Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (210)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Freundschaft (38.E) Trennungen

…und DU bist der Gast

 

 

(Widmung für Sullivan in der Fußnote)[1].

 

Im folgenden sollen noch einige geistige Aussagen zitiert werden, die alle den Blick weg von weltlichen >Freundschaften< richten (wobei die Menschen als Geschöpfe bezeichnet werden) auf die einzigartige Freundschaft zu >Jesus, dem Christus Gottes< (Kap. Nr. 44), die dort natürlich nahegelegt wird.

 

So wird bei THOMAS von KEMPEN ausgesagt, dass man niemals den Frieden in den Geschöpfen suchen solle, dort sei er nämlich nicht zu finden. Denn die Liebe der Geschöpfe trügt und schwankt, während die Liebe von Jesus fest und unerschütterlich steht. Wer sich an Geschöpfe hängt, wird mit den Unsteten fallen; wer sich Jesus hingibt, bleibt ewig aufrecht. Und es wird empfohlen: „IHN liebe und behalte als Freund; auch wenn dir alle anderen den Rücken kehren, gibt Er dich nicht auf und verhütet deinen Untergang“.

 

Beinahe alles, was der Mensch außer Jesus von den anderen Menschen erhofft, wird sich als Fehlrechnung erweisen. „Stütze dich nicht vertrauensselig auf ein windbewegtes Rohr, da doch ´alles Fleisch dem Gras gleicht, und alle seine Herrlichkeit dahinwelkt wie die Grasblume`“. „Heftest du dein Auge nur auf das Äußere an den Menschen, bist du bald betrogen. Du erwartest von ihnen Trost und Hilfe und kommst anstatt dessen häufig zu Schaden“. „Begreifen wir doch endlich, …. wie eitel die Freundschaften dieser Welt sind, ´die mit den Jahren und den Interessen aufhören`“.

 

Und an weiterer Stelle wird dann noch dringend ans Herz gelegt, Jesus auf keinen Fall gegen andere Geschöpfe einzutauschen; denn zu wem will man dann fliehen, wenn man Ihn als Freund verloren hat? „Ohne Freund kommst du wohl nicht aus; bildet aber Jesus nicht dein bester Freund[2], so bist du notwendigerweise niedergeschlagen und trostlos. Du handelst töricht, wenn dein Vertrauen und deine Freude jemand anderem gilt. Besser die ganze Welt gegen sich haben, als Jesu beleidigen. Unter allen Lieben, sei dir Jesus der Allerliebste. … Mit ihm allein darf dich eine Sonderfreundschaft verbinden; denn er übertrifft jeden Freund an Güte und Treue“[3]. So gibt es auch die sinngemäße geistige Aussage: „Der Verkehr mit Menschen über die Grenzen der Notwendigkeit hinaus ist nicht heilsam“[4].

 

Auch RAINER MARIA RILKE nimmt in seinen Zwiegesprächen mit dem Schöpfer aller Dinge[5] die Einsamkeit zum Thema[6], die allerdings durch die Begegnung mit Gott (bzw. >Jesus, dem Christus Gottes<) ausgeglichen wird:

 

„Wer seines Lebens viele Widersinne

versöhnt und dankbar in ein Sinnbild fasst,

der drängt

die Lärmenden aus dem Palast,

wird anders festlich, und DU bist der Gast,

den er an sanften Abenden empfängt.

 

DU bist der Zweite seiner Einsamkeit,

die ruhige Mitte seinen Monologen;

und jeder Kreis, um DICH gezogen,

spannt ihm den Zirkel aus der Zeit“.

 

Es folgen hier nun verschiedene Schilderungen von privaten Kontakten, die sich jedoch bereits im Jahre 2015 alle überholt haben, wie ich dies ganz zum Schluss dieses Kapitels 38-E noch darlegen werde. Ich muss jedoch vorerst alle Schilderungen so belassen, da eine direkte Korrektur zu aufwendig wäre und eine völlige Löschung wegen eventueller Bezugnahme in anderen Kapiteln auch nicht möglich wäre.

 

Im Kapitel Nr. 54 >Wahnsinn oder unendliche Liebe< ist aus inhaltlichen Zusammenhängen heraus geschildert, wie ich Ende Apr.2009 versucht hatte, mehrere ehemalige >Freundschaften< neu zu beleben (weil ich damals noch dachte, ich müsste der Isolation entgegenwirken), was unterschiedlichen Erfolg hatte. Insbesondere ist dort die viermonatige wiederbelebte >Freundschaft< mit Linda geschildert, die ich aus restlichen Ego-Aspekten von uns beiden dann doch nicht länger aufrechterhalten konnte.

 

Die negative Übertragung[7], die ich schließlich zu ihr durch die Summe ihrer Fehlverhaltensweisen oder ihrer Wesensart entwickelt hatte, war einfach zu dominant geworden, so dass es wirklich das Beste war, diese >Freundschaft< zu beenden bzw. eine Pause einzulegen, was ich auch Ende Aug.2009 veranlasste. Durch den Begriff der „Übertragung“ will ich durchaus eine gewisse Schuld an dem Zerwürfnis auf mich nehmen, wobei es mit Linda damals keine offene Auseinandersetzung gegeben hatte.

 

Dies hatte ich damals so geschrieben. Es stimmt jedoch für die Zeit seitdem nicht mehr (Aussage hier am 30.03.2014); denn am 07.12.2012 kam es doch zu einem etwas unerfreulichen Dialog zwischen Linda und mir, der im Kapitel/Newsletter >Dez.2012/16< (Teil B) geschildert ist. Erst im Jul.2013 wurde mir jedoch richtig bewusst, was doch den Unterschied ausmacht zwischen spirituellen Menschen als sog. „Pneumatikoi“ zu den Menschen, die bei HURTAK als sog. „Psychekoi“ bezeichnet werden, von den sog. „Xoikoi“ ganz abgesehen. Die Definitionen bzw. Charakterisierungen sind in dem dortigen Kapitel/Newsletter dargelegt.

 

Zwischen Weihnachten 2009 und Neujahr 2010 geschah es, dass ich akut den Impuls fasste, doch wieder meine Freundin Linda anzurufen, der gegenüber ich im Aug.2009 so schwere destruktive Impulse entwickelt hatte, dass ich um eine Pause in der Beziehung bat, was sie ohne Reaktion akzeptierte. Später erzählte sie mir allerdings, dass es doch auch schwierig für sie war, nicht wirklich zu wissen, was mit mir los war. Da sie aber eine kluge und weise Person ist, hat sie über alles ebenso Stillschweigen bewahrt wie ich, und ab Jan.2010 waren wir (zunächst !)bessere Freundinnen denn je in unserem Leben, worüber ich auch sehr glücklich und froh war (was sich jedoch später wieder änderte[8]).

 

Ich hatte Linda nicht direkt und nicht absolut unrecht getan, allerdings doch minimal (aber in Wahrheit auch gar nicht) – aber sie verstand es irgendwie, und sie ahnte, dass es irgendeinen Anteil von ihr gab, den ich durch die viermonatige Pause ausgeglichen habe.

Ich hatte hier ursprünglich noch über eine andere Freundin geschrieben gehabt, und auch über zwei verschiedene Kreise von Menschen, zu denen ich Kontakt gefunden hatte. Die Gefahr der Wiedererkennung ist jedoch zu groß, so dass ich die Schilderung am 29.04.2014 herausgenommen habe.

 

Ich musste nachträglich generell feststellen, dass ich doch wesentlich mehr Menschen kannte, unter denen immer auch einige und letztlich sogar recht viele Menschen waren, die ein esoterisches Interesse hatten. Im Kapitel Nr. 42 >Esoterischer Arbeitskreis< habe ich sogar die gesamte Darstellung löschen müssen, als mir bewusst wurde, das ich dort mit sehr vielen Menschen aus der Esoterikszene in Kontakt gekommen bin, wo der Wiedererkennungswert doch im Einzelfall zu groß gewesen wäre.

 

Ich gehe insgeheim immer davon aus (da ja nur sehr wenige Menschen meine Autobiographie lesen), dass eben nicht gerade jemand darunter ist, der mich persönlich kennt. Dies ist aber naiv von mir. Auch die Gefahr, dass mich jemand aus der ehemaligen >Spirituellen Gemeinschaft< (Kap. Nr. 27) oder den >Lichtdiensten< (Kap. Nr. 28) erkennt, ist wesentlich größer, als ich dies früher dachte; denn irgendwann stößt vielleicht jemand „zufällig“ auf diesen Blog – und nicht jeder meint es gut mit mir.

 

Meine letzten Notizen bezüglich der >Freundschaften< stammten ursprünglich vom 15.04.2010 (welche ich jedoch zwischenzeitlich auch noch gelöscht habe). Seit diesem 15. April 2010 sind nun bereits sechs Jahre vergangen (Aussage im Jun.2016) und seitdem haben sich meine >Freundschaften< mehrfach verändert in der Richtung, dass fast alle Kontakte nicht mehr existieren. Mir wurden sogar neue >Freundschaften< angeboten, denen ich jedoch von mir aus von vornherein aus dem Weg gegangen bin (da mir die Probleme schon im voraus vor Augen standen). Es gibt dafür die vielfältigsten dialektischen Gründe, die mir alle bekannt sind, ich aber zu einem Ausgleich von meiner Seite aus nicht bereit bin. Real ist es so, dass ich mittlerweile unter meiner (scheinbaren) Isolation absolut nicht leide – da ich einfach andere Ziele anstrebe.

 

So erfuhr ich bereits im September 2012 von dem neuen Buch von HURTAK & HURTAK mit dem Titel >Überselbst Erweckung<, welches ich bereits damals sofort über den Buchhandel bestellte. Erst am 27.03.2014 (also über 18 Monate später) war es jedoch möglich, dass ich das Buch erwerben konnte. Hintergründe sind offensichtlich ein Versagen in der Organisation der Akademie für die Wissenschaft der Zukunft[9], von der das Buch herausgegeben wird (und liegen nicht bei dem Buchhandel). Natürlich könnte man auch meinen, ich hätte das Buch eben nicht früher erhalten sollen.

 

Jedenfalls haben mich bereits die ersten Seiten des Buches verstärkt auf die überirdischen Sphären hin ausgerichtet (was sowieso schon vorher bei mir der Fall war) mittels fortlaufender Meditations- und Visualisierungs-Texte. Wegen meiner verschiedenen Arbeiten ist es auch so, dass ich real persönliche Kontakte überhaupt nicht mehr bewältigen könnte. Dies schrieb ich hier in der Nacht zum 30.03.2014.

 

Danach las ich dann in dem neuen Buch >Überselbst Erweckung<. Im Kapitel „Die Heilung des Dualismus beginnt“[10] war dort auch das Verhältnis zu den verschiedensten menschlichen Beziehungen angedeutet, wie Lebenspartner, Familie, Freunde usw., und dass es um die Heilung der Abspaltungen und Trennungen gehen würde. Diese könne ein Mensch jedoch überhaupt erst wahrhaftig bewirken, wenn der Einzelne zu seinem wahren inneren Gefährten gefunden hätte, der immer im Quantenfeld des eigenen Bewusstseins gegenwärtig ist. Ein äußerer Seelenpartner müsse immer sekundär sein; denn primär sei die Beziehung zwischen uns und dem Göttlichen. Unser wahrer Seelenpartner existiert als integraler, integrierter Teil unser selbst, so dass es nicht notwendig ist, nach äußerer Erfüllung zu suchen.

 

Während ich dies (und mehr) las, geschah es dann plötzlich, dass ich akut evidente Erkenntnisse über alle meine >Freundschaften< hatte und ich schrieb dies sofort nieder. Ich schrieb sinngemäß: Alle Freundschaften waren für mich solange fast völlig unproblematisch, solange ich noch auf die Liebe zu einem Mann ausgerichtet war, entweder in der Suche oder in der Verwirklichung.

 

Am 01.01.1993 fand dieses Stadium ein Ende, dadurch

a) dass ich mich von meinen Liebespartner (gemäß seinem geheimen Wunsch) trennte (wie dies im Kapitel Nr. 37-B >Eifersucht< dargelegt ist) und

b) dass meine authentische Liebe zu >Jesus, dem Christus Gottes< erweckt wurde, was im Kapitel >Vorspann< (Teil B) geschildert ist zum 18.01.1993.

 

Die >Freundschaften< wurden erst ab da ein Problem für mich, als ich schon keine geschlechtliche Liebe mehr suchte, meine Freundinnen aber immer noch das Bedürfnis danach hatten; denn viele von ihnen waren alleinstehend nach den Trennungen von Lebensgefährten.

Es ist nun nicht so, dass ich irgend etwas in den >Freundschaften< suchte, was ich vorher in der Liebe hatte. Sondern es war so, dass die >Freundschaften< für mich genauso relativ bedeutsam (oder nicht bedeutsam) waren wie vorher. Sie hatten für mich natürlich auch nie die vergleichbare Substanz wie die Liebe zu einem Mann, auch wenn ich immer engagiert war (was ich aber in einem jeglichen Lebensbereich bin). Und ich hatte meinen inneren Lebensmittelpunkt ja genau schon mit dem Ende der äußeren Liebesbeziehung in Jesus Christus gefunden.

 

In Wahrheit war es so, dass ich all der >Freundschaften< schon seit (jetzt) 20 Jahren (Aussage am 30.03.2014) nicht mehr bedurfte, dies aber gar nicht richtig begriff. Ich dachte, ich müsste weiterhin >Freundschaften< haben (bzw. diese aufrechterhalten) für ein wenigstens annähernd vollwertiges menschliches Leben (nach den üblichen gesellschaftlichen Maßstäben). Mein inneres befriedigendes Befinden, meine innere Ganzheitlichkeit, war aber schon längst hergestellt und alles, was die >Freundschaften< in den Gesprächen oder überhaupt der Substanz der Beziehung an mich herantrugen, war für mich schon längst irrelevant geworden.

 

Mein Bewusstsein über genau diesen Tatbestand, dass ich gar keine >Freundschaften< mehr benötigte, war aber nicht entsprechend gewachsen. So hinkte ich in meiner realen Bemühung um >Freundschaften< völlig hinterher. Jedoch wurde mir eben indirekt aufgezeigt, dass ich eine >Freundschaft< überhaupt nicht mehr führen kann, weil dies in Wahrheit von den anderen Menschen verunmöglicht wurde.

 

Mir ist heute in der Reflexion klar geworden, dass meine Freundinnen sehr wohl meine Souveränität erkannten. Dies führte bei ihnen zu einer latenten Frustration, zu Neid und zu Aggressivität mir gegenüber, weil sie genau diese Souveränität eben wegen ihres dialektischen[11] Status nicht aufwiesen (auch wenn ich sie auf dem etwas höheren Niveau der sog. „Psychekoi“[12] ansiedeln würde) und sich alle noch immer nach einem Liebespartner sehnten. Einige gaben dies in den Gesprächen dann auch sogar zu, dass sie mich wegen meiner Freiheit von der Liebessehnsucht beneideten.

 

Diese latente Aggressivität nahm ich in verschiedener Weise durchaus wahr, auch wenn ich sie nicht völlig begriff. Jedoch war ich nicht bereit, diese Aggressivität zu ertragen und auszugleichen. Es war letztlich dasselbe „in Grün“ wie früher mit meiner Mutter: Diese war irgendwie neidisch auf mich und versuchte, mir das Leben zu vergällen (ja zur Hölle zu machen[13]). Ähnliches geschah auf die merkwürdigste und verschiedenste dosierte Weise durch meine Freundinnen.

 

Die von mir schon in Teil 38-A benannte Kontakthäufigkeit war im Grunde bereits immer schon eine latente „Unlauterkeit“ mir gegenüber gewesen; denn die Freundinnen hatten irgendein Gespür dafür, dass mir dies irgendwie wichtig war und so setzte man dies als Machtmittel mir gegenüber ein. Letztlich erkannte ich auf diese Weise, dass ich alle meine >Freundschaften< überhaupt gar nicht benötigte und so kam es sukzessive zu allen Trennungen.

 

Meine Analyse (die ich eben in der Nacht zum 30.03.2014 hier verfasste), finde ich sehr erschütternd – auch dass ich dies alles schon seit 20 Jahren ahnte, aber nicht richtig ins Bewusstsein bekam. Ich bin mir sicher, dass alle solche (wenn auch minimalen) „Unlauterkeiten“ bei sehr vielen Menschen unbewusst eine Rolle spielen und sich viele Menschen dies gefallen lassen (wovon ich verschiedentlich real Zeuge gewesen bin). Für mich wird dies nie wieder zutreffen, dessen bin ich mir nun gewiss, und ich danke Gott für die Befreiung auch noch von dieser Fessel und Illusion.

 

Da ich selbst nicht bösartig bin, ist es auch so, dass ich dies alles nie in dieser Deutlichkeit für möglich gehalten habe, wie meine Freundinnen doch in Wahrheit sind, auch wenn es einzelne Erlebnisse gab, wo sie sich insgeheim demaskiert hatten, worüber ich auch aus Unbewusstheit hinweggegangen bin. Ich hatte mich immer nur gewundert, warum ich oft einen latenten Ärger durch irgendwelche Freundinnen verspürt hatte, den ich gar nicht immer total an etwas festmachen konnte. Heute fällt es mir wie Schuppen von den Augen, und ich bin doch relativ erschüttert. So ist auch alles positiv Menschliche insgeheim zerstört worden, was durchaus auch vorhanden gewesen war. Ich war in Wahrheit immer eine „gute“ Freundin, allein schon aus dem Hintergrund meiner guten Beziehung zu meiner Schwester.

 

Mein entscheidender Lebenspartner (meine „große Liebe) hatte allerdings einmal etwas Merkwürdiges von sich aus gesagt. Er meinte zu mir: „Deine Freundinnen haben Angst vor Dir“. Es war mir ein Rätsel, wie er auf solch eine Idee kam, und er konnte es leider auch nicht wirklich begründen.

 

Heute ahne ich, dass sie Angst davor hatten, dass ich ihre „Unlauterkeit“ zu frühzeitig entdecken würde, wo sie auch noch nicht auf mich verzichten wollten; denn ich war natürlich auch für sie nicht ganz uninteressant. Ich muss allerdings auch in Betracht ziehen, dass es noch ganz andere Gründe gibt, die ich bisher nicht erkannt habe (Aussage im Mai2015). Als ich dies akut noch einmal Korrektur las, kam mir die Idee, dass es mit meinem zölibatären Leben zusammenhängen könnte, welches ansonsten keine meiner Freundinnen führt – und sie sich deshalb in meiner Gegenwart unwohl fühlten, um es ganz allgemein auszudrücken.

 

Merkwürdigerweise haben die Darlegungen in dem Buch >Überselbst Erweckung< von HURTAK & HURTAK eigentlich zu einem ganz anderen Ergebnis bei mir geführt, als dort wohl gemeint ist. Ich bin mir absolut sicher, meinen wahren Seelenpartner innerhalb von mir selbst bereits im Jan.1993 gefunden zu haben, was aber in der äußeren Dualität bei mir nicht zu einer Heilung von Abspaltungen geführt hat, sondern die Trennungen erst bewirkt hat. Es ist mir mittlerweile nach über 20 Jahren schwer vorstellbar, dass sich dies nun noch einmal wirklich ändern könnte/sollte.

 

Trotzdem sehe ich mich weiter im Dienst an den Menschen stehend, nämlich um genau so etwas aufzuzeigen und zur Befreiung auf höhere Ebenen hinzuweisen für diejenigen Menschen, die ähnlichen Dingen ausgesetzt sind. Nach dem Motto: „Hast du nichts Besseres als Zitronen, dann mach Zitronensaft“.

 

Im Sinne der >Überselbst Erweckung< müsste ich hier jedoch folgendes schreiben: „Wir sehen ein, dass, gerade so wie die Menschen um uns nicht vollkommen sind, auch wir selbst nicht vollkommen sind. Und doch liebt uns Gott und hilft uns jeden Tag auf jede erdenkliche Weise“[14].

Und so sollen dies hier die letzten Worte zur Versöhnung in diesem Kapitel >Freundschaft< sein.

 

Ende des Kapitels Nr. 38 >Freundschaft<.

 



[1] Widmung für Sullivan: Im Jahre 2012 habe ich einige Monate in dem Forum www.esoterikforum.net kommuniziert. Neben verschiedenen positiven Bezugnahmen (derer ich auch immer einmal gedenke; ich jedoch nicht weiß, ob es den betreffenden Menschen Recht wäre, wenn ich sie namentlich nennen würde) haben mich auch einige Personen dort verleumdet und angegriffen. Gegen diese Personen hat mich insbesondere ein Teilnehmer namens Sullivan in verschiedenster Weise dort verteidigt und unterstützt, wofür ich ihm bis heute sehr dankbar bin. Sullivan wurde dann durch einen Disput mit einem (auch für mich sehr) unerfreulichen Zeitgenossen aus dem Forum ausgeschlossen, was ich wohl am 15.08.2012 (um 20:46 Uhr) erfahren habe und darüber total entsetzt und erschüttert war. Da ich keinerlei privaten Kontakt mit Sullivan hatte (und habe), habe ich ihm dann hier (bei dem aktuellen Posting) an dem Tage im Aug.2012 eine Danksagung zur >Freundschaft< gewidmet, die ich auch weiterhin in dieser Fußnote im Kapitel 38-E aufrechterhalten möchte. - Ich bin aus dem Forum dann von mir aus gerade noch rechtzeitig im Herbst 2012 ausgeschieden, bevor man auch mich noch gelöscht hätte (wiederholte Anm.d.Verf. im Aug.2016). - Kurze Darlegungen über das Esoterikforum finden sich ansonsten noch im Kap. 27-C >Spirituelle Gemeinschaft< und im Kap. 40-B >Meditation<.