Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (217)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Meditation (40.C) Kriya-Yoga

...tausend Gründe, um zu eilen

 

 

Zurück zu der Verlangsamung der Lebensprozesse, die bei mir durch die Methode der Selbstergründung nach Ramana Maharshi am 25.09.2000 einsetzte. Aus geisteswissenschaft-licher Forschung ist bekannt, dass generell eine Verlangsamung des Lebens heilsam auf die vielfältigen Störungen und Erkrankungen wirkt, welche durch das reflexartige Funktionieren des Nervensystems verursacht werden. Zusammenhang ist, dass im heutigen modernen Alltagsleben das Nervensystem die Dominanz übernommen hat und dadurch mittelbar auch das Rhythmische System im menschlichen Organismus beeinträchtigt, woraus z.B. Kreislauferkrankungen resultieren können. Diese Beeinträchtigung kann so weit gehen, dass es schließlich Auswirkungen hat auf alle Funktionen der organischen Natur des Menschen und auf sein Seelenleben.

 

Demgegenüber ist Langsamkeit die Gebärde jeder Kunsttätigkeit, weshalb auch diese heilsam wirken kann[1]. Im langsamen Tun, welches viel Zeit benötigt, kommt der Mensch dem Zeitlosen näher, der ewigen, zeitlosen Gegenwart. Die Beobachtung der Erkenntnisvorgänge, die Beobachtung des Denkens und des Wahrnehmens, erfordern Langsamkeit: langsames, doch erfülltes Tun. Hier spielt keine Trägheit eine Rolle, sondern Aktivität: Die Zeit muss von Aufmerksamkeit erfüllt sein. Vor solcher Langsamkeit schreckt das Alltagsbewusstsein naturgemäß zurück und hat immer Tausende von Gründen, um zu eilen. Demgegenüber führt die Langsamkeit an die Grenzerfahrungen des Bewusstseins[2].

 

Weil dieses Kapitel-Teil 40-C am wenigsten umfangreich ist, will ich hier meine aktuelle Meditation, die von Januar bis Jun.2015 (und vorerst weiterhin) Gültigkeit hat, einfügen (was ich erst Anfang Jun.2015 hier ergänzt habe). Seit dem 08.12.2014 wende ich eine „Invokation für den Aufstieg“ aus einer Botschaft von NOAH ASANA MAHATARI (ehemals Saint Germain) an, deren voller längerer Wortlaut und auch die Literaturquelle[3] im Kapitel-Newsletter >Dez.2012/16< (Teil C) dargelegt ist. Ich selbst habe diese Affirmation zu folgenden Worten verkürzt, um sie auswendig sprechen zu können und spreche sie dafür dreimal hintereinander:

 

„Geliebter Meister Saint Germain, ICH[4] rufe Dich und bitte Dich um Einweihung in die gold-violette Flamme der Transformation, damit diese mich ständig in der Aufstiegsschwingung hält und alle Hindernisse entfernt“. 3 x hintereinander.

Jedes Mal ende ich mit den Worten: „AUM-EN[5], Danke!“, schließe dann noch den Heiligen Gruß an die Allerhöchste Gottheit an („Kodoish, Kodoish, Kodoish Adonai ´Tsebaoth! Heilig Heilig Heilig ist der Herr, Gott der Heerscharen, JHWH!) und spreche außerdem noch viermal das AUMEN.

 

Seit Pfingsten 2015 bin ich dann wieder auf eine Affirmation gestoßen, die mir schon seit Sommer 2008 bekannt geworden war durch das Buch >Die Schlüssel des Enoch< von JAMES J. HURTAK. Diese Anrufung ist bereits im Kap. 55-B >Neue Zeit< angeführt mit verschiedenen weiteren Erklärungen. Den Wortlaut führe ich hier jedoch aktuell noch einmal (minimal verändert) an:

 

„Ich bekenne den Allmächtigen VATER durch den Lebendigen Christus. Lass bitte meine Geist-Taube (= den Geist-Menschen) leben und in jenem Himmel aufgenommen werden, für den sie auch immer vorbereitet ist. Gib, dass meine Seele meiner physischen Form während der Verwandlung durch die Shekinah[6] (= den Heiligen Geist) beistehe. Und bitte, sende meinen erwachten Körper in die betreffende Wohnungswelt aus LICHT, wohin Du es als VATER auch immer wünschen magst, und diese Wohnungswelt meinen erwachten Körper in einem weiteren göttlichen Dienst auch aufnehmen wird“[7].

 

Durch das Bekennen des Namens des VATERS kann der eigene Name in das lebendige LICHT codiert werden[8], und so spreche ich auch diese Affirmation dreimal hintereinander mit dem Gruß an die Heilige Gottheit und das viermalige AUMEN.

Inhaltlich hatte ich diesen Passus schon mit eigenen Worten monatelang angewandt gehabt, nun jedoch durch die vorformulierten Worte dies mehr professionalisiert verwendet.

 

In den ersten Monaten des Jahres 2015 war ich ansonsten stark absorbiert durch Anrufungen, die ich wegen der über mir lebendigen Mieterin Frau N. (siehe Kap. 36-H >Gewaltlosigkeit) vornehmen musste, um der nie endenden Tyrannei doch Widerpart zu bieten; denn wenn ich den Widerpart aus Desinteresse oder Zeitknappheit schleifen ließ, steigerte sie sich in ihren Agitationen[9].

 

Die betreffenden Anrufungen wandte ich zeitweise dann zwangsläufig recht häufig an durch einen „mächtigen“ Text, insofern ich mich als „Gegenwart Gottes“ deklarierte, die diese oder jene Verfügungen über diese Person N. erließ. Dies brachte immer erkennbaren Erfolg, bis die Person N. wieder in ihre Agitation verfiel, weil ich zu nachlässig geworden war.

 

Die Formulierung: „ICH BIN die Gegenwart Gottes, die der Person N. dieses oder jenes gebietet“, ist eine legitime Formulierung, die ich abgeleitet habe von der BRÜCKE e.V., wo es z.B. die Anrufung gibt: „ICH BIN die Gegenwart Gottes, die in meinem Heim und in meiner Umgebung Frieden, Liebe und Harmonie gebietet“[10]. (3 x hintereinander anzuwenden).

Und niemals versäume ich den Heiligen Gruß an die Allmächtige Gottheit, was für mich fast das Entscheidende an all den Anrufungen ist.

 

Und erwähnen muss ich, dass ich seit Pfingsten 2014 bis zum Januar 2015 die Affirmation „Ich gehe in Resonanz zur BEDINGUNGSLOSEN LIEBE“ nach Puramaryam[11] in exzessiver Weise als Japa[12] angewandt habe, was wesentlich im Kap. 50-A >Neues Gebot< geschildert ist, aber auch im Kap. 54-L >Wahnsinn oder unendliche Liebe< sowie im Kap. Nr. 69-A >Allmacht Gottes<.

 

Ab 10.01.2015 formulierte ich dies dann allerdings um (nach einer Botschaft von BABAJI) in „Die Gegenwart der Liebe Gottes ergreift Besitz von mir“, was ich bis Pfingsten 2015 durchhielt, dann aber ich durch andere Dinge so absorbiert worden bin, dass ich nur noch die vorher geschilderten Anrufungen verrichte. Über diese Botschaft von BABAJI werde ich leider erst im Kap. Nr. 69-A >Allmacht Gottes< zu dem gegebenen Zeitpunkt des Postings Ausführungen fertigen können. Auch über die Ergebnisse, die beide Japas erbracht haben.

 

Seit Pfingsten 2016 wende ich fortgesetzt täglich die Affirmation für die Feuertaufe an, wie diese im Kapitel Nr. 59-E >Ewiges Jetzt< nach JAHN J KASSL formuliert ist und beginnt: „GELIEBTER VATER/MUTTER GOTT! …!

Es schließen sich dann zwei Anrufungen wegen der Tyrannei der Nachbarin Person N. an, wie ich diese im Kapitel Nr. 36-K >Gewaltlosigkeit< angeführt habe, wo ich mich einmal an JESUS CHRISTUS wende und zum anderen den Heiligen Erzengel Michael auch um Seine Mithilfe bitte.

 

Und als vierte Affirmation wende ich mich an die göttlichen Herren des Lichts mit den Fünf Heiligen Namen (AMEN-PTAH, PHOWA, KWAN YIN, GABRIEL, BUDDHA), wie diese im Kap. Nr. 40-B >Meditation< angesprochen sind.

Alle vier Affirmationen spreche ich nach Möglichkeit dreimal hintereinander, was mindestens 30 Minuten Zeit einnimmt.

 

Des weiteren muss ich hier (leider etwas verzögert erst am 06.06.2015) noch etwas Elementares ergänzen, was eventuell jemanden verwundern könnte: Überwiegend ist nämlich im Kapitel Nr. 40 von Mantren und Affirmationen usw. die Rede, wo man sonst unter >Meditation< etwas anderes versteht. Zum Beispiel die Herstellung eines „leeren“ Bewusstseinszustandes oder Ähnliches. Dies habe ich vor über 20 Jahren (auch) angewandt, musste jedoch nachträglich feststellen, dass ich dadurch der Okkupation durch eine >Erdgebundene Seele< Raum gegeben hatte, was im Kapitel Nr. 30-A näher dargelegt und problematisiert worden ist.

 

Es gibt nun (neben vielen anderen) noch eine spezielle Meditationsmethode (nämlich die Kriya-Yoga-Praxis), die ich allerdings persönlich nie praktiziert habe, die aber im Kapitel 14-B1 >Ursprungsfamilie< bereits erwähnt wurde, weil sie von der Intuitions-Psychologin ANGELIKA PEICK 25 Jahre lange durchgeführt wurde. Ich selbst hatte mich für diese Methode allerdings schon vor vielen Jahren auch interessiert gehabt aufgrund von Darlegungen des Avatars Paramahansa YOGANANDA in seiner >Autobiographie eines Yogi<[13], bin dann jedoch davon abgekommen, mich weiter darum zu bemühen.

 

ANGELIKA PEICK hat mit dieser Methode anscheinend (oder offensichtlich) weiterreichende spirituelle Ergebnisse erzielt, worüber sie im Zusammenhang mit ihrer geistigen Führung gesprochen hat. In einer geistigen Vision wurde ihr ihre jetzige Aufgabenstellung als Intuitions-Psychologin gezeigt. Zusätzlich wurde sie auch oft in der Nacht während des Schlafes unterrichtet. Über die Kriya-Yoga-Praxis hat sie in dem Zusammenhang nur ausgesagt, dass dies eine Form der >Meditation< sei, die man über den ganzen Tag hin vollzieht[14].

 

Da der Kriya-Yoga jedoch weiterreichend interessant ist, sollen im folgenden nähere Informationen darüber gegeben werden, u.z. nach Aussagen des Avatars Paramahansa Yogananda[15], durch den diese Yoga-Methode im 20. Jahrhundert überhaupt erst wieder der Welt bekannt gemacht wurde. YOGANANDA hatte den Auftrag dazu 1920 von dem Avatar Babaji[16] erhalten gehabt, der zu ihm gesagt haben soll: „Du bist es, den ich auserwählt habe, die Botschaft des Kriya-Yoga im Abendland und in der Neuen Welt zu verbreiten. Die wissenschaftliche Technik der Gott-Verwirklichung wird sich schließlich über die ganze Erde verbreiten und den Menschen dazu verhelfen, persönlich mit dem transzendenten Gott, ihrem Ewigen Vater, in Verbindung zu treten“[17].

 

Zum Kriya-Yoga: „Kri“, ein Sanskrit-Wort, bedeutet soviel wie „tun“. „Yoga“ heißt „Vereinigung“. Im Kriya-Yoga vereinigt sich somit der Yogi mit dem Unendlichen, indem er folgendes bewusst „tut“: Er entzieht seinem Blut durch Atmen und Visualisieren Kohlendioxyd und führt ihm in großen Mengen Sauerstoff zu (vergleiche meine eigenen Erfahrungen zur Methode von Ignatio de Loyola vom 06.02.2000 – in 40-A geschildert). Dadurch hebt er den Verfall der Körperzellen, den Verfall seines Körpers auf[18].

 

Kriya-Yoga ist eine einfache, psychophysische Methode, mittels derer das Blut des Menschen entkarbonisiert[19] wird und dafür mit Sauerstoff angereichert wird. Die zusätzlichen Sauerstoff-Atome werden zu Lebensenergie umgewandelt, die das Gehirn und die Rückenmarkszentren vitalisieren. Indem er das venöse Blut entgiftet, ist der Yogi in der Lage, den Abbau seines Körpergewebes zu reduzieren oder ganz zu verhindern. Der fortgeschrittene Yogi verwandelt seine Körperzellen zu Energie“[20]. Die Technik des Kriya-Yoga soll zur vollständigen >Erleuchtung< (Kap. Nr. 2), zum Samadhi[21] führen.

 

In einer Fernseh-Zeitschrift fand ich zufällig einmal die naturwissenschaftliche Begründung, weshalb Tibeter nicht höhenkrank sind. Und auch dies hat bereits den Grund darin, dass sie in ihrem gesamten Körper mehr als doppelt so viel Sauerstoff transportieren können wie westliche abendländische Menschen. Ob dies wiederum bei europäisch-alpenländischen Menschen anders ist, wird dort nicht thematisiert.

 

Jedenfalls sollen Flachlandbewohner im Himalaya nur die Hälfte des gewohnten Sauerstoffs einatmen, was zu Übelkeit und Schwindel führt. „Die Tibeter haben sich in 20.000 Jahren an ihr durchschnittlich 4500 Meter hoch gelegenes Land angepasst. Der Sauerstoffgehalt ihres Blutes ist zwar viel geringer, sie sind jedoch in der Lage, mehr als doppelt so viel Sauerstoff ins Gewebe zu transportieren wie wir. Grund: Das Molekül Stickstoffmonoxid, das Tibeter in zehnfach höherer Konzentration im Blut haben, erweitert die Gefäße und verteilt mehr sauerstoffreiches Blut“[22].

 

YOGANANDA macht in seiner >Autobiographie< weitere interessante Ausführungen über den Nutzen des Kriya-Yoga im Verhältnis zur normalen evolutionären Entwicklung des Menschen: Danach benötigt ein Mensch normalerweise eine Million Jahre krankheitsfreier Entwicklung, um sein menschliches Gehirn zu vervollkommnen und in das kosmische Bewusstsein einzugehen. Demgegenüber ermöglichen es dem Yogi tausend in achteinhalb Stunden geübte „Kriyas“, an einem einzigen Tag einen solchen Fortschritt zu erzielen, der dem Yogi tausend Jahre des natürlichen Entwicklungsweges erspart. Mit anderen Worten: Der Yogi kann 365.000 Jahre geistiger Entwicklung innerhalb eines Jahres erreichen[23].

 

„In drei Jahren kann der Kriya-Yogi daher durch anhaltende geistige Bemühungen dasselbe Ergebnis erzielen, wozu die Natur eine Million Jahre benötigt. Dieser abgekürzte Kriya-Weg kann selbstverständlich nur von hoch entwickelten Yogis beschritten werden, die ihren Körper und ihr Gehirn unter Führung eines Gurus sorgfältig vorbereitet haben und somit der Energie, die durch ein derartig intensives Üben erzeugt wird, standhalten können“[24].

 

So übt der Anfänger im Kriya seine Yoga-Technik morgens und abends nur 14- bis 24-mal. Eine Anzahl Yogis erreicht ihre Befreiung nach sechs, zwölf, 24 oder 48 Jahren. YOGANANDA betont noch, dass der Kriya-Yoga nichts mit den unwissenschaftlichen Atemübungen gemein hat, wo der Atem gewaltsam in der Lunge zurückgehalten wird, was er als unnatürlich und ausgesprochen unangenehm beschreibt. Bei dem Kriya wird demgegenüber von Anfang an ein Gefühl des Friedens und eine angenehme, belebende Empfindung in der Wirbelsäule wahrgenommen[25].

 

Bereits im Atlantischen Zeitraum[26] war der Kriya-Yoga bekannt, wurde dann aber von den damaligen Priestern geheim gehalten[27]. Nach Verfügungen von YOGANANDA für die Zeit nach seinem Tode wird diese Yoga-Technik jedoch auch heutzutage immer noch geheim gehalten. Denn ein Interessierter gelangt nur über viele vorbereitende Stadien an nähere Informationen, über welche die Self-Realization Fellowship[28] ein Monopol unterhält. Dies dient vermutlich auch dem Schutz eines Interessierten, denn anscheinend ist bei falscher Anwendung dieser Yogatechnik Gefahr für den Übenden nicht auszuschließen.

 

YOGANANDA deutet dies an mit folgenden Erklärungen: „Der Körper eines Durchschnittsmenschen kann mit einer 50-Watt-Birne verglichen werden, die nicht auf eine Stromstärke von Milliarden Watt, wie sie bei einem übermäßigen Kriya-Üben erzeugt würde, eingestellt ist. Wenn dagegen die einfachen und absolut ungefährlichen Kriya-Übungen allmählich und regelmäßig gesteigert werden, finden täglich astrale Veränderungen im menschlichen Körper statt, bis dieser schließlich die unbegrenzte kosmische Energie – die erste physische Ausdrucksform des GEISTES – zu offenbaren vermag“[29].

 

Im Kapitel 13-K >Aurisches Wesen< findet sich unter dem Datum des 20.10.2007 die Erwähnung, dass man praktisch in jeder >Meditation< mit dem Heiligen Geist kommuniziert und dass ich zudem während dieser Phase (2007/2008) noch ausdrücklich eine >Meditation< durchgeführt habe, in welcher der göttliche Allgeist direkt angesprochen wird. Ich habe diese sog. „Lichtmeditation“ (die hier noch in 40-D wörtlich dargelegt wird) aus dem fast 1400 Seiten langen Werk >Der Innere Weg< entnommen (aber nach eigener Maßgabe gekürzt und angepasst), welches von dem Cherub der Göttlichen Weisheit im Auftrag des Christus (siehe Kapitel Nr. 44 >Jesus, der Christus Gottes<) Selbst der >Prophetin Gabriele< übermittelt wurde[30].

 

In dem Kapitel Nr. 47 über die >Prophetin Gabriele< habe ich auch angesprochen, dass ich gern diesen Inneren Weg gehen wollte und auch ein Stück gegangen bin, dann aber wegen der doch sehr belastenden Geschehnisse in meinem Leben (wie im entscheidenden der >Tyrannei< - Kap. 7 - und dem Erleben, welches im Kapitel Nr. 13 >Aurisches Wesen< ausgeführt ist) nicht über den Punkt hinweggekommen bin, meinen Feinden wahrhaftig unmittelbar und authentisch zu vergeben (Näheres zu dem Thema der „Vergebung“ findet sich im Kapitel Nr. 50 >Neues Gebot<).

 

Theoretisch oder auch im Nachhinein lässt sich so ein Vergebungssprozess durchaus vollziehen, ich aber stand in der Situation, täglich unmittelbar geschädigt zu sein und hatte große Mühe, meinen Hass und meine Niedergedrücktheit auch nur einigermaßen zu zügeln und im Griff zu halten. Dafür setzte ich durchaus Gebete, Anrufungen, >Meditationen< usw. ein – aber den Tatbestand, meinen realen Feinden zu vergeben, konnte ich absolut nicht vollziehen, wo ich wusste, dass ich in einigen Stunden (bezüglich der >Tyrannei<) oder Tagen (bezüglich des >Aurischen Wesens<) erneut gequält werden würde. Jedoch habe ich von der >Prophetin Gabriele< generell einige >Meditationen< für mich beibehalten.

 

Die „Lichtmeditation“, die auch für anfänglich Meditierende möglich ist, will hier ich exemplarisch schildern[31]. Sie hat als Ausgangspunkt den göttlichen Allgeist, der als ewig strömendes Licht vorgestellt werden kann. Dieses Licht strahlt als weiße Energie von der Urzentralsonne aus (die für unsere physischen Augen unsichtbar ist) in alle Bereiche der Unendlichkeit. Aus diesem Urquell empfängt die ganze Schöpfung. Alle Seinsformen bestehen allein durch dieses ewige Licht.

 

Der göttliche Allgeist ist das ewig strahlende weiße Energiefeld, die ätherische Quelle. Dabei wird das Prinzip allen Seins von sieben Grundstrahlen gebildet. Jeder dieser Grundstrahlen wirkt auf eines der sieben Bewusstseinszentren (= Ckakren[32]) ein, die im physischen Körper wirksam sind, um ihn zu erhalten. Und die Bewusstseinszentren werden gebildet von der Ausstrahlung der Seelenhüllen. Ziel ist es, dass sich diese Hüllen auflösen. Während solch ein Prozess der Auflösung der Seelen-Hüllen stattfindet, findet ebenso eine Umwandlung der sieben Bewusstseinszentren statt.

 

Früher einmal (im Jahre 2004) hatte ich die im folgenden dargelegte „Lichtmeditation“ auswendig gelernt gehabt, dann aber einige Jahre später wieder vergessen. Als ich die >Meditation< wieder aufgriff, war es mir zu mühselig, sie erneut auswendig zu lernen und dann las ich sie von einem Zettel ab und merkte, dass dies auch ganz gut ging. Zwischendurch ließ ich den einzelnen gelesenen Satz immer nachklingen oder visualisierte ihn entsprechend. Auf dieser Lichtmeditation aufbauend, gibt es dann noch eine Höherleitung, welche im Kapitel Nr. 17-D >Erscheinen einer Sonne< zum 26.11.2007 von mir angedeutet, nicht aber genau dargelegt ist, weil sie so außerordentlich wirksam ist, dass sie für einen Anfänger problematisch sein könnte.

 

Fortsetzung folgt im Teil C zum Kapitel Nr. 40 >Meditation<.

 



[1] KÜHLEWIND/Die Diener des Logos/S.46f.

[2] KÜHLEWIND/Die Diener des Logos/S.43

[3] Das Urheberrecht der ausführlichen Form liegt bei JAHN J KASSL über http://www.lichtweltverlag.blogspot.co.at .

[4] Großschreibung des ICH durch NOAH ASANA MAHATARI.

[5] AUM-EN: Erst Anfang Juni 2015 konnte ich im Kapitel-Teil 40-G ergänzend begründen, weshalb ich seit 15.02.2015 „AUM-EN“ statt „Amen“ verwende. Jedoch sollte jede/r Leser/in vorerst bei „Amen“ bleiben, bis ihm/ihr die Begründungen einleuchten (Anm.d.Verf.)

[6] Shekinah: ist die „Gegenwart Gottes, die Heiligung der molekularen Form des inneren Universums durch den Heiligen Geist“. Shekinah-Universum: Das innere Universum, geschaffen zur Transformation der grundlegenden Intelligenzbausteine aus dem Meer des Ewigen, um in die Gegenwart des Vaters zu gelangen (HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.607).

[7] HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.551

[8] HURTAK/Die Schlüssel des Enoch/S.546

[9] Agitationen: aggressive Tätigkeiten (D/F/S.39).

[10] BRÜCKE e.V./Anrufungen und Lieder/F3

[12] Japa: siehe Text im Kap. Nr. 16-A >Herausziehen des Ätherleibes<.

[13] YOGANANDA/Autobiographie eines Yogi/S.256

[14] PEICK/Wer die Türen zur Vergangenheit öffnet/S.121 in dem >Flensburger Heft< Nr. 56

[15] Paramahansa Yogananda: Nach Aussagen von CREME (Maitreyas Mission/S.391) hat dieser nordindische Yogi als Avatar (siehe Kapitel Nr. 29 >Avatarin< über Mutter Meera) zu gelten. Er hat von 1893 bis 1952 gelebt und wurde spirituell durch den Meister Sri Yukteswar Giri (siehe im Kapitel Nr. 27-i >Spirituelle Gemeinschaft<) ausgebildet (YOGANANDA/Religion als Wissenschaft/S.111f.) und von dem großen Avatar Babaji (FN im Kap. 4-A >Asketische Versuche< und Text bei 48-B >Okkulter Gehorsam<) nach Amerika zur Gründung der Self-Realization Fellowship auf dem Mount Washington in Los Angeles zur Verbreitung des Kriya-Yoga gesandt. - Paramahansa heißt übersetzt „Größter Schwan“ (MYSTICA/S.867). Bei STEINER (TB682/S.271f.) gibt es noch eine Erklärung zu „Schwan“. Dieser Begriff kennzeichnet den 3. Grad der Einweihung. Ein Chela (Geistesschüler), der sich bis zum Namen aller Dinge erheben kann, wird „Schwan“ genannt, weil er der Verkünder aller Dinge ist. - Yogananda: bedeutet: „Wonne des Yoga“ (MYSTICA/S.867) und setzt sich zusammen aus „Ananda“ = Glückseligkeit und „Yoga“ = Vereinigung mit Gott (YOGANANDA/Autobiographie/S.238).

[16] Avatar Babaji: FN bei 4-A >Asketische Versuche< und Text bei 48-B >Okkulter Gehorsam<.

[17] YOGANANDA/Autobiographie/S.510

[18] MYSTICA/S.867

[19] karbonisieren: verkohlen lassen, in Karbonat (= Kohle) umwandeln (D/F/S.363); entkarbonisieren: Kohlenstoffe entfernen (Anm.d.Verf.).

[20] zitiert in: ORR u.a./Ende der Sehnsucht/S.85. Das Zitat ist ursprünglich von ORR entnommen worden aus: YOGANANDA/Autobiographie.

[21] Samadhi: FN bei 29-B >Avatarin<.

[22] TV 14 vom 16.08.2008

[23] YOGANANDA/Autobiographie/S.256

[24] YOGANANDA/Autobiographie/S.256

[25] YOGANANDA/Autobiographie/S.256

[26] Atlantischer Zeitraum: FN zu „Lemurischer Zeitraum“ im Kap. Nr. 1-C >Einleitung<.

Erst im Jul.2017 habe ich jedoch zwei Essays verfasst mit Titel „Zeiträume der Erdenentwicklung“ (Teil I: Zeitalter), wo es insbesondere um Lemurien und Atlantis geht, und „Teil II: Kulturepochen“ sich auf unseren jetzigen „Arischen Zeitraum“ bezieht (wobei diese Benennung nichts mit irgendwelchem Nazi-tum zu tun hat).

Mittlerweile sind es 27 Exposés über verschiedene esoterische Themen, die ich unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF veröffentlicht habe bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin. Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“.

[27] YOGANANDA/Autobiographie/S.253f.

[28] Self-Realization Fellowship, 3880 San Rafael Avenue, Los Angeles, CA 90065.

[29] YOGANANDA/Autobiographie/S.256

[30] (Prophetin) GABRIELE/Der Innere Weg

[31] (Prophetin) GABRIELE/Der Innere Weg/S.85ff.

[32] Chakren: FN bei 26-C >Nachfolge Christi< und Text im Kapitel 39-B >Auftreten von Blitzen<.