von manchen Menschen als minderwertig angesehen wird. Eigentlich ist mir selbst gerade auch esoterische Dogmatik zuwider.

 

Eine gute Freundin namens Klara habe ich recht spät noch einmal durch eine ABM-Stelle[11] gefunden, und man könnte fast denken, dass wir beide zu dieser ABM-Stelle nur aus diesem Grunde geführt worden sind, denn wir hatten – was völlig außergewöhnlich unter dialektischen Umständen und Menschen ist – zufällig eine recht ähnliche geistige Erkenntnisfähigkeit miteinander geteilt.

 

Diese konnten wir fruchtbar machen in der Teilnahme an einem >Esoterischen Arbeitskreis<, wie ich diesen im Kapitel Nr. 42 geschildert hatte. Jedoch hier als auch in dem dortigen Kapitel habe ich die Darlegungen am 24.04.2014 zu diesem Thema und auch zu Klara gelöscht. Der Grund ist einfach ein zu großer Wiedererkennungswert, auch eventuell durch ganz andere Personen.

 

Interessanterweise kam eine meiner bisher letzten neuen >Freundschaften< ebenfalls durch eine ABM-Stelle zustande, nämlich in der schlimmsten Zeit des Jahres 2007 (im Juni), wie sie im Kapitel Nr. 8 >Überlastung< geschildert ist. Insofern muss ich dieser ansonsten entsetzlichen Einrichtung des zweiten Arbeitsmarktes tatsächlich dankbar sein. Da ich real wegen meiner Krankschreibung lediglich einige Tage bzw. 1 ½ Monate dort gearbeitet habe, könnte man nach karmischen Gesichtspunkten fast annehmen, dass ich auch dorthin überhaupt nur wegen dieser >Freundschaft< gelangt bin.

Und ich bilde mir ein, dass ich von dieser Freundin (mit Namen Ute) tatsächlich bereits am 11.11.2000 (also sieben Jahre vorher) vorausschauend geträumt hatte: Denn ich hatte zu dem Protokoll des Traumes sogar eine Skizze angefertigt gehabt, die m.E. bereits sie darstellte.

 

Überraschenderweise war sie es, welche diese >Freundschaft< begonnen hat, nachdem ich schon nicht mehr auf der Arbeitsstelle war. Hintergrund stellte vermutlich dar, dass sie von mir beeindruckt war, weil ich noch während der Zeit der Arbeitsstelle gegen das Unrecht einer Vorgesetzten in aller Öffentlichkeit gekämpft hatte, was sich sonst niemand getraut hatte; aber ich wusste, dass alle Mitarbeiter insgeheim auf meiner Seite waren. Diese Beeindruckung durch meine damalige Tat ließ dann vermutlich im Laufe der Wochen und Monate nach; denn natürlich konnte ich nicht alle zwei Wochen eine neue solche „Helden“-Tat ohne eine entsprechende Situation vollbringen. Dies ist etwas ironisch gemeint.

 

Zunächst ließ sich mit dieser Freundin Ute alles ganz gut an. Innerhalb von drei Monaten haben wir uns zunächst öfter getroffen als dies mit meiner Freundin Marina der Fall war, mit der ich über 20 Jahre lang (mit all den Unterbrechungen wären es sogar wohl 30 oder 40 Jahre gewesen) befreundet war (und die ich schon erwähnt habe). Ute und ich hatten (auf ihren Vorschlag hin) von vornherein aus beiderseitigem Interesse einen bestimmten regelmäßigen Turnus vereinbart, was meinem Empfinden der Kontakthäufigkeit total entsprach.

 

Leider stand jedoch nach einiger Zeit zu befürchten, dass diese >Freundschaft< nicht mehr lange halten würde, weil sich im Laufe der Monate doch die gemeinsame Substanz als zu gering herausgestellt hatte. Schließlich hangelten wir uns über mehrere Treffen mehr oder weniger schlecht hinweg.

 

Es war mit ihr eigenartigerweise leider gar keine Entwicklung möglich, da sie aus irgendwelchen psychischen Gründen fast überhaupt nichts von sich offenbarte – womit ich nichts Großartiges meine. Z.B. hatte sie einen Lebensgefährten, über den sie niemals auch nur das Geringste erzählte. Ich habe so etwas bei einer Frau überhaupt noch nie erlebt.

Auch war es so, dass sie doch ein reiner Weltmensch war (mit einer gewissen Oberflächlichkeit), der sich für spirituelle Dinge nicht einmal im trivialsten[12] Aspekt interessierte, was ich auch noch nie erlebt habe. Insofern konnte ich über das, was für mich das entscheidend Interessante ist, ebenfalls kein Wort verlieren. Es konnte leider nur eine Frage der Zeit sein, bis diese >Freundschaft< in die Brüche ging oder sang- und klanglos auslaufen würde.

 

Fortsetzung folgt im Teil B zum Kapitel Nr. 38 >Freundschaft<.

 

 



[1] Am 18.05.2010 hörte ich dann, wie Alfred Biolek, einer der dienstältesten Fernsehmoderatoren in der Talk-Show von Markus Lanz (im Zweiten Deutschen Fernsehen) äußerte (und dies wohl auch in einem Buch niedergeschrieben hat), dass er das Gefühl habe, bereits 200 bis 300 Jahre alt zu sein (Anm.d.Verf.). Ursprünglich war Alfred Biolek Rechtsanwalt von Beruf.

[2] transformieren: FN im Kap. Nr. 44-A >Jesus, der Christus Gottes<.

Transformation: siehe FN bei 27-A >Spirituelle Gemeinschaft<.

[3] Über Marina finden sich auch im Kap. Nr. 54-C >Wahnsinn/Liebe< Aussagen, wo sie (wie ich auch) der >Tyrannei< ausgesetzt war (Anm.d.Verf.)

[4] MICHAELA HUBER: Dein ist mein halbes Herz.

[5] Aussage von einem Kalenderblatt / Urheber nicht mehr bekannt.

[6] egomanisch: ich-besessen (TIBETER/Esoterisches Heilen/S.196).

[7] URANTIA-Buch/S.30

[8] dialektisch: FN bei 1-A >Einleitung<.

[9] universell: umfassend, weitgespannt (D/F/S.752).

[10] eklektizistisch: FN bei 1-E >Einleitung<.

[11] ABM-Stelle: FN bei 7-E >Tyrannei<.

[12] trivial: FN bei Kap. Nr. 53-C >Hoffnung<.