Sternenschnee


Kim Carrey:

Sternenschnee (222)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Meditation (40.H) Dritte Sprache

wer im Kleinen getreu…

Die Mysterien der Erweckung (die den Rosenkreuzer-Mysterien entsprechen) bedeuten, dass in dem Geschehen des >Mysteriums von Golgatha< (Kap. Nr. 70), also der Kreuzigung von >Jesus, dem Christus Gottes< (Kap. 44-F), mit dem Blut Christi aus der Seitenwunde auch das Wasser strömte, das die Kraft der Erweckung zum ewigen Leben enthält[1] (vergleiche die Bedeutung der >Stigmata< im gleichnamigen Kapitel Nr. 6).

 

Aus der Opferung der kosmisch-irdischen Hülle am Holz des Baumes des ewigen Lebens entspringen die neuen Blüten dieses Baumes – die Rosen – welche die Wunden Christi versinnbildlichen. Die Sinndeutung dieser Mysterien ist deshalb der Spruch: „Ex Deo nascimur. - In Christo morimur. - Per Spiritum Sanctum reviviscimus“. („Aus Gott werden wir geboren. – In Christus sterben wir.  – Durch den Heiligen Geist werden wir zum Leben wiedererweckt)[2].

 

Das Wasser des Lebens und die Kraft des großen Trösters bilden die Verbindung auf Erden und in den himmlischen Regionen mit dem Geiste Gottes. Das Wasser des Lebens ist der Herzwunde Christi entströmt und der große Tröster ist der durch Christus verheißene Heilige Geist (siehe das Kap. Nr. 59 >Ewiges Jetzt<). Das Symbol dieser Mysterien ist der Lebensbaum und das aufgerichtete Kreuz Christi.

 

Durch Christi Wunden und Blut trug der Lebensbaum aufs neue Blüten. So wird die dem Lebensbaum entsprechende vertikale[3] Linie erhalten. Die Mysterien der Erweckung[4] bleiben tätig wie in den vorchristlichen Zeiten, nun aber mit dem Geist Christi durchdrungen, der in ihnen lebt und wirkt. Aus dem Symbol des aufgerichteten Kreuzes wurden das Kreuz und die Rosen, welche den Wunden Christi entsprechen. Die Herzwunde wiederum wird durch das dreifache Licht inmitten des Kreuzes bezeichnet[5].

 

>Jesus, der Christus Gottes< ist innerhalb des Kosmos erschienen, um dort die Macht des Todes im geistigen, kosmischen und irdischen Sinn zu brechen und die geistige Auferweckung zu bewirken. Der aufwärtsstrebende Mensch gelangt hier zu der Gemeinschaft derer, welche die Auferweckung vom Tode durch Christus gemäß dem Beispiel des Lazarus[6] nacherlebten. Seine Erweckung und der geistige Aufstieg durch die Regionen des Kosmos bis zur Vereinigung mit dem Urbild des Menschen (siehe Kapitel Nr. 21-C >Homo Coelestis<) ist der Ausgangspunkt und das Vorbild für diesen Initiationsweg[7].

 

Der irdische Mensch kann nur durch die Katharsis[8] und durch das Beschreiten und Vollenden des Kreuzweges die geistige Auferweckung erleben. Alle Wesen, welche durch die Gewalt des Widersachers[9] an das kosmische Kreuz gefesselt sind und daher im Kosmos eingefangen leben, müssen sich durch die Annahme des Kreuzes die Befreiung und die Überwindung ihrer kosmisch-gewordenen Natur erringen, wenn dies auch auf eine andere Weise als beim Erdenmenschen geschieht.

 

Wie der Mensch seinen irdischen Kreuzweg zu gehen hat, so werden sie einen kosmischen Weg des Kreuzes zu beenden haben. Dann erst können sie die Auferweckung ihrer wahren, ursprünglich himmlischen Natur erleben. Für den ganzen Kosmos gilt insofern die klare, unveränderliche Formel: Per Crucem ad Rosam“ („Durch das Kreuz zur Rose)[10].

 

Einen göttlichen Weisheitsspruch, den ich auch immer wieder phasenweise anwende, ist der folgende von RUDOLF STEINER. Er lautet:

            „Strahlender als die Sonne

Reiner als der Schnee

Feiner als der Äther

Ist das Selbst,

            Der Geist in meinem Herzen.

Dies Selbst bin Ich,

Ich bin dies Selbst“[11].

 

Dieses Mantram ist übrigens nicht identisch mit den Zeilen: „In den reinen Strahlen des Lichtes erglänzt die Gottheit der Welt …“, welches ich als ein weiteres Mantram meist anwende, wenn ich mich die seltenen Male im Sommer unter freiem Himmel sonne. Dieses Mantram hat jedoch mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit am 16.07.2006 beigetragen zu meiner entscheidenden >Erleuchtung<, wie diese im Kap. 2-A+C geschildert ist, wo auch das betreffende Mantram vollständig zitiert ist.

 

Zu den Mantren macht STEINER folgende Anmerkungen: „Solche Sprüche sind nicht durch die Willkür einer Persönlichkeit ersonnen, sondern sie sind herausgeholt aus der geistigen Welt. Viel mehr ist deshalb in ihnen enthalten, als man gewöhnlich glaubt“[12]. So kann man auch ihren Inhalt nie ganz ergründen. Während der >Meditation< selbst sollte man allerdings über den Inhalt keine Spekulationen anstellen, sondern dies sollte man nur außerhalb der >Meditation< tun. Da sollte man jedoch tatsächlich so häufig wie möglich auf solchen Inhalt zurückkommen. „Denn wenn die Seele sich mit der ewigen Wahrheit verbindet, lebt sie selbst im Ewigen. Und wenn die Seele im Ewigen lebt, dann haben die höheren Wesen den Zugang zu ihr und können ihre eigene Kraft in sie senken“[13].

 

STEINER gibt dann auch zu den einzelnen Zeilen (des Mantrams „Strahlender als die Sonne …“) an, welche esoterischen Vorstellungen man darüber bilden kann. Die Deutungen von STEINER lauten auszugsweise wie folgt[14]:

„Strahlender als die Sonne“: Ein Licht, das strahlender ist als die Sonne, muss dem Menschen leuchten, wenn er die seelischen und die geistigen Wesen und Dinge sehen soll. Dieses Licht geht von keiner äußeren Sonne aus, sondern von uns selbst, wenn wir in unserem Inneren das höhere, ewige Selbst aufsuchen. Dieses ist strahlender als die Sonne (siehe auch das Kapitel Nr. 17 >Erscheinen einer Sonne<).

 

„Reiner als der Schnee“: Die Menschenseele wird rein, wenn sie alles aussondert, was zu Unrecht mit ihr verbunden ist. Jedes Ideal, jeder Gedanke an etwas Großes und Schönes gehört zur inneren Form der Seele. Und wenn sie sich auf solche Ideale besinnt, dann reinigt sie sich, wie sich das Wasser reinigt, wenn es Schneekristall wird. Und weil das Geistige reiner als aller Stoff ist, so ist das „Höhere Selbst[15], das heißt die Seele, die im Hohen lebt, „reiner als der Schnee“ (siehe Kapitel Nr. 43 >Schnee<).

 

„Feiner als der Äther“: Der Äther ist der feinste Stoff. Aber selbst der feinste Stoff ist noch dicht im Verhältnis zum Seelischen. Alle Dinge sind verdichtete Gedanken Gottes. Das Höhere Selbst aber löst alle Dinge auf, und in ihm leben dann die Gottesgedanken. Und wenn von solchen Gottesgedanken das Selbst gewoben ist, dann ist es „feiner als der Äther“.

 

„Der Geist in meinem Herzen“: Erst dann hat der Mensch ein Ding begriffen, wenn er es mit dem Herzen erfasst hat. Man muss überall suchen, wie man lieben kann. Selbst bei einem verworfenen Menschen soll man zwar nicht die Verworfenheit lieben, aber darüber nachdenken, wie dieser Mensch zu seiner Verworfenheit gekommenen ist und wie er sie ablegen kann. Und sucht das Herz die Liebe der Wahrheit in allen Wesen, dann lebt der „Geist im Herzen“. Solche Liebe ist das Kleid, das die Seele immer tragen soll. Dann webt sie selbst das Göttliche in die Dinge hinein.

 

Ich selbst bilde allerdings etwas andere Vorstellungen zu den Zeilen des göttlichen Weisheitsspruches, von denen ich im folgenden berichten will:

„Strahlender als die Sonne“: Hier stelle ich mir vor, wie ich in die physikalische Sonne schaue und dabei völlig von ihr geblendet bin, um das Ausmaß der Strahlkraft darüber hinaus zu potenzieren. Dabei versuche ich dann, die so zuerst im Gehirn gebildete Vorstellung in die Herzgegend zu verlagern.

 

„Reiner als der Schnee“: Lange Zeit hatte ich mir immer eine bestimmte Winterlandschaft vorgestellt, die meinem Gemüt sehnsuchtsmäßig am nächsten kommt. Es ist so ähnlich, wie wenn eine unendliche Sehnsucht[16] und die bildliche Atmosphäre in mir auftaucht bei dem Lied „Leise rieselt der Schnee …“. Der Himmel ist schwer schneebehangen und deshalb eher grau als hell: Genau Dieses in Richtung nebelartig Verhangene durch den Schnee in den Wolken liebe ich sehr (siehe auch die Darlegungen im Kapitel Nr. 43 >Schnee<).

 

Am 22. Juni 1994 jedoch versuchte ich in der >Meditation< bewusst eine andere Atmosphäre zu imaginieren, nämlich auf einem Gletscher blitzblanken Schnee und gleißenden Sonnenschein, so dass man ganz stark von dem massiven Glanz geblendet ist. Alles, um das reine, weiße, übermäßige Licht zu imaginieren. Denn ich hatte schon bis 1994 mindestens eine wahre übersinnliche Erfahrung im Sinne einer >Erleuchtung< gehabt (siehe dortiges Kapitel Nr. 2-D), so dass ich weiß, wie gleißend hell das geistige Licht ist – um vieles gleißender als jeder Blitz, aber zugleich auch noch anders – auch wieder abgemildert durch die göttliche Weisheit und Liebe, die das sonst Unerträgliche zu einer bestimmten Umkehrung bringt, so dass es überhaupt ertragen werden kann.

 

„Feiner als der Äther“: Hierbei fiel mir die Vorstellung ein von einer Frau, die über ihren geistigen Weg geschrieben hat: N.L. PHENN >Wachsein ist alles<[17]. Bei dieser N.L. PHENN passierte es nach verschiedenen >Erleuchtungen< und geistigen Entwicklungsprozessen (sie hatte auch die >Stigmata< - Kap. 6 - erhalten gehabt), dass sie einmal in Gegenwart ihrer Freundin unmittelbar sekundenweise unsichtbar wurde, wobei diese Freundin verständlicherweise entsetzlich erschrocken war. Frau PHENN erlebte diese Situation selbst so, dass ohne Ihr Dazutun sie völlig von >Jesus, dem Christus Gottes< als ätherischem Wesen durchdrungen worden war und durch Ihn grobphysisch wie aufgelöst war.

 

Ich habe selbst zweimal etwas minimal von diesem gewaltigen Erlebnis der Frau PHENN ansatzmäßig in einem oder zwei rituellen Diensten in der >Spirituellen Gemeinschaft< (Kap. Nr. 27) erlebt, u.z. war dies bei einer bestimmten Instrumental-Musik (Klavier und Flöte glaube ich). Diese Musik ging durch die hohen Töne so unglaublich durch Mark und Bein, dass ich fast ohnmächtig geworden wäre, so unerträglich schön und ergreifend war es für mich.

 

Und während ich fast ohnmächtig wurde und gleichzeitig damit rang, mich aufrechtzuerhalten, fingen der Fußboden und der Stuhl mit dem vor mir sitzenden Menschen an, sich vor meinen Augen leicht aufzulösen. Es war in weißes unnatürliches Licht getaucht, was aber nicht in den Objekten lag, sondern in meinem Körper und damit in meinen Sinnen und meinen Augen. Diese fingen an, ätherisch zu werden. Für meine >Meditation< habe ich jedoch die Vorstellung genommen, wie die Frau PHENN von dem ätherischen Christus so durchleuchtet wird, so ätherisiert wird, dass sie unsichtbar wird.

 

„Der Geist in meinem Herzen“: Zu dieser Zeile versuche ich, mein Mitgefühl mit den Menschen zu aktualisieren. Besonders leicht fällt mir dies in Bezug auf leidende Menschen (sehr schwer dagegen fällt es mir in Bezug auf verbrecherische Menschen, genau das, was STEINER anspricht). Zu solchen leidenden Menschen gehören z.B. für mich insbesondere Obdachlose[18], u.z. dann, wenn ich merke, dass sie selbst von diesem ihrem Schicksal sehr belastet sind. Es gibt auch andere, die sich damit arrangiert haben und etwas abgebrühter sind, wofür ich auch Verständnis habe.

 

Neben dem, dass ich einmal einige Zeit ehrenamtlich in einem Restaurant gearbeitet habe, wo es für ganz wenig Geld warme Mahlzeiten für Obdachlose gab, hat man in Berlin fast an jeder Straßenecke Gelegenheit, solchen Menschen zu begegnen und es zerreißt mir manchmal fast das Herz, wenn ich jemanden Entsprechendes sehe – mit den vielen Plastiktüten, in denen das ganze Hab und Gut verstaut ist.

 

Ich würde einem solchen Menschen, der unter einer Sache wahrhaftig leidet, alles verzeihen, was er mir angetan hat, weil mein Mitleiden sofort bei mir einsetzt und alle Schädigungen durch diesen Menschen mich vergessen lässt. Dies ist für mich eine kleine Vorbildung zu der unendlich größeren Barmherzigkeit, wie diese von >Jesus, dem Christus Gottes< der sündhaften Menschheit gewährt wird.

 

Etwas, was mir zusätzlich bezüglich des Themas der Obdachlosigkeit zu schaffen macht, ist die Herz- und Lieblosigkeit eigentlich all der Menschen, die ich persönlich kenne, ja, die ich sogar zu meinen >Freundschaften< (Kap. Nr. 38) zähl(t)e. (Meine Mutter, über die ich leider sonst im Kap. Nr. 13 >Aurisches Wesen< viel Negatives schreiben musste, bildete in ihrer Haltung bezüglich der Obdachlosen eine für mich rühmliche Ausnahme; denn sie hatte zu ihnen dieselbe mitfühlende Einstellung wie ich.) Fast alle anderen Menschen, die ich kenne oder kannte, sind doch recht gleichgültig solchen Obdachlosen gegenüber und haben recht wenig Mitgefühl. Dies ist für mich fast noch schlimmer.

 

Es ist mir unbegreiflich, wie man so wenig Identifikationsvermögen und Solidaritätsgefühl entwickelt haben kann, und es zeigt doch die große Gottesferne auf, in welcher sich die meisten der mir bekannten Menschen befinden. Dabei wird wahrscheinlich noch in diesem Leben für fast alle Menschen eine Zeit anbrechen, wo sie selbst eventuell all ihr Hab und Gut verlieren werden. Dies wird bedingt sein durch die großen apokalyptischen Veränderungen, die vermutlich noch bis zum Jahre 2030 eintreten werden, wie dies im Kapitel 15-i >Kosmische Phänomene< dargestellt ist.

 

Vorstehende Darlegungen habe ich bereits 2007 gemacht und habe dann im März 2009 über das Internet erfahren, dass der sog. „Enthüllungsjournalist“ Günter Wallraff, den ich wegen seines Lebenswerkes sehr verehre (was ich im Kapitel 26-C >Nachfolge Christi< angesprochen habe), tatsächlich als „fingierter[19] Obdachloser einige Zeit das Schicksal dieser Menschen am eigenen Leibe und der Seele erlebt hat, wobei ich ausdrücklich betonen möchte, dass ich seine Methoden völlig gerechtfertigt finde. Erst noch am 09.10.2017 wurde im RTL-Fernsehen ein Porträt über Günter Wallraff gesendet mit dem Titel „Der Ein- und Aufmischer“ (wobei ich diesen Titel etwas ungünstig finde), und die vielen verschiedenen Stationen und Leistungen seines ungewöhnlichen Lebens wurden doch gebührend gewürdigt.

Entscheidenden Bezug auf die Obdachlosigkeit habe ich allerdings auch noch im Kap. Nr. 46-C >Existenzsicherung< genommen, wo ich ein langes Gedicht von R.M. RILKE zitiert habe.

 

Interessant finde ich bestimmte Darlegungen des TIBETER, wo er ausführt, dass Orientalen die Einweihung am ehesten durch >Meditation< erreichen, während es für die Abendländer auch die Möglichkeit geben soll, dies durch ihr Denken zu erreichen, welches auf einen Punkt gerichtet ist. Die intensive geschäftliche Konzentration eines europäischen oder amerikanischen Geschäftsmannes soll hier als Beispiel dienen. Die Abendländer können so das Ziel der Einweihung[20] erreichen durch Organisation, die aus dem niederen Denkvermögen entsteht. „Der ´Tag der Gelegenheit` wird für die Bewohner des Abendlandes anbrechen, wenn die Motive, die ihrer Verhaltens- und Denkweise zugrunde liegen, rein geworden sind[21].

 

Denn die Einweihung soll gerade das einschließen, was Tag für Tag von jenen getan wird, die sich bewusst bemühen, sich selbst vorzubereiten. Notwendig ist jedoch für den Abendländer, dass er im Einklang mit den Regeln lebt, die für das Betreten des Pfades gelten. Jeder sollte auf dem Platz, an den er gestellt ist, und in der Tretmühle des täglichen Lebens dies verwirklichen.

 

„In der Pflichterfüllung, im Überwinden von Prüfungen und Heimsuchungen, im inneren Aufhorchen auf die Stimme Gottes im Menschen – alles Kennzeichen für einen Anwärter auf die Einweihung – werden sie die ´Gelegenheit` finden“[22]. Denn das tägliche Tun eines Aspiranten sollte charakterisiert sein gemäß der okkulten Wahrheit: „Er, der im Kleinen getreu ist, der wird auch im Großen getreu sein“[23]. Noch kein Eingeweihter hat die große Prüfung der Einweihung bestanden, der sich nicht zuerst daran gewöhnt hatte, die kleineren Erprobungen des täglichen Lebens zu bestehen.

 

Im Kapitel Nr. 53-G >Hoffnung< ist im Zusammenhang mit dem sogenannten neutralen Implantat, welches einer neuen Programmierung innerhalb des Egos entspricht, erwähnt, dass ich um tägliche Begleitung durch die sog. „Dritte Sprache“[24] bitte. Dies wird gleich im Anschluss an die folgenden Ausführungen näher erklärt. Hier muss ich jedoch am 12.04.2014 ergänzen, dass sich im Kap. Nr. 53-G >Hoffnung< eigentlich entscheidende Sequenzen meiner realen regelmäßigen Meditations-Durchführung befinden, die ich dort wohl im Okt.2009 dargelegt habe. Ich möchte auf diese hier inhaltlich mit kurzen Anmerkungen hinweisen. Im Kapitel 53-G ist alles konkreter ausgeführt.

 

Es geht dort um

a)     die Bitte eines neutralen Implantats,

b)     generellen karmischen Erlass,

c)     Anerkennung, dass mein freiwilliger Beihilfsweg auf dieser Erde als erfüllt angesehen werden möge,

d)      Entlassung aus meinem geistigen Vertrag,

e)      Anschluss des karmischen Zeitrades an ein Lichtrad,

f)      Auflösung aller Verbindlichkeiten zu meinem Ahnenstrom, meiner Blutslinie,

g)      Gewährung einer vollständig neuen positiven Programmierung,

h)     Entfernung einer jeglichen alten negativen Programmierung,

i)       Befreiung aus der Gefangenschaft der Mächte des Anti-Universums,

j)     Befreiung von den Begrenzungen der retrograden Evolution,

k)     Bewahrung vor negativem Verfall und Entropie,

l)     Entwicklung in die höheren Lichtregionen noch während des jetzigen irdischen Lebens,

m)     Befreiung in das göttliche Lichtreich am Ende des jetzigen Lebens,

n)     tägliche Begleitung durch die Dritte Sprache,

o)     Durchschreiten der Pforte 11:11,

p)     Aufstieg zur „Oktave Elf“.

 

Nun soll hier die tägliche Begleitung durch die sog. „Dritte Sprache“ ausgeführt werden. Erst Ende Aug.2009 erfuhr ich nämlich durch das Buch der hohen geistigen Wesenheit namens Kryon[25] (gechannelt von LEE CARROLL) >Über die Schwelle< von einer neuen Form der >Meditation<, die als „Dritte Sprache“ bezeichnet wird. Die Verwendung der Dritten Sprache soll eine wandelnde >Meditation< sein, durch welche man jeder Zeit in Verbindung (Berührung) mit Gott sein kann. Jederzeit soll man dann ein feines Gespür (oder eine feine Wahrnehmung) von Gott haben können. Dies soll einen jederzeit im Frieden des Verstehens und in der puren Reinheit erhalten, welche man selbst ist. Wie man unter Umständen zu der Dritten Sprache gelangen kann, wird später noch (in 40-i) beschrieben.

 

Dabei soll man jedoch mit der „normalen“ „üblichen“ (Begriffe von mir; Anm.d.Verf.) >Meditation<, wo man sich zu einer geplanten Zeit niedersetzt, nicht aufhören. Denn diese ist eine Ehrung der Beziehung zu Gott. Im Verhältnis zu der Dritten Sprache wird dann sogar die übliche >Meditation< mehr zu einer Zeremonie anstelle einer bloßen Kommunikation[26].

 

„Die Dritte Sprache hat nichts mit drei Sprachen zu tun. Sie ist eine Metapher[27], welche die Kommunikation in der Sprache von Spirit[28] beschreibt. … Es ist die Sprache von den Dreien, die Sprache zwischen dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist. … Alle drei davon erschaffen, ´wer` ihr spirituell seid. Die Dritte Sprache kooperiert mit der Gitterbewegung und ist eine Verbesserung (Erhöhung) der spirituellen Sprache zwischen dem Menschenwesen in der Dualität auf Erden und dem, was ihr als Gott bezeichnet. … Es ist eine wunderschöne, liebende, 100-prozentige, 24-stündig wirksame Meditationssprache. Manche von euch, die sich wie abgetrennt fühlten, sind dabei, sich fürs Leben (für immer, ständig, lebenslang) zu verbinden![29]

 

Die Dritte Sprache ist der Anfang der Verbindung mit ZUHAUSE, worunter wohl letztlich das göttliche Lichtreich zu verstehen sein müsste. Über >Die Reise nach Hause< gibt es eine lange spirituelle Parabel[30] von LEE CARROLL, dem männlichen US-Channel der hohen geistigen Wesenheit KRYON, welche(r) diese Geschichte inspiriert hat[31]. Ich habe diese auch gelesen und finde sie sehr interessant und aufschlussreich. Die Dritte Sprache vollzieht sich langsam und in natürlicher Art und Weise für diejenigen, welche die „Brücke der Schwerter[32] überquert haben, was noch in 40-i erklärt wird. Dabei gibt es fünf „Bewusstseinsstufen“, die mit der Dritten Sprache einhergehend auftreten, und sie können Missverständnis, Besorgnis und sogar Fallstricke für die Fortsetzung eines spirituellen Lebens verursachen.

 

Fortsetzung folgt im Teil „i“ des Kapitels Nr. 40 >Meditation<.

 

 



[1] INTERMEDIARIUS/Bd.II/S.XII

[2] INTERMEDIARIUS/Bd.III/S.XIII

[3] vertikal: FN im Kap. Nr. 53-C >Hoffnung<.

[4] Über die Mysterien der Erweckung habe ich unter anderem in dem Essay „Abendländische Esoterik, Teil II / Christliche Mysterien“ berichtet und dies veröffentlicht unter meinem zweiten (männlichen) Pseudonym GARY DAVIDOFF bei dem Online-Verlag https://www.xinxii.com. Ich weise hier in dieser Autobiographie wiederholt aus existentiellen Gründen auf diese geisteswissenschaftlichen Veröffentlichungen hin. Sie sind bei XinXii abrufbar unter der Kategorie „Esoterik“ ==> „Metaphysik“. Mittlerweile sind es 27 Exposés über verschiedene esoterische Themen; denn Mitte Jul.2017 habe ich noch zwei weitere Essays erstellt über die „Zeiträume der Erdenentwicklung“ (Teil I: Zeitalter), wo es insbesondere um Lemurien und Atlantis geht, und „Teil II: Kulturepochen“ sich auf unseren jetzigen „Arischen Zeitraum“ bezieht (wobei diese Benennung nichts mit irgendwelchem Nazi-tum zu tun hat).

[5] INTERMEDIARIUS/Bd.II/S.45

[6] Lazarus: Bruder von Maria und Martha im Neuen Testament. Seine Auferweckung vom Tode durch >Jesus, den Christus Gottes< ist im Kapitel 11 des Johannes-Evangeliums geschildert. Nach TRADOWSKY (Demetrius im Entwicklungsgang des Christentums/S.139) - der sich an RUDOLF STEINER anlehnt - ist der auferweckte Lazarus wiederum identisch mit dem Schreiber des Johannes-Evangeliums, mit Johannes Evangelista (siehe FN zu „Christian Rosenkreutz“ bei 7-C >Tyrannei<). Über Lazarus existiert auch eine weitere FN im Kap. Nr. 61-B >Sananda<.

[7] INTERMEDIARIUS/Bd.III/S.148

[8] Katharsis: FN bei 2-C >Erleuchtung<.

[9] Widersacher-Mächte Ahriman und Luzifer: siehe Fußnoten im Kapitel 6-B >Stigmata<.

[10] INTERMEDIARIUS/Bd.III/S.148f.

[11] STEINER/GA245/S.85

[12] STEINER/GA245/S.85

[13] STEINER/GA245/S.89

[14] STEINER/GA245/S.85-S.89

[15] Höheres Selbst: FN im Kap. 2-C >Erleuchtung<. Da das Höhere Selbst vermutlich identisch ist mit dem „Überselbst“, siehe auch die diesbezügliche FN im Kap. 40-D >Meditation< und im Kap. 21-J >Homo Coelestis<.

[16] Sehnsucht: Text im Kap. Nr. 53-D >Hoffnung<.

[17] PHENN/Wachsein ist alles

[18] Obdachlose: Über Obdachlosigkeit finden sich auch Darlegungen im Kap. 26-C >Nachfolge Christi<, im Kap. 46-C+G >Existenzsicherung< und im Kap. 69-B >Allmacht Gottes<.

[19] fingiert: vorgetäuscht (D/F/S.242).

[20] Einweihung: siehe Text im Kap. 2-C >Erleuchtung<. In diversen weiteren Kapiteln finden sich Darlegungen über die spezifischen Einweihungsstufen (siehe dazu das Stichwortverzeichnis zu „Einweihung).

[21] TIBETER/Initiation/S.194

[22] TIBETER/Initiation/S.194

[23] TIBETER/Initiation/S.195

[24] Dritte Sprache: siehe Text hier im Kapitel 40-H >Meditation<.

[25] Kryon: FN bei 54-A >Wahnsinn oder unendliche Liebe<.

[26] KRYON/Bd.VI/S.259

[27] Metapher: bildliche Übertragung, besonders eines konkreten Begriffs auf einen abstrakten, aufgrund eines Vergleichs (D/F/S.460).

[28] Spirit: So wird bei KRYON (Bd.VI/S.258) der göttliche Geist (= Gott) genannt (Anm.d.Verf.).

[29] KRYON/Bd.VI/S.258

[30] Parabel: (hier gemeint) eine lehrhafte Dichtung, die eine allgemeingültige sittliche (hier: spirituelle) Wahrheit an einem Beispiel (indirekt) veranschaulicht (D/F/S.530).

[31] LEE CARROLL;KRYON/Die Reise nach Hause

[32] Brücke der Schwerter: siehe Text hier im Kapitel 40-H+i >Meditation<.