Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (215)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Meditation (40.A) Atemübung

…lass dir alles geschehen

 

 

vorangestellte Inhaltsangabe zum Kapitel Nr. 40 >Meditation<

Das Kapitel besteht aus den neun Teilen A bis „i“

 

Teil A: Unterstützung des Lichtkörperprozesses. Spirituelle Atemübung nach Ignatius von Loyola. Makrokosmisches Vater-unser-Gebet. Persönliche Offenbarung. Unterstützung. Als Botschafter einer höheren Wesenheit. Methode der „Selbstergründung“ von dem Avatar Ramana Maharshi. Antworten aus der Ebene der Intuition. Anwendung von Interrogativpronomen. Wieder aus den Augen verloren wegen anderem Zeitempfinden. Verlangsamung der Lebensprozesse einschließlich des Atmens. Höhere Einwirkung. Imagination von chinesischen oder japanischen Aspekten.

 

Teil B: Die fünf Heiligen Sprachen (bzw. Heilige Namen). Kommunikation mit der höheren Bruderschaft im Gehirn. Namen der Herren des Lichts. Macht der Transmutation. Name im Buch des Lebens. Verbindung mit den Thronwelten. Ausgleich der negativen Psi-Gitterstruktur. Befreiung aus der dritten Dimension in das Lichtreich. Heiliger Gruß an die Höchste Gottheit. Alle Biorhythmen des Körpers werden mit den spirituellen Rhythmen des Überselbstkörpers verknüpft. Die negativen Kräfte können sich nicht in der göttlichen Schwingung halten. Vollstudium an der Universität notwendig. Hilfe bei der Prüfung von New-Age-Literatur. Nervenmechanismen. Meister Thot. Mantren der Lichtsprache.

 

Teil C: Reflexartiges Funktionieren des Nervensystems. Kreislauferkrankungen. Langsamkeit als Gebärde der Kunsttätigkeit. Ewige zeitlose Gegenwart. Aufmerksamkeit. Grenzerfahrung des Bewusstseins. Aktuelle Anrufungen 2015: a) Invokation für den Aufstieg. b) Bekenntnis des Allmächtigen Vaters durch den lebendigen Christus. c) ICH BIN die Gegenwart Gottes ...“. „Ich gehe in Resonanz zur Bedingungslosen Liebe“. „Die Gegenwart der Liebe Gottes ergreift Besitz von mir“. Die Praxis des Kriya-Yoga nach dem Avatar Paramahansa Yogananda. Entkarbonisierung des Blutes. Anreicherung mit Sauerstoff. Weshalb Tibeter nicht höhenkrank sind. Der Yogi kann 365.000 Jahre geistiger Entwicklung innerhalb eines Jahres erreichen. Keine unwissenschaftliche Atemübung. Bis heute gewisse Geheimhaltung der Methode durch Monopol der Self-Realization Fellowship. Kommunikation mit dem Heiligen Geist. Lichtmeditation. Vergebungsprozess. Hass und Niedergedrücktheit. Göttlicher Allgeist als weiße Lichtenergie von der Urzentralsonne. Sieben Grundstrahlen in Bezug auf die Bewusstseinszentren (= Chakren).

 

Teil D: Wortlaut der Lichtmeditation. Umweltgeräusche durch Ohrstöpsel ausgeschaltet. Herabrufen des eigenen Lichtkörpers für Angehörige der „Sternensaat“. Herstellen eines Vereinten Chakra. Darstellung als Sonne. Schwierigkeiten zu meditieren. Fühlen ist wichtiger als eine starre Praxis. Unterbrechung oder Abbruch. Aufhören der mystischen Entwicklung.

 

Teil E: Absolute Notwendigkeit von Meditation versus eine moderate Einstellung. Pausieren. Der nicht-hermetische Mensch sollte Gott nicht generell durch Meditation suchen. Verfügung über Pymander. Manchmal ein Jahr lang nicht meditiert. Totale Anstrengung. Opferung des Ich als weltlicher Todesprozess. Empfindung des Ego-Todes. Gebete statt Meditation. Anrufungen zur Reinigung und Umwandlung. Zitate persönlicher Anrufungen der Violetten Flamme. „Übergabe an Christus“. Invokation an die Elohim des Silbernen Strahles. „Die Nicht-Zeit und die Zone der Stille“.

 

Teil F: Verschmolzene Essenz. Supradimensionale Wirklichkeit. Das „Lied des Einen“. Illusion der Trennung. Selbst die Zeit anhalten. Berührung durch die Elohim als Voraussetzung für individuelle Befreiung. Heiliger Geist. Gesamtheit des Sonnenlogos. Führer der Lichtsphären des Archäums. Übersetzung der Bibel von Martin Luther. Doppelgeschlechtliche Engelwesen. Energetisch codierte Anrufungen. Karmische Geometrien werden aufgelöst. Der Menschheit ist alles Karma in einem Gnadenakt erlassen worden. Trotzdem weiterhin Fesselung an eigene karmische Muster. Ausvibrieren des Karmas. Kraft von Mantren.

 

Teil G: Unhörbare rein geistige Lautwirkung. Kommunion. Gefahren durch die Spiegelsphäre. „Funken“ von Bo-Yin-Ra. Das OM als Wort Gottes. Der Unterschied von AMEN zu AUM-EN. Offenbarung des Wortes Gottes in Jesus Christus. Christliche (physische) Meditationshaltung. Hände- und Beinstellung. Yoga- bzw. Schneidersitz. Körperhaltung des Gehängten im Sitzen. „Beten ohne Unterlass“ nach dem >Pilgerleben<. Geistige Zusammenfassung des gesamten Evangeliums. Die Teufel verstehen das Wort Gottes und bekommen Angst. >Allzeit in Gottes Gegenwart< von Bruder Lorenz (Laurentius). Alle Verrichtungen zu Unterredungen mit Gott machen. Er hat keinen Pfannkuchen umgewendet, ohne dies aus Liebe zu Gott zu tun. Eine Anrufung darf kein Lippenbekenntnis sein. „Anima Christi“ von Ignatius von Loyola.

 

Teil H: Rosenkreuzer-Mysterien der Erweckung. „Ex Deo nascimur. - In Christo morimur. - Per Spiritum Sanctum reviviscimus“. Lazarus` Auferweckung vom Tode durch Christus. „Per Crucem ad Rosam”. Göttlicher Weisheitsspruch „Strahlender als die Sonne“. Die Seele lebt im Ewigen. Man muss überall suchen, wie man lieben kann. „Leise rieselt der Schnee …“. Grobphysisch wie aufgelöst durch das ätherische Wesen vom Christus. Mitgefühl mit Obdachlosen. Durch die apokalyptischen Veränderungen werden fast alle ihr Hab und Gut verlieren. Intensive geschäftliche Konzentration mittels des niederen Denkvermögens als „Ersatz“ für Meditation beim westlichen Menschen. „Er, der im Kleinen getreu ist, der wird auch im Großen getreu sein“. Umfangreiche Meditations-Sequenzen seit Okt. 2009 finden sich im Kap. 53-G >Hoffnung<. Tägliche Begleitung durch die sog. „Dritte Sprache“ als Metapher für die Kommunikation mit Spirit. Die Parabel >Die Reise nach Hause< von KRYON (gechannelt von Lee Carroll).

 

Teil „i“: Fünf neue Bewusstseinsstufen. Plötzliches Eintreten des JETZT. Alle falschen Entscheidungen der Vergangenheit treten in den Vordergrund. Synchronizität von Versäumnissen. Wirkungen von Zucker. Adipositas bei Lichtarbeitern. Viele frühere Gurus waren weise, erleuchtet und fett. Bedauern von Fehlhandlungen muss beendet werden. („Legaler) Schwangerschaftsabbruch. Befreiung von allen Gelübden (auch aus früheren Leben). Sexuelle Enthaltsamkeit. Schwierigkeiten, ein normales Leben zu führen. Erschaffung des neuen Gelübdes der Dritten Sprache. Die Göttlichkeit beanspruchen, die man ist. Den (eigenen) Engel hervorbringen und leuchten lassen. ICH BIN das ICH BIN. Man muss bei einem Channeling von KRYON nicht anwesend sein. Selbst jeder weitläufigste, zukünftige und sekundäre Leser seiner Darlegungen wird von der Energie berührt. Auch den Leser umgeben Engel-Wesenheiten. Interdimensionalität der spirituellen Familie. Unmittelbares Ansprechen des Lesers. Beim Lesen der Bhagavad-Gita fand eine persönliche Ansprache durch das Göttliche statt. Auch in der >Unendlichen Geschichte< von Michael Ende war der lesende Junge Bastian angesprochen worden. Die Dritte Sprache nicht nur zwischen Menschen und Gott, sondern auch zwischen Menschen untereinander. Selbst bei geschäftlichen Kontakten kann Liebesenergie fließen. Der Mensch ist eigentlich ein neun Meter großes strahlendes Wesen. Die „Brücke der Schwerter“ als Metapher für die manifeste Absicht der Lichtarbeiter. „Krieger des Lichts“. Kampf zwischen alter und neuer Energie. Das alte Paradigma hält an Macht und Kontrolle fest. Das „Überqueren der Schwelle“ wurde von der Menschheit als Ganzes durch die Jahrtausendwende vollzogen. „Sei stille und wisse – ICH BIN Gott“. Affirmation von Metatron zur Göttlichen Alchemie der Transformation des persönlichen Erdenlebens durch violett-silbernes Feuer. Irdische Geschenke zur Erleichterung des Lebens. Tisch-Geschirrspüler und Roboter-Staubsauger. Aus dem Buch >Die Wahrheit über die Plejaden< von Billy Meier. Roboter und Androide. Körperliche Arbeit.

 

FN: (Teil A): Visualisierung. Vokalisieren. „Lass dir alles geschehen“ (von Rilke). Ramana Maharshi. Tai-chi-chuang.

(Teil B): Fünf Heilige Namen. Erwachen. Amen-Ptah. Phowa. Kwan Yin. Gabriel. Buddha. Paläo-Cortex. Heiliger Gruß. Input. Goldenes Licht. Adonai ´Tsebaoth.

(Teil C): AUM-EN. Paramahansa Yogananda (Schwan als 3. Einweihung, Wonne des Yoga). Karbonisieren (entkarbonisieren).

(Teil D): Pinealis (Zirbeldrüse, Epiphyse, Tannenzapfenzirbel, Glandula pinealis, Intuition, Seelenkontrolle, Zellenlicht, Drittes Auge, Hypophyse, Hirnanhangdrüse, Pituitärdrüse, Wesenskern der Seele, Hypothalamus). Überselbst (Christus-Überselbst, Elohistisches Überselbst, Lichtkörper). Konzentrisch.

(Teil E): Hermetischer Mensch. Pymander. Elohim.

(Teil F): Parameter. Adjektiv. Exusiai. Martin Luther (Mackarat, Elisa, Elias Jakob Lorber).

(Teil G): „Aham brahma asmi“. OM. Theben. Amen (AMUN, AMON). Diphtong. Zappelphilipp. Studioliege. Japa. Bruder Lorenz (Laurentius).

(Teil H): Lazarus. Fingiert. Dritte Sprache. Metapher. Spirit. Parabel. Brücke der Schwerter.

(Teil i): JETZT. Synchronizität. Adipositas. Donut. Gelübde. Ultimativ. Interdimensional. Paradigma. Überqueren der Schwelle. Millennium. Multikomponentenmittel. Androide.

 

40. Meditation (A)

 

Im Kapitel Nr. 39-A >Auftreten von Blitzen< habe ich geschildert, wie ich circa 1984 eine bestimmte Meditationsform (nach KERNING) ausprobiert habe, die definitiv zu den sehr belastenden Blitz-Erscheinungen führte. Die Meditationsform ist allerdings weder dort noch hier geschildert, weil sie mir zu gefährlich erscheint.

Seitdem habe ich alles Mögliche „ausprobiert“, weil mir immer schon klar war, dass man durch alle die mentalen und spirituellen Techniken der >Meditationen<, der Visualisierungen[1], Vokalisierungen[2], Mantren[3], Invokationen[4], Affirmationen[5] und anderes mehr aktiv den Lichtkörperprozess[6] (bzw. das >Seelenwachstum<, Kap. Nr. 45) unterstützt, wie dies von ANSELMI ausgesagt wird[7].

 

Zum 06. Februar 2000 findet sich z.B. die Protokollierung in meinem Tagebuch über eine Meditationsform, die ich von Ignatius von Loyola[8] übernommen hatte[9] und nur bezüglich des Inhaltes etwas anderes gewählt habe. Es handelt sich

a)      einmal darum, dass man eine geistige Aussage (bei LOYOLA wird das „Vaterunser“ gewählt) auswendig gelernt hat, die man dann

b)      zum anderen mittels des Ein- und Ausatmens innerlich spricht.

 

Zum Beispiel habe ich den ersten Vers des Johannes-Evangeliums genommen: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort“. Man kann aber auch eine andere geistige Aussage wählen – u.z. ist davon nur eine einzige Zeile oder sind nur wenige Zeilen notwendig, man kann aber auch das ganze „Gebet“, den ganzen Spruch o.ä. nehmen. Und nun spricht man innerlich diese Zeile(n) so, dass man das erste Wort ein- und das nächste ausatmet, das dritte Wort wieder einatmet usw. Und man kann die eine Zeile beliebig oft wiederholen.

 

Diese Meditationsform, die eigentlich eine spirituelle Atemübung ist, hat bei mir durchaus zu einigen geistigen Erscheinungsformen geführt, war jedoch auch durch andere Komponenten nicht ganz unproblematisch, so dass ich sie letztlich wieder aufgeben musste. Die Problematik hing damit zusammen, dass sich bei mir das Ein- und Ausatmen, verbunden mit den Worten, so stark verselbständigte, dass ich zeitweise nicht mehr aufhören konnte damit.

 

Dies führte zu einem übermäßigen Einströmen von Luft bzw. von Sauerstoff in meinen Organismus, so dass dieser hyperaktiv wurde. Ich praktizierte dies auch (unsinnigerweise) manchmal vor dem Einschlafen, was dann natürlich meine >Schlafstörungen< (Kap. Nr. 18) noch verstärkte. Jedoch war es einmal am 06.02.2000 so, dass ich in eine Art Halbschlaf gelangte (wo ich selbst nicht mehr die Atemübung durchführte), und dann eine andere Instanz in mir rein geistige Worte im Sinne eines hohen Gebetes sprach, was aber nichts mit „meinen“ Worten des Johannes-Evangeliums zu tun hatte.

 

Die Worte, die in mir gesprochen wurden, stammten absolut nicht von mir – sie dachten sich aber durch mich, u.z. in einer so hohen feierlichen Weise, wie z.B. das Makrokosmische Vater-unser-Gebet[10] ist, welches STEINER aufgezeichnet hat. Dieses lautet:

„AUM, Amen! / Es walten die Übel, / Zeugen sich lösender Ichheit, / Von andern erschuldete Selbstheitschuld, / Erlebet im täglichen Brote, / In dem nicht waltet der Himmel Wille, / Da der Mensch sich schied von Eurem Reich / Und vergaß Euren Namen, / Ihr Väter in den Himmeln“[11].

 

Anders als dieses hohe Gebet, nahmen die Worte, die ich empfing, jedoch einen gewissen Bezug auf mich; z.B. bilde ich mir ein, dass ähnliche Worte vorkamen wie: „Lass dir alles geschehen[12] … . Du wirst Unterstützung haben, so wie es benötigt wird“. Alles aber nicht so profan formuliert, wie ich dies jetzt getan habe, sondern es waren heilige Worte. Letztlich war es die globale Aussage – aber in einer gebethaften Weise – dass ich irgendwie auf dem richtigen Wege sei – und dass alles bei mir einen höheren Sinn habe.

 

Natürlich könnte jemand sagen: Letztlich hat alles bei allen Menschen einen höheren Sinn – was sagt das schon aus. Entscheidend ist aber doch die persönliche Offenbarung, die individuell dann bedeutsam ist. Bereits in der Silvesternacht des 31.12.1999 (und außerdem „zufällig“ zur Jahrtausendwende), also ca. 35 Tage vor dem 06.02.2000 war mir vermittelt worden, dass hinter mir eigentlich eine höhere Wesenheit stünde, als deren Botschafter ich auf die Erde geschickt worden bin.

 

Dies habe ich im Kapitel Nr. 1-B >Einleitung< zu dem betreffenden Datum dargelegt. Im Kapitel Nr. 21 >Homo Coelestis< sind außerdem theoretische Zusammenhänge dargelegt darüber, dass man als Sternensaat-Angehörige eigentlich eine höhere Wesenheit repräsentiert[13]. Es ist dies jedoch noch einmal etwas anderes, wenn einem dieses definitiv persönlich offenbart wird.

 

Im Kapitel Nr. 31-B >Signalton< habe ich zum Datum des 06.03.2001 von dieser Atemübung (nach LOYOLA) im Zusammenhang mit einem >Signalton< Darlegungen gemacht. Dort habe ich auch einen Traum (bzw. ein geistiges Erlebnis) erwähnt, wo ich als kleiner Junge (real bin ich jetzt in diesem Leben eine erwachsene Frau) im Smoking vor einem Höheren Herrn[14] auf einer anderen kosmischen oder universellen Ebene stand. Diese Erscheinung des kleinen Jungen (der zwar ich war, aber zugleich mich auch beobachten konnte) in einem feierlichen Smoking war unwahrscheinlich rührend anzusehen. Und ich (als der kleine Junge) blickte zu dem Höheren Herrn ehrfurchtsvoll auf.

 

Nun zu einer anderen Meditations-Methode: Am 22. September 2000 hatte ich mich nach dem Lesen des Buches[15] über Ramana Maharshi[16], einem indischen Avatar, mit dessen Methode der „Selbstergründung“ befasst gehabt und diese dann vor dem Einschlafen praktiziert. Es geht darum, bezüglich aller Dinge das eigene (höhere) Selbst zu befragen, und dieses scheint man zu erreichen über eine bestimmte Art der Selbstbefragung. Dabei stellt man fortgesetzt zu allem und jedem Gedanken, der in einem aufkeimt, an sich selbst innerlich die Frage: Wer will das wissen?“ oder Wer fühlt jetzt so?“ oder Wer … … …?“ oder Wem wurde das angetan?“ oder Wessen Eindruck war dies?“ Keine Frage ist zu banal. Mit allem soll man sich auf diese Weise an das eigene Selbst wenden.

 

Und man wird dann – nach einer gewissen Erübung dieser Methode – aus dem eigenen Inneren Antworten erhalten, so lautet die Verheißung durch Ramana Maharshi. Allerdings warnt er die Weltkinder, die ihm nachfolgen wollen: Sie sollen sich prüfen, ob sie reif sind; denn die Loslösung aus der Welt will unwiderstehlich und ganz von selbst als die einzige Möglichkeit, wirklich wach zu werden, in übermächtigem Zuge geschehen[17]. Natürlich habe ich diesen Ratschlag (vermessenerweise) damals überhaupt nicht beachtet, was aber glücklicherweise nur dazu führte, dass ich die Methode eben nicht konsequent durchführte.

 

Als ich die Methode eine Weile vor dem Einschlafen an dem betreffenden Tag des 22.09.2000 das erste Mal praktizierte, war ich in einem leicht abgedämpften Bewusstsein, weil ich (ausnahmsweise) schon müde wurde. Und dabei geschah es tatsächlich, dass ich ganz eigenartige höhere Antworten erhielt; Antworten aus der Ebene der Intuition[18]. Es war unglaublich, dass dies schon nach so kurzer Zeit funktionierte.

 

Ich nahm mir vor, diese Methode weiter zu verfolgen, was ich auch einige Zeit tat und sie mir auch in den kommenden Wochen, ja Monaten, sogar fast unmittelbar Hilfe bei den Problemen brachte, die ich durch meine damalige Arbeitsstelle hatte. Über die Probleme sind Darlegungen im Kapitel Nr. 12-C >Schwarzer Magier< erfolgt. Durch die Anwendung des Interrogativpronomens „Wer?“, „Wem?“ „Wessen?“ oder ähnlichen fragenden Fürwörtern, womit man praktisch nach dem Subjekt fragt, scheint man real in Kontakt mit seinem eigenen wahren Selbst zu gelangen und bekommt dann tatsächlich bestimmte Antworten.

 

Wie dies bei mir leider mit fast allen Sachen ist, habe ich die Methode jedoch irgendwann wieder aus den Augen verloren. Weshalb, das weiß ich nicht mehr. Dies hat auf keinen Fall etwas mit Oberflächlichkeit meiner Person oder mangelnder Ausdauer zu tun, sondern eher mit meinem Zeitempfinden von ca. 300 Jahren Lebenszeit, wie ich dies im Kapitel Nr. 38-D >Freundschaften< dargelegt habe. Das bedeutet: Wenn ich etwas 6 Monate lang praktiziere, sind es für mich wie eineinhalb Jahre usw. In der >Spirituellen Gemeinschaft< (Kap. Nr. 27) war ich demgemäß auch nicht nur über 10 Jahre lang, sondern subjektiv 30 Jahre lang. Länger sind andere real auch nicht dabei.

 

Aber natürlich ist dies objektiv alles irrelevant. Aus einer Notiz in meinem Tagebuch konnte ich entnehmen, dass ich die Methode der Selbstergründung auf jeden Fall noch am 18.01.2001 durchgeführt habe, was immerhin mindestens vier Monate waren (und bis dahin täglich für ca. 60 Minuten lang).

 

Auch als ich am 25. September 2000 diese >Meditation< praktizierte, registrierte ich ein eigenartiges Geschehen: Nach einer gewissen Weile merkte ich wieder eine spezifische Art von Müdigkeit, die ich dann aber als etwas anderes erkannte. Es handelte sich nicht um Müdigkeit, sondern um eine Verlangsamung der in mir stattfindenden Lebensprozesse, u.z. zuerst bemerkbar an den innerlich gesprochenen Worten der Fragen. Da ich trotzdem unentwegt weiter fragte, aber alles gedehnter, wurde ich nicht wirklich müde, sondern war fortgesetzt wach und bewusst.

 

Als zweites Phänomen darauf folgend registrierte ich, wie sich auch mein Atmen vollkommen selbständig verlangsamte bzw. geschah dies wie durch höhere Fremdeinwirkung. Dies ging so weit, dass ich fast aufhörte zu atmen bzw. die Abstände zwischen Ausatmen und Einatmen wurden immer länger. Außerdem wurde das Einatmen irgendwie flacher. Was mich sehr daran beeindruckte, war das Geschehen durch höhere Einwirkung, die meinen Organismus in gewisser Weise beherrschte. Es keimte in mir die Ahnung auf, dass wirklich die Heiligen vollkommen vom Geiste beherrscht wurden, wenn sie in einen ekstatischen Zustand gerieten. Damals hatte ich selbst auch noch nicht die >Erleuchtung< vom 16.07.2006 erlebt, wie sie in dem betreffenden Kapitel Nr. 2-A geschildert ist und die eben auch wegen der Einwirkung durch eine übermenschliche Instanz so beeindruckend ist.

 

Bei der >Meditation< am 25.09.2000 hatte ich übrigens verschiedene Imaginationen[19] von chinesischen oder japanischen Aspekten (ein chinesisches Bild; dann der Kopf einer modernen japanischen Frau), wobei allerdings Ramana Maharshi Inder war. Es schien jedenfalls etwas mit asiatischer Kultur zu tun zu haben. Auch in der Realität bemerkte ich eine geheime Neigung zu japanischem Zierrat, wie Fächer, Blütenzweige, Lampions, Paravants, beleuchtetes Pergamentpapier – alles Dinge, die ich zu dem Zeitpunkt nicht besaß. Jedoch hat mir auf meinen Wunsch hin eine Freundin im Verlauf dieser Neigung einen von ihren Fächern geschenkt (von denen sie mehrere besessen hatte), und künstliche Kirschblütenzweige habe ich seitdem ganzjährig zu stehen. Auch besitze ich eine Musik-Kassette mit Tai-Chi[20]-Musik-Gesang, die ich ab und zu gehört habe.

 

Fortsetzung folgt im Teil B zum Kapitel Nr. 40 >Meditation<.

 



[1] Visualisierung: a) allg.: etwas optisch so betonen und herausstellen, dass es Aufmerksamkeit erregt (D/F/S.765); b) speziell bezüglich >Meditation< verwendet im Sinne von „aktiv angewandter bildlicher Vorstellung“ (Anm.d.Verf.).

[2] vokalisieren: a) einen Konsonanten wie einen Vokal sprechen; b) beim Singen die Vokale bilden und Aussprechen (D/F/S.766).

[3] Mantram: FN bei 2-C >Erleuchtung< und Text hier im Kapitel.

[4] Invokation: FN zu „Affirmation“ bei 23-F >Priesterseele<.

[5] Affirmation: FN bei 23-F >Priesterseele<

[6] Lichtkörperprozess: Text bei 21-D >Homo Coelestis< (Herabrufen des Lichtkörpers)

[7] ANSELMI/Der Lichtkörper/S.189

[8] Ignatius von Loyola: FN bei 1-B >Einleitung< zu „Emanuel Swedenborg“.

[9] IGNATIUS von LOYOLA/Gott in allen Dingen lieben/S.37

[10] Makrokosmisches Vater-unser-Gebet: siehe Text im Kap. Nr. 40-A >Meditation<.

[11] STEINER/GA245/S.131

[12] „Lass dir alles geschehen“: Diese vier Worte kannte ich übrigens aus einem Gedicht von RAINER MARIA RILKE aus: Das Stundenbuch (S.48; 1. Gedichtzeile: „Gott spricht zu jedem nur, eh er ihn macht“).

Am 27.02.2014 habe ich mich entschlossen, dass ganze Gedicht hier zu zitieren. Es lautet:

„Gott spricht zu jedem nur, eh er ihn macht,

dann geht er schweigend mit ihm aus der Nacht.

Aber die Worte, eh jeder beginnt,

diese wolkigen Worte, sind:

Von deinen Sinnen hinausgesandt,

geh bis an deiner Sehnsucht Rand;

gib mir Gewand.

Hinter den Dingen wachse als Brand,

dass ihre Schatten, ausgespannt,

immer mich ganz bedecken.

Lass dir Alles geschehn: Schönheit und Schrecken.

Man muss nur gehen: Kein Gefühl ist das fernste.

Lass dich von mir nicht trennen.

Nah ist das Land,

das sie das Leben nennen.

Du wirst es erkennen

an seinem Ernste.

Gib mir die Hand“. ■

[13] Im Kap. Nr. 21-C >Homo Coelestis< findet sich der Satz: „In seiner höchsten Wesenheit besteht der Mensch als Monade“.

[14] Höherer Herr: siehe FN bei 31-B >Signalton<.

[15] ZIMMER/Der Weg zum Selbst – Leben und Lehre des Shri Ramana Maharshi.

[16] Ramana Maharshi: Nach Darlegungen von CREME (Maitreyas Mission/S.385) handelt es sich bei diesem indischen „Heiligen von Tiruvannamalai“ um einen Avatar (siehe Kapitel Nr. 29 >Avatarin< über Mutter Meera), der von 1879 bis 1950 gelebt hat. Shri Ramana Maharshi hatte schon als Kind Anfälle von Dämmerzuständen gehabt, und war in Entrückung gefallen (ZIMMER/S.23+S.41). Mit 17 Jahren hatte er ein subjektives Erlebnis, wo er vom Schrecken des Todes gepackt wurde (ZIMMER/S.23) und sich vollkommen nach innen wandte zur Wirklichkeit seines göttlichen Selbstes. Seine Erleuchtung war eine unwillkürliche „mediatio mortis“, wo er gleichzeitig unbewusst die Körperstellung als Leichnam vollzog, die ein Kernpunkt alter indischer Einweihung ist (ZIMMER/S.30). Er verließ dann seine Familie, reiste zum Berg „Morgenrot“ (Arunachala) und sprach nie wieder ein Wort, sondern verbrachte seine Lebenszeit überwiegend in Versenkung. Alles Wissen über ihn resultiert von denen, die als seine Anhänger bei ihm lebten und mit denen er durch kurze Notizen auf Zetteln verkehrte (ZIMMER/S.52). –

In einem Essay mit dem Titel „Diener des Logos, Teil III / Avatare“ habe ich übrigens die Inkarnationen von ca. 30 Avataren beschrieben und deren Lebens-und Wirkensweise benannt. Dies habe ich veröffentlicht unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin. Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“. Mittlerweile sind es 27 Exposés über verschiedene esoterische Themen; denn Mitte Jul.2017 habe ich noch zwei weitere Essays erstellt über die „Zeiträume der Erdenentwicklung“ (Teil I: Zeitalter), wo es insbesondere um Lemurien und Atlantis geht, und „Teil II: Kulturepochen“ sich auf unseren jetzigen „Arischen Zeitraum“ bezieht (wobei diese Benennung nichts mit irgendwelchem Nazi-tum zu tun hat).

[17] ZIMMER/S.62

[18] Intuition: FN bei 14-A >Ursprungsfamilie<.

[19] Imagination: FN bei 7-F >Tyrannei<.

[20] Tai-chi-chuang (Schattenboxen), chinesische Bewegungskunst zur Förderung der geistigen Entwicklung (NGL/Bd.II/S.833).