Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (209)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Freundschaft (38.D) Zeitempfinden

…zunehmende Begrenzungen

 

 

Im Kapitel Nr. 52-B >Bitterer Wein< ist angesprochen, dass in der fünften Dimension[1] das Zeitempfinden vollkommen potenziert verkürzt ist im Verhältnis zum realen Erleben in unserer dritten Dimension. Wobei man wiederum z.B. an mir sehen kann, dass auch das irdische Zeitempfinden eben individuell sehr unterschiedlich ist.

 

Damit befasst sich sogar die Naturwissenschaft, konkret die Hirnforschung. So erklärt der Zeitforscher Professor ERNST PÖPPEL in einem journalistischen Artikel: „Ereignisse bestimmen die Zeit nicht aus sich selbst heraus. Erst wenn sich meine Aufmerksamkeit darauf richtet, füllen sich die vom Gehirn zur Verfügung gestellten Zeitbehälter mit Inhalt“[2]. Bleiben sie leer, vergeht zwar äußerlich Zeit, aber innerlich scheint sie stehen zu bleiben.

 

Zurück zu dem Zeitempfinden in der fünften Dimension. Der außerirdische Meister Ashtar sagt da nämlich aus, dass ihm zwei irdische Jahre vorkämen wie circa 10 Stunden eines irdischen Tages[3], also (etwas pauschal aufgegriffen) zwei Jahre wie ein halber irdischer Tag.

Wenn man nun bedenkt, dass ich wiederum das Empfinden habe, bereits jetzt seit 300 Jahren auf der Erde zu leben (was bei einem angenommenen Lebensalter von 50 Jahren also sechsmal länger als die reale Zeit gedauert hat), kann man ermessen, welche Dimensionen und welche Unterschiede in den Qualen zwischen so einem außerirdischen Meister und mir kleinem Licht(arbeiter) bestehen.

 

Dies wird vermutlich (vielleicht / hoffentlich) auch für mich eines Tages anders werden, wenn es mir noch in diesem Leben gelingen sollte, in die Nicht-Zeit, in die Zone der Stille und der „verschmolzenen Essenz“ zu gelangen, was im Kapitel Nr. 40-E+F >Meditation< zu den Elohim des Silbernen Strahles ausgeführt ist.

Dass die Zeit jedoch generell sehr bedeutsam sein soll (im Unterschied zu den Aussagen des TIBETER, wie sie am Ende von Teil 38-C referiert sind), ist ausgeführt im Kapitel Nr. 58-E >Inseln des Lichts< nach Aussagen des URANTIA-Buches im Zusammenhang mit der irdischen, der galaktischen, der himmlischen und der Nicht-Zeit.

 

Weitere recht erhellende (zugleich für mich belastende) Ausführungen zum Zeitempfinden gibt es nun durch die UR-Gottheit Selbst bei ANITA WOLF in dem großartigen Werk >UR-Ewigkeit in Raum und Zeit<. Die UR-Gottheit sprach dort mit den Cherubim und Seraphim[4] vor Äonen von Zeitaltern, wo der Mensch als Ebenbild Gottes noch gar nicht existierte. Und Gott sagte zu diesen höchsten Engelwesen: „Da ihr reichst gesegnet seid, ist euch alles Erleben kurzweilig. … Freude, Arbeit, gute Mittätigkeit lassen die Zeit schnell vergehen. Die ganz gleiche Zeit würde zu unheimlicher Last, sobald ein Kind dem Werk zuwider ist und aus Segen sich ein Fluch ergibt“[5].

 

Es wird dort auch schon Bezug genommen auf den möglichen und dann tatsächlich eingetretenen Schöpfungsfall[6] (der durch Luzifer[7] initiiert wurde), und es wird von der UR-Gottheit gesagt: „Jede Art Zuwiderhandlung muss vom Teilgeist (worunter z.B. ein Mensch zu verstehen ist; Anm.d.Verf.) selbst ausgeglichen werden, abgesehen von einem möglichen Schöpfungsopfer. … Es wäre ungerecht, dürfte ein Gefallener, der Mir die ihm überlassenen Zeiten stiehlt, nach Erkenntnis seines Unrechts sich einfach an den Ort und in die Zeit zurückversetzen, wo er einst Mir, dem UR-Kern, rein verbunden war“[8]. Stattdessen muss ein solcher gefallener Teilgeist die in seinen Lebenslauf eingefallenen Schmutzstoffe ausmerzen, was nicht so schnell getan ist.

 

Und diesem Teilgeist wird vorausgesagt: „Dann erlebte er eine lastenvolle Ewigkeit, selbst wenn die Gnade sie verkürzen würde. Dieses Ewigkeitsgefühl ist freilich keiner Tagwerk-Zeit entnommen, sondern immer gibt das Zeitgefühl die Last. Dieses wäre erst nach der Hälfte des Rückweges der tatsächlichen Zeit anzupassen, was dann ein Werk der Gnade ist. Solcher Zeitverlust könnte mehrere Stunden eines Schaffens-Tages[9] betreffen, aber auch nur Bruchteile einer Stunde. Das Gefühl lastender Ewigkeit hängt nicht davon ab“[10].

 

Wenn ich die Worte lese „Gefühl lastender Ewigkeit“, dann ist es genau das, was ich kenne, und dies deutet eben darauf hin, dass ich anscheinend besonders schlimme Dinge karmisch abzutragen habe, oder sogar eine ganz schreckliche kosmische Herkunft habe, was im Kapitel 15-K >Kosmische Phänomene< zum Traum vom 19.12.2006 thematisiert ist.

Jedoch werde ich noch im folgenden geistige Aspekte anführen, die dies relativieren, insofern eben bei einem Menschen, der sich auf dem Weg zur Adeptschaft befindet, immer mehr die Last aller vorherigen Inkarnationen zusätzlich aufgebürdet wird, was bei durchschnittlichen Menschen überhaupt noch nicht der Fall ist.

 

Zunächst jedoch sollen noch Aussagen von GOLAS angeführt werden, der sich in einem Kapitel ausdrücklich mit „Zeit und Schwingung“ befasst, wo er den Leser anspricht: „Je langsamer deine Schwingungen, desto unangenehmer dein Leben: … Die Ereignisse werden sich zu rasch ereignen, als dass du den Überblick behalten könntest, und dennoch wird dir die Zeit endlos vorkommen, weil du keinen Ausweg siehst“ [11].

 

Wegen meines Zeitempfindens habe ich einmal ausgerechnet, wie viele Sekunden ein Jahr hat: Es sind 31 Millionen Sekunden. Dies entspricht zeitweise meinem Empfinden, d.h. ich empfinde manchmal jede Sekunde und habe manchmal über jede Sekunde ein Bewusstsein. Demnach wäre meine Schwingungsfrequenz langsamer als das einer Schnecke, d.h. ich würde mich in gewisser Weise auf dem Niveau eines solchen Tieres befinden. Dies kann so nicht der Wahrheit entsprechen, wie jeder Leser selbst beurteilen kann.

Dies bedeutet: Die wahren Zusammenhänge müssen doch irgendwie anders sein.

 

Z.B. verfüge ich über ein sehr schnelles Reaktionsvermögen, was bei GOLAS gerade angeführt wird dafür, dass jemandes Schwingungen erhöht sind. Und mit folgender Aussage ist m.E. ein Widerspruch bei GOLAS selbst gegeben, wo er sagt: „Je rascher du aber schwingst, und je mehr Eindrücke du von deiner Umgebung zurückbekommst, desto langsamer wird dir der Ablauf aller Ereignisse erscheinen, und desto eher wirst du das Gefühl haben, darüber zu stehen. Je mehr du liebst, desto rascher schwingst du und desto weniger hast du das Bedürfnis, irgend etwas unter Kontrolle zu halten, und du fürchtest dich nicht vor Veränderung und Abwechslung. Du erfährst alles tiefer und langsamer und liebender“[12].

 

Ich habe bezüglich allem ein tiefes Empfinden und kann es in unzähligen Facetten wahrnehmen, d.h. ich nehme jedes Detail langsam wahr. Von Liebe möchte ich in dem Zusammenhang nicht sprechen. Also: Obwohl einerseits der Ablauf der Ereignisse bei hoher Schwingung langsamer erscheinen soll, wird ein anderes Mal eine langsame Schwingung als Merkmal für eine niedrige Schwingung angegeben. Dies erscheint mir nicht ganz stimmig oder ich begreife es nicht richtig.

Als generelle Lösung für den Fall, wenn man zu langsam schwingt, gibt GOLAS an, dass man sich unbedingt dafür lieben solle, dass es so ist[13]. Dies wird dann sekundär die Schwingung erhöhen.

 

Bei HURTAK gibt es eine Aussage: „Je verfeinerter das Bewusstsein, desto komplexer die Zeitzone“[14]. Dies ist etwas, was ich für mich schon eher gelten lassen würde, nämlich eine gewisse Komplexität aller Wahrnehmungen, die eine Vielfalt und damit erhöhte Anzahl von Eindrücken bedeutet. Es wird ja vermutlich einen Unterschied machen, ob man in einer Minute die bewusste Wahrnehmung von nur einem Eindruck oder von zehn Eindrücken hat. Demjenigen, der zehn Eindrücke hat, wird vermutlich die Minute länger vorkommen.

Und an anderer Stelle wird zu dem Begriff „Zeitzelle“ ausgeführt, dass dies eine willkürliche Zeitmaßeinheit ist, die bei der Experimentation mit verschiedenen Lebensformen eingesetzt wird, wobei diese Lebensformen alle ihre eigene „Zeitcodierung“ und unterschiedliche biologische Spuren haben[15].

 

Wie überhaupt insbesondere durch Darlegungen bei BRIT MORF mir bekannt und bewusst wurde, muss ich leider annehmen, dass ich auch irgendeiner Art „Experimentation“ durch geistige Wesen ausgesetzt bin. Dies können sowohl widergöttliche als auch göttliche Wesen sein, was ich (insbesondere im ersteren Fall) alles furchtbar finde. Andeutungen darüber finden sich im Kapitel Nr. 27 >Spirituelle Gemeinschaft<, eventuell auch im Kap. Nr. 15 >Kosmische Phänomene< und bezüglich positiver Beeinflussung ausdrücklich im Kapitel Nr. 53 >Hoffnung<. Vielleicht gehört mein abnormes Zeitempfinden auch dazu.

Ansonsten wird es überhaupt mit dem Phänomen zu tun haben, dass (werdende) Meister zunehmenden Begrenzungen ausgesetzt sind, solange sie sich nicht durch spirituelle Kraft davon befreien können[16], was hier gleich noch aufgegriffen wird.

 

Erst am 19. Oktober 2009 erfuhr ich durch Kryon[17] (einer hohen geistigen Wesenheit, die durch den männlichen US-Amerikaner LEE CARROLL gechannelt wird), dass die Zeit von den Menschen überhaupt nur zweidimensional[18] (linear und konstant oder vorwärts und rückwärts) wahrgenommen wird, so wie generell das menschliche Denken prinzipiell nur zweidimensional stattfindet, obwohl der Mensch in einem dreidimensionalen Raum lebt. Die Zeit wurde für die Menschen extra geschaffen, um ihnen Lernschritte zu ermöglichen[19].

 

Demgegenüber befindet sich in der jenseitigen Welt alles im „JETZT“, worüber sich Ausführungen im Kapitel 40-H >Meditation< im Zusammenhang mit dem Empfang der „Dritten Sprache“ befinden. Und erst noch im Mrz.2013 habe ich über das >Ewige Jetzt< ein neues Kapitel Nr. 59 in diese Autobiographie eingefügt und poste dies jedes Jahr zu Pfingsten, weil es mit der historischen Herabkunft des Heiligen Geistes zu tun hat.

 

Unabhängig von vorstehendem Absatz, habe ich mich immer schon gefragt, warum für mich alles um so vieles Furchtbarer ist als für die vielen anderen Menschen, die ich persönlich kannte, insbesondere auch im Verhältnis zu meinen >Freundschaften<, die so manches von mir gar nicht wirklich nachvollziehen konnten.

 

Obwohl ich durchaus so einige Möglichkeiten hatten, von denen ich viele auch genutzt habe, traten dann auf irgendeine merkwürdige Weise doch immer irgendwelche schrecklichen Dinge auf – und dieses, obwohl ich mir absolut nach meinem Charakter nicht vorstellen konnte, dass ich insgesamt wesentlich negativeres Karma auf mich geladen haben sollte als andere Menschen. Denn durch den Charakter kommt doch eine gewisse Essenz auch früherer Leben zum Ausdruck. Und mein Charakter wird im Allgemeinen von Niemandem als „schlechter Charakter“ bezeichnet. Von circa hundert Menschen fallen mir vielleicht zwei ein, die auch etwas schwierigere Lebensbedingungen hatten.

 

Erst- und einmalig bin ich im Juni 2008 an Darlegungen gelangt, welche wenigstens die Möglichkeiten aufzeigen, weshalb ein Mensch trotz Positivität größere Belastungen haben kann. Es sind dort nämlich Bedingungen genannt, welche spirituelle Meister betreffen, wenn sie erneut auf der Erde (freiwillig) inkarnieren.

 

Nun bin ich ja noch weit von der fünften Einweihung entfernt, aber ich befinde mich immerhin auf dem (wenn auch noch sehr langen) Wege dorthin. Und die Darlegungen in dem Buch von JAMES J. HURTAK >Die Schlüssel des Enoch<, die bereits im >Vorspann< angedeutet worden sind, lassen wenigstens Hypothesenbildungen zu.

 

Es wird dort ausgesagt: „Wenn sich ein Meister in ein entropisch-negatives[20] Programm begibt (im Dienste an oder zur Aufsicht über niedere physische Welten), werden seine Inkarnationen in zunehmenden Begrenzungen aktiviert, und zwar aufgrund des allgemeinen Umstandes retrograder Evolution[21], die die Seele dahingehend beeinflusst, (in den niederen Welten der physischen Entropie[22]) in sich wiederholende Existenzfolgen zurückgezogen zu werden“.

 

Nur indem dieser Meister dann dem Amte Christi (siehe Text im Kap. Nr. 44-C >Jesus, der Christus Gottes<) dient und sich selbst fortgesetzter Seelenerziehung und einer Veredelung seines Bewusstseinslichtes widmet, können die auferlegten Begrenzungen überwunden werden, „so dass die Seele mit dem Überselbst-Kontinuum schöpferisch wiedervereint werden kann“[23]. An diesem Punkt kann sich die Einzelseele über eine „negative Programmierung“ durch höhere Fähigkeiten hinwegsetzen.

 

Und es wird dann sogar noch sinngemäß angeführt, dass es jedoch für die Angehörigen der Sternensaat (die eben noch nicht den Grad eines Meisters haben, für die aber jetzt wohl der göttliche Ratschluss ergangen ist, dass sie doch endlich auch wieder erlöst werden sollen), der „negative Hemmschuh an diesem Ende unseres lokalen Universums so überwältigend“ ist, dass größere Hilfe von der geistigen Hierarchie stattfinden muss (und stattfinden wird), um diesen Sternensaat-Angehörigen einen Aufstieg zu ermöglichen.

 

Würde dies nicht geschehen, wäre die Gefahr sehr groß, dass auch diese Seelen in unvollkommene Zustände zurückfallen müssten[24]. Die Angehörigen der Sternensaat werden bei HURTAK als „rechtschaffene Physische“ bezeichnet. Über diese Befreiung finden sich die entscheidenden Darlegungen in den Kapiteln Nr. 51 >Sonderaufstieg<, Nr. 52 >Bitterer Wein< und Nr. 53 >Hoffnung<.

 

Fortsetzung folgt im Teil E zum Kapitel Nr. 38 >Freundschaft<.

 



[6] Schöpfungsfall: Der gesamte Hergang dieses Falles ist u.a. Thema in dem Essay „Schöpfungsgeschehen“, welches ich veröffentlicht habe unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin. Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“. Mittlerweile sind es 27 Exposés über verschiedene esoterische Themen; denn Mitte Jul.2017 habe ich noch zwei weitere Essays erstellt über die „Zeiträume der Erdenentwicklung“ (Teil I: Zeitalter), wo es insbesondere um Lemurien und Atlantis geht, und „Teil II: Kulturepochen“ sich auf unseren jetzigen „Arischen Zeitraum“ bezieht (wobei diese Benennung nichts mit irgendwelchem Nazi-tum zu tun hat).