Sternenschnee

 

Kim Carrey:

Sternenschnee (225)

Esoterische Studien einer Autobiographie

Sonnenfinsternis (41.B) Psychopath

 

 

Erst zu einem späteren Zeitpunkt wurde mir bewusst, dass dies ein „prophetischer“ Traum bezüglich des leitenden „Alleinherrschers“ war, der als Einziger mir vorgesetzt sein würde. Eine weitere Woche später (am 25.08.1999) hatte ich bereits böse Vorahnungen bezüglich eines möglichen negativen Verlaufs bei der künftigen Arbeitsstelle durch einen weiteren Traum.

In diesem Traum wurde mir m.E. dieser psychopathische Alleinherrscher in einer weiteren Vorausschau gezeigt, indem er mir als ein dekadent[1] gestalteter Planet erschien, was in dem Kapitel Nr. 15-E >Kosmische Phänomene< unter dem Datum des 25.08.1999 dargelegt ist. Jedoch erkannte ich den Traum zu diesem Zeitpunkt noch nicht in seinem vollen Wahrheitsgehalt.

 

Am 29. August 1999 träumte ich dann, dass meine Schwester[2] (als Symbol meines Natur-Ichs) für eine gewisse Zeit ins Gefängnis (!) musste. Ich (als geistiges Ich) folgte ihr, konnte aber abends wohl immer wieder nach Hause gehen. Hier ist der Zusammenhang zu dem erwarteten Arbeitsalltag schon sehr offensichtlich gewesen.

Tatsächlich geschah dann ein entsprechender (nur physisch abgemilderter) Ablauf im realen Leben, wie der in dem Traum vom 17.08.1999 (wo der afrikanische Diktator einen Untergebenen erdolchte).

 

Am Mittwoch, den 01. September 1999 hatte ich nun die neue Arbeit angetreten, die meinen ganzen Einsatz verlangte. Es fanden unzählige Besprechungen statt, die ich zu leiten hatte mit Ausnahme der wöchentlichen Leitungssitzung, die von dem Alleinherrscher angeführt wurde.

Und in einer solchen Besprechung – genauer in der ersten dieser Besprechungen, an denen ich teilnahm - kanzelte der Alleinherrscher einen männlichen (zudem etwas älteren und ebenfalls vorgesetzten Mitarbeiter) am 03.09.1999 so entsetzlich ab, wie ich dies in meinem Leben noch niemals bei irgendwelchen Menschen erlebt habe.

 

Es war im Prinzip genau so wie aus meinem Traum: Eigentlich „ermordete“ der Alleinherrscher den Mitarbeiter mit seiner cholerischen[3] Psychodynamik[4] und mit seinen Worten, u.z. in einer vollkommen überzogenen psychopathischen Weise. Seine Reaktion stand in keinerlei Verhältnis zu dem leichten Versäumnis, welches er dem Mitarbeiter vorwarf.

Er hatte auch keinerlei Hemmungen vor der Anwesenheit von uns anderen Personen, was sonst bei Menschen der Fall ist. Dabei war alles so peinlich, u.z. disqualifizierte[5] dieser Alleinherrscher sich selbst vollkommen vor uns anderen. Dies schien ihm in keiner Weise bewusst zu sein, sondern sein Machttrieb hatte die Oberhand über jegliche sonstige Erwägungen und über jeglichen Anstand.

 

Ich versuchte noch, vermittelnde Worte zu finden, aber der krankhafte Alleinherrscher konnte sich überhaupt nicht mehr beruhigen. Man hätte in Wahrheit unmittelbar den sozialpsychiatrischen Dienst anrufen und ihn mittels einer Zwangsjacke in die Psychiatrie einweisen lassen müssen. Aber leider gibt es wohl für nicht tätliche, sondern nur verbale Angriffe, die sich pseudohalber auf Inhalte richten, noch keine hinreichenden Kriterien.

Später drückte ich dann dem Mitarbeiter in einem Gespräch mein Mitgefühl für das an ihm begangene Unrecht aus.

 

Es war ein Freitag und am arbeitsfreien Wochenende wirkte dieses schreckliche Geschehen in mir weiter fort und meine Vorahnung vom 25.08.1999 erhärtete sich. Auch war die Arbeit selbst sehr anstrengend. Ich hatte erst drei Arbeitstage hinter mir. Am Samstag (06.09.1999) hatte ich bereits starke Herzschmerzen (wie ich sie normalerweise nicht habe), Schmerzen im Schilddrüsenbereich und generell eigenartige Verkrampfungen in meinem Körper, so dass ich zur Linderung mehrere Tabletten Acetylsalicylsäure nehmen musste.

 

Trotz des Schrecklichen hatte ich in der Nacht zum 06.09.1999 wieder einmal einen Traum, wo ich frei wiederholbar und in jeder beliebigen Höhe fliegen konnte (siehe Kapitel Nr. 22-A >Flugträume<), und ich hatte des weiteren den Traum einer halb-durchsichtigen Planetenkugel, in der ein „Himmlischer Mensch“ war (siehe Kapitel Nr. 21-C >Homo Coelestis<). Beide Träume wunderten mich total in Anbetracht meiner weltlichen Situation, von der ich vollkommen absorbiert war. Bei dem Traum mit dem Himmlischen Menschen trat zudem noch die geistige Aussage auf: „Gott ist Jesus Christus in jeder Erscheinung“. (Dies erwähne ich in Anbetracht der esoterischen Zusammenhänge zu dem ätherischen >Mysterium von Golgatha<, welches ja genau in diesen Tagen stattgefunden haben soll.)

 

In der Nacht zum 17. September 1999 hatte ich dann den Traum, dass mich ein Schäferhund verfolgte und in irgendeiner Weise mir unter dem Rock herumschnüffelte. Und in der Realität fand direkt am darauffolgenden Tag wieder eine Leitungssitzung statt, wo der Alleinherrscher nun mich völlig zu Unrecht (wie unter der Gürtellinie – unter dem Rock) angriff. Er suchte nur für einen missratenen Umstand einen Schuldigen, der jedoch definitiv nicht ich war.

Dazu notierte ich in meinem Tagebuch: „In Wahrheit hat er einfach seine Aggressionen an mir abreagiert“.

 

Anschließend an das Desaster[6] habe ich den Alleinherrscher unter vier Augen zur Rede gestellt (wobei ich mich auch bereits in der Sitzung vollkommen verteidigt hatte) und ihm sein psychopathisches Verhalten angedeutet. Er war in keiner Weise einsichtig. Im Gegenteil sah ich den Wahnsinn in seinen Augen. In Wahrheit war er überhaupt nicht Herr seiner selbst, sondern beherrscht von widergöttlichen Kräften.

 

Von dem Moment dieser Auseinandersetzung an stand für mich insgeheim schon (sofort) fest, dass ich dort unbedingt aufhören müsste, denn so einen Wahnsinn würde ich nicht mehrmals mitmachen. Es war mir vollkommen klar, dass dieser Alleinherrscher psychisch gestört war, was im Grunde alle wussten, er aber über so viel Macht verfügte, dass sich niemand zu wehren traute; denn es hätte den Verlust des Arbeitsplatzes bedeutet.

Ich ordnete noch am selben Nachmittag alle Sachen so, dass die notwendigsten Dinge von anderen Mitarbeitern weiterbearbeitet werden konnten und ließ mich am Montag, den 20.09.1999, arbeitsunfähig krank schreiben.

 

Der Alleinherrscher schrieb mir dann einen Brief, mit dem er mich um eine einvernehmliche Lösung bat, worauf ich jedoch überhaupt nicht reagierte, da ich vollbewusst auf eine Kündigung abzielte. Wie erwartet, wurde mir auch nach einiger Zeit (gerade noch rechtzeitig vor der Amtsarztbegutachtung des MDK[7]) gekündigt, so dass ich erneut arbeitslos war.

 

Durch eine (informelle) Verbindung erfuhr ich, dass bereits meine Vorgängerin ebenfalls nach kurzer Zeit aus demselben Grund gekündigt hatte und konnte auch mit dieser Vorgängerin telefonieren; denn ich zog in Betracht, gegen den Alleinherrscher arbeitsgerichtlich vorzugehen. Die Vorgängerin war jedoch zu einer Zeugenschaft nicht bereit. Für sie war alles noch viel schlimmer gewesen als für mich; denn sie hatte ihre weit entfernte Heimatstadt für diesen „Job[8] verlassen gehabt.

 

Aus mangelndem Engagement (und mangelnder Kraft) ließ ich dann auch alles dabei bewenden, obwohl ich noch entfernte andere Zeugen gehabt hätte, die bereits auch deswegen gegangen waren. Es waren alles Menschen in höheren gutbezahlten Positionen gewesen, die sich diesen Wahnsinn – wie ich – auch nicht haben gefallen lassen. Auf diese Weise können solche Despoten[9] viele Menschen ins Unglück stürzen.

 

Jedoch geschah es circa 2-3 Jahre später, dass zufällig eine gute Freundin von mir erfahren hatte, dass dieser Alleinherrscher wohl suspendiert worden war o.ä. Sie kannte den gesamten Fall aus meinen Schilderungen und war selbst in einer Behörde, die in einer gewissen Verbindung zu dieser (und anderen) sozialen Einrichtung(en) stand. Vielleicht ist wegen der Summe gleichartiger Weggänge doch einmal jemand auf der Seite des Vorstandes aufmerksam geworden.

 

Obwohl weltlich eigentlich alles eine Katastrophe für mich war, hatte ich z.B. am 21.09.1999 die lebendige Imagination[10], dass mir „goldener“ Weißwein in ein verziertes Weinglas eingegossen wurde und ich musste an den Psalm[11] denken, den ich einmal auswendig gelernt hatte und deshalb die Psalm-Nr. nicht weiß:

 

„Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. …….

Er bereitet mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.

Er salbet mein Haupt mit Öl

und schenkt mir voll ein[12].

Seine Gnade und Barmherzigkeit sollen mir folgen ein Leben lang

und ich werde bleiben in Seinem Hause immerdar“.

 

Bezüglich des Weines ist bei MECHTHILD von MAGDEBURG eine Vision geschildert, wo sich ihr Gott in großer Herrlichkeit zeigte und zwei goldene Kelche in Seinen Händen hielt. Beide Kelche waren voll des lebendigen Weines. „In der linken Hand war der rote Wein der Pein und in der rechten Hand der weiße Wein des überhehren[13] Trostes. Da sprach unser Herr: ´Selig sind, die diesen roten Wein trinken; denn obwohl ich beide aus göttlicher Liebe schenke, so ist doch der weiße Wein edler in sich selbst: Und alleredelst sind jene, die beide trinken, den weißen und den roten`“[14].

 

Am 22. September 1999 hatte ich dann die Imagination von reinen Feuerflammen ohne weitere Gegenständlichkeit und musste sofort an den Begriff „Brandopfer“ denken.

Auch bei dem Geschehen mit dem Alleinherrscher war ich wiederum dem Bösen ausgesetzt und dies alles parallel zu der >Tyrannei< (Kap. Nr. 7-B) durch das „Chaoten“-Pärchen (wie ich diese zwei Menschen im Kap. 41-A erwähnt habe), so dass ich auch am 26.09.1999 notierte: „Es ist alles die lebendige Hölle“.

 

Der Alleinherrscher entsprach genau der Charakterisierung, die das Böse der Feuer-Erde (der sechsten unterirdischen Sphäre) verwirklicht. Von Leidenschaft entflammt, hatte er seine höhere Natur vollkommen vergessen und war zutiefst verdorben worden[15].

Ich selbst sehe mich wiederum in der Position, dass ich damals mit dem Bösen der Feuer-Erde durch den Alleinherrscher und das Pärchen konfrontiert wurde, um durch die Überwindung dieses Bösen in die Lage versetzt zu werden, auf dem Weg der geistigen Entwicklung vorwärts zu kommen.

 

„Die Kräfte des Bösen in den Unterirdischen Sphären sind da, ob wir es wollen oder nicht, und sie wirken ständig auf den Menschen (ein) auf einer unterbewussten Ebene. Die Aufgabe besteht darin, diese Kräfte ins Bewusstsein zu heben, zu erkennen, wozu sie da sind, und sie durch den Christus-Impuls zu überwinden. Der Christus-Impuls der Reinheit (´rein im Herzen`) will allen helfen, die sich im Kampf mit den erwachenden tierischen und niederen Leidenschaften ihm öffnen. In der Überwindung schreitet die menschliche Entwicklung einen Schritt vorwärts“[16].

 

Es soll hier ein Wort zu dem gesagt werden, was eigentlich mit der „Überwindung“ gemeint ist, die immer eine Selbst-Überwindung sein muss. Es geht darum, seine eigene niedere Natur oder weltliche Persönlichkeit zu bekämpfen und den Sieg dabei als geistiger Mensch davon zutragen. Konkret in dem Fall der >Tyrannei< (durch das Chaoten-Pärchen) und durch den Wahnsinn des Alleinherrscher war es m.E. nun so, dass ich dem Bösen von außerhalb ausgesetzt war, welches jeweils zwangsläufig zu einer Qual für meinen natürlichen Menschen führte.

 

Meine Überwindung bezüglich des Alleinherrschers bestand nun eventuell überhaupt nur darin, dem Bösen einen Gegenpart zu bieten und eventuell hätte ich dies noch häufiger tun sollen und tun müssen. Denn natürlich wäre ich permanent mit Kündigung bedroht gewesen oder zumindest einer fortgesetzten versuchten Demütigung und einem Unrecht durch den Alleinherrscher ausgesetzt gewesen, was ich jedoch niemals zugelassen hätte. Dies entspricht eventuell nicht unbedingt den Kriterien der >Nachfolge Christi< (Kap. Nr. 26), wonach man sich doch fast alles gefallen lassen müsste, dieses dann transzendieren[17] und so spirituell aufsteigen würde.

 

Ich gestehe, dass ich dazu nicht fähig und nicht bereit bin. Ich kämpfe immer für das Recht und gegen das Unrecht. Bei diesem Kampf nehme ich dann wiederum fast alles in Kauf – fast bis hin zur Selbstvernichtung[18]. Und so kann eventuell mein Beitrag so verstanden werden, dass ich natürlich einen gewissen Verzicht durch den Weggang geleistet habe auf die hervorragende Position, die diese Arbeit eigentlich war. Ich habe auf finanziellen Gewinn verzichtet, auf Anerkennung, Einfluss usw.

 

Tatsächlich ist es jedoch so, dass mir dies alles in Wahrheit noch nie etwas bedeutet hat, was ich allein durch mein weiteres Leben vollkommen unter Beweis gestellt habe und stelle. Denn insgeheim bin ich eine Anhängerin des Anachoretentums[19], wobei ich es allerdings nur schaffe, dies im Ansatz zu verwirklichen. Da mich dieses Thema jedoch sehr beschäftigt, möchte hier einiges darüber darlegen.

 

In dem Buch >Aufrichtige Erzählungen eines russischen Pilgers< wird ausgeführt, dass die Forderung, Nächstenliebe könne ausschließlich durch menschliche Gemeinschaft erfüllt werden, unzulänglich ist. Es wird dort von einem Eremiten argumentiert: „Der einsam und für sich lebende Mönch befindet sich nicht nur in einem tatenlosen und müßigen Zustande, sondern er wirkt vornehmlich und sogar mehr als jene, die am Gemeinschaftsleben teilhaben. Unermüdlich wirkt er Kraft seiner geistlichen Art; er beobachtet, überlegt, verfolgt den Zustand und Ablauf seines inneren Seins. Das ist das wahre Ziel des Schweigens“[20].

 

Den geistigen Wert des Schweigens hat auch RAINER MARIA RILKE in einigen Gedichtzeilen zum Ausdruck gebracht[21]:

 

            „Schweigen. Wer inniger schwieg,

rührt an die Wurzeln der Rede,

einmal wird ihm dann jede

erwachsene Silbe zum Sieg:

 

über das, was im Schweigen nicht schweigt,

über das höhnische Böse;

dass es sich spurlos löse,

ward ihm das Wort gezeigt“.

 

Dieses Schweigen verhilft dem Eremiten zu seiner eigenen Vollkommenheit und mittelbar nutzt es dann auch über mündliche oder schriftliche Weitergabe dieser Selbsterfahrungen an seine Mitbrüder auch deren Seelenleben. Wer auf dem inneren Weg durch Erwerbung von Überzeugungen und Erfahrungen zur Vervollkommnung des geistlichen Lebens beiträgt, wird zum Wohltäter ganzer Völkerschaften; seine Erfahrungen und Erbauungen setzen sich von Generation zu Generation fort, wie die Schilderungen von Heiligen aus dem Mittelalter u.ä. zeigen.

 

Fortsetzung folgt im Teil C zum Kapitel Nr. 41 >Sonnenfinsternis<.

 



[1] Dekadenz: FN im Kap. Nr. 47-C >Prophetin Gabriele<.

[2] Zur mystischen Bedeutung der Schwester: siehe Text im Kapitel Nr. 45-K >Seelenwachstum<.

[3] cholerisch: jähzornig, aufbrausend (D/F/S.140).

[4] Psychodynamik: Triebkraft (D/F/S.194) der Seele (des Gemüts) (D/F/S.600); Temperament (Anm.d.Verf.).

[5] disqualifizieren: für untauglich erklären (D/F/S.183).

[6] Desaster („Unstern): Missgeschick, Unheil, Zusammenbruch (D/F/S.168).

[7] MDK: Medizinischer Dienst der Krankenkassen; siehe auch FN im Kap. Nr. 18-C >Schlafstörungen<.

[8] Job: (besonders vorübergehende) Beschäftigung, Stelle (HERMANN/Rechtschreibung/S.519).

[9] Despot: Gewaltherrscher, herrischer Mensch, Tyrann (D/F/S.169).

[10] Imagination: FN im Kap. 7-F >Tyrannei<.

[11] Psalm: „Der Herr ist mein Hirte …“ (Text im Kap. Nr. 41-B).

[12] Hierauf beziehe ich das Einschenken des Weines.

[13] hehr: heilig, erhaben (HERMANN/Rechtschreibung/S.459).

[14] MECHTHILD von MAGDEBURG/Das fließende Licht der Gottheit/S.49

[15] POWELL/Das größte Geheimnis/S.81

[16] POWELL/Das größte Geheimnis/S.82

[17] transzendieren: FN bei 14-B1 >Ursprungsfamilie<.

[18] Selbstvernichtung: Einer solchen Selbstvernichtung habe ich mich in extremer Weise ausgesetzt in dem Kampf mit meiner bösen Nachbarin Frau Brandel, was geschildert ist bei 36-C >Gewaltlosigkeit<.

[19] Anachoretentum: „Anachoreten“ ist die Bezeichnung für frühchristliche Einsiedler (= Eremiten; = Klausner) (NGL/Bd.I/S.30+S.237).

[20] JUNGCLAUSEN(Hrsg.)/Aufrichtige Erzählungen eines russischen Pilgers/S.226

[21] Dieses Gedicht von RILKE ist zitiert bei KÜHLEWIND in >Das Gewahrwerden des Logos< (Die Wissenschaft des Evangelisten Johannes/S.19). Er gibt als Original-Literatur für dieses Gedicht an: RAINER MARIA RILKE >Werke< (Auswahl in 2 Bänden). Insel-Verlag 1957; S.340 Inschrift (Zueignung). - GEORG KÜHLEWIND habe ich überhaupt meine Bekanntschaft mit den Gedichten von RAINER MARIA RILKE (siehe FN im Kap. Nr. 43-B >Schnee<) zu verdanken (Anm.d.Verf.).