Sternenschnee

Kim Carrey:

Sternenschnee (223)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Meditation (40.i) An der Schwelle

Diese (fünf neuen) Bewusstseinsstufen sind[1]:

a) Plötzliches Bewusstsein vom JETZT[2], wodurch bei dem Lichtarbeiter Verwirrung auftreten kann. Ich glaube, dass dieser Prozess bei mir zumindest begonnen hat; denn ich war Anfang Aug.2009 (zur Zeit meines Umzugs nach Berlin-Lichterfelde) durch eine Unzahl von Tatsachen (und Faktoren) vollkommen überflutet und überfordert, was im Kapitel Nr. 54 >Wahnsinn oder unendliche Liebe< als Hauptthema geschildert ist.

 

b) Verbunden mit dem Bewusstsein des JETZT tritt ein tiefgehendes Bewusstsein dessen auf, was der Lichtarbeiter vor der Schwelle war, ein Bewusstsein von seinem alten „Du“ (bzw. m.E. von seinem alten „Ich). (Der Begriff der Schwelle wird ebenfalls später noch aufgegriffen.) Alle falschen Entscheidungen der Vergangenheit und ein Steckenbleiben in der alten Energie treten in den Vordergrund. Die Begründungen von KRYON sind hochinteressant, können hier aber nicht ausgeführt werden.

 

c) Ein Bewusstsein von Synchronizität[3], etwas verpasst oder versäumt zu haben, was jedoch nicht der Fall sein soll. Im JETZT wird alles wiedererscheinen dadurch, dass Spirit (Gott) es dem Lichtarbeiter Selbst bringen wird. Es wird an dieser Stelle übrigens auch erwähnt, dass viele Lichtarbeiter durchaus schwergewichtig sein sollen, also unter Adipositas[4] leiden können. Mithilfe der Synchronizität in der neuen Energie soll dies jedoch (wohl im Laufe der Zeit) überwunden werden können.

 

Am 03.07.2013 las ich jedoch zufällig bei LEE CAROLL in einer Botschaft von KRYON die Fragestellung: „Ist Zucker[5] der größte Feind unserer Körper? Verhindert er, dass wir in uns gehen, indem er uns abhängig von äußeren Faktoren macht?“ Worauf KRYON antwortete: „Nein. Zucker ist der größte Feind der körperlichen Gesundheit und Ausgewogenheit. Doch einige der größten Denker der Menschheit waren fett und befanden sich nicht im chemischen Gleichgewicht [KRYON Lächeln[6]]. Die meisten Gurus der alten Zeiten lebten sehr ungesund … Sie waren ziemlich dick und saßen viel herum. Sie waren weise, erleuchtet und fett. Zucker ist keine multidimensionale Substanz, obwohl mein Partner[7] glaubt, dass Donuts[8] vom Himmel geschickt wurden“[9]. - Über diese letzte Anmerkung habe ich mich längere Zeit immer wieder amüsieren müssen, und der Tag war für mich gerettet.

 

d) Ein Bewusstsein von Verantwortung und menschlichen Beziehungen. Auch hier wieder soll man irgendwelche Fehlhandlungen nicht bedauern, denn es war zu der betreffenden Zeit nicht anders möglich. Tatsächlich ist es so, dass ich dies für mich selbst genauso reflektiert habe, obwohl ich mir Vieles nachträglich anders wünschen würde. Jedoch habe ich mich gewissensmäßig überprüft und muss sagen: Ich würde selbst heute immer wieder genau so handeln, wenn ich in der betreffenden Situation wäre. So habe ich z.B. mit ca. 30 Jahren einen („legalen) Schwangerschaftsabbruch vollziehen lassen (was im Kapitel 7-G >Tyrannei< und im Kap. 30-D >Erdgebundene Seele< aufgegriffen ist) und bedauere mit zunehmendem Alter in gewisser Weise total, kein „eigenes“ Kind zu haben (was natürlich sehr egoistisch ist).

 

In Wahrheit jedoch würde ich unter denselben Umständen auch heute wieder so handeln, selbst wenn es ein geistiger Frevel ist. Und so übernehme ich selbstverständlich die Verantwortung für den Mangel meiner Kinderlosigkeit und der damit verbundenen zu erwartenden Einsamkeit (und Verlassenheit) im Alter. (In Wahrheit war ich mein ganzes Leben lang einsam und allein.)

KRYON gibt bezüglich der Verantwortung in menschlichen Beziehungen die Richtlinie: „Diese Vereinbarungen der Vergangenheit müssen in der neuen Energie beendet werden, damit ihr weiterkommen könnt. Einige Dinge müssen beendet werden – wirklich beendet“[10].

 

e) Befreiung von Gelübden[11] vor Gott: Dies ist für mich selbst ein ganz entscheidender Punkt, denn ich habe in diesem Leben (bzw. ganz sicher ebenfalls schon in früheren Inkarnationen) einzelne Gelübde abgelegt, von denen ich als einziges die sexuelle Enthaltsamkeit wirklich seit über 20 Jahren vollständig eingehalten habe, ohne dass es mich auch nur die geringste Mühe gekostet hätte. Alle anderen Gelübde habe ich gebrochen (siehe auch im Kapitel Nr. 4 >Asketische Versuche<), worauf ich natürlich nicht stolz bin, sondern ein latentes schlechtes Gewissen habe.

 

Dieses schlechte Gewissen würde sich jedoch bei mir in Grenzen halten, wenn ich nicht die Darlegungen von JAN van RIJCKENBORGH kennen würde, der die strengsten Maßstäbe für Geistesschüler anlegt (siehe Kap. Nr. 4 >Asketische Versuche<) und welcher (gemäß eines Bibelwortes) aussagt: „Die Seele, die sündigt, muss sterben“[12]. Dass sich mein eigenes schlechtes Gewissen in Grenzen halten würde, liegt an all meinen persönlichen Nöten, die ich für mich selbst in Rechnung stelle.

 

Fortsetzung I. zu e): KRYON legt nun dar, dass fast alle wirklichen Lichtarbeiter bereits in früheren Inkarnationen die verschiedensten Gelübde abgelegt hatten, was bedeutete, sich irdischer menschlicher Eigenschaften eines normalen Lebens zu enthalten. Selbst wenn sie ein Gelübde nicht in dem aktuellen Leben abgelegt haben sollten, so wurde ein solches früheres Gelübde mit reiner Absicht vor Gott mit in das nächste Leben genommen und wieder und wieder durch den Schleier (des Jenseits) getragen. Der Lichtarbeiter konnte das Gelübde nicht einfach aufheben, weil sich seine innere Seele Gott gegenüber verpflichtet hatte.

 

Fortsetzung II. zu e): Und KRYON spricht die Lichtarbeiter (auch die „Nur“-Leser seiner Botschaften) direkt an: „Lichtarbeiter, bereitet es Euch Schwierigkeiten, Beziehungen zu bewahren und aufrechtzuerhalten? Fülle? Ein normales Leben zu führen? Dies könnte der Grund dafür sein! Lasst mich euch jetzt sagen, dass diese neue Energie denjenigen, welche die Brücke der Schwerter überquert haben, Erlaubnis gibt, alle Gelübde loszulassen (fallen zu lassen)! … Visualisiert die alten Gelübde, welche Ihr in den alten Tagen abgelegt habt, sich selber auflösend. Seht, wie sie in die Luft hinausschweben. Feiert die Freisetzung in dieser neuen Energie! … Dies ist ein neues Geschenk für Euch und es ist erst der Anfang der Werkzeuge vom Aufstieg“[13].

 

Fortsetzung III. zu e): Und KRYON bietet den Lichtarbeitern an, mit ihm zusammen ein neues Gelübde zu erschaffen, welches lauten möge: „Ich gelobe, die Dritte Sprache zu verwenden, um meinem Höheren Selbst so nahe zu kommen, wie es einem Menschen möglich ist! Und in diesem Prozess nehme ich in Anspruch, dass ich in der Fülle sein kann, friedvoll und niemals einsam. Ich nehme mein Höheres Selbst als meinen besten Freund in Anspruch. Ich beanspruche die Göttlichkeit, die ICH BIN“[14].

 

Man hat im Gebrauch der Dritten Sprache die Erlaubnis, sich auf Gott auszurichten (den Fokus zu setzen), ohne dabei irgendetwas zu opfern. Durch die Dritte Sprache, d.h. letztlich durch die eigene Göttlichkeit, kann man jederzeit eine Verbindung zu Spirit (Gott) und zu göttlich-geistigen Wesenheiten (zu den Geistführern) herstellen, was zu einer Expansion/Ausdehnung für den jeweiligen Lichtarbeiter führen wird. Durch die Verwendung der Dritten Sprache und durch das von dem Lichtarbeiter ausgehende Licht werden sich andere Menschen um ihn herum verändern[15].

 

Fortsetzung IV. zu e): Anstelle der Gelübde soll es heutzutage entscheidend sein, seinen (eigenen) Engel hervorzubringen (siehe auch im Kapitel Nr. 21 >Homo Coelestis<). KRYON sagt: „Es ist an der Zeit, Eure Kraft und Macht anzunehmen. Viele von Euch wissen, wovon ich spreche, doch wenige haben den Realitätswechsel des Hervorbringens des Engels wirklich umgesetzt“[16]. Wenn jemand zu der Dritten Sprache gefunden hat, dann wird er auch seinen Engel in sich haben.

 

Und so sagt KRYON: „Lasst die Vergangenheit fallen, in der Ihr nach dem Göttlichen suchtet. Bringt den Engel hervor. ICH BIN das ICH BIN – der Kreis von Worten, welcher das Menschenwesen als Gott beschreibt, ist die Wahrheit. Es ist das letzte (ultimative[17]) Geheimnis“; denn der letzte Platz für Gottes Sein ist innen im Menschen. „Und so ist es, dass wir Euch heute an diesem Tag die Erlaubnis gegeben haben, Euren mangelnden Selbstwert aufzugeben (fallen zu lassen) … und Euren Engel leuchten zu lassen“[18].

 

KRYON selbst spricht dann darüber, wie ein Lichtarbeiter zu der Dritten Sprache gelangen kann, auch erst in einem etwas späteren Kapitel, was bei dem einen oder anderen Leser eventuell schon früher als Frage aufgetaucht sein könnte. Mir ist es in meinen Ausarbeitungen aber auch nicht gelungen, dies schon eher darzulegen.

 

Die Erfahrung der Dritten Sprache soll einsetzen, wenn jemand bei einem Channeling von KRYON (durchgeführt von LEE CARROLL) teilnimmt, aber auch – und das ist fast noch entscheidender: Auch wenn jemand die Darlegungen über die Channelings „nur“ liest[19], was wiederum bedeutet, dass es auch für den Leser einsetzen kann (wenn dieser es will), der meine referierten Darlegungen (und speziell die wörtlich zitierte Rede von KRYON) lesen wird. Dies ist m.E. etwas ganz Großartiges, was für mich auch völlig authentisch ist.

 

Tatsächlich nimmt KRYON in einer hervorragenden Weise an diversen Stellen seiner Botschaften immer wieder Bezug auf den Leser, der gar nicht bei den Channelings dabeigewesen sein muss. Denn KRYON erkennt auch aus der jenseitigen Welt heraus jeden Leser, weil er diesen in dem ewigen JETZT[20] sehen kann. KRYON weiß schon vorher, wer all dies lesen wird!

 

KRYON legt dar, wie es eine Energie gibt, die sich zwischen IHM und den Lichtarbeitern bewegt – eine Energie der Liebe auf der Herzensebene. „Es gibt dort auf der himmlischen engelgleichen Ebene eine Energie des Wissens. Es ist eine göttliche Sprache, welche im Raum hervorquillt und strömt und eine Erinnerung in denen hervorruft, die sich zu erinnern wünschen“[21].

 

KRYON erteilte bezüglich dieser speziellen Botschaft von IHM ausdrücklich an LEE CARROLL den Auftrag, dass dieses Channeling über die Dritte Sprache, die den „interdimensionalen[22] Menschen“ kennzeichnet (wie der Titel des Kapitels lautet), niedergeschrieben und veröffentlich wird, „so dass wir tatsächlich zu jedem sprechen, der hier auf seinem Platz sitzt, als auch zu jedem Leser dieser Aufzeichnungen“.

 

„Wenngleich Ihr Zuhörer sagen mögt, dass diese Energie speziell für Euch ist ..., so habt Ihr vielleicht nicht realisiert, dass die Energie von diesem Moment desgleichen für jeden Menschen ist, der dies liest. Daher schließt das Kommende ... sehr viel mehr Menschen mit ein, als Ihr aktuell im Raum sehen könnt. In unserer Wirklichkeit (auf unserer Seite des Schleiers) sehen wir in genau diesem Augenblick die Leser. Wir sehen die Tausende, die gemeinsam mit Euch Zuhörern von der Energie berührt sein werden“[23].

 

Und KRYON spricht neben den aktuellen Channeling-Zuhörern dann erneut den Leser an: „Wir erwarten Euch hier! Leser, wir erwarten Deinen (Augen-)Blick auf diese Seite. … Ich habe Euch mitzuteilen, dass hier etwas sehr viel umfassend Größeres vor sich geht als einfach nur Worte auf einer Seite oder ein Klang in der Luft. Es vollzieht sich eine beidseitige Kommunikation. Da ist eine Gruppe von Engeln, rund um Euch herum sitzend (auch um den Leser herum; Anm.d.Verf.), die wissen, wer Ihr seid. Dahinterliegend gibt es ein System dafür, dass Ihr hier anwesend seid und lest“.

 

„Es ist ein System von Zuwendung und Achtsamkeit und bedingungsloser Liebe – von Schutz und Absicht. Es ist ein von Euch entworfenes System, in dem Eure Absichten so kraft- und machtvoll sind, dass es bezüglich Eurer Potentiale bereits arbeitet – selbst bevor Ihr eintrefft – selbst bevor Ihr das Buch aufgreift, in dem Ihr jetzt lest! Es ist ein System, das alles bestätigt, was Ihr in Bezug auf die Interdimensionalität Eurer spirituellen Familie vermutet habt – eine sehr liebevoll achtsame und wache Gruppe interdimensionaler Lichtwesen (Engel)“[24].

 

Dieses unmittelbare Ansprechen des Lesers ist nach meinem eigenen Verständnis etwas ganz besonders Bedeutungsvolles, so wie KRYON selbst auch dies aussagt: Es findet dadurch ein direkter Kontakt mit der göttlich-geistigen Instanz statt. Ich selbst habe etwas Entsprechendes bereits circa 1986 erlebt, als ich die Bhagavad-Gita[25] las. Dort spricht der göttliche Krishna[26] mit dem Menschen Arjuna. Und an irgendeiner Stelle, als ich diese las, spürte ich unmittelbar, wie das Göttliche dadurch auch zu mir ganz persönlich sprach. Dies war damals ein stark gemütsmäßig beeindruckendes Erleben für mich.

 

Aber ich hatte eine Annäherung an solch ein Geschehen auch schon einmal viele Jahre vorher gehabt, als ich >Die Unendliche Geschichte< von MICHAEL ENDE las, wo ich von Esoterik überhaupt noch nichts wusste. Trotzdem fand für mich bereits damals eine Ahnung von „Jenseits des Schleiers“ statt, weil dort der Junge Bastian in einem Buch las, in dem er dann unmittelbar angesprochen wurde[27], was natürlich eigentlich im Rahmen der Dualität ein unfassbares Geschehen ist. Im Grunde genommen bin auch ich bereits damals von der geistigen Welt berührt worden; denn mich durchzog dabei ein heiliger Schauer.

 

Es kommt nun noch etwas hinzu, nämlich dass die Dritte Sprache nicht nur zwischen Mensch und Spirit (Gott) gesprochen werden kann, sondern auch zwischen Menschenwesen. „Dies wird sich auf Eure Einstellung denen gegenüber auswirken, die wahrlich der Sand in Eurer Auster waren. Mit anderen Worten, Ihr könnt die Dritte Sprache mit anderen sprechen!“

 

Die Einstellung in Situationen, die zuvor unhaltbar schienen, ändert sich. „Dies wird nur deswegen zulässig möglich sein, weil zur gleichen Zeit, in der Ihr sprecht und redet, eine andere Energie gegenwärtig ist – eine neue Energie, die Dritte Sprache! Es wird die Art und Weise von allem verändern, was ihr mit einem anderen Menschen tut – sogar die Art, wie Ihr streitet. Zorn wird sich langsamer entwickeln und Geduld wird leichter zu finden sein. Humor vermag alles zu mäßigen und der Katalysator für eine Einigung statt Trennung sein“[28].

 

KRYON prophezeit für den Lichtarbeiter, der die Dritte Sprache erlangt, dass z.B. selbst bei geschäftlichen Kontakten[29] es gleichzeitig geschehen kann, dass man diesen Menschen auf einer Ebene liebt, wie man dies niemals vorher für möglich gehalten hätte. Attribute der menschlichen Wesensart werden sich wandeln, die bisher unveränderlich schienen. Dies scheint sich besonders auf manche negative Wesensarten zu beziehen, was ich selbst bisher nicht für möglich halten würde. Die Dritte Sprache wird auch als eine „neue Intuition“ bezeichnet werden können oder als „Übergang in eine neue Dimension“.

 

„Es lässt Euch die Menschenwesen anders betrachten. Es lässt Euch denen aus der Vergangenheit vergeben, die Euch Dinge angetan haben mögen, welche viel Hass und Zwietracht für Euch bereiteten. … Ungeachtet ihrer eigenen Einstellungen Euch gegenüber werdet Ihr sie auf jeden Fall lieben. Hierin kommt Ihr dem näher, wer Ihr wirklich seid – ein strahlendes, etwa neun Meter hohes Wesen – ein jeder von Euch“. Und KRYON fügt an: „Ich sehe Großartigkeit in Euch, auf diesem Platz sitzend und sich als Mensch ausgebend“[30].

 

Unter e) ist davon gesprochen worden, dass bestimmte Lichtarbeiter die Brücke der Schwerter überquert hätten, und diese würden in den Gebrauch der Dritten Sprache gelangen. Die Brücke der Schwerter ist gespannt über der Kluft von alter und neuer Energie. Dabei repräsentieren die Schwerter die Wahrheit. Diese Schwerter sind auch gekreuzt über den Köpfen der betreffenden Lichtarbeiter, die als die „Krieger des Lichtes“ bezeichnet werden. Die Brücke selbst wird von der reinen Absicht gebildet und die Schwerter stellen den Baldachin dar. Die Brücke der Schwerter ist eine Metapher für die verwirklichte und manifeste Absicht von Lichtarbeitern auf dem ganzen Planeten[31].

 

Dabei ist der Krieg zwischen alter und neuer Energie noch lange nicht beendet, ja er hat z.T. erst begonnen. Das alte Paradigma[32] hält an Macht und Kontrolle fest und kämpft gegen die neue unerwartete Energie von Integrität[33], Weisheit und friedvoller Absicht. Diese neue Energie ist geprägt von der Kraft der göttlichen Mutter (siehe Kapitel 29-A >Avatarin<), die jedoch nicht geschlechtsspezifisch ist; denn es ist die Kraft des Heiligen Geistes[34]. „Sie ist eine Energie, die alle Menschen verstehen werden, weil sie aus pflegend nährender Fürsorge, Sanftmut, Frieden und Achtsamkeit besteht. Das ist die Energie vom Beginn des Gleichgewichts des Planeten“[35].

 

Nicht alle Menschen werden jedoch die Brücke der Schwerter überhaupt überqueren. „Es gibt diejenigen, die niemals auch nur irgendetwas von der neuen Energie akzeptieren werden. … Sie werden im Alten verbleiben und sich darin wälzen. Sie wollen sich nicht verändern und halten noch an der alten zellularen Prägung fest, welche ihnen sagt, dass wir alle verloren (dem Untergang geweiht) sind“[36]. Das, was jedoch von allen Menschen vollzogen wurde, ist das Überqueren der Schwelle[37].

 

Im Unterschied zu den Lichtarbeitern, welche die „Brücke der Schwerter“ überquert haben, verändern diejenigen, die über die Schwelle gegangen sind, nicht ihre eigene persönliche Energie[38]. Die gesamte Menschheit hat im Zeitrahmen des Jahres 2000 in das neue Millenium[39] (welches sich bis zum Jahr 2012 vorwärtsbewegt haben soll[40]) diese Schwelle überquert, wodurch eine Trennung von der gesamten Aufgabe der Erde (dem Sinn und Zweck) in der Vergangenheit – hinein in eine Bewegung zu einer neuen Aufgabe der Erde (dem Sinn und Zweck) für die Zukunft der Menschheit stattfand[41]. Zur Jahrtausendwende im Jahr 2000, welche als kosmisches Weltenpfingsten[42] bezeichnet wird, siehe auch Text im Kapitel Nr. 7-C+D >Tyrannei<.

 

Spätestens seit dem 26.10.2009 beinhaltete meine >Meditation< (die ich ab Mai 2010 zeitweise auch wieder regelmäßiger durchführen konnte) bestimmte Passagen, die

a)      einmal den karmischen Erlass betreffen und

b)      eine neue Programmierung (bzw. ein neutrales Implantat) zum Gegenstand meiner Bitten haben, was im Detail im Kapitel 53-G >Hoffnung< ausgeführt ist.

Im Kap. Nr. 40-H habe ich jedoch am 12.04.2014 dazu schon stichwortartige inhaltliche Anmerkungen nachgetragen.

 

Außer den Darlegungen von KRYON über die neuen Bewusstseinsstufen gibt es zwei weitere >Meditationen<, auf die ich hinweisen möchte. Einmal handelt es sich um eine >Meditation<, die mir erst am 23.03.2014 bekannt geworden ist und ich sie aus inhaltlichen Zusammenhängen heraus im Kapitel Nr. 21-i >Homo Coelestis< verarbeitet habe. Sie ist aus dem Buch >An die Lichtpioniere< und bezieht sich darauf, dass „man still sein und wissen soll, dass Gott ist“.

 

Bei der zweiten Meditation handelt es sich um eine Affirmation von Metatron[43], die sich auf die Göttliche Alchemie der Transformation des persönlichen Erdenlebens bezieht, um deren Teilnahme der Meditierende bitten muss. Und der Lichtarbeiter spricht dann:

„Ich rufe die Energien von Mutter-Vater-Gott hervor, von Lord Metatron und __________ (hier kann man einen Meister, Engel oder Führer einsetzen, dem man vertraut). Ich bin in Göttlicher Aufnahmebereitschaft für das Empfangen von allen irdischen Geschenken und entscheide mich dafür, mein Leben mit Gnade und Leichtigkeit zu leben. Ich entlasse und transformiere alle niedrigeren Energien, die mich an irgendeine Zeit, Ort, Raum oder Dimension binden[44]. Sie werden durch das violett-silberne Feuer in alchemistisches Gold transmutiert.

ICH BIN Liebe,

ICH BIN Freude,

ICH BIN unendliches Potential.

Ich rufe jetzt, in diesem Moment, mein volles Göttliches Erbe hervor.

Im Namen von Mutter-Vater-Gott, Lord Metatron und ______________ (siehe oben) ist es so.

Und so ist es“[45].

 

Ich habe selbst diese Meditations-Sequenz wohl seit Anfang des Jahres 2013 verwendet, mich aber nicht so richtig damit verbunden gehabt, weil mir die „irdischen Geschenke“ so materialistisch erschienen. Dann geschah es jedoch im Dezember 2013 (noch vor Weihnachten), dass ich mir verschiedene elektrische Geräte anschaffte, die mir seitdem das alltägliche Leben ungemein erleichtern. Außerdem habe ich regelrecht eine große Freude an der Betätigung dieser Geräte, was vorher bei der handwerklichen Verrichtung nicht der Fall war. Es handelt sich tatsächlich um sog. „irdische Geschenke“, durch die ich mein Leben erweitert mit Gnade und Leichtigkeit führen kann.

 

Konkret geht es um

a)      einen Tischgeschirrspüler, den ich täglich nur mit dem 30-minütigen Schnellprogramm und mit nur einem spezifischen Multikomponenten-Mittel[46] verwende. Ich kann es immer kaum abwarten, das vorher schon gründlich vor-gereinigte Geschirr dort einzusortieren und bin immer ganz unglücklich, wenn der Prozess vorüber ist und ich wieder auf den nächsten Tag warten muss, und

b)      einen Roboter-Staubsauger, der völlig selbständig den gesamten Bodenbereich in meiner Wohnung reinigt, indem ich sie in handhabbare Zonen aufgeteilt habe. Auch dieser Roboter ist eine solch große Freude für mich, dass ich es gar nicht aussagen kann. Ich könnte einen ganzen Roman darüber schreiben.

 

Noch niemals war meine Wohnung permanent so sauber und das Geschirr blinkt und blitzt; denn ich bin eigentlich kein „Putzteufel“, womit ich meine, dass ich nur eine begrenzte Zeit für das Putzen verwenden kann, sonst würde ich all die andere Arbeit nicht schaffen. Nun aber bin ich für diese „Geschenke“, an die ich nur durch göttliche Intuition herangeführt wurde, unendlich dankbar.

 

Sie sind übrigens zugleich die letzten Gegenstände, die ich mir überhaupt angeschafft habe; denn anschließend wurde mir bewusst, dass ich mit meinem Geld extrem haushalten muss (was ich dann auch seit 2014 fortgesetzt tue), weil ich nicht weiß, wie lange ich meine real kärgliche Rente durch mein Erbe bezuschussen muss und dieses fortgesetzt aufgezehrt wird.

 

Dass meine Rente überhaupt so sehr geringfügig ist, ist eigentlich auch erschütternd, liegt aber an den elf Jahren Ausbildung (Lehre, Hochschulreife, Studium mit Abschluss), anschließend mehrere Jahre geringfügigen, dann etwas mehr Verdienst auf Honorarbasis ohne Rentenbeiträge, zehn Jahre lang eine halbe Stelle in einem festen Beschäftigungsverhältnis, dann diverse wechselnde Tätigkeiten, z.T. auf dem ersten, z.T. auf dem zweiten Arbeitsmarkt mit immer wiederkehrender Arbeitslosigkeit dazwischen. Und dann bin ich vorzeitig in Rente gegangen mit entsprechend vielen Abzügen. Jedoch hätte ich aufgrund meiner vielen Lebensprobleme, u.a. mit meiner Mutter, aber auch durch den ewigen Kummer in meinen Liebesbeziehungen und durch meine lebenslangen Schlafstörungen keinen Tag länger arbeiten können. Es ist einfach alles katastrophal!!!

 

Zurück zu der Geschirrspülmaschine und dem Roboter-Staubsauger:

Auf die eventuelle Problematik, dass es sich bei den Maschinen um Manifestationen Ahrimans handelt, kann ich hier leider nicht näher eingehen. Es gibt darüber Ausführungen im Kapitel Nr. 7-D >Tyrannei<. Lapidar und etwas kindlich gesagt: Sofern nicht vorher noch verwandelt, werde ich die Energien dieser Maschinen bei meinem Aufstieg ins göttliche Lichtreich zur Erlösung mitnehmen – falls dies irgendwie möglich ist.

 

Erst am 01.05.2014 erinnerte ich mich (und habe dies hier überhaupt erst am 26.05.2014 ergänzt), doch in dem Buch von BILLY MEIER >Die Wahrheit über die Plejaden< einmal etwas über Roboter gelesen zu haben und fand die Seite glücklicherweise durch meine Karteinotizen wieder. BILLY MEIER berichtet dort, wie auf dem Hauptplaneten der Plejaden namens „Erra“ Androide[47] und Roboter existieren, welche die verschiedensten körperlichen Arbeiten (z.B. in der Landwirtschaft oder in Produktionsstätten) völlig geräuschlos verrichten[48]. Dabei werden die Roboter und Androide durch sogenannte Multi-Duplikatoren hergestellt, einer Art riesiger Kopier- und Vervielfältigungsmaschinen[49] (die es wohl zwischenzeitlich sogar schon auf der Erde geben soll, womit ich mich aber nicht auskenne).

 

Trotzdem arbeiten die Plejadier auch körperlich-manuell ca. zwei Stunden pro Tag in anderer Weise, und sie sind vielfältig künstlerisch tätig. Demgegenüber sollten die Erdenmenschen elf Stunden körperlich-manuell aktiv sein, lautet eine Aussage von den Plejadiern, was sich in dem geringeren geistig-bewusstseinsmäßigen Entwicklungsstand der Erdenmenschheit begründet[50]; denn die Plejadier sind in der Entwicklung ca. 8000 Jahre voraus. Dies ist im Kapitel 46-C >Existenzsicherung< näher dargelegt.

 

Ende des Kapitels Nr. 40 >Meditation<.